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nah dran – die Geschichte hinter der Nachricht I WDR aktuell
nah dran – die Geschichte hinter der Nachricht I WDR aktuell
Author: Westdeutscher Rundfunk
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Mit unseren WDR-Reporterinnen und Reportern erlebt Ihr, worüber in dieser Woche alle sprechen. Wir bieten euch immer freitags die Hintergründe zum Thema der Woche - persönlich, verlässlich und verständlich. Wenn ihr Anregungen oder Feedback habt: Ihr erreicht uns unter nahdran@wdr.de
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Es klingt wie eine Nachricht aus den späten 1990er-Jahren: Wieder rollt ein Castor-Transport durch Deutschland. Ein Behälter mit radioaktivem Müll aus dem ehemaligen Forschungsreaktor in Jülich wurde in dieser Woche ins Zwischenlager Ahaus gebracht. Rund 2.400 Polizistinnen und Polizisten waren im Einsatz.
Wie läuft ein solcher Transport von Atommüll ab? Welche Sicherheitsmaßnahmen gelten, und warum gibt es noch immer Proteste gegen Castor-Transporte? Darüber spricht "nah dran"-Host Tobi Strauß mit WDR-Reporterin Marie Roters, die den Transport beobachtet hat.
Von Tobi Strauß.
Die türkische Mafia macht sich immer mehr in Deutschland breit. Die sogenannte „Daltons“-Gruppe gilt als neue Generation der organisierten Kriminalität und nutzt gezielt Social Media wie Instagram und TikTok zur Inszenierung von Macht und Gewalt. Besonders in Berlin geraten Unternehmer mit türkisch-kurdischem Hintergrund ins Visier von Schutzgelderpressung und Drohungen. Doch wie genau operiert diese Gruppe? Welche Strukturen stecken hinter den Daltons? Und welche Verbindungen gibt es nach Russland? Darüber sprechen Host Carolin Köhler und Markus Pohl vom ARD-Politikmagazin „Kontraste“.
Für „nah dran“ erzählen unsere Reporterinnen und Reporter jeden Freitag, was sie bei ihren Recherchen erlebt haben. Sie werfen ein en Blick hinter die Nachrichten, hören Betroffenen zu und erleben selbst mit, wovon die meisten nur kurz in den wöchentlichen Schlagzeilen lesen. Näher ran als sie kommt keiner – egal ob im Ausland, in der Hauptstadt oder direkt vor unserer Tür in der Region.
Den Podcast "Politikum" findet ihr hier: https://www.ardsounds.de/sendung/politikum-der-meinungspodcast-von-wdr-5/urn:ard:show:718464ba4284b268/
Host der Folge: Carolin Köhler
Mitgearbeitet haben: Lisa Breuer und Markus Epping Von Carolin Köhler.
Seit zwei Wochen führen die USA und Israel einen neuen Krieg gegen Iran, der die gesamte Region erschüttert. Das Regime in Teheran reagiert mit massiven Angriffen auf Golfstaaten und Israel. Parallel befindet sich Israel im Krieg mit der Hisbollah-Miliz im Libanon und die Gewalt der Siedler im Westjordanland setzt sich ebenfalls fort. In dieser Folge von nah dran berichtet ARD-Korrespondentin Sophie von der Tann, wie die israelische Bevölkerung auf diesen Krieg blickt, welchen Rückhalt Premierminister Netanjahu für sein Vorgehen hat und wie man in einem Land lebt und arbeitet, das an mehreren Fronten kämpft.
Für "nah dran" erzählen unsere Reporterinnen und Reporter jeden Freitag, was sie bei ihren Recherchen erlebt haben. Sie werfen einen Blick hinter die Nachrichten, hören Betroffenen zu und erleben selbst mit, wovon die meisten nur kurz in den wöchentlichen Schlagzeilen lesen. Näher ran als sie kommt keiner – egal ob im Ausland, in der Hauptstadt oder direkt vor unserer Tür in der Region.
Host der Folge: Robert Mayer
Mitgearbeitet haben: Markus Epping, Michaela Kiefer und Milena Kupka Von Robert Mayer /Sophie von der Tann.
