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INNOpulse - INNOVATORS! Not Innovation.
INNOpulse - INNOVATORS! Not Innovation.
Author: Dr. Martin Allmendinger
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© OMM Solutions GmbH
Description
Der Podcast INNOpulse - INNOVATORS! Not Innovation. gibt Einblicke in die Menschen hinter den Innovationen. Hier erwarten die Hörer spannende Diskussionen über Innovationsökosysteme und die Herausforderungen sowie Erfolge, die Innovatoren bei der Entwicklung neuer Ideen und Technologien erleben. In jeder Episode kommen Experten zu Wort, die ihre Erfahrungen und Perspektiven aus verschiedenen Bereichen der Innovation teilen.
75 Episodes
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Unternehmen ergänzen ihre bestehenden Geschäftsmodelle zunehmend um Subscription-Modelle. Die Heidelberger Druckmaschinen AG hat bereits 2017 begonnen ihr eigenes Subscription-Modell mit Fokus Pay-per-Output auf den Markt zu bringen. Herr Oliver Demus berichtet über das Warum, Wie und Was der Subscription-Modelle bei der Heidelberger Druckmaschinen AG.
Unternehmen suchen zunehmend Innovationspotentiale am Markt, um ihre eigene Innovationsfähigkeit zu erhalten oder auszubauen. Die Sporlastic GmbH mit Sitz in Nürtingen bei Stuttgart hat vor ein paar Jahren begonnen trotz ihrer Unternehmensgröße mit Startup-Unternehmen zu kooperieren. Dr. Timo Schmeltzpfenning, Prokurist und Leiter Forschung und Entwicklung, berichtet über das Warum, Wie und Was bei dem Eingehen von Startup Kooperationen bei der Sporlastic GmbH.
Die Creditplus Bank mit Sitz in Stuttgart hat vor ein paar Jahren begonnen, als deutsche Tochterfirma der französischen Konsumfinanzierungsgruppe Crédit Agricole Consumer Finance, gezielt mit Startup-Unternehmen zusammen in operativen Projekten zu arbeiten.
Stephan Baumann, Leiter Strategisches Produkt- und Innovationsmanagement und Kristina Kovac, Innovationsmanagerin berichten über ihre bisherige Erfahrungen mit Innovationspartnerschaften in der Finanzbranche und geben auch einen Ausblick über das Potential der branchenfremde Startup-Unternehmen für sie bieten.
Innovationstoolkits und Innovationsmethoden helfen Organisationen und Mitarbeitern neue innovative Potentiale zu identifizieren. Dabei spielen zunehmend digitale Toolkits, aber auch kundenzentrierte Vorgehensweisen wie Design Thinking bzw. Tools wie das Business Model Canvas eine besondere Rolle. Dabei müssen insbesondere produktionsorientierte Unternehmen nicht nur auf den klassischen Technology-Push, sondern auch auf den Market-Pull Ansatz setzen. Maike Wolf (geb. Blankartz) gibt Einblicke, wie die Gerresheimer AG Innovation strukturell angeht und was sie bei der Anwendung von Innovationsmethoden und Innovationstools gelernt hat.
Intrapreneurship-Programme werden von Großunternehmen häufig als Format eingesetzt um strukturiert Innovationen zu fördern. Allerdings können solche Formate nicht nur für bspw. für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle eingesetzt werden, sondern auch, um unternehmerisches Denken und Handeln bei den Mitarbeitern nachhaltig zu verankern. Dr. Christian Stumpf berichtet über seine Arbeit mit verschiedenen Innovationsteams und unterstreicht die Relevanz sich insbesondere auf das Problem an sich zu fokussieren.
Digitale Innovationsökosysteme werden insbesondere seit der Verbreitung der Plattformökonomie immer mehr diskutiert und spielen für Unternehmen zur Sicherstellung der digitalen Wertschöpfung eine strategisch wichtige Rolle.
