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EinBlick – nachgefragt
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Author: meko factory GmbH für Berlin-Chemie AG
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© Berlin-Chemie AG
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›Einblick-nachgefragt‹ der Podcast mit Interviews und Gesprächen zum Gesundheitswesen vom Gesundheitsmanagement der Berlin-Chemie.
Mit dem Podcast ›EinBlick – nachgefragt‹ stehen Ihnen jederzeit Interviews und Diskussionsrunden mit Expert:innen des Gesundheitswesens zur Verfügung. Sie sind damit direkt bei aktuell diskutierten Themen sowie den Trends rund um die Digitalisierung und Versorgung dabei.
Mit dem Podcast ›EinBlick – nachgefragt‹ stehen Ihnen jederzeit Interviews und Diskussionsrunden mit Expert:innen des Gesundheitswesens zur Verfügung. Sie sind damit direkt bei aktuell diskutierten Themen sowie den Trends rund um die Digitalisierung und Versorgung dabei.
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EinBlick – nachgefragt
Podcast mit Interviews und Diskussionsrunden mit Expert:innen des Gesundheitswesens
Solidarisch und effizient – SPD-Agenda für ein zukunftsfestes Gesundheitswesen
Fachjournalist und EinBlick-Redakteur Christoph Nitz spricht mit spricht mit der Bundestagsabgeordneten Dagmar Schmidt über die GKV-Finanzierung, die Krankenhausstrukturreform sowie die Digitalisierung im Gesundheitswesen. Die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion macht deutlich: Leistungskürzungen und Privatisierung von Kassenleistungen sind für die SPD keine Option – stattdessen setzt die Fraktion auf Strukturreformen, ein stärkeres Solidarprinzip und eine patientennahe Versorgung, in der auch die Digitalisierung eine zentrale Rolle spielt.
Dagmar Schmidt ist seit 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages und seit 2021 stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion. Sie studierte Geschichte an der Justus-Liebig-Universität Gießen und arbeitete als wissenschaftliche Referentin sowie als parlamentarische Referentin für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung im Hessischen Landtag. Als stellvertretende Fraktionsvorsitzende ist sie zuständig für die Bereiche Arbeit, Soziales und Gesundheit. Schmidt ist zudem Mitglied im Bundesvorstand der SPD.
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Podcast mit Interviews und Diskussionsrunden mit Expert:innen des Gesundheitswesens
Vom Analogen zum Digitalen – Mit KI den Nutzen von Gesundheitsdaten erschließen
Fachjournalist und EinBlick-Redakteur Christoph Nitz spricht mit Pia Maier über das BMC-Papier „Mit KI den Nutzen von Gesundheitsdaten erschließen". KI ist kein magisches Wesen, sondern ein technisches Werkzeug. Konkrete Praxisbeispiele können diffuse Ängste abbauen und zeigen, wie der Übergang von einem analogen zu einem datenbasierten Gesundheitssystem gelingen kann – mit echtem Nutzen für Behandelnde, Forschende und Patientinnen und Patienten.
Pia Maier verantwortet bei Medtronic den Bereich Governmental Affairs mit Schwerpunkt Digitalisierung. Als Leiterin der Arbeitsgruppe Zukunftstechnologie beim Bundesverband Managed Care BMC koordinierte sie eine interdisziplinäre Taskforce zur Analyse des rechtssicheren und sinnvollen KI-Einsatzes im Versorgungsalltag.
Nach fast einem Jahr Diskussion präsentiert die Gruppe eine Publikation mit den Rahmenbedingungen der Datennutzung, politischen Handlungsempfehlungen und 14 Use Cases. Diese praktischen Beispiele decken die ganze Bandbreite ab: von Prävention über Hausarztpraxis und Klinikalltag bis hin zur Forschung mit Registerdaten. Die Umsetzung erfordert vor allem Vertrauen und eine bundesweit einheitliche Interpretation der DSGVO.
Diese Impulse bringt Pia Maier auch beim 19. Kongress für Gesundheitsnetzwerker in Berlin ein.
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Podcast mit Interviews und Diskussionsrunden mit Expert:innen des Gesundheitswesens
Gemeinsam stark: Das Gesundheitskollektiv Neukölln als Modell für die Zukunft der Primärversorgung
Fachjournalist und EinBlick-Redakteur Christoph Nitz spricht mit Dr. Patricia Hänel vom Gesundheitskollektiv Neukölln, kurz Geko. Im Fokus steht die Frage, wie interdisziplinäre Teams und flache Hierarchien die hausärztliche Versorgung neu definieren. Das Gespräch beleuchtet das innovative Konzept der Gemeinschaftspraxis, die Zusammenarbeit auf Augenhöhe zwischen verschiedenen Gesundheitsberufen, die soziale Verantwortung im Kiez sowie die Herausforderungen und Chancen alternativer Praxismodelle im deutschen Gesundheitssystem.
