DiscoverHinter der Schlagzeile
Hinter der Schlagzeile
Claim Ownership

Hinter der Schlagzeile

Author: CH Media

Subscribed: 80Played: 3,178
Share

Description

Eintauchen in die Welt der aktuellen Ereignisse. Joëlle Weil und Stefan Bühler, zusammen mit Top-Journalisten von CH Media, bringen dreimal wöchentlich tiefgründige Analysen, exklusive Recherchen und spannende Diskussionen zu den wichtigsten Themen der Schweiz und der Welt. Egal ob Politik, Wirtschaft, Gesellschaft oder Kultur – wir beleuchten die Hintergründe und liefern fundierte Einblicke. Jetzt abonnieren, um keine Folge zu verpassen!
#Nachrichten #Schweiz #Welt #Aktuell #Politik #Wirtschaft #Recherche #CHMedia
347 Episodes
Reverse
Die verlorene Gin-Kugel aus dem Bodensee war von einem Reporter gefunden worden: von unserem Tagblatt-Reporter Raphael Rohner. Die mit mehreren Hundert Litern Gin gefüllte Edelstahlkugel war im Sommer 2022 vor Romanshorn im Bodensee versenkt worden. Als sie nach rund 100 Tagen geborgen werden sollte, war sie verschwunden. Trotz einer gross angelegten Suche stellte die Polizei die Ermittlungen später ein. «Dieses Rätsel liess mich nicht los.» Für Raphael Rohner war der Abbruch der Ermittlungen kein Endpunkt. Im Podcast «Hinter der Schlagzeile» erzählt er von seiner Recherche: Was hat es mit der Gin-Kugel im Bodensee auf sich?Wieso hat er am Ende die Gin-Kugel gefunden? Wieso war er überzeugt, dass sie noch im See sein muss? Und wieso lag sie nicht an jenem Ort, an dem die Eigentümer und die Polizei gesucht hatten?Mehr Artikel zum Thema:Geheimnis gelüftet: Unsere Zeitung findet die verschwundene Gin-Kugel auf dem Grund des Bodensees vor Romanshorn«Für einen Sporttaucher wäre das lebensgefährlich»: Die wichtigsten Fragen und Antworten zum dubiosen Verschwinden der Gin-KugelGin-Kugel im Bodensee bleibt spurlos verschwunden – Kantonspolizei Thurgau stellt Ermittlungen einMehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: Hinter der SchlagzeileHost und Produzentin: Zoe GwerderGast: Raphael Rohner
Was passiert, wenn ein jahrhundertealter Appenzeller Fastnachtsbrauch zur globalen Kunstaktion wird? Das Urnäscher Bloch – ein fünf Meter langer Baumstamm – wurde 2011 von zwei Künstlern ersteigert und auf Weltreise geschickt. Geplant waren zwei bis drei Jahre. Am Ende wurden es 15. Der Stamm stand in Berlin, Shanghai und New York, steckte während der Pandemie in Chile fest und lag monatelang im Hafen von Mumbai – falsch deklariert, beinahe versteigert. Australien verweigerte die Einreise aus Angst vor eingeschleppten Schädlingen. Vor Verschiffungen wurde das Holz mit Gas oder Hitze behandelt, die Rinde entfernt – „jedes Jahr erneut getötet“, wie es im Text heisst. Redaktorin Ramona Koller von der Appenzeller Zeitung erzählt im Gespräch mit Mark Schoder die Geschichte eines Brauchs, der seine gewohnte Umgebung verliess – und dabei zum Fall für Spediteure, Anwältinnen und Diplomaten wurde. Eine Geschichte über Tradition und Transformation. Und über die Frage, ob das Bloch nach 15 Jahren Weltreise wieder heimfindet – oder ob seine Geschichte gerade erst beginnt. Wo liegen die Ursprünge des Blochs – Holzbrauch oder Fruchtbarkeitsritual? Was bleibt von einem Brauch übrig, wenn nur noch der Baumstamm reist – ohne