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Börsen-News mit Sascha Huber
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Börsen-News mit Sascha Huber

Author: Sascha Huber

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Sascha Huber, Jahrgang 1978, zählt zu den bekanntesten Krypto- und Technologie-Aktien-Experten Deutschlands.

In diesem Podcast gibt dir Sascha Huber eine Einschätzung des aktuellen Marktes. Dies umfasst Technologie-Aktien, Rohstoffe, aber auch Kryptowährungen.

Während seines Informatik-Studiums machte er sich als ITler erfolgreich selbständig und verfolgte von Beginn an intensiv die Entwicklung digitaler Währungen. Seit über 25 Jahren beschäftigt er sich mit den Aufs und Abs von (Technologie-)Aktien und seit mehr als 15 Jahren mit den Aufs und Abs der Kryptowährungen, so dass er heute als einer der erfahrensten Spezialisten auf diesen Gebieten gilt.

Sascha Huber ist Fachbuchautor beim FinanzBuchVerlag (Kryptotrading: Alles über Kauf, Verkauf und Strategie beim Handel mit Kryptowährungen, erschienen Okt. 2021), erfahrener Krypto-Trader und Referent für Online-Kurse.

Seit 2017 arbeitet er als Kryptowährungs- und Technologie-Aktien-Experte und betreibt den Technologie-Aktien & Krypto Trading-Service bei der Stock3 AG in München. Zudem verfasst Sascha regelmäßig Artikel über die Krypto-Welt bei Stock3.com (früher: Godmode-Trader).
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Reverse
Die Deeskalationsversuche von US-Präsident Trump im Iran-Krieg wirken zunehmend hilflos. Solange der Iran nicht mitspielt, bleibt die Lage kritisch. Aber keineswegs hoffnungslos!
Doch dann deeskalierte US-Präsident Donald J. Trump, via Truth Social, heute um die Mittagszeit, plötzlich die Situation. Und die Kurse sprangen nach oben. Verständlicherweise!
Im Gegenzug konnten sich die Aktienmärkte natürlich erholen. Insofern ist die einzige (positive) Überraschung derzeit der Krypto-Markt.
Was insbesondere auch die asiatischen Märkte, wie den japanischen Nikkei-225, stärker belastete. Aber auch die Handelseröffnung in Deutschland/Europa war noch sehr schwach; auch dank schwacher US-Index-Futures. Am Ende des Handelstages konnten dann aber, mal wieder, die Bullen lachen!
Kurzfristig war die Marktreaktion absolut logisch, absolut nachvollziehbar. Ölpreise (Brent/WTI) rauf, Aktien von Öl- und Rüstungskonzernen rauf, sichere Häfen wie der US-Dollar wurden gesucht. Dafür fielen die Aktie der Autobauer oder von Touristik-Konzernen mit Exposure in der Kriegsregion deutlich.
Wer die aktuelle, unruhige Marktphase übersteht, dürfte jedoch am Ende zu den ganz großen, lachenden, Gewinnern zählen. Denn ich erwarte schon bald eine Liquiditätsflut in den USA!
Denn spekulative Assets benötigen eine Ausweitung der Liquidität - und dem verweigert sich die US-Notenbank derzeit leider noch (immer).
Und das, obwohl die Fundamentals sehr positiv aussahen und weiterhin aussehen. Mit anderen Worten: Die aktuelle Lage war und ist besser als die Stimmung!
Zwar haben die Bären ihren Sieg zuletzt nicht voll auskosten können. Die Bullen waren, sind und bleiben aber schwach auf der Brust. Sie haben zuletzt vollständig versagt. Daher sollte man jetzt nicht voreilig auf diese Versager wetten!
Wenn es demnächst irgendwo stärker abwärts geht, dann wohl bei den Edelmetallen/Rohstoffen. Nicht, dass ich plötzlich bearish für diesen Sektor wäre. Aber die Kursexplosionen bei Gold, Silber, Platin und anderen (wie zum Beispiel auch Aluminium) waren so exzessiv, dass es auch mal zu einem Ausatmen (im Zuge von kurzfristigen Gewinnmitnahmen der Trader) kommen muss.
Alles, was die EU tun kann, wird die US-Wirtschaft letztlich nur am Rande treffen. Greift man den US-Dollar an, wird man es mit der US-Notenbank zu tun bekommen. Vielleicht wacht man aber jetzt endlich mal auf!?
Aufgrund der Attacke auf die (Unabhängigkeit der) US-Notenbank verzeichneten die US-Aktienmärkte zunächst größere (hauptsächlich vorbörslich) Kursverluste. Bitcoin (BTC) und Co. konnten hingegen zunächst davon profitieren.
Denn sie haben nicht nur einen beispiellosen wirtschaftlichen Niedergang ihres Landes miterleben müssen. Sie wurden auch reihenweise gefoltert oder ermordet. Jeder beseitigte (sozialistische) Diktator ist daher generell positiv zu sehen. Aber die Amerikaner müssen auch schauen, dass nicht die gleiche Clique das Land weiterhin kaputt regieren darf.
Im Zuge des sogenannten "Liberation Day" von US-Präsident Donald J. Trump Anfang April drohte, nach Meinung vieler - selbst alter, erfahrener Hasen - der "Weltuntergang". Doch schon wenige Tage später ruderte Trump zurück, so dass auch dieser "Crash" - rückblickend - mal wieder eine sehr gute (Nach)Kaufgelegenheit darstellte!
Man erinnere sich nur an den Bitcoin (bei 20.000 US-Dollar Ende 2017) und wie er ein Jahr später (leicht über 3.000 US-Dollar) dann totgesagt wurde. Oder an den gigantischen Metaverse-"Hype" bei den Kryptos anno 2021 (nach der Umbenennung von Facebook in Meta Platforms) sowie die Angst Ende 2022 (im Zuge der FTX-Pleite).
Hingegen wartet man an den Aktienmärkten auf die letzten wichtigen geldpolitischen Entscheidungen des zu Ende gehenden Jahres 2025. Konkret melden sich die US-Notenbank sowie die Bank of Japan nochmal zu Wort.
So haben wir an den Krypto-Märkten jetzt die diametral entgegengesetzte Situation zu 2021, als im damaligen "Hype" jeder Quatsch gekauft wurde. Zudem gibt es an den Aktienmärkten Angst vor einer Spekulationsblase, besonders im Bereich KI/AI.
Denn Anleger hatten/haben Angst, dass die US-Notenbank einen geldpolitischen Fehler begehen könnte. Eher "dovishe" Aussagen vom Chef der regionalen Notenbank von New York und Fed-Vize John C. Williams auf einer Konferenz in Chile konnte die Anleger am vergangenen Freitag wieder beruhigen.
Ich rechne mit schwachen US-Wirtschaftsdaten - und daher weiterhin mit einer US-Leitzinssenkung im Dezember. Aber selbst, wenn das falsch sein sollte, ändert dies meinen generellen View nicht!
Die Öffnung der Geldschleusen, auch in den USA, ist eigentlich nur noch eine Frage der Zeit. Zumal KI/AI eher deflationär wirken dürfte. Das ist aber das letzte Puzzleteil, das noch fehlt.
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