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In Polen
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Author: rbb24 Inforadio
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Was ist eigentlich in Polen los? Die ARD-Korrespondenten Kristin Joachim und Martin Adam begleiten im Podcast "In Polen" die Folgen der Parlamentswahl 2023, den Regierungswechsel und den Umbau des polnischen Staates. Die beiden geben Einblicke in unser Nachbarland, treffen Menschen und suchen Antworten.
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Zum Abschluss eine Folge in Überlänge. Polens neuer Präsident groovt sich ein und zwar mit Streit. Karol Nawrocki hat sein erstes Veto eingelegt und der Regierung von Donald Tusk damit ziemlich Ärger bereitet. Überhaupt wird in Warschau gerade gestritten, wer eigentlich ab jetzt für die Außenpolitik zuständig ist. Beim wichtigen Treffen mit Donald Trump in Washington war am Ende aus Polen niemand dabei und das war ziemlich blamabel.
Im ARD-Studio Warschau steht jetzt der Schichtwechsel an. Kristin Joachim und Martin Adam verabschieden sich und schauen nochmal zurück auf die größten Momente "In Polen".
"In Polen" ist der Podcast aus dem ARD-Studio in Warschau von den Korrespondenten Kristin Joachim und Martin Adam. Die beiden liefern alle zwei Wochen Analyse und Einordnung - und schauen darauf, wie es in Polen weitergeht. "In Polen" gibt es zum Beispiel in der ARD-Audiothek und überall sonst. Jetzt hören und kostenlos abonnieren.
Er hatte nur einen hauchdünnen Vorsprung, aber gewonnen ist gewonnen. Polens neuer Präsident heißt Karol Nawrocki, jetzt auch offiziell. Und der Neue hat gleich zu Anfang ein paar klare Ansagen gemacht. Er sei die Stimme der Nation und die Nation müsse sich jetzt ändern. Vor allem die Regierung, versteht sich, denn die gehört mit Donald Tusk ja dem - aus Sicht der PiS, die Nawrocki aufgestellt hatte - feindlichen Lager an. Nur sieht alles danach aus, als könnte Nawrocki auch PiS-Chef Jarosław Kaczyński über den Kopf wachsen. Das Land steht vor einem politischen Generationswechsel und Nawrocki könnte dafür sorgen, dass es dabei scharf rechts abbiegt.
"In Polen" ist der Podcast aus dem ARD-Studio in Warschau von den Korrespondenten Kristin Joachim und Martin Adam. Die beiden liefern alle zwei Wochen Analyse und Einordnung - und schauen darauf, wie es in Polen weitergeht. "In Polen" gibt es zum Beispiel in der ARD-Audiothek und überall sonst. Jetzt hören und kostenlos abonnieren.
Polen feiert Tennis-Iga und Astro-Sławosz. Denn politisch gibt es gerade wenig Grund zu feiern. Die eine Hälfte des Landes ist überzeugt, man müsse mit Bürgerwehren und selbsternannten Hilfspolizisten die Grenzen verteidigen – und zwar gegen Deutschland. Die andere Hälfte des Landes erlebt, wie Polen knapp zwei Jahre nach der Wahlniederlage der rechtspopulistischen PiS wieder massiv nach rechts rückt. Die Präsidentschaftswahl Anfang Juni hat der polnischen Rechten richtig Auftrieb gegeben. Wir begeben uns außerdem in eine bisher unbekannte Ecke der polnischen Küche und kochen zum ersten Mal selbst.
"In Polen" ist der Podcast aus dem ARD-Studio in Warschau von den Korrespondenten Kristin Joachim und Martin Adam. Die beiden liefern alle zwei Wochen Analyse und Einordnung - und schauen darauf, wie es in Polen weitergeht. "In Polen" gibt es zum Beispiel in der ARD-Audiothek und überall sonst. Jetzt hören und kostenlos abonnieren.
