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Kontrafunk: Fernruf
Kontrafunk: Fernruf
Author: Kontrafunk - Die Stimme der Vernunft
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© Kontrafunk AG
Description
Hörer aus aller Welt sprechen mit dem Kontrafunk. Ob Touristen oder Auswanderer - es geht um das Leben in der Fremde, die vielleicht zu einer neuen Heimat wird. Thematisiert werden die Gründe des Weggangs, berufliche und persönliche Perspektiven, sowie konkrete Schwierigkeiten bei der Niederlassung. Außerdem gibt es praktische Tipps für mögliche Nachzügler. Denn sehr viele Menschen ziehen aus den letzten Jahren und der heutigen Lage nur eine Konsequenz: nichts wie weg.
120 Episodes
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In dieser Ausgabe des „Fernrufs“ machen wir einen Schwenk nach Afrika an den Victoriasee, wo Rudolf Hass seine Zelte aufgeschlagen hat. Wir erfahren mehr über die ugandische Gesellschaft und welchen Illusionen man sich als Einwanderer oder Tourist nicht hingeben sollte. Unsere zweite Station ist Thailand. Heike Vetter erzählt, warum sie dort lebt, aber nicht arbeitet. Denn ihre Geschäfte macht sie lieber in Singapur. Vetter berichtet viel Lehrreiches über den Wirtschaftsstandort Asien und wie sie den Wirtschaftsstandort Europa von außen betrachtet. (Wiederholung vom 15. Januar 2024)
In diesem „Fernruf“ geht es an zwei Orte, an denen die Natur eine ganz wichtige Rolle spielt: nach Montana in die USA – dort sagen sich nicht nur Fuchs und Hase gute Nacht, sondern auch Grizzly und Alpaka. Die Grizzlys erschrecken unvorsichtige Wanderer und Camper, und die Alpakas leben auf der Farm der gebürtigen Wienerin Evi Dixon. Von ihr erfahren wir, warum es kein Zufall war, dass sie als Österreicherin nach Montana kam. Der zweite Ort ist Togo in Afrika. Kenner der Geschichte wissen, dass auch hier ein Tiername ins Spiel kommt, es war nämlich der Deutsche Gustav Nachtigall, der das Togoland gegründet hat. Und wir werden erstaunt sein, zu erfahren, dass dieser Nachtigall immer noch großes Ansehen in Togo genießt. Das und mehr erfahren wir vom nach Togo ausgewanderten und in seinem Fach absolut ausgewiesenen Kunsthändler Peter Herrmann. (Wiederholung vom 8. Januar 2024)
In dieser Ausgabe zieht es uns in den Fernen Osten: Gleich zu Beginn erzählt Constanze Paul von ihrem Bildungsauftrag in der Mongolei und bringt uns das Land, die Mentalität, aber auch traditionelle Laute näher. Im zweiten Teil der Sendung berichtet Sven Müller, was Japan als Auswanderungsland für ihn so attraktiv macht und warum er sich bereits vor einer Reise in die alte Heimat Deutschland wieder auf seine Rückkehr nach Japan freut. (Wiederholung vom 2. Dezember 2024)
Dieses Mal öffnen wir die Tür zu zwei neuen Welten: Zuerst nach Rumänien, wo Andreas Ambrus von Deutschland aus zu seinen Wurzeln zurückgekehrt ist und mit dem Ambrus Village und Retreat ein Projekt erschafft, das mehr Herz als Holz hat. Mit ihm sprechen wir über das echte Leben dort – vom Konto bis zum Grundstückskauf, von Alltagspreisen bis Bürokratie. Danach führt uns Rob Schulze nach Schottland, in ein Land aus Wind, Musik und endlosen Highlands. Er erzählt, wie aus einer frühen Faszination ein Zuhause wurde und warum er heute Reisenden sein persönliches Schottland zeigt. Zwei Stimmen, zwei Länder, ein gemeinsamer Funke: der Mut, woanders neu zu beginnen.
