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Vom Wahn und Sinn
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Vom Wahn und Sinn

Author: Christoph Kolb, Alexander Hachmann

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Description

Zwei Designer kommen vom Hölzchen aufs Stöckchen in Philosophie, Zeitgeist, Kultur und Design.
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Alex & Chris sind Gründer der Wahnsinn Design GmbH, sind ziemlich beste Freunde und reden über Alles. Ihre Freundschaft begann im Jahr 2005 mit einem solchen Gespräch und immer noch haben beide große Freude, Stunde um Stunde die Welt gemeinsam zu ergründen. Jetzt nehmen sie Dich mit, Ihrem manchmal klugen, machmal weniger klugen Gedankenaustausch zu folgen.
77 Episodes
Reverse
Pissoir-Etikette; Fehlende Türen; Tröge voller Erinnerungen und warum er selbst schuld war.  Jeder tut es und doch spricht man nicht darüber. Alex erzählt: Alles beginnt mit einem harmlosen Kaffee in der Stadt und endet an einem Pissoir. Ein Mann, der findet, man hätte draußen warten können. Doch Chris spricht Alex frei. Was folgt, ist eine Grundsatzdebatte: Wann ist ein Pissoir eigentlich „öffentlich“? Wandelt eine Tür es ins Private. Entscheidet Abstand oder andere ungeschriebene Regeln? Es geht um Trennwände, Säulenpissoirs mit Augenkontakt, Edelstahltröge im Kölner Underground und die Frage, ob man am Urinal ein Gespräch fortführt oder höflich schweigt. Von Unisex-Konzepten im Schauspielhaus über Open-Air-Pissoirs beim Kölner Halbmarathon. Zwischendurch: Nostalgie für versiffte Tankstellenklos, ein Airbnb mit Toilette neben dem Herd und die Erkenntnis, dass Elternschaft auch bedeutet, unzählige öffentliche Toiletten zu besuchen.  Außerdem teils unpassende Kulinarik: Fersenkäse in Polen, Gottes Füße in Frankreich und der schmale Grat zwischen Ekel und Genuss, bei Müll wie bei Käse.Am Ende steht zumindest ein Verdacht: Der Mann hätte abschließen können. Hat er aber nicht. Reicht das für einen Freispruch? --------Noch ein Podcast:Perspektiven auf Software & Design von Chris & Alex.www.bessermit.design --------
Noch ein Loop

Noch ein Loop

2026-02-1753:36

Echte Live-Kunst; Musik als Gefühl und KI-generierte Töne. Diesmal landen Alex und Chris bei dem schönen Thema Musik. Und bei der Frage, was eigentlich passiert, wenn Klänge wirklich im Moment entstehen. Ausgangspunkt ist ein Auftritt von Fred again.. beim Tiny Desk Concert von NPR. Ein DJ, der keiner sein will oder vielleicht gerade deshalb einer ist. Xylophon mit Geigenbogen, Beats auf dem Schreibtisch, Klavier, leiser Gesang, Loops, Samples, alles live, alles sichtbar. Und plötzlich kippt ein ganzes Set an Vorannahmen darüber, was elektronische Musik ist, wie sie entsteht und wie nah sie sein kann.Von dort aus öffnet sich ein weiter Raum: Tiny Desk als Format, Nähe ohne Show, Handwerk ohne Hochglanz. Es geht um Doechii, um Rap mit Band, um Bassistinnen und Drummerinnen, um Energie, Körperlichkeit und das Unbehagen gegenüber Musik, die so tut, als wäre sie live, es aber nicht ist. Playback, Autotune, Volksmusiksendungen, Triggerpunkte inklusive.Wir wandern weiter zurück zu den Anfängen elektronischer Musik. Bandmaschinen, geschnittene Loops, analoge Studios, Magnetband und Schere. Zu Erinnerungen an Tracker, frühe Internetforen, MIDI-Dateien, Moby, LAN-Partys und die Erkenntnis, dass vieles von dem, was heute digital selbstverständlich ist, einmal mühsam, haptisch und experimentell entstanden ist.Immer wieder geht es um Werkzeuge. Um Zufälle. Um kreative Impulse. Um die Frage, ob Musik jemals „fertig“ sein kann. Covers, Remixe, Kopien von Kopien, das erste Gehörte als persönliches Original und die kleine Überwindung, die es braucht, um sich davon zu lösen und Neues wirklich zuzulassen.Spätestens beim Thema KI wird klar: Auch das ist ein Werkzeug. Nicht mehr und nicht weniger. In kreativen Händen ein Verstärker von Ausdruck, im schlechtesten Fall liebloser Einhalts. Autotune, digitale Amps, virtuelle Drummer, perfekte Takte – alles schon da, alles schon diskutiert. Neu ist nur die Geschwindigkeit. Und vielleicht die Chance, schneller ins Spielen zu kommen.Am Ende bleibt ein erstaunlich optimistischer Blick: Musik wird nicht weniger. Sie wird mehr. Mehr Werkzeuge, mehr Wege, mehr Szenen, mehr Möglichkeiten, gehört zu werden oder einfach nur für sich zu entstehen. Live oder produziert, roh oder maximal poliert.Eine Folge über Musik als Prozess. Über Magie im Moment. Und über die Freude daran, sich inspirieren zu lassen oder selbst wieder anzufangen. In der Folge erwähnt:Tiny Desk Konzerte: https://www.youtube.com/playlist?list=PL1B627337ED6F55F0Fred again Tiny Desk Concert: https://www.youtube.com/watch?v=4iQmPv_dTI0Doechii: Tiny Desk Concert: https://www.youtube.com/watch?v=-91vymvIH0cYoutube Channel „there I ruined it“: https://www.youtube.com/@ThereIRuinedIt --------Noch ein Podcast:Perspektiven auf Software & Design von Chris & Alex.www.bessermit.design --------
Nice, but not kind

