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Tatort Pflege
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Tatort Pflege

Author: L. Kepalies

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Description

Willkommen bei „Tatort Pflege“, dem innovativen Podcast, der pflegerisches Handeln in all seiner umfassenden Komplexität einer breiten Masse zugänglich macht. Hier erwarten dich fundiertes Fachwissen, spannende Fallbeispiele und inspirierende Gäste, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen teilen. Das Ziel ist es, Pflegeazubis optimal beim Lernen für ihr Examen zu unterstützen und gleichzeitig interessante Einblicke für alle Pflegeinteressierten zu bieten.

Ganz einfach Pflegefachwissen erlernen beim Podcast anhören – von praktischen Erklärungen über rechtlich Relevantes bis hin zu wertvollem Erfahrungsaustausch. "Tatort Pflege" ist mehr als nur ein Lernpodcast, es ist ein Muss für alle, die in der Pflege arbeiten oder sich dafür interessieren.

Kein Crime, aber viel Wissenswertes und rechtlich Relevantes für die Pflegepraxis. Hören Sie rein und erweitern Sie Ihr Pflegewissen!
164 Episodes
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Humor als Lebensretter? Humor als Haltung, Werkzeug und Kraftquelle! In dieser Episode widmen wir uns einem Thema, das im Pflegealltag oft unterschätzt wird und doch unverzichtbar ist: Humor. Zwischen Zeitdruck, emotionalen Herausforderungen, pflegerischer Verantwortung und menschlichen Schicksalen benötigen Pflegekräfte eine Ressource, die entlastet, verbindet und stärkt. Humor kann all das – wenn er bewusst und respektvoll eingesetzt wird. Unser Gast ist Matthias Prehm, Pflegeexperte, Autor und Gründer von Humorpille (www.humorpille.de). Er hat sich ganz der Frage verschrieben: Wie kann Humor im Gesundheitswesen helfen – und warum wirkt er so stark? Ob in seinen Vorträgen, Workshops oder Büchern: Matthias zeigt, dass Humor weit mehr ist als ein nettes Extra. Er ist ein professionelles Werkzeug, ein Schutzfaktor und manchmal sogar der Schlüssel, um schwierige Situationen zu erleichtern. Gemeinsam sprechen wir über Humor als Haltung, über Grenzen, Chancen und konkrete Strategien für den Alltag. Matthias erklärt, wie Humor Stress abbaut, Teamdynamik verbessert, Bindung stärkt und die eigene seelische Gesundheit schützen kann. Wir sprechen über Situationen aus der Pflege, in denen Lachen nicht nur erlaubt, sondern lebenswichtig ist, um Nähe zu schaffen, Spannungen zu lösen und gemeinsam durch herausfordernde Momente zu gehen. Humor ist nicht unprofessionell. Er ist menschlich, bewusst, empathisch und oft genau das, was es braucht. Die Bücher von Matthias Prehm: 📘 PFLEGE DEINEN HUMOR – Eine praktische Anleitung für Pflegepersonal Warum ist Humor so wichtig? Mit vielen Beispielen, Übungen und praktischen Tipps zeigt Matthias, wie Pflegekräfte humorvoller, leichter und selbstfürsorglicher durch den Arbeitsalltag gehen können. 💶 Preis: 22,99 € zzgl. Versandkosten 📗 EIN STARKES TEAM IN DER PFLEGE – Zusammenhalt als Schlüssel zum Erfolg Dieses Buch richtet sich an alle Pflegeteams, die ihre Zusammenarbeit stärken wollen. Es geht um Wertschätzung, Kommunikation, gemeinsame Haltung und Humor als Teamkraft. ✨ Signierte Exemplare bestellen: Sende eine E-Mail an office@humorpille.de, wenn Du ein persönlich signiertes Buch von Matthias Prehm möchtest! Kontakt / Bestellungen / Workshops: 📧 office@humorpille.de 📞 Tel.: 04367 – 7174737 🌐 www.humorpille.de Kontakt zu uns: 📧 tatortpflegederpodcast@web.de 📸 Instagram: @tatortpflegeder_podcast Buch: Pflege lernen mit Podcasts: Tatort Pflege - Arbeitsbuch mit Hörfällen (PFLEGE- Lehrbuch – Urban & Fischer Verlag, ELSEVIER) – Autorin: Liane Kepalies, ISBN 978-3-437-25253-2 Kosten: Taschenbuch 29,00 €, eBook 28,99 € Links: https://shop.elsevier.de/pflege-lernen-mit-podcasts-9783437252532.html https://www.amazon.de/dp/3437252534?ref=cmswrffobkcsowaapindp6E16Z65Y020YVBHY1MA3&ref=cmswrffobkcsowaapindp6E16Z65Y020YVBHY1MA3&socialshare=cmswrffobkcsowaapindp6E16Z65Y020YVBHY1MA3&bestFormat=true https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1077266684
In dieser dritten und letzten Folge unser Podcast-Reihe rücken wir den Menschen in den Mittelpunkt. Denn der Klimawandel nicht nur unsere Umwelt sondern es betrifft auch unsere Gesundheit, unseren Körper, unsere Psyche und unser Gesundheitssystem. Gemeinsam sprechen wir darüber, warum die WHO den Klimawandel als größte Gesundheitsbedrohung des 21. Jahrhunderts bezeichnet, welche Risiken Hitze, Extremwetter und neue Krankheiten mit sich bringen und warum besonders vulnerable Gruppen stark betroffen sind. Wir beleuchten die sichtbaren und unsichtbaren Folgen von Hochwasser, den Einfluss auf psychische Gesundheit sowie die wachsenden Herausforderungen für Pflegekräfte und das Gesundheitssystem. Außerdem zeigen wir, wie Klimaschutz im Pflegealltag aussehen kann – mit einfachen, alltagstauglichen Maßnahmen, die nicht nur der Umwelt, sondern auch der eigenen Gesundheit zugutekommen. 🎧 Eine Folge über Verantwortung, Zusammenhänge und die Frage, was jede*r Einzelne tun kann – beruflich wie privat. Danke, dass ihr uns durch diese Podcast-Reihe begleitet habt. 💚 Quellen: https://acht.johanniter.de/pflege/nachhaltige-pflege-so-schuetzeneinrichtungen-die-umwelt/ https://nurseseducator.com/sustainable-practices-in-nursing-reducinghealthcares-carbon-footprint/#google_vignette https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7838240/ https://www.umweltbundesamt.de/daten/chemikalien/arzneimittelruecksta-ende-in-der-umwelt#zahl-der-wirkstoffe-in-human-und-tierarzneimitteln https://www.dkgev.de/fileadmin/default/DKGPositionspapier_Klimaschutz_im_Krankenhaus.pdf https://www.isi.fraunhofer.de/content/dam/isi/dokumente/ccn/2022/2022 MindER_Pflege_und_Gesellschaft.pdf https://www.bgwonline.de/resource/blob/61936/af84dbe97e0c5cba84c302e3e90ea3c4/siche Feedback zur Folge an: tatortpflegederpodcast@web.de
Was hat das Krankenhaus eigentlich mit dem Klimawandel zu tun? 
