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BörsenXperts (vormals Börse Berlin 4U)
BörsenXperts (vormals Börse Berlin 4U)
Author: BörsenXperts präsentiert vom Verein Börsenplatz Berlin e. V. und Börsenradio
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© Börse Berlin
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Dieser Podcast unterstützt dich bei deinem Einstieg an der Börse. Ganz ohne nervigen Finanzsprech. Mit Profis. Sie erklären dir, was du brauchst, um an der Börse zu handeln. Sie geben dir Tipps, wie du deine Investments auswählst. Seriös. Denn hier wird investiert und nicht gezockt. Mit Spaß. Damit du weißt, wie Aktien, Fonds, ETFs, Kryptos und die Wirtschaft funktionieren, und was die Kurse an der Börse bewegt. Finanzwissen. Episode für Episode. Knackig aufbereitet. Für dich!
Der BörsenXperts Podcast
In Zusammenarbeit mit www.boersenradio.de
Mehr zur Börse Berlin: https://www.boerse-berlin.de/
Du hast Themenvorschläge? Immer her damit: petra.greif@boerse-berlin.de
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67 Episodes
Reverse
500 Hauptversammlungen im Jahr. 40 Sprecher. Eine Mission: Schutz für Kleinanleger. Tom Jakobi erklärt, warum Minderheitenrechte auf Hauptversammlungen oft unter Druck stehen, wie Squeeze-outs Milliarden bewegen und woran man erkennt, ob ein Vorstand etwas zu verbergen hat. Klare Worte zur Aktienkultur in Deutschland - und warum Mitreden bares Geld wert sein kann.
Geldanlage beginnt nicht mit dem ersten Depot. Sie beginnt mit Wissen. Junge Menschen investieren heute früh. Nicht selten ohne Anleitung. Ein neues Projekt will das nun ändern: Tagesspiegel Young Finance setzt auf Aufklärung statt Zockerei. Petra Greif vom Verein Börsenplatz Berlin im BörsenXperts-Podcast: "Wir wenden uns vor allem an die Generation Z. Wie lege ich mein Geld an, wenn meine Rente sehr mickrig ausfallen wird?" Greif betont auf dem Börsentag Dresden den Unterschied zwischen langfristigem Anlegen und Zocken. "Börse ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Besonders junge Anleger müssen früh lernen, auch mit Rückschlägen umzugehen." Sie warnt vor dem Gaming-Charakter bei Neobrokern. Aber dennoch: "Keine Angst haben", rät Petra Greif, und vor allem bei Rückschlägen nicht aufgeben, sondern aus euren Fehlern lernen."
Ist das Unternehmen gesund, freut sich der Anleger. BörsenXperts mit Uwe Jaennert: "Geschäftsberichte lesen, Cashflow prüfen". Stell dir vor, du hast auf dem Kapitalmarkt nur 10 Patronen ... wie funktioniert die richtige Aktienauswahl in der Praxis? Uwe Jaennert - Geschäftsführer Signum Research GmbH - konzentriert sich zunächst auf die Markttechnik: "Ist das Unternehmen auch wirklich gesund? Ist der Cashflow positiv?" Spaß macht ihm das Value-Investing. "Am liebsten sind mir deutsche Nebenwerte." Unabdingbar sind Stippvisiten auf den Hauptversammlungen: "Die meisten Firmen wollen in den Dialog gehen. Aktionäre sind ja keine Zocker, sondern Miteigentümer."
Überliste dich selbst: Limby füttern, Spock klicken lassen. Behavioral Finance: Warum wir keine Homo oeconomicus sind. In dieser Folge von "Börse Berlin 4 you" sprechen wir mit Dr. Hans-Jörg Naumer (Allianz Global Investors) über Mr. Limby vs. Mr. Spock und wie Gefühle unsere Trades steuern. Typische Fehler - die "Greatest Hits": Hybris/Overconfidence, Home Bias, Ankereffekt am Einstiegskurs, Verlustaversion, Herdenverhalten und Mediensignale. Dazu zwei Aha-Momente aus "Überliste dich selbst!": Wenn die Stimmung am Tief ist, waren oft die besten Einstiegsphasen - und Nettozuflüsse folgen häufig der Rally (Buy-high/Sell-low). Vor allem aber: So überlistest du dich selbst. Das Anti-Limby-Kit. Unsere Tools: 30-Sekunden-Pre-Flight-Check vor jedem Klick; die Frage "Würde ich das heute wieder kaufen?"; klare Ziel-Allokation; aktiv Gegenargumente suchen. Ergebnis: Weniger Limby, mehr Spock - und bessere Entscheidungen. Hör rein, abonniere den Podcast und schick uns dein #AntiLimby-Ritual.
