DiscoverKopflastig. Gitarre & Bass im Gespräch
Kopflastig. Gitarre & Bass im Gespräch

Kopflastig. Gitarre & Bass im Gespräch

Author: Vitali Petrovic & Sebastian Bluschke

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Description

Frank Zappa sagte einst: "Über Musik zu reden ist wie über Architektur zu tanzen." Ungeachtet dessen trauen sich Vitali Petrovic & Sebastian Bluschke in ihrem Podcast über alle Themen rund um die Musik zu sprechen: Gibt es Talent? Was ist Erfolg? Kann man in jedem Alter noch ein Instrument lernen? Wozu braucht man Musiktheorie? Wie richtet man einen Proberaum ein?

In ihren Gesprächen vermischen die beiden Berufsmusiker persönliche Erfahrungen, wissenschaftliche Erkenntnisse und nützliche Tipps, sodass es für jeden Interessierten ein Gewinn ist, zuzuhören.
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In dieser Kopflastig-Folge zapfen wir nach Vera F. Birkenbihl das Unterbewusste an: Jeder von uns hat eine eigene ABC-Liste zum Thema MUSIK erstellt – frei assoziativ, ohne Druck, einfach alles, was einem spontan einfällt. Das Ergebnis? Eine wilde Reise durch unsere persönlichen Musikwelten: Von Quintett über Oper bis Kontrabass, von YouTube-Musikbibliothek bis zu vergessenen Kindheitsliedern. Wir vergleichen unsere Listen, lachen über Überraschungen, graben tief in Erinnerungen und plaudern über alles, was Musik so besonders (und verrückt) macht. Die Birkenbihl-ABC-Methode zeigt wieder einmal: Spannend, was einem so im Kopf herumwuselt: Gedanken-Playlist: Birkenbihl-ABC trifft unsere Musikwelt! Wenn du die ABC-Methode selbst ausprobieren willst: Nimm ein Blatt, schreib A–Z senkrecht, wähle ein Thema (z. B. Musik, Liebe, Ängste…) und lass einfach alles raus, was kommt – egal in welcher Reihenfolge! Was wäre DEIN erster Eintrag bei „Musik“? Schreib's in die Kommentare! 👇 Abonniert für mehr kopflastige Gespräche, Lernmethoden & Musik-Tiefen – und aktiviert die Glocke! 🔔 #Birkenbihl #ABCMethode #Musik #Lernmethoden #Podcast #Kopflastig #VeraBirkenbihl #GedankenPlaylist #Assoziationen Danke fürs Zuhören – lasst eure Gedanken playlisten! 🎶✨
In dieser neuen Folge von Kopflastig packen wir ein Thema an, das fast jeden Musiker betrifft – und bei vielen für Frust sorgt: Gehörbildung. In dieser neuen Folge von Kopflastig packen wir ein Thema an, das fast jeden Musiker betrifft – und bei vielen für Frust sorgt: Gehörbildung. Sebastian hat vor 20 Jahren den Gehörbildungstest zur Aufnahme an der Jazz & Rock Hochschule Freiburg bestanden – und war damals stolz drauf. Heute sagt er: „Das war ein Fehler.“ Denn die klassische Methode, wie sie in Musikschulen überall gelehrt wird (Intervalle mit Liedanfängen wie „Happy Birthday“ oder „Star Wars“ merken), funktioniert in der Praxis gar nicht richtig – vor allem nicht, wenn du wirklich improvisieren, in einer Jam Session mitspielen oder schnell hören willst, was gerade läuft. Wir schauen uns genau an, warum diese Methode versagt und was stattdessen wirklich hilft. Sebastian verrät, was Jazz-Legende Charlie Banacos seinen Schülern (wie z.B. Mike Stern, Jerry Bergonzi, Wayne Krantz, Jeff Berlin, etc...) gelehrt hat – eine radikal andere, praxisorientierte Art des Gehörtrainings, die viele Top-Jazzmusiker bis heute nutzen. Außerdem gibt’s konkrete Tipps für den Einstieg: - Wie fängt man als Erwachsener (oder fortgeschrittener Anfänger) sinnvoll mit moderner Gehörbildung an? - Welche Mindestanforderungen solltest du irgendwann hören und sofort erkennen können, um ein wirklich guter, flexibler Musiker zu werden? - Welche Übungen bringen am schnellsten Fortschritt – und was kannst du schon heute Abend ausprobieren? Ob du gerade für eine Aufnahmeprüfung übst, in Bands spielst oder einfach besser improvisieren willst: Diese Folge räumt mit Mythen auf und zeigt den Weg, der in der echten Musikwelt funktioniert. Hör rein – und lass dir dein Gehör nicht länger von Kinderliedern sabotieren. 🎧 Wer den Podcast unterstützen möchte, kann dies auf PATREON tun: https://www.patreon.com/cw/KopflastigPodcast/
