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Der Weg der Stoa
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Der Weg der Stoa

Author: Anne Gehrmann und Alexander Zock

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Description

„Der Weg der Stoa“ ist ein Reflexionsraum für die antike Lebensphilosophie des Stoizismus. Der Podcast versucht den Stoizismus über seine Texte greifbar zu machen, sie ausgehend von diesen zu ergründen und last but not least ihm aus moderner Perspektive näher zu kommen. Zusätzlich zu Textinterpretationen laden wir auch Gäste ein oder präsentieren Dialoge zu Praxisthemen des Stoizismus.

Alle wichtigen Informationen rund um diesen Podcast sowie einen begleitenden Blog findest Du auf der Website: www.Weg-der-Stoa.de.

Wenn Du den "Weg der Stoa" unterstützen willst, so kannst Du das über die Steady-Seite des "Wegs der Stoa" tun:

https://steady.page/de/der-weg-der-stoa/about

82 Episodes
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In dieser Episode besprechen Anne und Alex den 1. Brief Senecas and Lucilius. In diesem Brief spricht Seneca über den Wert der Zeit für uns Menschen. Die beiden gehen durch den Brief und prüfen, inwieweit Senecas Ausführungen für unseren Alltag noch Relevanz besitzen. Der spannende Befund ist, dass sie noch sehr aktuell sind.
In dieser Folge sprechen Anne und Alex über die Frage, wie man eigentlich "stoisches Journaling" macht und ob ein solches "Journal" eigentlich notwendig ist. Die beiden sprechen hierzu über ihre eigenen täglichen Routinen im Umgang mit dem Stoizismus und berichten auch von der Praxis anderer Personen. Wie immer zeigt sich in diesem Gespräch, dass die Antwort nicht einfach zu geben ist und jeder für sich seine eigene Praxis finden muss.
In der ersten Folge in neuem Jahr schauen Anne und Alex auf sehr persönliche Art und Weise auf das Jahr 2025. Hierbei sprechen sie zunächst über ihr Podcast-Projekt "Der Weg der Stoa". Wo stehen sie nach über 50 gemeinsamen Podcast-Folgen. Danach sprechen sie über ihr persönliches Fazit zu 2025. Abschließend werfen sie noch einen Blick auf das neue Jahr 2026 und fragen sich, was die Zukunft bereithalten wird und wie man aus stoischer Perspektive mit diesen Aussichten umgehen kann.
In unserer Weihnachtsfolge sprechen Anne und Alex über das Feiern von Festen aus stoischer Perspektive. Hierbei kommen Fragen zur Sprache wie: - Hatte die Stoa Feiertage? - Welche Rituale könnten Stoiker praktizieren? - Wie verhält man sich bei Festen stoisch? Und vieles mehr. Hört mal rein.
In dieser abschließenden Episode ihrer Marc Aurel Triologie mit Tino Deckert, sprechen Anne und Alex mit Tino Deckert über die Quellen und die Auswirkungen des Denkens und Schreibens von Marc Aurel. Die Drei betrachten in ihrer Diskussion z. B. die Frage, ob Marc Aurel nur Stoiker war oder ob er auch an anderen philosophischen Quellen angeschlossen hat. Zusätzlich betrachten sie auch die Frage, welche Auswirkungen das Denken und Schreiben von Marc Aurel in den letzten 2000 Jahren hatte. Hierbei wird sich zeigen, dass entgegen seiner eigenen Sichtweise, sich Marc Aurel über sein Schreiben dem Vergessen entzogen hat.
In der zweiten Folge ihrer dreiteiligen Marc Aurel Serie mit Tino Deckert, sprechen die Anne und Alex mit Tino Deckert über die Selbstbetrachtungen des Marc Aurel. Tino Deckert beschreibt in dieser Diskussion die Geschichte der Selbstbetrachtungen und erklärt ihre innere Struktur, ihren Charakter und ihre Tonalität. Die Selbstbetrachtungen erweisen sich hierbei als ein komplexes Werk, dass eigentlich nie zur Veröffentlichung gedacht war.
