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Bremen, aber gesund!
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Bremen, aber gesund!

Author: Rainer Bensch & Simon Zeimke

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Rainer Bensch, Simon Zeimke und weitere gesundheitspolitische Akteure der CDU sprechen mit Verantwortlichen der Gesundheitsbranche in Bremen über Herausforderungen und Lösungen
28 Episodes
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In dieser Episode von "Bremen aber gesund" sprechen wir mit Judith Borsch, der neuen Geschäftsführerin der Bremer Krankenhausgesellschaft, über die aktuellen Herausforderungen und Entwicklungen im Gesundheitswesen. Judith bringt ihre umfassende Erfahrung im Bereich Gesundheit und Gesundheitspolitik mit, die sie in verschiedenen Funktionen in Bremen gesammelt hat. Der Podcast behandelt die anstehenden Krankenhausreformen, die sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene implementiert werden sollen, und beleuchtet die Ziele und Herausforderungen, die mit diesen Reformen verbunden sind. Zentrale Themen unserer Diskussion sind die Ziele des Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetzes (KHVVG) und die Notwendigkeit einer wirtschaftlich nachhaltigen Krankenhausversorgung. Judith erklärt, dass die Reformen darauf abzielen, die Anzahl der Krankenhausstandorte zu optimieren und gleichzeitig die Qualität und Effizienz in der Patientenversorgung zu steigern. Es wird dargelegt, dass die bisherigen Strukturen in Deutschland oft zu kleinteilig sind und nicht mehr mit den steigenden Anforderungen und dem Fachkräftemangel Schritt halten können. Die Gesprächsteilnehmer beleuchten die Rolle der Bundes- und Landespolitik und erörtern, wie wichtig es ist, dass bei der Umsetzung der Reformen die Stimmen der Bürger gehört werden. Judith äußert ihre Bedenken hinsichtlich der praktischen Umsetzung der Reformen, insbesondere wenn es um die neue Gesetzgebung geht, die oft theoretisch bleibt und nicht den Bedürfnissen der Patienten oder der Krankenhäuser gerecht wird. Zudem wird die Problematik der Bürokratie thematisiert, die die Gesundheitsfachkräfte stark belastet. Judith spricht offen über die Herausforderungen, die in Bezug auf die Dokumentationspflichten bestehen, und fordert eine Vereinfachung des Systems, um den Fokus wieder mehr auf die Patientenversorgung legen zu können. Ein weiterer wichtiger Punkt in dieser Episode ist die Diskussion über die Patientensicht und die Notwendigkeit einer Reform der Notfallversorgung. Judith und Rainer Bensch stimmen darin überein, dass eine Reform notwendig ist, um die Ressourcen effektiv zu nutzen und sicherzustellen, dass Patienten mit akuten Bedarf vorrangig behandelt werden. Dabei wird betont, wie die Kommunikationsstrukturen zwischen den Krankenhäusern in Bremen schon jetzt verbessert wurden und wie wichtig Kooperationen sind, um Patienten bestmöglich zu versorgen. Die Episode schließt mit einer positiven Note, in der Judith betont, dass trotz der Herausforderungen sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene der Wille zu spüren ist, gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, um die Qualität der Gesundheitsversorgung in Bremen und Bremerhaven zu verbessern. Es wird deutlich, dass alle Beteiligten sich um eine zukunftsfähige, qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung bemühen und mit Optimismus in die Zukunft blicken.
