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DarmTalk - Dein Podcast zu Morbus Crohn und Colitis ulcerosa
DarmTalk - Dein Podcast zu Morbus Crohn und Colitis ulcerosa
Author: CED-Kompass Redaktion
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© CED-KOMPASS
Description
Hallo und Herzlich Willkommen beim DarmTalk - Dein Podcast zu Morbus Crohn & Colitis ulcerosa, präsentiert von der Initiative CED-Kompass.
Hier im DarmTalk werden wir regelmäßig in etwa 20minütigen Podcast-Episoden, viele Themen rund um das Leben mit Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa beleuchten.
Aktuelles aus der Welt der Wissenschaft, aber auch Geschichten und Erfahrungen von Betroffenen im Alltag mit CED sind unsere Themenschwerpunkte – und das Ganze unter dem Motto: offen, ehrlich und ohne Tabus rund um die Erkrankung!
ExpertInnen aus vielen Bereichen der Chronisch Entzündlichen Darmerkrankungen (CED), aber auch Betroffene von Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa stehen uns hier als GesprächspartnerInnen zur Verfügung.
Schön, dass ihr uns hört!
Übrigens: Alle Infos zu Morbus Crohn und Colitis ulcerosa findet ihr auf unserer Website unter www.ced-kompass.at oder unter www.oemccv.at
Hier im DarmTalk werden wir regelmäßig in etwa 20minütigen Podcast-Episoden, viele Themen rund um das Leben mit Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa beleuchten.
Aktuelles aus der Welt der Wissenschaft, aber auch Geschichten und Erfahrungen von Betroffenen im Alltag mit CED sind unsere Themenschwerpunkte – und das Ganze unter dem Motto: offen, ehrlich und ohne Tabus rund um die Erkrankung!
ExpertInnen aus vielen Bereichen der Chronisch Entzündlichen Darmerkrankungen (CED), aber auch Betroffene von Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa stehen uns hier als GesprächspartnerInnen zur Verfügung.
Schön, dass ihr uns hört!
Übrigens: Alle Infos zu Morbus Crohn und Colitis ulcerosa findet ihr auf unserer Website unter www.ced-kompass.at oder unter www.oemccv.at
41 Episodes
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„Meine Krankheit hält mich nicht auf!“
Mit 13 Jahren bekam Lisa Maria die Diagnose Morbus Crohn. Doch der Weg dorthin war schwierig: Lange wurden ihre Beschwerden nicht ernst genommen und ihre Schmerzen als Stress oder psychische Belastung erklärt.
Heute ist sie 28 Jahre alt und lebt seit mehr als der Hälfte ihres Lebens mit der Erkrankung. In dieser Zeit musste sie bereits zwei Operationen und Darmresektionen durchstehen.
Trotzdem hat sie ihren Weg gefunden. Als Lehrerin in einer Mittelschule erlebt sie täglich, wie wichtig Aufklärung und offene Gespräche sind – besonders bei jungen Menschen.
Im Podcast spricht Lisa Maria darüber,
- wie es ist, mit CED aufzuwachsen
- warum es so wichtig ist, ernst genommen zu werden
- welche Rolle ihre Familie auf ihrem Weg gespielt hat
- und warum Kampagnen wie #makeitvisible so wichtig sind
👉 Hör rein, lass dich inspirieren und hilf mit, CED sichtbar zu machen!
Wie fühlt sich Leben mit einer Chronisch Entzündlichen Darmerkrankung (CED) wirklich an?
Was sagen Laborwerte – und was sagen die Menschen selbst?
In dieser Episode sprechen wir über ein innovatives Projekt, das genau hier ansetzt: H2O – Health Outcomes Observatory.
Hinter dem technisch klingenden Namen steckt eine kraftvolle Idee:
Patient:innen berichten selbst über ihre Beschwerden, ihre Lebensqualität, ihre Energie – kurz gesagt über das, was im Alltag wirklich zählt. Diese sogenannten Patient-Reported Outcomes (PROs) machen Erfahrungen sichtbar, die in klassischen Arztbriefen oft keinen Platz finden.
