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Danke für Nichts. Der feministische Podcast über Care und Wirtschaft
Danke für Nichts. Der feministische Podcast über Care und Wirtschaft
Author: Konzeptwerk Neue Ökonomie
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© Konzeptwerk Neue Ökonomie
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Warum haben wir immer zu wenig Zeit für Kochen, Putzen, Waschen und für gute Selbstsorge? Warum werden Pflegekräfte so schlecht bezahlt? Warum leisten überwiegend FLINTA-Personen und Migrant*innen Care-Arbeit? Wie könnte eine Gesellschaft aussehen, in der Care im Zentrum des Wirtschaftens steht, statt Profite und Wachstum?
Diese Fragen und noch viele mehr diskutiert Chris Neuffer vom Konzeptwerk Neue Ökonomie einmal im Monat mit Gästen aus Sorgeberufen, aus der Wissenschaft und aus sozialen Bewegungen.
Dieser Podcast wird gefördert durch die Anstiftung, die Heidehofstifung und die EU.
Diese Fragen und noch viele mehr diskutiert Chris Neuffer vom Konzeptwerk Neue Ökonomie einmal im Monat mit Gästen aus Sorgeberufen, aus der Wissenschaft und aus sozialen Bewegungen.
Dieser Podcast wird gefördert durch die Anstiftung, die Heidehofstifung und die EU.
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In der fünften Folge sprechen wir mit Schotter von Tr@ns*Sxxworks über die Selbstorganisierung von Tr@ns* Sxxarbeiter*innen. Wir fragen uns: Wie kann in einem prekarisierten und stigmatisierten Arbeitssektor kollektive Organisierung stattfinden – was können wir von und miteinander lernen?Außerdem blicken wir in den News auf die Zusammenkürzungen des „Fonds Sexueller Missbrauch“, und schauen auf einen Streik in der Branche „Textile Dienste“. In dieser Folge lesen wir auch für euch. In der Vision stellen wir das Buch „Everything for Everyone: An Oral History of the New York Commune“ (M.E. O’Brien & Eman Abdelhadi) vor.Ihr wollt uns Feedback geben? Dann schreibt uns an: care@knoe.orgNewsPetition zum Erhalt des Fonds Sexueller MissbrauchInterviewTr@ns*Sxxworks (@tswberlin)Vision M.E. O’Brien und Eman Abdelhadi (2022): Everything for Everyone: An Oral History of the New York Commune. Common Notions.Paula Blömers über das Buch (kritisch-lesen.de): Die Zukunft erzählenMusikRihanna: WorkScott Holmes Music: Positiv and Fun https://freemusicarchive.org/music/Scott_Holmes/Tim Taj: Upbeat Happy https://freemusicarchive.org/music/timtaj/positive-corporate-music/upbeat-happy/***Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch die Heidehof Stiftung, die Anstiftung und die Stiftung Menschenwürde und Arbeit.© 2025. This work is openly licensed via CC BY-NC 4.0 DEED
Wie geht es Erzieher*innen in Sachsen? Unter welchen Bedingungen leisten sie ihre Arbeit und vor allem: Wie organisieren sie sich, um Kürzungen im sozialen Bereich entgegenzutreten? In der vierten Folge sprechen wir mit Maria, selber Erzieherin und verdi-Aktive, über die Situation von Erzieher*innen in Leipzig und Sachsen. In Leipzig gab es in den letzten Monaten Proteste von Erzieher*innen und Eltern für bessere Personalbemessung, bessere Betreuungsschlüssel und gegen Kürzungen. Wir finden heraus, was Erzieher*innen fordern, welche Kraft in Bündnissen liegt und welche Rolle Gewerkschaften in ihren Arbeitskämpfen spielen.Außerdem schauen wir in den News auf den Streik der Lieferando-Riders in Leipzig und thematisieren die jüngsten Kürzungen von Beratungsprojekten von queeren Geflüchteten in Sachsen. In der Vision erzählt uns Marie von der Initiative #LiegendDemo, wie eine gute Versorgung von Personen mit me/cfs und long covid aussehen könnte.Du bist selbst als Erzieher*in tätig? Du hast Freund*innen, die sich für bessere Bedingungen in den Kitas einsetzen wollen? Dann komm’ zum monatlichen Stammtisch für alle Kolleg*innen in den Sozial- und Erziehungsdiensten in Leipzig und Umgebung: Jeden 3. Donnerstag im Monat im Volkshaus (Karl-Liebknecht-Straße 30-32, 04107 Leipzig)!Ihr wollt uns Feedback geben? Dann schreibt uns an: care@knoe.orgNewsPressemitteilung von RosaLinde e.V.Einladung zur Demonstration von RosaLinde e.V.Petition: Sachsen - Rettet queere Integrations- und Beratungsstellen!Artikel: Die Schattenflotte kommt (kreuzer online) Interview: Lieferando-Betriebsrat: „Unser Chef ist faktisch die App“Tarifmeldung (DGB): Streik bei Lieferando in Leipzig: Beschäftigte fordern bessere ArbeitsbedingungenInterviewMaria ist Erzieherin aus Leipzig und bei ver.di organisiert.Vision Liegenddemo (Instagram)Bei Fragen & Interesse an der Ausstellung, meldet euch unter hausbesuche.exhibition@gmail.com Weitere Infos zu me / cfsmecfs-info.de:: Infoportal für Betroffene, Angehörige und medizinisches PersonalSondersendung zu ME/CFS (radio dreyeckland) (60 min)PIER Schleswig-Holstein e.V.Artikel: Mit Me kämpfen,gegen ME kämpfen (AK Web)Content note: Suizid, SterbehilfeArtikel: Wenn nur der Suizid als Ausweg erscheint (taz) MusikRihanna: WorkScott Holmes Music: Positiv and Fun https://freemusicarchive.org/music/Scott_Holmes/Tim Taj: Upbeat Happy https://freemusicarchive.org/music/timtaj/positive-corporate-music/upbeat-happy/***Gefördert durch die Heidehof Stiftung, die Anstiftung, die Stiftung Menschenwürde und Arbeit und das Sächsische Staatsministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung.Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des*r Autor*in bzw. der Autor*innen und spiegeln nicht zwingend die des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung wider. Das Staatsministerium kann dafür nicht verantwortlich gemacht werden. © 2025. This work is openly licensed via CC BY-NC 4.0 DEED