Dr. Patricia Hänel ist Fachärztin für Allgemeinmedizin und Mitgründerin des Gesundheitskollektivs Neukölln. Nach ihrer Ausbildung in verschiedenen Versorgungssettings entschied sie sich bewusst für ein kollektives Praxismodell, das medizinische Exzellenz mit sozialer Gerechtigkeit verbindet. Sie setzt sich für eine patientenzentrierte, niedrigschwellige Versorgung ein und treibt die Vision einer demokratisch organisierten Gesundheitsversorgung voran, in der alle Teammitglieder gleichberechtigt Verantwortung tragen.
Das Gesundheitskollektiv Neukölln Geko steht für einen Paradigmenwechsel in der ambulanten Versorgung: Als selbstverwaltete Gemeinschaftspraxis vereint das Geko hausärztliche, psychotherapeutische und sozialarbeiterische Kompetenzen unter einem Dach. Mit seinem basisdemokratischen Ansatz, transparenten Gehaltsstrukturen und dem Fokus auf Gesundheitsförderung statt reiner Krankenbehandlung zeigt das Kollektiv, wie zeitgemäße Primärversorgung aussehen kann – inklusiv, interdisziplinär und fest im Kiez verwurzelt.
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Podcast mit Interviews und Diskussionsrunden mit Expert:innen des Gesundheitswesens
GKV-Finanzen: Belastungsprobe für das solidarische System
Fachjournalist und EinBlick-Redakteur Christoph Nitz spricht mit Christian Keutel, Fachbereichsleiter Haushalt und Risikostrukturausgleich bei der Siemens-Betriebskrankenkasse und profilierter Gesundheitsökonom. Im Gespräch werden zentrale Fragen rund um die aktuellen Haushaltsrisiken und Finanzierungsprobleme der gesetzlichen Krankenversicherung beleuchtet: Von den Ursachen der Beitragsexplosion und dem Rekorddefizit von 48 Milliarden Euro über die Herausforderungen bei der Sicherung von Leistungsansprüchen bis hin zu den dringend notwendigen Strukturreformen und politischen Weichenstellungen. Keutel ordnet die aktuellen Finanzzahlen ein, analysiert die Spielräume der Politik und gibt einen Ausblick, wie das System langfristig leistungsfähig und solidarisch bleiben kann.
Christian Keutel ist seit 2018 Fachbereichsleiter Haushalt und Risikostrukturausgleich bei der Siemens-Betriebskrankenkasse in München. Nach der Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten hat er berufsbegleitend einen Bachelor und einen Master in Gesundheits- und Bildungsökonomie absolviert und promoviert derzeit im Bereich Gesundheitsökonomie an der Universität Leipzig. Frühere Stationen seiner Karriere waren leitende Funktionen im BKK Dachverband und bei der Salus BKK, wo er für Finanzcontrolling, Risikostrukturausgleich und Versorgungsplanung verantwortlich war. Keutel engagiert sich in verschiedenen Fachgremien zur Weiterentwicklung des Morbi-RSA und veröffentlicht regelmäßig Analysen zur GKV-Finanzierung. Seit 2023 ist er Host des „Keuteltier“-Podcasts.
Die Siemens-Betriebskrankenkasse SBK ist eine bundesweit geöffnete Krankenkasse mit Sitz in München, die mehr als eine Million Versicherte betreut und für persönlichen Service, innovative Zusatzleistungen und solide Finanzierung steht.
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Podcast mit Interviews und Diskussionsrunden mit Expert:innen des Gesundheitswesens
Datensouverän, vernetzt, patientenzentriert: Die ePA als Motor für den digitalen Wandel
Fachjournalist und EinBlick-Redakteur Christoph Nitz spricht mit mit Nilüfer Caliskan, Senior Partner Health Insurance DACH bei IBM Consulting. Im Fokus steht die Frage, wie die ePA 3.0 und digitale Plattformen die Krankenversicherung in Deutschland revolutionieren. Das Gespräch thematisiert den Strukturwandel von Kassen und Praxen, neuen Komfort für Versicherte, KI-gestützte Anwendungen im Versorgungsalltag sowie die Herausforderungen von Datenschutz und Interoperabilität im deutschen und europäischen Kontext.
Nilüfer Caliskan verantwortet als Senior Partnerin bei IBM die digitale Transformation der Krankenversicherung im deutschsprachigen Raum. Mit Wurzeln in der Informatik und Ökonomie treibt sie seit mehr als zwanzig Jahren Innovationen im Gesundheitswesen, gestaltet zentrale Projekte rund um die elektronische Patientenakte und setzt sich für zeitgemäße, inklusive Lösungen ein. Vielfalt, Leadership und technologischer Fortschritt liegen ihr dabei besonders am Herzen.
IBM sorgt mit ihrer Gesundheitsplattform für den digitalen Wandel im deutschen Gesundheitswesen: Über 50 Millionen gesetzlich Versicherte haben dank IBM sicheren Zugang zu ihrer elektronischen Patientenakte ePA sowie digitalen Rezepten und Arztbriefen – papierlos und rund um die Uhr. Die Plattform verbindet Kassen, Praxen, Versicherungen und Apotheken datenschutzkonform, integriert zentrale Services wie eRezept und KI-Anwendungen und schafft die Basis für eine vernetzte, moderne Patientenversorgung.