Blochmannschaft, ohne Kontext? Warum hing das Bloch jahrelang in Häfen fest? Wer bezahlte die rund 120’000 Franken für die Odyssee? Und was kommt zurück in die Ostschweiz: derselbe Stamm – oder ein gezeichnetes Relikt seiner Reise? Mehr Artikel zum Thema:Die absurde Geschichte eines Baumstamms auf Weltreise: Das Urnäscher Bloch ist zurück – und hängt schon wieder fest15 Jahre unterwegs: Das Urnäscher Bloch steht kurz vor der HeimkehrRegen, Rauch und Reiter – das Urnäscher Bloch wird durchs Hinterland gezogen      
Seit dem Kriegsausbruch vom Samstag sitzen mehrere Hunderttausend Schweizerinnen und Schweizer im Mittleren Osten fest. Wegen der Bombardements ist der Luftraum gesperrt, nur vereinzelt konnten Maschinen ausfliegen. Gleichzeitig steht die Schweizer Botschaft in Teheran im Fokus. Sie vertritt als sogenannte Schutzmacht die Interessen der USA im Iran – und übermittelt Botschaften zwischen den beiden Staaten.   Zuständig ist das Aussendepartement von Bundesrat Ignazio Cassis. Es muss sich um die gestrandeten Touristinnen und Touristen kümmern – und die guten Dienste der Schweiz aufrechterhalten.   Inlandredaktor Stefan Bühler sagt: «Mit den guten Diensten übernimmt die Schweiz streng genommen nur eine Briefträgerinnenfunktion zwischen Iran und den USA – manchmal ist es aber doch mehr.» Im Podcast «Hinter der Schlagzeile» erzählt er ausserdem von einem sonderbaren Interview, das er 2012 mit einem der höchsten Vertreter des iranischen Regimes in Bern geführt hat. Lesen Sie mehr zum Thema: «Schlechte Dienste für das iranische Volk»: Kritik an Schweizer Vermittlung zwischen USA und Iran Newsblog++Hisbollah-Funktionär kündigt «offenen Krieg» mit Israel an Cassis über die Botschaft in Iran: «Die Lage ist geprägt von der Angst vor den deutlich hörbaren Mörsergranaten»   Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: https://www.aargauerzeitung.ch/podcasts/hinter-der-schlagzeile Host: Benjamin Rosch Gast: Stefan Bühler Kontakt: podcast@chmedia.ch
Krieg im Nahen Osten: Die USA und Israel greifen Iran an, Teheran antwortet mit Raketen auf Israel. CH-Media-Kriegsreporter Kurt Pelda berichtet aus Tel Aviv über Luftalarme, Iron Dome, Einschläge – und eine Bevölkerung, die mit erstaunlicher Routine reagiert. Im Podcast ordnet er zudem die geopolitischen Folgen ein: von steigenden Ölpreisen über Russlands Schwäche bis zu möglichen Machtverschiebungen im Iran.
Mohsen Massoudi organisierte in seiner Heimatstadt nahe Isfahan Proteste im Zuge der Bewegung «Frauen, Leben, Freiheit». Als der iranische Geheimdienst bei seiner Mutter erschien, fürchtete er um sein Leben und floh. Heute lebt er im Appenzellerland – und setzt seinen Protest fort. Über eine Online-Petition sammelt er Unterschriften mit dem Ziel, den Bundesrat dazu zu bewegen, die iranische Botschaft in Bern zu schliessen und diplomatische Beziehungen abzubrechen. Der Fall zeigt, wie stark internationale Konflikte bis in die Ostschweiz wirken. Die Schweiz spielt im Verhältnis zwischen den USA und Iran eine besondere Rolle: Seit 1979 vertritt sie die amerikanischen Interessen in Teheran. Für Massoudi ist klar: Das Regime müsse international isoliert werden. Militärische Eskalationen lehnt er ab – er setzt auf politischen und diplomatischen Druck.