Der Warschauer Kulturpalast wird 70 Jahre alt. Das ist der große Turm in der Mitte von Warschau. 1955 eingeweiht als "Geschenk Stalins" an die junge Volksrepublik, dominiert der Palast bis heute die Hauptstadt. Er ist eine Stadt in der Stadt mit mehreren Theatern, Museen, einem Kino, einer Schwimmhalle, Cafés und Bars, einer Hochschule und unendlich vielen anderen Unternehmen und Institutionen. Über 9000 Räume hat das Gebäude. Nach der Wende wollten viele ihn abreißen, stattdessen wurde er zum Glück unter Denkmalschutz gestellt und durch andere Hochhäuser eingehegt. Der Kulturpalast ist das Symbol von Warschau und wird bis heute zugleich geliebt und gehasst. Und er ist das eine große Ding, dass allen Warschau-Besucherinnen und -Besuchern im Gedächtnis bleibt.
ARD-Korrespondent Martin Adam ist in diesem urbanen Organismus unterwegs, trifft Menschen, die ihr ganzes Leben hier verbracht haben, zieht durch riesige, aber vergessene Marmorsäle und nervt die Falken auf dem Dach.
"In Polen" ist der Podcast aus dem ARD-Studio in Warschau von den Korrespondenten Kristin Joachim und Martin Adam. Die beiden liefern alle zwei Wochen Analyse und Einordnung - und schauen darauf, wie es in Polen weitergeht. "In Polen" gibt es zum Beispiel in der ARD-Audiothek und überall sonst. Jetzt hören und kostenlos abonnieren.
Polen hat gewählt, Karol Nawrocki ist neuer Präsident – und Donald Tusk verliert nicht nur seinen Wunschpartner im Präsidentenpalast, sondern auch den Rückenwind für sein Reformprojekt. Die Koalition hat ihm dennoch das Vertrauen ausgesprochen – geschlossen und eindeutig. Doch der Druck wächst, selbst in den eigenen Reihen. Ist Tusk noch der richtige Mann an der Spitze? Und wie verändert sich das Machtgefüge in Warschau durch einen Präsidenten, der nicht nur blockiert, sondern auch provoziert? Die ARD-Korrespondenten Kristin Joachim und Martin Adam analysieren die Lage – mit Stimmen aus dem Sejm, aus der Presse und mit dem neuen Polenbeauftragten der Bundesregierung, Knut Abraham.
"In Polen" ist der Podcast aus dem ARD-Studio in Warschau von den Korrespondenten Kristin Joachim und Martin Adam. Die beiden liefern alle zwei Wochen Analyse und Einordnung - und schauen darauf, wie es in Polen weitergeht. "In Polen" gibt es zum Beispiel in der ARD-Audiothek und überall sonst. Jetzt hören und kostenlos abonnieren.
Polen hat einen neuen Präsidenten – und der kommt nicht aus der Regierungskoalition. Karol Nawrocki, der Kandidat der rechtskonservativen Opposition, hat sich in der Stichwahl überraschend gegen den liberalen Amtsanwärter Rafal Trzaskowski durchgesetzt. Für Premierminister Donald Tusk ist das eine herbe Niederlage – sein Versprechen, das Land umfassend zu reformieren, wird damit noch schwerer einzulösen sein. Denn Nawrocki steht für Blockade statt Aufbruch und dürfte wie sein Vorgänger Duda die Arbeit der Regierung gezielt behindern.
In dieser Folge sprechen Kristin Joachim und Martin Adam über eine Wahlnacht voller Wendungen, über die noch immer spürbare Macht der PiS – und darüber, was dieser Wahlausgang für Polens Demokratie, Europas Rolle und Tusks Zukunft bedeutet.
"In Polen" ist der Podcast aus dem ARD-Studio in Warschau von den Korrespondenten Kristin Joachim und Martin Adam. Die beiden liefern alle zwei Wochen Analyse und Einordnung - und schauen darauf, wie es in Polen weitergeht. "In Polen" gibt es zum Beispiel in der ARD-Audiothek und überall sonst. Jetzt hören und kostenlos abonnieren.