Nice, but not kind

2026-02-0357:11

„Kindness“,  „Niceness“ und andere Formen von Nähe. Ausgangspunkt ist ein Gesprächsausschnitt mit Trevor Noah und Simon Sinek und eine scheinbar einfache Unterscheidung: „Kindness“ vs. „Niceness“. Also: echte Herzlichkeit oder höfliche Oberfläche?Was zunächst wie ein amerikanisches Kulturthema wirkt, entfaltet schnell eine größere Frage:Wann sind wir wirklich zugewandt und wann folgen wir nur einer sozialen Norm?Alex und Chris tasten sich durch Höflichkeit als Schutzschild, Freundlichkeit als Verhaltensprotokoll und die Unsicherheit, die entsteht, wenn Formen wichtiger werden als das Eigentliche. Ist es nett, schwierige Dinge nicht anzusprechen? Ist es freundlich, jemanden anzulächeln, obwohl man innerlich ganz woanders ist? Und ab wann wird Nettigkeit zur Vermeidung von echter Begegnung?Es geht um kulturelle Unterschiede: Amerikaner und Deutsche, Umarmungen oder Distanz. Das berühmte „Wie geht’s?“, das oft gar keine Antwort hören will. Um Smalltalk im Treppenhaus, ehrliche Begegnungen an der Bäckertheke und die Frage, wie viel Wahrheit eine Situation eigentlich verträgt. Chris denkt laut über Authentizität nach, über das Unbehagen bei allem, was sich „fake“ anfühlt und darüber, wie schwer es ist, die Intention hinter dem Verhalten anderer wirklich zu erkennen.Dabei wird deutlich, wie schnell Gespräche kippen können, wenn Höflichkeit Distanz schafft und Routinen Nähe ersetzen. Wie schwer es ist, einzuschätzen, ob das Gegenüber gerade schützt, vermeidet, einlädt oder einfach nur funktioniert. Und ob Zurückhaltung in manchen Momenten nicht nur einfacher, sondern vielleicht sogar fürsorglicher ist.Was wäre, wenn Begegnungen mehr Wahlmöglichkeiten hätten? Wenn Nähe nicht vorausgesetzt, sondern jedes Mal neu ausgehandelt würde? Ein Nicken, ein Winken, ein kurzes Hallo oder eben ein Tanz. Nicht als Regel, sondern als Einladung. Vielleicht kein großes gesellschaftliches Modell. Aber ein Gedanke, der hängen bleibt. In der Folge erwähnt:Niceness vs. Kindness: https://www.instagram.com/reel/DTAzpVcFCdT/?hl=deTrevor Noah: https://de.wikipedia.org/wiki/Trevor_NoahSimon Sinek – A bit of Optimism: https://simonsinek.com/podcast/„This is Water“  – Essay von David Foster Wallace: https://de.wikipedia.org/wiki/Das_hier_ist_Wasser --------Noch ein Podcast:Perspektiven auf Software & Design von Chris & Alex.www.bessermit.design --------
Tee, sei mit dir

Tee, sei mit dir

2026-01-2001:15:30

Teegießen auf Hügeln; Zugehörigkeit; Tradition und das Problem mit Alternativen. Frohes neues Jahr ihr Lieben! Alex & Chris starten das neue Jahr standesgemäß ohne Vorsätze, dafür mit absurdem Theater, Tee auf Hügeln und der großen Frage: Warum werden aus Gewohnheiten schnell heilige Rituale?Ausgangspunkt ist ein Theaterabend. „Die Rechnung“ – ein absurd reduziertes Stück über einen Gast, einen Kellner und sehr viel Menschlichkeit dazwischen. Zwei Schauspieler, eine Situation, unzählige Emotionen. Es geht um Wiederholung, Eskalation, Kontrollverlust und darum, wie unglaublich viel Bedeutung selbst in scheinbar nichtssagenden Momenten stecken kann. Und auch darum, dass Kunst nicht für alle gleich funktioniert. Was passiert, wenn jemand im Publikum innerlich einschläft, während man selbst Tränen lacht?Von dort führt der Weg zu Ritualen. Zu Traditionen, die erstaunlich jung sind, aber verteidigt werden, als wären sie in Stein gemeißelt. Zu weißen Hochzeitskleidern, humpelnden Modeikonen, royalen Schönheits-OPs und der Frage, wie viele Wiederholungen es braucht, bis aus einer Schnapsidee ein Dogma wird. Spoiler: nicht viele.Gedankenexperiment: das Teegießen. Ein frei erfundenes Ritual, das langsam, aber sicher zur Staatsreligion eskaliert. Mit Rat der Ältesten, Häresien, heiligen Kriegen gegen Kaffeegießer und der Erkenntnis, dass Nähe, Zugehörigkeit und Bedeutung oft viel schneller kippen, als uns lieb ist.Es geht um Fußballstadien als moderne Kathedralen, um Schalwirbeln als kollektive Liturgie, um Weihnachtsoblaten und die stille Macht gemeinsamer Wiederholung. Und um die dunkle Seite davon: Wenn Vielfalt sich wie Verlust anfühlt. Wenn Alternativen als Bedrohung wahrgenommen werden. Wenn aus „wir machen das so“ ein „so macht man das“ wird.Am Ende bleibt keine Anleitung, aber ein Wunsch: Möge 2026 ein gutes Jahr werden, mit Ritualen oder ohne.

 In der Folge erwähnt:Schauspiel Köln - Theaterstück: Die Rechnung https://www.schauspiel.koeln/produktion/die-rechnungWeiß als Farbe für Brautkleider: https://en.wikipedia.org/wiki/Wedding_dress_of_Queen_VictoriaAlexandra limp: https://en.wiktionary.org/wiki/Alexandra_limpOblaten zu Weihnachten: https://en.wikipedia.org/wiki/Christmas_wafer  --------Noch ein Podcast:Perspektiven auf Software & Design von Chris & Alex.www.bessermit.design --------
Keks der Offenbarung