Vom harten Metal-Riff zum flüssigen Fusion-Jazz-Solo: In dieser tiefgründigen Folge sprechen Vitali und Sebastian mit Sascha on Bass (@SaschaOnBass ), einem der spannendsten Bass-Content-Creators der Stunde. Sascha erzählt seinen außergewöhnlichen Werdegang: Wie er als Metalbassist angefangen hat, irgendwann das Jazz-Bass-Studium rockte und sich schließlich zu einem Spezialisten für Advanced Bass Improvisation entwickelte – heute teilt er genau diese High-Level-Techniken auf YouTube mit tausenden Bass-Spielern weltweit. Wir reden darüber, warum es als Bassist so verdammt schwerfällt, ein richtig gutes Solo zu spielen (und wie man diese mentale & technische Hürde knackt), warum YouTube für viele die beste (und zugänglichste) Lernplattform ever geworden ist und wie sie einem den Kontakt zur globalen Bass-Community eröffnet. Besonderes Highlight: Sascha feuert eine ganze Ladung Musikempfehlungen ab – von seinen größten Vorbildern (allen voran Hadrien Feraud) bis hin zu anderen Meistern, die seinen Sound geprägt haben. Plus: Zwei richtig starke Buchempfehlungen, die jeder ambitionierte Bassist (und Musiker) kennen sollte. Egal ob du gerade aus dem Metal kommst, mitten im Jazz-Studium steckst oder einfach bessere, kreativere Bass-Soli spielen willst – diese Folge ist vollgepackt mit Inspiration, ehrlichen Einblicken und direkt umsetzbaren Tipps.
Ein Hörer hat uns eine Mail geschickt, die Vitali gleich aufhorchen ließ: „Gibt’s wirklich keinen besseren Weg, etwas am Instrument zu lernen, als es einfach 100-mal zu wiederholen?“ Das ist ein gutes Thema für einen Musik-Podcast! Für Sebastian war die Formulierung aber das ultimative Alarmsignal. Denn genau hier liegt der Kern: Wiederholung ist der wichtigste Schlüssel, um ein wirklich guter Musiker zu werden – wichtiger als Talent, wichtiger als Motivationstricks, wichtiger als fancy Apps. Aber: Wiederholungen sind keine Langeweile-Strafe. Wenn dir beim Üben langweilig wird, machst du fast immer etwas falsch. Meistens fehlt es an echter Konzentration, an klarem Fokus oder an der richtigen Strategie. In dieser Folge zerlegen wir das Thema neurophysiologisch und praxisnah, mit Literaturbeispielen und Übungstipps: • Warum Wiederholung dein Gehirn und deine Bewegungen umbaut (und warum „mal eben drüberstreichen“ nichts bringt) • Wie viele gezielte, fokussierte Wiederholungen du wirklich brauchst, um eine Bewegung automatisiert und sauber zu bekommen Kurz gesagt: Richtig wiederholt wird Üben zur Superkraft – und Langeweile zur Ausrede, die du dir nie mehr erlauben musst. Hör rein und hol dir die Blaupause, wie du mit smarten Wiederholungen schneller, präziser und vor allem motivierter besser wirst. Wenn du schon mal frustriert warst, weil „ewiges Wiederholen“ nichts brachte – diese Folge ändert deine Sicht auf Üben für immer.Viel Spaß beim Zuhören! #MusikLernen #InstrumentÜben #Wiederholung #MusikerPodcast #Kopflastig