Wie sieht der Arbeitsalltag von Au-pairs aus? Unter welchen Bedingungen arbeiten sie in Deutschland? Und wie organisieren sich Au-pairs gemeinsam für eine Aufwertung ihrer Sorgearbeit? In dieser Folge sprechen wir mit Maria und Janet von Bloque Latinoamericano Berlin. Janet teilt mit uns ihre Erfahrungen als Au-Pair und Care-Arbeiterin und wie sie zuerst alleine online andere Au-pairs unterstützen wollte und dann Bloque Latinoamericano gefunden hat. Maria zeigt uns, wie sich Au-Pairs organisieren und welchen Herausforderungen und strukturellen Problemen sie sich stellen müssen. Die beiden nehmen uns mit in ihre Community und Lebenswelt und zeigen uns, was wir in Sachsen von ihnen lernen können und was ihre Arbeits- und Lebensbedingungen verbessern würde.Wir lernen über Care-Arbeit von Au-pairs, die romantisiert und als „kultureller Austausch“ beschönigt wird – während Au-pairs, meistens migrantische Frauen, oft viele Überstunden machen müssen und nur 280 EUR Taschengeld erhalten. Gemeinsam schauen wir uns an, wie die Sorge-Arbeiterinnen mit Isolationsgefühlen umgehen und diese brechen, was sie brauchen, und wo Feminst*innen und Gewerkschaften aus dem globalen Norden dringend hinschauen sollten, damit aus dem vereinzelten Kampf ein kollektiverer wird. Außerdem geht es in den News um die Tarifrunde der Länder und des Nahverkehrs und um die Belastung Sächsischer Lehrkräfte. In der Vision stellt Clara die Sonti* e.V. vor – ein Verein aus Leipzig.Ihr wollt uns Feedback geben? Dann schreibt uns an: care@knoe.orgIntroZentrale Anlaufstelle für Betroffene von Diskriminierung in SachsenBeratungsstelle in Dresden: AusländerratStudie: Au-pairs in Deutschland und weltweit. Entwicklungen und Trends im Deutschen Au-Pair Wesen (Dr. Walter, 2025)Artikel: Wie Au-Pairs in Deutschland lebenNews #LeipzigStehtZusammenGEW-Sachsen: Studie entzieht dem Maßnahmenpaket jede GrundlageMDR: Studie zeigt Das sind die Zeitfresser und wirklichen Arbeitszeiten von Lehrern in Sachsen Kurzfassung der StudieInterviewMaria und Janet engagieren sich bei Bloque Latinoamericano Berlin, insbesondere bei „Trabajo Migrante“. Innerhalb dieser Gruppe beschäftigen sie sich mit den Arbeitsbedingungen von Migrant*innen aus Abya Yala, die in Berlin leben, und wie diese verbessert werden können. Aktive von Bloque reisen auch durch Deutschland, um Migrant*innen an verschiedenen Orten dabei zu unterstützen, Gruppen und Initiativen aufzubauen. Ein Fokus ihrer Arbeit liegt auf der Vernetzung und dem Empowerment von ehemaligen und aktuellen Au-Pairs. WebsiteInstagramVisionSonti* e.V. InstagramMusikRihanna: WorkScott Holmes Music: Positiv and Fun https://freemusicarchive.org/music/Scott_Holmes/Tim Taj: Upbeat Happy https://freemusicarchive.org/music/timtaj/positive-corporate-music/upbeat-happy/***Gefördert durch die Heidehof Stiftung, die Anstiftung, die Stiftung Menschenwürde und Arbeit und das Sächsische Staatsministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des*r Autor*in bzw. der Autor*innen und spiegeln nicht zwingend die des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung wider. Das Staatsministerium kann dafür nicht verantwortlich gemacht werden. © 2025. This work is openly licensed via CC BY-NC 4.0 DEED
Wie ist der Arbeitsalltag von pflegenden Angehörigen? Vor welchen Hürden stehen sie? Was muss sich ändern, damit sie weniger belastet sind und Kinder gut versorgt sind?In der zweiten Folge der zweiten Staffel sprechen wir mit Halina Jordan, Autorin, Aktivistin, Mutter. Halina erzählt von ihren Erfahrungen mit Behörden in Sachsen und dem schweren Weg, um für ihr Kind mit Behinderung einen passenden Schulplatz zu finden. Sie nimmt uns mit in ihren Alltag und die viele Care-Arbeit, die anfällt und zum Burn-Out führt. Gemeinsam gehen wir den Fragen nach, was diese unbezahlte Care-Arbeit mit Gewerkschaften zu tun hat und was es braucht, damit aus dem vereinzelten Kampf für gute Versorgung ein kollektiverer wird.Außerdem geht es in den News um die Pläne der Bundesregierung, Pflegegrad 1 zu kürzen und die Kitaproteste in Leipzig. In der Vision stellt Thùy Linh das Netzwerk und die Bildungsplattform viet.care vor.Ihr wollt uns Feedback geben? Dann schreibt uns an: care@knoe.org***ShownotesNewsPetition „Keine Kürzungen im Leipziger Kitabereich – für gute Betreuung und Bildung unserer Kinder!“ (abgeschlossen)Deutschlandfunk Kultur: Kita-Chaos: In Sachsen schließen Kitas, in Bremen gibt es zu wenige PlätzeCorrectiv: Kein Geld mehr für leichte PflegefälleTaz: Kürzung ersten GradesStiftung ZQP: Pflegende Angehörige in DeutschlandPflege.de: Pflegegrad 1: Geld, Leistungen und VoraussetzungenSozialverband VdK: Pflegegrad 1 abschaffen? – Warum das keine gute Idee istSoVD: Pflegegrad 1 nicht streichen!InterviewHalina Jordan ist Soziologin, Autorin und Lehrkraft – aber vor allem queere Riot-Mama, die für Inklusions-Awareness in feministischen Communities (aus-)brennt.WebsiteInstagramHier für Halinas Newsletter anmelden!Visionviet.care: InstagramBegriffserklärungenPflegende Angehörige sind alle, die eine nahestehende pflegebedürftige Person regelmäßig unterstützen. Das können z.B. Freund*innen, Nachbar*innen, Familienangehörige, Partner*innen sein, die die Person Tätigkeiten wie Ernährung, Körperpflege, einkaufen, putzen, Finanzen, Alltagsgestaltung übernehmen. Die Tätigkeiten finden nicht nur zu Hause sondern z.B. auch im Pflegeheim statt. (Quelle)***MusikRihanna: WorkScott Holmes Music: Positiv and Fun https://freemusicarchive.org/music/Scott_Holmes/Tim Taj: Upbeat Happy https://freemusicarchive.org/music/timtaj/positive-corporate-music/upbeat-happy/***Gefördert durch die Heidehof Stiftung, die Anstiftung, die Stiftung Menschenwürde und Arbeit und das Sächsische Staatsministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des*r Autor*in bzw. der Autor*innen und spiegeln nicht zwingend die des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung wider. Das Staatsministerium kann dafür nicht verantwortlich gemacht werden.© 2025. This work is openly licensed via CC BY-NC 4.0 DEED
