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Kreide. KI. Klartext.
Kreide. KI. Klartext.
Author: Diana Knodel & Cynthia Weißflog
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Description
Kreide, KI, Klartext ist der Podcast über Bildung und Zukunft mit Dr. Diana Knodel und Cynthia Weißflog. Diana ist CEO von fobizz, Informatik- und KI-Expertin. Cynthia verantwortet bei fobizz die Fortbildungsinhalte, bringt einen Hintergrund in Kultur- und Medienvermittlung mit und beschäftigt sich intensiv mit Künstlicher Intelligenz in der Bildung.
In jeder Folge diskutieren wir mit Expert*innen aus Schule, Wissenschaft und Politik, wie KI Unterricht, Schulentwicklung und Kompetenzen verändert. Unser Ziel: Orientierung geben, Ängste abbauen und fundiertes Wissen vermitteln, damit Schule zukunftsfähig gestaltet werden kann.
Der Podcast richtet sich an Lehrkräfte, Schulleitungen, EdTech-Interessierte, Forschende und die Bildungspolitik.
Jetzt abonnieren und mit uns die Bildung von morgen gestalten.
Mehr über uns:
fobizz → https://fobizz.com
Diana Knodel → https://www.linkedin.com/in/dianaknodel
Cynthia Weißflog → https://www.linkedin.com/in/cynthia-weissflog/
In jeder Folge diskutieren wir mit Expert*innen aus Schule, Wissenschaft und Politik, wie KI Unterricht, Schulentwicklung und Kompetenzen verändert. Unser Ziel: Orientierung geben, Ängste abbauen und fundiertes Wissen vermitteln, damit Schule zukunftsfähig gestaltet werden kann.
Der Podcast richtet sich an Lehrkräfte, Schulleitungen, EdTech-Interessierte, Forschende und die Bildungspolitik.
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Diana Knodel → https://www.linkedin.com/in/dianaknodel
Cynthia Weißflog → https://www.linkedin.com/in/cynthia-weissflog/
53 Episodes
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Wie verändert KI den Alltag von Kindern, und was müssen Schule und Politik jetzt tun? Diana und Cynthia sprechen mit Bestsellerautorin und Ex-Schulleiterin Silke Müller über KI-Begleiter, die neuen Eckpunkte zum Jugendmedienschutz und darüber, warum die „Superkraft Menschsein“ im Klassenzimmer wichtiger ist denn je.
Was wünschst du dir für die Schule von morgen? Im fobizz Adventskalender 2026 bringen ab dem 1. Dezember täglich Expertinnen und Experten aus Bildung ihren Wunsch mit, dazu ein Geschenk zum Ausprobieren. In dieser Sonderfolge erzählen Diana Knodel, Cynthia Weißflog und Jonas Witschel, wie die Idee entstand und was dich erwartet.
🎧 In dieser Episode sprechen Cynthia und Diana mit Catrin Ingerfeld-Bloemertz, Georg Schlamp und Julian Rechlin darüber, welche Rolle KI im Referendariat spielt und spielen sollte. Zum Einstieg vergleichen sie die Ausbildung in Nordrhein-Westfalen und Bayern, vom ZfsL mit fünf Unterrichtsbesuchen bis zum bayerischen Seminarschulsystem mit viel Coaching und nur drei bewerteten Stunden. Julian erzählt, wie er KI bei seinen Lehrproben eingesetzt hat und warum die Grundidee trotzdem von ihm selbst kommen sollte. Im Mittelpunkt steht außerdem die Prüfungskultur: warum KI-Detektoren Misstrauen schüren, weshalb 45-minütige Prüfungsstunden kaum zum selbstorganisierten Lernen passen und ob es am Ende überhaupt eine Note braucht. Zum Schluss gibt es Tipps für angehende Referendar*innen und konkrete Wünsche an die Kultusministerien: mehr Gestaltungsfreiheit, Geld für KI-Werkzeuge und vor allem Zeit für Fortbildung.
In dieser Folge geht es um die rechtlichen Spielräume von Schulen beim KI-Einsatz in Prüfungen und um die neuen Kennzeichnungspflichten für KI-generierte Inhalte.
Als Gast mit dabei:
🔸 Antonia Dufeu
Antonia Dufeu ist Anwältin mit langjährigem Schwerpunkt im Medienrecht und Datenschutz und beschäftigt sich seit November 2023 auch mit KI-Recht. Seit 2009 berät sie Schulen zu Fragen des digitalen Rechts und ist regelmäßig als Referentin in Fortbildungen und Webinaren im Bildungsbereich unterwegs.