Keks der Offenbarung

2025-12-2301:19:08

Frohes Fest; Trockene Kekse; Genuss, Geschmack & die Kunst, sich zu entscheiden. Alex & Chris verabschieden sich in eine kleine Weihnachtspause. Heute gibt’s die letzte Folge für 2025, die nächste hört ihr am 20.01.2026. Zwischen Zimtduft, Geschenkestress und Kekskrümeln stellen wir uns die Frage: Wie feiern wir eigentlich, wenn wir uns selbst und anderen wirklich etwas Gutes tun wollen?Von der volkswirtschaftlichen „Wertvernichtung Weihnachten“ über Fehlkäufe, die im Schrank auf den nächsten Besuch warten, bis zu der Idee, teure Dinge einfach weiterzugeben, an Menschen, die sie wirklich brauchen. Alex verrät sein „Secret Weapon“ für gute Geschenke: radikales Zuhören und eine Notizliste für kleine Wünsche im Alltag. Chris outet sich als Nicht-Kekstyp. Staubige, mehlige Kekse? Nein, danke. Shortbread mit guter Butter und Zitronenschale? Vielleicht. Alex schwärmt derweil von Cornflakes-Schoko-Keksen seiner Schwester und wir landen beim Grundsatz: Je weniger Zutaten, desto schwieriger wird es, wirklich gut zu backen. Was tun, wenn wir zwischen zwei Optionen völlig indifferent sind? Brauchen wir dann Option C oder einfach weniger Auswahl? Wir reden über Restaurantkarten mit 380 Gerichten, Standard-Pizzen vs. Kürbis-Spezial, Serien, Theaterabende zwischen Genuss und intellektuellem Langeweile-Experiment und darüber, warum „Genügsamkeit“ und Qualitätsanspruch kein Widerspruch sein müssen.Wir wünschen euch ein Weihnachtsfest, das zu euch passt, mit oder ohne Geschenke, alleine oder mit Menschen, die ihr liebt (oder ertragt), mit perfekten oder völlig misslungenen Keksen. Hauptsache, ihr habt ein paar gute Momente und das Gefühl, dass jemand an euch denkt. Frohe Weihnachten, gute Zeit und wir hören uns im neuen Jahr wieder. --------Noch ein Podcast:Perspektiven auf Software & Design von Chris & Alex.www.bessermit.design --------
Stereotype; Seriensuchten; Spoilerangst & die Sache mit dem blauen Himmel.  Chris hat diesmal tatsächlich ein Thema mitgebracht. Sogar eins, das gleichzeitig banal, brisant und alltäglich ist: Stereotype. Warum wir sie brauchen, warum sie nerven und warum es so schwer ist, über sie zu sprechen, ohne sie größer zu machen.Doch bevor es philosophisch wird, streiten Alex & Chris erstmal darüber, ob die neue Serie Pluribus gespoilert werden darf, ob man Serien „staffelweise“ oder „wochenweise“ würdigt und warum Streamingdienste uns vielleicht doch nicht nur ärgern wollen. Und wer entscheidet eigentlich, wann eine Serie „kaputt optimiert“ wird?Dann geht’s tief rein in die Psychologie: Warum unser Gehirn ohne Schemata komplett überfordert wäre. Wie Stereotype entstehen. Und weshalb es so verdammt schwer ist, negative Stereotype zu widerlegen, ohne sie beim Namen zu nennen. Chris ringt hörbar mit dem Thema, nicht nur wissenschaftlich, sondern emotional: Wie redet man über ungerechte Zuschreibungen, ohne sie versehentlich weiter zu füttern?Alex öffnet die große Meta-Schublade: In-Group versus Out-Group, warum Individuen plötzlich als „Ausnahme“ gelten, und wieso wir alle mit unzähligen unbemerkten Stereotypen herumlaufen. Manche harmlos („Germanisten vs. Linguisten“), andere gesellschaftlich hochproblematisch.Es geht um Wahrnehmung, Attribution, Frust, Verantwortung und um die Frage, wie wir als Gesellschaft wieder mehr echte Begegnung hinbekommen, die Stereotype langsam aufweichen kann.Zwischendurch: Preußische Vorfahren, Köln-Bergheim-Mythen, Baptisten, eine Moschee im Kölner Dom, Matheunterricht, schwarze Schwäne, der Kopf ist rund, damit man seine Meinung ändern kann, und der Moment, in dem ein harmloser Autofahrer plötzlich zur Projektionsfläche wird.Am Ende bleibt vielleicht keine endgültige Antwort, aber ein Gefühl dafür, warum diese Gespräche wichtig sind, selbst wenn sie sich manchmal im Kreis drehen.Viel Freude beim Hören und beim neugierigen Hinterfragen der eigenen Stereotypen. In der Folge erwähnt:Stereotyp: https://de.wikipedia.org/wiki/StereotypSerie Pluribus: https://de.wikipedia.org/wiki/Pluribus_%E2%80%93_Gl%C3%BCck_ist_ansteckendSerie Lost: https://de.wikipedia.org/wiki/Lost_(Fernsehserie)Serie Breaking Bad: https://de.wikipedia.org/wiki/Breaking_BadTerry Pratchett: https://de.wikipedia.org/wiki/Terry_Pratchett --------Noch ein Podcast:Perspektiven auf Software & Design von Chris & Alex.www.bessermit.design --------
Die angeklebte Banane; 70-jährige Linguisten; Spoiler-Alarm und warum Kunst uns wachküsst.  Ein Jubiläum, das keins sein will: Alex & Chris feiern Folge 70, mit einer Entschuldigung, die vermutlich nur Linguisten glücklich macht. Denn: Der See und die See sind nicht polysem, sondern homonym, zumindest laut Chris & Wikipedia. Ob das nächste Woche wieder anders aussieht, übernehmen wir keine Garantie.Chris kämpft tapfer, nicht zu spoilern. Eigentlich will er über eine neue Science-Fiction-Serie reden, doch viele haben sie noch nicht gesehen. Spoilern? Geht gar nicht.Also wenden wir uns lieber der Kunst zu. Genauer: Der gemeinsame Besuch auf der Art Cologne. 45 Minuten Zeit. Verkehrschaos in Deutz. Völlige Reizüberflutung; im besten Sinne. Chris erzählt, wie ihn Kunst augenblicklich runterbringt. Alex erinnert sich an seinen Aha-Moment im Studium mit einem Picasso-Druck aus einem Kalender und wie sein Gehirn wieder zum Leben zurück kommt.Es geht um moderne Kunst, alte Kunst, konzeptuelle Kunst und um die Frage, ob eine angeklebte Banane Kunst sein darf. Warum Kinder manchmal die besseren Kunstkritiker sind. Und warum ein Kunstwerk nichts können muss, um uns etwas zu geben.Schlenker zur Musik: Warum Sia früher schon Sia war, bevor sie berühmt wurde.Warum manche Künstler einen Kern behalten, auch wenn sie Genres wechseln. Beatles hören. Und wie Joe Cocker in Woodstock eine Naturgewalt war, obwohl aufgewachsen mit der Werbung man eher an Bierwerbung dachte, weil wir die Version von ihm nicht kannten. Eine Episode über Kunst und Können, über Geschmack und Geschichte und darüber, warum wir manchmal erst spät verstehen, was wirklich groß ist.Viel Freude beim Hören und beim Entdecken der Kunst, die dein Herz höher schlagen lässt. In der Folge erwähnt:Art Cologne: https://www.artcologne.de/Homonym: https://de.wikipedia.org/wiki/HomonymPolysem: https://de.wikipedia.org/wiki/PolysemieJoe Cocker - Woodstock 1969 https://www.youtube.com/watch?v=rUVEFkjqiEE&list=RDrUVEFkjqiEE&start_radio=1Joe Cocker- With A Little Help From My Friends (Live From Mad Dogs & Englishmen) https://www.youtube.com/watch?v=rr0X1wJ7lx8&list=RDrr0X1wJ7lx8&start_radio=1Beatles 1964: https://www.youtube.com/watch?v=jenWdylTtzsBeatles 1968:  https://www.youtube.com/watch?v=BGLGzRXY5Bw&list=RDBGLGzRXY5Bw&start_radio=1Beatles 1969: https://www.youtube.com/watch?v=UelDrZ1aFeY&list=RDUelDrZ1aFeY&start_radio=1 --------Noch ein Podcast:Perspektiven auf Software & Design von Chris & Alex.www.bessermit.design --------
Der See sowie die See

