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1776 - Der USA-Podcast
1776 - Der USA-Podcast
Author: Nicoletta Cimmino & Peter Hossli
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© Nicoletta Cimmino & Peter Hossli
Description
Die beiden Journalisten Nicoletta Cimmino & Peter Hossli mögen die USA. Umso aufmerksamer beobachten sie Land, Kultur und Gesellschaft. Mit ihrem Podcast «1776» gehen sie über die tagesaktuelle Diskussion hinaus. Sie zoomen heran, beleuchten Unbekanntes, erzählen Geschichten, die das grosse Ganze erklären und laden interessante Gäste ein, um über Amerika zu sprechen.
53 Episodes
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Zwei Menschen sind in Minnesota bei Einsätzen der US-Einwanderungsbehörde ICE innerhalb weniger Wochen getötet worden – beide waren US-Staatsbürger, keine Migranten. Videoaufnahmen stellen die offiziellen Darstellungen infrage.
Weit über die USA hinaus ist eine heftige Debatte über Verhältnismässigkeit, Gewaltanwendung und den amerikanischen Rechtsstaat entstanden; selbst Anhänger von US-Präsident Donald Trump gehen inzwischen auf Distanz. Nicoletta Cimmino und Peter Hossli erklären, was die Behörde Immigration and Customs Enforcement (ICE) eigentlich ist, wie sie nach den Anschlägen vom 11. September 2001 entstand und warum sie bereits unter US-Präsident Barack Obama heftige Kritik erntete.
Regisseur und Schauspieler Rob Reiner und seine Frau Michele wurden in Los Angeles Opfer eines Gewaltverbrechens. Nicoletta Cimmino und Peter Hossli erinnern sich an einen grossen amerikanischen Filmemacher und Geschichtenerzähler. Zwischen 1986 und 1992 drehte Reiner in nahezu jedem Genre einen Klassiker – von «When Harry Met Sally» über «A Few Good Men» bis «Stand by Me». Reiner war ein politischer Idealist, der an Anstand glaubte und nie zynisch wurde.
Der Erfinder des iPhones hat Wurzeln im Kanton Aargau: Die Vorfahren von Steve Jobs hiessen Schibli, stammten aus Neuenhof und erhielten 1853 staatliche Unterstützung für die Auswanderung in die USA. Eine kaum bekannte Geschichte, die nun durch neue Recherchen sichtbar wird. Sie zeigt, wie eine Armutsauswanderung des 19. Jahrhunderts die moderne Tech-Welt mitprägte.
Nicoletta Cimmino und Peter Hossli sprechen über diese Herkunftsgeschichte, den Recherche-Weg und die Schweizer Auswanderung nach Amerika.
Zur amerikanischen Idee gehört ein kühner Gedanke: die freie Rede. Kritik an der Regierung ist erlaubt und straffrei. Seit der Ermordung des konservativen Aktivisten Charlie Kirk ist die Debatte neu entbrannt, ob die Meinungsfreiheit in den USA in Gefahr ist. Nicoletta Cimmino und Peter Hossli analysieren, wie das First Amendment 1791 entstanden ist - und warum es seit seiner Verankerung in der Verfassung immer wieder hart umkämpft war. Ein Gespräch über 234 Jahre amerikanische Redefreiheit: von den Gründervätern bis zu Donald Trump
Seit 27 Jahren kennen wir Carrie, Miranda, Charlotte und Samantha. Mit den vier Frauen aus der Kultserie «Sex and the City», zwei Spielfilmen und der neuen Serie «And Just Like That...» haben wir mitgefiebert und mitgelitten, uns gefreut, geärgert und manchmal sogar fremdgeschämt. Sie und ihre Freunde haben uns durch New York geführt und dabei immer ein bisschen den Spiegel vorgehalten. Nicoletta Cimmino und Peter Hossli reden mit einem weinenden Auge über das Ende eines popkulturellen Phänomens.
Kein Deal für die Schweiz: In der Nacht auf den 1. August hat US-Präsident Donald Trump die Importzölle auf Schweizer Produkte auf 39 Prozent erhöht. Nur Brasilien, Laos, Syrien und Burma zahlen noch höhere Tarife. Dieser Zollhammer zeigt: Das Verhältnis zwischen den beiden Schwesterrepubliken ist weniger gut, als oft behauptet wird. Nicoletta Cimmino und Peter Hossli sprechen über eine Beziehung, die seit der Diskussion um nachrichtenlose Vermögen und den amerikanischen Angriffen auf das Bankgeheimnis Risse bekommen hat.