In dieser umfassenden Episode des Gesundheitspodcasts „Bremen aber gesund“, moderiert von Simon Zeimke und Rainer Bench, wird das komplexe Thema der Pflege von Angehörigen entschlüsselt. Die beiden Hosts empfangen Hendrik Dohmeyer, den Gründer der Plattform „Pflege-Dschungel“, die sich der Aufklärung und Information rund um das Pflegesystem widmet. Durch seine persönliche Geschichte – geprägt durch die Pflege seines an Alzheimer erkrankten Vaters – bietet Hendrik einen einzigartigen Einblick in die Herausforderungen, mit denen Pflegebedürftige und deren Angehörige tagtäglich konfrontiert sind. Rainer, selbst erfahrener Pflegeexperte und gesundheitspolitischer Sprecher, und Simon, digitalpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, diskutieren mit Hendrik die Notwendigkeit einer umfassenden Reform des deutschen Pflegesystems. Ein zentrales Thema ist der übergreifende Mangel an Ressourcen in der Pflegebranche und die Ungleichheiten, die durch das bestehende System entstehen. Hendrik thematisiert die Herausforderungen, die durch die Einführung der Pflegegrade entstanden sind, und erklärt, warum diese nicht immer den tatsächlichen Pflegebedarf berücksichtigen. Oft kommt es zu Ungerechtigkeiten, bei denen bereits pflegende Angehörige für eine derartige Belastung nicht die nötige Unterstützung und Anerkennung erhalten. Ein weiterführender Punkt, den die Diskussion beleuchtet, ist das Konzept der „sorgenden Ersatzangehörigen“. Hendrik präsentiert diese innovative Idee, die vorsieht, ehemalige pflegende Angehörige in die professionelle Pflege einzubinden, um den Engpass an Pflegekräften zu lindern. Diese Personen bringen wertvolle praktische Erfahrungen in die Pflege ein, sind emotional betroffen und könnten eine Brücke zwischen professioneller Pflege und Familienpflege bilden. Besondere Betroffenheit und ein Gefühl der Dringlichkeit spiegeln sich in der Diskussion wider, insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, der uns vor bedeutende Herausforderungen stellt. Die Zahl der Pflegebedürftigen wird in den kommenden Jahren dramatisch ansteigen, und ohne geeignete Maßnahmen zur Verbesserung der Pflegesituation wird das System an seine Grenzen stoßen. Zusätzlich werden Themen wie die Wichtigkeit von Prävention und Aufklärung angesprochen. Hendrik hebt hervor, dass Präventionsmaßnahmen für pflegende Angehörige endlich Priorität haben müssen. Sein Konzept zielt darauf ab, Angehörigen in verschiedenen Dimensionen der Gesundheitsförderung Unterstützung anzubieten, um ihre eigene Gesundheit zu verbessern und sie nachhaltig zu motivieren, auch für ihre pflegebedürftigen Angehörigen zu sorgen. Während der gesamten Episode wird die zentrale Botschaft gut in den Kontext gesetzt: Die Pflege ist mehr als nur eine dienstliche Aufgabe – sie ist eine gesellschaftliche Verantwortung, die als solche wahrgenommen und wertgeschätzt werden muss. Rainer und Simon zeigen sich dankbar für die wertvollen Impulse, die Hendrik mit in die Diskussion bringt und betonen die Notwendigkeit, über die reinen politischen Rahmenbedingungen hinaus, individuelle Ansätze zu fördern, die die unterschiedlichen Situationen pflegender Angehöriger gerecht werden. Diese Episode vermittelt nicht nur tiefergehendes Wissen über die komplexe Thematik der Pflege, sondern inspiriert auch dazu, aktiv an einer Verbesserung des Pflegesystems mitzuwirken. Der Appell, sich stärker für die Belange pflegender Angehöriger und die Integration ihrer Erfahrungen in professionelle Pflegekonzepte einzusetzen, zieht sich wie ein roter Faden durch das Gespräch und lädt die Zuhörerschaft ein, sich für positive Veränderungen im Gesundheitswesen zu engagieren.
In dieser Episode des Gesundheitspodcasts aus Bremen und Bremerhaven gehen die Hosts Simon Zeimke und Rainer Bench gemeinsam mit Lipödem-Coachin Mellani Heidekrüger der Erkrankung Lipödem auf den Grund. Mellani teilt ihre persönliche Erfahrung und beleuchtet sowohl die medizinischen als auch die psychologischen Dimensionen dieser schmerzhaften Fettverteilungsstörung, die viele Frauen betrifft. Rainer berichtet, wie er erst spät mit seiner Diagnose konfrontiert wurde und welche Herausforderungen er auf seinem Weg erlebte. Gemeinsam werden die Themen Stigmatisierung, Aufklärung und das Versagen des Gesundheitssystems in der frühzeitigen Erkennung des Lipödems diskutiert. Mellani und Rainer betonen die Wichtigkeit von Empathie und Sensibilität sowohl aus der Sicht der Ärzte als auch der Gesellschaft gegenüber Betroffenen. Praktische Tipps zu Ernährung und Bewegung, die für die Lebensqualität der Betroffenen relevant sind, werden ebenso angesprochen wie häufige Fehlinformationen über die Erkrankung. Die Rolle von sozialen Medien in der Aufklärung wird hervorgehoben, wobei Mellani ihren Account „Intu Lymphcoach“ empfiehlt. Diese Episode vermittelt nicht nur wertvolles Wissen, sondern auch Hoffnung und das Gefühl, dass Betroffene nicht alleine sind. Die zentrale Botschaft: Das Lipödem ist mehr als ein ästhetisches Problem und verdient mehr Aufmerksamkeit und Mitgefühl.
