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O-Ton Innere Medizin

Author: O-Ton Innere Medizin

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O-Ton Innere Medizin ist der Podcast für Internist:innen. So vielfältig wie das Fach sind auch die Inhalte: Im Fokus stehen mal gesundheitspolitische Themen, mal technische Neuerungen, mal Fragen des Managements – in der Praxis wie auch in der Klinik. Redakteur:innen von Medical Tribune sprechen mit Expert:innen der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin und bieten Ärzt:innen Antworten auf Fragen wie: Wie gelingt ein offener Umgang mit Fehlern? Was macht eine gelungene Teamführung aus? Wie lässt sich die Vereinbarkeit von Familie und Arztberuf steigern?
60 Episodes
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Der diesjährige Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin steht unter dem Motto „Paradigmenwechsel" – und genau darum geht es auch in dieser Folge. Dr. Johanna Brägelmann, Fachärztin für Innere Medizin am Universitätsklinikum Essen, und Dr. Irmengard Meyer, Ärztin in Weiterbildung am St. Bernward-Krankenhaus Hildesheim teilen ihre Perspektive auf eine Weiterbildung. Sie diskutieren, warum Richtzahlen oft an der Realität des Klinikalltags vorbeigehen, was Deutschland von Ländern wie Dänemark oder den Niederlanden lernen könnte und welche Rolle eine offene Fehlerkultur für die ärztliche Entwicklung spielt. Auch die elektronische Patientenakte kommt zur Sprache. Zur Homepage der Jungen DGIM: https://www.dgim.de/ueber-uns/arbeitsgruppen/junge-dgim
Ein Blick in eine zukünftige Behandlungssituation: Ein medizinisches KI-System erstellt nach Prüfung komplexer Symptome eine Diagnose. Vermutlich ist sie richtig. Aber wie das System zu diesem Ergebnis kam, kann niemand erklären – auch nicht die Ärztin, die nun gegenüber der Patientin oder dem Patienten geradestehen muss. Sie hat zwei Möglichkeiten: Sie kann effizient arbeiten, indem sie das Ergebnis übernimmt und zum nächsten Patienten weitergeht. Oder sie kann versuchen, die Empfehlung zu prüfen – jedenfalls soweit ein System, das als Blackbox funktioniert, dies zulässt. Dann allerdings arbeitet die Ärztin kaum schneller als ohne KI. Dieses Spannungsfeld diskutieren die Psychologin Nadine Schlicker und der Internist und Nephrologe Prof. Dr. Ivica Grgig in einer neuen Folge des Podcasts „O-Ton Innere Medizin“. Beide forschen am Institut für Künstliche Intelligenz in der Medizin der Philipps-Universität Marburg. Und beide kommen zum Schluss: Wer mit KI wirklich Effizienzgewinne erzielen will, muss ein Stück Kontrolle abgeben und dem System vertrauen. Aber unter welchen Bedingungen ist das in einem Hochrisikobereich wie der Medizin vertretbar? Und liefern Mensch und KI zusammen wirklich bessere Ergebnisse? https://www.medical-tribune.de/medizin/innere-medizin/medizin-ki-und-vertrauen
Kann Farbe an einer Hauswand auf ein Stadtviertel medizinisch präventiv wirken? Und wenn die Medizin bildlich gesehen die Menschen vor dem Ertrinken rettet – wer muss dann die Frage stellen, warum sie immer wieder ins Wasser fallen? Was können Stadtplanung, Kunst und Medizin gemeinsam tun, damit Gesundheit dort entsteht, wo Menschen wirklich leben? In dieser Folge von O-Ton Innere Medizin trifft Redakteurin Anouschka Wasner die Direktorin des Instituts für Urban Public Health an der Universitätsmedizin Essen Prof. Susanne Moebus sowie die Graffiti- und Streetart-Künstlerin Claudia Walde alias MadC. Gemeinsam beleuchten sie das Kongressmotto der DGIM 2026 – Paradigmenwechsel - aus unterschiedlichen Perspektiven. Ein Gespräch über Präventionsparadoxe, Farbpsychologie, Akustik im Stadtraum – und darüber, dass Paradigmenwechsel immer auch eine Frage des Mutes zur Kooperation ist. https://www.medical-tribune.de/medizin/innere-medizin/paradigmenwechsel-in-der-medizin-public-urban-health
