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BZ am Ohr

Author: Badische Zeitung

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Eine Woche, ein Thema, das Südbaden bewegt – das ist "BZ am Ohr". In diesem Podcast sprechen BZ-Redakteure und Redakteurinnen mit Menschen aus der Region – immer über ein Thema, über das man in Südbaden gerade spricht. Das kann Aktuelles sein, ein Kriminalfall oder spannende Hintergründe einer BZ-Geschichte. Auch andere Redakteurinnen und Redakteure der Badischen Zeitung kommen als Gesprächspartner ans Mikrofon: Sie berichten von ihren Recherchen oder teilen ihre Expertise. Neue Folgen gibt's immer donnerstags - hören Sie rein!
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Am 8. März haben die Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg die Wahl: Wie soll der neue Landtag aussehen? Insgesamt stehen 21 Parteien zur Wahl - Chancen auf das Amt des Ministerpräsidenten haben die CDU mit Manuel Hagel an der Spitze und die Grünen um Cem Özdemir. Wie ticken die beiden Spitzenkandidaten, wo kommen sie her? Wie wollen sie die Wirtschaft wieder in Schwung bringen? Wie bekommt mit ihnen jedes Kind die gleichen Bildungschancen? Und was ist eigentlich mit dem Klima? BZ-Politikchef Dietmar Ostermann hat beide Kandidaten im Wahlkampf erlebt. Im Podcast ordnet er ihre Ideen ein, erklärt, wo er Unterschiede zwischen den beiden sieht - und verrät auch, für wie glaubwürdig er sie hält. Dabei kommen natürlich auch die beiden Politiker Özdemir und Hagel selbst zu Wort, mit Zitaten aus BZ-Veranstaltungen. Und: Erstmals dürfen auch 16- und 17-Jährige bei einer Landtagswahl im Südwesten wählen. Ostermann sagt, warum er das für richtig hält, warum bei dieser Landtagswahl jeder zwei Stimmen hat und wie groß eigentlich das Erbe von Winfried Kretschmann ist.
Wie lebt ein Jugendlicher mit einer Autismus-Spektrum-Störung, wie meistert er seinen Alltag, was fällt ihm schwer? Davon berichtet der 17-jährige Ian bei der Podiumsveranstaltung „Kinderheilkunde im Dialog“ zum Thema Autismus-Spektrum-Störung bei Kindern und Jugendlichen, eine Kooperation der Badischen Zeitung und der „Initiative für unsere Kinderkliniken“, die Geld für die Kinder- und Jugendpsychiatrie in Freiburg sammelt. Hier erzählen Betroffene und Experten vom Leben mit Autismus. Was genau ist Autismus eigentlich? Sind Betroffene gesund, komisch - oder krank? Wo finden Eltern Unterstützung? Und wie schwierig ist es im Alltag, diese Unterstützung auch wirklich zu bekommen? Darum geht es in dieser Sonderfolge von BZ am Ohr, moderiert von BZ-Redakteurin Katharina Meyer. Dieser Podcast bietet wertvolle Informationen, persönliche Einblicke und einen offenen Austausch rund um das Thema Autismus-Spektrum-Störung bei Kindern und Jugendlichen. Er informiert Eltern, Fachkräfte und alle Interessierten über die Störung, die Betreuende – und vor allem das Betreungssystem – häufig vor Herausforderungen stellt. Die Veranstaltungsreihe „Kinderheilkunde im Dialog“ wird auch 2026 fortgesetzt.
Mut entsteht, wenn man macht“, sagt Wiebke Lühmann über das „Abenteuer ihres Lebens“, eine Radreise aus Freiburg bis zum Kap der guten Hoffnung. 14 Monate war sie unterwegs, als sie im Dezember 2024 zurückkehrt nach Deutschland. Im Gepäck: Momente von Freiheit, Hoffnung und Kraft. Grenzen - die von 22 Ländern, die ihres eigenen Körpers und solche, von denen sie vor ihrer Reise keine Ahnung hatte. Im Podcast spricht die radreisende Freiburgerin über ihren Aufbruch nach einer Trennung, das alleine Reisen - und dennoch zusammen mit anderen unterwegs zu sein, über Angst und Stereotype, atemberaubende Natur und immer wieder tiefe menschliche Begegnungen, in denen sie das größte Glück an den abgelegendsten Orten fand. Nicht nur auf ihrem Instagram-Account macht sie sich außerdem dafür stark, auch oder gerade als Frau einen eigenen Weg zu gehen, anstatt vor jedem Schritt zu fragen, was erlaubt ist - und was nicht.