In den USA wird über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz beim US-Militär diskutiert: Das KI-Unternehmen Anthropic wurde vom US-Verteidigungsministerium rausgeworfen, weil es seine Modelle unter anderem nicht für vollautonome Waffen freigeben wollte. Stattdessen übernimmt nun Konkurrent OpenAI den Job. Im WDR-Podcast "nah dran" erklärt Digitalexperte Jörg Schieb, wie weit der Einsatz von KI im Militär schon vorangeschritten ist. Wir checken: Führt KI bald Kriege? Von Jörg Schieb.
Lieferdienste wie Uber Eats, Wolt und Lieferando boomen in Deutschland. Doch viele Lieferfahrer, die Essen per Fahrrad ausliefern, arbeiten unter prekären Bedingungen – teils wird ihnen nicht mal der Mindestlohn gezahlt. Besonders betroffen sind Menschen aus Indien, Pakistan und Bangladesch, die eigentlich zum Studieren nach Deutschland gekommen sind.
Wie kommen diese Fahrer nach Deutschland? Welche Rolle spielen Subunternehmer? Wie wird der Mindestlohn umgangen? Und was müsste sich politisch ändern? Darüber sprechen wir mit dem freien Journalisten Sascha Lübbe, der intensiv zu dem Thema recherchiert hat.
Für „nah dran“ erzählen unsere Reporterinnen und Reporter jeden Freitag, was sie bei ihren Recherchen erlebt haben. Sie werfen ein en Blick hinter die Nachrichten, hören Betroffenen zu und erleben selbst mit, wovon die meisten nur kurz in den wöchentlichen Schlagzeilen lesen. Näher ran als sie kommt keiner – egal ob im Ausland, in der Hauptstadt oder direkt vor unserer Tür in der Region.
Den Podcast "Stadt Land Mensch - Die Deutschlandreportage" findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/stadt-land-mensch-die-deutschlandreportage/urn:ard:show:a1c917a639a2ae63/
Host der Folge: Andreas Bursche
Mitgearbeitet haben: Lisa Breuer und Michaela Kiefer Von Andreas Bursche ;Sascha Lübbe.
Die Festnahme von Ilona W., einer mutmaßlichen Russland-Spionin, zeigt: Ausländische Geheimdienste können in Deutschland oft unerkannt Netzwerke aufbauen. Tagtäglich sammeln Spione Informationen. Es geht um Spionage, mögliche Sabotage und hybride Angriffe. Aber auch kleinere Informationen können für die gegnerische Seite wichtig sein.
Welche Spione sind mitten unter uns? Wie arbeiten zum Beispiel russische Geheimdienste in Deutschland? Und wie kommen BND, Verfassungsschutz und Polizei ihnen auf die Schliche? Darüber spricht Host Johannes Döbbelt im WDR-Podcast "nah dran" mit Investigativreporter Florian Flade. Er recherchiert seit Jahren auch zu Spionage in Deutschland. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, ob Deutschland eine neue Spionageabwehr braucht, was die Politik plant und was das für unseren Alltag bedeuten könnte. Von Florian Flade.
Seit weitere Epstein-Akten veröffentlicht wurden, reißen die Schlagzeilen nicht ab. Mehrere Mitglieder europäischer Königshäuser geraten unter Druck - und zum Beispiel der britische Regierungschef Keir Starmer. Aber was verraten die Daten wirklich darüber, wie das System Epstein funktioniert hat? Darüber spricht "nah dran"-Host Lucas Kreling mit dem Investigativjournalisten Daniel Laufer, der schon seit Wochen in den Epstein-Akten recherchiert. Von Lucas Kreling /Daniel Laufer.
Olympia 2026 startet in Italien. Die Winterspiele sollten laut Bewerbung die nachhaltigsten aller Zeiten werden. Doch wie passt dieses Versprechen zu den "Spielen der langen Wege" und zu Großbaustellen wie der Bobbahn in Cortina? Im WDR-Podcast "nah dran" berichtet der Filmemacher Robert Grantner von seinen Erfahrungen. Er hat für die Dokumentation "Felix Neureuther - Olympia im Wandel?" drei Jahre lang die Vorbereitungen vor Ort begleitet. Er erzählt, was er auf den Baustellen, in Gesprächen mit Sportlern sowie bei Begegnungen mit Kritikern und Befürwortern der Spiele erlebt hat. Wir checken, wie nachhaltig die Spiele tatsächlich sind und was sie über die Zukunft von Olympia aussagen. Von Robert Grantner.
