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Bauwende verstehen
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Bauwende verstehen

Author: von Hinrich und Dag

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Description

Ziel des Podcast „Bauwende verstehen“ von Hinrich und Dag ist es, Wissen und Informationen rund um die Bauwende weiterzugeben, kontrovers zu diskutieren, zu inspirieren und Akteure zu vernetzen. Die Bauwirtschaft ist Teil des Problems, sie ist verantwortlich für ca. 40% des CO2 Ausstoßes, 55% des Müllaufkommens sowie den Einsatz von zahlreichen Umweltgiften und einer enormen Flächenversiegelung. Mit unserem Podcast wollen wir daran mitwirken, dass die Bauwirtschaft zu einem Teil der Lösung wird. Die Zukunft gehört der regenerativen Architektur: Kreislauffähigkeit, Wohngesundheit, Ressourcenschonung, Klimaanpassung, Energieautarkie, eine positive CO2 Bilanz, ökonomische Leistbarkeit und der Fokus auf den Bestand sind die Ziele des neuen Bauens. Hinrich ist einer von fünf Geschäftsführern der Grassinger Emrich Architekten GmbH, die sich mitten in der Transformation von der alten Bauwelt in die neue Bauwelt befinden. Er ist „alt und naiv“ sowie bereit, alles zu hinterfragen und neues Wissen aufzusaugen. Dag ist schon immer ein „Bautechnischer Weltverbesserer“, der mit der Spreeplan UG seit vielen Jahren ausschließlich kompromisslos nachhaltige und gesunde Bauvorhaben umsetzt. Im Gespräch miteinander und mit spannenden Gästen wird die Bauwende beleuchtet und einzelne Aspekte in eigenen Episoden vertieft.
13 Episodes
Reverse
Dies wird eine ungewöhnliche Episode unseres Podcasts „Bauwende  verstehen". Es wird die wichtigste und gleichzeitig letzte Folge in  dieser Art, denn es geht ans Eingemachte. Wir begrüßen Vera Starker und  Daniel Böpple als Gäste und gehen im Sinne der Bauwende folgenden Fragen  auf den Grund zu gehen: Was hält viele davon ab, die Bauwende wirklich  anzugehen? Worin bestehen die psychologischen, strukturellen und  gesellschaftlichen Hürden, die uns daran hindern, Tempo in die Bauwende  zu bringen? Und vor allem: Welche Fähigkeiten, Strukturen und mentalen  Haltungen befähigen uns, ins Handeln zu kommen? Denn eines ist  offensichtlich: Wir sind viel zu langsam! Warum ich den Podcast in seiner bisherigen Art beenden werde Die Entscheidung, den Podcast in seiner bisherigen Art zu beenden,  fiel mir sehr schwer. Wir bekommen viel Zuspruch, die Einschaltquoten  steigen langsam, aber kontinuierlich, und wir werden wahrgenommen. Ich  schätze Dag für sein Wissen und kompromissloses Handeln rund um die  Bauwende, daran hat sich nichts geändert. Wir können mit Stolz auf 13  Folgen Bauwende verstehen zurückblicken und sagen, dass wir einen  Mehrwert für die Zuhörer*innen geschaffen haben. Allerdings nimmt für mein Gefühl die Diskussion darüber, welcher Weg  der Richtige ist (Kompromisslos oder adaptiv), sehr viel Raum in  unseren Podcastfolgen ein, auf Kosten der inhaltlichen Informationen  insbesondere durch unsere Gäste. Daher habe ich beschlossen, den Podcast  in dem bisherigen Format bis auf Weiteres nicht fortführen. Was die  Zukunft bringt, wird sich zeigen. Ich schließe nicht aus, dass wir das  Format weiterentwickeln, vielleicht auch mit weiteren Moderator*innen,  um noch mehr auf den Mehrwert für die Zuhörer*innen und für die Bauwende  zu fokussieren. (Hinrich)