Wir starten in die zweite Staffel! In dieser beschäftigen wir uns mit feministischer Gewerkschafts- und Bündnisarbeit. Wie können (queer-)feministische Arbeitskämpfe dazu beitragen, dass Sorgearbeit mehr gesellschaftliche Anerkennung findet?In der ersten Folge steigenwir in das Themenfeld„feministische Gewerkschaftsarbeit“ ein– im Gespräch mit zwei Personen, die Erfahrung in der Bündnisarbeit mit der Gewerkschaft ver.di haben. Wir wollen herausfinden: Welche Bündnisse zwischen Beschäftigten und feministischen Aktivist*innen gab es schon? Wie sind Gewerkschaften und Feminismus miteinander verbunden? Was sind gemeinsame Ziele und Visionen? Außerdem blicken wir in den News nach Großbritannien, wo ein Urteil des Obersten Gerichtshofs scharf kritisiert wird, und schauen auf den Koalitionsvertrag der aktuellen Bundesregierung. In der Vision stellt Franzi Helms die neu gegründete Carewerkschaft LUA – die Liga für unbezahlte Arbeit – vor. Ihr wollt uns Feedback geben? Dann schreibt uns an: care@knoe.orgNewsAmnesty International: Deutschland: Koalitionsvertrag bricht mit zahlreichen MenschenrechtenBundesverband Trans e.V.: Presseerklärung zum KoalitionsvertragGEW: Koalitionsvertrag im CheckIDZ-Jena: Broschüre Organisierte Trans*feindlichkeitKoalitionsvertrag der Bundesregierung: Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPDThem.us: Four Major U.K. Pride Marches Have Banned Political Parties From ParticipatingErklärung „Wir sind das bunte Hinterland: Gemeinsame Erklärung für ein queeres und vielfältiges Ostdeutschland.“Chronik.le: Podcast-Folge 39: Queer b2b AntifaÜbersicht über CSD-Termine in DeutschlandBroschüre Zukunft für alleInterviewAriane (Ver.Di Stuttgart: ariane.raad@verdi.de)Aktionsbündnis 8.März Stuttgart (@aktion_frauen)Tabea (@LeipzigStehtzusammen,Linktree)Film „Kita, Bürgeramt, ÖPNV: Wir halten Leipzig am Laufen“ Veranstaltungsreihe „Wann treffen wir uns?“ Buch „Die Optimistinnen“ von Gün Tank Vision Liga für unbezahlte Arbeit (LUA)Begriffserklärungen TVöD: Der TVöD (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst) gilt für rund 2,5 Millionen Beschäftigte im öffentlichen Dienst, sowohl bei Bund als auch bei Kommunen. Dazu gehören Angestellte und Beamte in verschiedenen Bereichen wie Verwaltung, Polizei, Schulen und Universitäten, Pflege, Feuerwehr und vielen anderen öffentlichen Aufgaben.TVL: Der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) gilt für rund 2,5 Millionen Beschäftigte im öffentlichen Dienst der Länder. Das umfasst eine Vielzahl von Berufen und Tätigkeitsbereichen, darunter Angestellte in öffentlichen Verwaltungen, Schulen, Universitäten, technischen Einrichtungen, Krankenhäusern, Bibliotheken und mehr.Hinweis: Bevor 2005 der TVöD und 2006 der TV-L in Kraft trat, galten für Bund, Länder und Kommunen einheitliche Tarifverträge. Dies war der Bundes-Angestelltentarifvertrag (BAT) und der Bundesmanteltarifvertrag für Arbeiter und Arbeiterinnen (MTArb). Die Trennung von TVöD und TV-L im öffentlichen Dienst wird dafür kritisiert, dass sie zu Ungleichbehandlung in Bezug auf Bezahlung und Arbeitszeit führt und die Durchsetzungskraft der Beschäftigten schwächt. Eine Vision ist ein Tarifvertrag für alle Beschäftigten zu haben. MusikRihanna: WorkScott Holmes Music: Positiv and FunTim Taj: Upbeat Happy***Gefördert durch die Heidehof Stiftung, die Stiftung Menschenwürde und Arbeit und das Sächsische Staatsministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung.Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedochausschließlich denen des*r Autor*in bzw. der Autor*innen undspiegeln nicht zwingend die des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung wider. Das Staatsministerium kann dafür nicht verantwortlich gemacht werden. © 2025. This work is openly licensed via CC BY-NC 4.0 DEED
Welche Infrastrukturen braucht es in der Sorgenden Stadt? Was heißt ganz konkret die Sorgebedürfnisse aller Menschen in den Mittelpunkt zu rücken? Und wie müsste Care-Arbeit, die aktuell ausgebeutet und schlecht bezahlt wird, darin anders organisiert werden? In dieser Folge hört ihr die Aufnahme unseres Live-Podcasts am 31. Januar im Ost-Passage Theater in Leipzig. Gemeinsam mit Alina von der Initiative "Eisi für Alle", Eli von der Initiative "AuPair Repair" und Mai von der Poliklinik Schönefeld sprechen wir über die Wege in die Sorgende Stadt. Ein großes Danke an dieser Stelle an alle helfenden Hände und Unterstützer*innen, die diese Veranstaltung möglich gemacht haben.Ihr wollt uns Feedback geben? Dann schreibt uns an: care@knoe.orgInterviewEisi für AlleAuPair RepairPoliklinik-Solidarisches Gesundheitszentrum Leipzig e.V.Ost-Passage TheaterAkafemKEIN DING! Podcast Weitere InfosFolge von Kein Ding „AuPair Arbeit – Ein Manifest gegen die Ausbeutung“Interview mit AuPair-Repair: „Als Gesellschaft sollten wir nicht eine Frau empowern, indem wir eine andere unterdrücken“Broschüre Zukunft für alleMusikRihanna: WorkScott Holmes Music: Positiv and Funhttps://freemusicarchive.org/music/Scott_Holmes/Tim Taj: Upbeat Happyhttps://freemusicarchive.org/music/timtaj/positive-corporate-music/upbeat-happy/***Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen der Autor*innen und spiegeln nicht zwingend die derEuropäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider. Weder die Europäische Union noch die EACEA können dafür verantwortlich gemacht werden. © 2025. This work is openly licensed via CC BY-NC 4.0 DEED