🎧 In dieser Episode sprechen Cynthia, Diana und Antonia Dufeu über zwei große Rechtsthemen des Schulalltags. Im ersten Teil geht es um Prüfungen: Wo Schulen ihren Rechtsrahmen finden, warum Transparenz die entscheidende Grenze zwischen erlaubter Nutzung und Täuschung ist und wie Antonias KI-Kompass mit den vier Prüfschritten legal, fair, transparent und lernförderlich Orientierung gibt. Außerdem klären sie, was Lehrkräfte bei einem Täuschungsverdacht tatsächlich nachweisen müssen, warum KI-Detektoren allenfalls ein Indiz und kein Beweis sind und welche alternativen Prüfungsformate rechtlich schon heute möglich sind. Im zweiten Teil geht es um die Kennzeichnungspflicht aus der KI-Verordnung, die im August 2026 verstärkt wurde: Antonia unterscheidet die drei verschiedenen Kennzeichnungspflichten, erklärt den Unterschied zwischen Anbieter und Betreiber und ordnet in einem Praxis-Spiel konkrete Schulsituationen ein – vom KI-generierten Arbeitsblatt über den Elternbrief bis zum Chatbot auf der Schulwebsite.
💡 Key-Takeaways
Transparenz statt Verbot:
Ein KI-Ergebnis als eigene Leistung abzugeben ist eine Täuschung – wer offenlegt, was von der KI stammt und was die eigene Eigenleistung ist, bewegt sich dagegen auf sicherem Boden.
Kein Beweis nötig, aber Regeln:
Lehrkräfte müssen nicht nachweisen, dass ein KI-Tool genutzt wurde, sondern können ihren Verdacht über Indizien und ein mündliches Nachfragen glaubhaft machen – vorausgesetzt, die Schule hat vorher klare Regeln für alle Beteiligten festgelegt.
Kennzeichnung heißt vor allem Transparenz:
Entscheidend ist, ob der Eindruck entstehen könnte, ein KI-Inhalt stamme von einem Menschen – bei realistischen Bildern und Deepfakes ist die Kennzeichnung Pflicht, bei substanziell überarbeiteten Texten entsteht dagegen ein eigenes Werk.
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🎙 Episode: KI sinnvoll in Schule integrieren – Erkenntnisse einer ausgezeichneten Schule
Wie gelingt es Schulen, Künstliche Intelligenz nicht nur einzusetzen, sondern nachhaltig in Schul- und Unterrichtsentwicklung zu verankern? In dieser Episode erfährst du, warum Haltung, evidenzbasierte Entscheidungen und Zusammenarbeit dabei entscheidender sind als der Einsatz einzelner Tools.
Als Gast dabei:
🔸 Felix Urban
Felix Urban ist Lehrer am Carl-Fuhlrott-Gymnasium in Wuppertal und unterrichtet Deutsch, Philosophie, Erziehungswissenschaft sowie Informatik. Als KI-Koordinator seiner Schule begleitet er die strategische Einführung von KI im Unterricht und war maßgeblich an dem Konzept beteiligt, mit dem das Gymnasium den bundesweiten KI-Schulpreis 2026 gewonnen hat.
🎧 Gemeinsam mit Felix Urban sprechen Diana Knodel und Judith Ehrmann darüber, wie eine Schule KI ganzheitlich in ihre Schulentwicklung integriert. Im Mittelpunkt steht das eigens entwickelte Prisma-Modell, das Schulen dabei unterstützt, Chancen und Risiken neuer KI-Anwendungen systematisch zu bewerten und evidenzbasiert weiterzuentwickeln.
Außerdem geht es um den KI-Führerschein ab Klasse 8, datengestützte Unterrichtsentwicklung, alternative Prüfungsformate, Peer-Learning durch Mediencoaches sowie die Bedeutung von Agency, Selbststeuerung und Persönlichkeitsentwicklung in einer zunehmend KI-geprägten Welt. Felix zeigt anhand vieler Praxisbeispiele, warum erfolgreiche Schulentwicklung nicht bei Tools beginnt, sondern bei einer gemeinsamen Haltung und einer Kultur des Ausprobierens.
💡 Key-Takeaways
Potenzial vor Verbote stellen
Schulen sollten KI nicht ausschließlich als Risiko betrachten, sondern gezielt überlegen, wie sie Lernprozesse und individuelle Förderung sinnvoll unterstützen kann.
Schulentwicklung braucht Evidenz
Nachhaltige Innovation entsteht durch kontinuierliche Evaluation, wissenschaftliche Begleitung und den Austausch mit anderen Schulen – nicht durch kurzfristige Trends.
Menschen bleiben im Mittelpunkt
KI soll Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, eigene Ziele zu erreichen und Verantwortung zu übernehmen. Persönlichkeitsbildung, Reflexion und Selbststeuerung bleiben zentrale Bildungsziele.
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