Im US-Bundesstaat Minnesota ist erneut ein Einsatz der US-Einwanderungsbehörde ICE eskaliert – mit tödlichen Folgen. Der Vorfall ereignet sich in einer Phase landesweiter Proteste gegen ICE, gegen militarisierte Massenabschiebungen und den Einsatz maskierter, gewalttätiger Einsatzkräfte. Viele Menschen in den USA sehen darin ein alarmierendes Zeichen wachsender staatlicher Gewalt und politischen Kalküls und blicken mit Sorge auf die Zukunft der US-Demokratie. US-Korrespondentin Sarah Schmidt war vor Ort in Minnesota, hat die Proteste begleitet und berichtet in dieser Folge „nah dran – die Geschichte hinter der Nachricht“, wie die Ereignisse in Minnesota ein ganzes Land erschüttern und polarisieren.
Für „nah dran“ erzählen unsere Reporterinnen und Reporter jeden Freitag, was sie bei ihren Recherchen erlebt haben. Sie werfen einen Blick hinter die Nachrichten, hören Betroffenen zu und erleben selbst mit, wovon die meisten nur kurz in den wöchentlichen Schlagzeilen lesen. Näher ran als sie kommt keiner – egal ob im Ausland, in der Hauptstadt oder direkt vor unserer Tür in der Region.
Host dieser Folge: Julia Barth
Mitgemacht haben: Lucas Kreling, Milena Kupka
Von Milena Kupka.
Es waren die bisher größten Proteste im Iran – und die brutalste Reaktion des Regimes in der Geschichte des Landes. Die genauen Opferzahlen sind noch unklar, Schätzungen liegen zwischen 5.000 und 18.000 Toten. Im Iran sind die Menschen in einem Schockzustand. Nach tagelanger Nachrichtensperre und abgeschaltetem Internet dringen nach wie vor nur wenige Informationen nach außen. Wie geht es den Menschen im Iran nach diesen blutigen Protesten? Wie stehen die Chancen für einen echten Regimewechsel? Und welche Rolle spielt der Sohn des Schah, Reza Pahlavi, in der aktuellen Bewegung? Darüber spricht Host Sascha Wandhöfer mit der WDR-Journalistin und Iran-Expertin Isabel Schayani.
Für „nah dran“ erzählen unsere Reporterinnen und Reporter jeden Freitag, was sie bei ihren Recherchen erlebt haben. Sie werfen ein en Blick hinter die Nachrichten, hören Betroffenen zu und erleben selbst mit, wovon die meisten nur kurz in den wöchentlichen Schlagzeilen lesen. Näher ran als sie kommt keiner – egal ob im Ausland, in der Hauptstadt oder direkt vor unserer Tür in der Region.
Hier kommt ihr zum Weltspiegel-Podcast: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/urn:ard:show:621711b59e5ee4cd/
Host der Folge: Sascha Wandhöfer
Mitgearbeitet haben: Lisa Breuer, Markus Epping und Michaela Kiefer Von Isabel Schayani ;Sascha Wandhöfer.
Mehr als 3.200 Schließfächer sind nach dem Einbruch in der Sparkasse Gelsenkirchen geplündert. Der Schaden liegt vermutlich bei mindestens 100 Millionen Euro. Viele Betroffene wissen bis heute nicht, ob sie jemals vollständig entschädigt werden.
WDR-Reporter Olaf Biernat war von Beginn an „nah dran“: an den ersten Meldungen über den Einbruch in die Filiale, an der aufgeheizten Stimmung vor Ort und an Menschen, die nicht nur Geld, sondern auch Erbstücke und Erinnerungen verloren haben. Olaf ordnet ein, was über den Ablauf des spektakulären Einbruchs bekannt ist, warum der Fall politisch inzwischen im NRW-Landtag angekommen ist und welche Fragen Polizei, Sparkasse und Opfer weiterhin beschäftigen. Von Olaf Biernat.