Dabei wird die Wertschöpfung der Zukunft im wesentlichen durch offene Schnittstellen einheitliche Datenstandards und nutzenorientierten Anwendungen für verschiedene Partner einer ganzen Branche geschaffen. Herr Grimm und Herr Fischer berichten mit ihren gemeinsam über 50 Jahren Erfahrung bei Heidelberger Druckmaschinen über die Transformation des Konzerns, der mit weltweit über 50% Marktanteil in der Druckbranche sich mit der Tochterfirma und Konnektivitätsplattform Zaikio für die Zukunft aufstellt. Was sie bereits alles bei der Etablierung des Ökosystems gelernt haben und was sie noch mit Zaikio vorhaben berichten sie im INNOpulse Podcast.
In der Episode des INNOpulse Podcasts mit Olivier Ferilli von den Industriellen Werken Basel wird über die Gestaltung lokaler Innovationsökosysteme in Städten und Gemeinden gesprochen. Olivier Ferilli, Open Innovation Developer und Smart City Enabler, erklärt, wie bestehende Ökosysteme sich wandeln können und welche Rolle digitale Hilfsmittel dabei spielen. Er beschreibt, wie man durch erhöhte Partizipation der Bevölkerung und digitale Plattformen die Identifikation mit dem Wohnort stärken kann. Ferilli betont die Wichtigkeit von Vertrauen und Offenheit für den Erfolg von Ökosystemen und erläutert, dass digitale Tools unterstützende Elemente sind, aber die Basis stimmen muss. Er spricht auch über seine Rolle bei den Industriellen Werken Basel und die Bedeutung von Open Innovation, bei der mit anderen Firmen zusammengearbeitet wird, um neue Lösungen zu entwickeln.
Olivier Ferilli teilt seine Erfahrungen und Einblicke in die Entwicklung von Innovationsökosystemen und die Bedeutung von Partizipation und digitalen Hilfsmitteln für die Zukunft von Städten und Gemeinden. Er hebt hervor, dass die Transformation von Ökosystemen nicht einfach ist, aber durch einfache Mittel und die Einbeziehung der Bevölkerung möglich gemacht werden kann.
Antonia Widmer, die Leiterin von Allgäu Digital, spricht im Podcast über die Gestaltung regionaler Innovationsökosysteme. Sie beschreibt ihren Weg zu dieser Rolle als unerwartet, da sie ursprünglich nicht für ein deutsches Unternehmen gearbeitet hatte. Ihre Karriere begann im Produktmanagement auf EMEA-Ebene, wo sie für Software- und Hardware-Allianzen zuständig war. Nach einer Pause aus familiären Gründen und der Geburt ihrer drei Kinder, kehrte sie als Trainerin für Startups zurück und übernahm schließlich die Leitung von Allgäu Digital.
Allgäu Digital ist eines der 19 Gründerzentren in Bayern, gefördert vom Wirtschaftsministerium. Die Organisation unterstützt Startups und fördert die Zusammenarbeit zwischen Mittelstand und Startups, um Innovationen zu schaffen. Antonia betont die Bedeutung von Netzwerken und Partnerschaften, um ein lebendiges Innovationsökosystem zu schaffen. Sie sieht ihre Rolle darin, Menschen zusammenzubringen und die Schnittstellen zwischen Startups und etablierten Unternehmen zu nutzen, um gegenseitige Vorteile zu erzielen.
Antonia spricht auch über die Herausforderungen und Chancen, die sich aus der geografischen Lage des Allgäus ergeben. Sie betont die Notwendigkeit, regionale Ökosysteme zu stärken und gleichzeitig die Verzahnung mit globalen Innovationszentren zu fördern. Die Organisation arbeitet daran, Veranstaltungen und Netzwerke zu schaffen, die den Austausch und die Zusammenarbeit fördern.