Mehr, als man auf den ersten Blick denkt!  In dieser Folge von Tatort Pflege sprechen Feline und Rinesa, zwei Auszubildende zur Pflegefachfrau, darüber, wie Klima, Nachhaltigkeit und Krankenhausalltag zusammenhängen. Krankenhäuser stehen für Gesundheit und Fürsorge – doch Abfall, Einwegmaterialien und CO₂-Emissionen bleiben oft unsichtbar.  Wo entsteht dieser Müll eigentlich, und ist das im Namen der Gesundheit immer gerechtfertigt? Ein Denkanstoß, wo Nachhaltigkeit überall stattfinden muss.  Folgende Quellen wurden für die Recherche genutzt: Lichert, F. & Schulz, C., 2022. Mehr Umweltschutz im Klinikum. Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie, 160(1), S. 9–12.  Wagner, O. et al., 2022. Zielbild: Klimaneutrales Krankenhaus – Maßnahmen für mehr Klimaschutz im Krankenhaus. Wuppertal Report Nr. 24.  Weimann, E., 2023. Klimaschutz im Krankenhaus. Monatsschrift Kinderheilkunde, 171(2), S. 138–146.  Oswald, J. & Blase, N., 2024. Ökologische Nachhaltigkeit als Herausforderung für die Krankenhäuser. In: Krankenhaus-Report 2024. Berlin/Heidelberg: Springer, S. 363–385.  Feedback zur Folge an: tatortpflegederpodcast@web.de
Was haben Hitzewellen, Extremwetter und Luftverschmutzung mit Pflege zu tun? Mehr, als auf den ersten Blick sichtbar ist. In dieser Podcastfolge geht es um die Auswirkungen des Klimawandels auf Gesundheit und Pflege. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft den Klimawandel als eine der größten Gesundheitsbedrohungen des 21. Jahrhunderts ein. Er ist längst Teil des pflegerischen Alltags. Steigende Temperaturen, Hitzewellen und Extremwetterereignisse belasten das Gesundheitssystem und treffen Pflegeeinrichtungen besonders stark. Klimabedingte Störungen erhöhen den Arbeitsdruck für Pflegekräfte.Hitze stellt ein zentrales Risiko dar, vor allem für ältere Menschen, Pflegebedürftige und chronisch Erkrankte. Warnsignale werden häufig spät erkannt, weshalb präventive Maßnahmen in der Pflege eine wichtige Rolle spielen.Auch Extremwetter und Luftverschmutzung beeinträchtigen die Versorgung und erhöhen das Risiko für Herz-, Atemwegs- und Demenzerkrankungen.Diese Folge zeigt, dass Pflege heute vorausschauende Planung und nachhaltige Strukturen erfordert. Klimaschutz ist dabei auch Gesundheitsschutz.  Podcast-Team: Sada, Peace, Elizabeth, Nino, Jasminka und Shahnaz  Moderation: Peace & Elizabeth  Auszubildende zur Pflegefachfrau am Berliner Bildungscampus für Gesundheitsberufe Kontaktdaten:   Kurs: P3A24.3  Berliner Bildungscampus für Gesundheitsberufe gGmbH   Standort Mitte  Pflegeschule nach PflBG   Oudenarder Str. 16   13347 Berlin   Tel. +49 30 450 576 239   Fax +49 30 450 566 926    www.bildungscampus-berlin.de   www.facebook.com/Berliner.BG   www.instagram.com/berliner_bildungscampus   Literatur:   WHO: Climate Change and Health https://www.rki.de/DE/Themen/Gesundheit-und-Gesellschaft/Klimawandel/KlimawandelGesundheitinhalt.html    RKI: Klimawandel und Gesundheit https://www.rki.de/DE/Themen/Gesundheit-und-Gesellschaft/Klimawandel/KlimawandelGesundheitinhalt.html   Umweltbundesamt: Gesundheitliche Auswirkungen von Luftschadstoffen und Hitze https://www.umweltbundesamt.de/themen/gesundheit/umwelteinfluesse-auf-den-menschen/klimawandel-gesundheit?utm   Statistisches Bundesamt (Destatis): Pflegebedürftigkeit und Demenz https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Pflege/_inhalt.html?utm    Feedback zur Folge an: tatortpflegederpodcast@web.de
Examen im Kopf? 😵‍💫 Wir haben was für dich! Das neue Buch „Pflege lernen mit Podcast“ ist genau das Richtige für dich. 🎙️ Tatort Pflege – der Pflegelernpodcast begleitet dich in diesem Arbeitsbuch beim Lernen mit: ✔ Prüfungswissen ✔ Fallbeispiele ✔ Examensstoff ✔ Fach- & Zusatzwissen und vielem MEHR Perfekt zum Lernen unterwegs, im Bett oder auf dem Weg zur Schule 🚍 Keine trockene Theorie – sondern Pflege, die hängen bleibt! 👉 Buch bestellen, Kopfhörer rein & Examen an! JETZT bestellen: Pflege lernen mit Podcasts: Tatort Pflege - Arbeitsbuch mit Hörfällen (PFLEGE- Lehrbuch – Urban & Fischer Verlag, ELSEVIER) – Autorin: Liane Kepalies, ISBN 978-3-437-25253-2 Kosten: Taschenbuch 29,00 €, eBook 28,99 € Links: https://shop.elsevier.de/pflege-lernen-mit-podcasts-9783437252532.html https://www.amazon.de/dp/3437252534?ref=cmswrffobkcsowaapindp6E16Z65Y020YVBHY1MA3&ref=cmswrffobkcsowaapindp6E16Z65Y020YVBHY1MA3&socialshare=cmswrffobkcsowaapindp6E16Z65Y020YVBHY1MA3&bestFormat=true https://www.kulturkaufhaus.de/de/detail/ISBN-9783437252532/Kepalies-Liane/Pflege-lernen-mit-Podcasts https://www.beck-shop.de/kepalies-pflege-lernen-podcasts/product/40389807?srsltid=AfmBOooVclHr3sJ16V_M7yRqdImjnt3Ab-fcgA3W7MHvd5eVsU38SKaX https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1077266684
In dieser Folge von Tatort Pflege, dem Pflegelernpodcast mit echten Fällen aus dem Berufsalltag, widmen wir uns einem Thema, das im hektischen Pflegebetrieb oft zu kurz kommt: Eurer eigenen Gesundheit. Pflege bedeutet Engagement, Verantwortung und viel Herz. Aber der Job bedeutet auch körperliche Belastung, psychischen Druck, Schichtdienst, Personalmangel und den ständigen Spagat zwischen Professionalität und Selbstfürsorge. Genau hier setzt das betriebliche Gesundheitsmanagement – kurz BGM – an. Gemeinsam mit unserem heutigen Gast Jennifer Beutow von concept+, Projekt- und Kundenmanagerin sowie M.A. Prävention und Gesundheitsmanagement, schauen wir hinter die Kulissen eines funktionierenden BGM und klären, warum gerade Pflegeeinrichtungen dringend starke gesundheitsförderliche Strukturen brauchen. concept+ begleitet Pflegeheime und Gesundheitsbetriebe dabei, langfristige Lösungen zu entwickeln, mit dem Ziel, Mitarbeitende gesund, motiviert und leistungsfähig zu halten und gleichzeitig die Pflegequalität nachhaltig zu stärken. Wir erklären, was BGM eigentlich bedeutet, wie es sich von BGF (Betrieblicher Gesundheitsförderung) und BEM (Betriebliches Eingliederungsmanagement) unterscheidet und welche Rolle Arbeitsschutz und Organisationsentwicklung als Fundament spielen. Dabei geht es um mehr als Rückenschulen oder Workshops: Es geht darum, Belastungen sichtbar zu machen, Ressourcen zu stärken, Kommunikation zu fördern und Maßnahmen so zu gestalten, dass sie wirklich wirken. Außerdem werfen wir einen Blick auf ein Fallbeispiel aus dem Pflegealltag: Rita, 31, Pflegefachkraft, liebt ihren Beruf und war