Fasnacht – für die einen bedeutet das schöne Tradition, Gemeinschaft, Feiern – und für die anderen ist das alles ein wenig befremdlich, das bunte Narrenhäs, die Brauchtumspflege und die mehr oder weniger wilden Partys rund um die Fasnachtszeit. Lisa Eckert gehört zur ersten Sorte. Sie will versuchen, ihre Leidenschaft für Fasnacht auch an andere weiterzugeben. Wie viele andere Närrinnen und Narren ist sie in eine Zunft „reingeboren“ worden, und zwar bei den Ribblinghielern Freiburg aus dem Stadtteil Stühlinger. Mit 23 Jahren wurde Lisa schon deren Zunftvögtin, also Vorstand des Vereins. Inzwischen ist sie 30 Jahre alt, hat einen zweijährigen Sohn und wohnt mit ihrer kleinen Familie in Herbolzheim. Fasnacht spielt nach wie vor eine wichtige Rolle in ihrem Leben: "Das hat gerade Priorität 1". Deshalb hat sie Anfang Februar auch die ganze Familie zusammengetrommelt und ins Häs gesteckt, um am großen Kinder- und Narrenumzug im Freiburger Stadtteil St. Georgen Anfang Februar mitzumachen. Kurz bevor der Umzug losgeht, mitten im Narrengewusel, treffen wir sie für die Podcastfolge. Welche Ideen und Hoffnungen sie hat, damit die traditionelle Fasnacht noch über Generationen erhalten bleibt, und warum ihre Narrenfigur immer weint, das erzählt sie im dieser Folge von "BZ am Ohr" - und nimmt die Hörerinnen und Hörer mit zum Fasnachtsumzug.
Kinder spielen, Menschen trinken Kaffee, plaudern, lachen: An Markttagen wirkt er wie ein ganz normaler Platz. Doch der Stühlinger Kirchplatz in Freiburg hat auch eine dunkle Seite, mit Drogen, Kriminalität, Gewalt. Die Stadt will den Platz wieder für alle sicher und schön machen - auch mit einem Kulturkiosk. Betreiben wird ihn Stephanie Boye. Sie hat einige Jahre im Senegal gelebt und geht schon seit Jahren immer wieder auf den Platz, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Was hat sie mit dem Kulturkiosk vor? Warum kommt es ihr gar nicht so auf ihre eigenen Ideen an? Fühlt sie sich auf dem Platz auch mal unsicher? Was hält sie von Messerverbot und Videoüberwachung? Kann Kultur wirklich einen Kriminalitäts-Hotspot retten? Und was hat das alles mit einem senegalesischen Automechaniker zu tun? Davon erzählt Stephanie Boye hier, bei BZ am Ohr. NEUE BZ-PODCAST-SERIE: PLATZANGST Für die neue BZ-Podcast-Serie Platzangst gehen die Reporter Joshua Kocher und Jannik Jürgens auf Spurensuche auf dem Stühlinger Kirchplatz. Der Platz gilt seit Jahren als Kriminalitätsschwerpunkt. Wie ist es dazu gekommen und wo liegen heute die größten Probleme? Welche Lösungsansätze gibt es und was sagen die Menschen, die täglich mit dem Platz zu tun haben? Die erste Folge erscheint am 6. Februar, die zweite am 13. Februar und die letzte Folge am 20. Februar 2026. >> Platzangst ist zu hören auf mehr.bz/Platzangst und überall, wo es Podcasts gibt. FREIBURGER OB-WAHL Die Freiburgerinnen und Freiburger wählen am 26. April einen neuen Oberbürgermeister oder eine neue Oberbürgermeisterin. Das bedeutet: In den kommenden Wochen wird der Wahlkampf an Fahrt aufnehmen und die Kandidierenden werden mit ihren Wahlprogrammen versuchen, Stimmen in der Stadt zu sammeln. Doch sind das auch tatsächlich die Themen, die euch in Freiburg am meisten bewegen? Das wollen wir, die Freiburger Lokalredaktion der BZ, zusammen mit dem Recherchenetzwerk Correctiv herausfinden. Dafür haben wir das Projekt „Deine Stimme, deine Themen“ gestartet. Unser Ziel ist es, euch in den kommenden Wochen zuzuhören und die Themen und Fragen zu sammeln, die euch wichtig sind. Nehmt dazu gerne an unserer Umfrage unter mehr.bz/deinestimme teil oder kommt vorbei, wenn wir am Freitag, 6. Februar, 17 Uhr, und Samstag, 21. Februar, 11 Uhr, unsere Redaktion für euch öffnen (Kaiser-Joseph-Straße 229). Eure Anliegen sollen den Kern unserer Berichterstattung bilden. Wir freuen uns auf eure Themen.