In dieser Episode des Gesundheitspodcasts aus Bremen und Bremerhaven sprechen wir mit Susanne Thiem, einer erfahrenen Kommunikatorin und Buchautorin, die ihrer eigenen Geschichte über den Umgang mit Krebs ein ehrliches literarisches Denkmal gesetzt hat. Zusammen mit Rainer Bench und Simon Zeimke diskutieren wir die grundlegenden Themen ihrer neuen Publikation „Krebs ist kein Smalltalk“ und erkunden die tiefen emotionalen und sozialen Aspekte, die oft mit einer Krebsdiagnose verbunden sind. Susanne, die 44 Jahre alt ist und seit über 14 Jahren mit den Nachwirkungen ihrer Brustkrebsdiagnose lebt, nimmt uns mit auf ihre persönliche Reise. Sie beschreibt, wie die Diagnose ihr Leben von Grund auf veränderte. Während sie in der Blüte ihrer Karriere in Zürich war und gerade mit der Hochzeitsplanung beschäftigt, erhielt sie die Nachricht, die alles auf den Kopf stellte. Wir erfahren von den Herausforderungen, die sie während ihrer Behandlung durchlebte, und wie sie lernen musste, sich auf sich selbst zu konzentrieren, während sie gleichzeitig die Unterstützung ihrer Familie und Freunde benötigte. Im Gespräch beleuchtet Susanne die Bedeutung von Kommunikation im Umgang mit Krankheiten. Sie betont, dass Empathie und echtes Zuhören essentielle Fähigkeiten sind, um Betroffenen und deren Angehörigen zu helfen. Gemeinsam diskutieren wir, wie oft die Frage „Wie geht es dir?“ schnell dahin gesagt wird, während es wichtig ist, einen Raum für echte Gespräche und Gefühle zu schaffen. Ihre Botschaft ist klar: Krebs ist ein tabuisiertes Thema, das uns alle betrifft, und Offenheit in der Kommunikation kann helfen, das Schweigen zu brechen. Der Podcast stellt zudem heraus, wie Susanne durch das Schreiben selbstverliebt werden konnte und das kreatives Ventil fand, um mit ihren Gedanken und Gefühlen umzugehen. Ihr Blog und das Buch sind somit nicht nur eine Art der Selbstheilung, sondern auch ein Aufruf an andere, offen über ihre Erfahrungen zu sprechen und sich gegenseitig zu unterstützen, insbesondere in herausfordernden Zeiten. Susanne geht außerdem auf die Dynamik von Beziehungen ein, die sich durch die Krebserfahrung verändern können. Sie beschreibt sowohl die Schwierigkeiten als auch die positiven Wendungen in den Verbindungen zu Freunden und Angehörigen und reflektiert über die Kraft der Mitglieder des sozialen Umfelds. Ihr Buch bietet nicht nur persönliche Einsichten, sondern dient auch als Inspirationsquelle für alle, die bereit sind, über schwierige Themen zu sprechen und ihre Sorgen zu teilen. Zum Abschluss des Gesprächs teilt Susanne einen symbolischen Moment aus ihrer Hochzeit am Leuchtturm Westerhever und stellt fest, dass trotz der Unwägbarkeiten des Lebens Hoffnung und Freude gefunden werden können. Ihr Appell ist, dass wir vor allem in schwierigen Zeiten den Mut haben sollten, miteinander über unsere Erfahrungen zu sprechen.