Zu Gast sind:
Ing. Evelyn Groß, Präsidentin der Österreichischen Morbus Crohn / Colitis ulcerosa Vereinigung (ÖMCCV)
Univ.-Prof. Dr. Tanja Stamm (PhD), Projektkoordinatorin von H2O an der Medizinischen Universität Wien
Gemeinsam klären wir:
- Was genau steckt hinter dem H2O-Projekt?
- Wie funktioniert es technisch – und wie sicher sind die Daten?
- Was bringt es Patient:innen ganz konkret im Alltag?
- Wie können diese Informationen Arzt-Patient:innen-Gespräche verbessern?
- Und wie können Menschen mit Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa aktiv mitmachen?
Diese Folge zeigt, wie Patient:innen ihre Stimme stärken und die Zukunft der Versorgung aktiv mitgestalten können.
🎧 Jetzt reinhören und erfahren, wie aus Erfahrungen echte Gesundheitsdaten werden – und warum das ein wichtiger Schritt in Richtung patientenzentrierte Medizin ist.
Hinweis: Die Inhalte dieser Podcast-Episode wurden in Zusammenarbeit mit medizinischen Expert:innen und mit freundlicher Unterstützung der Takeda Pharma Ges.m.b.H. erstellt.
CED betrifft nicht nur den Darm – sondern auch die Seele.
In dieser DarmTalk-Folge spricht Eva offen über fast 30 Jahre mit Colitis ulcerosa. Über die Angst vor ihrer Operation. Die Zeit mit Stoma. Die Rückoperation mit Pouchanlage. Über Pouchitis. Und darüber, wie sehr Unsicherheit und innere Anspannung ihren Alltag bis heute begleiten.
Sie erzählt, warum Urlaubsplanung für sie oft mit Angst beginnt, wieso die Frage nach der nächsten Toilette ständig präsent ist – und warum die Unterstützung durch eine Psychotherapeutin für sie entscheidend war.
Eine Folge über Angst, Mut, psychische Belastung und darüber, wie wichtig es ist, nicht allein zu bleiben.
Die Podcast-Reihe der #makeitvisible Kampagne wurde mit freundlicher Unterstützung folgender Partner:innen der Initiative CED-Kompass realisiert: AbbVie GmbH, Alfasigma Austria GmbH, Eli Lilly Ges.m.b.H. und Takeda Pharma Ges.m.b.H.
In dieser Folge des DarmTalk Podcasts spricht Christine offen über ihr Leben mit einer chronischen Erkrankung – über Leistungsdruck, fehlendes Verständnis im Arbeitsumfeld und das Gefühl, immer funktionieren zu müssen. Sie erzählt von Erschöpfung, innerem Kampf und dem Wendepunkt, der alles verändert hat: ein neuer Chef, ein gemeinsamer Plan – und die Erkenntnis, dass sie auf sich selbst achten darf.
Christine nimmt uns mit auf ihren Weg zu mehr Selbstfürsorge und Resilienz. Zu Pausen. Zu Atem. Zu klaren Grenzen. Und zu einem inneren Ja zu sich selbst.
Diese Folge macht Mut, auf die eigenen Bedürfnisse zu hören, Warnsignale ernst zu nehmen und sich selbst nicht aus den Augen zu verlieren.
Die Podcast-Reihe der #makeitvisible Kampagne wurde mit freundlicher Unterstützung folgender Partner:innen der Initiative CED-Kompass realisiert: AbbVie GmbH, Alfasigma Austria GmbH, Eli Lilly Ges.m.b.H. und Takeda Pharma Ges.m.b.H.
Markus spricht mit uns im DarmTalk Podcast Special zu #makeitvisible ganz ehrlich: Auch mit Colitis ulcerosa kann man Nähe, Intimität und ein erfülltes Familienleben genießen. Es geht nicht darum, perfekt zu sein – es geht darum, offen miteinander zu sein und die gemeinsamen Momente zu feiern.
👉 Hör rein, lass dich inspirieren und hilf mit, CED sichtbar zu machen!
Die Podcast-Reihe der #makeitvisible Kampagne wurde mit freundlicher Unterstützung folgender Partner:innen der Initiative CED-Kompass realisiert: AbbVie GmbH, Alfasigma Austria GmbH, Eli Lilly Ges.m.b.H. und Takeda Pharma Ges.m.b.H.