Wie können wir für unseren Bedarf – auch über Krisenzeiten hinaus – sorgen? Wie kann die Produktion von Gütern und Dienstleistungen so organisiert werden, dass alle Arbeiter*innen mitbestimmen können? Und in welchem Verhältnis stehen Kooperativen zum Kapitalismus und Realstaatssozialismus? Diesen Fragen geht Chrisim Gespräch mit Delal Atmaca nach. In den News geht es um das bittere Ende der Klage einer 24-Stunden-Betreuerin. Außerdem berichten wir über die Tarifrunde im Öffentlichen Dienst und wie ihr aktiv werden könnt. Und in der Vision blicken wir dieses Malnach Barcelona, wo die Care-Karte eingeführt wurde.******* ShownotesIhr wollt uns Feedback geben?Dann schreibt uns an: care@knoe.orgEinladung zum Auftakttreffen des Bündnisses „Leipzig steht zusammen“: 31.01.2025, 18:00, Volkshaus LeipzigKommt vorbei und findet raus, wie ihr in den nächsten Wochen für eine gute Daseinsvorsorge aktiv werden könnt! Mehr Infos findet ihr bei Wir Fahren Zusammen Leipzig!*******NewsAktuelle Reportage zu den Missständen in der 24-Stunden-BetreuungMeldung von Faire MobilitätÜbersicht zur Tarifrunde Öffentlicher Dienst Bund und KommunenInterview mit Silvia Habekost „Wir arbeiten bis zur Belastungsgrenze und auch darüber hinaus“Bündnis „Berlin steht zusammen“*******InterviewDelal Atmaca ist Geschäftsführerin und Mitbegründerin des Dachverbandes der Migrantinnen-Organisationen(DaMigra e.V.). Sie war u.a. Vorstandsmitglied der WeiberWirtschaft eG, vom Migrationsrat Berlin e.V. und der Initiative selbstständiger Immigrantinnen e.V. Als bundesweiter Dachverband setzt sich DaMigra für die Gleichberechtigung von Frauen, insbesondere von Frauen mit Flucht- und Migrationserfahrung, ein. Spendet jetzt, damit DaMigra als starke intersektionale Stimmesichtbar bleibt. Gemeinsam für Gleichberechtigung, Vielfalt und Gerechtigkeit! #DaMigraBleibt*******VisionCare-Karte„Let’s Care for Carers“Broschüre „Care-Arbeit Vergesellschaften: Kommunalpolitische Werkzeugkiste für eine ‚Sorgende Stadt“*******BegriffserklärungenLaissez-Faire Kapitalismus („laisser faire“, französisch für „machen lassen“): Bezeichnet eine liberale Wirtschaftspolitik, die im 19. Jahrhundert u.a. im Vereinigten Königreich praktiziert wurde. Zentrales Element ist die Zurückhaltung des Staates aus wirtschaftlichen Prozessen. Kritisiert wurde diese Wirtschaftspolitik dafür, dass sie zu Verarmung der arbeitenden Bevölkerung führte und Monopolbildung begünstigte.Rochdale Society of Equitable Pioneers (englisch für die „Gesellschaft der redlichen Pioniere von Rochdale“): Eine Konsum- und Spargenossenschaft, die im Dezember 1844 von 28 Webern in Rochdale in Nordengland (nahe Manchester) gegründet wurde. Am 21.12.1844 eröffneten sie einen Laden, in dem sie Kartoffeln, Butter, Öl undSeife anboten. Die Gründung war eine direkte Reaktion auf die Industrialisierung, die bewirkte, dass die Weber von Versorgungsmöglichkeiten abgeschnitten waren. Mehr Infos hier und hier.Voll(produktiv)genossenschaften: Ein bestimmter Typus von Genossenschaften, der sich über viele Lebensbereiche aller Mitglieder erstreckt und somit ein gemeinschaftliches Lebensmodell darstellt. Das Ziel ist, den Mitgliedern einen organisationalen Rahmen zu bieten, innerhalb dessen sie ihre Bedürfnisse nach Lebensmitteln, Wohnen, Tätigkeiten decken können.*******MusikRihanna: WorkScott Holmes Music: Positiv and Fun Tim Taj: Upbeat Happy*******Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen der Autor*innen und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider. Weder die Europäische Union noch die EACEA können dafür verantwortlich gemacht werden. © 2025. This work is openly licensed via CC BY-NC 4.0 DEED
Chris war im Sommer und Herbst viel unterwegs und hat auf verschiedenen Veranstaltungen spannende Menschen kennengelernt. In dieser Folge sprechen Abundia Alvarado, Amaia Pérez Orozco und Lina Hansen von ihren Kämpfen und Konzepten für Care in Bewegung. Ihr hört von aktivistischen Erfahrungen der Initiative „Stop Cop City“ um den Wee’Lau’nee Forest in Atlanta . Und vom feministischen Streik in Spanien. Außerdem erfährt ihr, was unter ökofeministischen Analysen, rebellious care oder land back gemeint ist: Lernt Konzepte kennen, mit denen Menschen heute für Care in Bewegung sind.In den News geht es um den Sammelband „Nicht die Ersten“ von Tarek Shukrallah, in dem Bewegungsgeschichte von Queers of Color in Deutschland gesammelt sind. Und es geht um den Kitastreik in Berlin, wo die Beschäftigten und eine Elterninitiative gemeinsam mit gewerkschaftlicher Unterstützung lange kämpften. In der Vision gibt es dieses Mal Ausschnitte aus dem „Kitchen Council Communist Manifesto“, das die Küche als Ausgangspunkt für gemeinsame Befreiung nimmt.Save the DateAm 31.01.25 geht es einen Tag rund um Wege undWidersprüche in der Sorgenden Stadt. Ab 15.00 könnt ihr euch mit uns auf einen Care-Spaziergang im Leipziger Osten machen. Ab 19.00 geht „Danke für Nichts „zusammen mit „Kein Ding“ live! Seid dabei, wenn Maxi und Chris zusammen mit spannenden Gäst*innen im Ost-Passage Theater in Leipzig ins Gespräch kommen.*****SHOWNOTESDu willst uns Feedback geben? Dann schreib uns an: care@knoe.org*****NewsInterview mit Tarek ShukrallahNicht die Ersten bei Assoziation A30 Jahre „Asylkompromiss“Initiative „Einhorn sucht Bildung“ ( Instagram: @einhornsuchtbildungVideo „Berliner Kitastreik verboten“ entstand im Rahmender Workshopreihe "How to Streikvideo?"Artikel „Kitas in Berlin: Runder Tisch statt Streik“ (nd, 24.10.2024)InterviewTierra ComidaL @abundancefor_all (instagram)Artikel „Defending Abundance everywhere“Stop Cop CityVideo „A Black Abolitionist View on Cop City with Angela Davis, Jasmine Burnett, Mariah Parker,M Adams“Artikel „The Land at the Center of Cop City and why we must defend it“ (Nic Sanford Belgrad)Spendet hier, um die Tour „Defending & Celebrating Abundance Everywhere“ von Abundia sowie ihreaktivistische Arbeit für mehr kitchen councils, Sorgenetze undGerechtigkeit zu unterstützen!Venmo:@Marikona66Cashapp:$Coatl66PayPal:@NahuatlKweerEisi für alleCop Watch LeipzigGlossar: BIP: Steht für für Bruttoinlandsproudukt und umfasst allewirtschaftlichen Leistungen eines Landes in einem bestimmtenZeitraum.Solawi: Steht für Solidarische Landwirtschaft, mehr Infos dazu hier.*****VisionKitchen Council Communist Manifesto (von tierracomidalibertad und Zara Richter)*****MusikRihanna: WorkScott Holmes Music: Positiv and Funhttps://freemusicarchive.org/music/Scott_Holmes/Tim Taj: Upbeat Happyhttps://freemusicarchive.org/music/timtaj/positive-corporate-music/upbeat-happy/*****Produziert mit finanzieller Unterstützung durch die Heidehof Stiftung und die Anstiftung.© 2024. This work is openly licensed via CC BY-NC 4.0 DEED