Nach fünf Jahren ist es um die DiGA ruhig geworden. Die Kassen zweifeln am Nutzen von Anwendungen und klagen über die Herstellerpreise. Bei über 80 % der Patientinnen und Patienten, die eine App auf Rezept erhalten, kommt es zu keiner Folgeverordnung. Sind sie geheilt oder haben sie die Lust an der Gratis-App verloren? Es fehlen Daten zur Häufigkeit der Nutzung einer DiGA und zum erzielten Effekt, also zur Dosis-Wirkungs-Beziehung, stellt Prof. Dr. Martin Möckel fest, Notfallmediziner an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Der Leiter einer DGIM-Arbeitsgruppe, die sich mit DiGA sowie KI beschäftigt, setzt sich für eine „Art hochwertiger Grundlagenforschung“ ein. Da kleine Unternehmen im DiGA-Markt nicht die Ressourcen für umfassende Studien hätten, sei eine Förderung, etwa durch das Bundesforschungsministerium, notwendig. Große Hoffnungen hegt der DGIM-Experte bezüglich DiGA höherer Risikoklassen. Wenn sie z.B. bei Herzinsuffizienz oder Diabetes kontinuierlich Vitaldaten liefern, ermöglicht das eine „personenzentrierte Optimierung der Therapie“. Die Kombination von Wearables mit DiGA habe „das Potenzial, den Patientennutzen erlebbar zu machen, sodass auch die Nutzung deutlich besser wird“, ist Prof. Möckel überzeugt. Obwohl Innovationen im Gesundheitswesen eher selten dazu führen, dass weniger Geld ausgegeben wird, bieten DiGA diese Chance. Wieso das so ist, hören Sie in der Folge. Weiterführende Informationen: https://www.dgim.de/fileadmin/bildarchiv/PDF/Publikationen/Stellungnahmen/20251021_Stellungnahme_Digitale_Gesundheitsanwendungen.pdf
In dieser Folge nehmen wir eine ungewohnte Perspektive ein: Mit den Theorien von Hannah Arendt blicken wir auf die Ernährungsweise der Deutschen mit all ihren gesundheits- und klimaschädlichen Folgen. Zu Gast sind die politische Theoretikerin Maike Weißpflug sowie die Internistin Dr. Lisa Pörtner, die an der Charité und am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung forscht. Eine gesamtgesellschaftliche Wende hin zu einer gesunden und klimafreundlichen Ernährung im Stil der „Planetary Helth Diet“ hätte immense Vorteile. So würden viele Fälle von nicht übertragbaren Krankheiten wie Diabetes oder Krebs gar nicht erst entstehen. Aber wie gelingt dieses Umdenken? Moralischen Druck auf Einzelne auszuüben, ist jedenfalls der falsche Weg, sind sich die beiden Gästinnen einig. Wer ihrer Meinung nach stattdessen tätig werden muss, hören Sie in der Folge.
In dieser Folge spricht die Rheumatologin Dr. Friederike Lutz über ihre humanitären Einsätze in Uganda, Kenia, Indien, auf den Philippinen, im Libanon sowie im Flüchtlingslager Moria auf Lesbos. Schon seit Jahren leistet sie für Organisationen wie Ärzte ohne Grenzen und German Doctors medizinische Hilfe in Krisengebieten. Von Malaria über Filariosen bis zu rheumatischem Fieber – in ihrem Alltag ist sie mit Erkrankungen konfrontiert, die in Deutschland kaum vorkommen. In der Behandlung muss sie wegen knapper Medikamente oft improvisieren. Bei der Rückkehr nach Deutschland fremdelt sie manchmal mit der Unzufriedenheit mancher Patient:innen mit dem Gesundheitssystem, das eine Versorgung auf solch hohem Niveau bietet. Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/3NFotcj