CBS stellt die Late Show mit Stephen Colbert ein. Der Sender nennt wirtschaftliche Gründe. Demokratische Politiker und diverse Medien vermuten jedoch eine Gefälligkeit gegenüber US-Präsident Donald Trump. Fest steht: Die Comedy-Shows am späten Abend haben es schwer. Nicoletta Cimmino und Peter Hossli sprechen über Aufstieg und Niedergang eines amerikanischen Fernsehgenres.
Für US-Präsident Donald Trump läuft es gerade gut, weil er sich durchsetzen kann. Doch zugleich fehlt ihm eine schlagkräftige Opposition. Die Demokratische Partei steckt in einer tiefen Krise. Seit dem Rückzug von Joe Biden aus dem Präsidentschaftsrennen herrscht Chaos. Mit der Nominierung des linken Politikers Zohran Mamdani als Bürgermeisterkandidat für New York sieht sich die Partei dem Vorwurf ausgesetzt, sich vor allem um urbane linke Eliten zu kümmern. Nicoletta Cimmino und Peter Hossli analysieren die Ursachen der Krise einer Partei, die einst Präsidenten wie Franklin D. Roosevelt und Bill Clinton hervorgebracht hat.
Was lange vermutet wurde, belegen nun mehrere Bücher: Das Umfeld von Joe Biden hat den geistigen Abbau des US-Präsidenten über Jahre hinweg verborgen. Doch Biden ist kein Einzelfall. In der Geschichte der Vereinigten Staaten haben Präsidenten ihre Krankheiten systematisch verheimlicht – oft mit Hilfe loyaler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Nicoletta Cimmino und Peter Hossli sprechen über die verdrängte Wahrheit im Weissen Haus: über George Washingtons faulende Zähne, Franklin D. Roosevelts Rollstuhl, Ronald Reagans Alzheimer, John F. Kennedys Medikamentencocktails – und Edith Wilson, die nach dem Schlaganfall ihres Mannes Woodrow Wilson heimlich die Amtsgeschäfte führte.
Das Konklave hat gewählt: Robert F. Prevost wird als Leo XIV. das Amt des Papstes übernehmen. Erstmals steht damit ein Nordamerikaner an der Spitze der katholischen Kirche. Der Katholizismus hat in den USA in den letzten Jahren spürbaren Aufwind erhalten. Bis vor Kurzem amtierte mit Joe Biden ein Katholik als US-Präsident, mit J.D. Vance ist aktuell ein Katholik Vizepräsident. Nicoletta Cimmino und Peter Hossli sprechen über dieses Phänomen – und fragen sich, wie US-Präsident Donald Trump damit umgeht, dass er nicht mehr der mächtigste Amerikaner der Welt ist.
Mit seiner Zollpolitik hat US-Präsident Donald Trump an den globalen Börsen Panik ausgelöst. Warum sind Zölle Gift für die Wirtschaft? Welche Folgen haben sie – und macht der globale freie Handel die Menschen reicher? Der Chefökonom und Vizedirektor des Tech-Branchenverbandes Swissmem Jean-Philippe Kohl über Globalisierung, freien Handel und Zölle. Eine kleine Volkshochschule.
Die Welt scheint in Aufruhr, seit Donald Trump wieder im Weissen Haus regiert. Der amerikanische Präsident stösst Alliierte vor den Kopf. Er überrascht mit vermeintlich bombastischen Vorschlägen. Er übertreibt, beschimpft, drängt, verhandelt. Kurz: Er macht Deals. «Ich mache gerne Deals», schrieb er 1987 in seinem Bestseller «The Art of the Deal» über sein Geschäftsgebaren. «Am liebsten grosse Deals. Das gibt mir einen Kick.» Nicoletta Cimmino und Peter Hossli erklären, wie ein Trump-Deal funktioniert und erörtern, ob in diesem Chaos ein System steckt.
Mit dem Sputnik-Schock vergleichen amerikanische Zeitungen den Markteintritt von DeepSeek – einer chinesischen KI-App, die den Tech-Konzernen im Silicon Valley Konkurrenz macht. Nicoletta Cimmino und Peter Hossli nehmen das zum Anlass, um über die Bedeutung der Region zwischen San Francisco und San José zu sprechen – dem Entstehungsort von Konzernen wie Meta, Apple oder Netflix.