Die erste Runde der Präsidentschaftswahl ist vorbei - und sie bringt gleich mehrere Überraschungen. Rafał Trzaskowski liegt vorn, aber klar ist: Für den Sieg reicht das noch nicht. In der Stichwahl trifft er auf Karol Nawrocki von der PiS - und es wird richtig eng. Überraschend stark: Kandidaten vom äußersten rechten Rand. Was bedeutet das für die zweite Runde? Wer wird Königsmacher - und was steht für die Regierung Tusk auf dem Spiel? Die beiden Korrespondenten im ARD-Studio Warschau Kristin Joachim und Martin Adam analysieren zusammen mit ihrer WDR-Kollegin Martha Wilczynski den Ausgang der ersten Wahlrunde und suchen nach einer Antwort auf die Frage: Was passiert gerade "In Polen"?
"In Polen" ist der Podcast aus dem ARD-Studio in Warschau von den Korrespondenten Kristin Joachim und Martin Adam. Die beiden liefern alle zwei Wochen Analyse und Einordnung - und schauen darauf, wie es in Polen weitergeht. "In Polen" gibt es zum Beispiel in der ARD-Audiothek und überall sonst. Jetzt hören und kostenlos abonnieren.
In Polen steht die nächste große Weichenstellung an – die Präsidentschaftswahl am 18. Mai. Sie könnte darüber entscheiden, ob das Land den Rechtspopulismus der PiS endgültig hinter sich lässt und Donald Tusk seine Reformen durchbringen kann oder ob Präsident und Regierung weiter auf Konfrontationskurs bleiben. Gewinnt der PiS-nahe Kandidat Nawrocki, droht politischer Stillstand – und vielleicht sogar ein PiS-Comeback 2027. Warum diese Wahl nicht nur für Polen, sondern auch für Europa entscheidend ist, besprechen die ARD-Korrespondenten in Warschau Kristin Joachim und Martin Adam in dieser Folge von "In Polen".
"In Polen" ist der Podcast aus dem ARD-Studio in Warschau von den Korrespondenten Kristin Joachim und Martin Adam. Die beiden liefern alle zwei Wochen Analyse und Einordnung - und schauen darauf, wie es in Polen weitergeht. "In Polen" gibt es zum Beispiel in der ARD-Audiothek und überall sonst. Jetzt hören und kostenlos abonnieren.
Jüdisches Leben in Polen – das gibt es heute wieder, in kleinen Gemeinden wie in Warschau oder Krakau. Fast ein Wunder, denn die Nazis haben fast die gesamte jüdische Bevölkerung ermordet, das alte, vielfältige Polen zerstört. Gut 3,3 Millionen Jüdinnen und Juden waren es vor dem Krieg. Heute sind es noch etwa 17.000. Kristin Joachim und Martin Adam haben mit der orthodoxen Jüdin Miriam Synger gesprochen. Sie betreibt einen Instagram-Kanal, auf dem sie Polinnen und Polen das jüdische Alltagsleben näher bringt. Und sie versucht gemeinsam mit anderen, die jüdische Community in Polen wieder aufzubauen. Dabei begegnen ihr sowohl tief sitzender Antisemitismus, Hass und Vorurteile aber, auch große Sympathien.
"In Polen" ist der Podcast aus dem ARD-Studio in Warschau von den Korrespondenten Kristin Joachim und Martin Adam. Die beiden liefern alle zwei Wochen Analyse und Einordnung - und schauen darauf, wie es in Polen weitergeht. "In Polen" gibt es zum Beispiel in der ARD-Audiothek und überall sonst. Jetzt hören und kostenlos abonnieren.