Wer steckt eigentlich hinter Kein Ding und Danke für nichts? Und was motiviert uns, in der Care-Bewegung aktiv zu sein? In dieser Spezialfolge nehmen Maxi und Chris euch mit und erzählen, von ihren Zugängen zu Care. Wann haben die beiden gemerkt, dass Sorgearbeit ungerecht verteilt ist? Was sind Dynamiken in der Care-Debatte, die die beide nachdenklich und wütend werden lassen? Welche Perspektiven fehlen ihnen?*****Ihr wollt uns Feedback geben? Dann meldet euch bei uns unter: care@knoe.org oder podcast@kollektiv-periskop.org****ShownotesInterviewEric Llaveria Caselles:https://www.tu.berlin/zifg/llaveria-casellesDebt for Climate: https://www.debtforclimate.org/Mehr InfosVideo „Feministische Ökonomie – was ist das?“Studium Individuale (Leuphana Universität Lüneburg)hochschule für gesellschaftsgestaltung(hfgg)Gemeinsam Sein (GemSe): queer-feministischer Space in Kärnten KAUZ-Folge: „Forstpolitik & Gender(un)gerechtigkeit“ (CN: sexualisierte Gewalt)Aupair RepairNetzwerkeNetzwerkCare Revolution Fair sorgen! Wirtschaft ist Care Einladung zum 10-jährigen Jubiläum vom Netzwerk CareRevolutionVom 18. bis 20.10.24 feiert das NCR in Leipzig Jubiläum – drei Tage diskutieren, träumen, feiern, Pläne schmieden. Es wird Podien, Workshops, Kunst, Kultur und Party geben, sowie viele Möglichkeiten zur Begegnung. Informationen zum Jubiläum findest du hier. Direkt zur Anmeldung geht es hier.BücherSilvia Federici (2020): Die Welt wieder verzaubern – Feminismus, Marxismus & Commons Ulrich Brand, Markus Wissen (2017): Imperiale Lebensweise – Zur Ausbeutung von Mensch und Natur im globalen Kapitalismus Silke van Dyk, Tine Haubner (2021): Community-Kapitalismus ********BegriffserklärungenMental Load (dt. mentale Belastung): Last und Stress durch das Organisieren und Koordinieren von Alltagsaufgaben. Imperiale Lebensweise: Produktions-und Konsummuster, die auf einer ungleichen Aneignung von Natur und Arbeitskraft im globalen Maßstab beruhen (Quelle)Scholar Activists: Beschreibt akademische Beschäftigte, die explizit politische Standpunkte in ihrer Arbeit vertreten und ihre Arbeit dafür nutzen. Soziale Reproduktion: Beschreibt all die Arbeiten, die es braucht, um die Gesamtheit des sozialen Lebens und der Gesellschaft herzustellen. Mehr Infos in diesemVideo mit Tithi BhattacharyaCommunity Kapitalismus: Beschreibt eine Form desKapitalismus, in der soziale Aufgaben an die Zivilgesellschaftdelegiert und mit einer neuen Gemeinschaftsrhetorik und -politik verknüpft werden. Laut Dyk und Haubner verschärft diese Form des Kapitalismus Ausbeutungsverhältnisse und löst garantierte soziale Rechte auf. Rückverteilung: Geht das Problem an, dass Vermögen sehr ungleich verteilt ist und will das konkret ändern. Siehe auch: Podcast-Folge mit Marlene Engelhorn.Tarifvertrag für Entlastung (TV-E): Tarifvertrag, der das Personal im Krankenhaus über ein Punktesystem entlasten soll. Wurde in unterschiedlichen Formen bereits in Unikliniken in Homburg, Jena, NRW, Kliniken in Berlin erstritten.homo oeconomicus: Modell in derMainstream-Wirtschaftstheorie, was einen rationalen, Nutzen maximierenden Menschen beschreibt. Das Modell wird dafür kritisiert, dass es als „idealen Menschen“ einen sehr privilegierten Menschen zeichnet, der nicht in soziale Beziehungen und Machtverhältnisse eingebettet sei. ******** Danke für Nichts. Podcast und KEIN DING! Podcast ********MusikRihanna: WorkScott Holmes Music: Positiv and FunTim Taj: Upbeat Happy********Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Unionoder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider. Weder die Europäische Union noch die EACEA können dafür verantwortlich gemacht werden.© 2024. This work is openly licensed via [CC BY-NC 4.0 DEED]
Gesundheitsversorgung, Mobilität, Einsamkeit und Gemeinschaft: Auch wenn diese Themen viele Queers betreffen, ist der Zugang zu diesen Dingen für queere Personen auf dem Land oft schwieriger. Zugleich sind Beratungs- und Vernetzungsangebote oft weniger vorhanden und die Bedrohung durch queer- und transfeindliche Gewalt ist präsenter. In dieser Folge spricht Chris mit Dasha und Jole aus dem Projekt „Que(e)r durch Sachsen. Empowerment und Beratung“ von der RosaLinde Leipzig. „Solche Leute gibts hier nicht“ ist totaler Quatsch: Queere Personen gab es schon immer und überall, auch in ländlichen Räumen. Was sind Herausforderungen, vor denen manche von ihnen stehen? Was tun angesichts des Rechtsrucks, mit dem auch die Trans- und Queerfeindlichkeit zunimmt? Und wie viele CSDs finden dieses Jahr eigentlich in Sachsen statt?Das alles erfahrt ihr in der neuen Folge.Außerdem berichten wir über aktuelle Zahlen zur Pflegebedürftigkeit, die den Bundesgesundheitsminister überrascht haben, und wir berichten vom neuen Pflegemindestlohn. In der Vision nehmen wir euch mit nach Brandenburg, wo eine Gruppe von Menschen einen gemeinschaftlichen Ort für marginalisierte Communities schafft.