dennoch am Limit. Erst durch ein strukturiertes BGM, mit Befragungen, Bewegungstagen und Resilienz-Workshops, lernte sie, ihre Gesundheit wieder ernst zu nehmen. Heute nutzt sie Pausen bewusst, integriert kurze Bewegungsimpulse in ihren Dienst und spürt: Ihr Körper und ihr Team werden wieder stärker. Im Gespräch beantwortet unsere Expertin u.a. folgende Fragen: – Warum braucht ausgerechnet die Pflege ein robustes BGM? – Wie läuft die Einführung in der Praxis ab? – Welche Maßnahmen funktionieren wirklich? – Wie motiviert man Mitarbeitende, aktiv mitzumachen? – Welche Rolle spielt Führung? – Und was können kleinere Einrichtungen tun, die kein großes Budget haben? Zum Abschluss kommt noch Zusatzwissen, denn klar ist: Gesunde Pflegekräfte bedeuten gute Pflege. Mehr Informationen: www.conceptplus-bgm.de Gästin: Jennifer Beutow M.A. Prävention und Gesundheitsmanagement, Projekt- & Kundenmanagement  BGM & BGF: Wir beraten, begleiten & setzen um.  0155 60202773  j.beutow@conceptplus-bgm.de  www.conceptplus-bgm.de  cf physio Greifswald GmbH I Ernst-Thälmann-Ring 56a, 17491 Greifswald Kontakt: Mail: tatortpflegederpodcast@web.de
Pflege ist mehr als ein Beruf – sie ist Beziehung, Verantwortung und täglich gelebte Menschlichkeit. In dieser besonderen Folge von „Tatort Pflege“ sprechen wir über zwei Kompetenzen, die in keinem Pflegelehrbuch fehlen dürfen und doch oft zu kurz kommen: Empathie und Resilienz. Gemeinsam mit Pflegepädagogin und Pflegeprofi Maria Marsico (@medicalmerry) gehen wir der Frage nach, wie es gelingen kann, im Pflegealltag mitfühlend zu bleiben, ohne selbst auszubrennen. Maria erzählt, wie sie die Bedeutung echter Empathie bereits früh in ihrer beruflichen Laufbahn gespürt hat und warum Mitgefühl sowohl eine Stärke als auch eine Belastung sein kann. Wir sprechen über Situationen, in denen Nähe gut tut, aber auch Momente, in denen professionelle Distanz notwendig wird, um langfristig gesund zu bleiben. Was bedeutet „Pflege mit Herz und Haltung“ wirklich? Und woran erkennt man, ob Empathie echt oder lediglich aufgesetzt ist? Neben persönlichen Einblicken gibt es fundiertes Fachwissen: 🧠 Empathie – die Fähigkeit, sich in die Gedanken und Gefühle anderer einzufühlen. 💪 Resilienz – die psychische Kraft, schwierige Situationen zu bewältigen, ohne das eigene Wohlbefinden zu verlieren. Wir beleuchten, wie beide Fähigkeiten zusammenwirken, warum sie im Pflegeberufegesetz (§5 PflBG) als zentrale Kernkompetenzen genannt werden und wie sie im Unterricht sowie in der Praxis gezielt gefördert werden können. Maria erklärt, was hinter dem Begriff „Compassion Fatigue“ steckt und welche Strategien Pflege-Azubis sowie erfahrene Fachkräfte nutzen können, um emotionalen Belastungen zu begegnen. Ein eindrucksvolles Fallbeispiel aus der Pflegeschule zeigt, wie bedeutsam empathische Begleitung für Lernende ist – besonders dann, wenn sie erstmals mit Tod, Trauer oder Schuldgefühlen konfrontiert werden. Wir analysieren, wie professionelle Nähe, klare Grenzen, Achtsamkeit und Selbstfürsorge in solchen Situationen zusammenwirken. Zum Abschluss gibt es wertvolle Praxistipps: kleine Atempausen, Reflexionsrituale, Selbstempathie, kollegiale Unterstützung und einfache Übungen, die helfen, den Pflegealltag mit mehr innerer Stärke zu meistern. Denn: Empathie öffnet das Herz – Resilienz hält es gesund. Diese Folge ist eine Einladung an alle, die in der Pflege arbeiten, lernen oder lehren: Bleibt menschlich, bleibt achtsam und vergesst nicht, dass Selbstfürsorge kein Luxus ist, sondern Berufskompetenz. 💚 Pflege braucht Mut, Mitgefühl und Menschen, die auch auf sich selbst achten. Kontaktdaten: 📸 Instagram: @tatortpflege_podcast 📧 E-Mail-Adresse: tatortpflegederpodcast@web.de ➡️ Abonniere den Podcast jetzt! Literatur: Thiry, L., Schönefeld, V., Deckers, M., & Kocks, A. (Hrsg.). (2021). empCARE: Arbeitsbuch zur empathiebasierten Entlastung in Pflege- und Gesundheitsberufen. Springer. https://doi.org/10.1007/978-3-662-59472-8
✨ Silvesterspecial 2025 – Das Helfersyndrom: Fachwissen, Fallbeispiel & Gesundheitskompetenz Judiths Bachelorarbeits-Podcast Zum Jahreswechsel wird es bei uns nicht nur feierlich, sondern auch richtig fachlich – denn am 31.12.2025 präsentieren wir euch ein besonderes Highlight: Die Fachpodcastfolge, die Judith eigens für ihre Bachelorarbeit produziert hat. Ein Jahresabschluss, der sowohl Wissen vermittelt als auch dazu einlädt, mit frischer Selbstfürsorge ins neue Jahr zu starten. Die Episode dreht sich um ein Thema, das viele Pflegeauszubildende und Berufseinsteigende betrifft, oft bevor sie es überhaupt benennen können: das Helfersyndrom. Judiths Forschungsarbeit zeigt, wie groß der Bedarf an fundiertem Wissen zu diesem Thema ist und wie stark ein gut gemachter Fachpodcast die Gesundheitskompetenz fördern kann. In diesem Silvesterspecial wird verständlich und praxisnah erklärt: Was genau das Helfersyndrom ist – mit Blick auf Definitionen, Ursachen und Entstehungswege. Welche Symptome typisch sind und wie sie sich im Berufsalltag äußern können. Welche theoretischen Modelle helfen, das Phänomen einzuordnen. Ein authentisches Fallbeispiel, das zeigt, wie schnell Überengagement in eine ungesunde Richtung kippen kann. Konkrete Tipps für mehr Selbstschutz, Selbstfürsorge und einen professionell-gesunden Umgang mit Nähe, Verantwortung und Belastung. Diese Episode entstand im Rahmen ihrer qualitativen Untersuchung mit Fokusgruppeninterviews und genau dafür wurde sie entwickelt: Pflegeauszubildenden neues Wissen zu vermitteln, Reflexion anzuregen und Bewusstsein für eigene Grenzen zu schaffen. Die Ergebnisse von Judiths Arbeit zeigen, wie sehr Lernende/Pflegeauszubildende davon profitieren, komplexe Inhalte hörbar und praxisnah aufzubereiten. Judiths Podcastfolge macht Mut, sich selbst im Blick zu behalten und mit gestärkter Gesundheitskompetenz ins neue Jahr zu gehen. Denn ein professioneller Pflegealltag braucht nicht nur Fachwissen, sondern auch Selbstfürsorge und klare Grenzen, genau das vermittelt diese Silvesterfolge. Ein perfekter Jahresabschluss für alle, die in der Pflege tätig sind, lernen oder begleiten. Kommt gut und gesund ins neue Jahr und startet 2026 mit Wissen, Reflexion und einem stärkenden Blick auf euch selbst! ✨🎧 Achtung, bitte Feedback zur Folge an: tatortpflegederpodcast@web.de Und Hinweis: Ab 2026 erscheint »Tatort Pflege« alle 14 Tage.