Vor einer Woche hat das US-Militär den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro bei einem umstrittenen Einsatz festgenommen. In New York wird Maduro unter anderem wegen Drogen-Terrorismus angeklagt. Kritiker sprechen jedoch von einem völkerrechtswidrigen Angriff der USA auf Venezuela. US-Präsident Donald Trump soll vor allem an den Ressourcen des Landes interessiert sein. Venezuela verfügt über die größten nachgewiesenen Ölreserven der Welt. Seit dem Angriff auf Venezuela hat Trump auch anderen Ländern in Lateinamerika gedroht, darunter Kolumbien und Kuba. Welche Folgen hat der US-Angriff für Venezuela und für Lateinamerika insgesamt? Darüber spricht Host Katrin Schmick mit dem Kollegen Philipp Lichterbeck. Er ist freier Korrespondent für Südamerika und lebt in Rio de Janeiro.
Für „nah dran“ erzählen unsere Reporterinnen und Reporter jeden Freitag, was sie bei ihren Recherchen erlebt haben. Sie werfen ein en Blick hinter die Nachrichten, hören Betroffenen zu und erleben selbst mit, wovon die meisten nur kurz in den wöchentlichen Schlagzeilen lesen. Näher ran als sie kommt keiner – egal ob im Ausland, in der Hauptstadt oder direkt vor unserer Tür in der Region.
Hier kommt ihr zum Podcast „15 Minuten. Der tagesschau-Podcast am Morgen“: https://1.ard.de/15Minuten
Host der Folge: Katrin Schmick
Mitgearbeitet haben: Martin Adolphs, Lisa Breuer Von Katrin Schmick.
Vor 15 Jahren begann in Tunesien ein Protest, der die Welt verändern sollte. Mit der Selbstverbrennung des Gemüsehändlers Mohamed Bouazizi in der Stadt Sidi Bouzid ging es los.
Was folgte, waren der Sturz von Tunesiens Diktator Ben Ali, sowie eine Reihe von anfänglich erfolgreichen Aufständen in der arabischen Welt. Der sogenannte Arabische Frühling hatte begonnen. Tunesien bescherte er eine der freiheitlichsten Verfassungen der arabischen Welt.
Und heute? Was ist von all dem geblieben - dort, wo alles begann, in Tunesien? In "nah dran" nimmt uns die freie Journalistin Sarah Mersch mit - seit 2010 lebt und arbeitet sie in Tunesien und verfolgt das "Erbe" der damaligen Revolution. Von Sarah Mersch.
Die Finanzierungskrise der Hilfsorganisationen hat sich in diesem Jahr dramatisch zugespitzt. Ein Zustand, der in vielen Regionen Sorgen auslöst. Besonders seit US-Präsident Trump in einer seiner ersten Amtshandlungen viele amerikanische Hilfsgelder spektakulär stoppte. Im Windschatten dieser Entscheidung folgten – oft weniger beachtet – auch viele europäische Länder. Auch die Bundesregierung hat bei der Nothilfe und der Entwicklungszusammenarbeit drastisch gekürzt. Jetzt sehen sich Organisationen wie die Flüchtlingshilfe UNHCR mit existenziellen Herausforderungen konfrontiert. Welche Folgen hat das in Krisenregionen, für die Migration nach Europa und auch für Deutschlands Sicherheit? Darüber sprechen Host Johannes Döbbelt und der WDR-Reporter Marko Rösseler, der mehrere Flüchtlingscamps im Tschad in Zentralafrika besucht hat, in der aktuellen Folge „nah dran“.
Für „nah dran“ erzählen unsere Reporterinnen und Reporter jeden Freitag, was sie bei ihren Recherchen erlebt haben. Sie werfen ein en Blick hinter die Nachrichten, hören Betroffenen zu und erleben selbst mit, wovon die meisten nur kurz in den wöchentlichen Schlagzeilen lesen. Näher ran als sie kommt keiner – egal ob im Ausland, in der Hauptstadt oder direkt vor unserer Tür in der Region.