Zurück auf Feld 1: Das Oberste Gericht hat die von Donald Trump verhängten Strafzölle auf Importwaren für rechtswidrig erklärt. Doch die Reaktion des US-Präsidenten folgte umgehend: Neue Strafzölle wurden erlassen – zunächst in Höhe von 10 Prozent, später 15 Prozent, befristet auf 150 Tage. Wie es danach weitergeht, ist offen. Was hingegen sicher ist, ist die Unsicherheit. Wer mit den USA Handel treibt, weiss heute nicht, welche Regeln morgen gelten. Was bedeutet das für die Schweizer Exportindustrie? Welche Auswirkungen hat das auf die Verhandlungen des Bundesrates mit der US-Regierung über ein mögliches Zollabkommen? Und was heisst all das für die wirtschaftliche Zukunft der Schweiz? Im Podcast «Hinter der Schlagzeile» von CH Media sagt Florence Vuichard, Chefin des Wirtschaftsressorts: «Die Schweiz konnte mit dem Machtgebaren der USA nie gut umgehen, das ist nicht erst seit Trump so.» Lesen Sie hier mehr zum Thema:  Zoll-Chaos in den USA: Folgen für die Schweizer Wirtschaft Trump verliert seine wichtigste Waffe Nach Gerichtsurteil: Linke will Verhandlungen abbrechen   Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: https://www.aargauerzeitung.ch/podcasts/hinter-der-schlagzeile Host und Produzent: Stefan Bühler Gast: Florence Vuichard Kontakt: podcast@chmedia.ch
Worum geht’s? Am 8. März stimmt die Schweiz über die «Halbierungsinitiative» ab. Patrik Müller spricht mit SRG-Generaldirektorin Susanne Wille über den Abstimmungskampf, Kritik an der SRG und die geplante Transformation. Kernaussagen von Susanne Wille 200 Franken reichen nicht: Wille sagt, die Initiative bedeute eine Halbierung der Mittel; sie nennt –500 Mio. aus der Medienabgabe, –150 Mio. aus der Unternehmensabgabe sowie wegbrechende Werbegelder. Konsequenz laut Wille: Mit der Hälfte der Mittel sei das heutige viersprachige Angebot nicht mehr möglich; sie spricht vom Ende der heutigen Service-public-Leistung. Wofür das Geld eingesetzt wird: Wille sagt, rund die Hälfte der Beiträge fliesse in die Information. Warum die Umfragen knapp sind: Die Initiative wirke «verführerisch», weil sie suggeriere, mit etwas weniger gehe es schon. Gleichzeitig müsse Journalismus besser erklärt werden (Themensetzung, Entscheide, Aufwand). «Ich kommuniziere nicht taktisch»: Wille wehrt sich gegen den Vorwurf, konkrete Folgen als Drohung zu formulieren, und betont betriebswirtschaftliche Logik: Wenn man halbieren müsse, gehe es an teure Kostenblöcke wie Studios/Produktion. Transformation der SRG: Wille beschreibt die SRG als früher stärker dezentral gewachsen; sie wolle «zusammenrücken», Synergien nutzen und das Medienhaus «neu bauen» – bei laufendem Betrieb. Personal & Sparen: Wille verweist darauf, die SRG habe seit 2018 100 Mio. gespart; der Personalbestand sei über 20 Jahre ungefähr gleich gewesen, in den letzten zehn Jahren etwas gesunken; nun gehe er nochmals um 900 Vollzeitstellen runter. UKW-Entscheid: Wille sagt, sie habe früh angekündigt, den Entscheid zu überprüfen; als sich die Rahmenbedingungen änderten, sei die SRG zurück auf UKW gegangen und habe sich für die Verärgerung entschuldigt. Lohn-Debatte: Wille nennt das «nicht vermittelbar», hält aber fest: In der Abstimmung gehe es nicht um ihren Lohn, sondern um den Auftrag eines viersprachigen Medienhauses. SRG vs. Private: Wille spricht von einem «jahrzehntelangen Krieg», der beiden geschadet habe, und plädiert für Zusammenarbeit (z.B. Teilen von Rohmaterial). Sie warnt davor zu glauben, der Markt ersetze automatisch SRG-Leistungen – gerade in kleineren Sprachräumen. Vorwurf «zu links/zu