Der See sowie die See

2025-11-1101:20:32

Aristokratische Ananas; Demon Hunter & gute Linguisten gegen schlechte Germanisten; K-Pop; Wörter; Cringe; Statussymbole & verrückte Sprachveränderungen.  Ein Ohrwurm hat Chris. KPop Demon Hunters hat im Hause Kolb Einzug gehalten. Nicht nur als Soundtrack, sondern als popkulturelles Phänomen. Zwischen Autotune & Animationsfilmen fragen wir uns: Warum finden wir manche Sounds „unnatürlich“ und warum ist genau das oft der Reiz?VonLinkin Parküber „Das fünfte Element“bis „Findet Nemo“: ein Streifzug durch Musik, Film und Übersetzungskunst. Und plötzlich landen Alex und Chris mitten bei der Linguistik.Was unterscheidet eigentlich Germanisten von Linguisten? Wie entstehen neue Wörter? Und wann wird aus einem Slang ein offizielles Wort oder sind es doch nur modische Fehltritte? Cringe, das Jugendwort des Jahres 2021, Memes, Jugendkultur und der schnelle Sprachwandel im Internet. Über Subgruppen, Denglisch und die Frage, warum jede Generation glaubt, ihre Sprache sei die „richtige“.Zum Schluss geht es um aristokratisch gepflegten Rasen des Bürgertums bis zur goldenen Ananas als Sinnbild von Reichtum auf Omas gewachsten Tischdecken beim Kaffee & Kuchen auf der Terrasse.Wir sprechen über Sprache als lebendiges System, kulturelle Spiegel und darüber, warum nicht alle Linguisten gute Menschen sind (aber die meisten wahrscheinlich schon). Über Wandel, Worte und Weltbilder und warum „bei Aldi gehen“ vielleicht einfach nur effizient ist.Es geht um die Lust am Ausdruck, die Veränderung des Sprachgebrauchs und um die Frage, warum es vielleicht gar kein „richtig“ oder „falsch“ gibt, sondern nur verschiedene Möglichkeiten, verstanden zu werden. In der Folge erwähnt:Kpop Demon Hunters: https://de.wikipedia.org/wiki/KPop_Demon_HuntersFilm: Ex Machina: https://de.wikipedia.org/wiki/Ex_Machina_(Film)Film: Das fünfte Element: https://de.wikipedia.org/wiki/Das_f%C3%BCnfte_ElementFilm: Findet Nemo: https://de.wikipedia.org/wiki/Findet_NemoSerie: Squid Game: https://de.wikipedia.org/wiki/Squid_GameSlop/ AI Slop: https://de.wikipedia.org/wiki/SlopPolysemie: https://de.wikipedia.org/wiki/PolysemieBuchreihe: Die Känguru Chroniken: https://de.wikipedia.org/wiki/Die_K%C3%A4nguru-ChronikenLinkin Park: https://de.wikipedia.org/wiki/Linkin_ParkJugendwort des Jahres: Cringe: https://www.langenscheidt.com/jugendwort-des-jahres-2021?srsltid=AfmBOopisEcf7IpRb0URdpuVDwq-LHbnLBiuqU13-WncbXk-R1tKAXjd --------Noch ein Podcast:Perspektiven auf Software & Design von Chris & Alex.www.bessermit.design --------
Laufen; Stetiges Lernen; Schlafende Vögel und die Frage: Wie viel Veränderung passt eigentlich in ein Leben?  Alex gratuliert Chris, denn es gibt etwas zu feiern: Chris erzählt von seinem ersten Halbmarathon in Köln. Von Euphorie, Schmerz, Menschenmengen und Pumuckl im Kostüm. Von körperlichen Grenzen, Endorphinen und der erstaunlichen Erkenntnis, dass sich Glück manchmal einfach in Schweiß auflöst. Alex freut sich mit Chris, der erkennt, dass Laufen, Lernen und Leben eigentlich dasselbe Training sind.Zwischen Marathonträumen, Regentipps und Merino-Shirts geht es um den Mut, Neues zu lernen, auch mit über 40. Um das Scheitern im Handstand, Jonglieren mit drei Bällen, den „Beginner’s Mind“ und die Frage, ob man als Erwachsener eigentlich noch auf dem Spielplatz turnen darf. Und darum, wie man lernt, sich nicht mehr (so oft) lächerlich zu fühlen.Ein Gespräch über Bewegung und Veränderung. Über das Laufen als Meditation, das Leben als Trainingsplan und warum „fertig sein“ vielleicht das Langweiligste ist, was man werden kann. --------Noch ein Podcast:Perspektiven auf Software & Design von Chris & Alex.www.bessermit.design --------
Dein, lieber mein oder nein