💜 „Ich rocke mein Leben – meine Krankheit schreibt nicht die Regeln.“
In diesem Podcast-Special erzählt Diane, wie sie seit 20 Jahren mit Morbus Crohn lebt – mit Narben, Rückschritten, aber auch mit einer unglaublichen Portion Stärke. 🎸✨
Sie spricht darüber, warum Rock-Konzerte für sie mehr sind als Musik: ein Gefühl von Freiheit, das ihr niemand nehmen kann. Diane teilt auch, warum Offenheit für sie so wichtig geworden ist.
Wer über CED spricht, bekommt Unterstützung, Verständnis – und oft den Mut, weiterzugehen. 💬💛
👉 Hör rein, lass dich inspirieren und hilf mit, CED sichtbar zu machen!
Die Podcast-Reihe der #makeitvisible Kampagne wurde mit freundlicher Unterstützung folgender Partner:innen der Initiative CED-Kompass realisiert: AbbVie GmbH, Alfasigma Austria GmbH, Eli Lilly Ges.m.b.H. und Takeda Pharma Ges.m.b.H.
Die Darmreinigung ist ein essenzieller Bestandteil der Vorbereitung auf eine Kontrollkoloskopie bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Eine unzureichende Reinigung kann die Beurteilung der Darmschleimhaut erschweren und im schlimmsten Fall eine Wiederholung der Untersuchung erforderlich machen. Doch die Vorbereitung ist für viele Betroffene herausfordernd – sowohl körperlich als auch mental.
In unserer aktuellen DarmTalk-Episode sprechen wir mit der diplomierten CED-Nurse Tobias Mooslechner, welcher über langjährige Erfahrung in der Endoskopie verfügt. Er begleitet Patient:innen täglich durch diesen Prozess.
Freut euch auf wertvolle Einblicke, praxisnahe Tipps und Antworten auf die häufigsten Fragen rund um die Darmreinigung! 🎧
Wir wünschen euch gute Unterhaltung!
Wie ist es, als Jugendlicher mit einer Chronisch Entzündlichen Darmerkrankung zu leben?
Paul Pöschl war gerade 17 Jahre alt, als er nach einer langen Odyssee durch Arztpraxen die Diagnose Morbus Crohn erhielt. In dieser Podcastfolge erzählt er offen von seiner Krankheitsgeschichte, den ersten Symptomen, dem herausfordernden Weg zur Diagnose und dem Leben danach.
Heute studiert Paul Umweltsystemwissenschaften und hat gelernt, mit der Erkrankung umzugehen – mit Höhen und Tiefen. Im Gespräch teilt er seine ganz persönlichen Erfahrungen, gibt praktische Tipps für junge Betroffene und zeigt, wie wichtig Offenheit, Unterstützung und Eigeninitiative im Umgang mit CED sind.
Eine inspirierende Folge über Resilienz, Mut und das Erwachsenwerden mit einer chronischen Erkrankung.
Jetzt reinhören!
In dieser Episode freuen wir uns, einen der führenden Spezialisten für Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen (CED) in Österreich begrüßen zu dürfen: Univ. Prof. Dr. Harald Vogelsang. Als erfahrener Gastroenterologe und Hepatologe hat er sich seit Jahrzehnten der Behandlung und Forschung von Erkrankungen des Verdauungstrakts gewidmet, mit einem besonderen Fokus auf Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.
Von 1990 bis 2020 leitete Prof. Vogelsang die CED-Ambulanz am renommierten AKH Universitätsklinikum Wien. Seine Expertise hat nicht nur zur Verbesserung der medizinischen Versorgung beigetragen, sondern auch zur Weiterentwicklung der Forschung im Bereich CED. Zudem spielte er eine zentrale Rolle in verschiedenen Arbeitsgruppen der Österreichischen Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie (ÖGGH).
Ein besonderes Highlight in seiner Karriere war die Mitgestaltung der Initiative *CED-Kompass* in den Jahren 2017 und 2018. Ziel dieser Plattform war es, Patient:innen umfassendes, qualitätsgeprüftes Wissen zu CED zu bieten und kostenfreie Unterstützungsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen.