In dieser Episode sprechen wir mit Andrea Würtz, einer erfahrenen Gesundheits- und Krankenpflegerin, über die aktuellen Herausforderungen im Pflegebereich und den Titel ihres Buches "Altenpflege: Kämpfen statt Kündigen". Andrea teilt ihre persönlichen Erfahrungen und erklärt, warum es dringenden Handlungsbedarf gibt. Das Gespräch findet im CDU-Haus statt, wo Simon Zeimke und Rainer Bensch als Gastgeber fungieren. Wir besprechen die schwerwiegenden Missstände im Gesundheitssystem, insbesondere in der Altenpflege, und gehen auf den sogenannten Schliersee-Skandal ein, der Andrea in ihrer Karriere stark beeinflusst hat. Ein zentrales Anliegen von Andrea ist es, die gesellschaftliche Wahrnehmung von Pflege zu verbessern und die wertvolle Arbeit der Pflegekräfte zu thematisieren. Das Gespräch bringt hervor, dass die Pflegekrise nicht nur ein Punkt auf der politischen Agenda sein sollte, sondern eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung darstellt. Andrea erläutert, dass der Fokus bei der Pflege nicht nur auf den Mängeln liegen sollte, sondern auch auf den positiven Entwicklungen. Sie fordert eine Umgestaltung der Rahmenbedingungen, die den Pflegeberuf aufwertet und nachhaltige Verbesserungen für die Betroffenen schafft. Die Notwendigkeit von Transparenz und unangekündigten Kontrollen im Pflegebereich wird als essenziell hervorgehoben, um die Missstände tatsächlich sichtbar zu machen und anzugehen. Ein weiteres zentrales Thema ist der Mangel an Fachkräften in der Altenpflege und die hohe Fluktuation in der Branche. Andrea spricht über die tiefwurzeltenden Probleme im System, die dazu führen, dass viele Pflegekräfte ihren Beruf an den Nagel hängen. Sie plädiert dafür, dass der gesellschaftliche Wert der Pflege anerkannt und die Pflegequalität über den Status quo hinaus angehoben werden muss. Im Verlauf des Gesprächs wird deutlich, dass der Wandel nicht nur von den Pflegekräften selbst kommen kann, sondern dass auch politischer Wille gefordert ist, um die notwendigen Ressourcen bereitzustellen und die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Andrea fordert die Hörer auf, aktiv zu werden und die Stimmen der Pflegekräfte zu unterstützen, um einen wirklichen Kulturwandel in der Altenpflege herbeizuführen. Zusammengefasst ist dieses Gespräch eine eindringliche Einladung, sich mit den Herausforderungen im Pflegebereich auseinanderzusetzen und zeigt auf, wie wichtig es ist, für einen Wandel zu kämpfen, anstatt einfach aufzugeben. Andrea ermutigt sowohl die Pflegekräfte als auch die Gesellschaft, neue Wege zu finden, um die Lebensqualität der älteren Menschen zu verbessern und die Pflege als Beruf ernst zu nehmen.
In dieser Episode laden wir, Rainer Bensch und Simon Zeimke, die Expertin Dr. Barbara Brune ein, um über Gesundheit und gesellschaftliche Resilienz in der Vorweihnachtszeit zu diskutieren. Wir sprechen über die Herausforderungen im Gesundheitswesen und die Bedeutung von Veränderungsprozessen, wobei Barbara ihre Erfahrungen als Transformationscoach einbringt. Sie erläutert die Notwendigkeit, Herz und Kopf in Einklang zu bringen, und reflektiert über die Schwierigkeiten der Kommunikation in Krisensituationen. Ein zentraler Punkt des Gesprächs ist die patientenzentrierte Kommunikation und die Rolle von emotionaler Intelligenz. Darüber hinaus diskutieren wir den Einfluss sozialer Medien auf zwischenmenschliche Beziehungen und betonen die Wichtigkeit von Auszeiten von der digitalen Welt. Wir schließen mit der Erkenntnis, dass aktive Zuhören und Mitgefühl im kommenden Jahr essentielle Bausteine für positive Veränderungen sind.
In dieser Episode von "Bremen aber gesund" diskutieren wir das bewegende Thema Demenz und die damit verbundenen Herausforderungen mit Dietlind Schöppner, einer Buchautorin und ehemaligen Erzieherin, die durch die Erfahrungen mit ihrer dementen Mutter inspiriert wurde. Wir beleuchten die emotionalen und praktischen Aspekte der Demenzbetreuung, angefangen bei den ersten Anzeichen der Erkrankung bis hin zu den Konflikten und der Notwendigkeit eines unterstützenden Netzwerks für Angehörige. Frau Schöppner teilt persönliche Anekdoten und betont, wie wichtig Empathie und Geduld sind. Es wird darüber gesprochen, wie soziale Angebote und kreative Aktivitäten, wie Musik, die Lebensqualität von Betroffenen verbessern können. Zudem ermutigen wir die Zuhörer, sich aktiv mit dem Thema auseinanderzusetzen und Verständnis für Demenz zu fördern.