Die Demokratie in Deutschland ist so gefährdet wie lange nicht mehr. Es braucht Menschen, die sie verteidigen. Eine von ihnen ist Jenny Haas. Sie ist Sprecherin der Initiative „Aufstehen gegen Rassismus“ in Offenburg. Mit ihren Mitstreitern dokumentiert sie demokratiefeindliche Umtriebe in der Region – und wird dabei auch zur Zielscheibe. Im Podcast BZ am Ohr erzählt sie, wie sie damit umgeht, wenn sie angefeindet, angespuckt, angeschrien wird. Sie erklärt, warum sie die AfD für so gefährlich hält - und ein Verbotsverfahren für dringend nötig. Nicht nur in Ostdeutschland gebe es Menschen mit rassistischen und menschenfeindlichen Ansichten, sagt Jenny Haas. Wie gut grenzen sich die anderen Fraktionen im Gemeinderat von Offenburg von der AfD-Fraktion ab? Was ist eigentlich mit dem Antisemitismus von Links? Was macht Jenny Haas Hoffnung? Und was kann jede und jeder Einzelne tun?
Bei Gina Kutkat im Podcast-Studio sitzen heute die Freiburger Zwillingsbrüder Felix und Till Neumann. Als Musikerduo Zweierpasch haben sie gerade das Bundesverdienstkreuz von Frank-Walter Steinmeier verliehen bekommen. In seiner Laudatio nannte der Bundespräsident sie ein „Bollwerk gegen die Gleichgültigkeit“. „Ein Gänsehautmoment“, sagt Felix Neumann. Seit über zehn Jahren macht der 42-Jährige zusammen mit seinem Bruder Till politischen HipHop, der für Frieden und gegen Grenzen ist. Wie gehen die beiden damit um, dass die Welt, für die sie einstehen, gerade dabei ist, zu zerbröckeln? „Mein Rückzugsort ist die Musik. Wenn ich Texte schreibe, verarbeite ich, was gerade auf der Welt passiert“, sagt Till Neumann. Zweierpasch steht für politischen Rap, der immer eine Botschaft hat. Im Podcast sprechen sie über den schmalen Grat zwischen Botschafter und Moralapostel, persönliche Zweifel und die Frage, ob Musik in einer zerbrechenden Weltordnung wirklich etwas verändern kann. Und sie verraten, wie oft sie sich als eineiige Zwillingsbrüder wirklich streiten.