Seit November 2020 bietet Prof. Vogelsang eine monatliche medizinische Telefonsprechstunde für CED-Betroffene an und nutzt so telemedizinische Lösungen, um den Zugang zu kompetenter Beratung zu erleichtern.
In dieser Episode sprechen wir mit Univ. Prof. Dr. Harald Vogelsang über seine langjährige Erfahrung in der Betreuung von CED-Patient:innen sowie über die wachsende Bedeutung von Telemedizin in der modernen Versorgung.
Wir wünschen euch gute Unterhaltung!
Eine Familie zu gründen und Kinder zu bekommen, gehört zu den schönsten Erlebnissen im Leben. Doch wie ist es, diesen Traum trotz einer Chronisch Entzündlichen Darmerkrankung (CED) wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa zu verwirklichen? In dieser Episode sprechen wir über den Weg zum Kinderwunsch für Menschen mit CED und wie moderne Medizin und sorgfältige Betreuung dabei helfen können, eine gesunde Schwangerschaft zu erleben.
In der Regel gibt es aus medizinischer Sicht keine Einwände, eine Familie zu planen oder sexuell aktiv zu sein. Dank moderner Therapien und individueller Betreuung stehen die Chancen für CED-Betroffene heute besser denn je, ein gesundes Kind zu bekommen. Dennoch bringt eine Schwangerschaft mit CED spezielle Herausforderungen mit sich – sowohl für die Betroffenen als auch für das behandelnde medizinische Team. Krankheiten wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa können den Verlauf der Schwangerschaft beeinflussen, doch mit einer gut geplanten Schwangerschaft in einer stabilen Krankheitsphase und enger medizinischer Begleitung lassen sich viele Risiken minimieren.
In dieser Episode treffen wir Kristina, die seit vielen Jahren mit Morbus Crohn lebt und dennoch ihren größten Herzenswunsch – Mutter von zwei gesunden Kindern zu werden – erfüllt hat. Sie erzählt uns von ihren Erfahrungen und den Herausforderungen, die sie während beider Schwangerschaften bewältigen musste. Begleitet wurde sie dabei von ihrer behandelnden Gastroenterologin, Oberärztin Dr. Karoline Sonneck, mit der sie eine vertrauensvolle Zusammenarbeit pflegt.
Wir wünschen euch gute Unterhaltung!
In der aktuellen Podcast-Episode sprechen wir über rektale Therapiemöglichkeiten bei Colitis ulcerosa. Bei der Colitis ulcerosa handelt es sich – wie auch bei Morbus Crohn – um eine Chronisch Entzündliche Darmerkrankung. Colitis ulcerosa beschränkt sich jedoch meist auf den Dickdarm.
Für die Behandlung von Colitis ulcerosa steht uns eine Reihe von Therapiemöglichkeiten zur Verfügung, die Verabreichungsformen reichen dabei von der oralen Medikamenteneinnahme bis hin zu Spritzen oder Infusionen oder eben der rektalen Therapien. In der heutigen Podcast-Episode legt sich der Fokus auf die Anwendung von rektalen Therapien.
Wir wollen euch die Vorteile von rektalen Therapiemöglichkeiten näherbringen, aber auch hilfreiche Ratschläge für die korrekte und komplikationslose Anwendung von Zäpfchen, Einläufen oder Rektalschäumen erläutern.
Dazu bitten wir 2 Expert:innen zum Gespräch: Oberarzt Priv. Doz. DDr. Andreas Blesl sowie CED-Nurse Sigrid Mestel, welche beide an der Universitätsklinik für Innere Medizin in Graz in der Klinischen Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie tätig sind. Sie werden ihre langjährige Erfahrung und Expertise zum Thema „Rektale Therapien“ heute mit uns teilen.
Wir wünschen euch gute Unterhaltung!
Hinweis: Ein Informationsangebot mit freundlicher Unterstützung von Dr. Falk Pharma GmbH.
Heute sprechen wir mit zwei Expert:innen in eigener Sache zum Thema „Im Job mit einer chronischen Erkrankung oder Behinderung“.