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Smartpraxis: Digitale Pioniere der hausärztlichen Versorgung
Fachjournalist und EinBlick-Redakteur Christoph Nitz spricht Dr. Ahmad Sirfy, Gründer und Inhaber der Smartpraxis in München. Im Mittelpunkt stehen die Chancen und Herausforderungen einer voll digitalisierten hausärztlichen Praxis: von App auf Rezept, Videosprechstunde und papierloser Anamnese bis zur konsequenten Integration digitaler Tools in den Praxisalltag.
Dr. Ahmad Sirfy ist Facharzt für Allgemeinmedizin und Notfallmediziner, hat in Tübingen promoviert und leitet mit der Smartpraxis ein Modellprojekt für die hausärztliche Versorgung der Zukunft in München-Neuhausen. Sein Team setzt konsequent auf digitale Diagnostik, strukturierte Anamnese per Tablet oder Web, Videosprechstunde und elektronische Befunde bei gleichzeitig persönlicher Betreuung aller Patientengruppen.
Die Smartpraxis gilt als Vorreiter digitaler Hausarztpraxen in Deutschland: Mit konsequentem Einsatz innovativer Software, digitaler Patientenakten und Telemedizin öffnet sie neue Wege für schnellen, effizienten und niedrigschwelligen Zugang zur medizinischen Grundversorgung. Die Praxis verfolgt den Anspruch, Digitalisierung konsequent im Sinne besserer Gesundheitsversorgung und echter Zeiteinsparung für Ärzte wie Patienten umzusetzen – und setzt damit Maßstäbe für die Primärmedizin von morgen.
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Papierlos, zentral, sicher: Estlands Gesundheitswesen als Vorbild für die Digitalisierung
Fachjournalist und EinBlick-Redakteur Christoph Nitz spricht mit Leana Kammertöns von Trade Estonia. Im Mittelpunkt stehen Estlands Erfahrungen bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens. Das Gespräch reicht von nahezu hundert Prozent digital verfügbaren Patientenakten und E-Rezepten über zentrale und einfach zugängliche Terminbuchungssysteme bis zur Frage, was Deutschland konkret von Estland lernen könnte.
Leana Kammertöns ist seit zweitausendzweiundzwanzig Exportberaterin bei Trade Estonia und leitet das deutsch-estnische GovTech-Innovationspartnerschaftsprojekt in Berlin. Nach ihrem Masterabschluss in Volkswirtschaftslehre sammelte sie langjährige Berufserfahrung in der Exportförderung und lebt seit über 20 Jahren in Deutschland.
Estland gilt als europäischer Spitzenreiter bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens: Mit einer nationalen Infrastruktur für E-Rezept, elektronische Patientenakten und ein zentrales Gesundheitsportal sind nahezu alle Bürger digital angebunden. Der papierlose Austausch von Gesundheitsdaten ist bereits seit über zehn Jahren Alltag, und innovative digitale Dienstleistungen werden kontinuierlich erweitert.
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Physician Assistants: Schlüsselrolle im interprofessionellen Team
Fachjournalist und EinBlick-Redakteur Christoph Nitz spricht mit Daria Hunfeld, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Physician Assistants e.V.
Im Gespräch werden zentrale Aspekte zur nachhaltigen Integration und Weiterentwicklung des Berufsbilds Physician Assistant im deutschen Gesundheitssystem beleuchtet: Von delegationsfähigen ärztlichen Tätigkeiten und der Rolle im klinischen Alltag über Herausforderungen bei der fachlichen Anerkennung und Zusammenarbeit bis hin zu strukturellen Fragen der Personalplanung und Versorgungsqualität.
Daria Hunfeld ist seit 2021 Vorstandsvorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Physician Assistants e.V. DGPA und leitet am Deutschen Herzzentrum der Charité das Team der Physician Assistants. Neben ihrer laufenden klinischen Tätigkeit als Physician Assistant in der Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie hat sie nach ihrer Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin ein Physician-Assistance-Studium in Rheine sowie einen MBA in Gesundheitsmanagement an der Hochschule Osnabrück abgeschlossen. Hunfeld ist Botschafterin des Weiterbildungsstipendiums des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und Mitherausgeberin des Fachbuchs „Physician Assistants in Deutschland“
Die Deutsche Gesellschaft für Physician Assistants DGPA ist der bundesweite Berufsverband für Physician Assistants, setzt sich für die fachliche Weiterentwicklung, Qualitätssicherung und öffentliche Sichtbarkeit des Berufsbildes ein und vertritt mehr als 1.500 Mitglieder aus allen Gesundheitsbereichen.
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Pharmaindustrie im Wandel: Deutschlands Innovationsmotor zwischen Bürokratie und globalen Herausforderungen
Fachjournalist und EinBlick-Redakteur Christoph Nitz spricht mit Norbert Theihs, Leiter des Hauptstadtbüros des Verbandes der Chemischen Industrie. Im Gespräch werden zentrale Themen rund um die Pharma- und Chemieindustrie beleuchtet: Von der kommunalen Abwasserrichtlinie über die Notwendigkeit schnellerer Behördenprozesse bis hin zu den globalen Herausforderungen durch den Fachkräftemangel und internationale Handelskonflikte. Theihs gibt einen Ausblick, wie die Branche ihre Transformationsaufgaben meistern kann und welche politischen Signale jetzt notwendig sind.