In dieser Folge haben wir das Vergnügen, mit Zuzanna Gladki aus Wolfsburg zu sprechen, der Chefin des Pflegeinstituts Nonplusultra. Zuzanna teilt ihre inspirierende Reise von Polen nach Deutschland und ihre Leidenschaft, die sie letztendlich in die Pflegebranche geführt hat, trotz anfänglicher Herausforderungen. Wir diskutieren die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse und die Integration von Fachkräften aus dem Ausland, wobei das "Fast Lane"-Modell aus Bayern als mögliche Lösung hervorgehoben wird. Der Fokus der Diskussion drehte sich um Verbesserungen im deutschen Gesundheitssystem, da es als eher ein Krankensystem denn ein Gesundheitssystem betrachtet wird. Es wird die Notwendigkeit von Prävention, Bildung und gesundheitsfördernden Maßnahmen betont, insbesondere in Bezug auf Ernährung und Nährstoffe. Die Sprecher unterstreichen die Bedeutung von Kommunikation und Zusammenarbeit im Gesundheitswesen, um langfristige positive Veränderungen herbeizuführen. Es wird angeregt, das deutsche Gesundheitssystem durch neue Anreizstrukturen zu reformieren, um die Prävention zu fördern und nicht nur die Behandlung von Krankheiten zu incentivieren. Die Diskussion deckt die bestehenden Herausforderungen in der aktuellen Vergütungsstruktur auf und betont die Bedeutung von Bildung und Eigenverantwortung in Bezug auf Prävention. Die Sprecher heben hervor, dass äußere Fitness nicht zwangsläufig die Gesundheit im Inneren widerspiegelt, und empfehlen regelmäßige Tests, um den ganzheitlichen Gesundheitszustand zu überwachen. Die Verfügbarkeit von Testkits wird als Instrument zur eigenständigen Gesundheitsüberwachung betont, wobei Eigenverantwortung und Bildung als Schlüsselfaktoren zur Förderung von Prävention und Gesundheit herausgestellt werden. Die Diskussion endet mit einem Appell an die Bürger, proaktiv ihre Gesundheit zu überwachen und informiert Entscheidungen bezüglich ihrer Gesundheitspflege zu treffen.
Im Gesundheitspodcast "Bremen aber gesund" haben Rainer und Simon Zeimke einen Experten im Bereich Lebensmittelsicherheit und -hygiene, Ralf Ohlmann, zu Gast. Wir eröffnen die Diskussion über die globale Bedeutung von Hygiene und deren Auswirkungen auf die Gesundheit. Dr. Ohlmann betont die Rolle der Luftqualität für unser Wohlbefinden und die Notwendigkeit von Hygienemaßnahmen zur Reduzierung von Keimen, insbesondere während der Corona-Pandemie mit Masken und Händewaschen. Wir vertiefen das Thema, indem wir die Bedeutung von Bakterien und Keimen im täglichen Leben erläutern und auf die Notwendigkeit der Vermeidung pathogener Keime hinweisen. Die Diskussion umfasst auch die Herausforderungen, die der moderne Lebensstil und die ständige Erreichbarkeit für unsere Hygienepraktiken darstellen. Ralf gibt praktische Tipps zu Lebensmittelhygiene und Umfeldhygiene, um die Bedeutung von bewussten Entscheidungen zu unterstreichen. Die folgende ausführliche Diskussion konzentriert sich auf Mikrobiologie und deren Einfluss auf Gesundheit in unserer Gesellschaft und im globalen Reiseverkehr. Wir diskutieren die Veränderungen in unseren Lebensbedingungen, die Auswirkungen des zunehmenden Reiseverkehrs auf die Verbreitung von Krankheiten und die Notwendigkeit, unsere körpereigenen Abwehrkräfte zu stärken. Weiterhin erörtern wir Maßnahmen zur Stärkung der Abwehrkräfte durch gesunde Lebensweise, Hygienepraktiken und die Verwendung natürlicher Desinfektionsmittel. Wir diskutieren auch die Bedeutung von Raumluftqualität und die Entwicklung umweltfreundlicher Desinfektionsmittel aus natürlichen Quellen. Schließlich betonen wir die Wichtigkeit von resilientem Verhalten im Alltag zur Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden. Das folgende Podcast-Interview befasst sich mit Pflanzenstoffen in Lebensmitteln, der Verwendung von Pflanzenabfällen für natürliche Desinfektionsmittel und deren Anwendung in Krankenhäusern und Pflegeheimen für eine verbesserte Hygiene. Wir diskutieren die Herausforderungen bei der Entwicklung umweltfreundlicher Hygienelösungen und betonen die Bedeutung von Nachhaltigkeit in der Hygienepraxis. Die Idee, ungenutzte Pflanzenstoffe zu verwerten, schließt die Diskussion ab und wir ermutigen unsere Zuhörer, sich weiter mit diesen wichtigen Themen auseinanderzusetzen.