Unsere Gesprächspartner:innen sind Stefanie Kirwald und Michael Zakall. Beide sind Kolleg:innen beim Sozialunternehmen myAbility, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Unternehmen und Organisationen dabei zu unterstützen, das Fachkräftepotenzial von Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen zu erkennen und zu entfalten.
Stefanie Kirwald wurde vor 20 Jahren – in den Anfangsjahren ihrer Berufslaufbahn – mit der Diagnose Morbus Crohn konfrontiert. Gebürtig aus Bonn, lebt sie mit ihrer Familie seit acht Jahren in Wien. Davor verbrachte sie Lebensabschnitte in Deutschland, den Niederlanden und England und sammelte Erfahrungen in der freien Wirtschaft, im Hochschulsektor sowie in der NGO-Welt.
Michael Zakall ist nach einer Karriere als Schauspieler über das Personalmanagement zum Trainer und Coach geworden. Bedingt durch seine Chronisch Entzündliche Darmerkrankung Colitis ulcerosa hat er die Bühnenarbeit gegen eine Tätigkeit in der Wirtschaft getauscht. Heute sorgt er – ohne stressbedingte Schübe – für Inklusion und Diversität. Seine Fähigkeiten aus dem Schauspiel setzt er erfolgreich in der Businesswelt ein, um anderen Menschen den Zugang zu einer barrierefreien Wirtschaft zu ermöglichen.
Beide haben große gesundheitliche Krisen durchlebt: Stefanie musste sich nach Komplikationen mit Fisteln und Abszessen einer Darmoperation unterziehen. Letzten Endes haben beide ihre Erkrankungen als Impuls genutzt, um ihre Karrierewege neu auszurichten.
Heute bringen sie ihre Erfahrungen ein, um Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen die Haltung zu vermitteln, die sie selbst leben.
Wie myAbility entstanden ist, welche Unterstützung das Sozialunternehmen Menschen mit einer chronischen Diagnose für deren Berufslaufbahn bietet und wie Stefanie und Michael ihre Lebenswege tagtäglich in ihre Arbeit einfließen lassen – darüber sprechen wir jetzt im DarmTalk.
Wir wünschen euch gute Unterhaltung!
Diesmal sind wir im DarmTalk bei Prim. Dr. Hans Peter Gröchenig an der Abteilung für Innere Medizin im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in St. Veit an der Glan zu Gast. Wir wollen uns in der aktuellen Episode dem Thema Stuhldringlichkeit, in Fachsprache „Bowel Urgency“, widmen.
Stuhldringlichkeit: Ein plötzlicher, sehr starker Stuhldrang, der den sofortigen Gang zur Toilette notwendig macht, kann für viele Personen mit Chronisch Entzündlichen Darmerkrankungen (CED) besonders belastend sein. Vor allem Patient: innen, welche an Colitis ulcerosa leiden, nehmen diesen schwer zu kontrollierenden, imperativen Stuhldrang als häufiges Symptom ihrer Erkrankung wahr. Das stellt eine erhebliche Belastung im Alltag der Betroffenen dar, zumal das Thema Stuhldringlichkeit auch in Ärzt: innengesprächen in vielen Fällen nicht ausreichend angesprochen bzw. dokumentiert wird.
Die belastenden Symptome hinsichtlich der Stuhldringlichkeit bei CED-Betroffenen werden also häufig unterschätzt. Spannende Ergebnisse dazu erlaubt die 2023 publizierte CONFIDE-Studie – CONFIDE steht für: Communicating Needs an Features of IBD Experiences - die sich speziell der Fragestellung der Symptomlast von Patient: innen Colitis ulcerosa widmete. Ziel dieser Studie war es, mögliche Unterschiede in der Symptomerfassung und Graduierung zwischen dem Gesundheitspersonal und den betroffenen Patient: innen herauszufinden.
Die Erhebung der sogenannten "Bowel Urgency" in Studien soll künftig dazu beitragen, dass zum einem mehr Verständnis für die Symptome für Stuhldringlichkeit bei CED-Betroffenen geschaffen wird und auch die therapeutischen Entwicklungen dahingehend vorangetrieben werden.