Norbert Theihs ist Geschäftsführer des Hauptstadtbüros des Verbands der Chemischen Industrie VCI in Berlin und leitet seit 2011 zusätzlich den Geschäftsbereich Mittelstand im VCI. Nach einem Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität Göttingen und einer Tätigkeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Finanzwissenschaft begann Theihs 1993 seine Laufbahn beim VCI, zunächst als Volkswirt und ab 1995 als Leiter des Bereichs Volkswirtschaft.
Der Verband der Chemischen Industrie VCI vertritt die Interessen von rund 2.300 Chemie- und Pharmaunternehmen in Deutschland und setzt sich für Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und nachhaltige Entwicklung der Branche ein.
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Virtuelles Krankenhaus NRW nach der Pilotphase – Wie geht es weiter mit Telekonsilen und Vernetzung?
Fachjournalist und EinBlick-Redakteur Christoph Nitz spricht mit Nadja Pecquet, ehemals Geschäftsführerin des Virtuellen Krankenhauses NRW, über die Weiterführung durch das Rechenzentrum Volmarstein RZV nach der Pilotphase, die Herausforderungen der auslaufenden Landesfinanzierung, neue Chancen durch bundesweite Expansion , die praktischen Erfahrungen aus über fünftausend Telekonsilen sowie die Rolle von KI und Interoperabilität für die Zukunft der Telemedizin.
Nadja Pecquet leitet die Integration des telemedizinischen Netzwerks unter dem Dach des RZV. Sie ist Maschinenbauingenieurin mit Schwerpunkt Medizintechnik und verfügt über langjährige Expertise in der Digitalisierung des Gesundheitswesens – unter anderem mit Stationen im nordrhein-westfälischen Gesundheitsministerium sowie als strategische Impulsgeberin für Innovationsprojekte im Bereich eHealth und Telemedizin.
Das Virtuelle Krankenhaus NRW wurde als Leuchtturmprojekt der Landesregierung initiiert und hat in der Pilotphase knapp einhundertvierzig Krankenhäuser und Praxen vernetzt. Nach dem Ende der Pilotphase hat die RZV die Idee des Landes aufgegriffen – mit dem Ziel der nahtlosen Fortführung. Das RZV war von Beginn an als Technologiepartner beteiligt. Die Plattform ermöglicht telemedizinische Konsile für verschiedene Fachbereiche und Fallkonferenzen, wie etwa in Form von Tumorbords der Onkologie und trägt zur Verbesserung der medizinischen Versorgung durch Expert:innenwissen bei – unabhängig vom Patientenstandort.telemedizinische Konsile insbesondere in den Bereichen Onkologie und Intensivmedizin und trägt zur Verbesserung der medizinischen Versorgung durch Expert:innenwissen bei – unabhängig vom Patientenstandort.
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Podcast mit Interviews und Diskussionsrunden mit Expert:innen des Gesundheitswesens
e-PA, TI-Messenger. Wo stehen wir bei der Digitalisierung?
Fachjournalist und Einblick-Redakteur Christoph Nitz spricht mit Melanie Wendling, Geschäftsführerin des Bundesverbands Gesundheits-IT, bvitg, über den aktuellen Stand beim Rollout der elektronischen Patientenakte e-PA, Erwartungen an die neue Bundesgesundheitsministerin, das 30-jährige Jubiläum des bvitg und Rück-und Ausblick bei der DMEA.
Melanie Wendling ist die Geschäftsführerin des Bundesverbandes Gesundheits-IT, bvitg. Sie war zuvor als Abteilungsleiterin Gesundheit und Rehabilitation bei der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung tätig. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und Abschluss der RTL-Journalistenschule, arbeitete sie als persönliche Referentin von Bundesministerin Ulla Schmidt und Bundesminister Philipp Rösler im Bundesministerium für Gesundheit. Im Anschluss wechselte sie zu Telekom Health Care Solutions, wo sie die Politik-und Verbandsvertretung verantwortete.
Der bvitg ist der führende Verband für Unternehmen der Gesundheits-IT in Deutschland und versteht sich als Gestalter der Digitalisierung von Versorgungsprozessen. Er vertritt die Interessen der Anbieter digitaler Lösungen, setzt sich für freie Marktwirtschaft, Innovation sowie die Nutzung internationaler Standards ein und bekennt sich klar zu Demokratie und Vielfalt.
Der Verband schafft Plattformen zum Austausch und veranstaltet mit der DMEA Europas wichtigste Veranstaltung für Health-IT. Seine Vision ist es, vernetzte digitale Lösungen zu ermöglichen, um die Gesundheitsversorgung in Deutschland nachhaltig zu verbessern.
Der bvitg feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen und hat sich seit der Gründung im September 1995 unter dem Namen Namen Verband der Hersteller von patientenorientierten Krankenhausinformationssysteme VHK von 8 Gründungsunternehmen zu einem Verband mit rund 120 Mitgliedern entwickelt.