🎄 In dieser besonderen Weihnachtsfolge wird es gemütlich, persönlich und überraschend wissenschaftlich. Während der Glühwein duftet und die Lichter funkeln, habe ich wieder meine Lieblingskollegin, Dauergästin und frischgebackene Bachelor-Absolventin Judith Seep zu Besuch. Gemeinsam werfen wir einen Blick darauf, wie Fachpodcasts das Gesundheits- und Lernverständnis von Pflegeauszubildenden stärken können. Ein Thema, das Judith in ihrer Bachelorarbeit intensiv untersucht hat. Zum Start gibt es wie jedes Jahr eine kleine weihnachtliche Plauderei: Was bedeutet Weihnachten für Judith? Welche Traditionen dürfen bei ihr nie fehlen? Und natürlich: Welcher Snack steht ganz oben auf ihrer Festtagsliste? Eine warme Einstiegsszene, bevor wir uns auf ihre Forschungsreise begeben. Judiths Bachelorarbeit trägt den Titel: „Gesundheits- und Lernverständnis fördern mit Fachpodcasts: Eine qualitative Untersuchung in der generalistischen Pflegeausbildung zum Schwerpunkt Helfersyndrom.“ Ein Thema, das aktueller kaum sein könnte, denn viele Auszubildende fühlen sich bereits früh mit dem Helfersyndrom konfrontiert, oft ohne fundiertes Wissen darüber zu besitzen. Im Interview erzählt Judith, warum sie gerade diese Verbindung aus Pflegepädagogik, Podcastformat und Helfersyndrom gewählt hat, und wie sie mit Fokusgruppeninterviews vor- und nach dem Hören ihres selbstproduzierten Podcasts gearbeitet hat. Sie berichtet von Herausforderungen im Forschungsprozess und erklärt, wie ihr Podcast aufgebaut war, um komplexe Inhalte verständlich, praxisnah und motivierend zu vermitteln. Besonders spannend: Welche Veränderungen zeigten sich bei den Auszubildenden nach dem Hören? Judith spricht über Wissenszuwächse, veränderte Selbstwahrnehmung und darüber, warum viele Lernende sich selbst als „betroffen“ einstuften. Zudem verrät sie, welche Erwartungen Auszubildende an gute Fachpodcasts haben: von klarer Sprache über theoretische Tiefe bis hin zu lebendigen Praxisbeispielen. Wir diskutieren außerdem die Stärken und Grenzen von Podcasts in der beruflichen Bildung: Wo fördern sie Konzentration und Motivation? Wo entstehen Hürden, etwa durch Ablenkung oder fehlende langfristige Ergebnissicherung? Und warum das Mitschreiben während des Hörens den Lerneffekt steigern kann. Zum Abschluss wird es noch einmal festlich: Wir teilen persönliche Weihnachtswünsche und etliches mehr. Ein warmes, inspirierendes und zugleich lehrreiches Weihnachtsspecial, das zeigt, wie innovativ Pflegepädagogik sein kann. Frohe Weihnachten – bleibt gesund und hört fleißig Podcasts! 🎧✨
In dieser Folge tauchen wir tief ein in eines der bedeutendsten Konzepte der Pflegepraxis: die Biografiearbeit. Gemeinsam mit unserem Gast Mark Fedl (auf Instagram @derkrankenpfleger) sprechen wir darüber, wie die Lebensgeschichte eines Menschen zum Schlüssel für individuelle, wertschätzende und professionelle Pflege werden kann. Was bedeutet Biografiearbeit eigentlich? Wie hilft sie dabei, Menschen mit Demenz oder psychischen Veränderungen besser zu verstehen? Und warum ist das Wissen über Vergangenheit, Werte und Gewohnheiten so entscheidend, um Vertrauen und Lebensqualität zu fördern? Mark erklärt anschaulich, wie Pflegefachpersonen durch gezielte Gespräche, Beobachtung und Einfühlsamkeit eine Brücke zur Identität der betreuten Person schlagen. Dabei orientieren wir uns am psychobiografischen Modell nach Erwin Böhm – einem Pflegekonzept, das den Menschen in seiner Gesamtheit betrachtet und nicht nur seine Symptome. 💡 Kernpunkte der Folge: Was ist Biografiearbeit und wie funktioniert sie in der Praxis? Warum die Vergangenheit Orientierung für die Gegenwart bietet Das psychobiografische Modell nach Erwin Böhm Tipps zur Gesprächsführung und zum biografischen Interview Wie Musik, Fotos oder vertraute Gegenstände Erinnerungen aktivieren können Der Fall Frau Schneider: Wenn Biografiearbeit zu mehr Lebensfreude führt 👣 Praxistipps aus der Folge: Zeit und Geduld – lieber mehrere kurze Gespräche als ein langes Vertraute Atmosphäre schaffen – ruhig, respektvoll, sicher Hilfsmittel nutzen – Musik, Fotos, Erinnerungsstücke Offen fragen – keine Bewertung, kein Druck Kultur, Religion und Lebensstil berücksichtigen Erkenntnisse in Pflegeplanung und Aktivierung einfließen lassen Wertschätzung zeigen – echtes Interesse statt Routine 🧠 Zitat des Tages: „Wer die Geschichte eines Menschen kennt, versteht sein Verhalten und kann ihn wirklich begleiten.“ ✨ Fazit: Biografiearbeit ist Pflege mit Herz und Verstand. Sie zeigt, dass jedes Leben einzigartig ist – und dass wahre Pflege dort beginnt, wo wir den Menschen hinter der Diagnose sehen. 📬 Kontakt: 📸 Instagram: @tatortpflege_podcast 📧 E-Mail: tatortpflegederpodcast@web.de 👤 Mehr über Mark Jonas Fedl: 👉 LinkedIn: https://at.linkedin.com/in/mark-jonas-fedl/en 🌐 Website: https://markfedl.com/ 📘 Facebook: https://www.facebook.com/markfedl/ 🙏 Danke fürs Zuhören🙏 🔗 Links zur Folge: Deutsches Netzwerk für Gerontopsychiatrie: https://www.dgppn.de https://www.hoeher-akademie.de/blog/modelle-und-theorien-in-der-pflege-psychographisches-pflegemodell-nach-boehm/ Buch: Matolycz, E. (2016). Pflege von alten Menschen (2. Aufl.). Springer. https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-48151-6
In dieser besonderen Abschlussfolge unserer Serie mit Pflege gegen Rechts (PGR) widmen wir uns einem zentralen Thema, das nicht nur gesellschaftlich, sondern auch beruflich höchste Relevanz hat: den Menschenrechten – und ihrer Bedeutung in der Pflegepraxis. Pflege ist mehr als Versorgung, mehr als Routinen und Abläufe. Pflege bedeutet Haltung. Es bedeutet, jeden Menschen in seiner Würde, Individualität und Entscheidungsfreiheit wahrzunehmen – unabhängig von Alter, Herkunft, Religion, Behinderung oder Lebensform. Zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember sprechen wir über die Grundlagen, die historische Bedeutung und vor allem darüber, wie Pflegefachpersonen tagtäglich Menschenrechte schützen, leben und weitertragen. Gemeinsam mit unserem Gast Petra Krause (auf Instagram @krausepe_) beleuchten wir, wie Pflegekräfte die Balance zwischen Sicherheit, Selbstbestimmung und professionellen Anforderungen halten können – und warum es gerade in herausfordernden Situationen wichtig ist, Haltung zu zeigen. 🩺 Fallbeispiel: Herr Müller – Menschenwürde im Klinikalltag. Anhand des berührenden Beispiels von Herrn Müller, einem 78-jährigen Patienten mit Parkinson, zeigen wir, wie entscheidend es ist, den Alltag in der Pflege nicht nur funktional, sondern menschlich zu gestalten. Wenn Pflegende zuhören, erklären, Kompromisse suchen und Autonomie ermöglichen, dann werden Menschenrechte konkret erfahrbar – in jeder Schicht, in jedem Zimmer, in jeder Begegnung. 