Ohne Sex kann man leben, aber nicht ohne Beachtung, sagt Irmtraud Tarr. Die 75-jährige Psychotherapeutin weiß, wie wichtig der Kontakt zu anderen Menschen ist. Und wie sehr man unter Einsamkeit leiden kann. Innerhalb von nur zwei Monaten hat sie fünf nahestehende Menschen verloren. Drei enge Freunde sind gestorben, ihre Mutter – und ihr Mann. Um den Verlust und die Einsamkeit besser zu verarbeiten, hat Irmtraud Tarr ein Buch darüber geschrieben. Unter dem Titel „Einsamkeit – vom Mut, sich selbst und anderen zu begegnen“ ist es im Patmos-Verlag erschienen. Irmtraud Tarr lebt in Rheinfelden. Sie hat Lehraufträge an verschiedenen Hochschulen und diverse Sachbücher geschrieben. Im Dreiländereck, aber auch international ist sie als Konzertorganistin bekannt. 2016 hat sie die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg bekommen, mit der Verdienste um das Gemeinwohl geehrt werden. Bei BZ am Ohr erklärt Irmtraud Tarr, wo der Unterschied zwischen einsam und allein sein ist, wie Corona die Gesellschaft verändert hat und wie man als Single nicht einsam wird. Sie spricht darüber, ob man der Einsamkeit vielleicht auch etwas Positives abgewinnen kann und wo die Einsamkeit überhaupt herkommt – denn sie betrifft ganz schön viele Menschen. Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung hat 2025 ergeben, dass sich in Baden-Württemberg mehr als ein Drittel, nämlich gut 38 Prozent der Menschen, einsam fühlen. Deshalb sagt Irmtraud Tarr natürlich auch, was ihr hilft, wenn sie einsam ist.
Mal eben ein Hotel und Restaurant übernehmen, das Romantik Hotel & Restaurant Spielweg im Münstertal – das hat Viktoria, Viky Fuchs gemacht, zusammen mit ihrer Schwester Kristin. Wobei das mit „mal eben“ natürlich nicht ganz stimmt – genau darüber sprechen wir mit der Köchin, Küchenchefin und TV-Kochshow-Star Viktoria Fuchs aus dem Schwarzwald: Was heißt es eigentlich, einen Familienbetrieb in die sechste Generation zu führen, mit Mitte dreißig, einem kleinen Kind und drei Generationen unter einem Dach, die jeden Tag zusammen leben und arbeiten? Mit Dutzenden Mitarbeitenden, anspruchsvollen Gästen und mehreren Fernsehshows im Jahr. Daher kennt ihr Viktoria Fuchs vielleicht. Egal ob „Kitchen Impossible“, „Küchenschlacht“ oder „Fuchs und Vogel“, wahrscheinlich ist Euch Viky schonmal über den Bildschirm oder den Instagram-Feed gelaufen. Passend zum Jahresende ging es um: Übergänge. Von einer Generation zur nächsten, von der Köchin zur Chefin und natürlich von 2025 in 2026, mit allem was dazugehört: Ein schönes Weihnachtsessen und Pläne schmieden. Ihre Pläne teilt Viky Fuchs im Podcast mit uns. Schön dass ihr dabei seid. Die weiteren Folgen von "Kochen, essen, posten", der Gastro-Weihnachtsserie der Badischen Zeitung, hört ihr hier: Folge 1: Vegane Vesperstube im Schwarzwald - wie geht das? Folge 2: Mira Maurer über das Kochen zwischen Showküche und Instagram
Wer Mira Maurer ist, das muss man in Südbaden eigentlich niemandem mehr erklären. In den letzten Jahren hat sich die Freiburger Köchin als Fernsehköchin, Instagram-Köchin und BZ-Kolumnistin einen Namen gemacht. Mit ihrer authentisch-badischen Art begeistert sie auf Instagram über Hunderttausend Fans. Und auch im Gespräch bei BZ am Ohr zeigt sie sich nahbar und sympathisch. Was treibt sie an, wo will sie noch hin? Im Podcast wird Mira Maurer auch ein bisschen privater: Sie erzählt, dass Freunde sie nur noch selten zum Essen einladen und verrät, welche Zutat bei ihr immer im Kühlschrank ist. Außerdem hat sie jede Menge Tipps: Wie reagiert man am besten, wenn einem das Essen in einem Restaurant nicht schmeckt und wie macht man das Weihnachtsessen unkompliziert? Diese Folge ist Teil einer kleinen Serie, einem 3-Gänge-Menü zu Weihnachten. In der ersten Folge erzählen Sina und Marcel Hildmann, wie ihre vegane Vesperstube an einem Wanderweg mitten im Schwarzwald bei den Leuten ankommt. Und Im dritten Teil spricht Gourmet-Köchin und Instagram-Star Victoria Fuchs aus dem Münstertal von Übergängen - hin zu ihrem eigenen Restaurant und ins neue Jahr. Diese Folge erscheint am 23. Dezember. Mehr von Mira Maurer gibt es hier: In ihrer Kolumne "Mira empfiehlt" erzählt sie, welche Restaurants und Cafés in Südbaden es ihr angetan haben – und was ihr dort besonders gut schmeckt. Auf dem BZ-Instagramkanal gibt's Videos von Mira. Alle Folgen von BZ am Ohr gibt es hier. Und hier geht's zur Weihnachtsaktion: Welches Tablet liegt bei Ihnen unterm Baum? Bestellen Sie jetzt BZ-Digital Premium mit einer Laufzeit von 24 Monaten und sichern Sie sich ein Apple iPad oder das brandneue Samsung Galaxy Tab kostenlos!