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Zwischen Wettbewerb und Innovation: Wie Deutschland im globalen Gesundheitsmarkt bestehen kann
Fachjournalist und EinBlick-Redakteur Christoph Nitz spricht mit Dr. Harald Hasselmann, Vorsitzender des Vorstands von Eckert & Ziegler SE, über die aktuellen gesundheitspolitischen Herausforderungen und Chancen für die Medizintechnik- und Radiopharma-Branche. Im Fokus stehen dabei Themen wie Digitalisierung im Gesundheitswesen, insbesondere die Einführung der elektronischen Patientenakte, die Versorgungssicherheit mit medizinischen Isotopen sowie regulatorische Rahmenbedingungen und deren Auswirkungen auf Innovationen. Ebenso diskutieren sie Strategien, wie Deutschland im internationalen Wettbewerb attraktiver werden kann.
Dr. Harald Hasselmann ist promovierter Betriebswirt und seit Juni 2023 Vorstandsvorsitzender von Eckert & Ziegler SE. Mit umfassender Führungserfahrung in internationalen Pharma- und Medizintechnikunternehmen beschäftigt er sich intensiv mit politischen und regulatorischen Anforderungen, um den Standort Deutschland langfristig zu stärken. Er setzt dabei auf innovationsfreundliche Rahmenbedingungen, schnelle Markteinführungen neuer Therapieformen und nachhaltige Versorgungssicherheit. Dr. Hasselmann engagiert sich ehrenamtlich als Vorsitzender des Gesundheitssausschusses im Verein Berliner Kaufleute und Industrieller VBKI.
Im Gespräch geht es um konkrete Forderungen an die Bundesgesundheitspolitik zur schnelleren Implementierung digitaler Technologien wie der elektronischen Patientenakte, politische Maßnahmen zur Sicherung der Versorgung mit kritischen medizinischen Isotopen und innovative Lösungsansätze für die regulatorischen Engpässe bei der Zulassung neuer Therapien. Dr. Hasselmann spricht darüber hinaus über wirksame Strategien, wie Deutschland im globalen Wettbewerb attraktiver für hochqualifizierte Fachkräfte werden kann, und erläutert, welche Schritte notwendig sind, um Berlin als führenden Standort für Medizintechnik und Radiopharmazie zu etablieren.
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Vernetzt, digital, zukunftsfest: Wie das ÄrzteNetz Hamburg ambulante Medizin neu denkt
Fachjournalist und EinBlick-Redakteur Christoph Nitz spricht mit Dr. Andreas Schüßeler, Vorstandsvorsitzender des ÄrzteNetz Hamburg e.V., über die Entwicklung und Bedeutung des Ärztenetzes, das vor über 25 Jahren gegründet wurde, um die Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie regionalen Krankenhäusern zu fördern. Das Netzwerk verbindet heute mehr als 340 Ärztinnen und Ärzte sowie zehn Kliniken in Hamburg und setzt sich für innovative Versorgungsstrukturen, intersektorale Zusammenarbeit und nachhaltige Konzepte im Gesundheitswesen ein.
Dr. Andreas Schüßeler ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie und seit über 30 Jahren in der ambulanten Versorgung tätig. Nach Approbation und Promotion 1983 war er zunächst als Sanitätsoffizier aktiv, bevor er sich 1996 in Hamburg niederließ. Als Mitbegründer und heutiger Vorstandsvorsitzender des ÄrzteNetz Hamburg eingetragener Verein engagiert er sich für innovative Versorgungsstrukturen, die interdisziplinäre Zusammenarbeit und nachhaltige Entwicklungen im Gesundheitswesen; dabei unterstützt spezialisiertes Fachpersonal das ärztliche Team etwa durch Case-Management und digitale Anwendungen, und er treibt die Anerkennung des Ärztenetzes durch die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg voran.
Das ÄrzteNetz Hamburg treibt digitale Innovationen voran, darunter die Modellregion Telematikinfrastruktur, die seit 2023 Pilotprojekte zur Digitalisierung in Praxen und Kliniken umsetzt. Über 160 Praxen, Kliniken, Apotheken und weitere Partner arbeiten zusammen, um digitale Anwendungen wie die elektronische Patientenakte, den TI-Messenger und einen digitalen Terminpool zu etablieren.
Zudem engagiert sich das Netzwerk für Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen, etwa durch den Wettbewerb ›Klimaschutz ist Gesundheitsschutz‹, der Praxen und Krankenhäuser motiviert, ressourcenschonende Maßnahmen umzusetzen. Diese Initiativen entlasten Praxisteams, verbessern die Kommunikation und fördern eine moderne, effiziente Versorgung.
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Zukunft der Versorgung: Wie regionale Gesundheitszentren den ländlichen Raum stärken
Fachjournalist und EinBlick-Redakteur Christoph Nitz spricht mit Dr. Andreas Rühle, Geschäftsführer der Ärztegenossenschaft Niedersachsen-Bremen, und Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen vdek über innovative Versorgungsansätze im ländlichen Raum am Beispiel des Regionalen Versorgungszentrums Wurster Nordseeküste. Dieses Zentrum bündelt neben einer hausärztlichen Praxis auch spezialisierte Fachärzte wie Kinderärzte, Gynäkologen und Urologen sowie Angebote zur Physiotherapie, Psychotherapie und eine Tagespflege. Schwerpunkte liegen in der Integration von nichtärztlichem Fachpersonal, etwa durch den Einsatz von Telemedizin-Rucksäcken bei Hausbesuchen, sowie der Umsetzung eines umfassenden Care- und Case-Managements, das Patientinnen und Patienten insbesondere bei komplexen gesundheitlichen Problemlagen aktiv unterstützt.