In der Podcast-Folge mit Kathrin Günther und Jasmin Franz von der Uhlmann Group wird die Rolle des Partnermanagements bei der Etablierung digitaler Innovationsökosysteme beleuchtet. Die Uhlmann Group hat erkannt, dass Partnerschaften entscheidend sind, um Innovationen voranzutreiben und neue Lösungen zu entwickeln. Jasmin Franz beschreibt, wie wichtig es ist, Partnerschaften regelmäßig zu evaluieren und sicherzustellen, dass sie auf Augenhöhe und als Win-Win-Situation gestaltet sind. Die Rolle des Partnermanagers ist relativ neu und wird als strategisch wichtig angesehen, um die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern zu steuern und zu optimieren.
Kathrin Günther erklärt, dass die Entscheidung, eine Partnermanagerin einzustellen, aus der Notwendigkeit heraus entstanden ist, mit der Entwicklung von Packsite und der Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern. Es wird betont, dass nicht alle Innovationen allein umgesetzt werden können und dass die Plattformökonomie ein schnelllebiges Geschäft ist, das Vertrauen in Partner erfordert. Die Uhlmann Group sieht in der Zusammenarbeit mit Startups und anderen Unternehmen eine Möglichkeit, neue Lösungen zu schaffen und das Ökosystem mit Leben zu füllen.
Die Diskussion zeigt, dass das Partnermanagement eine zentrale Rolle spielt, um die Innovationskraft der Uhlmann Group zu stärken und die Zusammenarbeit mit Partnern effektiv zu gestalten. Es wird deutlich, dass die richtige Orchestrierung und das Verständnis der gemeinsamen Ziele entscheidend sind, um Enttäuschungen zu vermeiden und erfolgreiche Partnerschaften zu etablieren.
Georgiana Menny, Innovationsmanagerin bei der Hekatron Vertriebs GmbH, spricht über ihre Rolle und ihren Werdegang im Bereich Innovationsmanagement. Sie beschreibt sich selbst als Neogeneralistin mit einem multikulturellen Hintergrund, was ihr hilft, verschiedene Perspektiven einzunehmen. Georgiana hat einen analytischen Hintergrund und begann ihre Karriere im Bankwesen, bevor sie in verschiedenen Konzernen und Beratungen tätig war. Ihre Arbeit bei Vitra war ein Wendepunkt, da sie dort erkannte, wie gut das Konzept von New Work zu ihren Talenten passt. Sie betont die Bedeutung von Serendipity, also das Finden von Antworten auf Fragen, die man sich nicht gestellt hat, und wie dies zu ihrer Rolle als Innovationsmanagerin führte.
Georgiana nutzt die Methodik "Working Out Loud", um verschiedene Perspektiven kennenzulernen und zu integrieren. Ihre Arbeit bei Hekatron konzentriert sich auf Brandschutz und Sicherheitstechnik, wobei sie stets nach neuen Lösungen sucht, um Kundenbedürfnisse zu erfüllen. Sie sieht ihre Rolle als Innovationsmanagerin als eine natürliche Entwicklung ihrer Karriere, die durch ihre vielfältigen Erfahrungen und ihr Interesse an der Verbesserung und Neuerfindung von Prozessen geprägt ist.
Thomas Glöckner, Head of Global Innovation Management bei der Drägerwerk AG, spricht über die Bedeutung von Intrapreneurship und Innovationsmanagement im Unternehmen. Er beschreibt seinen beruflichen Werdegang, der ihn von einer technischen Ausbildung und Kundenkontakt bis hin zur Leitung des Innovationsmanagements führte. Glöckner betont die Wichtigkeit der Mitarbeiter als wertvollstes Asset des Unternehmens und erklärt, wie Dräger durch Intrapreneurship-Programme die Kreativität und Innovationskraft der Mitarbeiter fördert.
Ein zentraler Bestandteil dieser Programme ist die Adobe Kickbox, die Mitarbeitern ermöglicht, ihre Ideen zu entwickeln und zu validieren. Glöckner hebt hervor, dass von 600 eingereichten Ideen sechs Corporate Startups entstanden sind, von denen fünf erfolgreich weitergeführt werden. Er betont die Bedeutung von "Fail fast" und der schnellen Validierung von Ideen, um Ressourcen effizient zu nutzen.