*****ShownotesIhr wollt uns Feedback geben? Oder wollt uns schreiben, von wo ihr den Podcast hört?Dann meldet euch bei uns unter: care@knoe.orgMehr Infos zu uns: www.knoe.orgNewshttps://www.rnd.de/politik/pflegefaelle-in-deutschland-explosionsartig-gestiegen-pflegeforscher-widersprechen-karl-lauterbach-X4BMKFZ2DBAP5I3BNPXZZ5TWIQ.htmlhttps://www.zeit.de/wirtschaft/2024-05/pflege-bedarf-karl-lauterbach-statistik-anstiegInterviewQue(e)r durch SachsenVerleih für die Wanderausstellung „Solche Leute gibts hiernicht“: https://queeres-sachsen.de/verleih/Instagram: @rosalinde_leipzig/Einige CSD-Termine13.07. Pirna10.08. Torgau10.08. Bautzen11.08. Radebeul24.08. Plauen24.08. Vogtland07.09. Freiberg14.09. Riesa21.09. Döbelntaz Artikel „Queeres Leben auf dem Land“VisionArruda CollectiveInstagram:@arruda_collectiveSpendenkampagne********BegriffserklärungenIntersektional: Der Begriff geht auf die Schwarze Juristin und Professoring Kimberlé Crenshaw zurück. Er beschreibt, dass verschiedene Diskriminierungsformen zusammenwirken. So kann z.B. transfeindliche Diskriminierung, sexististische und rassistische Diskriminierung nicht einfach zusammen genommen werden, sondern bildet neue Formen von Unterdrückung (z.B. transmisogynoir: Die konkrete Gewalt, die Schwarze trans*feminine und trans*feminine Personen of Colour erfahren). In aktivistischen Kontexten bedeutet „intersektional“ oft, dass sich Menschen bewusst sind und dem Rechnung tragen wollen, dass Menschen verschiedene, ineinander greifende Unterdrückungserfahrungen machen.Supervision: Supervision ist eine Art von Beratung, die Menschen nutzen, um mit einer externen Person über Dynamiken, Herausforderungen und Konflikte zu sprechen, z.B. in ihrem Arbeitsteam, in Bezug auf ihre Vereinsarbeit oder bestimmte Fälle.Treuhand: Die Treuhandanstalt hatte den Auftrag, die Planwirtschaft der DDR in eine kapitalistische Marktwirtschaft zu überführen. Von 1990 bis 1994 sollte sie ca. 12.000 volkseigene Betriebe innerhalb kürzester Zeit «markttauglich» machen. Ungefähr die Hälfte der Betriebe wurden privatisiert, ein Viertel wurde geschlossen und ein kleiner Teil an frühere Eigentümer*innen zurückgegeben. Mehr als 85% der privatisierten Unternehmen wurden von westdeutschen Eigentümer*innen übernommen. Die Politik der Treuhand war mitverantwortlich dafür, dass knapp 3 Millionen Menschen in Ostdeutschland erwerbsarbeitslos wurden. Mehr Informationen zur Geschichte der Treuhand.******** MusikRihanna: WorkScott Holmes Music: Positiv and FunTim Taj: Upbeat Happy*****Produziert mit finanzieller Unterstützung durch die Heidehof Stiftung und die Anstiftung.© 2024. This work is openly licensed via CC BY-NC 4.0 DEED
Gähnende Leere in den ehemaligen Konsum-Tempeln: An vielen Orten stehen Einkaufszentren leer, mitten in Stadtvierteln und Innenstädten. Große Flächen bleiben ungenutzt, während es Menschen an dem mangelt, was sie für ein gutes Leben brauchen: Kinderbetreuung, Lebensmittelversorgung, Beratung. Die Initiative „Sorge ins Parkcenter“ will im leerfallenden Parkcenter in Berlin Treptow Sorgearbeit vergesellschaften: Konkret heißt das, leere Flächen zu nutzen und ganz neue Infrastrukturen zu schaffen. Doch welche Bedarfe gibt es vor Ort? Und wie ermittelt die Initiative diese? Was sind die Pläne des Investors? Und inwiefern passen diese überhaupt zur Vision einer klimagerechten, feministischen Stadt? Über all das spricht Chris mit Anna und Hannah von „Sorge ins Parkcenter“ in der neuen Folge. In den News gibt es dieses Mal einen Bericht über den Entwurf für die Krankenhausreform sowie eine Studie zur Versorgungslage für ungewollt Schwangere in Deutschland. Im letzten Teil erfahren wir von der Initiative für ein Soziales Zentrum in Göttingen, wie sie in Göttingen dafür kämpfen, dass das alte leerstehende Gefängnis ein Ort der Solidarität, Sorge und Gemeinschaft wird! Diese Folge wurde mit finanzieller Unterstützung durch die Stiftung Care for Future produziert.*****ShownotesIhr wollt uns Feedback geben? Dann schreibt uns an: care@knoe.orgEinladung zum Vernetzungstreffen in Leipzig: „Kaufhaus Held vergesellschaften“30.05. um 18.00 in der Georg-Schwarz-Str. 178 BegriffserklärungenGraue Energie: Graue Energie bezeichnet die Menge an Energie, die für Herstellung, Transport, Lagerung, Verkauf und Entsorgung eines Gebäudes (oder Produkts) aufgewendet werden muss. Munizipalismus: Seit den 2010er Jahren wird vom Aufkommen des „neuen Munizipalismus“ gesprochen. Damit werden oft verschiedene städtische soziale Bewegungen, Nachbar*innenschaftsinitiativen sowie Wahlplattformen und Parteien gefasst, die sich für eine solidarische, anti-rassistische, klimagerechte und feministische Stadt einsetzen. Zentral ist hierbei das Verständnis, dass die lokale Ebene, Selbstverwaltung und Organisierung Ausgangspunkt für größere gesellschaftliche Veränderungen sind. Besonders bekannt ist die munizipalistische Bewegung Spaniens, die in den 2010er Jahren auch kommunalpolitische Erfolge erzielte. Mehr Infos z.B. hier oder hier.News Neues Positionspapier zum Referentenentwurf KHVVG von Krankenhaus statt FabrikKapitel „Gute Gesundheitsversorgung für alle“ in „Bausteine für Klimagerechtigkeit“ (Konzeptwerk Neue Ökonomie)Bündnis KlinikrettungVideo vom Bündnis Klinikrettung zu Betroffenen der Krankenhausreform undKrankenhausschließungenELSA Studie ("Erfahrungen und Lebenslagen ungewollt Schwangerer – Angebote der Beratung undVersorgung")InterviewInitiative „Sorge ins Parkcenter“ @sorgeinsparkcenter Online-Karte und Ressourcensammlung zu Sorgenden Städten (Rosa-Luxemburg-Stiftung)Kiosk Hermannplatz BerlinVisionInitiative Soziales Zentrum Göttingen @sozialeszentrum_goettingenSpendenkampagne für 50.000€ für das Soziale Zentrumtaz-Artikel zum Vorhaben der InitiativeMusikRihanna: WorkScott Holmes Music: Positiv and FunTim Taj: Upbeat Happy*****Produziert mit finanzieller Unterstützung durch die Stiftung Care for Future, die Heidehof Stiftung und die Anstiftung.© 2024. This work is openly licensed via CC BY-NC 4.0 DEED