Hier kommt ihr zur Doku von Marko Rösseler und Tobias Dammers:
Ohne Geld die Welt retten? Eine Reise an die Grenzen der Hilfe: https://www.ardmediathek.de/video/die-story/ohne-geld-die-welt-retten-eine-reise-an-die-grenzen-der…
Hier kommt ihr zum Weltspiegel-Podcast: https://1.ard.de/weltspiegel_podcast?cp
Host der Folge: Johannes Döbbelt
Mitgearbeitet haben: Lisa Breuer, Michaela Kiefer Von Lisa Breuer.
Personalisierte Tickets, schnellere Stadionverbote, mehr Überwachung: So sahen die ursprünglichen Pläne die Innenministerinnen und Innenminister für mehr Sicherheit im Stadion aus. Wochenlang haben Fans dagegen protestiert - scheinbar mit Erfolg. Vieles wird so jetzt doch nicht kommen. Haben die Fans ihr Ziel erreicht? Und wie steht es wirklich um die Sicherheit im Stadion? Darüber sprechen WDR-Sportreporter Chaled Nahar und Host Julia Barth im Podcast "nah dran". Von Julia Barth /Chaled Nahar.
Während auf internationaler Bühne über ein mögliches Ende des Ukraine-Kriegs verhandelt wird, schlagen in Kiew weiter russische Raketen ein und Drohnen greifen gezielt die Energie-Infrastruktur an. Für viele Menschen im Land bedeutet das: wieder Nächte ohne Strom und Heizung – mit der ständigen Angst vor dem nächsten Einschlag. Gleichzeitig wächst der Druck auf Präsident Wolodymyr Selenskyj wie nie zuvor in diesem Krieg – von außen, weil der US‑Plan weitreichende Zugeständnisse von der Ukraine fordert, und von innen durch einen jüngst aufgedeckten Korruptionsskandal. Wie kommen diese Meldungen bei den Menschen an, die jeden Tag die Folgen der russischen Angriffe spüren? Was macht der neue politische Druck mit der Ukraine – militärisch, politisch und im Alltag der Menschen? Rebecca Barth in unserem Studio Kiew nimmt uns mit in ein Land, das, wie der ukrainische Präsident sagt, einen "der schwierigsten Momente" seiner Geschichte durchlebt. Von Rebecca Barth /Robert Mayer.
Zum ersten Mal sind in Deutschland über eine Million Menschen wohnungslos. Diese offizielle Statistik aus dem vergangenen Jahr veröffentlichte die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe.
Wie konnte es zu diesem Höchststand kommen? In dieser Folge "nah dran - Die Geschichte hinter der Nachricht" sprechen wir mit dem WDR-Journalisten Sabit Kajtazaj. Er hat für seine Reportage intensiv mit Betroffenen gesprochen und war nah dran an Menschen, die keine Wohnung mehr haben. Wir sprechen über die Ursachen für den dramatischen Anstieg der Wohnungslosigkeit in Deutschland: vom Mangel an Sozialwohnungen und der zermürbenden Bürokratie im Sozialsystem bis hin zur Rolle der psychischen Gesundheit und des sozialen Umfelds. Sabit teilt seine persönlichen Eindrücke von Menschen, die von Wohnungslosigkeit betroffen sind. Von Sabit Kajtazaj.
Ein Fehler oder Manipulation? Eine Doku der BBC über Donald Trump löst eine riesige Debatte aus: Trump droht mit einer Milliardenklage, BBC-Chef Tim Davie und Nachrichtenchefin Deborah Turness treten zurück. Ist das berechtigte Kritik oder gezielter politischer Druck auf unabhängige Medien? Host Tobias Strauß spricht mit ARD-Korrespondentin Gabi Biesinger über Fehlerkultur, Macht und Vertrauen im Journalismus - und darüber, was der Fall BBC über Medien im Jahr 2025 erzählt. Von Biesinger/Strauß.
