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Laut + Leis
Laut + Leis
Author: kath.ch
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«Laut + Leis», der Podcast von kath.ch, behandelt relevante und aktuelle Themen rund um Religion, Ethik und Gesellschaft. Ob im Gespräch mit einem spannenden Gast oder in der klugen Debatte: Sandra Leis lädt Menschen ein, die sich mit der Welt auseinandersetzen, über den eigenen Tellerrand hinausschauen und etwas zu sagen haben. Zu hören sind laute und leise Töne, Gedanken und Argumente, die inspirieren und unterhalten.
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Sie hat als römisch-katholische Theologin die Offene Kirche Elisabethen in Basel geleitet und ist dank Auftritten in der TV-Sendung «Wort zum Sonntag» und ihren Radiopredigten weit über das Bistum Basel hinaus bekannt. Nach ihrer Pensionierung wechselte Monika Hungerbühler zur christkatholischen Kirche. Die Themen dieser Folge:Austritt aus der römisch-katholischen Kirche: Weshalb so leise und still?Christkatholische Kirche: Was fasziniert Monika Hungerbühler, und was fehlt ihr?Religiöse Erziehung: Wer hat sie geprägt?Sie hat sich ein Leben lang für Frauen und Flüchtlinge eingesetzt: Woher kommt ihr Gerechtigkeitssinn?Als feministische Theologin steckte sie in einem ständigen Dilemma: Welche Erinnerungen sind beispielhaft?Einmal musste sie sich beim damaligen Bischof Kurt Koch entschuldigen: Was war vorgefallen?Ein grosses Anliegen ist Monika Hungerbühler die Schöpfung: Haben wir überhaupt noch eine Chance, unsere Welt zu retten?Als freiberufliche Theologin bietet sie auch feministische Wallfahrten nach Lourdes an: Was darf man sich darunter vorstellen?Monika Hungerbühler hat sich jahrzehntelang mit der Bibel befasst: Welche Inhalte sind ihr besonders wichtig?
«KirchenRaum. Begegnung neu denken» – so heisst das jüngste Buch von Ann-Katrin Gässlein. Die Liturgiewissenschaftlerin an der Universität Luzern und Mitarbeiterin der Cityseelsorgerin St. Gallen hat Fachleute befragt aus Theologie und Kunstgeschichte, Archäologie und Denkmalpflege sowie Architektur und Stadtentwicklung.Die Themen dieser Folge:Aus Kirchen werden Hotels, Schwimmbäder oder gar Einkaufszentren. Zumindest im Ausland. Könnte das in der Schweiz auch passieren?Mitgliederschwund und Rückgang der finanziellen Mittel sind auch in der Schweiz Realität: Wie gross ist der Druck, sich zu verkleinern?Im Buch wird mehrfach der sogenannte «MaiHof» in Luzern als positives Beispiel erwähnt: Was zeichnet diese Umnutzung aus?Gibt es auch etwas am «MaiHof», das die Liturgiewissenschaftlerin kritisiert?Wie unterscheiden sich katholische von reformierten Kirchen, wenn es um Umnutzung geht?Kirchen prägen das Stadt- und das Dorfbild und sind mit Emotionen verbunden: Wie können sie öffentliche Orte bleiben?Kirchenumnutzung ist ein komplexer Prozess: Wer hat den Lead, und wie kann ein solcher Prozess partizipativ und zielführend gestaltet werden?Welche Rolle spielt der Denkmalschutz in der Schweiz?Die Schweizer Bischofskonferenz hat im Dezember 2024 einen Leitfaden zu Kirchenumnutzungen herausgegeben: Was empfehlen die Bischöfe?Buch und Datenbank: Ann-Katrin Gässlein (Hg.): «KirchenRaum. Begegnung neu denken. 196 Seiten. Theologischer Verlag Zürich. Zugang zur Datenbank mit Informationen zu über 200 umgenutzten Kirchen, Kapellen und Klöstern in der Schweiz:https://www.schweizerkirchenbautag.unibe.ch