In dieser Folge treffen sich Chris und Maxi auf der Vergesellschaftungskonferenz vom 15.-17. März am Werbellinsee in Brandenburg. Unter dem Motto „Let’s Socialize - Vergesellschaftung als Strategie für Klimagerechtigkeit“ diskutierten dort mehr als 360 Menschen, wie es mit der Vergesellschaftung weitergehen kann. Chris und Maxi haben den Care-Themenstrang begleitet und wichtige Punkte zur Vergesellschaftung und Demokratisierung von Care-Kontexten für euch gesammelt. Unter anderem haben wir mit Personen von International Women* Space (IWS), Women in Exile, Bündnis Selbstbestimmung Selbst Gemacht, Vertreter*innen von ver.di und der Berliner Krankenhausbewegung, vom Gesundheitskollektiv Berlin, dem Poliklinik Syndikat, dem Konzeptwerk Neue Ökonomie uvm. gesprochen. Ein großes Danke an dieser Stelle an alle Personen, die die Konferenz ermöglicht haben und die vielen Menschen, die sich politisch organisieren, um für Care-Gerechtigkeit zu kämpfen. Und damit nehmen wir euch mit zum Care-Themenstrang und wünschen euch viel Spaß beim Nachhören unserer Eindrücke!*****SHOWNOTESDu willst uns Feedback geben? Dann schreib uns an: care@knoe.org*****InitativenInternational Women* Space Women in Exile Bündnis Selbstbestimmung Selbst Gemacht ver.di und die Berliner Krankenhausbewegung Gesundheitskollektiv Berlin Poliklinik Syndikat Sorge ins Parcenter Care Werkstatt *****Mehr InfosProgramm der Vergesellschaftungskonferenz 2024 KEIN DING! Podcast *****Bücher & Artikel Selbstbestimmungsgesetz 2.0 vom Bündnis Selbstbestimmung Selbst Gemacht analyse & kritik Artikel »Das Selbstbestimmungsgesetz ist ein Angstgesetz« Artikel „The Queer Art of Hospitality“ von Luce deLire Buch „Breaking Borders to Build Bridges. 20 Jahre Women in Exile“ (2024)Bücher „WE EXIST, WE ARE HERE“ (2018) und „IN OUR OWN WORDS“ (2015) von IWSBreak Isolation Group von IWS*****Hosts: Chris Neuffer, Maxi Ziegler*****MusikRihanna: Work*****Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider. Weder die Europäische Union noch die EACEA können dafür verantwortlich gemacht werden.© 2024. This work is openly licensed via [CC BY-NC 4.0 DEED] (https://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0
Ungleiche Bezahlung, ungerechte Verteilung von Sorgearbeit und alltägliche patriarchale Gewalt: Feministische Gruppen kämpfen schon lange dafür, dass sich all das ändert! Für sie ist klar: „Wenn wir streiken, steht die Welt still“ Daher wird der 8. März als wichtiger feministischer Kampftag und Streik als Mittel immer wieder diskutiert.In dieser Folge spricht Chris mit Linda und Emilce vom Colectiva Feminista de Abya Yala aus Dresden. Es geht um ihre Pläne für den 8. März dieses Jahr, die Arbeit im Kollektiv und was Dekolonialität für sie bedeutet. Wie ist das Colectiva entstanden? Wie organisieren sich „Frauen und Dissidenten“ darin? Und was ist die Geschichte hinter den grünen Tüchern, die Menschen immer wieder auf feministischen Demos tragen? Außerdem berichten wir in den News über ein gestartetes Pilotprojekt zur 4-Tage-Woche und die aktuellen Reform-Vorschläge des Bundesjustizministeriums zum Abstammungsrecht. Und wir schauen uns gemeinsam an, warum Sophie Lewis die Abschaffung der Familie fordert und was Leah Lakshmi Piepzna-Samarasinha als alternative Form vorschlägt, um Care selbstbestimmter zu organisieren.*****SHOWNOTESDu willst uns Feedback geben? Dann schreib uns an: care@knoe.org***NewsArtikel zur Pilotstudie von IntraprenörDossier ArbeitszeitverkürzungLink Stellungnahme DJB zu Eckpunkten des Bundesministeriums der Justiz für eine Reform des Abstammungsrechts InterviewColectiva Feminista de Abya YalaInstagram: @feministas_abya_yalaLinktree: linktr.ee/feministas_abyayala_dd VisionLeah Lakshmi Piepzna-Samarasinha (2018): Care Work: Dreaming Disability JusticeSophie Lewis (2023): Die Familie abschaffen. Wie wir Care-Arbeit und Verwandtschaft neu erfindenGlossarFemizid: Der gewaltsame Mord an Mädchen, Frauen und feminisierten Menschen aufgrund ihres Geschlechts. Viele Personen verwenden den Begriff synonym mit Feminzid, obwohl letzterer besonders die politische und strukturelle Dimension dieser Morde hervorhebt.Transfemizid: Der gewaltsame Mord an einer Frau oder einer femin(isiert)en Person, weil sie trans ist.Ni Una Menos (dt. „Nicht eine weniger“): Eine Bewegung, die in Argentinien entstand und die patriarchale Gewalt an Frauen und feminisierten Menschen, insbesondere in Form von Femiziden, kritisiert. In Deutschland gründete sich 2017 die Plattform „Keine Mehr“.Disability Justice (dt. etwa „Behindertengerechtigkeit“): Die Disability Justice-Bewegung grenzt sich von der Forderung nach mehr Rechten und Zugängen für behinderte Menschen ab und kritisiert die gesellschaftlichen Verhältnisse, die überhaupt Körper unterschiedlich einordnen. Zentrale Annahmen sind: Alle Körper sind einzigartig und wichtig. Alle Körper haben Stärken und Bedürfnisse, die erfüllt werden müssen. Wir sind stark, nicht trotz unserer komplexen Körper sondern wegen ihnen. Zentral für die disability justice-Bewegung ist auch, die Verschränkung von Ableismus / Behindertenfeindlichkeit mit anderen Unterdrückungsformen (wie Sexismus, Rassismus, Queerfeindlichkeit etc.) in den Blick zu nehmen. Für mehr Infos auf Englisch, siehe hier.Charity Modell: Das Charity Modell ist ein Modell über Behinderung, was die Annahme vertritt, behinderte Menschen seien hilflos, leidend und Opfer bzw. Betroffene ihrer Beeinträchtigung(en). Menschen mit Behinderung werden in diesem Modell als Empfänger*innen von Sozialhilfe und Unterstützung gesehen, nicht jedoch als aktive selbstbestimmte Personen, die viel auszeichnet außerhalb ihrer Behinderung. MusikRihanna: WorkScott Holmes Music: Positiv and FunTim Taj: Upbeat HappyRSS Feed Der Danke für Nichts Podcasts unterliegt den Lizenzbedingungen der Creative Commons-Lizenz.*****Produziert mit finanzieller Unterstützung durch die Heidehof Stiftung und die Anstiftung.© 2024. This work is openly licensed via CC BY-NC 4.0 DEED