In dieser Folge von Kopflastig tauchen wir tief in Adam Neelys fast 1,5-stündiges Video-Essay „Suno, AI Music, and the Bad Future“ ein – eine der schärfsten und nachdenklichsten Auseinandersetzungen mit generativer KI in der Musik, die es bisher gibt. Wir arbeiten die zentralen Thesen heraus: Wie Suno und Co. Musik als passives Konsumgut und schnelles Content-Produkt umdeuten wollen, warum der CEO „jeder sollte kreieren“ propagiert – aber eigentlich nur Prompts eingeben lässt –, Deskilling, musikalischen Narzissmus, fehlende Einflüsse und Vorbilder, die Umkehrung von Werten („Impatience“ als neue Tugend, schneller = besser), techno-kapitalistische Futurismus-Visionen à la Marc Andreessen und die drohende Entfremdung von echter, lebendiger Musik. Gleichzeitig diskutieren wir kritisch und ausgewogen: Ist Musik wirklich nur noch „Content“ wie Videospiele? Brauchen wir 500 Songs pro Tag oder eher mehr Zeit für echten Ausdruck? Was verliert man, wenn man nie ein Instrument spielt, nie nach Gehör lernt oder nie live mit anderen jammt? Und wo könnte Suno tatsächlich sinnvoll sein – z. B. für Funktionsmusik, Lernhilfen, Meditation oder schnelle Ideen in Serien/Film? Wir bringen eigene Perspektiven ein: Vergleiche zu Theater vs. Kino (live, fehlerhaft, authentisch vs. perfektioniert und beliebig reproduzierbar), die McDonaldisierung von Musik durch Autotune & Co., die Frage, ob Bücher oder Musik „passiv“ sein müssen (und warum das in anderen Kulturen gar nicht so gesehen wird), unsere persönlichen Werte und warum Sebastian die Trennung von LIVE MUSIK und PRODUZIERTE MUSIK für essenziell hält. Am Ende: Mehr Fake wird kommen – aber muss das das Ende guter, menschlicher Musik bedeuten? Oder eine Chance, das Echte wieder stärker wertzuschätzen? Eine kopflastige, teils alarmierte, teils hoffnungsvolle Auseinandersetzung mit der vielleicht größten Disruption, die die Musik je erlebt hat. Hört rein, denkt mit – und spielt danach vielleicht doch mal wieder ein paar Töne selbst. 🎸 #Kopflastig #AIMusik #Suno #AdamNeely #MusikZukunft
Vitali hat sich gerade in den Kontrabass verliebt – und zwar als Erwachsener, der schon weiß, was er will. Aus seinen ersten Erfahrungen entsteht in dieser Folge ein offenes Gespräch: Wie lernt man eigentlich ein neues Instrument richtig? Und vor allem: Ist es als Erwachsener wirklich „zu spät“ – oder hat man sogar Vorteile, die Kinder nie haben? Wir räumen mit dem Mythos auf, dass Kinder immer die besseren Lerner sind. Klar: Die haben mehr Neuroplastizität, weniger Alltagsstress und pure Begeisterungsfähigkeit. Aber Erwachsene? Die bringen Disziplin, Geduld, jahrelanges Musikwissen, bessere Konzentration, klare Ziele und vor allem: echten eigenen Antrieb mit. Dazu Geld für guten Unterricht, Kontakte zu anderen Musikern und die Freiheit, den eigenen Geschmack zu verfolgen – ohne Druck von außen. Falls du schon mal gedacht hast „Ach, das hätte ich als Kind anfangen sollen“ – hör rein. Diese Folge motiviert dich vielleicht genau jetzt loszulegen. Weil: Zu spät? Von wegen! 🔔 Abonniert für mehr ehrliche Gespräche über Musik, Lernen und Leben 👍 Like, wenn du auch als Erwachsener neu ein Instrument lernst (oder es vorhast) 💬 In die Kommentare: Welches Instrument willst du als Nächstes angehen? #gitarre #kontrabass #instrumentlernen #erwachsenlernen #musiklernen #spätzünder #kopflastig
In dieser besonderen Ausgabe begrüßen Vitali und Sebastian den aus Lettland stammenden Schlagzeuger und Pädagogen Rustam Guseinov (u. a. Abyss of Hell, The New Hornets, Stoned God). Rustam nimmt euch mit auf seine persönliche Reise: Wie er als Kind in Lettland zum Schlagzeug kam, wie das Leben in den wilden 90er Jahren in Riga aussah und welche extremen Trainingsmethoden ihn einst ans Limit – und sogar ins Krankenhaus – brachten: Nach exzessivem Double-Bass-Üben waren seine Beine so stark geschwollen, dass er kaum noch laufen konnte. Er erzählt offen, wie es ihn