Instagram-Kanal von Miriam Synger: https://www.instagram.com/jestem_zydowka/?hl=de
Die ARD-Polen-Korrespondenten Kristin Joachim und Martin Adam waren diesmal auf Reisen. Im Norden und Süden von Polen. Ihre Erlebnisse und Erkenntnisse schildern sie in der aktuellen Folge von "In Polen".
Kristin war an der Grenze zu Kaliningrad und Litauen, an der sogenannten Suwałki-Lücke. Sie gilt als eine der militärisch entzündlichsten Regionen Europas. Im Falle eines militärischen Konflikts mit Russland könnte sie sich als die Schwachstelle der Nato herausstellen. Dort wird gerade am "Tarzca Wschód" gebaut, am Ostschild. Die aufwendigen Grenzanlangen sollen entlang der gesamten Grenze zu Russland und Belarus entstehen. Wie genau soll das funktionieren, was denken die Leute dort über die Situation und wie wahrscheinlich ist ein Angriff Russland hier?
Und Martin war in die Nähe von Krakau, in einem Haus, das einige vielleicht im Kino schon gesehen haben: das Haus, in dem Rudolf Höß, Kommandant von Auschwitz mit seiner Familie gelebt hat. Der Film "The Zone of Interest" hat das Gebäude schlagartig weltberühmt gemacht. Martin war zu Besuch, weil dort gerade ein ziemlich spannendes Projekt entsteht. Während sich nämlich viele Menschen fragen, wieso überall der Rechtspopulismus am Zug ist, überlegen sie dort – ausgerechnet im Haus des Nazis Höß – wie man mal ins Handeln gegen Extremismus und Hass kommen kann.
"In Polen" ist der Podcast aus dem ARD-Studio in Warschau von den Korrespondenten Kristin Joachim und Martin Adam. Die beiden liefern alle zwei Wochen Analyse und Einordnung - und schauen darauf, wie es in Polen weitergeht. "In Polen" gibt es zum Beispiel in der ARD-Audiothek und überall sonst. Jetzt hören und kostenlos abonnieren.
Empfohlener Link: www.notesfrompoland.pl
Auf halber Strecke Richtung Präsidentschaftswahl werden schon die ersten Rekorde gebrochen. Für den Posten des Staatsoberhaupts wollen sich dieses Mal so viele Kandidaten bewerben wie noch nie in der postkommunistischen Zeit. 41 bisher, und es werden noch mehr. Ob die auch alle zugelassen werden, ist eine andere Frage.
Trotzdem dürfte man meinen, dass hier im Land gerade richtig Rambazamba in Sachen Wahlkampf sein muss. Ist es aber nicht. Die Realität schwankt zwischen gähnender Langeweile und bizarren Auswüchsen, die mit echtem Wahlkampf nur wenig zu tun haben. Es geht um die doppelte Identität eines Kandidaten und sogar um eine Tote. Warum diese Wahl dann doch noch extrem spannend werden könnte, wie aus einem Zweierrennen plötzlich ein Dreierrennen wird und für wen am Ausgang der Wahl die Zukunft hängt, darüber sprechen die beiden ARD-Polen-Korrespondenten Kristin Joachim und Martin Adam in dieser Folge.
"In Polen" ist der Podcast aus dem ARD-Studio in Warschau von den Korrespondenten Kristin Joachim und Martin Adam. Die beiden liefern alle zwei Wochen Analyse und Einordnung - und schauen darauf, wie es in Polen weitergeht. "In Polen" gibt es zum Beispiel in der ARD-Audiothek und überall sonst. Jetzt hören und kostenlos abonnieren.
Elon Musk nennt den polnischen Außenminister "kleiner Mann" und fordert ihn auf, still zu sein. Eine öffentliche Demütigung auf der Plattform X. Muss Polens Außenminister das jetzt stillschweigend hinnehmen? Oder sollte Polen jetzt besser klare Ansagen Richtung USA machen und selbstbewusst Stärke zeigen? Wie alle anderen EU-Staaten auch, sucht auch Polen eine neue Strategie im Umgang mit dem einst engsten Verbündeten USA, jetzt wo klar ist, dass man sich im Ernstfall wohl nicht mehr auf die Vereinigten Staaten verlassen kann.
