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Neues vom Osterdeich (Werder Bremen Podcast)
Neues vom Osterdeich (Werder Bremen Podcast)
Author: Martin Sierks
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© Martin Sierks
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Werder aus Fan-Sicht – jede Woche neu. In „Neues vom Osterdeich“ spricht Martin Sierks über die letzten Spiele, Transfers und alles, was rund ums Weserstadion passiert. Ehrlich, mit Zahlen und manchmal mit Wortwitz. Für alle, die grün-weiß denken. Folgen nicht verpassen: einfach abonnieren!
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Bitter, aber mit erhobenem Kopf: Werder fliegt in Dortmund mit 2:3 aus dem DFB-Pokal. Beim 0:2 zur Pause sah es nach einem gebrauchten Abend aus. Dann kam der Vierfachwechsel in der 59. Minute, und Niclas Füllkrug traf doppelt zum 2:2. Am Ende entschied Sabitzers Freistoß in der Nachspielzeit, ein Tor mit 0,04 xG.In dieser Folge geht es weniger um Taktik und mehr um das große Ganze. Wie ist aus dem Abstiegskandidaten von letzter Saison in zwei Monaten der Tabellensechste geworden? War die Rotation in Dortmund richtig, oder hätte das A-Team von Beginn an gewonnen? Was ist diese Saison drin? Und der bange Blick auf den Sommer: Wen kann Werder bei all den Leihen wirklich halten? Wie steht es um Füllkrug, Regeer, Arthur und Dinkçi?Schreibt mir: Rotation richtig oder falsch? Und wen würdet ihr als Erstes halten?
Siebter Spieltag, siebte Minute, siebtes Tor: Werder gewinnt 3:2 in Mainz und ist zum sechsten Mal in Folge ungeschlagen. Zum ersten Mal seit vier Spielen liegt Bremen diesmal nicht hinten, sondern führt schon nach sieben Minuten. Niclas Füllkrug trifft doppelt per Elfmeter, steht bei acht Saisontoren und ist nur noch ein Spiel von Rudi Völlers 43 Jahre altem Rekord entfernt.In dieser Folge ordnen wir die Woche ein, in der Bundestrainer Klopp und Thioune über Füllkrugs Alter sprachen. Dazu gibt es Statistiken (33 Mainzer Flanken gegen 10 von Werder), Karl Heins Parade in der 81. Minute und die Auswechslung, bei der Füllkrug laut Berichten in Richtung Bank schimpfte. Am Ende schauen wir auf Hoffenheim, wo Füllkrug mit Völler gleichziehen kann.
Halbzeit im Weserstadion, 0:2 gegen den Aufsteiger, und die Stimmung kocht. Wir ordnen das Pfeifkonzert ein: hohe Erwartungen, schwacher Gegner, 100. Geburtstag – und trotzdem ein Spiel, das nach xG 3,21 zu 1,15 eigentlich Werder gehört hätte. Dann kommt die zweite Hälfte mit einem Füllkrug-Doppelpack, dem dritten Punktgewinn nach 0:2 in Serie und einem Rekord, der 43 Jahre alt ist: Völler traf in sieben Spielen hintereinander, Füllkrug fehlen noch zwei. Dazu die Frage, die gerade ganz Deutschland beschäftigt: Ruft Klopp an? Mit Statistiken, O-Tönen, einem ehrlichen “Quo vadis, Werder?” und dem Blick auf Mainz. Erzählt von einem, der mit seinem Sohn im Stadion war.
Zwei Tore hinten, nur noch zehn Minuten zu spielen – und plötzlich steht es 2:2. Werder ist in Dortmund ein Spiel gelungen, das sich wie ein Sieg anfühlt: Nach 80 Minuten lag Bremen zurück, dann fielen vier Tore in zehn Minuten. Wir sortieren die Woche, schauen mit Zahlen auf das Spiel (Torschüsse, Zweikämpfe etc.) und feiern Karl Hein, der mit sieben Paraden das Debakel verhindert hat. Dazu gibt es die besten O-Töne von Füllkrug, Hein, Reis, Fritz und Thioune und die Frage, warum diese Mannschaft Rückstände so gut wegsteckt. Am Ende schauen wir auf das Heimspiel gegen Paderborn, bei dem ich mit meinem Sohn im Weserstadion sein werde.
100 Jahre Weserstadion, ein Legendenspiel gegen Real Madrid und mittendrin: ich, mit meinem Sohn. Wir erzählen vom 4:3-Feuerwerk mit Diego als emotionalem Schlusspunkt und einem kuriosen Stromausfall kurz vor Abpfiff – aber vor allem von einem ganz persönlichen Wochenende in Bremen: einer Begegnung mit Ailton am Spielfeldrand, Selfies mit Diego, Naldo und Mertesacker vorm Atlantic Hotel, und einem berührenden Moment mit Otto Rehhagel, der lieber bei "seinen Jungs" sein wollte als im Blitzlichtgewitter. Ein Wochenende, das zeigt, warum Werder mehr ist als Tabellenplätze.