Vegane Vesperstube, mitten im Schwarzwald? Wie passt das zusammen? Für Sina und Marcel Hildmann passt das wunderbar - vegan leben, kochen, essen und das als Influencer bei Instagram zeigen. Die beiden betreiben in Ottenhöfen in der Ortenau einen Gnadenhof für Tiere, mit einer veganen Gastronomie dabei - den Lebenshof Mut im Bauch. Wie sie mit Mitte 30 diese große Lebensentscheidung getroffen haben, ob ihre Kinder auch vegan leben und warum es rund um ihren Lebenshof einen Shitstorm inmitten der veganen Szene gab, das erzählen sie hier, bei BZ am Ohr, dem Podcast der Badischen Zeitung. Diese Folge ist Teil einer kleinen Serie, sozusagen ein 3-Gänge-Menü zu Weihnachten! In der zweiten Folge erzählt die Freiburger Köchin Mira Maurer von der Vielfältigkeit ihres Berufs von Instagram bis Showküche – zu hören ab 18. Dezember. In Teil 3 spricht Gourmetköchin und Insta-Star Viktoria Fuchs aus dem Münstertal von Übergängen, hin zu ihrem eigenen Restaurant und natürlich ins neue Jahr. Zu hören in der Weihnachtswoche.
Kasi und Antonius sind Mitte 20 und sind vor ein paar Jahren zum Studieren nach Freiburg gezogen. Das Studium ist Vergangenheit, denn mittlerweile sind die beiden erfolgreiche Indie-Pop-Künstler. 2022 haben sie ihren ersten Song rausgebracht, 2023 gelang mit "Vielleicht in einem Jahr" der Durchbruch. Gerade erst haben sie zwei ausverkaufte Konzerte in Freiburg gespielt. „Das ist ein krasses Gefühl, das man sich so nicht kaufen kann“, sagt Antonius über den Moment auf der Bühne. Wie war ihr Jahr 2025 und was erwartet die Fans auf dem neuen Album „Kids“?
Mit Felix Rothenhäusler zieht nicht nur ein flammendes Herz und eine pinke Webseite ins Theater Freiburg ein. Der neue Intendant steht für Wandel – was treibt ihn an, wie versteht er Theater? Ist jetzt alles hipper, frischer, offener? Wie will das Theater neue Zielgruppen erschließen, ohne die alten zu verprellen? Wie viel Platz ist für Subkultur und junge Menschen? Im Live-Podcast mit den BZ-Redakteur*innen René Zipperlen und Dora Schöls im Freiburger Café Hermann spricht Rothenhäusler über seinen Ansatz. Er erklärt, warum das Theater nicht alle Erwartungen erfüllen kann – und das vielleicht auch gar nicht will. Er erzählt von seinem ersten Theaterbesuch, bei dem er empört den Saal verlassen hat. Und er verrät, ob ihn die Größe des Freiburger Hauses auch nervös macht. Der nächste Live-Podcast der BZ wird übrigens im Theater stattfinden: am 13. Februar, mit Wiebke Lühmann, die mit dem Fahrrad von Freiburg bis nach Kapstadt geradelt ist. Termin jetzt vormerken!