In dieser Folge beginnen Anne und Alex ihre Trilogie zu Marc Aurel zusammen mit Tino Deckert. In der ersten Folge beantwortet Tino Deckert den beiden Fragen zu Leben und der Zeit Marc Aurels. Im Gespräch kommen neben vielen biographischen Details auch Fragen zu der Zeit Marc Aurels zur Sprache. Hierbei zeigt sich, dass Marc Aurel in vielerlei Hinsicht ein besonderer Kaiser, in einer besonderen Zeit war.
In dieser Episode 72, der letzten Folge in der Serie zur personalen Entwicklung in der Stoa, widmen sich Anne und Alex einem der zentralsten und mächtigsten Konzepte der stoischen Philosophie: der Prohairesis. Dieser griechische Terminus, maßgeblich von Epiktet geprägt, beleuchtet das, was in unserer völligen Kontrolle liegt: unsere Urteile, Absichten und Einstellungen. Prohairesis ist untrennbar mit dem freien Willen und dem Selbst verbunden und bildet den Kern des moralischen Charakters des Menschen. Erfahrt, warum die stoische Prohairesis mehr als nur eine Wahl ist und wie das Verständnis dieses Konzepts euer Leben – und eure Entwicklung – grundlegend verändern kann.
In dieser Episode sprechen Anne und Alex über das "Vier Personen"-Modell von Panaitios von Rhodos. Das Modell beschreibt die Aspekte unserer Person, unseres ICH, welche wir betrachten sollen, wenn wir eine wichtige Entscheidung treffen müssen. Es liefert damit eine Art Fragenkatalog, um in solchen Situationen eine Orientierung zu finden. Alex spricht in der Episode auch über seine Erweiterung des Modells um einige Aspekte, die man in der Theorie der Oikeiosis finden kann. Die Episode bietet auch eine praktische Hinweise dafür, wie das Modell im Alltag Orientierung liefern kann.
In dieser Folge von „Der Weg der Stoa“ sprechen Anne und Alex über eines der zentralsten und zugleich am wenigsten verstandenen Konzepte der stoischen Philosophie: Oikeiosis – die Idee der „Aneignung“ oder „Zueignung“ des Selbst und der Welt. Sie beleuchten, wie die antiken Stoiker Oikeiosis als dynamischen Prozess der Selbstentwicklung verstanden haben: vom ersten Selbsterhaltungsimpuls über die Entfaltung von Vernunft bis hin zur ethischen Einsicht, dass wir Teil eines größeren Ganzen sind. Im Gespräch geht es um Fragen wie: - Wie verstehen die Stoiker personale Entwicklung – und worin unterscheidet sie sich von modernen Konzepten wie „Selbstverwirklichung“ oder „Persönlichkeitsentwicklung“? - Welche Rolle spielt Oikeiosis im Verhältnis zwischen Selbstsorge und Gemeinwohl? - Und wie kann das Prinzip der Oikeiosis heute in Führung, Coaching und persönlicher Lebenspraxis wirksam werden? Kleine Korrektur: Alex spricht an einer Stelle von Patroklos, er meinte da allerdings Paris. Sorry!
In der abschließenden dritten Folge ihrer Reihe zu Senecas „Über den Zorn“ tauchen Anne und Alex in die therapeutischen Ansätze des römischen Philosophen ein. Sie zeigen, wie Seneca den Zorn nicht nur beim Einzelnen, sondern auch als kollektives Phänomen ganzer Völker und als zerstörerische Kraft absoluter Herrscher beschreibt. Gemeinsam diskutieren sie, warum Zorn so gefährlich werden kann, wie Macht seine Grausamkeit verstärkt – und welche praktischen Übungen Seneca empfiehlt, um Zorn vorzubeugen, ihn zu zähmen und in innere Klarheit zu verwandeln.
In dieser Episode sprechen Anne und Alex über das 2. Buch von Seneca, dass er über den Zorn geschrieben hat. Diese Episode schließt an die letzt an, in der die beiden das 1. Buch besprochen haben. Nach dem in diesem Buch die Erscheinungsformen und der Charakter des Zorns im Vordergrund standen, spricht Seneca im 2. Buch über das Wesen des Zorns. Insbesondere die Frage, ob der Zorn extern angetrieben ist oder aber in uns erzeugt wird, ist für Seneca im 2. Buch von großer Bedeutung. Dazu spricht Seneca auch bereits über mögliche Hilfestellungen gegen den Zorn.