Das neue Jahr ist noch jung: Vielleicht sind Vorsätze gefasst, und bestimmt hat der eine oder die andere einen Neustart geplant. Eine, die weiss, was es heisst, immer wieder neu anzufangen, ist die katholische Theologin Simone Dollinger von Mission 21. Sie hat neun Jahre zusammen mit ihrer Familie in Bolivien und Costa Rica gelebt und gearbeitet und ist nun zurück in der Schweiz.Die Themen dieser Folge:Mut und AbenteuerlustVertrauen und Geduld als VoraussetzungEinbezug von Kindern und Jugendlichen in die EntscheidungRolle der Partnerorganisation vor OrtDie eigene Wohnung als RückzugsortUmgang mit Schwierigkeiten und ZweifelnWarum es helfen kann, vor dem Abschied nochmals einen Lieblingsort aufzusuchenFinanzielle und administrative Hürden
«Schule statt Fabrik»: So lautet das Motto des diesjährigen Sternsingens. Amy Della Polla, eine zwölfjährige Sternsingerin aus Arbon, und der Jugendarbeiter Filip Galiot erzählen, weshalb sie sich engagieren und was es zu beachten gilt. Die Themen dieser Folge: In Arbon und Umgebung machen 16 Kinder und Jugendliche beim Sternsingen mit: Ist es heute uncool, Sternsinger zu sein?Beim Sternsingen sind auch Kinder anderer Konfessionen und Religionen willkommen: Machen sie tatsächlich mit?Blackfacing ist heute verpönt: Wie erklärt Filip Galiot Traditionalisten diesen Wandel?Heuer sammeln die Sternsinger Geld für Bangladesch: Wie entscheidet das Hilfswerk Missio Schweiz, welches Projekt berücksichtigt wird?Missio Schweiz organisiert das Sternsingen seit 1989: Wie stellt das Hilfswerk sicher, dass das Geld Kindern in Bangladesch zugutekommt?Vom Modedesigner und Eventmanager zum Jugendarbeiter: Warum hat Filip Galiot in die Kirche gewechselt?Für Missio Schweiz hat er T’Shirts und Taschen entworfen: Welche Grundidee steckt hinter der Kollektion?Höhepunkt der Sternsinger-Aktion ist eine Reise nach Rom: Organisator Galiot, was ist geplant?Amy Della Polla reist nicht nach Rom, das Los hat anders entschieden: Ärgert sie das?
In Mali engagierte er sich viele Jahre für den christlich-islamischen Dialog. 2022 wurde er von Dschihadisten entführt und ein Jahr lang gefangen gehalten. In Gottesdiensten und Vorträgen berichtet Pater Hans-Joachim Lohre von seinen Erfahrungen und seiner Arbeit. Die Themen dieser Folge: Auf Einladung des Hilfswerks «Kirche in Not (ACN)» besuchte er die Schweiz: Wie reagiert sein Publikum?Er gehört dem Orden der Weissen Väter an: Wollte er die Muslime in Mali zum Christentum bekehren?In Bamako hat Pater Lohre das «Zentrum Glaube und Begegnung» geleitet: Wie funktioniert der christlich-islamische Dialog konkret?Im November 2022 wurde er entführt: Hat er je mit einer Entführung gerechnet?Wer hat ihn entführt, und wie haben die Entführer ihn behandelt?Wie hat sein Tagesablauf in der Gefangenschaft ausgesehen?Er sagt, er habe nie mit Gott gehadert: Woher kommt sein unerschütterliches Gottvertrauen?Im November 2023 kam es zur Freilassung: Wie hat er die Freiheit erlebt?Heute ist Mali eines der gefährlichsten Länder der Welt: Ist der christlich-islamische Dialog in Mali gescheitert?Seit einem Jahr lebt und arbeitet Pater Lohre in Marseille: Was sind dort seine Aufgaben?
Die Sterbeforscherin und Expertin im Umgang mit Krebskranken hat ihre Erfahrungen in einem neuen Buch gebündelt. Im Podcast «Laut + Leis» sagt Monika Renz, weshalb am Tiefpunkt einer Verzweiflung etwas Rettendes passieren kann. Weitere Themen dieser Folge:Sie hat mehr als tausend Menschen im Sterbeprozess begleitet: Was ist ihre wichtigste Erkenntnis?Monika Renz ist eine Pionierin der Sterbebegleitung und hat in St. Gallen die Psycho-Onkologie aufgebaut: Was war die Grundidee?Was treibt Leidende am meisten um?Sterben gläubige Menschen besser?Kann man sich auf physischen Schmerz vorbereiten?Wege der Erlösung: Was kann helfen, damit jemand loslassen kann?Der Sterbehilfe steht Monika Renz kritisch gegenüber. Wie reagiert sie, wenn jemand den Wunsch nach Sterbehilfe äussert?Wie findet sie selber Ruhe und Erholung?Das Buch von Monika Renz: «Meine Hoffnung lass’ ich mir nicht nehmen. Wege der Erlösung und der Spiritualität heute». Herder-Verlag 2025, 224 Seiten.