rechts»: Wille sagt, der Vorwurf untergrabe Vertrauen. Sie verweist auf Ombudsstellen/UBI (unter 1% der Beanstandungen münde in eine UBI-Verurteilung) und betont Vielfalt auch bei Bildungswegen. KI & Vertrauen: KI sei Chance und Risiko; es brauche Transparenz und stärkeres Faktenprüfen, weil die Unterscheidung von echt/manipuliert schwieriger werde. Junge erreichen: Wille nennt Formate wie SRF News und spezifische Reportageformate, spricht von einer neuen Live-/Streaming-Plattform und sagt: Die Initiative verhindere die «digitale SRG». (rar)
Trotz 200- bis 300-Franken-Menüs kämpfen viele Gourmetrestaurants ums Überleben. Die Margen sind minimal, die Kosten hoch – und immer öfter braucht es vermögende Investoren im Hintergrund. Jürg Ackermann, stellvertretender Chefredaktor des St. Galler Tagblatts, sagt: «Gutes Essen und ein gleich gutes Geschäft – dieses Prinzip gilt nicht mehr.»Warum bleiben in der Spitzengastronomie oft nur ein bis zwei Prozent Marge?Weshalb investieren Unternehmer trotzdem Millionen in Hotels und Gourmet-Tempel?Wie wichtig sind Mischrechnungen mit Hotels oder finanzstarke Mäzene?Was unterscheidet erfolgreiche Ausnahmebetriebe von jenen, die scheitern?Und ist Spitzengastronomie heute noch ein Geschäftsmodell – oder vor allem Prestige und Leidenschaft?Mehr Artikel zum Thema:Ostschweizer Unternehmer investieren Dutzende Millionen in die SpitzengastronomieAuch George Clooney und Roger Federer assen schon hier – wie der «Gupf» ein Spitzenlokal mit Ausstrahlung wurdeDer neue Gault-Millau ist da: Das sind die Auf- und Absteiger in der OstschweizEinmal im Jahr sollten wir uns ein Spitzenrestaurant schenken und 500 Franken für ein Menü ausgebenHost und Produzent: Mark SchoderGast: Jürg Ackermann
Ferien an der Ostsee beginnen mit einer Mitteilung der Deutschen Bahn früh am Morgen: «Ihr Zug fährt pünktlich.» In Bern macht sich Othmar von Matt, Inlandredaktor von CH Media, auf den Weg. Was er noch nicht weiss: Seine Reise wird fünf Stunden länger dauern als im Fahrplan vorgesehen.Das ist allerdings deutlich weniger, als die Rückreise in Anspruch nehmen wird. Und es ist nur eine von zahlreichen Episoden, die Bahnfahrer von Matt zu erzählen weiss. Dabei kommt schon mal ein Zug vor, der auf seinen Lokführer wartet, ein Phantom-Blitz, der eine Strecke lahmlegt - und eine Nacht irgendwo im Nirgendwo.Im Podcast «Hinter der Schlagzeile» sagt von Matt: «Die Lokführer und Zugbegleiterinnen sind das Rückgrat der Deutschen Bahn, wie die alle diese Krisen meistern, ist oft sehr gut.» Trotzdem empfiehlt er, für Reisen mit der Deutschen Bahn einen Notvorrat einzupacken: «Wasser und etwas zu essen, weil man nie weiss, was passiert.»Lesen Sie mehr zum Thema:Zugsausfälle in Basel sollen an Blitz liegen – doch das ist laut Kachelmann unmöglichDie Deutsche Bahn zockt im Bistro Schweizer Kunden abMehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»:https://www.aargauerzeitung.ch/podcasts/hinter-der-schlagzeileHost und Produzentin: Stefan BühlerGast: Othmar von MattKontakt: podcast@chmedia.ch
Ein 18-Jähriger aus Appenzell wird Opfer einer perfiden Betrugs-Masche: Nach einem harmlosen Videoanruf taucht plötzlich ein täuschend echtes Porno-Video von ihm auf – erstellt mit Deepfake-Technologie. Der Täter fordert 1000 Franken und droht, das Video an alle Instagram-Freunde zu schicken. Wie funktionieren solche Deepfakes? Wie realistisch sind sie wirklich? Und wie schützt man sich vor dieser neuen Form der digitalen Erpressung? Darüber spricht Raphael Rohner mit Manuel Fässler von der «Appenzeller Zeitung».