Sie ergründen die DNA des Silicon Valley: von seinen militärischen Wurzeln bis zur Symbiose aus nedigen Entwicklern und Risikokapitalgebern. Sie beleuchten den politischen Wandel der Tech-Elite von den Demokraten zu Donald Trump und hinterfragen die Schattenseiten der «Move fast and break things»-Mentalität.
Diese Woche legten Donald Trump und sein Vizepräsident J.D. Vance in Washington ihren Amtseid ab. Die Journalisten Nicoletta Cimmino und Peter Hossli diskutieren live vor Publikum im Forum Lyss über die Amtseinführung des 47. US-Präsidenten. Sie fragen, ob dies eine Zeitenwende markiert, und sprechen darüber, was von Trump 2.0 zu erwarten ist – ein Gespräch über ein Sehnsuchtsland.
Mehr über das Forum Lyss: https://forumlyss.ch
Kaum jemand ist fleissiger als der texanische Filmemacher und Drehbuchautor Taylor Sheridan. Mit TV-Serien wie «Yellowstone», «1883» oder «Landman» erzielt er rekordhohe Einschaltquoten. Dabei rückt er ein Amerika ins Zentrum, das Hollywood lange ignoriert hat: das ländliche, konservative und die mythische Frontier. Nicoletta Cimmino und Peter Hossli sprechen über Sheridans Werk – und darüber, warum seine Neo-Western die Stimmung einfangen, die 2024 zu Donald Trumps Wiederwahl führte.
Der kürzlich verstorbene Jimmy Carter erntet viel Lob für sein Engagement als Ex-Präsident. Statt wie andere ehemalige Bewohner des Weissen Hauses viel Geld zu verdienen, liess er sich auf seiner Farm in Georgia nieder, setzte sich für arme Menschen ein und engagierte sich weltweit für den Frieden. Nicoletta Cimmino und Peter Hossli würdigen Carters Wirken und reden darüber, wie andere Ex-Präsidenten ihre Zeit nach dem Amt gestalten.
Donald Trump entsendet Callista Gingrich als US-Botschafterin für die Schweiz und Liechtenstein. Die ehemalige Botschafterin im Vatikan, Unternehmerin und langjährige Mitarbeiterin im US-Kongress bringt viel Erfahrung mit in ihre neue Aufgabe in Bern – im Gegensatz zu einigen ihrer Vorgängerinnen und Vorgänger. Nicoletta Cimmino und Peter Hossli diskutieren, ob die Schweiz für die USA in den nächsten vier Jahren unter Callista Gingrich an Bedeutung gewinnen wird – und warum sich Donald Trump mit so vielen Katholikinnen und Katholiken umgibt.
Der amerikanische Präsident Joe Biden hat seinen verurteilten Sohn Hunter Biden begnadigt – obwohl er stets betont hatte, dies nicht tun zu wollen. Was bedeutet das für Joe Bidens Vermächtnis? Und welche Auswirkungen hat es auf seinen Nachfolger im Weissen Haus Donald Trump? Nicoletta Cimmino und Peter Hossli diskutieren über die «presidential pardons» in den USA, einem Hauch von Monarchie in der ältesten Demokratie der Welt.
Man isst wieder öffentlich und ohne Schuldgefühle Fastfood. Traditionelle Medien verlieren Leser, Hörerinnen und Zuschauer, Hollywood versucht, Filme für ein konservatives Publikum zu produzieren. Und liberale Stars wie Bruce Springsteen oder Oprah Winfrey stehen zunehmend in der Kritik. Die Wahl Trumps ist das Ergebnis eines Trends in den USA, den die Popkultur bereits vorweggenommen hat: eine Rückbesinnung auf althergebrachte Werte.
Am 20. Januar 2025 verlässt Joe Biden das Weisse Haus und Donald Trump zieht ein. Der neue Präsident ersetzt gegen 5000 Staatsangestellte. Diese sogenannte Transition dauert mehrere Monate und ist höchst komplex. Nicoletta Cimmino und Peter Hossli erklären, wie das geht – und was von Trumps Nominationen für sein Kabinett zu halten ist.