Unser heutiger Experte, Prim. Dr. Hans Peter Gröchenig, wird uns nun einen genaueren Einblick in das Thema geben und uns über aktuelle Therapiemöglichkeiten der Bowel Urgency bzw. Stuhldringlichkeit aufklären.
Wir wünschen euch gute Unterhaltung!
Diesmal ist der DarmTalk am Universitätsklinikum Salzburg (SALK) zu Gast. In unserem aktuellen Gespräch wollen wir den Schwerpunkt auf moderne Therapieansätze in der Behandlung von Chronisch Entzündlichen Darmerkrankungen (CED) legen. OÄ Dr.in Sonja Heeren steht uns dabei als Gesprächspartnerin zur Verfügung. Frau Dr.in Sonja Heeren ist in der Abteilung Innere Medizin mit Schwerpunkt Gastroenterologie und Hepatologie am Universitätsklinikum in Salzburg tätig.
Das Zurückdrängen der Entzündung bzw. das Abheilen der Darmschleimhaut ist eines der wichtigsten Therapieziele im Management von Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Da die individuelle Situation und der Krankheitsverlauf der CED-Betroffenen jedoch so unterschiedlich sind, gibt es nicht DIE EINE Therapie bzw. DEN EINEN Therapieverlauf für alle Patient:innen.
Fakt ist, dass uns heutzutage eine Vielzahl an Behandlungsoptionen für die Behandlung von Chronisch Entzündlichen Darmerkrankungen zur Verfügung steht. Eine personalisierte CED-Therapie, also auf die einzelne Person abgestimmte Therapie, hängt von einigen Faktoren ab, wie z. B. um welche Therapielinie es sich handelt, ob und in welcher Form man auf vorangegangene Therapien angesprochen hat, ob bereits Begleiterkrankungen bestehen und wie schwer der Morbus Crohn oder die Colitis ulcerosa bei der jeweiligen Patient:in ausgeprägt ist.
Frau Dr.in Heeren wird nun ihre Erfahrungen zum Thema personalisierte Therapien bei CED mit uns teilen und uns die Vorteile dieser individuellen Therapieansätze näherbringen.
Wir wünschen euch gute Unterhaltung!
Diesmal ist der DarmTalk an der Medizinischen Universitätsklinik im AKH Wien zu Gast.
Unser heutiger Gesprächspartner ist Priv.-Doz. Dr. Philipp Schreiner. Dr. Schreiner ist an der Universitätsklink für Innere Medizin im AKH Wien im Bereich der Gastroenterologie und Hepatologie tätig. Die Eosinophile Ösophagitis – kurz „EoE“ genannt – ist dabei eines seiner Spezialgebiete. Doch was ist EoE eigentlich?
Die EoE ist eine spezielle Form einer Nahrungsmittelallergie und wird umgangssprachlich auch als »Ekzem der Speiseröhre« bezeichnet. Bei dieser Erkrankung kommt es zu einer Entzündung der Speiseröhre. Diese Entzündung führt zu einer Schwellung und in späteren Stadien auch zu Vernarbungen der Speiseröhre.
Die meisten Erwachsenen mit einer EoE, haben Schwierigkeiten beim Schlucken. Sie haben oft das Gefühl, dass das Essen langsam nach unten rutscht oder sogar stecken bleibt. Das ist dann eine Akutsituation, welche vom Betroffenen als sehr unangenehm empfunden wird. Vor allem wenn man die Ursache dafür nicht kennt bzw. die Diagnose EoE noch nicht erhalten hat, kann man dieses Steckenbleiben der Nahrung nicht zuordnen. Das führt zu einer zusätzlichen Verunsicherung in dieser Situation.
Herr Dr. Schreiner wird uns in der aktuellen Podcast-Episode einige Fragen zum Thema Eosinophile Ösophagitis beantworten, wird uns erklären, worum es ich bei dieser Erkrankung genau handelt, wer davon betroffen ist und welche Therapiemöglichkeiten es dafür gibt.
Wir wünschen euch gute Unterhaltung!