schließlich nach Deutschland verschlagen hat, was Musik für ihn wirklich bedeutet und wie er heute als Schlagzeuglehrer arbeitet. Rustam gibt tiefe Einblicke in seine Unterrichtsphilosophie: Warum guter Unterricht viel mehr als nur Technik-Vermittlung ist, wie man langfristig motiviert bleibt und was er seinen Schülern wirklich mit auf den Weg geben möchte. Eine sehr persönliche, ehrliche und teilweise richtig intensive Folge über Leidenschaft, Disziplin, Schmerzen, Migration und die große Frage: Was macht Musik eigentlich mit uns – und was machen wir mit ihr? Viel Spaß beim Hören! 🥁 Rustam auf Insatgram: https://www.instagram.com/rustamdrummer/ #Schlagzeug #Drumming #Lettland #90er #DoubleBass #Musikunterricht #KopflastigPodcast
Nach zwei Folgen, in denen wir uns intensiv mit den Merkmalen eines guten Gitarrenlehrers beschäftigt haben, drehen wir den Spieß jetzt um: Jetzt geht’s um dich – den Schüler! Was musst DU eigentlich mitbringen, damit Gitarrenunterricht wirklich zündet und dein Geld am Ende nicht „verbrannt“ ist, sondern sich in spürbarem Fortschritt und echter Freude am Instrument auszahlt? In dieser Episode reden wir über die entscheidenden Soft Skills und Voraussetzungen, die den Unterschied machen: - Regelmäßige, clevere Übe-Routinen (Unterricht allein reicht nie aus!) - Geduld & realistische Erwartungen beim langfristigen Lernen - Vertrauen in den Lehrer und seinen Plan - Offene, klare Kommunikation: Was willst du wirklich erreichen? Was magst du (nicht)? Wir erklären, warum genau diese Dinge oft entscheiden, ob du „irgendwie mitspielst“ oder ein echter Gitarrist wirst. Hör rein und finde heraus, wo du schon stark bist – und wo du noch Gas geben kannst! 🎸 #Gitarrenunterricht #GitarreLernen #BesserGitarreSpielen #ÜbenTipps #MusikLernen
Die Kunst, anderen das Musizieren beizubringen: In dieser Folge graben Vitali und Sebastian tief in die Frage ein: Wie sieht der ideale (Musik-)Lehrer aus? Und: Was macht eigentlich guten Unterricht aus – egal ob Gitarre, Bass oder ein anderes Instrument? Sie sprechen darüber, warum messbare Fortschritte der wichtigste Beweis für Qualität sind, welche zentrale Rolle der Lehrer im gesamten Lernprozess spielt und warum vages „Mach mal so“-Feedback meistens nichts bringt. Konkretes, umsetzbares Feedback ist Pflicht! Außerdem geht’s um die großen Hebel: Wie wichtig Spaß und echte Motivation sind, warum die persönliche Lernbiografie oft mehr blockiert als Begabung, und wieso ein guter Lehrer die individuellen Bedürfnisse jedes Schülers ernst nehmen muss. Ob du selbst unterrichtest, einen Lehrer suchst oder einfach verstehen möchtest, woran man Qualität erkennt – diese Folge liefert viele konkrete Anhaltspunkte und Denkanstöße. Viel Spaß beim Hören – und gerne Feedback an uns, wie euer Unterricht so läuft 😉
In dieser Folge blicken Vitali und Sebastian kritisch und ehrlich auf einen kürzlich besuchten Improvisations-Workshop zurück, der Sebastians Erwartungen leider überhaupt nicht erfüllt hat. Statt inspirierender Momente gab es Verwirrung, fehlende Struktur und wenig echte Unterstützung – eine perfekte Grundlage, um genau das zu besprechen: Was macht guten Musikunterricht aus (und was verhindert ihn leider oft). Vitali hat sich Gedanken gemacht, auf welche Qualitäten er selbst Wert legt, wenn er sich einen Lehrer sucht und Sebastian stimmt - wie gewohnt! - nicht mit jedem Punkt seines Podcast-Kollegen überein! Das Thema ist so ergiebig, dass sie nach einer Stunde feststellen müssen, dass es auf jeden Fall einer weiteren Folge Bedarf, um alles zu sagen, was zum Thema "Was ist guter (Musik-)Unterricht" gesagt werden muss.