In der Gemeinschaftsküche Kaffee trinken und dann einen Sterbenden in seinen letzten Tagen begleiten: Das ist für Schwester Miriana kein Gegensatz, sondern Alltäglichkeit. Die Ordensschwester leitet das Karl Josef Hospiz in Freiburg und sorgt mit ihrem Team dafür, dass sich die Sterbenden sicher und geborgen fühlen. Die BZ hat sie im Hospiz besucht: Helle Räumlichkeiten, freundliche Menschen und acht Türen mit dem Namen „Kaiserstuhl“ oder „Tuniberg“, hinter denen die Gäste sich aufhalten. Die Ordensschwester führt uns in den Gemeinschaftsraum, um ein Gespräch über den Tod, das Sterben, aber auch das Leben zu führen. Schwester Miriana und vier ihrer Kolleginnen sind auch Teil der Podcastserie „Jenseits der Schwerkraft“, die am Freitag, 21. November, bei der BZ erscheint. In der zweiten Staffel „Der letzte Ort auf Erden“ nehmen uns Lukas Fleischmann und Ralph Würschinger mit ins Hospiz in Freiburg und versuchen die Frage zu beantworten, was Menschen am Ende ihres Lebens beschäftigt. Überall dort, wo es Podcasts gibt.
Von der weiten Welt in den Schwarzwald: Geraldine Schüle (32) ist in ihrem Leben durch die halbe Welt gereist. Immer auf der Suche nach sich selbst und einem Zuhause. Gefunden hat sie es im Kreis Waldshut, auf einem 500 Jahre alten Hof. Den saniert sie nun gemeinsam mit ihrem Mann Patrick (35). Eingezogen sind sie aber erstmal so - ohne Heizung, ohne warmes Wasser in der Küche. Und das mit zwei kleinen Kindern. Die BZ hat sie auf ihrem Hof besucht. Die Kühe verstecken sich an diesem Novembertag leider im Nebel, dafür begrüßen uns Hund und Katze. Und in der Küche, wo wir das Interview aufnehmen, ist es zum Glück warm, dank Küchenhexe und selbst geschlagenem Holz. Im Podcast erzählt Geraldine, wie es sich anfühlt, von einem Tiny House in einen riesigen Schwarzwaldhof zu ziehen. Wie sie als Landwirte und Selbstversorger leben können, obwohl sie das nie so richtig gelernt haben. Wie sie völlig unverhofft zum Instagram-Star wurde - und warum ihr dort mehr als eine halbe Million Menschen bei ihrem Alltag zuschauen. Über den Hof hat Geraldine Schüle auch ein Buch geschrieben. Mit „Unser wilder Hof“ ist sie zu Lesungen in der Region unterwegs: Am 19. November in Freiburg, am 9. Dezember in Waldshut-Tiengen und am 4. März in Titisee-Neustadt.
Raphael Büchel ist 41 Jahre alt und sitzt mit Schülerinnen und Schülern n in der Klasse, die kaum älter sind als sein eigener Sohn. Aktuell lernt er in der Berufsschule, was man als Fachkraft für Lagerlogistik alles wissen muss. Er hat nach einer zehnjährigen Karriere in einem großen Discounter nochmal einen Wechsel gewagt. Ella Hartmann steht mit 44 Jahren kurz vor ihrer ersten Berufsausbildung. Sie wird sich bald einen Traum erfüllen und eine Ausbildung zur anästhesietechnischen Assistenz beginnen. Welche Schritte die beiden Freiburger dazu bewegt hat, diesen Weg zu gehen, welche Zweifel sie zwischendurch hatten und welche Tipps sie bei der Ausbildungssuche haben, erzählen sie in dieser Folge von BZ am Ohr.
Wie ist Björn Höcke aufgewachsen, was hat ihn geprägt und wann kam seine rechtsextreme Gesinnung ans Licht? Diesen Fragen geht der Journalist und Autor Frederik Schindler in seinem Buch „Höcke - Ein Rechtsextremist auf dem Weg zur Macht“ nach, das im Freiburger Herder Verlag erschienen ist. Schindler berichtet seit 2018 über die AfD. Seit der Bundestagswahl 2021 ist er als Redakteur im Ressort Innenpolitik für die AfD-Berichterstattung der "WELT" und "WELT AM SONNTAG" zuständig. BZ-Redakteur Sebastian Kaiser spricht mit ihm über die Schulzeit, in der er mal in einer Bundeswehruniform auftauchte. Im Podcast geht es aber vor allem um die Strategie, mit der Björn Höcke versucht, an die Macht zu kommen. Und die beiden Journalisten sprechen über den Umgang mit der AfD.