Dräger setzt auf eine offene Kommunikation und demokratische Entwicklung innerhalb der Teams, um die Innovationskraft zu stärken. Glöckner beschreibt, wie das Unternehmen durch gezielte Programme und Veranstaltungen, wie Buchvorstellungen und Konferenzen, die Weiterbildung und Vernetzung der Mitarbeiter fördert.
Drägerwerk AG ist bekannt für seine Medizintechnikprodukte, insbesondere Beatmungsgeräte, und hat sich während der Pandemie einen Namen gemacht. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, Technik für das Leben zu entwickeln und setzt dabei auf die Kreativität und das Engagement seiner Mitarbeiter.
Alexander Grosch, Head of Early Stage Innovation und Design bei Stokke AS, spricht in dieser Podcast-Folge über die Einführung und Entwicklung von Subscription-Modellen im Kleinkindmarkt. Stokke, bekannt für den ikonischen Tripp-Trapp-Hochstuhl, fokussiert sich auf nachhaltige Produkte, die mit Kindern mitwachsen. Grosch erläutert, dass Stokke ein globales Unternehmen mit norwegischen Wurzeln ist und sich auf Produkte rund um das Kinderzimmer spezialisiert hat, darunter Betten, Kinderwagen und Bademöglichkeiten für Kinder.
Ein zentrales Thema der Folge ist die Pilotierung von Subscription-Modellen, die sich aus der veränderten Kundenpräferenz und dem Trend zur Kreislaufwirtschaft ergeben. Grosch erklärt, dass Stokke in Deutschland mit dem Modell "Stockstart" begonnen hat, bei dem Zubehörteile für den Tripp-Trapp vermietet werden, während der Hochstuhl selbst weiterhin gekauft wird. Dies ermöglicht es Eltern, flexibel und nachhaltig zu agieren, ohne die Emotionalität des Besitzes eines neuen Produkts zu verlieren.
Grosch betont die Bedeutung von Fehlern und Tests in der frühen Innovationsphase, um wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen und Geschäftsmodelle zu optimieren. Er spricht auch über die Herausforderungen und Chancen, die sich durch die Digitalisierung und Nachhaltigkeit ergeben, und wie Stokke diese Themen in ihre Produktentwicklung integriert.
Zum Abschluss der Folge wird die Lernkurve der Organisation angesprochen, die sich durch die Einführung neuer Geschäftsmodelle und die Anpassung an Markttrends ergibt. Grosch zeigt sich optimistisch und gespannt auf die zukünftigen Entwicklungen und Innovationen bei Stokke.
Fabian Ritter und Dominik Bayer von der Geiger Gruppe diskutieren im Podcast über die Innovationsfähigkeiten und die Rolle der Dezentralisierung in ihrem Unternehmen. Die Geiger Gruppe ist ein familiengeführtes Bauunternehmen, das seit fast 100 Jahren besteht und von der vierten Generation der Familie geleitet wird. Das Unternehmen hat sich von einem Baustofflieferanten zu einem umfassenden Anbieter in der Bauindustrie entwickelt, der die gesamte Wertschöpfungskette abdeckt, von der Planung bis zum Rückbau von Immobilien.
Fabian Ritter, ein gelernter Bauingenieur, ist seit sechseinhalb Jahren bei der Geiger Gruppe und hat sich auf Building Information Modeling spezialisiert, um die Digitalisierung der Bauprozesse voranzutreiben. Dominik Bayer, ein Wirtschaftsingenieur mit Erfahrung in der Metallindustrie, ist seit Januar Teil des Innovationsmanagements der Geiger Gruppe und bringt seine Expertise in Werkstoffwissenschaften und Entwicklung ein.