Von der Hautkrebsdiagnose bis zur Brustkrebsfrüherkennung: Künstliche Intelligenz hält Einzug in Arztpraxen und Kliniken - und diese Entwicklung hat ihr Ende noch lange nicht erreicht. Während die Technologie weiter beeindruckende Fortschritte macht, scheinen rechtliche Fragen offen: Wer haftet, wenn ein KI-System einen Fehler macht? Welche Pflichten haben Ärzte beim Einsatz von Hochrisiko-KI-Systemen? Und wie wirkt sich die neue EU-KI-Verordnung auf den Praxisalltag aus? In dieser Folge von O-Ton Innere Medizin spricht Redakteurin Anouschka Wasner mit dem Rechtsanwalt und Medizinrechtsexperten Dirk R. Hartmann über die komplexen Haftungsfragen rund um KI in der Medizin. Von der Produkthaftung des Herstellers über die Anwenderpflichten der Ärztinnen und Ärzte bis zur Organisationsverantwortung – beleuchtet werden die unterschiedlichen rechtlichen Aspekte bei der Frage nach der Haftung und vor allen Dingen, welche konkreten Handlungsempfehlungen sich daraus ableiten lassen. Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/3NFotcj
Wie oft ärgern Sie sich über die Zusammenarbeit zwischen den Sektoren? Das wollten wir von einem Hausarzt und einer Ärztin aus der Notaufnahme wissen. Mehrmals wöchentlich, war ihre Angabe. Warum ist das so? Und an welchen Schrauben müsste gedreht werden, damit sich das ändert? Denn die Zusammenarbeit zwischen ambulantem und stationärem Sektor im deutschen Gesundheitswesen ist nicht nur für unsere beiden Gäste ein Dauerthema. Für Dr. Nicola Schönewolf, Notfallmedizinerin, liegt das größte Problem in der Informationsübermittlung zwischen den Sektoren. Auch an der Schnittstelle zu den Niedergelassenen ist die fehlende Erreichbarkeit oft Ursache für Unmut. „Heute gibt es Praxen, die sind manchmal erst ab 15.30 Uhr geöffnet. Kommt dann ein Patient in der Nacht und man braucht die Befunde, kann man erst mal lange niemanden erreichen.“ Aber auch aus hausärztlicher Sicht ist die Erreichbarkeit des Gegenübers ein großes Problem. Der internistische Hausarzt Dr. Marcel Schorrlepp aus Mainz-Gonsenheim kämpft oft damit, dass die passenden Telefonnummern fehlen oder er nicht zur richtigen Person verbunden wird. „Will man etwa ankündigen, dass man jemanden einweisen möchte, frisst das einfach eine ganze Menge Zeit.“ Dabei soll ja gerade eine solche Ankündigung die Abläufe verbessern. In unserem Gespräch tauschen sich die Notfallmedizinerin und der Hausarzt aus: Was ist besonders schwierig aus der jeweils anderen Sicht, was könnte über die Unwegbarkeiten helfen und was müsste überhaupt ganz anders laufen? Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/3NFotcj
Sie sind auf einer Familienfeier, im Supermarkt oder beim Nachbarn – und plötzlich fällt der Satz: 'Du hast doch Medizin studiert, kannst du mal kurz schauen?' Für Ärztinnen und Ärzte gehören solche Situationen zum Alltag. Dabei geht es manchmal nur um Blutwerte, manchmal aber auch um sehr ernsthafte Therapieentscheidungen. Und während man eigentlich gerne helfen und sein Wissen teilen möchte, kann eine solche Situation doch auch fachlich und emotional überfordern. In diesem Podcast reden wir mit einer Assistenzärztin und einem Assistenzarzt über diese alltäglichen Begegnungen und darüber, wann medizinisch Ratsuchende aus dem Freundeskreis oder der Familie für Ärztinnen und Ärzte zur Herausforderung werden können. Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/3NFotcj
„Wann kommt der Herr Doktor?“ Oder: „Sexy Kittel!“ Im Klinikalltag kämpfen Ärztinnen nicht nur mit langen Schichten, sondern auch mit Alltagssexismus und subtilen Machtspielchen – einer der Gründe, warum viele Frauen in der Medizin trotz Top-Noten einfach von der Karriereleiter verschwinden. Was läuft da schief in den Strukturen der Krankenhäuser? Und was müsste sich ändern, damit die nächste Generation nicht genauso ausgebremst wird? Die Kommunikationstrainerin Dr. Bettina Palazzo zeigt auf, wo Übergriffigkeit beginnt. Und wie Ärztinnen Angriffe mit „Kommunikations-Aikido“ abwehren können – scharf, elegant und ohne die Lieblingsfeindin des Teams zu werden. Diese Podcast-Episode ist am 24.09.2025 im O-Ton Onkologie erschienen. Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/3NFotcj Im Podcast erwähnte Bücher, Links und Studien: https://es.unisg.ch/de/weiterbildung/aiming-higher-karriereentwicklung-fuer-assistenzaerztinnen/ Insidious Nonetheless: How Small Effects and Hierarchical Norms Create and Maintain Gender Disparities in Organizations Yuhao Du, Jessica Nordell, Kenneth Joseph, https://arxiv.org/abs/2110.04196 Autorin, die sagt, dass das Patriarchat eine Art Sklaverei ist: https://www.marlenestreeruwitz.at/ 50 Sätze die das Leben leichter machen, von Karin Kuschik https://www.karinkuschik.com/produkt/buch/ Beiträge von Dr. Bettina Palazzo in Strive – Das Wirtschaftsmagazin für Frauen! https://www.strive-magazine.de/post/wie-wir-alltagsseximus-vermeiden-k%C3%B6nnen https://www.strive-magazine.de/post/schluss-mit-der-brave-maedchen-strategie The real cost of workplace sexual harassment to businesses: https://theconversation.com/the-real-cost-of-workplace-sexual-harassment-to-businesses-122107 Peter Modler, Das Arroganz-Prinzip - So haben Frauen mehr Erfolg im Beruf https://www.drmodler.de/buch/das-arroganz-prinzip/ Studie: Das Glass Ceiling-Phänomen: Synopse herkömmlicher Hypothesen vor dem Hintergrund einer Wirtschaft im Wandel; Bettina Palazzo; Olaf Karitzki https://www.econbiz.de/Record/das-glass-ceiling-ph%C3%A4nomen-synopse-herk%C3%B6mmlicher-hypothesen-vor-dem-hintergrund-einer-wirtschaft-im-wandel-palazzo-bettina/10001748714 Bio Dr. Bettina Palazzo: «Als Tochter einer Mutter, die ihrer Zeit voraus war, hat mich das Thema Gender und Diversity schon immer begleitet. Nach der Promotion half ich Ende der 90er dabei, Unternehmensethik bei KPMG als Beratungsleistung aufzubauen. Damals eine echte Pionierarbeit! Heute begleite ich Unternehmen dabei, ihre Integritätskultur zu verbessern und die «ethical leadership» ihrer Führungskräfte zu fördern. In den letzten 25 Jahren habe ich dabei u.a. gelernt, dass heikle Themen wie Diskriminierung überall vorkommen. Die Menschen trauen sich aber oft nicht, sie anzusprechen. Das macht sie unglücklich und weniger produktiv. Meine Arbeit zielt darauf ab, einen ehrlichen, aber respektvollen Dialog über sensible Themen zu eröffnen, um sie kreativ zu lösen.» www.bettinapalazzo.com https://www.linkedin.com/in/bettina-palazzo/ https://www.instagram.com/palazzoethicsadvisory/
Kenntnislücken in der Abrechnung, zu Antragsformularen, im Steuerrecht? „Das kommt fast täglich vor“, sagt Dr. Marcel Schorlepp freimütig. „Irgendwas ist ja immer neu.“ Dabei hat der hausärztliche Internist Dr. Marcel Schorrlepp schon vor über 20 Jahren die Erfahrung gemacht, dass eine Niederlassung weit mehr verlangt als nur medizinische Expertise. Aber woher erfährt er als Praxischef eigentlich immer all die Dinge, die man für die Praxisführung braucht – aber in keinem Medizinstudium lernt? Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/3NFotcj
Ein MFA-Avatar für den Empfangstresen? Könnte in nicht allzu ferner Zukunft kommen, erklärt die hausärztliche Internistin Dr. Irmgard Landgraf. Sie selbst engagiert sich in einem Projekt, das die Entwicklung forciert. Die Assistenten sollen MFA mehr Freiraum für nicht-administrative Tätigkeiten verschaffen. Der Personalmangel lässt grüßen. Auch die Dokumentation könnte durch KI leichter werden: Einige Softwarehersteller bieten Anwendungen an, die anhand von Arzt-Patienten-Gesprächen strukturierte Berichte erstellen. Dafür muss allerdings ein Mikro mitlaufen. Auf rechtliche Fragen rund um die Haftung bei KI-Einsatz geht folgender Artikel ein: https://www.medical-tribune.de/praxis-und-wirtschaft/artikel/es-darf-kein-blindes-vertrauen-in-ki-geben Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/3NFotcj