Zwei Wochen nach der Veröffentlichung der zweiten Tranche der Epstein-Files zeigt sich: Die Datenmenge ist gewaltig, die grossen Enthüllungen bleiben bislang aus. Drei Millionen Seiten, über 100'000 Bilder und tausende Videos liefern vor allem ein Bild weit verzweigter Netzwerke. Im Podcast «Hinter der Schlagzeile» versuchen wir unserem Auslandredaktor Bojan Stula einen Überblick über den aktuellen Stand zu schaffen. Warum fehlt weiterhin das grosse Gesamtbild? Welche Rolle spielten Einfluss, Geld und internationale Kontakte? Werden weitere Veröffentlichungen doch noch konkrete strafrechtliche Folgen haben?Welche prominenten Namen tauchen in der zweiten Tranche neu oder erneut auf?Gibt es bislang belastbare Beweise für strafbare Handlungen prominenter Personen?Weshalb steht besonders das britische Umfeld unter Druck?Welche Hinweise gibt es auf internationale Einflussnahme oder geopolitische Dimensionen?Warum konnte Epstein trotz früher Hinweise jahrzehntelang weitermachen?Können europäische Ermittlungen mehr zutage fördern als die Behörden in den USA?Artikel zum ThemaDer Fall Epstein: Für die Mächtigen gelten andere RegelnDie neue Brisanz der Epstein-Files: Eine Übersicht für alle, die den Durchblick verloren habenExtreme Anschuldigungen gegen Trump, und auch Elon Musk ist in den neuen Epstein-Files – das ist bekanntMehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: Hinter der SchlagzeileHost und Produzentin: Zoe GwerderGast: Bojan Stula
In Städten wie Zürich oder Genf sind Warteschlangen bei Wohnungsbesichtigungen längst Alltag. Die Wohnungsnot in der Schweiz spitzt sich zu, während Mietpreise rasant steigen und der Traum vom Eigenheim für junge Paare immer unerreichbarer wird.Doch wer trägt die Verantwortung für diese Entwicklung? Sind es zu strenge Baugesetze, mächtige Immobilienkonzerne oder die Zuwanderung? Und warum gelingt es der Politik seit Jahren nicht, wirksame Lösungen gegen die Wohnungskrise zu finden?Im Podcast «Hinter der Schlagzeile» sagt Inlandredaktor Christoph Bernet: «Es gibt zu wenige Wohnungen, und jene, die frei werden, sind für viele zu teuer.»Lesen Sie mehr zum Thema:  Dichtestress ade? – Die Schweizer Bevölkerung will zusammenrückenNach SRF-Dok: Bauunternehmer spendet für Halbierungs-InitiativeWohndirektor des Bundes über Zuwanderung, hohe Mieten und Verdichtung Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»:Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzent: Stefan BühlerGast: Christoph BernetKontakt: podcast@chmedia.ch 
Jahrzehntelang wurde die Medizin an Männern erforscht, mit der Folge, dass Frauen zwar länger leben, jedoch bei deutlich schlechterer Gesundheit. Diese Ungleichheit kostet nicht nur Gesundheit, sondern auch Geld: Eine gerechtere Medizin könnte das weltweite Wachstum um eine Billion US-Dollar steigern. Nun soll ein Schweizer Forschungsprogramm diesen blinden Fleck schliessen.«Vor allem die Sexualhormone sind der Grund, weshalb Männer und Frauen unterschiedlich erkranken», sagt Annika Bangerter, Wissenschafts-Journalistin bei CH Media. An Gendermedizin profitieren aber nicht nur Frauen.Welche Krankheiten sind «typisch Frau»? Welche Vorreiterrolle hat die Schweiz in diesem Forschungsfeld? Und warum wurde der Mann als «medizinische Norm» definiert? Mehr Artikel zum Thema: Fehlendes Wissen zur Gesundheit von Frauen: Der blinde Fleck in der Medizin kommt uns teuer zu stehenGender-Expertin: «Auch Männer werden in der Medizin vernachlässigt» Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»:Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Joëlle WeilGast: Kontakt: podcast@chmedia.ch   