Diesmal ist der DarmTalk erneut in Linz, am Kepler Universitätsklinikum zu Gast. Unser Gesprächspartner ist Univ.-Prof. Dr. Alexander Moschen. Alexander Moschen ist seit dem Jahr 2020 Vorstand der Universitätsklinik für Innere Medizin am Kepler Universitätsklinikum in Linz. Seine Spezialgebiete sind die Gastroenterologie und Hepatologie – die Behandlung von Chronisch Entzündlichen Darmerkrankungen nimmt dabei einen wesentlichen Platz in seiner beruflichen Praxis ein.
Übrigens: Zuletzt haben wir mit Alexander Moschen in unserer 3. Podcast-Episode, also gleich zum Beginn des DarmTalks, über die aktuellen, medizinischen Erkenntnisse in der Behandlung von Morbus Crohn und Colitis ulcerosa gesprochen. Hört doch gerne mal rein!
In der aktuellen Episode gehen wir ein bisschen tiefer ins Thema und wollen das Augenmerk auf den Einsatz von sogenannten Biosimilars - in der Therapie von CED-PatientInnen - legen. Biosimilars sind Nachahmerpräparate von Biopharmazeutika, also von biotechnologisch hergestellten Arzneimitteln.
Was das nun genau für Betroffene von Morbus Crohn und Colitis ulcerosa bedeutet und welche Fragen sich hierzu in der Therapieentscheidung stellen können, wollen wir im heutigen Gespräch mit Prof. Alexander Moschen klären.
Wir wünschen euch gute Unterhaltung!
In der aktuellen Episode ist Bettina bei uns im DarmTalk zu Gast. Bettina ist seit mehr als 35 Jahren von Morbus Crohn betroffen. Doch schon lange vor der Diagnose litt sie an Abszessen und Fisteln im Analbereich. 10 Jahre dauerte es, bis Bettina schlussendlich die Diagnose Morbus Crohn erhalten hatte.
Bettina ist also „Expertin“, wenn es um Fisteln und Abszesse im Analbereich geht. Für viele Menschen, welche von solchen Beschwerden betroffen sind, ist es schwierig, mit diesem Thema im Alltag umzugehen. Doch Bettina hat schon vor langer Zeit beschlossen, dass sie ganz offen damit umgeht. Sei es jetzt im Arztgespräch, im Austausch mit Freunden und Familie oder aber auch in der Partnerschaft.
Bereits 1991 musste sich Bettina aufgrund von Abszessen und Fisteln einer OP unterziehen, da die Beschwerden im Alltag zu stark waren. Doch das war erst der Anfang ihrer Krankheitsgeschichte.
Wie ein Leben mit andauernden Beschwerden im Analbereich aussieht, welche Möglichkeiten man hat, diese durch die richtige Pflege bzw. die richtigen Tipps für den Alltag zu lindern und warum sich Bettina dazu entschieden mit diesem vermeintlichen Tabu-Thema offen umzugehen, hört ihr in unserer aktuellen Episode.
Wir wünschen euch gute Unterhaltung!
Viele Patientinnen mit wiederkehrenden Bauch- und Darmbeschwerden haben unzählige Arztbesuche, Magen- und Darmspiegelungen hinter sich, jedoch ohne Befund und Diagnose. Die Beschwerden bleiben und das gestaltet den Alltag für die betroffenen Personen sehr mühsam.
Denn auch wenn keine CED, sprich Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa diagnostiziert wird, können die Symptome wie Blähungen, Durchfälle oder Bauchkrämpfe, zum täglichen Begleiter werden. Genau für diese Frauen und Männer hat die Medizinerin Dr. Elisabeth Schartner das Buch „So klappt´s mit der Verdauung“ geschrieben.
Dieser PatientInnenratgeber klärt über Entstehung, Diagnose und Therapiemöglichkeiten unklarer, wiederkehrender Verdauungsbeschwerden auf. Die Vielfalt an Behandlungsmöglichkeiten - von Ernährung über Medikamente bis hin zur Bauchhypnose werden vorgestellt. Außerdem gibt die Magen-Darm-Spezialistin Anregungen zu kurzen, praktischen Übungen.
Es freut uns daher besonders, dass wir in der aktuellen Podcast Episode mit Dr. Elisabeth Schartner genau über dieses Thema sprechen können. Sie wird uns zahlreiche Fragen rund um das Thema Verdauung beantworten.