Dr. Andreas Rühle ist promovierter Wirtschaftswissenschaftler. Seit über zwanzig Jahren berät er Organisationen im Gesundheitswesen und verantwortet mehrere Tochterunternehmen der Ärztegenossenschaft Niedersachsen-Bremen, darunter das Regionale Versorgungszentrum Wurster Nordseeküste gGmbH. Er setzt auf interprofessionelle Zusammenarbeit: nichtärztliches Fachpersonal unterstützt das ärztliche Team durch Telemedizin, Care- und Case-Management sowie administrative Tätigkeiten.
Ulrike Elsner studierte Rechtswissenschaften in Augsburg und Freiburg. Seit zweitausendzwölf ist sie Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen vdek, zuvor leitete sie dort die Abteilung Ambulante Versorgung. Elsner engagiert sich insbesondere für innovative Versorgungsmodelle, um Lücken in der ländlichen Gesundheitsversorgung zu schließen. Sie wirkt außerdem ehrenamtlich als Richterin am Bundessozialgericht.
Digitale Innovationen wie der Telemedizin-Rucksack ermöglichen nichtärztlichem Fachpersonal eigenständig Kontrollbesuche durchzuführen. Direkt vor Ort können sie dann beispielsweise EKGs schreiben sowie Herzfrequenz- und Sauerstoffwerte messen. Bei Bedarf lässt sich über ein Tablet direkt eine Videosprechstunde mit Ärztinnen und Ärzten des Versorgungszentrums durchführen. Care- und Case-Management entlastet Arztpraxen, indem Patientinnen und Patienten direkt vor Ort individuell beraten werden – insbesondere bei der häuslichen Versorgung, Pflegefragen und Koordination medizinischer Folgetermine.
Die Arbeit im Regionalen Versorgungszentrum Wurster Nordseeküste zeigt, wie sektorenübergreifende Kooperation und neue Berufsrollen Versorgung spürbar verbessern können. Die Patient:innen profitieren von kürzeren Wegen, schnellerer Hilfe und individueller Betreuung. Gleichzeitig wird das ärztliche Personal entlastet und Versorgungsengpässen im ländlichen Raum gezielt entgegengewirkt.
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Elektronische Patientenakte: Chancen und Herausforderungen der digitalen Zukunft
Fachjournalist und EinBlick-Redakteur Christoph Nitz spricht mit Prof. Dr. Thomas Zahn über die Einführung der elektronischen Patientenakte ePA. Zahn, Professor und Experte für digitale Gesundheitslösungen, hebt die Potenziale der ePA hervor, insbesondere für Arzneimitteltherapiesicherheit, Anamneseeffizienz und Notfallversorgung. Gleichzeitig mahnt er an, dass Ängste und Sorglosigkeit im Umgang mit den sensiblen Gesundheitsdaten ernst genommen werden müssten. Ein Gespräch über notwendige Aufklärungsarbeit, internationale Vorbilder und die realen Risiken einer analogen Dokumentation.
Professor Thomas P. Zahn ist Professor für Wirtschaftsinformatik an der bbw Hochschule in Berlin. Zuvor war er Geschäftsführer des Gesundheitswissenschaftlichen Instituts Nordost der AOK Nordost. Seine akademische Ausbildung umfasst ein Studium der Medizinischen Informatik, Klinisches Management sowie Wirtschaftsinformatik in Deutschland und den USA. Er promovierte im Bereich Neuroinformatik. Neben seiner Professur engagiert sich Professor Zahn als Prorektor für Forschung an der bbw Hochschule und ist in verschiedenen wissenschaftlichen und praxisnahen Projekten im Gesundheitswesen aktiv.
Professor Zahn berichtet über konkrete Erfahrungen aus anderen europäischen Ländern, insbesondere aus Österreich, wo elektronische Patientenakten bereits seit mehreren Jahren erfolgreich im Einsatz sind. Dort zeigten sich deutliche Verbesserungen bei der Vermeidung von Doppeluntersuchungen sowie bei der Arzneimitteltherapiesicherheit. Er sieht in der flächendeckenden Einführung der ePA in Deutschland ähnliche Potenziale, verweist jedoch darauf, dass die Nutzerfreundlichkeit und das Vertrauen der Patient:innen und Ärzt:innen entscheidend für den Erfolg sein werden.
Digitale Innovationen sind wichtig, weil sie die Effizienz steigern und medizinisches Fachpersonal entlasten. Beispiele wie telemedizinische Lösungen, digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) und die Nutzung von Gesundheitsdaten für Prognosemodelle unterstreichen, dass Digitalisierung im Gesundheitswesen nicht nur technologisch, sondern auch gesellschaftlich und versorgungspolitisch ein zentrales Zukunftsthema ist.