In dieser Ausgabe des „Fernrufs“ legen wir auf zwei Inseln an. Zunächst bei Marco Meyer, der mit seiner ugandischen Frau auf Kreta gelandet ist. Er hat sich noch nicht ganz entschieden, ob es nicht doch wieder nach Uganda geht. Eines jedoch ist ziemlich sicher: Nach Deutschland geht es nicht mehr zurück. Die zweite Insel, die wir besuchen, ist ebenfalls eine griechische. Melanie Altenkamp wohnt mit ihrer Familie auf Nordzypern, dem türkisch geprägten Teil der Insel. Von ihr erfahren wir, wie normal einem die Spaltung einer Insel im Alltag vorkommen kann und dass es dort ein großes Potenzial für Bildungseinrichtungen gibt. (Wiederholung vom 11. November 2024)
In dieser Folge berichtet Rainer Beyer, warum er Deutschland gegen Dänemark getauscht hat, warum man sich über freundliche Nachbarn nicht wundern darf und weshalb er sich nicht über jede Auswanderung freut. Sascha Bauer nimmt uns mit nach Paraguay, wo er nach einer Marktanalyse ein eigenes Resort-Hotel aufgebaut hat, nebenbei eine Projektfirma führt und weiterhin als Versicherungsmakler aktiv bleibt. Wir bekommen jede Menge offene Einblicke in Entscheidungen, Herausforderungen und das ganz normale Leben fernab der alten Heimat.
Portugal steht für viele für Weite, Meer und ein Lebensgefühl, das sofort entspannt. Für Alexandra Christiansen ist es weit mehr: ein Ort, der ihre beiden Herkunftsländer verbindet und den sie heute ihr Zuhause nennt. Von dort hört sie uns regelmäßig und diesmal erzählt sie selbst ihre Geschichte. Außerdem begleiten wir Bela Bienert, der sein Leben in Deutschland hinter sich ließ und mit seiner Familie in Nova Scotia in Kanada einen neuen Anfang wagte. Nachdem wir seine Mutter bereits kennengelernt haben, zeigt er uns nun, wie sich dieser große Schritt aus der Sicht eines jungen Menschen anfühlt.
Wer sich auf das Abenteuer Auswanderung einlässt, der muss sich nicht nur um Haus, Hof und Auskommen kümmern. Der Mensch als soziales Wesen braucht Freundschaften, Bekanntschaften und Geselligkeit. Das sollte eigentlich bei den offenen und zuvorkommenden Schweden kein Problem sein. Warum es bei dieser Suche manchmal hakt, verrät uns Operngesangslehrerin Regine Köbler. Auf eine ganz andere Suche begibt sich regelmäßig Dieter Reisenauer. Er führt oft auf Safaritour Abenteuerlustige durch den namibischen Busch. Hier sucht man aber weniger Menschen, sondern Löwe, Elefant und Leopard. Was man alles im Busch wissen muss und wie hautnah diese Tiererlebnisse sein können, hören wir auf beeindruckende Weise.
Wie lebt man in diesen Tagen eigentlich als Auswanderer in Israel? In welchem seelischen Zustand ist die Gesellschaft, und was haben die letzten zwei Jahre Krieg mit den Menschen gemacht? Darüber berichtet Karin Ziskind, die vor langer Zeit aus Göttingen nach Israel ausgewandert ist. Wer seine Ruhe haben will und zu günstigen Konditionen in leerstehenden Häusern leben will, kann sich bei Sebastian Liber in Kroatien umschauen. Sein Tipp: Auch im Herbst ist Dalmatien schön. Er hilft Menschen, in Kroatien – aber auch weltweit – den passenden Ort „für länger“ zu finden.
Die Berlinerin Katrin Frick hat das kühl-graue Berlin hinter sich gelassen und lebt jetzt mit ihrer Familie auf einer Finca auf Mallorca. Sie fühlt sich dort sehr wohl, denn gerade für Kinder und Familie hat Mallorca viel zu bieten: gute Schulen, viel Kontakt mit Einheimischen, Sport und ein angenehmes Leben, das zum Großteil draußen stattfindet. Wer sich überlegt, ein neues Leben in Paraguay zu beginnen, muss sich auf einiges gefasst machen: Wurde früher in der Bürokratie in Paraguay vielleicht das ein oder andere Auge zugedrückt, will man nun extrem genau wissen, wer kommt und was er auf dem Kerbholz hat. Die Paraguayerin Evelyn Huber kümmert sich um bürokratische Anliegen und gibt Hilfestellung für die Auswanderung.