Innerhalb von fünf Jahren 250 CME-Punkte zu sammeln, um der Ärztekammer die Erfüllung einer sozialrechtlichen Pflicht nachzuweisen, ist für Dr. Christine Schwill, hausärztliche Internistin in Schleswig-Holstein, keine Herausforderung. Das sei auch in ein oder zwei Jahren machbar, sagt sie. Für sie ist Fortbildung vor allem eine Sache des ärztlichen Selbstverständnisses. Beim Lernen präferiert sie Präsenztermine wie den themenreichen DGIM-Kongress oder Qualitätszirkel. Persönliche Interaktion hilft beim Netzwerken. Als Mitglied im Vorstand der Ärztekammer bereiten ihr dagegen „Stilblüten“ wie reisemedizinische Qualifizierungen auf einem Kreuzfahrschiff oder z. B. die Kombination mit einem Trip nach Südamerika Bauchschmerzen. Fortbildungsangebote im Sinne der AG Hausärztliche Internistinnen und Internisten der DGIM gestaltet sie durch ihre Arbeit in der Kongress-Planungskommission der Fachgesellschaft mit. 2026 lautet das Tagungsthema „Paradigmenwechsel“. Und wie wäre es mit einer Fortbildung in Virtual Reality als Avatar? Die Antwort hören Sie in dieser Podcastfolge. 132. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin: https://kongress.dgim.de/ Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/3NFotcj
Was hemmt, was fördert die Nutzung der elektronischen Patientenakte (ePA)? Antworten soll das Innovationsfondsprojekt „ePA4all“ der Charité liefern. Wie Versicherte, Hausärztinnen und -ärzte sowie MFA an der Studie mitwirken können, erläutert Projektleiter Prof. Dr. Sebastian Spethmann in der Podcastreihe O-Ton Innere Medizin. Er ist stellvertretender Direktor der DHZC-Klinik für Kardiologie, Angiologie und Intensivmedizin am Campus Charité Mitte, Vorsitzender der DGIM-Projektgruppe Digitale Versorgungsforschung und ein Verfechter der patientengeführten Akte. Mit der Studie will das Forschungsteam dazu beitragen, dass die ePA in der Versorgung ankommt. Deshalb befragt es sowohl Versicherte, die ihre ePA mittels App nutzen, als auch solche, die ihre ePA per Widerspruch abgelehnt haben, und die große Gruppe derjenigen, die nicht widersprochen haben, aber auch nicht aktiv an dem Prozess teilnehmen, zu ihren Motiven und Informationsbedarfen. Prof. Spethmann: „Mir ist es wichtig, dass wir in solchen Projekten nicht nur diejenige inkludieren, die besonders laut sind oder viel Raum haben, ihre Meinung zu äußern. Wir versuchen daher auch, Gruppen abzubilden, die vielleicht in der Diskussion nicht so im Vordergrund stehen. Also Ältere, chronisch Kranke, Menschen mit seltenen Erkrankungen und Menschen mit einer Sprachbarriere, die besonders von dem sehr niederschwelligen Informationsaustausch über die ePA profitieren.“ ePA4all – ePA für Alle - Charité – Universitätsmedizin Berlin: https://epa4all.charite.de/ TI-Dashboard | gematik: https://www.gematik.de/telematikinfrastruktur/ti-dashboard KBV - Elektronische Patientenakte: https://www.kbv.de/praxis/digitalisierung/anwendungen/elektronische-patientenakte Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/3NFotcj
Immer mehr Menschen kontrollieren ihren Schlaf mit Fitnesstrackern oder Smartwatches. Doch solche Wearables seien ein zweischneidiges Schwert, sagt Prof. Dr. Christoph Schöbel vom Zentrum für Schlaf- und Telemedizin der Ruhrlandklinik, Essen. In der aktuellen Podcastfolge O-Ton Innere Medizin erklärt er, was digitale Schlafmedizin leisten kann und worauf man beim Nutzen von Wearables achten sollte. Falls ihr mehr zum Thema Schlafstörungen wissen wollt, dann hört in unsere Podcastfolge dazu rein: Schlafstörungen: Ursachen, Diagnostik und Therapie.https://soundcloud.com/o-ton-innere-medizin/schlafstoerungen-ursachen-diagnostik-und-therapie Weitere Informationen findet ihr online u.a. bei der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (www.dgsm.de/). Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/3NFotcj