In dieser Episode des Kopflastig Podcasts diskutieren Vitali & Sebastian über die Bedeutung von Zielen und Vorsätzen, insbesondere im Kontext des neuen Jahres. Sie reflektieren über persönliche Erfahrungen mit Fitness, Musik und der Herausforderung, Ziele zu setzen und zu erreichen. Die Diskussion umfasst auch die Rolle von großen Zielen, die praktische Anwendung von Techniken und die Suche nach persönlichen Interessen und Resonanz im Leben. Unter anderem wird auch das Konzept des 'Rad des Lebens' eingeführt, um verschiedene Lebensbereiche zu identifizieren und zu priorisieren.
In dieser Folge tauchen wir tief in das Buch „Advice for Young Musicians“ von Ian Howell ein – ein kleines, aber verdammt kluges Werk, das von einem außergewöhnlichen: Ein klassisch ausgebildeter Sänger, der mit Anfang 30 in die Welt Musikpädagogik-Forschung gewechselt ist. Sebastian hat im Buch so viele Stellen markiert, dass es fast schon ein Kunstwerk ist. Vitali hat sich gefragt: Warum genau diese Passagen? Was hat Sebastian da so sehr getroffen? Und so entsteht eine Folge, in der wir uns durch die schärfsten, provokantesten und manchmal einfach fragwürdigen Ratschläge arbeiten.Wir reden über: Warum die Technologie, die dein Lehrer dir empfiehlt, wahrscheinlich schon veraltet ist – und was du stattdessen wirklich brauchst Warum man als Musiker „Musik für ältere Leute zum Geld verdienen“ machen sollte (und warum das überraschend klug ist) Warum die aktuelle Forschung über effektives Üben so gut wie niemand kennt – und warum das ein riesiges Problem ist Und viele andere Tipps, die man in keiner klassischen Musikschule je hören wird Sebastian erklärt, warum er genau diese Stellen so wichtig findet, Vitali bohrt nach, und am Ende bleibt die Frage: Wie viel von dem, was hier empfohlen wird, ist für ältere Musiker völlig selbstverständlich und warum setzen junge Musiker das nicht um? Eine Folge für alle, die Musik ernst nehmen, aber keine Lust mehr auf verstaubte Dogmen haben. Jetzt reinhören! Unterstützt den Kopflastig Podcast auf PATREON: https://www.patreon.com/cw/KopflastigPodcast
Es ist wieder so weit: Alle Jahre wieder kommt das Christuskind – und wir nutzen das wohlbekannte Weihnachtslied, um eine der wichtigsten Fragen der Harmonielehre zu beantworten: Wie findet man eigentlich zu einer gegebenen Melodie die passenden Akkorde? In dieser weihnachtlichen Folge von Kopflastig nehmen wir „Alle Jahre wieder“ unter die Lupe und zeigen Schritt für Schritt, wie Harmonisierung funktioniert. Wir erklären die Grundprinzipien: Wie entscheide ich, welche Akkorde zur Melodie passen? Wo und wie fange ich an, die ersten Akkorde zu setzten? Welche Akkorde sind „sicher“ und warum klingen bestimmte Übergänge besonders schön? Aber wir bleiben nicht bei der Standardversion stehen – nein, danach kommt der spaßige Teil: die Reharmonisierung! Wir probieren alternative Basstöne, Parallel-Akkorde und basteln so lange an einer Wendung, dass wir uns über Fadd9/A oder G#07 in eine harmonische Sackgasse manövrieren. Perfekt für alle, die schon immer wissen wollten, wie Songwriter und Arrangeure denken – egal ob am Klavier, an der Gitarre oder einfach nur aus Neugier. Theorie, Praxis und jede Menge Aha-Momente (plus ein paar „Oh nein, was haben wir da angerichtet?“-Momente), verpackt in weihnachtlicher Stimmung. Eine sehr theoretische Folge. In diesem Sinne: Bleibt Kopflastig. 🎄🎹 Unterstütze uns auf Patreon: https://www.patreon.com/cw/KopflastigPodcast