Die renommierte emeritierte Wirtschaftsprofessorin der Uni Zürich hat öffentlich bekannt gemacht, dass sie wieder in die Kirche eingetreten ist. Margit Osterloh spricht über die Gründe und sagt, was Unternehmen von Klöstern lernen können. Und: Sie kontert die Kapitalismus-Kritik der Päpste.Weitere Themen dieser Folge:Die sogenannte «Studentinnen-Studie» hat einen Shitstorm ausgelöst: Wie ist Margit Osterloh damit umgegangen?Die 82-Jährige hat ein Leben lang gearbeitet und einen Sohn grossgezogen: Wie wichtig war ihr die Karriere?Forschung ist kein Glasperlenspiel: Wie kann sie für mehr Gerechtigkeit in der Welt sorgen?Die Landeskirchen sind im Sinkflug: Was könnte ihnen wieder Aufwind geben?In der Bibel gibt es zahlreiche Stellen, die mit Reichen hart ins Gericht gehen: Was sagt Margit Osterloh dazu?Die Wirtschaftsprofessorin plädiert für eine soziale Marktwirtschaft: Was versteht sie darunter?
Seit hundert Tagen ist Beat Grögli Bischof von St. Gallen. Er spricht über seine ersten Erfahrungen im neuen Amt, über Papst Leo XIV. und die Zukunft seines Bistums. Und: Er sagt auch, wie er sich erholt und zur Ruhe kommt.Weitere Themen dieser Folge:Kürzlich ist Beat Grögli 55 Jahre alt geworden: Bleibt er zwanzig Jahre lang Bischof von St. Gallen?Wahlspruch «In Concordiam Christi» (herzlich in Christus): Wie will er dieses Statement ins Bistum tragen?Vorgänger Bischof Markus: Worin ist er Bischof Beat ein Vorbild? Was wird dieser anders machen?Baby-Bischof-Kurs in Rom: Welches ist die wichtigste Erkenntnis?Papst Leo XIV. hat sein erstes langes Interview gegeben: Ist Bischof Beat enttäuscht?Das erste Lehrschreiben von Papst Leo ist eine Kritik am Kapitalismus. Was kann und muss die Kirche tun, um Armut zu lindern?Bischof Beat hat erste Personalentscheide getroffen und Männer in Führungspositionen berufen. Wo bleiben die Frauen?Frauen-Fussball-Europameisterschaft: Weshalb trug der Bischof ein Polo-Shirt mit der Aufschrift «Heute gewinnen die Frauen»?2027 wird die Folgestudie der Pilotstudie zum sexuellen Missbrauch publiziert: Was wird zu lesen sein?
Der umtriebige Jesuit hat in Basel fünf Jahre lang den Bereich Spiritualität und Bildung verantwortet. Vor wenigen Tagen hat Martin Föhn Basel verlassen, um in den USA die letzte Ausbildungsstufe der Jesuiten zu absolvieren. Ein Blick zurück und nach vorne.Die Themen dieser Folge:Nach fünf Jahren in Basel: Worauf ist er besonders stolz?Basel ist urban und weitgehend säkular: Wo ist Martin Föhn an Grenzen gestossen?Vom Bauernsohn zum Priester: Was waren die Beweggründe?Eintritt in den Jesuitenorden: Weshalb hat sich Martin Föhn gerade für diesen Orden entschieden?Für die Jesuiten sind geistliche Exerzitien zentral: Was ist der Kerngedanke?Ein grosses Anliegen ist Martin Föhn das Gebet: Weshalb fällt es heute vielen Menschen schwer, ins Gebet zu finden?Den Podcast «einfach beten!» hat er mitentwickelt: Wie betet er persönlich?Martin Föhn übt auch Kritik an der Kirche: Was wünscht er ihr?Heute leben in der Schweiz noch knapp dreissig Jesuiten: Welche Rolle können sie in der römisch-katholischen Kirche spielen?