Petra Greif spricht beim Börsentag Berlin und am Börsenradio-Mikrofon über "Investmentrisiken", die es richtig einzuschätzen gilt. Risiko ist der Preis für jede Renditechance. Ohne Risiko kein Ertrag - aber zu viel Risiko zerstört Kapital. Das Spannungsfeld dazwischen ist das eigentliche Thema. "Diversifikation ist die Grundlage für alles an der Börse", so Greif, "Anleger müssen das Risiko auf viele Schultern verteilen. Vor Betrügern können sie sich aber nur schwer schützen." Bei Managementfehlern menschlicher Natur hilft es meist, die Geschäftsberichte zu lesen und zu verstehen. Volatilitäten ganz anderer Art finden abseits des Börsenparketts statt: "Gegen geopolitische Risiken kann ich wenig ausrichten, außer am Ball zu bleiben und zu schauen, ob Märkte wie zum Beispiel die USA noch zu meiner Strategie passen."
Jacob Risse von FunnyMoney macht Finanzbildung spannend und alltagstauglich. Mit Humor, klaren Botschaften und eigenen Fehlergeschichten motiviert er junge Menschen, Verantwortung für ihr Geld zu übernehmen. Er warnt vor trügerischem Social-Media-Glanz, setzt auf Diversifikation und will die Angst vor Altersvorsorge nehmen. Für ihn ist Finanzbildung eine Bewegung - und "sexy".
Wer reinkommt, ist nicht für immer drin. Aber wer drin ist, genießt weltweite Aufmerksamkeit. Die Rede ist vom Deutschen Leitindex. Der "Arbeitskreis Indizes" ist ein Gremium, das sich mit der Zusammensetzung und Anpassung von Aktienindizes wie dem DAX (oder MDAX und SDAX) beschäftigt. Achim Matzke von Matzke Research ist eines dieser Gremiumsmitglieder. "Ein gut funktionierendes Indexsystem ist ein Wettbewerbsvorteil. Das Regelwerk ist transparent." Matzke spricht im neuen Podcast von Börse Berlin von vielen Vorteilen für die Werte (darunter die Sichtbarkeit und der lohnende Kapitalmarkt) und einem "Ansaugeffekt" des DAX, aber auch von Problemen für Firmen, die herausfallen und sich in der zweiten oder dritten Reihe wiederfinden. Die Makroökonomie entscheidet - Rheinmetall und Wirecard lassen grüßen. "Unsere Transparenz und die Qualitätsmerkmale verhindern Mysterien im internationalen Wettbewerb."
Produktmanager Max Dreide von TBF analysiert die Technologieszene Europas mit Fokus auf Halbleiter. Die Stimmung in den USA ist dank KI-Euphorie positiv, in Europa hingegen zurückhaltend. "KI ist ein Gamechanger, aber Europa hinkt oft hinterher", erklärt er. Besonders die Softwarebranche zeige solide, aber vorsichtige Ausblicke. Im Halbleitersektor betont Max die oft unterschätzte Bedeutung europäischer Firmen. "ASML beispielsweise, ist essenziell für moderne Chipproduktion", sagt er und verweist auf deren laserbasierte Technologien. Infineon sieht er als wichtigen Akteur im Elektromobilitätsbereich. Eindrücke aus Firmenbesuchen bestätigen für ihn die Innovationskraft europäischer Hersteller. "Die KI-Revolution verändert die Nachfrage grundlegend - dieser Zyklus bricht klassische Muster." Dennoch bleibt der Halbleiter-Markt volatil. TBF setzt gezielt auf Innovation - ASML ist gesetzt, Infineon bleibt eine Option. Europas Vielfalt in der Halbleiterkette bietet laut Max Dreide eine tragfähige Basis für selektives Wachstum. "Viel Potenzial - wenn man genau hinsieht!"