Dein, lieber mein oder nein

2025-10-1401:12:55

Besitz vs. Eigentum; Unzählige Autos und die Frage: Wem gehört’s?  Warum Eigentum? Das fragt sich Chris. Die beiden versuchen sich an Menschheitsgeschichte - vom Jäger und Sammler bis zur Tiefgarage. Von Macht, Moral und dem Bedürfnis, „meins“ sagen zu dürfen.Sie sprechen von Zäunen und Knüppeln, von Altruismus und Gier. Vom sozialen Geflecht, das wir Eigentum nennen. Wann Schutz zur Einschränkung wird, wie viel Freiheit im „Mein“ steckt und wie viel Verantwortung im „Unser“.Und wie landet man von der Eigentumsfrage bei Kölner Parkplätzen? Ganz einfach: Über die „tragedy of the commons“, Carsharing, Raucher im Gemeinschaftsauto und die Frage, ob eine Stadt mit 90 % weniger Autos eine Utopie ist.Ein Gespräch über Besitzverhältnisse, gesellschaftliche Konstrukte und das Grundrecht auf Mobilität. Über menschliche Eigenheiten zwischen Egoismus und Gemeinsinn. Und am Ende: über Köln, das ewige Brummen der Autos und die verpasste Chance, in einer Straße zu leben, die schön sein könnte. --------Noch ein Podcast:Perspektiven auf Software & Design von Chris & Alex.www.bessermit.design --------
Loslassen ist okay

Loslassen ist okay

2025-09-3057:20

Kinder, die erwachsen werden; Loslassen und Vertrauen und die Frage: Wie viel Halt brauchen unsere Kinder, wenn sie ihre eigenen Wege gehen?  Ein Morgen am Bus, die Tochter fährt das erste Mal auf Klassenfahrt und plötzlich ist da dieses Wechselbad der Gefühle. Freude und Stolz, aber auch Sorgen und das leise Ziehen im Herzen. Wie schafft man es, das eigene Kind loszulassen, ohne es mit den eigenen Ängsten zu belasten?Alex und Chris sprechen über elterliche Rollenbilder, über die feine Linie zwischen Stärke zeigen und Verletzlichkeit zulassen. Warum „Shepherd“ manchmal die passendere Metapher für Eltern ist als „Designer“. Wie frühere Erziehungsmethoden von Strenge und Gewalt geprägt waren und was heutige bedürfnisorientierte Pädagogik besser (aber auch schwieriger) macht.Dabei geht es auch um das ewige Gefühl, nicht genug zu sein und die Erkenntnis, dass Liebe, Humor und Gelassenheit vielleicht die wichtigsten Zutaten sind. Von „Codewörtern“ als geheime Schutzschilde zwischen Eltern und Kindern, über das Lernen aus eigenen Fehlern bis hin zu der Frage: Kann man überhaupt die richtigen Entscheidungen treffen, wenn man sich selbst noch oft unsicher ist?Mit Humor, Nachdenklichkeit und dem üblichen Abdriften in Meta-Gespräche bleibt am Ende die Erkenntnis: Erziehung ist kein Plan, sondern ein Fluss. --------Noch ein Podcast:Perspektiven auf Software & Design von Chris & Alex.www.bessermit.design --------
Der Prozess lebt

Der Prozess lebt

2025-09-1601:08:57

Evolution ohne Ziel; Prozesse als Lebewesen und die Sehnsucht nach Balance in einer Welt voller KPIs.  Treffen sich diese zwei Designer – und sprechen über Evolution. Alex & Chris spielen durch: Was wäre, wenn Prozesse wie Organismen funktionieren würden? Wenn sie sich anpassen müssen, um zu überleben? Und was bedeutet in diesem Kontext eigentlich „Erfolg“?Spoiler: Wer bei Darwin nur an „der Stärkere gewinnt“ denkt, liegt daneben. Evolution hat kein Ziel, sie ist Kombination, Variation, Zufall und Umgebung. Passt es, bleibt es und vermehrt sich. Auf Veränderungsprozesse in Organisationen kann dies genauso zutreffen.Ein neuer schön geplanter Ablauf und das System knallt? Vielleicht wächst alles wunderbar zusammen. Vielleicht kippt das Gleichgewicht. Vielleicht entdecken wir dabei die Ästhetik der Wiederholung.„Wenn du etwas machst und es ist nach 5 Minuten langweilig, dann mach es 15 Minuten und wenn es dann immer noch langweilig ist, dann mach es 50 Minuten.“
Ein vermutlich japanisches Sprichwort ganz frei nach ChrisChris bringt positives Denken mit, Alex seinen Zyniker. Gemeinsam reden wir über Systemgrenzen, das Misstrauen gegenüber Veränderungen, KPI-Fixierung, die Frage nach der „richtigen“ Messgröße und ob wir als Menschheit eigentlich zu einer Utopie fähig sind.Eine Folge über Veränderung, Vertrauen und die leise Schönheit im Wiederholten und vielleicht auch über die Frage, ob wir wirklich bereit sind für die Utopie, von der wir heimlich träumen. --------Noch ein Podcast:Perspektiven auf Software & Design von Chris & Alex.www.bessermit.design --------
Bob hat schon wieder