💬 Themen dieser Folge: Was bedeutet der Tag der Menschenrechte und warum wurde er ins Leben gerufen? Wie sind Menschenrechte in der Pflege gesetzlich verankert? Wie kann man Selbstbestimmung und Sicherheit miteinander vereinbaren? Welche Rolle spielt Haltung, Ethik und Kommunikation im Pflegealltag? Wie kann jede Pflegefachperson Menschenrechte aktiv fördern – unabhängig von Hierarchie oder Einrichtung? 🌍 Pflege als gesellschaftliche Verantwortung. Wir sprechen über die Pflege als moralische Instanz, als Sprachrohr für Menschlichkeit und Demokratie – und über die Verantwortung, mit der jede Pflegefachperson im Berufsalltag diese Werte sichtbar macht. Denn Pflege steht immer im Dienst der Menschenrechte. Diese Folge erinnert uns daran, dass Pflege Menschenrechte nicht nur achtet – sie lebt sie. Damit schließt sich unsere Staffel mit Pflege gegen Rechts – und wir sagen Danke für euer Zuhören, Mitdenken und Mitfühlen. 🔗 Informationen zu unserem Werbepartner – Cornelsen: Das Pflegias Prüfungstraining von Cornelsen. Schaut vorbei unter: cornelsen.de/empfehlungen/berufserfolg. - Pflegias - Prüfungstraining – Zu allen Bänden | Cornelsen ISBN: 9783064512320 - https://www.cornelsen.de/produkte/pflegias-pruefungstraining-zu-allen-baenden-9783064512320 Kontaktdaten: 📸 Instagram: @tatortpflege_podcast 📧 E-Mail-Adresse: tatortpflegederpodcast@web.de ➡️ Abonniere den Podcast jetzt! 🔗 Links zur Folge: https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/informieren/aktuelles/tag-der-menschenrechte https://pflege-gegen-rechts.de/
Willkommen zurück bei Tatort Pflege, dem Podcast, der Pflegewissen hörbar macht! In dieser spannenden Folge tauchen wir tief ein in ein Thema, das im klinischen Alltag ebenso bedeutsam wie komplex ist – die Dialyseverfahren. Was passiert eigentlich, wenn die Nieren versagen und der Körper Unterstützung braucht, um Schadstoffe und überschüssiges Wasser loszuwerden? Wie funktioniert diese „künstliche Niere“ genau? Und welche Aufgaben kommen in der Pflege auf uns zu? Wir beleuchten in dieser Episode die Grundlagen der Nierenersatztherapie – vom physiologischen Hintergrund über die Indikationen bis hin zu den verschiedenen Verfahren. Du erfährst, warum eine Dialyse notwendig wird, welche Werte entscheidend sind und wie man im pflegerischen Alltag sicher damit umgeht. 🔍 Im Fokus steht das Verständnis der unterschiedlichen Dialysearten: Hämodialyse – das klassische extrakorporale Verfahren, bei dem das Blut außerhalb des Körpers durch einen Filter gereinigt wird. Wir erklären, was ein Shunt ist, wie er gepflegt werden muss und welche Komplikationen auftreten können. Hämofiltration und Hämodiafiltration – moderne Varianten, die Diffusion und Ultrafiltration kombinieren, um eine noch gründlichere Reinigung des Blutes zu ermöglichen. Peritonealdialyse – die sanfte Alternative, bei der das Bauchfell als natürliche Membran dient. Ideal für Menschen, die ihre Behandlung zu Hause durchführen möchten – und ein Verfahren, das zunehmend an Bedeutung gewinnt. 🩺 In dieser Folge sprechen wir über Pflegemaßnahmen, Hygienestandards und den täglichen Umgang mit Dialysepatient:innen – vom Shunt-Check über die Katheterpflege bis zur Dokumentation. Außerdem geht es um Komplikationen wie Hypovolämie, Infektionen oder Peritonitis und wie Pflegende handeln können. 💡 Unser Ziel: Dir praxisnahes Wissen an die Hand zu geben, das du sofort anwenden kannst – egal, ob du in der Ausbildung bist, frisch im Beruf startest oder schon lange auf einer nephrologischen Station arbeitest. Denn Pflege bedeutet Verantwortung – und Wissen ist die beste Prävention. Zum Abschluss werfen wir einen Blick in die Zukunft der Dialyse: die zunehmende Ambulantisierung und die Chancen, die damit für Patient:innen und Pflegekräfte entstehen. Also: Kopfhörer auf, Notizblock bereit – es wird fachlich, spannend und ganz nah am Pflegealltag. 🔗 Informationen zu unserem Werbepartner – Cornelsen: Das Pflegias Prüfungstraining von Cornelsen. Schaut vorbei unter: cornelsen.de/empfehlungen/berufserfolg. - Pflegias - Prüfungstraining – Zu allen Bänden | Cornelsen ISBN: 9783064512320 - https://www.cornelsen.de/produkte/pflegias-pruefungstraining-zu-allen-baenden-9783064512320 Kontaktdaten: 📸 Instagram: @tatortpflege_podcast 📧 E-Mail-Adresse: tatortpflegederpodcast@web.de ➡️ Abonniere den Podcast jetzt auf Spotify! Links & Quellen (APA-Stil) Gesundheitsinformation.de. (o. J.). Wie funktioniert eine Dialyse? Abgerufen von https://www.gesundheitsinformation.de Dialyse und Nephrologie für Pflegeberufe. (2013). Deutschland: Springer Berlin Heidelberg.
Willkommen bei Tatort Pflege – dem Podcast, der Pflegewissen stark macht! In unserer neuen Folge tauchen wir tief in ein Thema ein, das jede Pflegeperson betrifft und im Arbeitsalltag über Sicherheit oder Risiko entscheiden kann: Delegation und Remonstration. In Kooperation mit „Pflege gegen Rechts (PGR)“ sprechen wir über Demokratie, Verantwortung und Haltung im Gesundheitswesen – denn Pflege ist politisch! Gemeinsam mit unserem Gast Mareen Tuminez werfen wir einen Blick in Situationen, die so oder so ähnlich täglich in der Pflege passieren: Was bedeutet es eigentlich, wenn Aufgaben übertragen werden? Welche Verantwortung habe ich bei ärztlichen Anordnungen? Und wie handle ich, wenn eine Entscheidung erkennbar gefährlich ist? Delegation beschreibt die Übertragung einer Aufgabe von einer qualifizierten Person an eine andere. Dabei bleibt die Verantwortung immer klar aufgeteilt: Wer anordnet, muss prüfen, dass die Aufgabe delegierbar ist. Wer ausführt, muss sie sicher durchführen können. Doch was, wenn eine Anweisung falsch oder riskant erscheint? Dann greift die Remonstrationspflicht: Pflegefachpersonen und Hilfskräfte müssen Bedenken äußern, dokumentieren und dürfen Maßnahmen nicht blind ausführen, wenn Patientengefahr droht. Schweigen schützt niemanden – und kann juristische Folgen haben. Anhand realitätsnaher Fallbeispiele – von der intravenösen Medikamentengabe bis zur Körperpflege bei akut erkrankten Personen – zeigen wir dir, wie du Verantwortung im Alltag sicher und reflektiert wahrnimmst. Wir klären gesetzliche Grundlagen wie SGB V, SGB XI, Pflegeberufegesetz sowie zivil- und strafrechtliche Konsequenzen. Du erfährst, wann du eine Aufgabe übernehmen darfst, wann du sie ablehnen musst und wie du Unsicherheiten professionell kommunizierst. Damit du im Ernstfall handlungsfähig bleibst, gibt es außerdem praktische Merksätze, Checklisten fürs Teamwork und Tipps zur Dokumentation. Denn Patientenschutz steht immer vor Gehorsam – und Pflege braucht Mut, klare Kommunikation und gegenseitige Unterstützung. Tatort Pflege ist mehr als Theorie: Wir schaffen Bewusstsein für Situationen, in denen Menschenwürde, Gesundheit und Sicherheit auf dem Spiel stehen. Begleite uns in eine Folge voller Aha-Momente für Ausbildung, Examen und professionelle Praxis. Hör rein und mach dich stark für einen sicheren und rechtlich fundierten Umgang mit Delegation und Remonstration – jeden Tag, bei jeder Handlung, für jeden Menschen. 🔗 Informationen zu unserem Werbepartner – Cornelsen: Das Pflegias Prüfungstraining von Cornelsen. Schaut vorbei unter: cornelsen.de/empfehlungen/berufserfolg. - Pflegias - Prüfungstraining – Zu allen Bänden | Cornelsen ISBN: 9783064512320 - https://www.cornelsen.de/produkte/pflegias-pruefungstraining-zu-allen-baenden-9783064512320 Kontaktdaten: 📸 Instagram: @tatortpflege_podcast 📧 E-Mail-Adresse: tatortpflegederpodcast@web.de ➡️ Abonniere den Podcast jetzt auf Spotify! Links zur Folge: https://pflege-gegen-rechts.de/ https://www.gesetze-im-internet.de/ https://pflege-lexikon.org/lexikon/remonstrationspflicht/