Die beiden ARD-Korrespondenten in Warschau, Kristin Joachim und Martin Adam, skizzieren die unterschiedlichen Strategien Polens und sprechen mit dem Direktor des Warschauer Büros vom European Council on foreign relations, Piotr Buras, darüber, welche die klügste ist.
"In Polen" ist der Podcast aus dem ARD-Studio in Warschau von den Korrespondenten Kristin Joachim und Martin Adam. Die beiden liefern alle zwei Wochen Analyse und Einordnung - und schauen darauf, wie es in Polen weitergeht. "In Polen" gibt es zum Beispiel in der ARD-Audiothek und überall sonst. Jetzt hören und kostenlos abonnieren.
Deutschland hat gewählt – und in Polen hat man das genau beobachtet. Denn wer der neue Kanzler wird, welche Interessen eine neue deutsche Regierung in Sachen Wirtschaft, Migration und vor allem Sicherheitspolitik verfolgt, das hat auch großen Einfluss auf die Politik und das Leben hier. So viel sei schon mal verraten: Friedrich Merz war bei vielen Polinnen und Polen der favorisierte Kandidat.
Warum das so ist, ob es mit Merz jetzt einen echte Aufbruch in den deutsch-polnischen Beziehungen geben wird, welche Erwartungen die polnische Regierung jetzt an die neue deutsche hat und wie das gute Abschneiden der russlandfreundlichen AfD hier bewertet wird, darüber sprechen die beiden ARD-Korrespondenten für Polen Kristin Joachim und Martin Adam in dieser Folge ihres Studio-Podcasts.
"In Polen" ist der Podcast aus dem ARD-Studio in Warschau von den Korrespondenten Kristin Joachim und Martin Adam. Die beiden liefern alle zwei Wochen Analyse und Einordnung - und schauen darauf, wie es in Polen weitergeht. "In Polen" gibt es zum Beispiel in der ARD-Audiothek und überall sonst. Jetzt hören und kostenlos abonnieren.
Ein Staatsstreich erschüttert Polen – so zumindest der Vorwurf des Präsidenten des Verfassungsgerichts Bogdan Święczkowski. Der enge PiS-Vertraute bezeichnet Donald Tusk und seine Regierung als Mitglieder einer kriminellen Vereinigung. Ermittlungen werden eingeleitet. Es wirkt wie ein Ablenkungsmanöver. Denn die juristische Aufarbeitung der PiS-Regierungszeit nimmt gerade Fahrt auf.
Immer mehr Anträge zur Aufhebung von Immunitäten werden gestellt und bearbeitet. Für einige in der PiS wird es gerade eng. Unter anderem für den früheren Justizminister Zbigniew Ziobro. Der liefert sich erneut ein Katz-und-Maus-Spiel mit der Polizei. ARD-Korrespondentin Kristin Joachim und ihre Kollegin Susi Makarewicz, die in dieser Woche Martin Adam vertritt, dröseln auf und ordnen ein, was gerade in Polen passiert.
"In Polen" ist der Podcast aus dem ARD-Studio in Warschau von den Korrespondenten Kristin Joachim und Martin Adam. Die beiden liefern alle zwei Wochen Analyse und Einordnung - und schauen darauf, wie es in Polen weitergeht. "In Polen" gibt es zum Beispiel in der ARD-Audiothek und überall sonst. Jetzt hören und kostenlos abonnieren.
Das ist eine besondere Folge von "In Polen". Normalerweise berichten Kristin Joachim und Martin Adam, ARD-Korrespondenten in Warschau in diesem Podcast über das, was seit dem Regierungswechsel und dem Amtsantritt von Donald Tusk hier in Polen passiert. Diesmal nicht.