Zollkrieg, Ölkrisen, Goldrausch. Kein Netflix-Blockbuster, sondern pure Realität. Assetmanager Carsten Stork von DCX aus Dubai über Trumps Liberation Day und dessen Botschaften auf Truth Social: "Wenn Trump etwas sagt, was das Vertrauen nicht fördert, steigen Gold, die Zehnjahresrenditen sowie der Euro. Der S&P hingegen fällt." Der Kupferpreis ist ein guter Indikator. "Wenn der Preis nicht unter die 400-US-Cent fällt, bleibt die Markterwartung positiv." China bleibt eine Macht und hat gute Argumente gegenüber den USA. "Das Tit-for-Tat beruht auf beiderseitigen Bedürfnissen. Und die USA sind nicht der einzige Handelspartner." Der Rohstoffmarkt ist "extrem liquide", so Stork im Podcast von Börse Berlin: "Wir sind immer noch in einer guten Ausgangsposition für einen Superzyklus. Bei den Agrarstoffen ist das bereits der Fall." Auch Privatanleger können bei Öl, Kupfer und Gold leicht partizipieren. Komplizierter wird es allerdings bei den seltenen Erden.
Nikolas Kreuz von Invios erklärt, warum Ruhe an der Börse der Schlüssel zum Erfolg ist. Er beschreibt, wie Emotionen Anleger in die Irre führen können und warum ein klarer Kopf und langfristiges Denken entscheidend sind. Wir sprechen über Marktpsychologie, politische Machtspiele und den Einfluss von Schlagzeilen. Hör rein und lerne, wie Verluste zu Chancen werden können!
Auf Finanz-(Lebens)-Reise mit den beiden Börsenexpertinnen Edda Vogt und Fabienne Lindner. In ihrem Buch "Investieren mit Weitblick" beschäftigen sie sich gemeinsam mit diversen Gast-Autoren (Birgit Happel, Lisa Osada oder Gerd Kommer) u.a. mit den Grundlagen der Finanzplanung, speziellen Anlagethemen und dem Lernprozess, bewusster mit Risiken umzugehen. Ich packe meinen Finanzkoffer und nehme mit: "Mein angesammeltes Wissen und Börsenfreunde, darunter auch Podcasts", so Edda Vogt. Finanzielle Selbstbestimmung ist unverändert wichtig - gerade für Frauen, die stärker von Altersarmut bedroht sind als Männer. "Die Finanzbildung ist Teil einer gerechten demokratischen Gesellschaft. Lieber 80 % richtig gemacht, als 100 % nichts", so Lindner und Vogt im Podcast Börse Berlin 4U. https://www.amazon.de/Investieren-mit-Weitblick-B%C3%B6rsenratgeber-Lebensphase-ebook/dp/B0DM9N2X5F
Frauen erobern die Finanzwelt! Jessica Schwarzer spricht über die "Female Finance Bewegung" und warum Frauen oft klügere Anlageentscheidungen treffen. Geduldig, strategisch und nachhaltig – diese Eigenschaften machen sie an der Börse oft erfolgreicher. Doch der größte Schritt ist der erste. Warum ein ETF-Sparplan der ideale Start ist und wie Frauen ihre finanzielle Zukunft in die Hand nehmen, erfahren Sie in dieser inspirierenden Folge.