Warum „darf“ man im klassischen Klavierspiel den Daumen nicht auf schwarze Tasten setzen? Warum galten Quint- und Oktavparallelen jahrhundertelang als Todsünde der Stimmführung? Und warum muss man im Restaurant eigentlich die Gabel links und das Messer rechts halten? Die meisten Regeln – egal ob in der Musiktheorie oder im sozialen Miteinander – hatten einmal einen richtig guten Grund. Wenn dieser Grund aber wegfällt (technisch, historisch oder gesellschaftlich), werden aus klugen Gesetzen plötzlich leere Verbote, die nur noch aus Tradition weitergegeben werden. Auslöser für diese Folge war eine WDR 5-Sendung, die Vitali vor ein paar Tagen im Auto gehört hat. Seitdem lässt ihn der Gedanke nicht mehr los: Wie viele „heilige Regeln“ halten wir eigentlich nur noch aus Gewohnheit aufrecht – und wann ist es endlich Zeit, sie über Bord zu werfen? Kurz gesagt: Eine Folge für alle, die schon immer mal jemanden gesucht haben, der ihnen erlaubt, endlich mit dem kleinen Löffel zu suppen – aber natürlich nur, wenn es einen guten Grund dafür gibt. Viel Spaß beim Hören – und danach dürft ihr gerne alle Regeln brechen. Außer vielleicht diese eine. WDR5 Beitrag "Regeln – die heimlichen Regisseure des Alltags" https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/neugier-genuegt/feature-regeln-normen-vorschriften-100.html Welche Regeln kennt ihr, deren Sinn ihr nicht erkennt oder die ihr einfach für unnötig haltet? Schreibt's in die Kommentare! Wer den Podcast gern unterstützen möchte, geht auf diesen Link: https://www.patreon.com/cw/KopflastigPodcast
⚡ PATREON Kopflastig: https://www.patreon.com/KopflastigPodcast Nachdem wir in der letzten Folge bereits einen Suno-Song zerlegt haben, legen Vitali und Sebastian jetzt nochmal nach – zwei frische Tracks direkt aus der KI-Konserve landen auf dem Seziertisch. Wie immer mit doppeltem Skalpell: Vitali zerlegt die Songs aus Produzenten-Sicht, während Sebastian musikwissenschaftlich bis in die letzte Harmoniewendung vordringt. Zwischendurch wird’s aber wieder richtig philosophisch: Warum kann man Musik eigentlich gar nicht „bewerten“? Gibt es überhaupt objektive Maßstäbe für Kunst, oder ist am Ende doch alles nur Geschmackssache mit besserer Argumentation? Und wo bleibt da der Mensch, wenn eine KI in 30 Sekunden macht, wofür früher ein ganzes Leben nötig war? Kurz: 60 Minuten Musik-Nerdtum, Existenzkrise und schwarzer Humor inklusive. Künstliche Intelligenz ist schon ok... Hauptsache ihr bleibt alle kopflastig! 🧠🎧
⚡ PATREON Kopflastig: https://www.patreon.com/KopflastigPodcast In dieser Folge nehmen wir einen echten KI-Song unter die musikwissenschaftliche Lupe – und zwar keinen x-beliebigen Prompt-Schnellschuss, sondern einen Track, den ein Schüler von Sebastian selbst mit Suno AI erschaffen hat. Gemeinsam zerlegen wir den Song Schicht für Schicht und schauen ganz genau hin: - Songstruktur & Dramaturgie: Wie ist der Spannungsverlauf des Songs? Wo sind Hoch- und Tiefpunkte in der Musik? - Harmonik & Akkordfolgen: Welche Progressionen nutzt Suno? Sind die Akkorde eher clever oder eher „Standard“? - Rhythmik & Groove: Welche Rhythmen verwendet verwendet? - Instrumente... - und vieles mehr! Ein tiefgehender, ehrlicher Blick hinter die Fassade eines KI-generierten Hits – ohne Hype, ohne Verteufelung, dafür mit viel Musiktheorie und offenen Ohren. Hört rein und lasst euch überraschen! 🎧 Und wie immer: Bleibt kopflastig!