In der 12. Episode unseres Podcasts begrüßen wir Moritz Reichert,  einen Pionier des Strohmodulbaus und Gründer der Firma Lorenz. Während  viele Menschen sich heute kaum vorstellen können, dass es möglich ist,  aus Stroh langlebige, gesunde und wirtschaftliche Häuser zu bauen, hat  Moritz Reichert einfach angefangen und ein spannendes Baukastensystem  für den Bau mit Holz-Strohmodulen entwickelt. Mit diesem System bedient  er sowohl den deutschen als auch den polnischen Markt. Wir sprechen mit ihm über seinen Werdegang, die Gründung seines  Unternehmens, die wirtschaftliche Situation und die Frage, warum eine  derart überzeugende Bauweise nicht schneller ihren Weg in den  Massenmarkt findet. Eines wurde in diesem Gespräch deutlich: Stroh ist  ein vielversprechender Baustoff und ganz sicher ein Material für die  Bauwende. In dieser Folge zeichnet sich bereits ab, dass der Podcast „Bauwende  verstehen" mit der kommenden Episode 13 vorerst gestoppt wird, um das  Format möglicherweise weiterzuentwickeln und den Mehrwert für unsere  Zuhörer*innen zu erhöhen. Episode 13 wird ein sehr wichtiger und  spannender Etappenabschluss sein, mit zwei überraschenden Gästen.
In der 11. Episode unseres Podcasts widmen wir uns dem Thema New Work,  flache Hierarchien und Mitarbeiterbeteiligung – Trendbegriffe, die in  der Planungsbranche zunehmend an Bedeutung gewinnen. Zu Gast sind Caren  Ohrhallinger, geschäftsführende Gesellschafterin von nonconform,  Österreichs führender Kreativschmiede für partizipative Architektur, und  Fried. Grosse-Dunker von The Dark Horse, einer Berliner  Innovationsagentur, die sich auf die nachhaltige Transformation unserer  Gesellschaft spezialisiert hat. Wir diskutieren, welche  Organisationsform für die Bauwende notwendig ist, erörtern die Risiken  und Nebenwirkungen, die mit der Öffnung der eigenen Büroorganisation  einhergehen, und beleuchten, warum sich dieser Schritt lohnt. Freuen Sie  sich auf eine spannende Episode mit inspirierenden Gästen.
In dieser spannenden und lebhaften Folge unterhalten wir uns mit drei  Bestandsaktivist*innen, die sich in verschiedenen Zusammenhängen für  den Erhalt von Bestandsbauten einsetzen: Andrea Bitter ist Mitglied bei den Architects 4  Future.  Die A4F haben das Abrissmoratorium, die Musterumbauordnung, und  den Abriss-Atlas Deutschland auf den Weg gebracht. Jakob Bahret, ist Kollege bei Grassinger Emrich  Architekten, betreibt einen eigenen Podcast, FOAM-Network und engagiert  sich bei der Initiative Abbrechen Abbrechen – die sich für den Erhalt  des Justizzentrums in München einsetzt. Zu guter Letzt verdanken wir Ihm  den Schnitt des Podcast Bauwende verstehen, vielen Dank dafür! Thomas Gerstmeir, Partner im Architekturbüro  gerstmeir inić kučera architekten BDA, setzt sich mit weiteren BDA  Mitgliedern für den Erhalt einer Realschule in Vilsbiburg ein, die im  Stil des Brutalismus gebaut wurde
In dieser spannenden Folge beleuchten wir die Frage „Können Frauen  besser Bauwende?". Diese Überlegung wurde durch Hinrichs Beobachtungen  bei zwei Veranstaltungen angestoßen: der männerdominierten EXPO REAL in  München (eine Messe, bei der es um große Immobilieninvestitionen geht)  und dem frauengeprägten A4F Bauwendefestival in Berlin. Doch dieses  Thema ist nur der Auftakt für eine tiefere Diskussion über die Bauwende.  Es werden zahlreiche Aspekte beleuchtet, darunter das notwendige  Mindset für Architekt*innen, die erforderlichen Fähigkeiten für die  Zukunft und die Bedeutung von Nachhaltigkeit im Bauen. Weitere Themen  waren Herausforderungen, die die Bauwende behindern, die Wichtigkeit  sozialverträglichen und bezahlbaren Wohnens, die Kultur des Umnutzens,  die Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit und innovative  Projektstrukturen wie die integrierte Projektabwicklung.
In Episode 8 geht es um das lange angekündigte Thema Bitcoin und die  Bauwende. In den bisherigen Episoden wurde deutlich, dass der  Finanzmarkt in seiner bestehenden Struktur ein Teil des Problems zu sein  scheint und vielfach als Bauwende – Verhinderer wirkt. All zu oft  scheitert regeneratives, nachhaltiges, zirkuläres und gesundes Bauen an  kurzfristigen Renditeerwartungen. Es führt also kein Weg an der Frage  vorbei, woran das liegt. Die Auseinandersetzung mit Bitcoin zwingt uns  dazu, unser Geldsystem zu verstehen und zu hinterfragen und macht  Hoffnung, dass Bitcoin einen Ausweg aus dem Teufelsrad von Rendite auf  Kosten von nachhaltiger Qualität aufzeigen könnte. Möglicherweise könnte  Bitcoin zu einem Treiber der Bauwende werden. Machen Sie sich selbst  ein Bild.