Der Bundesrat gibt grünes Licht für den Durchgangsbahnhof Luzern – zumindest für die erste Etappe. Mit insgesamt rund fünf Milliarden Franken handelt es sich um eines der grössten Bahnprojekte der kommenden Jahrzehnte. Der neue unterirdische Bahnhof soll das chronisch überlastete Nadelöhr im Herzen der Zentralschweiz entschärfen und den Bahnknoten Luzern fit machen für den nationalen und internationalen Verkehr.Doch was genau ist beim Durchgangsbahnhof geplant? Weshalb reicht das Projekt weit über Luzern hinaus und betrifft das ganze Schweizer Bahnnetz? Warum wird der Bahnhof nur etappenweise gebaut, obwohl Fachleute den Vollausbau empfehlen?Wie funktioniert ein Bahnhof unter dem See? Weshalb ist Luzern heute ein Engpass für die Bahn? Was hat das Projekt mit der Nord-Süd-Achse zu tun? Und wann werden die ersten Züge tatsächlich unter Luzern durchfahren?Weitere Artikel zum ThemaBundesrat gibt grünes Licht für den Durchgangsbahnhof LuzernDurchgangsbahnhof Luzern: Alles, was Sie zum Jahrhundertprojekt wissen müssenKanton Luzern rechnet während Bauzeit des Durchgangsbahnhof mit Einschränkungen im öffentlichen VerkehrMehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»:Hinter der SchlagzeileHost und Produzentin: Zoe GwerderGast: Robert Knobel
Ein kleines Propellerflugzeug über dem Atlantik. Unter ihm: endlose blaue Weite. Irgendwo dort draussen treibt seit Tagen ein Flüchtlingsboot – vielleicht noch mit Überlebenden an Bord, vielleicht nicht mehr. Eine Appenzeller Stiftung hebt ab, um zu suchen. Auf einer der tödlichsten Fluchtrouten der Welt.In dieser Folge von «Hinter der Schlagzeile» spricht Host Mark Schoder mit Samuel Ryter, Redaktor bei der Appenzeller Zeitung. Ryter war für eine Reportage auf Gran Canaria unterwegs – im Suchflugzeug der Ausserrhoder Stiftung Humanitarian Pilots Initiative, bei Helferinnen und Helfern der Seenotrettung und bei Menschen, die die gefährliche Überfahrt über den Atlantik überlebt haben.Was bedeutet es, über dem offenen Atlantik nach einem Flüchtlingsboot zu suchen?Warum organisiert ausgerechnet eine Stiftung aus dem Appenzellerland Suchflüge über einer der tödlichsten Fluchtrouten der Welt?Wie kann eine Ferieninsel wie Gran Canaria gleichzeitig Urlaubsparadies und Schauplatz einer unsichtbaren humanitären Krise sein?Wo liegen die Grenzen privater Seenotrettung?Was passiert mit den Menschen, die die Überfahrt überleben?Ein Gespräch über Migration jenseits der Schlagzeilen. Und über das, was wir sehen – und was wir lieber nicht sehen.Mehr Artikel zum Thema:Engel über der Todesroute: Eine Appenzeller Stiftung sucht Flüchtlingsboote im AtlantikSchliesst er die Augen, sieht er die Boote: Der Gaiser Fabio Zgraggen rettet Flüchtlinge im Mittelmeer – ab Februar startet er Suchflüge über dem Atlantik«Es wird das tödlichste Jahr seit langem»: Wie Fabio Zgraggen aus Gais im Mittelmeer nach Flüchtlingsbooten suchtHost und Produzent: Mark SchoderGast: Samuel RyterFeedback, Anregungen oder Fragen zur Sendung?Schreibt uns an podcast@chmedia.ch
Liechtenstein galt lange als «Las Vegas der Alpen»: Acht Casinos für rund 40’000 Einwohner – ein Magnet für Spielerinnen und Spieler aus der Schweiz. Doch seit dem Austausch der Sperrlisten zwischen der Schweiz und Liechtenstein hat sich die Lage drastisch verändert. Im Podcast sprechen Volontärin Viviana Troccoli und Praktikantin Carla Kehrer über ihre grosse Recherche zur Casino-Branche. Sie zeigen, warum viele gesperrte Spieler trotz neuer Regeln weiterzocken können, welche Ausweichmöglichkeiten es in Deutschland, Österreich und im Internet gibt – und weshalb illegale Online-Casinos besonders gefährlich sind. Die beiden Journalistinnen berichten von schwierigen Recherchen, verschlossenen Casino-Betreibern und erschreckenden Zahlen: Allein über 100’000 gesperrte Personen können nicht mehr nach Liechtenstein ausweichen. Gleichzeitig existieren Tausende illegale Online-Casinos ohne Spielerschutz, die gezielt suchtgefährdete Menschen ansprechen. Ein Gespräch über Spielsucht, politische Versäumnisse, grenzüberschreitende Schlupflöcher – und darüber, wie nah diese Problematik auch der Ostschweiz ist.