Wo steht die katholische Kirche Schweiz zwei Jahre nach der Veröffentlichung der Pilotstudie zum sexuellen Missbrauch? Urs Brosi, Generalsekretär der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz, über Missbrauch, Reformen, Kulturwandel und den steinigen Weg, Vertrauen zurückzugewinnen.Die Themen dieser Folge:Sieht sich die Römisch-Katholische Zentralkonferenz (RKZ) als Aufsichtsorgan der Schweizer Bischofskonferenz (SBK)?Ist finanzieller Druck auf die Bischöfe sinnvoll?Wie sensibilisiert die RKZ ihre Mitglieder, also Landeskirchen und Kirchgemeinden, für das Thema Missbrauch?Was taugen die Assessments, mit denen angehendes kirchliches Personal seit April 2025 durchleuchtet wird? Charles Morerod, Präsident der SBK, führt in seinem Bistum für Priester einen Ausweis mit QR-Code ein. Was hält Urs Brosi von dieser Idee?Wann nimmt das geplante nationale Kirchengericht seine Arbeit auf?Weshalb gibt es in der Zentralschweiz, in der Romandie und im Tessin noch keine unabhängigen Opferberatungsstellen?Findet aus Sicht der Interessengemeinschaft «Missbrauch im kirchlichen Umfeld» (IG MikU) ein Kulturwandel statt?Braucht es für einen echten Kulturwandel nicht auch systemische Anpassungen in der Kirche, zum Beispiel eine Gewaltenteilung?
32 Jahre lang hat’s gedauert, bis das Klanghaus im Toggenburg kürzlich eröffnet werden konnte. Der Kirchenmusiker und Komponist Peter Roth ist der Initiant und spricht über die Magie von Naturjodel, Schellen und Hackbrett.Weitere Themen dieser Folge:Das Klanghaus ist das Herzstück der Toggenburger Klangwelt: Was ist das Aussergewöhnliche am Klanghaus?Ein Konzertsaal ist das Klanghaus nicht: Wie wird es genutzt?Peter Roth hat sich jahrelang für das Klanghaus eingesetzt: Welche Hürden gab es zu überwinden?Das Toggenburg als Lebensraum: Was macht das Toggenburg für den Musiker einzigartig?Klang ist ein spirituelles Phänomen und verbindet: Welche Rolle spielt die Sprache in der Musik?Gerechtigkeit, Frieden und die Schöpfung sind Roth wichtige Anliegen: Ist seine Musik auch eine Form von spirituellem Protest?Letztes Jahr hat er einen Zusammenbruch erlitten und musste stationär behandelt werden: Was hat zum Burnout geführt?Als nächstes Projekt träumt Peter Roth von einem Atemhaus: Wie vermeidet er ein zweites Burnout?
Carola Mehltretter ist ein Jahr lang durch Europa geradelt und hat mit ihrer Videokamera christliche Gemeinschaften porträtiert. Sie spricht über ihre Erfahrungen und erzählt, wie sich ihr Glaube verändert hat.Weitere Themen dieser Folge:Eigentlich ist Carola Mehltretter ein Sportmuffel: Weshalb ist sie trotzdem mit E-Bike und zwanzig Kilogramm gereist?Sie hat zehn Länder besucht: Welches war am gastfreundlichsten?Umgang mit Strapazen: In welchen Situationen hätte sie die Reise beinahe abgebrochen?Mit ihren Videos dokumentiert sie christliche Vielfalt: Warum ist ihr die Ökumene ein grosses Anliegen?Sie verzichtet auf theologische Debatten: Wie geht sie mit Aussagen um, die ihr persönlich gegen den Strich gehen?Die Reise ist zu Ende, das Buch dazu geschrieben: Wie sehen ihre Zukunftspläne aus?Die Videos sind auf ihrem YouTube-Kanal «Rooted as One» zu finden.Das Buch von Carola Mehltretter: «1 Jahr, 10 Länder und die Challenge meines Lebens. Herder-Verlag 2025, 220 Seiten.
Sie ist seit vielen Jahren Seelsorgerin in der Flughafenkirche in Zürich Kloten und hat nie mit einem Wechsel geliebäugelt. Denn ihre Arbeit ist enorm abwechslungsreich und stellt sie immer wieder vor neue Herausforderungen. Das sagt die römisch-katholische Theologin Andrea Thali. Die Themen:Seelsorge ganz praktisch: für Reisende, Mitarbeitende, Asylsuchende sowie Besucherinnen und BesucherKrisenjahr 2001: 9/11, Swissair-Grounding und Flugzeugabsturz in BassersdorfLeere im Flughafen während der Corona-PandemieWas Flüchtlinge aus der Ukraine von anderen Flüchtlingsgruppen unterscheidetDie Lust am Reisen und Flugscham
Er ist römisch-katholischer Theologe, Mediator und Ombudsmann des Kantons Basel-Stadt. Das heisst, Thierry Moosbrugger kennt sich aus mit Streitereien aller Art. Nun hat er ein Buch übers Streiten geschrieben und zeigt Wege auf zur Konfliktlösung.Themen dieser Folge:Warum funktioniert Streitkommunikation ganz anders als Alltagskommunikation?Was ist christliches Streiten?Wie unterscheidet sich Streit in der Familie von Streit im Beruf?Warum fällt es uns im Streit oft so schwer, einfache Regeln der Kommunikation umzusetzen?Was braucht es, damit ein Streit nicht eskaliert?Welche Bedeutung haben Rituale?Das Buch von Thierry Moosbrugger: «50x besser streiten. Wege zur Lösung», 328 Seiten, Verlag NZZLibro 2024.