Philipp Dobbert, Chefvolkswirt und Leiter Vermögensverwaltung der Quirin Privatbank, erklärt, warum Prognosen in der Finanzbranche oft scheitern und wie seine Bank bewusst auf eine andere Strategie setzt. "In die Vergangenheit kann ich nur gucken - in die Zukunft aber investieren", betont Dobbert. Die Quirin Privatbank setzt auf eine wissenschaftlich fundierte, prognosenfreie Anlagestrategie mit breiter Diversifikation über mehr als 13.000 Titel. "Das "Jahresendballett" der Finanzexperten ist oft reines Spektakel", kritisiert Dobbert. Statt auf kurzfristige Gewinne setzt die Quirin Privatbank auf nachhaltigen Anlageerfolg und langfristige Stabilität. Dabei orientiert sich die Strategie an Kapitalmarktforschung und globalen Marktgewichtungen. "Es gibt keine Ausreden wie 'zu alt' oder 'zu unerfahren' für Aktieninvestments", so Dobbert. Mit einer durchschnittlichen Rendite von über 9 % in den letzten 13 Jahren zeigt die Strategie Erfolg. Entscheidend sei, dass Anleger nicht aus Angst die falschen Entscheidungen treffen oder gar nicht investieren. "Jeder muss sich die Kernfrage stellen: Was will ich eigentlich mit meinem Geld?" rät Dobbert.
Der BörseBerlin4U Podcast, der Finanzbildungskanal der Börse Berlin. Zu Gast ist Hans-Jörg Naumer von Allianz Global Investors, der umfassend erläutert, wie bereits kleine regelmäßige Investitionen einen signifikanten Beitrag zum Vermögensaufbau leisten können. Ein 20-Jähriger, der monatlich 100 Euro investiert, kann über die Jahre oft höhere Renditen erzielen als jemand, der später mit einem höheren Betrag einsteigt. Hier wird deutlich, dass frühes Handeln mit kleinen Beträgen zu beachtlichen Ergebnissen führen kann. Hans-Jörg bringt außerdem den Punkt ein, dass der deutsche Anleger dazu neigt, „für sein Geld zu arbeiten“, anstatt sein Geld für sich arbeiten zu lassen. Beim Sparen, sparen. 3 Punkte sind wichtig: 1) Durchschnittskosteneffekte (Cost-Average-Effekt). 2) Faktor Zeit, so früh wie möglich. 3) Es sofort tun mit Selbstüberlistung.
"Börse macht Schule - und das am besten bereits in der Schule. Börse ist Bildungssache, und nicht selten eine Sache der Erziehung, wie Petra Greif vom Börsenplatz Berlin e. V. feststellt. Sie besucht Lehranstalten (mehrheitlich Gymnasien) und betreibt Finanzbildung. Der Unterricht wird aber nicht mehr zum Lokaltermin, denn physische Handelsplätze gibt es heute so nicht mehr. Börse wird in Deutschland oft kritisch gesehen. Doch wer Kritik an der Börse üben will, der muss wissen, wie Börse funktioniert, so Greif auf dem Börsentag in Dresden. Viele Jugendliche interessieren sich zudem für Politik, aber nicht für Wirtschaft. Die Wechselwirkung zwischen beiden ist oft der Schlüssel zum Interesse der Jugendlichen für Börse."
Martin Daut, CEO der Quirion AG, gibt spannende Einblicke in die Welt der digitalen Vermögensverwaltung. Der digitale Vermögensverwalter Quirion setzt auf eine innovative Kombination: Die Effizienz von KI-gestützten Prozessen im Kundenservice, gepaart mit menschlicher Expertise bei Anlageentscheidungen. Statt eigener Produkte werden kostengünstige ETF-Portfolios angeboten, die weltweit diversifiziert und risikoangepasst sind. Besonders interessant: Während Robo-Advisor für Anlagebeträge bis 100.000 Euro optimal sind, bevorzugen größere Vermögen ab 400.000 Euro eine individuellere Betreuung. Die Stärke des Systems liegt in der emotionsfreien, disziplinierten Anlagestrategie durch regelmäßiges Rebalancing. Es ist vor allem für Anleger geeignet, die sich nicht selbst mit ihrer Geldanlage auseinandersetzen möchten und sich deshalb für eine passive Herangehensweise entscheiden.
Ihr möchtet mehr über die Zukunft der Vermögensverwaltung erfahren?
Dann hört jetzt rein und entdeckt, wie moderne Technologie und traditionelle Finanzexpertise zusammenwirken.
