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swisstopo historic
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swisstopo historic

Author: swisstopo historic

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Herzlich willkommen zu swisstopo historic – dem Podcast von swisstopo mit kurzen Geschichten zu historischen Karten.
In regelmässigen Abständen publizieren wir thematische Staffeln zur Amts- und Kartengeschichte von swissstopo.
20 Episodes
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Am Alpenrhein erheben sich die imposanten Felswände des Ellhorns. 1938 wurde der liechtensteinische Berg für die Schweiz plötzlich sehr wichtig. Lukas erklärt, woran das lag und beleuchtet, wie das Ellhorn 1948 schweizerisch wurde.
Als Italien mit dem Bau einer Luftseilbahn begann, war es vorbei mit der Ruhe auf der Testa Grigia. In den 1930er Jahren wurde Felskuppe auf 3479 m ü. M. zu einem Ort bewegter Grenzverhandlungen. Felix verrät, warum ein Stück Metall für Verwirrung sorgte, und wie ein wichtiges Mittagessen Klarheit schuf.
Nirgendwo hat die Landesgrenze einen so komplexen Verlauf wie im Kanton Schaffhausen – so auch bei den deutschen Enklaven Büsingen und Verenahof. Lukas erzählt, wie sie einst entstanden waren, und zeigt, wie man sich im 20. Jahrhundert um pragmatische Lösungen bemühte.
Dort, wo der Inn die Schweiz verlässt, herrschte bis 1868 grosse Unklarheit: Gehörten die Abhänge des mächtigen Piz Mundin zu Österreich oder zur Schweiz? Felix berichtet von Schmuggel, Spionage und Diplomatie im fernen Osten der Eidgenossenschaft.
1862 tritt die Schweiz nach militärischer Eskalation und unzähligen Verhandlungen das Dappental an Frankreich ab. Lukas sucht nach den Interessen beider Parteien und trifft dabei auf den Gründervater von swisstopo, Guillaume-Henri Dufour.
In dieser Staffel widmen wir uns der Landesgrenze der Schweiz. Sie scheint sich seit einer gefühlten Ewigkeit nicht verändert zu haben, doch bei genauem Hinsehen wird klar: Die Schweizer Landesgrenze ist bewegter, als man denkt. Wir zeigen das anhand von fünf Beispielen zu unseren fünf Nachbarländern. Felix spannt zu Beginn der neuen Staffel den grossen Bogen. Er zeigt auf, wie die Schweiz zu ihren Grenzen kam, und welche Rolle swisstopo dabei spielte.
Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg wurde swisstopo erneut wegen der Nomenklatur angegriffen. Der Linguist Guntram Saladin forderte dialektale Flurnamen für die Deutschschweiz. Seine öffentliche Polemik im Stil der Geistigen Landesverteidigung mündete 1948 in Weisungen, die bis heute Bestand haben.
Ortsnamen sollten möglichst beständig sein, damit sie über Jahrzehnte eindeutig bleiben. Wie wurde also mit Änderungswünschen umgegangen? Die Beispiele Celerina/Schlarigna und Meschino (heute Miralago) zeigen, wie es ging.
Wie soll ein Berg auf einer Karte angeschrieben werden, wenn er noch gar keinen Namen hat? In den Alpen herrschte bis ins frühe 20. Jahrhundert eine «Namensarmut», die den Kartografen zu schaffen machte.
Wie sollen die Namen zweisprachiger Gemeinden auf den Karten geschrieben werden? Die Nomenklatur entlang der Sprachgrenze war für swisstopo ein heisses Eisen und brachte dem Amt und seinen deutschen Angestellten um 1913 massive Kritik ein.
Sollen Karten die vor Ort verwendeten Namen wiedergeben oder die einheitliche Schreibweise einer Hochsprache? Diese Frage war nicht nur in der Deutschschweiz virulent, sondern auch für die Patois-Namen auf den Kartenblätter der Romandie.
Die erste Folge der dritten Staffel von swisstopo historic bietet einen Überblick dazu, wie die Namen auf der Dufour- und der Siegfriedkarte erfasst und wiedergegeben wurden. Die Praxis stiess wiederholt auf Widerstand, wie das Beispiel Wil zeigt. Sollen Gemeinden mit dem Suffix -wil auf den Karten -wyl, -weil oder eben -wil geschrieben werden? Und wer entscheidet darüber?
Rimini war in den 1960er Jahren nicht nur Traumdestination europäischer Touristinnen und Touristen, sondern auch das erste digitale Geländemodell der Schweiz: Unter Federführung der Schweizer Armee entstand auf Basis der Landeskarte 1:25 000 ein digitales Punktnetz mit einer Maschenweite von 250 Metern.
In den 1960er Jahren standen für die Landestopografie erste Grossrechner in Rechenzentren bereit. Um diese effizient nutzen zu können, brauchte es die Kreativität junger Ingenieure.
Der erste wissenschaftliche Taschenrechner HP-35 war ein Meilenstein. Seine Entwicklung steht in Zusammenhang mit bedeutenden Momenten der globalen Digitalisierungsgeschichte. Sein Einsatz war auch für Ingenieurinnen und Ingenieure in der Schweiz bald unverzichtbar.
Am Beispiel Hans Accolas zeigt Felix auf, wie intensiv Geodäten bis in die 1960er Jahren mit Rechenarbeiten belastet waren. Am Beispiel der Curta Rechenmaschine erklärt er, welche mechanischen Hilfsmittel sie dabei unterstützen.
Wasserkraft S1 E4

Wasserkraft S1 E4

2022-08-2314:06

Wasser zur Elektrifizierung der Schweiz: Felix zeigt am Beispiel Gübsensee auf, welche persönlichen Geschichten hinter menschengemachten Landschaftsveränderungen stecken.
Sumpf S1 E3

Sumpf S1 E3

2022-08-2314:51

Lukas und Felix zoomen auf der Dufourkarte ins Grosse Moos, wo sich noch in den 1860er Jahren ein riesiges Sumpfgebiet erstreckte und betrachten, wie im Sumpf gelebt wurde. Anschliessend staunen sie, wie stark sich diese Landschaft bereits wenige Jahre später auf den ersten Blättern der Siegfriedkarte verändert hatte.
Gletscher S1 E2

Gletscher S1 E2

2022-08-2313:41

Sie stechen im Kartenbild der Dufourkarte aus der dunklen Reliefschattierung der Alpen hervor: die Gletscher. Felix geht der Frage nach, warum die Gletscher Ende des 19. Jahrhunderts auch bei der Landestopografie zum Untersuchungsobjekt wurden.
Seetiefen S1 E1

Seetiefen S1 E1

2022-08-1716:18

Was hat ein Anker auf einer amtlichen Karte der Schweiz verloren? In der ersten Folge tauchen Felix und Lukas in die Geschichte der ersten Seetiefenmessungen in der Schweiz ein.
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