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Pharma als Wachstumsmotor – Wie die neue Bundesregierung den Standort stärken kann
Fachjournalist und EinBlick-Redakteur Christoph Nitz spricht mit Michael Hennrich, langjährigem CDU-Bundestagsabgeordneten und seit 2023 Geschäftsführer Politik bei Pharma Deutschland, über die Zukunft des Standorts, die Rolle der Apotheken und die Chancen der Digitalisierung. Ein Gespräch über politische Erfahrung, Versorgungssicherheit und notwendige Reformen im deutschen Gesundheitssystem.
Michael Hennrich ist Geschäftsführer Politik bei Pharma Deutschland. Zuvor war er über zwanzig Jahre Mitglied des Deutschen Bundestages, wo er sich insbesondere mit Arzneimittelpolitik und der Finanzierung des Gesundheitssystems befasst hat. Der studierte Jurist kennt die Schnittstellen zwischen Politik, Wirtschaft und Gesundheitswesen aus erster Hand.
Im Interview betont Michael Hennrich, wie wichtig der Pharmadialog und die Nationale Pharmastrategie für den Standort Deutschland sind. Er fordert weniger Regulierung, mehr Planungssicherheit und eine bessere Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung – idealerweise mit mehr Steuermitteln. Hennrich sieht in der Digitalisierung, im Bürokratieabbau und in einer stärkeren Zusammenarbeit der Gesundheitsberufe zentrale Hebel für ein effizienteres Gesundheitssystem. Außerdem spricht er sich klar für die Stärkung der Vor-Ort-Apotheken und der Selbstmedikation aus. Sein Fazit: Wirtschaftliches Wachstum und mehr Beschäftigung sind die beste Basis für eine stabile Finanzierung des Gesundheitssystems
Pharma Deutschland – bis Mai 2024 Bundesverband der Arzneimittelhersteller – ist der mitgliederstärkste Branchenverband der Pharmaindustrie in Deutschland. Der neunzehnhundertvierundfünfzig gegründete Verband vertritt über vierhundert Mitgliedsunternehmen, darunter sowohl große Pharmafirmen als auch mittelständische Betriebe. Als zentraler Ansprechpartner für Politik, Behörden und Institutionen im Gesundheitswesen engagiert sich Pharma Deutschland in der politischen Interessenvertretung.
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Neustart in der Gesundheitspolitik. Klare Kurskorrektur für stabile Versorgung gefordert
Fachjournalist und EinBlick-Redakteur Christoph Nitz spricht mit Roland Stahl von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und Dr. Gerald Gaß von der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) über die dringendsten Forderungen an die Politik nach der Bundestagswahl. Ein Gespräch über die Zukunft der ambulanten und stationären Versorgung, notwendige Reformen und die Herausforderungen im Gesundheitswesen.
Roland Stahl ist Leiter der Abteilung Kommunikation und Pressesprecher der Kassenärztlichen Bundesvereinigung KBV in Berlin. Vor seiner Tätigkeit dort sammelte Stahl vielfältige Erfahrungen im Gesundheits- und Mediensektor. Er hat Politikwissenschaften studiert.
Dr. Gerald Gaß ist seit 2021 Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krankenhausgesellschaft DKG. Zuvor war er ehrenamtlicher Präsident des Verbandes und Geschäftsführer des Landeskrankenhauses Rheinland-Pfalz. Gaß war auch Präsident der Krankenhausgesellschaft Rheinland-Pfalz und Abteilungsleiter „Gesundheit“ im rheinland-pfälzischen Sozialministerium. Er ist Diplom-Volkswirt und Diplom-Soziologe und hat in Frankfurt am Main promoviert.
Das deutsche Gesundheitswesen steht vor großen Herausforderungen. Die ambulante Versorgung kämpft mit Nachwuchsmangel, Bürokratie und Unterfinanzierung, während die Krankenhäuser eine umfassende Reform fordern. Die Einführung der elektronischen Patientenakte und die Notwendigkeit einer stärkeren Digitalisierung sind weitere wichtige Themen. Sowohl die KBV als auch die DKG fordern von der neuen Bundesregierung einen "Politikwechsel in der Gesundheitspolitik" und bieten ihre Expertise für eine zukunftsfähige Gestaltung des Gesundheitssystems an.
Die Gespräche mit Roland Stahl und Dr. Gerald Gaß wurden einzeln geführt und für diesen Podcast zusammengefügt. Sie finden den genauen Wortlaut auch im Transkript, das zu unserem Podcast bereitsteht.
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Zukunftsfähige Apotheken: Strategien für morgen und Forderungen an die Politik
Fachjournalist und EinBlick-Redakteur Christoph Nitz spricht mit Frau Dr. Ina Lucas, der stellvertretenden Präsidentin der ABDA – der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände – über die aktuellen Herausforderungen und Zukunftsperspektiven für die deutschen Apotheken. Ein Gespräch über wirtschaftliche Stabilität, flächendeckende Versorgung, pharmazeutische Dienstleistungen und die Rolle der Apotheken in einer digitalisierten Gesundheitslandschaft.