Gewalt gegen Frauen geht in Deutschland nicht zurück - sondern steigt immer weiter. Fast jeden Tag versucht ein Mann, seine (Ex)-Partnerin zu töten. Die erschreckenden Zahlen zur Partnerschaftsgewalt zeigen: Das Zuhause ist für viele Frauen der gefährlichste Ort. Warum ist die Zahl der Femizide so hoch? Und was tun die Behörden, was tut die Politik?Zwei Reporterinnen haben sich für report München ein halbes Jahr intensiv mit dem Thema beschäftigt – und auch den Fall der 20-jährigen Anna-Lena aus Stendal recherchiert. Sie wurde von ihrem Freund erstochen – obwohl sie vorher Hilfe bei der Polizei gesucht hatte. Anna-Lenas Geschichte zeigt auf besonders tragische Weise, was passiert, wenn Frauen nicht ausreichend vor häuslicher Gewalt geschützt werden. Ihre Familie ist überzeugt: ihr Tod hätte verhindert werden können.
Für „nah dran“ erzählen unsere Reporterinnen und Reporter jeden Freitag, was sie bei ihren Recherchen erlebt haben. Sie werfen einen Blick hinter die Nachrichten, hören Betroffenen zu und erleben selbst mit, wovon die meisten nur kurz in den wöchentlichen Schlagzeilen lesen. Näher ran als sie kommt keiner – egal ob im Ausland, in der Hauptstadt oder direkt vor unserer Tür in der Region.
Wenn ihr von Gewalt betroffen seid, erreicht ihr das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" unter 116 016.
Host der Folge: Tobi Strauß
Mitgearbeitet haben: Lisa Breuer, Michaela Kiefer
Hier kommt ihr zur Doku „Morgen bin ich tot – Gewalt gegen Frauen“ von Kira Lorenz und Lisa Wreschniok: https://www.ardmediathek.de/video/morgen-bin-ich-tot-gewalt-gegen-frauen/morgen-bin-ich-tot-gewalt-…
Hier kommt ihr zum Podcast „Die Justizreporter*innen“: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:section:7a1315d8978b9f96/ Von Tobi Strauß ;Kira Lorenz.
Der 38-jährige Rob Jetten ist der klare Sieger der Parlamentswahl in den Niederlanden – auch wenn seine Partei wahrscheinlich nur knapp vor den Rechtspopulisten von Geert Wilders gelandet ist. Jetten hat das beste Ergebnis in der Geschichte seiner linksliberalen Partei D66 erzielt – mit positiver Aufbruchstimmung und gegen den Hass. Rechtspopulist Wilders hat hingegen fast ein Drittel weniger Sitze gewonnen als vor zwei Jahren – keine der großen Parteien will mit ihm regieren. Auch wenn die rechtspopulistische PVV um Wilders deutlich verloren hat: andere Parteien am rechten Rand haben bei dieser Wahl zugelegt. Jetzt wird spannend, ob der linksliberale Rob Jetten eine Koalition bilden kann. Denn dafür braucht er drei weitere Parteien.
Wir sprechen in der aktuellen Folge von nah dran darüber, wer der mögliche neue Regierungschef der Niederlande ist, wofür er steht und wie er die Menschen überzeugen konnte. Mit der freien Korrespondentin Annette Birschel besprechen wir außerdem die Frage, ob die deutliche Niederlage für Wilders das Ende des Rechtspopulismus im Land bedeutet.
Für „nah dran“ erzählen unsere Reporterinnen und Reporter jeden Freitag, was sie bei ihren Recherchen erlebt haben. Sie werfen einen Blick hinter die Nachrichten, hören Betroffenen zu und erleben selbst mit, wovon die meisten nur kurz in den wöchentlichen Schlagzeilen lesen. Näher ran als sie kommt keiner – egal ob im Ausland, in der Hauptstadt oder direkt vor unserer Tür in der Region.
Host der Folge: Katrin Schmick
Mitgearbeitet haben: Lisa Breuer, Michaela Kiefer
Hier kommt ihr zum Podcast „punktEU“: https://1.ard.de/punkteu?cross-promo Von Katrin Schmick /Annette Birschel.