Unsere Nieren arbeiten im Verborgenen – und das jeden Tag mit Hochleistung. Sie filtern Blut, regulieren den Wasser- und Elektrolythaushalt, steuern den Blutdruck, aktivieren Vitamin D und entsorgen Stoffwechselabfälle. Doch was passiert, wenn diese lebenswichtigen Organe ihre Aufgaben nach und nach nicht mehr erfüllen können? In dieser Episode widmen wir uns dem chronischen Nierenversagen, einer Erkrankung, die Millionen von Menschen betrifft, oft lange unentdeckt bleibt und tiefgreifende Folgen für den gesamten Körper hat. Wir beginnen mit einem Blick auf die Grundlagen der Nierenfunktion: Welche Aufgaben übernehmen die Nieren im gesunden Zustand und warum sind sie so entscheidend für unser Überleben? Anschließend gehen wir Schritt für Schritt durch, wie sich ein langsamer Funktionsverlust bemerkbar macht – von unscheinbaren Frühsymptomen bis hin zu massiven Einschränkungen, die schließlich eine Dialyse oder sogar eine Transplantation notwendig machen. Ein zentrales Thema ist die Ursachenvielfalt: Von Bluthochdruck und Diabetes mellitus über wiederholte Nierenentzündungen bis hin zu genetischen Faktoren – wir zeigen auf, welche Krankheitsbilder langfristig die Nieren schädigen können und warum gerade Volkskrankheiten wie Hypertonie und Diabetes als „stille Treiber“ des chronischen Nierenversagens gelten. Doch wie äußert sich die Erkrankung im Alltag? Wir sprechen über Symptome, die zunächst oft unspezifisch erscheinen: Müdigkeit, Wassereinlagerungen, Konzentrationsprobleme oder ein veränderter Urinbefund. Schrittweise wird deutlich, wie sehr die Niere mit anderen Organsystemen verknüpft ist – vom Herz-Kreislauf-System über die Knochen bis hin zum Nervensystem. Natürlich werfen wir auch einen Blick auf die Diagnostik: Welche Laborwerte geben verlässliche Hinweise? Warum sind Kreatinin, GFR (glomeruläre Filtrationsrate) und Eiweiß im Urin so wichtig? Und welche Rolle spielt die Bildgebung? Ein besonders wichtiger Abschnitt widmet sich der Therapie und dem Alltag mit chronischem Nierenversagen. Wir erklären, welche konservativen Maßnahmen den Krankheitsverlauf bremsen können – von Blutdruckeinstellung und Blutzuckerkontrolle bis hin zu Ernährungsanpassungen und Medikamenten wie Phosphatbindern. Danach geht es um die Dialyse: Wie funktioniert Hämodialyse im Vergleich zur Peritonealdialyse? Welche Vor- und Nachteile haben beide Verfahren? Und wann wird eine Nierentransplantation notwendig? Abgerundet wird die Episode durch einen Ausblick auf Prognose, Prävention und Lebensqualität: Welche Chancen haben Patient:innen heute durch moderne Therapien? Wie kann man das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen? Und warum lohnt es sich, schon früh Risikofaktoren ernst zu nehmen? 👉 Hör rein, wenn du wissen willst, wie die Niere funktioniert, warum sie so verletzlich ist – und wie wir sie schützen können. 🔗 Informationen zu unserem Werbepartner – Cornelsen: Das Pflegias Prüfungstraining von Cornelsen. Schaut vorbei unter: cornelsen.de/empfehlungen/berufserfolg. - Pflegias - Prüfungstraining – Zu allen Bänden | Cornelsen ISBN: 9783064512320 - https://www.cornelsen.de/produkte/pflegias-pruefungstraining-zu-allen-baenden-9783064512320 Kontaktdaten: 📸 Instagram: @tatortpflege_podcast 📧 E-Mail-Adresse: tatortpflegederpodcast@web.de ➡️ Abonniere den Podcast jetzt auf Spotify und begleite uns auf dem Weg zu mehr Aufklärung, Austausch und echter Lebensfreude trotz Dialyse.
Pflege ist mehr als ein Beruf – sie ist ein Spiegel unserer Gesellschaft. In dieser Folge von Tatort Pflege, einer Podcast-Serie in Kooperation mit Pflege gegen Rechts (PGR), sprechen wir über die Geschichte der Pflege, ihre enge Verknüpfung mit patriarchalen Strukturen und die Frage, wie wir heute mit diesen historischen Belastungen umgehen. Gemeinsam mit unserem Gast Anna Bella Mona Rosendahl (@schwester_belladonna) beleuchten wir, wie sich Pflege über die Jahrhunderte entwickelt hat – von familiärer Sorgearbeit in der Antike, über klösterliche Pflege im Mittelalter, bis hin zur Professionalisierung im 19. und 20. Jahrhundert. Mit Florence Nightingale begann ein neues Kapitel: Hygiene, Ausbildung und wissenschaftliche Standards erhoben die Pflege zur Profession. Und doch blieb sie gesellschaftlich oft unterschätzt. Warum? Weil Pflegearbeit historisch als „natürliche Frauenaufgabe“ verstanden wurde – verbunden mit Fürsorge, Hingabe und Gehorsam. Attribute, die im Patriarchat Frauen zugeschrieben wurden. Diese Zuschreibungen führten dazu, dass Pflegearbeit über Jahrhunderte gering geschätzt und schlecht bezahlt wurde – trotz enormer Verantwortung. Wir sprechen darüber, wie diese patriarchalen Strukturen bis heute wirken: Warum übernehmen auch 2025 noch überwiegend Frauen die häusliche Pflege? Weshalb ist der Beruf trotz hoher Qualifikation gesellschaftlich weiterhin unterbewertet? Und wie kann es gelingen, Pflege nicht als „Frauenarbeit“, sondern als gesamtgesellschaftliche Verantwortung zu begreifen? Ein zentrales Beispiel liefert die Einführung der Pflegeversicherung (SGB XI) im Jahr 1995. Erstmals wurde Pflege als gesellschaftliche Aufgabe anerkannt und finanziell abgesichert. Doch noch heute tragen Frauen die Hauptlast der familiären Pflege. Die Strukturen haben sich gewandelt, die alten Muster jedoch nicht völlig aufgelöst. Im Gespräch geht es außerdem um konkrete Fragen: Welche Veränderungen wünschen sich Pflegende heute für bessere Arbeitsbedingungen und mehr Anerkennung? Wie beeinflussen alte Rollenbilder bis in die Gegenwart unser Verständnis von Pflege? Welche Möglichkeiten haben Pflegekräfte, politisch Einfluss zu nehmen und couragiert ihre Stimme zu erheben? Wir zeigen: Pflege ist ein moderner, hoch qualifizierter Beruf mit vielfältigen Spezialisierungen. 👉 Merksätze dieser Folge: Das Patriarchat prägte Pflege lange als „Frauenarbeit“ – mit geringer Anerkennung, trotz großer Verantwortung. 🎧 Höre jetzt rein und entdecke, wie sich die Geschichte des Patriarchats in den Strukturen der Pflege widerspiegelt – und was wir tun können, um sie zu überwinden. 🔗 Relevante Links zur Folge Pflege gegen Rechts: https://www.pflege-gegen-rechts.de Anna Bella Mona Rosendahl (Instagram): https://www.instagram.com/schwester_belladonna/ Infos zur Pflegeversicherung (SGB XI): https://www.bundesgesundheitsministerium.de/index.html Geschichte der Pflegeberufe: Geschichte der Pflege – PflegeWiki https://www.pflegewiki.eu