Wir wünschen euch gute Unterhaltung!
Der Alltag mit einer chronischen Erkrankung, kann auch die Psyche eines Menschen in Mitleidenschaft ziehen. Viele Betroffene, die an Chronisch Entzündlichen Darmerkrankungen leiden, sehen sich mit einer Vielfalt an Herausforderungen in ihrem Alltag konfrontiert.
Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa bringen – je nach Schwere und Aktivität der Erkrankung – oft Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit mit sich und schränken die Lebensqualität bei Betroffenen zum Teil massiv ein. Studien berichten, dass Depressionen bei CED Betroffenen etwa dreimal häufiger anzutreffen sind als in der Allgemeinbevölkerung. Anhaltender Stress, Ängste, Antriebslosigkeit und sozialer Rückzug bis zu depressiven Symptomen können die Lebenssituation zunehmend erschweren.
Psychotherapie – ein Wort, dass viele Personen erstmal zurückschrecken lässt. Doch Psychotherapie kann einen wertvollen Beitrag dazu leisten, seelisches Leiden zu lindern, psychische Konflikte zu lösen und konkrete Unterstützung in der Bewältigung deines Alltages mit deiner Erkrankung sein.
Unser medizinischer Experte, ao. Univ.-Prof. Dr. Clemens Dejaco, wird uns in der aktuellen Podcast-Episode Rede und Antwort zum Thema „CED und die Psyche“ stehen. ao. Univ.-Prof. Dr. Clemens Dejaco ist seit vielen Jahren an der CED-Ambulanz am AKH Wien tätig, stationsführendere Oberarzt und stellvertretender Leiter der Abteilung Gastroenterologie und Hepatologie. Er hat sich jedoch auch auf den Themenbereich der Psychosomatik spezialisiert. In diesem Bereich ist er seit Jahren tätig, sodass er seit letztem Jahr die Leitung der Ambulanz für Psychosomatik am AKH Wien übernommen hat.
Wir wünschen euch gute Unterhaltung!
Diesmal ist unser Gesprächspartner Prim. Dr. Hans Peter Gröchenig. Dr. Gröchenig ist Facharzt für Gastroenterologie und Hepatologie und leitet seit August 2022 den Bereich der Inneren Medizin im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in St. Veit an der Glan, in Kärnten.
Er gilt als Mediziner mit „Bauchgefühl“, denn er ist seit mehr als 15 Jahren den Verdauungsorganen auf der Spur. Die Behandlung von Chronisch Entzündlichen Darmerkrankungen (CED) zählt dabei zu seinen Schwerpunkten.
In den vergangenen Jahren war Prim. Dr. Gröchenig in verschiedenen nationalen Arbeitsgruppen zum Thema Magen-Darmerkrankungen tätig, arbeitete an Leitlinienempfehlungen mit und etablierte eine sehr erfolgreiche Studienambulanz für die Erforschung neuer Medikamente bei Chronisch Entzündlichen Darmerkrankungen.
In diesem Gespräch möchten wir mit Dr. Hans Peter Gröchenig einen genaueren Blick auf komplementärmedizinische Begleitmaßnahmen im Rahmen einer Chronisch Entzündlichen Darmerkrankung werfen. Denn im Jahr 2019 brachte Prim. Dr. Hans Peter Gröchenig als Erstautor einer Studie die Anwendung von komplementärmedizinischen und alternativen Heilmethoden bei Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa in die Fachdiskussion. Aufgrund seiner Relevanz und den wegweisenden Erkenntnissen, wurde die Studie sogar im renommierten Fachjournal dem „European Journal of Gastroenterology & Hepatology“ publiziert.
Jetzt sprechen wir mit Dr. Gröchenig über seine medizinische Leidenschaft – den Darm!
Doch auch die wesentlichen Erkenntnisse zu seiner Studie zu komplementärmedizinischen Maßnahmen sollen dabei nicht zu kurz kommen, denn dieses Thema ist für etliche CED-Betroffene von Interesse.
Wir wünschen euch gute Unterhaltung!