In dieser Episode sprechen Anne und Alex über das erste Buch aus Senecas "Übe den Zorn". In diesem Buch spricht Seneca über die Erscheinung des Zorns und seinen Charakter. So fragt Seneca z. B. auch, ob der Zorn einen Nutzen habe und ob er naturgemäß sei? Anne und Alex führen in dieser Folge durch Senecas Buch und befragen sich dabei auch zu ihrem Umgang mit dem Zorn.
In dieser Episode sprechen Anne und Alex über die Frage, ob die Stoa eine frühe Form feministischer Ideen beinhaltete. Die Diskussion knüpft an die Stoicon X vom 11.10.25 in Hannover an, in welcher Anne einen Vortrag zu dem Thema gehalten hat. Die beiden sprechen auch über die weiteren Vorträge auf der Stoicon X in Hannover von Malin Grahn-Wilder und Dorothea Winter (nicht Winkler wie im Podcast von Alex gesagt :-)) und werfen dabei auch einen Blick auf die aktuelle Politik zu diesen Themen in der Welt.
In dieser Episode sprechen Anne und Alex über die stoische Gefühlslehre. In dieser Betrachtung zeigt sich, dass diese sehr eng mit der stoischen Physik, der stoischen Vorstellung von der Psyche und der stoischen Handlungstheorie verbunden ist. Die Stoiker erweisen sich in dieser Theorie als gute Beobachter der menschlichen Gefühle.
In dieser Folge sprechen Anne und Alex über die Passage 12.3 aus Marc Aurel Selbstbetrachtungen. Diese Passage beschäftigt sich mit der Frage, wie wir die Autonomie unserer Psyche gegenüber den Einflüssen unserer Umwelt und unseres Körpers erhalten können. Sie setzt damit die Überlegungen der beiden aus der letzten Episode zur Psyche fort.
In dieser Episode sprechen Anne und Alex über die stoische Theorie der menschlichen Psyche. Diese Episode stellt dabei den ersten Teil in einer Serie dar, welche in den nächsten Wochen das stoische Verständnis der Entwicklung einer personalen Identität vorstellen wird. Die Serie wird weiterhin Folgen zu den Themen: Emotionstheorie, Oikeiosis-Theorie und Theorie der "Vier-Personen" von Panaitius enthalten. In dieser ersten Episode steht aber das stoische Bild der menschlichen Psyche im Vordergrund.
In dieser Episode sprechen Anne und Alex über Senecas 13. Brief. In diesem spricht Seneca mit seinem Freund Lucilius über die Frage, wie wir mit den Dingen in unserem Leben umgehen sollten, welche wir nicht kontrollieren und die uns Angst machen können. Wie stellen wir uns unseren Ängsten und wie können wir sie überwinden. Seneca zeigt sich in diesem Brief als hervorragender Psychologe.
In dieser Folge spricht Alex alleine über den 84. Brief von Seneca. Anne war leider aus technischen Gründen verhindert. Seneca schreibt in diesem Brief über das Lesen und das Schreiben und die Frage, welche Relevanz diese Tätigkeiten für uns als Menschen haben. Dieser Brief wurde auch von Michael Foucault aufgegriffen und führte ihn zu seinen Gedanken zur Selbstfürsorge.
In dieser Folge tauchen wir tief in das faszinierende Konzept des stoischen Weisen ein. Wir fragen uns: Ist der Weise nur ein unerreichbarer Mythos oder ein inspirierendes Vorbild für unser eigenes Leben? Gemeinsam beleuchten wir, warum diese Idealfigur in der Philosophie so polarisiert, welche Rolle Freundschaft und Emotionen spielen und wie viel echte Lebenserfahrung es zur Weisheit braucht. Dabei diskutieren wir auch kontroverse Stimmen aus der modernen Community und wagen den Brückenschlag zu aktuellen Themen wie Storytelling à la Game of Thrones. Lass dich anregen, deine Sicht auf Weisheit, Menschlichkeit und Entwicklung neu zu hinterfragen – ganz im Geiste der Stoiker.
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