Bob hat schon wieder

2025-09-0201:11:16

Die letzte Tortellini; Raus aus dem eigenen Autopilot; Objektive vs. Subjektive Realität oder einfach mal 'nen "Time-Warp".  Also machen Alex & Chris das einzig Richtige: Sie reden über Beziehungen. Darüber, dass Streit fast nie das ist, was er zu sein scheint.Alex erzählt von einem Ansatz für die Kommunikation, dem „Time Warp“. Streit ist keine Sachfrage. Es geht nicht ums Rechthaben, sondern ums Verstehen werden. Und vielleicht ist „Ich verstehe, dass dich das gekränkt hat“ besser als ein flottes „Sorry, tut mir leid“.Wie oft streiten wir über Zahnbürsten, obwohl es nicht um Bürsten geht? Und was passiert, wenn man Bob die Schuld gibt – für den vergessenen Müll, das verschwundene Feuerzeug oder das zerplatzte Familienessen?Es geht um emotionale Verletzlichkeit, den Umgang mit inneren Konflikten und die Kunst, nicht alles perfekt machen zu müssen. Denn oft merken wir erst, dass wir uns selbst am härtesten behandeln, wenn wir uns sowieso schon nicht gut fühlen.Und wer dachte, dass Kochen nur eine Frage des Geschmacks ist, bekommt zum Schluss noch mit: Alex liebt Chris’ Essen, auch wenn Chris es runterspielt. Aber Cracker tun’s auch. Hauptsache, man hat Zeit füreinander.Ein Gespräch über Verständnis, Verletzlichkeit und das große Missverständnis, das man alles im Griff haben muss. Oder wie Chris es nennt: Der Moment, in dem du dich selbst anschnauzt, weil du gerade zu gestresst bist, um nicht gestresst zu sein. --------Noch ein Podcast:Perspektiven auf Software & Design von Chris & Alex.www.bessermit.design --------
Unangenehme Machthaber; Verantwortung des Systems; die Natur der Macht und die Überlegung, woher das Böse stammt.  Muss man ein Arsch sein, um ganz oben zu landen? Diese scheinbar polemische Frage steht am Anfang der Folge und führt Alex & Chris direkt hinein in eine tiefgründige, systemkritische, streckenweise aufgewühlt-verzweifelte Reise durch Macht, Moral und Medien.Chris empfindet ein körperliches Unwohlsein, wenn er viele einflussreiche Menschen sieht. Alex reagiert mit der Frage zu den Rahmenbedingungen des Systems: Werden Menschen durch ihre Machtstellungen so, oder erreichen sie diese Positionen auf diese Weise? Was geschieht, wenn das System nicht nur unmoralisches Verhalten toleriert, sondern es sogar honoriert?Wie viel Verantwortung trägt das Individuum? Wie viel das System? Shell wusste in den 70ern, was Erdöl mit der Umwelt macht – und entschied sich trotzdem für Desinformation. Warum?Im Mittelpunkt stehen Charisma, ethische Perspektiven, systemische Verstärkungsmechanismen, der Wert für Aktionäre, sowie das bedenklich vereinfachte Denken in Kategorien von „guten“ und „schlechten“ Menschen.  Es handelt sich um das Empfinden, dass sowohl Reflexion als auch eine Fehlerkultur nicht realisierbar sind. Medien neigen dazu, die Aufregung zu intensivieren, anstatt einen Dialog zu begünstigen. Und um das ärgerliche Wiederaufleben von politischen Persönlichkeiten, die man eigentlich schon überwunden glaubte.Dazwischen Terry Pratchett, NS-Aufarbeitung, demokratische Wunschträume, Unternehmenskultur und der Versuch, nicht zu resignieren. Denn, so Alex:„Die Welt war schon immer viel und so.“Für alle, die sich manchmal fragen, wie Systeme funktionieren, wie man darin bestehen oder sie verändern kann. Eine Folge über Macht, Menschlichkeit und das, was dazwischen liegt. --------Noch ein Podcast:Perspektiven auf Software & Design von Chris & Alex.www.bessermit.design --------
Teil 2 der individuellen Freiheit; Plutonium-Kaugummi und eine Gesellschaft im Zustand der Ekstase.  In dieser Fortsetzung steht weiterhin die Thematik im Mittelpunkt, welche Vorschriften die Gesellschaft erlassen darf, erlassen sollte oder erlassen müsste. An welchem Ort sollte die Freiheit die höchste Priorität genießen? Alex & Chris bewegen sich auf gefährlichem Terrain - wo individuelle Liberalität, öffentlicher Schutz und soziale Ächtung aufeinanderprallen.Wann wird ein Verhalten als bedrohlich für andere angesehen? Sollte in solchen Fällen die persönliche Autonomie eingeschränkt werden? Reicht ein finanzieller Verlust für die Gemeinschaft bereits als ausreichender Beweggrund aus? Stichwort "gerechte" Krankenversicherung: Würden „gesunde“ Lebensstile honoriert und „gesundheitsschädliche“ Lebensweisen bestraft,wäre das gut? Wer entscheidet dies? Und wie reagieren Befürwortete, wenn Ihr "normales" Verhalten als „ungesund“ deklariert wird? Inwiefern könnte eine derartige Gesellschaft auf lange Sicht dysfunktional sein?Alex bringt Kaugummi mit Plutonium auf den Tisch. Chris kontert mit Solidarität.Drogen, Genussmittel und andere Substanzen – ab wann wird der Rausch akzeptiert? Vom koffeinhaltigen Arbeitsumfeld bis hin zur Entrückung im Kulturkontext. Was ist beim berauschenden Verhalten zutiefst menschlich? Warum gilt es in Deutschland als merkwürdiger, auf Alkohol zu verzichten, als zu rauchen?Marketing, Moral, Mainstream – wenn Ächtung zum Werkzeug sozialer Kontrolle wird. Aber keine Sorge: Wir trinken nur Kaffee – heute jedenfalls. In der Folge erwähnt:Video von "kurz gesagt":zu Fentanyl: Why Does Fentanyl Feel So Good? https://www.youtube.com/watch?v=m6KnVTYtSc0 --------Noch ein Podcast:Perspektiven auf Software & Design von Chris & Alex.www.bessermit.design --------
Persönliche Freiheit Teil 1; Einschränkung oder Pflicht; Geldstrafen und Tagessätze, bis Freitot.  Ein Fahrzeug, ein Sicherheitsgurt, eine Überlegung: Ist es dem Staat erlaubt, mir vorzuschreiben, wie ich mich selbst zu schützen habe? Alex nimmt ein Konzept aus einer vorherigen Episode wieder auf – die persönliche Freiheit. Stellt es nicht einen Eingriff in deine individuelle Freiheit dar, wenn eine Regel, wie das Anschnallen, lediglich mit dem Argument gerechtfertigt wird, dass es deinem eigenen Schutz dient?Chris sieht’s anders: Es dreht sich nicht ausschließlich um dich. Wenn du mit einem Wingsuit fliegst und dabei stürzt, was bedeutet das für deine Kinder? Versicherung, die Sicherheit anderer und die Vorbildfunktion spielen auch eine Rolle.Welche Befugnisse sollte ein Staat haben und welche sollte er in einem freien, demokratischen Land nicht haben? Wir diskutieren über Vorschriften, mögliche Grauzonen, das Recht auf Fehltritte und die Verantwortung, diese zu korrigieren. „You mean I could choose certain death?" 
"A choice nevertheless, or perhaps an alternative. You see I believe in freedom. Not many people do, although they will of course protest otherwise. And no practical definition of freedom would be complete without the freedom to take the consequences. Indeed, it is the freedom upon which all the others are based.“aus Going Postal, von Terry Pratchett  Aber was geschieht, wenn Bußgelder zu einer höheren Akzeptanz führen? Beispiel aus dem Kindergarten: Zu spät, jedoch "Strafe"/"Gebühr" beglichen – alles in Ordnung?Alex sinniert über Einführung eines Punktesystems für kleinere Verkehrsverstöße, das dem System der Punkte in Flensburger ähnelt. In einer freundlicheren Ausführung, natürlich. Sollten Geldbußen in einem angemessenen Verhältnis zu den finanziellen Mitteln oder dem Einkommen stehen?  Anekdote: Strafe auf Tagessatz in Höhe von rund 250.000 Euro für Verkehrsdelikt einer Person mit besonders hohem Einkommen. Fair oder total übertrieben?Zum Schluss wird’s ernst: Alex spricht über das Recht auf selbstbestimmtes Sterben. Darf man sterben, wenn das Leben nur noch aus Schmerz besteht? Wo endet medizinische Pflicht und wo beginnt menschliche Freiheit?Begleite uns auf dem Weg, der zwischen der Sehnsucht nach Freiheit und der Übernahme von Verantwortung, zwischen rechtlichen Normen und emotionalen Empfindungen verläuft. Wie gewohnt gilt: Es besteht kein Anspruch auf absolute Wahrheit, sondern vielmehr der Versuch, sich auf die Suche zu machen. Hilfe bei Suizid-GedankenDu bist selbst betroffen von Gedanken an Selbsttötung? Hilfe findest Du bei der anonymen Telefonseelsorge: 0800/111 0 111 und 0800/111 0 222 - www.telefonseelsorge.deTelefonberatung für Kinder und Jugendliche: 116 111 - www.nummergegenkummer.de --------Noch ein Podcast:Perspektiven auf Software & Design von Chris & Alex.www.bessermit.design --------
Natürlich unnatürlich