Dr. Ina Lucas ist seit Mai 2024 Präsidentin der Apothekerkammer Berlin und seit Januar 2025 Vizepräsidentin der ABDA. Als Inhaberin mehrerer Apotheken in Berlin und Brandenburg setzt sie sich aktiv für die Stärkung des Berufsstandes und die Sicherung der Gesundheitsversorgung ein. Mit ihrer Erfahrung als selbstständige Apothekerin und ihrem Engagement in der Standespolitik bringt Frau Dr. Ina Lucas frische Perspektiven in die Diskussion um die Zukunft der deutschen Apotheken ein.
Die Apothekenlandschaft in Deutschland steht vor enormen Herausforderungen. Steigende Kosten, stagnierende Honorare und ein zunehmender Fachkräftemangel belasten die Branche. Hinzu kommen Lieferengpässe bei wichtigen Medikamenten, die den Arbeitsalltag erschweren und zusätzlichen bürokratischen Aufwand verursachen. Die Zahl der Apotheken ist in den letzten Jahren stetig gesunken, was besonders in ländlichen Gebieten zu Versorgungslücken führt. Gleichzeitig steht die Branche vor der Herausforderung, sich in einer zunehmend digitalisierten Gesundheitslandschaft neu zu positionieren und innovative Dienstleistungen zu entwickeln.
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Wie gelingt der Spagat zwischen Klinik, eigener Praxis, Kunstgalerie und Familie?
Fachjournalist und EinBlick-Redakteur Christoph Nitz spricht mit der Berliner Gynäkologin und Sexualmedizinerin Helen Sange darüber, warum sie bewusst auf eine Kombination von eigener Praxis und medizinischer Zeitarbeit setzt und wie sie gemeinsam mit ihrem Partner ein unkonventionelles Familienmodell lebt. Ein Gespräch über flexible Arbeitsmodelle, kreative Praxisideen und die großen Herausforderungen der Frauengesundheit.
Helen Sange ist Fachärztin für Gynäkologie und Sexualmedizin. In ihrer inklusiven und bilingualen Berliner Praxis „Obenrum Untenrum“ verbindet sie Medizin mit Kunst und engagiert sich besonders für Themen der Frauengesundheit wie Endometriose, Brustkrebs und Wechseljahre. Neben ihrer Praxistätigkeit arbeitet sie regelmäßig als Ärztin in der Zeitarbeit und setzt sich aktiv für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein.
Im Gespräch erläutert Helen Sange auch, warum sie sich bewusst für eine Tätigkeit beim medizinischen Zeitarbeitsunternehmen doctari entschieden hat. doctari ist die Nummer 1 für Zeitarbeit in der Medizin in Deutschland und vermittelt ÄrztInnen und Pflegefachkräfte aller Fachbereiche an medizinische Einrichtungen. doctari verfügt über einen Pool von mehr als 80.000 Fachkräften und hilft so, kurz- und langfristige Personallücken in Kliniken und Gesundheitseinrichtungen zu schließen.
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Krankenhausreform und Digitalisierung im Gesundheitswesen – Was kommt auf uns zu?
Fachjournalist und EinBlick-Redakteur Christoph Nitz im Gespräch mit Dr. Andrea Grebe über die anstehende Krankenhausreform, die schleppende Digitalisierung und ethische Fragen der Ressourcenverteilung
Dr. Andrea Grebe ist Fachärztin für Innere Medizin und Gesundheitswissenschaftlerin. Bis Ende 2020 leitete sie als Vorsitzende der Geschäftsführung die Vivantes GmbH in Berlin. Zuvor war sie Geschäftsführerin eines kommunalen Klinikverbunds in Baden-Württemberg und bei einer der führenden Wirtschaftsprüfungsgesellschaften tätig. Seit 2021 nimmt sie in Berlin verschiedene Aufsichtsrats- und Beiratsfunktionen wahr, im Gesundheitsbereich als Vorstandsmitglied der Stiftung Deutsches Herzzentrum Berlin. Aktuell schließt sie ein Studium der Medizinethik ab.
Mit Dr. Andrea Grebe diskutiert Christoph Nitz die drängendsten Fragen der Gesundheitsversorgung. Wie kann die Krankenhausreform gelingen? Welche Rolle spielen kommunale Krankenhäuser in der neuen Krankenhauslandschaft? Warum hinkt Deutschland bei der Digitalisierung hinterher, und welche ethischen Herausforderungen ergeben sich aus dem medizinischen Fortschritt? Ein Gespräch über Reformen, Widerstände und die Zukunft des Gesundheitswesens.
Die Krankenhausreform steht vor der Herausforderung, eine flächendeckende und qualitativ hochwertige Versorgung sicherzustellen, während gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit gesteigert werden soll. Dabei rückt die Digitalisierung des Gesundheitswesens zunehmend in den Fokus. Der Fortschritt verläuft jedoch langsam, insbesondere im Bereich der Interoperabilität und des Schutzes von Patient:innendaten.
Zusätzlich steht die Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) unter Druck. Steigende Kosten und eine alternde Bevölkerung erfordern innovative Lösungsansätze, um die langfristige Stabilität des Systems zu gewährleisten.






