Ein Mann, ein Berg, ein Schirm: Der 37-jährige Tim Fritz aus Todtnau lernte mit zwei Jahren Skifahren und ist in den Bergen zuhause. Anfang September erfüllte er sich einen Traum und erklomm alleine das Matterhorn - um dann ein paar Stunden später mit dem Gleitschirm vom Gipfel zu fliegen. „Da war ich erstmal richtig erleichtert“, sagt er im Video-Podcast BZ am Ohr. Dann kamen die Glücksgefühle. Gilt das Matterhorn als schwieriger Berg? Wer sollte es sich den Auf- und Abstieg zutrauen und wer nicht? Tim Fritz ist Profibergsportler, verfügt über mehrere Bergführer-Ausbildungen und kann potentielle Gefahren gut einschätzen. Wie er sich auf solch eine Tour vorbereitet, wie die Stimmung auf dem Matterhorn-Gipfel war und welche mentalen Tipps er für andere Bergliebhaber hat, erzählt er in dieser Video-Folge BZ am Ohr.
So hatte er sich seinen ersten Tag nicht vorgestellt: Christian Emrich ist der neue Chef der Freiburger Feuerwehr. Und direkt zu seinem Start ist in einem Industriegebiet in Freiburg-Hochdorf einer der größten Brände der Stadtgeschichte ausgebrochen. Die Rauchsäule war kilometerweit zu sehen. Und mittendrin war Christian Emrich. Der 41-jährige Rettungsingenieur kommt aus Schwanau im Ortenaukreis. Nach dem Studium in Offenburg und Köln war Emrich viele Jahre in München, bevor er 2024 wieder zurück in die Heimat wechselte, erst ans Regierungspräsidium Freiburg. Seit Oktober ist er nun der neue Leiter des Freiburger Amtes für Brand- und Katastrophenschutz und Kommandant der Feuerwehr Freiburg. Im Podcast erzählt er, wie sich das anfühlt, mitten in einem Großbrand. Wie er damit umgeht, jetzt für die Sicherheit der Menschen in Freiburg verantwortlich zu sein. Er spricht über die Bedeutung von Ehrenamt, darüber, wie die Feuerwehr der Zukunft aussieht und warum die Freiburger Feuerwehr keine eigenen Drohnen braucht.
Instagram, Tiktok und Co.: Junge Menschen informieren sich kaum noch über klassische Medien. Trotzdem haben Zeitung und Radio eine Zukunft, sagt der langjährige Freiburger SWR-Studioleiter Christoph Ebner bei BZ am Ohr. Er ist Nachrichtenjunkie, Hotzenwälder, Katholik — all das hat Christoph Ebner geprägt. Seinen Berufsweg hat der heute 66-Jährige einst begonnen als rasender Jungreporter in Murg und Bad Säckingen. Er sei aufgrund seiner Neugier Reporter geworden, sagt Ebner – ein „Wunderfitz", wie man Schwarzwald sagt“. Vom Bleisatz bis zur KI hat er in den fünf Jahrzehnten alles miterlebt. Für den SWR hat er unter anderem in Baden-Baden in der Nachrichtenredaktion und seit 2016 in Freiburg gearbeitet, erst als Redaktionsleiter, danach seit 2019 als Studioleiter. Nun ist er in den Ruhestand gegangen. Im BZ-Podcast erzählt er von seiner Passion für die lokale und regionale Nachricht und schaut auf den Journalismus, der vor großen Herausforderungen steht. 70 Prozent der 14- bis 29-Jährigen, so sagen es Studien, bekommen ihre Nachrichten über Instagram und Tiktok. Trotzdem ist sich Christoph Ebner sicher, dass die klassischen Medien, dass Hörfunk, Fernsehen und Print eine Zukunft haben. „Vieles was wir im Lokalen machen, das steht nicht in Google. Das steht erst in Google, wenn wir darüber berichtet haben.“
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Comments (1)

Momo Benninghoven

Schade, dass der Ton so schlecht ist. Aber toller Podcast.

Dec 24th
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