In Episode 7 widmen wir uns Dag Schaffarcyk. Ursprünglich war geplant,  nach sieben Episoden zu entscheiden, ob wir mit unserem Podcast  fortfahren oder nicht. Angesichts der positiven Resonanz und unseres  persönlichen Spaßes an diesem Projekt, haben wir uns entschlossen,  weiterzumachen. Wir haben festgestellt, dass die Integration von  spannenden Gästen einen erheblichen Mehrwert für unsere Hörerinnen und  Hörer darstellt. Daher planen wir, zukünftig weniger selbst in den  Vordergrund zu treten und mehr als Moderatoren zu agieren. Da Dags Leben  und Werdegang jedoch außerordentlich faszinierend sind, gibt es in  dieser Episode noch einmal eine eigene Folge nur über ihn, sodass er in  Zukunft nicht mehr so viel von sich preisgeben muss.
In der Episode 6 dürfen wir zwei spannende Gäste begrüßen, Luise von  Zimmermann von Concular und Peter Kneidinger von den Materialnomaden.  Luise und Peter vertreten beide Unternehmen, die sich ganz der  Kreislaufwirtschaft verschrieben haben. In vielem ähneln sich die  Unternehmen, im Zugang unterscheiden sie sich. Es macht Mut, diese  kompetente, motivierte und sympathische Generation zu erleben, der  Impact, den Concular und die Materialnomaden für eine echte  Kreislaufwirtschaft leisten, kann gar nicht groß genug eingeschätzt  werden. Wir Planer sind gefordert, die Tools, Ideen und das umfassende  Know How dieser Unternehmen zu nutzen und die Kreisläufe der  Bauwirtschaft in Gang zu setzen. Wir zumindest haben das fest vor.
In der Episode 5 dürfen wir unseren 2 Gast begrüßen: Im Gespräch mit Prof. Elisabeth Endres gehen wir verschiedensten Fragen rund um Low Tech nach? Was ist Low Tech? Wie muss ein Projekt strukturiert sein, um Low Tech zu realisieren? Welche Hürden gibt es? Elisabeth Endres berichtet von einer ganzen Reihe spannender Projekte die Sie im Rahmen Ihres Leerauftrages aber auch in Ihrer Funktion als Teil der Geschäftsleitung bei IB Hauslagen GmbH realisiert. Wieder einmal fragen wir uns zum Schluss, warum arbeiten wir nicht schon lange so?
In Episode 4 sprechen wir mit unseren Ersten Gast, dem Strohmann Marcel Burgstaller, CEO der istraw GmbH&Co.KG über die faszinierenden Potenziale des Material Stroh, wie Stroh die Bauwelt umkrempeln wird und warum Stroh nicht nur CO² bindet, sondern sogar zur Rettung der Moore beitragen kann.
In Episode 3 verbleiben wir auf den zwei Flughöhen, die wir bereits in  Episode 2 eingenommen haben. Wir wechseln zwischen Bauwende konkret,  indem wir den Durchgang vom Fundament bis zum Dach fortsetzen und der  Fragestellung, was es für ein Architekturbüro braucht, um zu einem  Vorreiter der Bauwende zu werden. Abschließend reden wir über den  Workshop, den Dag in unserem Büro durchführen wird und diskutieren  welche Erwartungen wir daran stellen dürfen.
In Episode 2 nähern wir uns dem Begriff der „Bauwende" auf verschiedenen  Flughöhen: Auf einer abstrakten Ebene erörtern wir die Frage, welche  Eigenschaften, Fähigkeiten und Maßnahmen ein Büro benötigt, wenn es die  Transformation von der alten Bauwelt in die neue Bauwelt meistern will.  Auf einer konkreten Ebene diskutieren wir, wie ein „Bauwende Gebäude"  vom Fundament bis zum Dachziegel gebaut werden kann und welche  Herausforderungen dabei zu meistern sind. Abschließend reden wir  darüber, warum Bauwende Spaß macht.
Episode 1: Vorstellung

Episode 1: Vorstellung

2023-01-2649:32

In der Episode 1 stellen wir uns vor, erzählen, warum wir den Podcast starten, was wir unter Bauwende verstehen und diskutieren grundlegende Aspekte der Bauwende.
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