In dieser Folge geht es um die Herausforderungen im deutschen Gesundheitswesen, insbesondere im Hinblick auf die Krankenhausreform und die Kritik an Bundesgesundheitsminister Lauterbach. Der Gast Uwe Zimmer von der Krankenhausgesellschaft Bremen betont die ernste Situation in Bremen und umliegenden Regionen, da die vorgeschlagenen Maßnahmen nicht ausreichen, um die aktuellen Probleme wie Wirtschaftlichkeit und steigende Kosten anzugehen. Es wird darauf hingewiesen, dass die Krankenhauslandschaft zielgerichtet verändert werden muss, um Überkapazitäten zu reduzieren und die Effizienz der Versorgung zu steigern. Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten vieler Krankenhäuser werden auf die Auswirkungen der Pandemie, politische Entwicklungen und die Inflation zurückgeführt, was die Existenz vieler Einrichtungen bedroht. Kritik wird an den Reformvorschlägen von Lauterbach laut, da sie Finanzierungsprobleme und Schließungen verursachen könnten. Die Notwendigkeit einer strukturierten Reform, die auf bestehenden Modellen aufbaut, wird betont, um die Gesundheitsversorgung zu stärken. Ein weiteres Thema des Interviews sind die bürokratischen Herausforderungen im Gesundheitswesen und ihre Auswirkungen auf Mitarbeiter und die Attraktivität der Berufe. Die geplante Krankenhausreform könnte die Bürokratie noch verstärken und langfristig keine Lösungen bieten. Auch die Patientenversorgung und die Anziehungskraft medizinischer Berufe werden diskutiert, ebenso wie die Bedeutung einer fundierten Analyse und alternativer Reformansätze. Es wird die Skepsis bezüglich der politischen Umsetzung der Reformen geäußert und die Notwendigkeit betont, dass Politik und Länder zusammenarbeiten, um nachhaltige Verbesserungen zu erzielen. Zum Schluss wird die Bedeutung des Dialogs und der Zusammenarbeit hervorgehoben, um positive Veränderungen im Gesundheitswesen herbeizuführen. Es endet mit einem Appell zur Vernunft und zur gemeinsamen Suche nach Lösungen für die aktuellen Herausforderungen in diesem Bereich.
Rainer Bensch, ein erfahrener Parlamentarier und gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, und Simon Zeimke, ebenfalls Mitglied der Bremsichen Bürgerschaft und Sprecher für Digitalisierung, begrüßen Julia Holthausen, Head of Operations der Allm EMEA GmbH, in Bremen. Holthausen teilt ihre Erfahrungen im Gesundheitswesen und die Beweggründe hinter der Entwicklung von Join, einer sicheren Kommunikationsplattform für das Gesundheitswesen. Join ermöglicht eine schnelle und sichere Kommunikation, Datenaustausch und Entscheidungsfindung zwischen medizinischem Personal, unabhängig von Standorten oder Kliniken. Holthausen erklärt, wie Join im Vergleich zu herkömmlichen Kommunikationsmitteln wie Fax und WhatsApp den Datenschutz und die Effizienz im Gesundheitswesen verbessert. Die DSGVO-konforme und zertifizierte Plattform erleichtert den sicheren Austausch von DICOM-Dateien und die direkte Kommunikation zwischen Fachkräften, wodurch Behandlungsprozesse optimiert und Fehlsteuerungen vermieden werden. Die Diskussion vertieft sich, indem Holthausen die Integration von Join in bestehende Krankenhaus-IT-Systeme wie PAX und KISS erklärt. Die Plattform ermöglicht einen nahtlosen Kommunikationsfluss innerhalb medizinischer Teams und erleichtert den Zugriff auf wichtige Patientendaten und medizinische Aufzeichnungen. Die Nutzung von BYOD oder bereitgestellten mobilen Endgeräten gewährleistet die Flexibilität bei der Nutzung von Join. Bensch und Holthausen betonen, wie die Implementierung von Join in Kliniken weltweit Prozessanpassungen unterstützt und den Informationsaustausch sowie die Entscheidungsfindung im Gesundheitswesen revolutioniert. Die Plattform trägt zur Verbesserung von Effizienz, Sicherheit und Koordination in der medizinischen Versorgung bei, unabhängig von geografischen Barrieren. Mit einem starken Fokus auf Datenschutz und Benutzerfreundlichkeit ist Join eine wegweisende Lösung für die digitale Transformation im Gesundheitswesen. In der Podcast-Folge wird die Digitalisierung im Gesundheitswesen thematisiert. Frau Julia Holthausen spricht über die JOIN-App, die die Prozesse im Gesundheitswesen verbessert und vereinfacht. Die App ermöglicht es, Daten zu sammeln, ohne sie doppelt dokumentieren zu müssen, und sie nahtlos in die Patientenakten zu integrieren. Besonders faszinierend ist die Effizienzsteigerung durch die Digitalisierung, die dazu führt, dass Pflegekräfte und Ärzte von bürokratischen Aufgaben entlastet werden und mehr Zeit für die direkte Arbeit am Patienten haben. Die App hilft nicht nur bei der individuellen Patientenversorgung, sondern ermöglicht auch die Auswertung von Daten für verbesserte Gesundheitsversorgung und Forschung. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Nutzung von künstlicher Intelligenz und Big Data, um die medizinische Versorgung zu optimieren. Durch den Datenaustausch zwischen Kliniken und die Entwicklung von KI-Modellen können genauere Diagnosen gestellt und personalisierte Behandlungsstrategien entwickelt werden. Frau Holthausen hebt die Bedeutung des Datenschutzes hervor und betont, dass die Digitalisierung im Gesundheitswesen sorgfältig umgesetzt werden muss, um Daten sicher zu verwalten und den Datenschutz zu wahren. Sie betont, dass der Datenschutz kein Hindernis sein sollte, sondern als Chance gesehen werden kann, um die Gesundheitsversorgung zu verbessern. Die Diskussion im Podcast bietet einen Ausblick auf Zukunftstrends im Gesundheitswesen, die dank Digitalisierung und künstlicher Intelligenz eine optimierte Gesundheitsversorgung erwarten lassen. Abschließend wird die Bedeutung des kontinuierlichen Fortschritts im Gesundheitswesen betont, der durch den intelligenten Einsatz von Technologie und die Schaffung einer effizienten und patientenzentrierten Versorgung erreicht werden kann.
In dieser Episode haben wir Dr. Grundmann, bis Januar 2024 Präsident der Ärztekammer Bremen, zu Gast. Wir besprechen den Hausärztemangel, die Versorgung von sozial schwächeren Menschen und Lösungen wie staatlich betriebene medizinische Versorgungszentren. Wir betonen auch die Bedeutung der medizinischen Fachangestellten und die Unterstützung der Ärzte. Dr. Grundmann engagiert sich für benachteiligte Stadtteile und hat das integrative Gesundheitsprojekt "Liga" ins Leben gerufen. Wir diskutieren auch die Probleme mit der Arzneimittelversorgung und die Wichtigkeit einer Universitätsmedizin. Es war ein bereicherndes Gespräch mit Dr. Grundmann von der Ärztekammer Bremen.
In dieser Folge sprechen wir mit Herrn Prof. Dr. Matthias Zündel über den integrativen Gesundheitscampus in Bremen. Der Campus soll als zentrales Element in Bremen verankert werden und die Gesundheitspolitik und -wirtschaft fördern. Er bietet Lösungen für die Gesundheitsbranche und fungiert als strategischer Think Tank. Wir diskutieren auch die Akademisierung nicht-ärztlicher Berufe und die Veränderung von Rollenbildern in der Gesellschaft. Abschließend bedanken wir uns bei den Zuhörern und ermutigen sie, uns zu unterstützen.
Prof. Dr. Wenk ist mittlerweile im Ruhestand. Doch seine beruflichen Stationen führten ihn über Kiel nach Bremen und schließlich nach Lilienthal. Deshalb ist er ein hervorragender Gesprächspartner zur Gesundheitslandschaft in Bremen und dem Umland. Mit ihm sprechen wir über das HCB-Gutachten und was das Gutachten vielleicht nicht betrachtet hat. Darüber hinaus geht es um medizinische Zentren mit hoher Reputation, die es in Bremen mal gab, aber nicht mehr gibt. Was sind die Gründe und warum das für eine Fachrichtung noch heute gilt. Natürlich sprechen wir auch über Universitätsmedizin in Bremen und welche Vorteile sich daraus ergeben könnten.
Das Gesundheitswesen und vor allem die Krankenhäuser stehen vor großen Strukturreformen. Die Bundesländer erstellen ihre fortlaufende Krankenhausplanung, wie es das Gesetz von ihnen verlangt. Dennoch plant Bundesgesundheitsminister Lauterbach eine große Reform. Und Bremen? Auch hier muss die Krankenhausplanung aktualisiert werden. Gleichzeitig zeigt ein Gutachten, welche Strukturveränderungen aus Bremen zukommen könnten. Wir haben deshalb Dr. Hans-Georg Güse zum Gespräch geladen. Erst ist seit vielen Jahren Berater im Gesundheitswesen, war selbst als Arzt tätig und in der Geschäftsleitung von Krankenhäusern beschäftigt. Wir sprechen über harte Faktoren, aber auch die sogenannten weichen Faktoren, die für den Erfolg von Krankenhäusern wichtig sind. Ganz besonders die Themen Teambuilding und Kommunikation. Dabei betrachten wir auch, woran es in Bremens Krankenhauskonzern GeNo fehlt. Wir beschäftigen uns zudem mit der Frage, ob alle Bemühungen um Strukturreformen am Ende vielleicht sogar am Personal scheitern könnten - weil nicht genug Köpfe da sind.