Diesmal geht es um Auschwitz, 80 Jahre danach. Das deutsche Konzentrations- und Vernichtungslager gilt als Symbol für die industrielle Tötungsmaschinerie der Nazis. Nicht Politik und Politiker stehen diesmal im Mittelpunkt sondern Zeitzeugen, die die Korrespondenten getroffen haben, und die ihnen ihre Geschichten erzählt haben. Sie haben Suchende begleitet, Warnende, vor allem aber Überlebende. Und sie waren dort, in Auschwitz, bei der Gedenkfeier am 80. Jahrestag der Befreiung. All das, in der Hoffnung, dass damit hinter dem so schwer zu begreifenden, hinter diesen abstrakten Zahlen, wieder einzelne Menschen deutlicher hervortreten.
Wenn ihr noch mehr hören wollt über die Recherche bei den Arolsen Archives oder aus den Gesprächen mit den Überlebenden - hier der Link zu Martins langem Feature zum 80. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz: https://www.ndr.de/nachrichten/info/epg/80-Jahre-Befreiung-KZ-Auschwitz,sendung1510010.html
"In Polen" ist der Podcast aus dem ARD-Studio in Warschau von den Korrespondenten Kristin Joachim und Martin Adam. Die beiden liefern alle zwei Wochen Analyse und Einordnung - und schauen darauf, wie es in Polen weitergeht. "In Polen" gibt es zum Beispiel in der ARD-Audiothek und überall sonst. Jetzt hören und kostenlos abonnieren.
Was ist eigentlich noch ein richtiges Gericht? Wer erkennt welche Urteile an? Und welche nicht? In Polen hat man gerade den Eindruck, dass sich jeder die Rechtsprechung aussuchen kann, die ihm gerade passt.
Der Umbau der Justiz unter der abgewählten, rechtspopulistischen PiS-Regierung wirkt sich bis heute aus. Es herrscht ein regelrechtes Justiz-Chaos. Und das kommt vor allem der PiS zugute. Die angekündigte Abrechnung, die juristische Aufarbeitung der PiS-Zeit, stockt deswegen. Polinnen und Polen sind frustriert, verlieren weiter Vertrauen in die Justiz.
Warum Reformen für eine unabhängige Justiz so schwierig sind und welche Gefahr momentan für die im Mai anstehende Präsidentschaftswahl vom Justizchaos ausgeht, darüber sprechen Kristin Joachim und Martin Adam in dieser Folge.
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Die letzte Podcast-Folge vor Weihnachten, aber von Besinnlichkeit ist in Polen wenig zu spüren. Denn das kommende Jahr wird spannend. Nicht nur, dass im Mai ein neuer Präsident gewählt werden muss, der darüber entscheiden wird, ob das Land politisch vorankommen kann. Ab dem 1. Januar übernimmt Polen auch die Ratspräsidentschaft in der Europäischen Union.
Und das ist die Chance, auf die Donald Tusk gewartet hat. Polen soll in Europa nicht nur mitspielen, sondern gestalten, ja führen, hat der polnische Premier immer wieder erklärt. Also trifft Tusk schon jetzt etliche Staats- und Regierungschefs, um die Polens Auftritt auf der EU-Bühne vorzubereiten.
Kristin Joachim und Martin Adam blicken schon voraus auf die polnische EU-Ratspräsidentschaft, treffen die stellvertretende Europaministerin zum Gespräch und haben es nebenbei mit einem außergewöhnlichen Heiratsantrag zu tun.