Sie ist Rektorin der Theologischen Hochschule Chur (TH Chur) und blickt auf eine wechselvolle Geschichte. Eva-Maria Faber spricht über das Verhältnis der Hochschule zum Bistum Chur und sagt, weshalb sie sich mit Herzblut für die Ökumene engagiert.Weitere Themen dieser Folge:Am 7. Juli 2025 feiert Eva-Maria Faber ein Jubiläum: Weshalb ist sie 25 Jahre an der TH Chur geblieben?Das Bistum Chur und die Hochschule: Wie hat Eva-Maria Faber die Bischöfe Amédée Grab und Vitus Huonder erlebt?Seit vier Jahren ist Joseph Maria Bonnemain Bischof des Bistums Chur: Was macht er anders als seine Vorgänger?Heute studieren fünfzig Menschen Theologie in Chur: Wer sind sie?Fehlende Gleichberechtigung in der römisch-katholischen Kirche: Wie gehen heutige Studierende damit um?Eva-Maria Faber lehrt, forscht und kümmert sich als Rektorin um die administrativen Belange: Was macht sie am liebsten?Sie lebt für die TH Chur: Wie findet sie einen Ausgleich?Die Ökumene tritt oft an Ort: Warum ist Ignatius von Loyola eine Quelle der Inspiration?
Er ist der erfolgreichste deutschsprachige Autor religiöser Bücher, er gibt Seminare für Manager und hält viele Vorträge. Wer den 80-jährigen Benediktiner Anselm Grün buchen will, wartet in der Regel 1 ½ Jahre. Die Themen dieser Folge:Im Januar feierte Pater Anselm Grün seinen 80. Geburtstag: Was ist im Alter am wichtigsten?Bereits mit zehn Jahren wollte er Mönch werden: Wie das?Die 68er-Bewegung hat die westliche Gesellschaft verändert: Wie hat sie den jungen Anselm Grün geprägt?Mit dreissig steckte er in einer Lebenskrise: Was war vorgefallen?Er studierte Betriebswirtschaft und war verantwortlich für den Betrieb der Abtei Münsterschwarzach: Was war die grösste Herausforderung?Pater Anselm schreibt im Schnitt fünf Bücher pro Jahr: Wie schafft er das?In seinen Büchern äussert er sich kaum je zu kirchenpolitischen Fragen: Was ist der Grund?Er hat auch Bücher mit dem Islam-Wissenschaftler Ahmad Milad Karimi geschrieben: Wie wichtig ist ihm der interreligiöse Dialog?Ebenfalls bekannt ist Pater Anselm für seine Seminare mit Führungskräften: Was bringt er Chefs und Chefinnen bei?Das Buch zum 80. Geburtstag von Anselm Grün: «Alles in allem – was letztlich zählt im Leben», Herder-Verlag 2024, 272 Seiten.