In dieser Podcastfolge tauchen wir tief in ein Thema ein, das für die Medizin von enormer Bedeutung ist und im klinischen Alltag häufig vorkommt: die akute Niereninsuffizienz. Kaum ein anderes Organ reagiert so sensibel auf Veränderungen im Körper wie die Niere – und gleichzeitig wird ihre Rolle im Zusammenspiel der Organsysteme oft unterschätzt. Doch was passiert, wenn die Niere plötzlich ihre Filterfunktion nicht mehr richtig erfüllen kann? Welche Warnzeichen sollten wir kennen, welche Ursachen sind häufig, und welche Therapiestrategien stehen uns heute zur Verfügung? Wir beginnen mit einem Überblick: Was genau versteht man unter einer akuten Niereninsuffizienz, wie wird sie von einer chronischen Nierenerkrankung abgegrenzt und warum ist eine frühe Diagnosestellung so entscheidend für den weiteren Verlauf? Dabei geht es nicht nur um Zahlen, Laborwerte und Klassifikationen, sondern auch um das klinische Verständnis: Woran erkenne ich im Alltag, dass die Niere in Gefahr ist? Ein Schwerpunkt der Folge liegt auf den häufigsten Ursachen. Von prärenalen Faktoren wie Volumenmangel oder Blutdruckabfall, über intrarenale Ursachen wie Entzündungen oder toxische Schädigungen, bis hin zu postrenalen Abflussstörungen – wir beleuchten die gesamte Bandbreite. Besonders spannend: Oft ist es gar nicht die „klassische“ Nierenerkrankung, die den Auslöser darstellt, sondern ein Zusammenspiel anderer Erkrankungen, Medikamente oder akuter Belastungssituationen. Genau hier zeigt sich, wie wichtig ein ganzheitlicher Blick auf den Patienten ist. Im nächsten Schritt werfen wir einen Blick auf die Diagnostik: Welche Laborparameter sind wegweisend? Wie interpretiere ich Kreatinin, Harnstoff und Elektrolyte richtig? Und welche Rolle spielen Bildgebung, Urinstatus und klinische Untersuchung? Natürlich darf die Therapie nicht fehlen: Flüssigkeitssubstitution, das Management von Elektrolytstörungen, die Überwachung von Bilanz und Urinausscheidung – all das sind essenzielle Schritte, um die Nierenfunktion zu stabilisieren. Wir besprechen auch, wann konservative Maßnahmen nicht mehr ausreichen und eine dialysepflichtige Situation entsteht. Welche Verfahren stehen dann zur Verfügung, was sind ihre Vor- und Nachteile und wie wird entschieden, welches Verfahren im Einzelfall gewählt wird? Neben den medizinischen Fakten werfen wir einen Blick auf die Prognose: Was bedeutet eine akute Niereninsuffizienz für die weitere Gesundheit? Welche Risiken bestehen für eine Chronifizierung oder für andere Organsysteme? Und wie können wir präventiv eingreifen, um eine Verschlechterung zu verhindern? Diese Folge ist nicht nur für Pflegefachpersonen spannend, sondern auch für alle, die sich für das faszinierende Zusammenspiel der Organe interessieren und verstehen wollen, wie engmaschig unser Körper reguliert ist. Denn die Niere ist weit mehr als nur ein „Filterorgan“ – sie ist ein zentraler Player im Gleichgewicht des gesamten Organismus. 👉 Hör rein, wenn du wissen willst, wie die Niere funktioniert, warum sie so verletzlich ist – und wie wir sie schützen können. 🔗 Wichtige Links: 📸 Instagram: @tatortpflege_podcast 📧 E-Mail-Adresse: tatortpflegederpodcast@web.de ➡️ Abonniere den Podcast jetzt auf Spotify und begleite uns auf dem Weg zu mehr Aufklärung, Austausch und echter Lebensfreude trotz Dialyse.
Interprofessionelle Zusammenarbeit ist mehr als nur ein Schlagwort – sie entscheidet darüber, wie gut Gesundheitsversorgung in der Praxis funktioniert. In dieser Folge von Tatort Pflege sprechen wir mit zwei spannenden Gästen: Mario Kremke, Notfallfachpfleger aus Deutschland, und Selina Mooswald, Advanced Practice Nurse (APN) aus der Schweiz. Gemeinsam werfen wir einen Blick auf Chancen, Unterschiede und Herausforderungen im Zusammenspiel verschiedener Gesundheitsberufe. Doch was bedeutet eigentlich „interprofessionell“? Im Gespräch klären wir, wie sich die Begriffe interprofessionell, multiprofessionell und interdisziplinär sowie intraprofessionell unterscheiden – und warum echte Zusammenarbeit mehr ist als nur Arbeitsteilung. Anhand konkreter Beispiele aus dem Berufsalltag unserer Gäste wird schnell klar: Interprofessionelles Arbeiten bedeutet Kommunikation auf Augenhöhe, gegenseitiger Respekt und das gemeinsame Tragen von Verantwortung. Besonders spannend wird es, wenn wir den Ländervergleich Schweiz–Deutschland ziehen. Während in der Schweiz viele Gesundheitsberufe längst akademisiert sind und interprofessionelle Ausbildungsprojekte fest verankert wurden, steckt Deutschland hier noch mitten im Aufbau. Mario berichtet vom deutschem Pflegealltag und welche Schritte nötig sind, um die Rolle der Pflege nachhaltig zu stärken. Selina wiederum zeigt, wie das Schweizer System durch gesetzliche Grundlagen, moderne Teamstrukturen und klare Berufsidentität bereits heute Impulse setzt, von denen Deutschland lernen kann. Die Diskussion verdeutlicht: Akademisierung, bessere Arbeitsbedingungen und rechtliche Rahmenbedingungen sind keine bloße Theorie, sondern haben ganz konkrete Auswirkungen auf den Berufsalltag. Ob Gehaltsunterschiede, Personalschlüssel oder Karrierewege – die Unterschiede zwischen beiden Ländern sind groß. Dennoch: Beide Seiten können voneinander profitieren. Ein Highlight der Folge ist das Fallbeispiel einer interprofessionellen Summer School an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Hier arbeiten Pflegefachpersonen, Physio- und Ergotherapeut:innen gemeinsam an einem komplexen geriatrischen Fall, reflektieren Rollenbilder und üben Kommunikation auf Augenhöhe. Die Botschaft: Solche praktischen Lernerfahrungen schaffen nicht nur Fachkompetenz, sondern stärken auch das Selbstverständnis im eigenen Beruf. Natürlich bleibt auch Raum für den Blick nach vorne: Wo liegen die größten Chancen für die Pflege im interprofessionellen Team? Welche Zusatzqualifikationen machen den Unterschied? Und wie können Berufserfahrung, Weiterbildungen und internationale Mobilität die eigene Karriere beflügeln? Unsere Gäste geben persönliche Einblicke, erzählen von ihrem Werdegang und diskutieren, wie Pflegekräfte ihre Berufsidentität stärken können. Ein Podcast für alle, die über den Tellerrand hinausschauen, die eigene Rolle im Team reflektieren und Inspiration für die tägliche Arbeit im Gesundheitswesen suchen. 👉 Weiterführende Links: Pflege gegen Rechts: https://pflege-gegen-rechts.de Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW): https://www.zhaw.ch Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft: https://dg-pflegewissenschaft.de