Die Geiger Gruppe ist dezentral organisiert, mit 19 strategischen Geschäftsfeldern, die jeweils eigenständig am Markt agieren. Diese Struktur ermöglicht es dem Unternehmen, marktnah zu arbeiten und schnell auf Veränderungen zu reagieren. Das Innovationsmanagement der Geiger Gruppe unterstützt die Geschäftsfelder durch Dienstleistungen und Prozessverantwortung, um innovative Projekte zu fördern und Ressourcen effizient zu nutzen.
Ein zentraler Fokus des Unternehmens liegt auf Nachhaltigkeit und der Frage, wie die Bauindustrie ihren CO2-Ausstoß reduzieren kann. Digitalisierung wird dabei als Mittel zum Zweck gesehen, um nachhaltige Bauweisen und Prozesse zu entwickeln. Automatisierung und neue technische Möglichkeiten sind weitere Themen, die die Geiger Gruppe in Zukunft beschäftigen werden.
Die Diskussion zeigt, wie die Geiger Gruppe als mittelständisches Unternehmen Innovation umsetzt und dabei die Vorteile einer dezentralen Struktur nutzt, um flexibel und effizient zu bleiben.
Florine von Caprivi ist eine vielseitige Unternehmerin, die aus dem Schwabenland stammt und in Stuttgart lebt. Sie hat zwei kaufmännische Ausbildungen absolviert und später studiert. Ihre selbstständigen Eltern haben sie früh dazu inspirierte, selbst unternehmerisch tätig zu werden. Ein Mentor spielte eine entscheidende Rolle in ihrer Entwicklung und motivierte sie, verschiedene Unternehmen zu gründen.
Florine hat insgesamt fünf Unternehmen in unterschiedlichen Phasen gegründet. Ihr erstes Projekt war ein Joint Venture mit einem Versicherungskonzern, um schnelle und innovative Lösungen zu entwickeln. Sie war auch im Bereich E-Health tätig und hat Vifla K. mitgegründet, ein Unternehmen, das sich mit Auto-Abos beschäftigt. Derzeit arbeitet sie an einem Unternehmen im Bereich digitaler Weiterbildung und Employee Retention sowie an einem Projekt im Bereich Quick Commerce für Baumärkte.
Florine betont die Bedeutung von Role Models und Female Entrepreneurship und sieht sich selbst als praktischen und praxisorientierten Menschen. Sie hat gelernt, dass Perfektion nicht immer der beste Berater ist und dass es wichtig ist, einfach Dinge auszuprobieren. Ihre Erfahrungen haben ihr gezeigt, dass schnelle Internationalisierung nicht immer sinnvoll ist und dass der Bedarf an Personal oft höher ist als ursprünglich geplant.
Florine ist überzeugt, dass Menschen bereit sind, für guten Service zu zahlen, und sieht dies als eine wichtige Erkenntnis aus ihrer unternehmerischen Reise.
In der Podcast-Folge mit Alkan Dogan von Simmons & Simmons LLP wird das Thema Legal Innovation in Anwaltskanzleien beleuchtet. Alkan Dogan, der Innovationsmanager bei Simmons & Simmons, beschreibt seinen Werdegang und wie er in die Welt der Legal Innovation eingestiegen ist. Ursprünglich aus Heilbronn, studierte er Wirtschaftspädagogik und Management, bevor er bei KPMG im zentralen Innovationsmanagement tätig wurde. Dort sammelte er Erfahrungen im Prozess- und Innovationsmanagement und betreute das Innovationsbudget sowie verschiedene Innovationsplattformen und Challenges.
Simmons & Simmons LLP ist eine internationale Wirtschaftskanzlei mit einer klassischen Partnerschaftsstruktur, die Rechtsberatung in verschiedenen Bereichen wie Arbeitsrecht, Finanzrecht, Corporate und IP anbietet. Alkan Dogan erklärt, dass die Kanzlei sich mit technologiebasierten Lösungen beschäftigt, um interne Prozesse effizienter zu gestalten und Mandanten besser zu bedienen. Er betont die Bedeutung von Legal Tech und Innovation, um sich im Markt abzuheben und den zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden.