Ralf Fayad, Experte für technische Analyse, erklärt, warum sie seiner Meinung nach oft präzisere Prognosen liefert als fundamentale Kennzahlen. Die Technische Analyse identifiziert Trends und Kursziele durch Chartmuster und -indikatoren. Unterstützungs- und Widerstandszonen spielen dabei eine Schlüsselrolle. Trendrichtungen sollten in verschiedenen Zeiträumen analysiert werden. Hat man mithilfe der Technischen Chartanalyse Wahrscheinlichkeiten berechnet, „muss man dem Markt lauschen, ob der das auch so sieht“, erläutert Fayad. Wendet man die Charttechnik korrekt an, kann man ohne tiefes Branchenwissen erfolgreich traden, so Fayad weiter. Dazu muss man wissen, dass diese Herangehensweise für Fundamentalanalysten völlig indiskutabel ist. Aber auch Ralf Fayad als Technischer Analyst sagt, dass es in jedem Fall hilfreich ist, zumindest zu wissen, in welcher Branche das Unternehmen tätig ist, um einen Vergleich mit anderen Unternehmen der gleichen Branche ziehen zu können.
Bei minus 7 Grad mit dem Zug durch die schwedische Nacht auf der Suche nach guten Firmen - Yannic Joekel ist Fondsadvisor für den Alpha Star Europafonds. Er sagt: "Der wichtigste Schritt ist, sich erst einmal zu fragen, wo man hinwill. Welche Art Firma finde ich überhaupt interessant - und warum?" Er fahndet nach erfolgversprechenden Smallcaps. Ein wichtiges Kriterium für ihn ist, wie ein Unternehmen wächst, denn: "Wachsen kann jeder, die Frage ist nur: wie effizient?" Viele Datenquellen, auf die er zurückgreift, sind öffentlich zugänglich. Wer sich vor dem Investment über ein Unternehmen informieren möchte, "kann sich einfach bei der Investor Relations auf den Newsletter setzen lassen." Auch Jahresberichte sind eine für alle zugängliche Informationsquelle. Überhaupt hat Yannik Joekel noch so einige Tipps für Privatanleger auf Lager. Die Möglichkeit auf Veranstaltungen wie dem Eigenkapitalforum in Frankfurt hinter die Kulissen der Unternehmen zu blicken, bleibt allerdings institutionellen Investoren vorbehalten. Jedes Jahr nehmen in Frankfurt über 250 Firmen verschiedener Größen und Branchen (davon 33 aus DAX und MDAX) teil.
Ist das Unternehmen gesund, freut sich der Investor … "Ein Fondsmanager muss einerseits zusehen, dass er seinen Fonds in den Vertrieb bekommt, andererseits muss er die Aktienselektion leisten." Deshalb ist Jan Neynaber, institutioneller Kundenbetreuer und Aktienberater bei der mwb faitrade Wertpapierhandelsbank AG, auch auf dem Eigenkapitalforum in Frankfurt präsent und trifft sich mit den CEOs und CFOs. Gruppengespräche und Vorträge sind wie ein Wind, der über die Wiese weht: "Ich sehe die Reaktion anderer Investoren." Bei Einzelgesprächen aber sind "findige Fragen" erlaubt: "Es überwiegt eher die Strenge." Wenn das EKF nicht stattfindet, hilft auch ein Blick auf die Webseite http://www.research-hub.de, die Neynaber auch Privatanlegern empfiehlt. Ein gut aufgestelltes Unternehmen hat wie ein Hocker drei Beine: Wie steht es um Kredite? Ist die Firma innovativ? Zahlt das Unternehmen Dividende?
25 Jahre börsengehandelte Fonds. Der Dreiklang "einfach - transparent - flexibel" gilt eigentlich noch immer. Eigentlich, weil die Produktvielfalt für zunehmende Unübersichtlichkeit sorgt. Wie finden Anlegende in diesem großen Angebot den für sie passenden ETF? Welche Auswahlkriterien gibt es? Und welche Fehler gilt es zu vermeiden? Dr. Markus Thomas, Gründer der XENIX Strategie- und Wirtschaftsberatung, hat dazu nicht nur diesen Ratschlag: "Sie sollten nicht nur ein einziges Kriterium für den besten ETF aussuchen. Auch Pferderennen funktionieren nicht nach Amateurkriterien." Peter Heinrich von Börsenradio hat ihn bei der Preisverleihung der von der XENIX vergebenen ETF-Awards getroffen.