Natürlich unnatürlich

2025-07-0801:21:19

10-Cent-Brötchen; Krumme Dinger; Die Roboter-Brot-Revolution und warum nichts mehr Natur ist (außer vielleicht die Toskana).  Chris hat eine Frage mitgebracht, die harmlos beginnt und dann alles umwirft: Gibt es das eigentlich noch – Natur? So richtig unberührt, ganz ursprünglich? Alex antwortet prompt: Eigentlich nicht. Denn alles Leben auf diesem Planeten wurde durch uns beinflusst. Es geht um Wassermelonen mit übergroßen Kernen, süßen Chicorée, Zuckeralternativen im Bio-Scheinheiligenschein und das bittersüße Marketing rund um das Label „natürlich“.Wir sprechen Zuckerprobleme im Zoo, den Schimmelpilz als Naturfreund und warum bitter manchmal besser ist – nicht nur im Leben, sondern auch im Salat. Chris plädiert für gesunde Brötchen für alle, Alex verteidigt das 10-Cent-Discounter-Brötchen. Und wir fragen uns: Könnten Roboter irgendwann die Backkunst retten?Zwischen mikroplastik auf einsamen Inseln und romantisierten Landschaften wie der Toskana geht’s um eine große Frage: Wenn Natur sowieso längst Kultur ist, wie gehen wir dann sinnvoll mit ihr um? Und dann ist da noch Krebs – Alex glaubt fast so alt wie das Leben selbst. Chemie, Strahlung, Schwermetalle in der Baumwolle und die Frage: Mit was kommt unser Körper klar?Folge uns gerne zwischen Bitterkeit und Backwaren, zwischen Biologie und Brötchen – mit der leisen Erkenntnis, dass am Ende oft nicht der Stoff selbst gefährlich ist, sondern die Dosis. --------Noch ein Podcast:Perspektiven auf Software & Design von Chris & Alex.www.bessermit.design --------
Von Pooh-pooh zu Pachinko; Auf der Suche nach dem Ursprung der Sprache; Imperfekte Übersetzungen und viele Hypothesen.  Alex bringt ein Thema mit, das wortwörtlich auf der Zunge liegt: Woher kommt eigentlich Sprache? Gemeinsam mit Chris taucht er ab in die Urgründe menschlicher Kommunikation. Mit einem Schmunzeln und jeder Menge „Ding-Dong“. Es geht um Hypothesen der Sprachherkunft mit wohlklingenden Namen wie Pooh-pooh, Ta-ta oder Yo-he-ho. Waren unsere ersten Worte Ausrufe? Emotionale Entladungen? Oder Koordinationsrufe beim gemeinsamen Mammut-Jagen?Chris bringt eigene Ideen ins Spiel. Er wundert sich über das Wort „Mama“, das weltweit erstaunlich ähnlich klingt. Dabei stellt sich die Frage: Ab wann sprechen wir von Sprache im eigentlichen Sinne? Und wieso entstanden so viele verschiedene Ausdrucksweisen, wenn doch Zusammenarbeit der Schlüssel zum Überleben war?Von Sprachverboten in Diktaturen, Kolonialismus und kultureller Homogenisierung. Und wie steht es um die Sprache in Serien, Filmen und Untertiteln? Alex liebt es, wenn Figuren in ihrer Originalsprache sprechen. Chris erinnert sich begeistert an die Serie Pachinko, in der verschiedene Sprachen durch farbige Untertitel unterschieden wurden. Und Shogun, wo Zuschauer gemeinsam mit dem Protagonisten Japanisch „lernen“.Warum Untertitel und gesprochener Text oft nicht zusammenpassen, was polnische Voice-Overs so speziell macht und wieso deutsche Bud-Spencer-Synchros kleine komödiantische Kunstwerke sind.Wir finden auf jeden Fall Sprache ist mehr als Worte. Sie ist Kultur, Kontext, Gefühl – und manchmal eben einfach nur Poh-pooh. In der Folge erwähnt:Herkunft der Sprache: https://en.wikipedia.org/wiki/Origin_of_languageSerie: For all mankind: https://de.wikipedia.org/wiki/For_All_MankindSerie: Pachinko: https://de.wikipedia.org/wiki/Pachinko_%E2%80%93_Ein_einfaches_LebenSerie: Shogun: https://de.wikipedia.org/wiki/Sh%C5%8Dgun_(2024)Film: Der 13. Krieger: https://de.wikipedia.org/wiki/Der_13te_KriegerBuch: BabelBud Spencer: https://de.wikipedia.org/wiki/Bud_SpencerFilm: Hudson Hawk: https://de.wikipedia.org/wiki/Hudson_Hawk_%E2%80%93_Der_MeisterdiebLin-Manuel Miranda: https://de.wikipedia.org/wiki/Lin-Manuel_MirandaTerry Pratchett - Night Watch: https://en.wikipedia.org/wiki/Night_Watch_(Discworld)  --------Noch ein Podcast:Perspektiven auf Software & Design von Chris & Alex.www.bessermit.design --------