Die Folge diskutiert auch die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung in der Rechtsbranche und wie Kanzleien sich darauf vorbereiten können, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Alkan Dogan sieht die Zukunft der Anwaltskanzleien in der Integration von Technologie und der Entwicklung neuer Services, um den sich wandelnden Marktanforderungen gerecht zu werden.
In der Podcast-Folge von INNOpulse sprechen Andreas Jaritz und Julia Trummer über ihr Unternehmen Emma Wanderer, das sich auf die Bereitstellung von Remote-Work-Infrastruktur durch Abonnements spezialisiert hat. Andreas, ein erfahrener Software-Ingenieur und Unternehmer, und Julia, mit einem Hintergrund in Tourismus und Hospitality, haben sich zusammengetan, um ein innovatives Konzept zu entwickeln, das die Art und Weise, wie Menschen arbeiten und leben, neu denkt. Emma Wanderer bietet Unternehmen und deren Mitarbeitern die Möglichkeit, an inspirierenden Naturstandorten zu arbeiten, und positioniert sich als ganzheitlicher Dienstleister für eine zukunftsorientierte Hospitality-Erfahrung. Die Idee entstand aus der Beobachtung, dass traditionelle Arbeits- und Lebensweisen nicht mehr zeitgemäß sind und dass der Tourismusmarkt neue, authentische Konzepte benötigt. Die beiden Gründer betonen, dass ihr Ansatz nicht nur auf Profit ausgerichtet ist, sondern auch einen positiven gesellschaftlichen Einfluss haben soll. Sie sehen Emma Wanderer als eine Marke, die die Legitimierung von Remote-Arbeit in der Natur vorantreibt und dabei hilft, Vorbehalte gegenüber neuen Arbeitsmodellen abzubauen.
Andreas und Julia haben ihre Erfahrungen aus verschiedenen Branchen und Projekten genutzt, um ein Konzept zu entwickeln, das sowohl die Bedürfnisse der modernen Arbeitswelt als auch die Herausforderungen des Tourismusmarktes adressiert. Ihr Ziel ist es, eine nachhaltige und innovative Lösung zu bieten, die den Menschen ermöglicht, produktiv zu arbeiten und gleichzeitig die Natur zu genießen.
Franz Klager, Innovationsmanager und Programmleiter des Adastra Entrepreneurship Programms bei der Strabag SE, beschreibt seinen Werdegang und die Entwicklung des Programms. Er begann seine Karriere im Strabag-Konzern in der Projektentwicklung für Infrastrukturprojekte, bevor er in das Innovationsmanagement wechselte. Dort war er für Trends und Ideenmanagement zuständig, was ihn zum Thema Entrepreneurship führte. Vor drei Jahren wurden die Innovations- und Digitalisierungsaktivitäten des Konzerns zusammengeführt, was ihm die Möglichkeit gab, sich auf das Entrepreneurship-Programm zu konzentrieren.
Das Adastra Entrepreneurship Programm ist ein strukturiertes Programm, das darauf abzielt, Geschäftsideen von Mitarbeitern zu fördern und in Startups umzuwandeln. Es beinhaltet eine Qualification Phase, Prototyping und endet mit einem Demo Day. Externe Venture Architects unterstützen die Teams, um Geschwindigkeit und Erfahrung einzubringen. Das Programm ist darauf ausgelegt, Ventures zu kreieren und gleichzeitig die Fähigkeiten der Mitarbeiter zu stärken.
Franz Klager betont die Wichtigkeit von Stakeholder-Management und die Herausforderungen, die mit der Integration von Innovationsprogrammen in einen großen Konzern verbunden sind. Er spricht über die Nebeneffekte des Programms, wie die Befähigung der Mitarbeiter und die Validierung von Projekten, die sich als nicht rentabel herausstellen. Das Programm hilft dem Konzern, sich besser zu organisieren und mit Startups zusammenzuarbeiten.