Personalmangel, Kostendruck und steigender Sorge-Bedarf in Deutschland: Die Belastung für Pflegekräfte in Krankenhäusern ist hoch. Immer mehr ausgebildetes Personal verlässt den Pflege-Beruf wegen der schlechten Arbeitsbedingungen. In dieser Folge sprechen Mia Smettan und Chris Neuffer mit der OP-Krankenschwester Katharina Jüttner aus der Uniklinik Leipzig. Es geht um die aktuellen Arbeitskämpfe in Leipzig, Katharinas Perspektive auf die Tarifrunde und wie ein gerechteres Gesundheitssystem aussehen könnte. Wie ist die Arbeit als Pflegekraft im Zentral-OP einer Uniklinik? Warum ist die Tarifrunde für Katharina und ihre Kolleg*innen, aber auch für uns alle, wichtig? Wie sieht ein Streik im Krankenhaus aus?Zudem berichten wir über den Kitanotstand, Haushaltskürzungen und den Stand des Selbstbestimmungsgesetzes und fragen uns: Wie könnte eine solidarische ambulante Gesundheitsversorgung aussehen?*****SHOWNOTES Ihr wollt uns Feedback geben oder Themenvorschläge einsenden?Dann schreibt und an: care@knoe.org*****NewsRecherche von Correctiv zum KitanotstandAktionskarte von CorrectivPetition „Diskriminierung und Misstrauen raus aus dem Selbstbestimmungsgesetz!“Bündnis Selbstbestimmung selbst gemacht auf Instagram: @buendnis.selbstbestimmungPartizipativ erarbeiteter EntwurfInterviewKatharina JüttnerKatharina arbeitet seit 21 Jahren als Krankenschwester und seit acht Jahren im OP der Uniklinik Leipzig. Seit vier Jahren ist sie bei ver.di aktiv, war in der Tarifkommission engagiert und organisierte die Streiks des Zentral-OP der Klinik mit.Zur TarifeinigungTagesschau: Tarifabschluss im Öffentlichen Dienst: ver.di und Länder erzielen EinigungTagesschau: 3000 Euro und 5.5 Prozent mehrMorgenpost: Öffentlicher Dienst – Darum ist der Tarifabschluss richtigND Aktuell: Neuer Tarifvertrag – Länder erhöhen LöhneLabournet: Dossier zur TarifrundeDokumentation „Ohne uns geht gar nix!“ über die Berliner KrankenhausbewegungDokumentation „Höchstens Vier Wochen“ zur Entlastungsbewegung von Krankenhäusern in NRWVisionBroschüre Zukunft für allePoliklinik SyndikatHow to build a Poliklinik*****MusikRihanna: Work Scott Holmes Music: Positiv and FunTim Taj: Upbeat Happy*****Produziert mit finanzieller Unterstützung durch die Heidehof Stiftung und die Anstiftung.© 2025. This work is openly licensed via CC BY-NC 4.0 DEED
Stiefkindadoption, Queerfeindlichkeit und Deadnaming - queere Eltern, oder auch Regenbogenfamilien sind nach wie vor mit einer Reihe von Hürden konfrontiert. In dieser Folge spricht Mia Smettan mit der Autorin und queeren Mutter Lisa Bendiek über die Vergangenheit und Gegenwart von queerem Familienleben. Wie geht es Regenbogenfamilien in Deutschland aktuell? Wie ist die Verteilung von Sorgearbeit in queeren Familien und was können hetero-cis Familien von ihnen lernen? Außerdem gibt es einen live-Bericht von Fabiana Blasco vom jährlichen feministischen Treffen in Argentinien und wir fragen uns, warum Zeit eigentlich politisch ist. *****Produziert mit finanzieller Unterstützung durch die Heidehof Stiftung und die Anstiftung.© 2023. This work is openly licensed via CC BY-NC 4.0 DEED
Arbeitskräfte aus dem Ausland stopfen die Löcher im deutschen Pflegesystem und private Agenturen verdienen daran gutes Geld. Sogenannte Live-In Betreuer*innen arbeiten für ca. 4 Euro die Stunde rund um die Uhr, wechseln alle 2-3 Monate den Arbeitsort und haben weder bezahlten Urlaub noch Krankheitstage. Mia Smettan spricht mit Justyna Oblacewicz von der Beratungsstelle Faire Mobilität über die unregulierten Arbeitsbedingungen von osteuropäischen Haushaltskräften. Was müsste geschehen, um mehr Sichtbarkeit und besseren Arbeitsschutz für die Care-Arbeiter*innen zu garantieren? Und wie erleben die zu pflegenden Personen die Situation?*****Produziert mit finanzieller Unterstützung durch die Heidehof Stiftung und die Anstiftung.© 2023. This work is openly licensed via CC BY-NC 4.0 DEED
Care-Arbeit, ist in der Krise. Die Transformationsforscherin Andrea Vetter sagt, es geht auch anders! Mia Smettan spricht mit ihr darüber, warum Sorgetätigkeiten sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext meistens unter sehr prekären Bedingungen stattfinden und dass Care-Arbeit ins Zentrum des Wirtschaftens gelegt werden muss. Außerdem geht es in dieser Folge um radikale Selbstsorge in Ostbrandenburg, um Kitagutscheine in Berlin und um Komposttoiletten.*****SHOWNOTESIhr wollt uns Feedback geben oder Themenvorschläge einsenden? Dann schreibt und an: care@knoe.org*****NewsSammelband Wirtschaft neu ausrichten. Care-Initiativen in Deutschland, Österreich und der Schweiz Herausgegeben von Uta Meier-Gräwe, Ina Praetorius und Feline Tecklenburg. Mehr dazu: https://wirtschaft-ist-care.org/publikationen/ Mental Load Selbsttest: https://mental-load-test.org/InterviewAndrea Vetter ist Transformationsforscherin und schreibt, forscht, erzählt undorganisiert für einen sozial-ökologischen Wandel. Sie schreibt für die Zeitschrift Oya: enkeltauglich leben und gerade ist ihr neues Buch erschienen: The Future is Degrowth:A Guide to a World Beyond Capitalism.2018 hat sie das Haus des Wandels in Ostbrandenburg mitgegründet: https://zukunftsorte.land/haus-des-wandelsVisionhttps://autonomia-kooperative.ch/*****FLINTA:Das Akronym FLINTA* steht für Frauen, Lesben, intersexuelle, nicht-binäre, trans und agender Personen – also für all jene, die aufgrund ihrer Geschlechtsidentität patriarchal diskriminiert werden. *****MusikRihanna: Work Scott Holmes Music: Positive and Fun https://scottholmesmusic.com/royalty-free-music/*****Produziert mit finanzieller Unterstützung durch die Heidehof Stiftung und die Anstiftung.© 2025. This work is openly licensed via CC BY-NC 4.0 DEED




