Der Q&A-Marathon geht weiter – und wird richtig kontrovers! In Teil 2 von eurem Feedback-Special packen wir die heißen Eisen aus: Welche Gitarristen sind total überbewertet (und warum wir uns trauen, das zu sagen)? Habt ihr noch große musikalische Träume – und wo seht ihr euch in 5 Jahren auf der Bühne des Lebens? Wie würde euer Signature-Instrument aussehen, das ultimative Custom-Design für den Rockstar in euch? Und praktisch wie eh und je: Tipps, wie du Gegenmelodien und zweite Stimmen für die Bläser in deiner Band erfindest, ohne dass es chaotisch wird. Von ehrlichen Hot Takes über Ikonen bis zu visionären Vibes und Band-Hacks – das ist Kopflastig pur, ohne Filter und mit vollem Einsatz. Wenn ihr Teil 1 verpasst habt: Holt nach, die Fragen explodieren da schon! Dank eurer Flut an Input aus Instagram, Discord und YouTube rocken wir das Ganze in zwei Episoden – und es war episch. Hört rein, lasst eure eigenen Takes in den Comments und teilt, was euch umhaut. Musikträume werden wahr – fangt an, sie laut zu machen! Und wie immer: Bleibt kopflastig! :) Sebastians Thomann Affiliate-Link: https://thmn.to/thocf/4cyvct186f
In dieser Kopflastig-Special beantworten wir eure brennendsten Fragen: Was würdet ihr heute anders angehen, wenn ihr euer Instrument neu starten könntet? Welche Apps und Tools sind der Game-Changer für Anfänger und Profis? Und – der ultimative Mind-Bender: Könnt ihr euch eine Welt ohne Musik vorstellen? Von Hacks, die euch Zeit sparen, bis zu philosophischen Trips in die Stille – wir legen alles offen. Dank eurer Wahnsinns-Beteiligung auf Instagram, Discord und YouTube sind so viele Perlen reingerauscht, dass wir glatt zwei Folgen brauchen: Diese hier rockt mit den Highlights, und nächste Woche knöpfen wir uns den Rest vor. Hört rein, lasst euch inspirieren und teilt eure eigenen Takes – Musik ist (leider) zu geil, um sie allein zu machen! Und wie immer: Bleibt kopflastig! :-)
Text Vitali
In dieser besonderen Folge des Kopflastig Podcasts übernimmt Sebastian das Mikrofon allein (während Vitali seinen wohlverdienten Urlaub genießt) für ein faszinierendes Interview mit dem legendären Komponisten Christian Bruhn. Bekannt für unvergessliche Hits wie Marmor, Stein und Eisen bricht, Zwei kleine Italiener, Ein bisschen Spaß muss sein, Hey, hey, Wickie und die ikonische Zott-Sahnejoghurt-Melodie, gibt uns Christian Bruhn einen tiefen Einblick in sein Leben und Schaffen. Wir sprechen über seine Alltagsroutine als Komponist, die Magie der Unterhaltungsmusik von damals und heute, warum atonale Musik keine breite Akzeptanz findet und viele weitere spannende Themen. Taucht ein in die Welt eines musikalischen Meisters, dessen Melodien Generationen geprägt haben!
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