„Verbessern, nicht verwässern“ will Bundesgesundheitsministerin Nina Warken die Krankenhausreform. Was könnte das für Innere Medizin bedeuten? DGIM-Experte Prof. Dirk Müller-Wieland gibt Einblicke. Knackpunkte sind z.B. die Definition von Leistungsgruppen und eine gesicherte Versorgung auf dem Land. Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/3NFotcj
Karrieretipps

Karrieretipps

2025-06-1229:15

Von Umwegen, Chancen und mutigen Entscheidungen auf dem Weg ihrer persönlichen medizinischen Karriere - und davon, ob ein Auslandsaufenthalt in den USA heute noch empfehlenswert ist: In der aktuellen Folge des Podcasts „O-Ton Innere Medizin“ teilen zwei erfahrene Mediziner:innen – Prof. Dr. Sigrid Harendza von der Universitätsklinik Hamburg und Prof. Dr. Christoph Schöbel von der Universität Duisburg-Essen – sehr persönliche Einblicke in ihre beruflichen Werdegänge und geben Ratschläge, die über klassische Karriereratgeber hinausgehen. Denn Karriereplanung in der Inneren Medizin ist oft ein gar nicht so linearer Prozess. Manchmal gleicht sie geradezu einer Reise, auf der neben den persönlichen Interessen auch Zufälle, Förderer und mutige Entscheidungen den Weg zeichnen. Folge 1 zur Karriereplanung: OTI Folge 30 Staffel 4 Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/3NFotcj Das Nachwuchsförderprogramm der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin: DGIM: Auf einen Blick (https://www.dgim.de/foerderprogramme/auf-einen-blick/)
Hitze gilt als größtes klimawandelbedingtes Gesundheitsrisiko in Deutschland – mit tausenden hitzebedingten Todesfällen jährlich. Im Podcast diskutieren die Hausärztin Dr. Verena Gall und Prof. Frank Lammert, Sprecher der AG Gesundheit und Klima der DGIM, die Auswirkungen von Hitze auf Betroffene und Gesundheitssystem. Sie sprechen über hitzebedingte Erkrankungen, Herausforderungen in Praxen und Kliniken sowie innovative Schutzmaßnahmen. Zudem thematisieren sie die Rolle der Medizin im Klimaschutz und die Dringlichkeit von Hitzeschutzplänen. Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/3NFotcj https://hitzeaktionstag.de/ https://www.klimawandel-gesundheit.de/ www.kvno.de/praxis/service/klima-und-hitzeschutz www.aqua-institut.de/produkte-dienstleistungen/qualitaetssiegel-nachhaltige-praxis/nachhaltige-praxis https://klima-gesund-praxen.de/material/ www.klimadocs.de www.dgim.de/ueber-uns/arbeitsgruppen/gesundheit-und-klima/
Am Lebensende ist manchmal eher palliative Begleitung statt Blaulicht gefragt. Trotzdem wählen Angehörige oder Pflegekräfte manchmal reflexhaft 112. In dieser Folge erklärt Notärztin und Palliativmedizinerin Dr. Alexandra Scherg, über welche palliativen Kenntnisse Notärztinnen und Notärzte verfügen sollten. Außerdem geht es um eine Reform, die lange überfällig ist. Was steckt hinter der Idee eines Notfallausweises? Welche Rolle kann die Telemedizin spielen? Und warum geraten gerade Pflegekräfte und Angehörige so schnell in ein Dilemma? Antworten und Denkanstöße gibt’s im Gespräch. Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/3NFotcj
Die neue Mitarbeitergeneration in der Medizin verlangt nach Mitbestimmung und einem Arbeitsumfeld, das ihre persönlichen Werte und Bedürfnisse abbildet. Jüngere Vorgesetzte wissen um diese Herausforderung. Mit zwei von ihnen haben wir in unserer neuen Folge von O-Ton Innere Medizin gesprochen. Wir fragen: Was macht für sie eine gute Führungskraft aus? Was bedeutet es aus ihrer Sicht, wenn Beschäftigte Dienst nach Vorschrift machen? Und was sollten Ärztinnen und Ärzten, die Führungskräfte werden möchten, auf keinen Fall machen? Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/3NFotcj
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