24.10.2025-, Sonderausstrahlung: „Tatort Pflege“ – Tag der pflegenden Eltern In dieser besonderen Episode des Pflegelernpodcasts „Tatort Pflege“ richten wir den Blick auf eine ganz besondere Gruppe: die pflegenden Eltern. Der Arbeitskreis pflegende Eltern von wir pflegen e. V. ruft erstmals den Tag der pflegenden Eltern ins Leben – am 24. Oktober 2025. Ein Tag, der Sichtbarkeit, Solidarität und Anerkennung für all jene bietet, die gleichzeitig Eltern und pflegende Angehörige sind. Wir sprechen über ihre Herausforderungen, ihren Alltag und warum es so wichtig ist, ihnen Gehör zu verschaffen. Bleib informiert und werde Teil dieser Bewegung! Trag dich in die Kontaktliste zum Tag der pflegenden Eltern ein und erhalte regelmäßig Informationen, Materialien, Aktionen und Mitmachmöglichkeiten: https://www.wir-pflegen.net/pflegende-angehoerige/pflegende-eltern Mehr Informationen unter: Pflegende Eltern - https://www.wir-pflegen.net
Dialyse im Alltag – Kevins Geschichte und die Rolle der Pflege In dieser Folge von Tatort Pflege blicken wir tief in die Realität der Dialyse – nicht durch Zahlen und Technik, sondern durch ein persönliches Fallbeispiel. Wir begleiten Kevin, 37 Jahre alt, Grafikdesigner aus Hamburg, dessen Leben sich durch eine chronische Niereninsuffizienz grundlegend verändert hat. Eine lange unbemerkte Hypertonie führte zu irreversiblen Nierenschäden. Heute bestimmen die regelmäßigen Dialysetermine seinen Wochenrhythmus – drei Sitzungen, jeweils mehrere Stunden. Doch hinter der Maschine steht ein Mensch mit Träumen, Ängsten und Hoffnungen. Kevin spricht offen darüber, wie er seinen Alltag strukturiert, welche Belastungen ihn begleiten und woher er seine Kraft schöpft. Sein Leitsatz „Ich bin nicht krank, ich bin einfach Kevin“ macht deutlich, wie wichtig Autonomie und Identität trotz chronischer Krankheit sind. Anhand von Kevins Situation beleuchten wir die pflegerische Perspektive und analysieren den Fall entlang der fünf Kompetenzbereiche der professionellen Pflege: 🩺 Pflegeprozess – Wie Pflegekräfte Kevins Erschöpfung, Hautprobleme und Kreislaufinstabilität erkennen, individuelle Pflegeziele planen und die Wirksamkeit ihrer Maßnahmen laufend evaluieren. 🗣 Kommunikation – Welche Rolle empathische Gespräche spielen, um Sorgen aufzufangen, Kevins Bedürfnisse einzubeziehen und seine Lebensqualität zu stärken. 🤝 Zusammenarbeit – Warum enge Abstimmungen im Team, die Rücksprache mit Ärzt*innen und die Einbindung psychosozialer Dienste entscheidend für eine ganzheitliche Betreuung sind. ⚖ Recht & Qualität – Welche Bedeutung Hygienestandards, Dokumentation, Schweigepflicht und Expertenstandards im Umgang mit chronisch nierenkranken Menschen haben. 📚 Wissenschaft & Ethik – Wie evidenzbasierte Pflegeinterventionen, ethische Grundsätze und die Achtung von Kevins Würde das Handeln leiten. Deutlich wird: Dialysepflege ist weit mehr als ein technisches Verfahren – sie ist eine Schnittstelle aus Präzision, Fürsorge und ethischer Verantwortung. Zum Abschluss geben wir praxisnahe Tipps, die im Alltag mit Dialysepatient*innen unverzichtbar sind: den Schutz und die Pflege des Shunts, eine konsequente Hygiene, die Überwachung der Flüssigkeitsaufnahme, die Anpassung der Ernährung sowie das rechtzeitige Erkennen möglicher Komplikationen. Ebenso wichtig: psychosoziale Unterstützung, Förderung von Bewegung und der achtsame Umgang mit Medikamenten wie Erythropoetin oder Kaliumsenkern. Diese Folge zeigt eindrucksvoll, wie Pflege nicht nur medizinische Funktionen übernimmt, sondern auch Begleitung, Stabilität und Lebensqualität schenkt. Wer verstehen möchte, was es bedeutet, mit Dialyse zu leben – und welche zentrale Rolle die Pflege dabei spielt –, sollte hier unbedingt hineinhören. Quellenangaben: Nowack, R. (2009). Dialyse und Nephrologie für Fachpersonal (3., vollständig überarbeitete Aufl.). Springer. Breuch, G., Servos, W., Gerpheide, K., & Kauer, R. (2021). Dialyse für Einsteiger (5. Aufl.). Urban & Fischer/Elsevier. Breuch, G., & Müller, E. (Hrsg.). (2025). Fachpflege -Nephrologie und Dialyse (7. Aufl.). Urban & Fischer/Elsevier.
In dieser Episode unserer Reihe Tatort Pflege – Demokratie und Haltung im Gesundheitswesen gehen wir einem hochaktuellen Thema auf den Grund: Medienkompetenz und der Umgang mit Fake News, Verschwörungserzählungen und Künstlicher Intelligenz im Pflegealltag. Gerade Pflegekräfte stehen unter enormem Zeitdruck, arbeiten oft am Limit und tragen eine große Verantwortung für Patient:innen. Stress, Müdigkeit und emotionale Belastungen können jedoch dazu führen, dass Falschinformationen schneller geglaubt und weitergegeben werden. Doch welche Risiken entstehen dadurch – nicht nur für die Pflegenden selbst, sondern auch für die Sicherheit und Gesundheit von Patient:innen? Wir klären die zentralen Fragen: Was bedeutet eigentlich „Medienkompetenz“ – und warum ist sie in einer VUKA-Welt (Volatilität, Unsicherheit, Komplexität, Ambiguität) wichtiger denn je? Wie lassen sich Fake News erkennen? Welche typischen Merkmale wie reißerische Sprache, fehlende Quellen oder Widersprüche geben uns Hinweise? Welche Rolle spielt KI als Hilfsmittel – und welche Gefahren lauern, wenn man ihr blind vertraut? Im Gespräch beleuchten wir außerdem praxisnahe Beispiele. Wir begleiten die Pflegeschülerin Lena, die auf eine scheinbar seriöse Meldung hereinfällt und diese unkritisch an ihr Team weitergibt. Aus dieser Situation ergeben sich wertvolle Lernmomente: Wie wichtig es ist, Informationen gemeinsam zu prüfen, faktenbasiert zu kommunizieren und sowohl ethische als auch rechtliche Dimensionen im Blick zu behalten. Unsere Schwerpunkte in dieser Folge: Definitionen & Klarheit schaffen: Was sind Fake News, was sind Verschwörungserzählungen – und warum unterscheiden sie sich? Analyse & Fallbeispiele: Wie entstehen Fehlentscheidungen in der Pflege durch falsche Informationen? Beratung & Kommunikation: Wie können Teams einander unterstützen, um evidenzbasierte Informationen sicher weiterzugeben? Ethik, Recht & Pflegewissenschaft: Welche Verantwortung tragen Pflegekräfte bei der Weitergabe von Wissen? Praxistipps für den Alltag: Quellen prüfen, Teamabsprachen treffen, Kommunikationskompetenz stärken, Stressfaktoren reflektieren. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz: Sie kann helfen, Studien und Daten zu durchsuchen oder Faktenchecks zu unterstützen – doch sie ist kein Allheilmittel. Nur in Verbindung mit kritischem Denken, interprofessioneller Zusammenarbeit und fortlaufender Weiterbildung entfaltet KI ihr Potenzial. Quellen: Bundeszentrale für politische Bildung – Fake News erkennen: https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/izpb/medienkompetenz-355/539986/fake-news-misinformation-desinformation/ Stiftung Gesundheitswissen – Faktenchecks für den Alltag: https://www.stiftung-gesundheitswissen.de/gesundheitsinformationen-verstehen/fake-news-erkennen KI-Campus – Digitale Lernplattform zu KI im Gesundheitswesen: https://ki-campus.org/lernangebote/kurse/kuenstliche-intelligenz-der-gesundheitsversorgung?locale=de
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Comments (3)

Mayan Tak

Es gibt gute Podcasts, aber die Tonqualität ist sehr schlecht

Feb 12th
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