Ariane Scheer-Danielsson, Head of Business Innovation bei der Basler AG, spricht über die Demokratisierung von Innovation und die Rolle ihres Bereichs innerhalb des Unternehmens. Die Basler AG, ein Weltmarktführer im Bereich Computer Vision und Machine Vision, hat sich auf Industriekameras und Softwarelösungen spezialisiert. Ariane betont die Bedeutung der Verbindung von Technologie und Business, um einen Problem-Solution-Fit zu erreichen. Ihr Bereich fokussiert sich auf die Marktsicht und die Kundensicht, um Technologien mit Kundenproblemen zu verheiraten.
Ein zentrales Thema ist die Einführung von Bottom-up-Innovationsprogrammen, die es Mitarbeitern ermöglichen, Ideen einzubringen und diese durch einen strukturierten Prozess zu entwickeln. Ariane hebt hervor, dass Open Innovation ein wichtiger Trend ist, der Unternehmen helfen kann, Innovationen schneller und kosteneffizienter zu entwickeln. Sie sieht die Demokratisierung von Innovation als Schlüssel, um die Innovationskraft des gesamten Unternehmens zu nutzen und effektive Ergebnisse zu erzielen.
Ariane Scheer-Danielsson hat einen vielfältigen beruflichen Hintergrund, der von Projektmanagement in der Heavy Industry bis hin zu strategischen Beratungsprojekten reicht. Sie hat sich im Laufe ihrer Karriere zunehmend auf Innovation und Technologie fokussiert und ist nun bei der Basler AG tätig, einem Unternehmen, das von Anfang an technologiezentriert war und stark wächst.
In der Podcast-Folge mit Dr. Matthias Allmendinger von der Taxdoo GmbH wird die Entwicklung und Skalierung des Unternehmens im Bereich E-Commerce und Software as a Service beleuchtet. Matthias, der einen Hintergrund in Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt auf Steuerlehre hat, erzählt von seinem Weg zur Gründung von Taxdoo. Ursprünglich begann er mit einer Promotion an der Uni Hamburg und entwickelte nebenbei seine Programmierfähigkeiten, was ihm später bei der Gründung von Taxdoo zugutekam.
Taxdoo bietet eine Lösung zur Verwaltung von Umsatzsteuer und Finanzbuchhaltung für E-Commerce-Händler und Steuerberater. Das Unternehmen hat sich als führende Lösung in Deutschland etabliert und unterstützt Händler bei der umsatzsteuerlichen Meldung im EU-Ausland. Matthias beschreibt, wie Taxdoo den Zugang zu neuen Märkten demokratisiert, indem es den Compliance-Prozess automatisiert und Eintrittsbarrieren eliminiert.
Ein wesentlicher Teil der Diskussion dreht sich um die Herausforderungen und Learnings bei der Skalierung des Unternehmens. Matthias spricht über die Bedeutung von Cloud-Native-Technologien für die technische Skalierung und die Notwendigkeit eines starken Service-Teams für die Unterstützung der Kunden. Er betont die Wichtigkeit des Product-Market-Fit und wie Taxdoo durch faire Preisgestaltung und die Einbindung von Steuerberatern Vertrauen bei den Kunden aufgebaut hat.
Matthias gibt auch einen Ausblick auf Trends im E-Commerce, insbesondere die Nachhaltigkeit und die Kreislaufwirtschaft, und wie diese Themen die Zukunft des Handels beeinflussen könnten.
In dieser Episode sprechen Dr. Martin Allmendinger, Dr. Susanne Grichel und Dr. Patrick Olivan über die Innovationsfähigkeiten von Lapp, einem Familienunternehmen, das sich auf die Entwicklung und Produktion von Kabeln spezialisiert hat. Sie diskutieren über die verschiedenen Innovationsstrategien Technology Push und Market Pull und wie sie in Einklang gebracht werden können. Sie erörtern das Konzept der „Armee der Freiwilligen“, das Portfolio-Management und die Notwendigkeit, mehrere Optionen in Betracht zu ziehen.