Mit der Halbierungsinitiative «200 Franken sind genug» steht nicht nur eine Reduktion der Haushaltsabgabe von 335 auf 200 Franken zur Abstimmung, sondern eine grundlegende Weichenstellung für das öffentlich-rechtliche Radio und Fernsehen in der Schweiz.  Für Francesco Benini, Reporter und Blattmacher bei CH Media, ist klar, dass ein Ja einschneidende Konsequenzen hätte. «Von der SRG werden Leistungen erbracht, die im freien Markt so nicht erbracht würden.»Warum verlangen die Initianten eine so drastische Kürzung des SRG-Budgets? Welche Aufgaben erfüllt die SRG heute? Welche Programme würden bei einem Ja wegfallen?Und was würde eine Annahme der Initiative für die Informationsversorgung und den Zusammenhalt in der Schweiz bedeuten?Artikel zum Thema«Das Land würde sehr viel verlieren»: So warnt Susanne Wille vor einem Ja zur Halbierungsinitiative«Gute Nacht, verlässliche Information»: So warnen Gegner vor der SRG-HalbierungHalbierung der SRG: Ja-Kampagne startet verzagt – will sie gar nicht gewinnen?Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: Hinter der SchlagzeileHost und Produzentin: Zoe Gwerder  Gast: Francesco Benini
Sie ist die beliebteste Steuer der Schweizer Politikerinnen und Politiker - die Mehrwertsteuer. Und sie kommt immer dann ins Spiel, wenn zusätzliche Aufgaben auf den Bund zukommen: Verteidigungsminister Martin Pfister möchte damit die Armee aufrüsten, Sozialministerin Elisabeth Baume-Schneider die 13. AHV-Rente finanzieren. Ausgehandelt wurde ihre Einführung von einer einflussreichen Gruppe von Spitzenpolitikern vor über 30 Jahren beim Kutteln-Essen in einem Berner Restaurant. Heute bezahlen wir sie mit jeder Banane, dem neuen Auto und mit jedem Blumenstrauss, den wir kaufen. Warum ist die Mehrwertsteuer bei unseren Politikerinnen und Politikern so beliebt?Wofür wird sie eingesetzt?Und müssen wir bald auf jedem T-Shirt und jedem neuen Paar Schuhe noch viel mehr Mehrwertsteuer zahlen?Im Podcast «Hinter der Schlagzeile» sagt Doris Kleck, stellvertretende Chefredaktorin von CH Media: "Für die Politik ist es eine angenehme Steuer, weil die Leute es im Alltag kaum merken, wenn sie sie bezahlen - übers Jahr läppert aber viel Geld zusammen."Lesen Sie hier mehr zum Thema: Krötenschlucken für die AHV: Kaum jemand ist glücklich mit der FinanzierungKampf zwischen Finanzen und Sicherheit: «Wenigstens können wir Putin die Schweiz schuldenfrei übergeben»Ministeuer mit Milliardenwirkung: So viel Mehrwertsteuer zahlen Sie im MonatHöhere Mehrwertsteuer zugunsten der Armee: Bundesrat hat Sympathien dafür Host und Produzent: Stefan BühlerGast: Doris KleckKontakt: podcast@chmedia.ch 
Die Debatte um eine angebliche Impfpflicht im Kanton St. Gallen sorgt schweizweit für Aufregung. Ostschweiz-Redaktor Jochen Tempelmann erklärt im Podcast, warum es sich dabei nicht um eine generelle Impfpflicht handelt, sondern um ein eingeschränktes Impfobligatorium für spezielle Situationen – wie es in vielen Kantonen längst existiert. Er zeigt auf, wie Missverständnisse, Halbwahrheiten und eine missglückte Kommunikation des Kantons die Diskussion eskalieren liessen, und spricht über Faktenchecks, Medienkritik und den Umgang mit emotionalen Reaktionen in den sozialen Medien.
Finanztipps für «passives Einkommen» – angeblich von Bundesrätin Karin Keller-Sutter oder anderen prominenten Köpfen – sind aktuell eine weitverbreitete Betrugsmasche. Bundeshausredaktor Othmar von Matt erklärt, wie gefälschte «Medienartikel» mit bekannten Logos Vertrauen schaffen und Nutzerinnen und Nutzer dazu bringen sollen, sich zu registrieren und mindestens 250 Franken zu überweisen. Die Plattformen und «Pressekonferenzen» sind frei erfunden – wer zahlt, verliert sein Geld. Hinter den Anzeigen steht vermutlich international organisierte Kriminalität. Was hilft: skeptisch bleiben, nicht klicken, nicht zahlen, Anzeigen melden.
loading
Comments