Bärbel Fangmann ist ein Erlebnis. Das kann man so sagen, nach unserem Podcast. Voller Lebensfreude und Energie. Man mag gar nicht glauben, dass sie als junge Frau bereits ein schweres Schicksal erlitten hat. Bärbel ist lebertransplantiert. Und lebt damit ein Leben voller Freude. Sie engagiert sich im Bund der Organtransplantierten und klärt über Organspende auf, begleitet Menschen auf den Wartelisten und informiert auf Messen. Sie zeigt, dass man auch mit einem transplantierten Organ das Leben in vollen Zügen genießen kann - zum Beispiel beim Konzert von Black Sabbath.
Die Pandemie geht langsam aber sicher in die endemische Phase über. Dennoch bleiben für eine große Zahl von Covid-Erkrankten Probleme: Long Covid und Post Covid. Wir haben mit Gabriele Birth über das Thema, Hilfe für Betroffene und Forschung gesprochen. Wir beleuchten in unserem Gespräch mit Gabriele Birth die vielschichtigen Auswirkungen von COVID-19 auf den menschlichen Körper und Geist. Sie berichtet über ihre Erfahrungen mit Long Covid bzw. Post Covid. Trotz ihrer Genesung hat sie noch mit Symptomen wie Erschöpfung und Müdigkeit zu kämpfen. Im Vergleich mit anderen Betroffenen zeigt sich die Auswirkungen auf die soziale Teilhabe und die mentale Gesundheit. Die Versorgung der Betroffenen, von der Diagnostik bis zur Behandlung, steckt noch in den Kinderschuhen. Gabriele Birth erklärt sehr anschaulich, wie schwierig der Weg bis zur Diagnose "Post Covid" und zur richtigen Behandlung sein kann. Vor allem die in Deutschland ungleiche Verteilung von Gesundheitseinrichtungen, die sich mit dem Thema intensiv befassen, stellt Betroffene vor große Probleme. In Sachen Forschung und Wissen in der Ärzteschaft besteht immenser Nachholbedarf.
Wer sind eigentlich die Gesundheitsdeputierten der CDU Fraktion in Bremen? Rainer und Simon sprechen mit Wiebke, Helga und Sina über ihre Berührungspunkte zur Gesundheit und welche Herausforderungen ihnen besonders auf der Seele brennen. Fachkräftemangel, GeNo, wohnortnahe Versorgung, Künstliche Intelligenz und psychsiche Gesundheit sind die Themen, die besonders von Bedeutung sind. Und auch ein kleines Geheimnis über Wiebke Winter erfährt man in diesem Podcast.
In unserem Staffelfinale gehen wir der Frage nach, wie wir zu einer sektorenübergreifenden Versorgung kommen und damit den Patienten noch mehr in den Mittelpunkt stellen. Mit Heike Sander haben wir dafür eine ausgewiesene Expertin. Natürlich haben wir auch über Qualität von Krankenhäusern gesprochen und was wir von anderen Ländern lernen können. Es ging aber auch um die Digitalisierung und warum der Datenschutz in Deutschland ein Hindernis ist, in Dänemark aber nicht. Obwohl die europäische Regelung für alle gleich ist. Musik von Ronald Kah, Web: https://ronaldkah.de
Medizinische Fachangestellte waren während der Pandemie der erste Schutzwall. Und dennoch werden sie in der politischen Diskussion oft übersehen. Wir ändern das und haben mit Hannelore König, Präsidentin des Verbands medizinischer Fachberufe e.V., gesprochen. Wie sieht der Arbeitsalltag aus? Welche Probleme gibt es und sind schwierige Patienten mehr geworden? Und ein großes Thema ist die Digitalisierung. Frau König hat einen ganz besonderen Blick auf die Digitalisierung im Gesundheitswesen. Aus ihrer Sicht wurde in der Vergangenheit zu oft am grünen Tisch geplant. Das muss sich ändern. Musik von Ronald Kah, Web: https://ronaldkah.de
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