Denken beim/vorm Reden; Meta-Kommunikation und die Frage: Wer bin ich mit dir?  Alex bringt ein Idee mit, über zwei Denktypen: „Think-to-Talk“ versus „Talk-to-Think“. Also: Reden, um zu denken – oder denken, bevor man redet? Chris findet diese Einteilung zwar etwas stereotypisch, erkennt sich aber darin wieder. Was passiert, wenn zwei unterschiedliche Denkstile aufeinandertreffen? Und was bedeutet das für Gespräche, Podcasts – oder sogar Beziehungen?Chris liebt die Unvollkommenheit des freien Sprechens, das nicht vorproduziert klingt. Doch freies Reden ist auch anstrengend, vor allem wenn der rote Faden verloren geht. Alex spricht lieber von unterschiedlichen Modi des Denkens – manchmal brauchen wir nur jemanden, dem wir laut etwas erzählen können, damit der Knoten sich löst. Eine Art verbaler „Teddy-Talk“.Wir sprechen über Sprechpausen – warum sie sich so viel länger anfühlen als sie sind. Über Steve Jobs, der auf kritische Fragen souverän reagieren konnte, weil er sich Zeit nahm. Und über Chris, der sich genau diese Pause oft nicht traut. Ist es unhöflich, nachzudenken, bevor man antwortet?Ein Blick auf die Metaebene: Was meinen wir eigentlich, wenn wir eine Frage stellen? Ist es wirklich eine Sachfrage – oder doch ein Beziehungsangebot? Und warum geht es bei Konflikten fast nie um das, worum es scheinbar geht?Ein Frage kommt auf: Sollten Kinder ihren Eltern widersprechen, damit sie lernen, eigene Meinungen zu entwickeln? Und wie sehr sind wir überhaupt „wir selbst“ – oder nur ein Echo unserer Umgebung?Eine gesunde Persönlichkeit ist eine flexible Persönlichkeit, sagt Alex. Denn Interaktion ist kein Solo. Und manchmal hilft ein Gespräch – oder ein Podcast – genau dabei.Wer zugehört hat, hat vielleicht nicht alle Antworten – aber ein paar gute neue Fragen. In der Folge erwähnt:1992 MIT - Steve Jobs spricht mit Denkpausen: https://youtu.be/Gk-9Fd2mEnI?si=3NU7tUQLLZIRa_w4&t=3074Paul Watzlawick: https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Watzlawick Watzlawick - Anleitung zum Unglücklichsein: https://de.wikipedia.org/wiki/Anleitung_zum_Ungl%C3%BCcklichsein Der Name des Windes: https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Name_des_Windes Simon Sinek: https://de.wikipedia.org/wiki/Simon_Sinek --------Noch ein Podcast:Perspektiven auf Software & Design von Chris & Alex.www.bessermit.design --------
Unsterblichkeit & Liebe; Spannung zwischen Rechthaben und Rücksichtnahme; Kung Fu Panda und fantastische Geschichten.  Skadoosh! Jack Black, Kung Fu Panda und ein kleiner Moment der Leichtigkeit – Alex und Chris sind sich einig: Jack Black ist ein guter Mensch. Oder zumindest macht er diesen Eindruck. Wie bei Keanu Reeves. Gibt es eigentlich Persönlichkeiten, bei denen das kollektive Gefühl sagt: Die sind okay?Chris ist ein großer Fan von „Book of Elsewhere“ – ein Buch, an dem Keanu mitgewirkt hat – und plötzlich sind wir mitten in einer Gedankenreise: Kann man unendlich lieben? Zerbricht man daran, wenn man unendlich lebt? Und gibt es nur eine wahre Liebe?Alex im Zitat-Fieber: „Wenn du etwas Wahres sagen willst, erzähle eine fantastische Geschichte.“ Was macht Unsterblichkeit mit der eigenen Moral. Und wer wird gerettet: die Eintagsfliege oder der Mensch?„The mostanti-fascism thing you can do, is believing that people who break the law have absolut rights and should be protected under the law.“
Alex frei nach seiner Erinnerung - Urheber nicht gefunden - Trotzdem sehr wahrMit einem Seitenhieb auf autoritäre Systeme geht es weiter zu Recht und Gerechtigkeit. Sollte man Gesetze befolgen, wenn sie unmoralisch sind? Und was bedeutet das für unseren Alltag, wenn wir mit dem Argument „Die Rechtslage ist eindeutig“ konfrontiert werden – etwa wie Jan Böhmermann auf dem E-Scooter, der entweder auf dem Gehweg oder auf die Schnellstraße ausweichen sollte.„Good books tell the truth, even when they're about things that never have been and never will be. They're truthful in a different way.“
Stanisław LemVom Gesetzestext zur Straße: Verkehr als Spiegel gesellschaftlicher Rücksichtnahme. In Vietnam fließt der Verkehr wie Wasser um Fußgänger herum, in Holland regelt das Konzept der „Shared Spaces“ das Miteinander ohne Ampel und Schild.Wann ist eine Straße sicher? Wie viel Schaden macht ein Lastenrad im Vergleich zum SUV? Und warum hilft „Rechthaben“ im Straßenverkehr eigentlich niemandem?Folgt uns gerne bei diesem wilden Ritt zwischen Herr der Ringe, asiatischem Verkehr und philosophischer Straßenverkehrsordnung. Und vielleicht versteht ihr am Ende auch ein bisschen besser, was „Skadoosh“ mit all dem zu tun hat. In der Folge erwähnt:Kung Fu Panda: https://de.wikipedia.org/wiki/Kung_Fu_PandaJack Black: https://de.wikipedia.org/wiki/Jack_BlackJohn Wick: https://de.wikipedia.org/wiki/John_WickKeanu Reeves: https://de.wikipedia.org/wiki/Keanu_ReevesThe book of elsewhere: https://en.wikipedia.org/wiki/The_Book_of_ElsewhereStanisław Lem: https://en.wikipedia.org/wiki/Stanisław_Lem --------Noch ein Podcast:Perspektiven auf Software & Design von Chris & Alex.www.bessermit.design --------
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