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Ein ehemaliger Boxer, ein Jazzliebhaber und ein ominöser Bericht, in dem von üblen Verbindungen in die Unterwelt die Rede ist. Das sind, ganz grob gesagt, die Eckdaten des Wahlkampfs um das Präsidentenamt in Polen. Gewählt wird zwar erst im Mai, doch schon jetzt ist die Spannung deutlich zu spüren. Für die Regierungskoalition rund um Donald Tusk und auch für die größte Oppositionspartei, die PiS, geht es um alles. Beide müssen dringend ihren Kandidaten durchbringen. Warum das so ist, welche Chancen die einzelnen Kandidaten haben und wieso es möglicherweise ziemlich schmutzig werden könnte, darüber sprechen die ARD-Korrespondenten Kristin Joachim und Martin Adam in dieser Folge von "In Polen".
"In Polen" ist der Podcast aus dem ARD-Studio in Warschau von den Korrespondenten Kristin Joachim und Martin Adam. Die beiden liefern alle zwei Wochen Analyse und Einordnung - und schauen darauf, wie es in Polen weitergeht. "In Polen" gibt es zum Beispiel in der ARD-Audiothek und überall sonst. Jetzt hören und kostenlos abonnieren.
"In Polen" kommt diesmal aus Deutschland. Gut zwei Millionen Menschen aus Polen oder mit polnischer Familiengeschichte leben hier und sind doch oft fast unsichtbar. Warum hat sich die zweitgrößte Einwanderergruppe in Deutschland fast bis zur Unkenntlichkeit integriert und welchen Preis hat sie dafür bezahlt? Zwischen neoliberalem Arbeitsethos und Identitätsverlust, warum polnische Familien zwar oft die eigene Sprache opfern, aber bei Weihnachtsbräuchen dann doch Schluss ist mit der Angleichung und warum in Deutschland so lange nicht über Antislawismus gesprochen wurde - all das haben wir uns angeschaut bei "Polen verstehen" vom rbb. Die Autorin Emilia Smechowski, die Soziologin Magdalena Nowicka, der "Polenpapa" Mateusz Stach und der Antidiskriminierungstrainer Sergej Prokopkin waren zu Gast. Martin Adam hat moderiert.
Die Veranstaltung mit Bild und ungekürzt kann man hier sehen: https://www.rbb24.de/politik/hintergrund/livestream-polen-verstehen-junge-deutschpolen.html
Der Film "Mein polnischer Vater und ich - Leben zwischen zwei Welten" gibt es hier: https://www.rbb-online.de/doku/m-n/Mein-polnischer-Vater-und-ich.html
"In Polen" ist der Podcast aus dem ARD-Studio in Warschau von den Korrespondenten Kristin Joachim und Martin Adam. Die beiden liefern alle zwei Wochen Analyse und Einordnung - und schauen darauf, wie es in Polen weitergeht. "In Polen" gibt es zum Beispiel in der ARD-Audiothek und überall sonst. Jetzt hören und kostenlos abonnieren.
Die USA sind für Polen nicht nur wirtschaftlich, sondern vor allem sicherheitspolitisch ein extrem wichtiger Partner. Entsprechend genau hat man auch hier auf die Präsidentschaftswahl dort geschaut. Was ist zu erwarten von einem Präsidenten Donald Trump? Die Sorge hier ist groß, dass jetzt für Polen, für die polnische Sicherheit, für das Bestreben, die Ukraine bis zu einer russischen Niederlage zu unterstützen und sich selbst damit zu schützen, deutlich härtere Zeiten anbrechen. Und welche innenpolitischen Auswirkungen hat die Wahl eigentlich? Die PiS feiert den Sieg von Trump und spürt Rückenwind für die eigene Präsidentschaftswahl im kommenden Frühjahr.
Die beiden ARD-Polen-Korrespondenten Kristin Joachim und Martin Adam sprechen über mögliche Auswirkungen der US-Wahl, und sie schauen in dieser Folge auch noch einmal an die Grenze von Polen zu Belarus und sprechen mit dem Journalisten Dawid Romanowski über die Schicksale hinter den Zahlen der versuchten Grenzübertritte. Romanowski hat für einen Film und einen Podcast ein Jahr lang an den EU-Außengrenzen recherchiert.
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