Das Kloster Einsiedeln feiert Bruder Meinrad Eugster, der vor hundert Jahren verstorben ist. Der Seligsprechungsprozess läuft seit 1939. Wer Bruder Meinrad war und was er uns heute zu sagen hat, erzählt Abt Urban.Weitere Themen dieser Folge:Bruder Meinrad führte ein unspektakuläres Leben: Weshalb ist er trotzdem für viele ein Vorbild?Wie haben ihn seine Mitbrüder erlebt?Warum stockt der Seligsprechungsprozess seit 65 Jahren?Es braucht ein Wunder, das medizinisch nicht erklärbar ist: Glaubt Abt Urban an Wunder?Martin Luther hat die Selig- und Heiligsprechung von Menschen heftig kritisiert. Was sagt Abt Urban dazu?36'000 Nachrichten von Gebetserhörungen: Wie geht das Kloster Einsiedeln mit diesen Zuschriften um?Wird Papst Leo XIV. Bruder Meinrad seligsprechen?100. Todestag ist der 14. Juni 2025. Weitere Informationen inkl. Link zum Film über Bruder Meinrad: www.bruder-meinrad.ch
Wie wird Papst Leo XIV. die römisch-katholische Kirche prägen? Welchen Stellenwert bekommt die Aufarbeitung der Missbrauchsskandale, und welche Rolle werden die Frauen spielen? Einschätzungen von Jacqueline Straub. Die Theologin engagiert sich seit vielen Jahren für das Frauenpriestertum.Weitere Themen dieser Folge:Konklave: Weshalb haben die Kardinäle den US-Amerikaner Robert Francis Prevost zum Papst gewählt?Frieden: Wie wird sich Papst Leo XIV. in die Weltpolitik einbringen?Künstliche Intelligenz: Warum steht sie oben auf der päpstlichen Prioritätenliste?Öffentlicher Auftritt: Warum scheut er die freie Rede?Missbrauch: Ist etwas dran an den Vorwürfen gegen den neuen Papst?Causa Jean Scarcella: Wie war Prevost als Personalchef des Vatikans in den Fall involviert?Dezentralisierung und Zölibat: Wird Papst Leo etwas verändern?Weihe: Warum ist sie der grösste Zankapfel in der Frauenfrage?Begegnung mit Papst Franziskus: Was hat er Jacqueline Straub auf dem Petersplatz gesagt?Leo XIV., ein vergleichsweise junger Papst: Was erhofft sich Jacqueline Straub von ihm?Der Film: «Frauen im Priesteramt – verbotene Berufung»
Cornel Sieber ist ärztlicher Direktor im Kantonsspital Winterthur, Professor für Innere Medizin und Geriatrie in Nürnberg und Mitglied des international zusammengesetzten Ärzte-Komitees von Lourdes. Er spricht auch über das Spannungsfeld von Glauben und Wissenschaft.Themen dieser Folge:In der Karwoche 2025 hat Lourdes das 72. Wunder verkündet: Wie ist Cornel Sieber in den Fall involviert gewesen?Was fasziniert ihn an der ehrenamtlichen Arbeit im Ärzte-Komitee?Für Lourdes ist es förderlich, wenn alle paar Jahre eine Heilung als Wunder anerkannt wird: Wie unabhängig ist das Komitee?Das Komitee besteht aus dreissig Fachärzten. Weshalb sind nur drei Frauen dabei?Wie reagieren Kolleg:innen aus Spital und Universität, wenn sie erfahren, dass Sieber sich in Lourdes engagiert?Auch in der Schulmedizin gibt es sogenannte Spontanheilungen. Wie unterscheiden sich Spontan- und Wunderheilung?Ob es sich um ein Wunder handelt oder nicht, darüber befindet der örtliche Bischof. Wie macht er das?Der Wallfahrtsort Lourdes lebt von Spiritualität und Geschäftssinn: Wie geht Sieber damit um?Wie schlüpft Sieber als gläubiger Katholik in die Rolle des Mediziners?
Sie sind stolz auf die Päpstliche Schweizergarde und stellen sich den Fragen für die Zukunft: Der Ex-Gardist Romano Pelosi und der Seelsorger und Fotograf Oliver Sittel schauen hinter die Kulissen der Garde.Themen dieser Folge:Romano Pelosi ist mit 19 Jahren in die Schweizergarde eingetreten. Was waren seine Beweggründe?Oliver Sittel begleitet die Schweizergarde seit 13 Jahren mit seiner Fotokamera. Woher kommt seine Faszination für die Garde?Welche charakterlichen Eigenschaften braucht es, damit ein junger Schweizer für die Garde geeignet ist?Die Gardisten legen einen Eid ab, im Notfall für den Papst zu sterben. Ist die Vereidigung der wichtigste Tag eines Gardisten?Nach der feierlichen Vereidigung folgt ein Alltag, der viel weniger glamourös ist. Wie können Krisen überwunden werden?Das Image der römisch-katholischen Kirche ist angekratzt: Was heisst das für die Gardisten?Die Garde hat ein Nachwuchsproblem: Reicht es, eine moderne Kaserne zu bauen?Sollen künftig auch Frauen Dienst in der Garde leisten können?Wäre es denkbar, Menschen in die Garde aufzunehmen, die keinen Schweizer Pass haben?