Wie findet man eigentlich die richtige Haltung zum Auswandern? Und wie finde ich heraus, ob mir Auswandern überhaupt liegt? Am besten, man startet seinen Absprung in einer entspannten Kulisse unter Palmen, Sonne, bei Ananas und Meer. Der Österreicher Albert Emmanuel Kessler-Schenk hilft Auswanderern auf der Kanareninsel La Palma, bei Yoga und Nachdenken zu Erkenntnissen über sich selbst zu kommen. Im zweiten Gespräch schwärmt die Deutsche Sibylle Diekamp-Altmann von Ihrem neuen Lebensmittelpunkt Chile. Dabei hat sich diese Länderliebe über Jahrzehnte entwickelt und bestärkt. Ihr Motto: Nicht die Flucht von einem schlechten Ort weg ist der Schlüssel zu einer guten Auswanderung, sondern die Bewegung zu einem besseren Ort hin.
In dieser Ausgabe zieht es uns nach Mittel- und Südamerika. Christiane Wilke ist nach Paraguay ausgewandert. Sie sagt, manchmal denke sie einfach noch zu deutsch, das sei eine große Herausforderung. Den Musikproduzenten Andreas Bührer hat es in ein Land direkt an der Südgrenze Mexikos gezogen: Guatemala. Ein hispano-dominiertes Gebiet, sollte man meinen. Bührer lebt dort jedoch unter den Ureinwohnern, den Mayas. Er weiß vom Charakter des Volkes, aber auch von den Lebensumständen interessante Dinge zu berichten.
Die Geschichte wiederholt sich manchmal – nur andersherum. Iris Schwarzbach ist als DDR-Flüchtling nach Ungarn geflohen. Ihre damalige Sehnsucht: Freiheit. Jetzt ist sie nach Ungarn „zurückgeflohen“. Und siehe da, die Freiheit ist zurück, wenn sie auch manchmal nicht so modern daherkommt. Cathrin Bienert wiederum kommt aus dem deutschen Norden. In Bremen hat ihre Familie bereits vor hundert Jahren Erfahrungen mit dem Auswandern nach Amerika gemacht. Jetzt hat sie mit ihrer Familie selber den Sprung über den großen Teich gewagt. Sie nimmt uns mit in ein Land, das vor Naturbildern nur so strotzt und das besonders ihren Kindern guttut.
Wie sieht es eigentlich mit der Auswanderung der Österreicher nach Paraguay aus? Wie hat sich Paraguay speziell für Auswanderer entwickelt, und wie stark ist die österreichische Kultur dort vertreten? Stärker, als man denkt, besonders sprachlich. Das und noch mehr verrät Walter Asperl, Präsident der Österreich-Paraguay-Gesellschaft. Deutsche Spuren finden wir auch in Polen, in der Woiwodschaft Ermland-Masuren. Uwe Hahnkamp lebt in Allenstein (Olsztyn), engagiert sich vor Ort in der Kulturarbeit und kümmert sich um die dort lebende deutsche Minderheit. Denn trotz Flucht und Vertreibung der Deutschen aus Ostpreußen lebt in der Region die deutsche Kultur und die Geschichte weiter.
Manchmal liegen wir einfach mit dem System über Kreuz – auf die eine oder andere Weise. Die einen sind genervt von Geschwindigkeitsbeschränkungen, andere haben schlechte Erfahrung mit hohen Steuern gemacht, wieder andere haben andere Vorstellungen von persönlicher Freiheit oder der eigenen Entfaltung. In dieser Ausgabe hören wir die Geschichte zweier Auswanderer, die auf ihre eigene Weise mit dem System in Deutschland über Kreuz lagen. Der Berliner Andreas Stöcker ist nach Kambodscha ausgewandert. Für ihn gibt es nichts Schöneres, als Neues auszuprobieren und spontan zu sein. Und für Nico Juhasz hat sich in Thailand der Traum von Freiheit und Unabhängigkeit erfüllt.
Kinder und Jugendliche in Chile haben gerade ein großes Problem: Smartphone-Sucht und digitaler Konsum beeinflussen das Miteinander und das Verhalten. Julia Heyer hilft diesen Menschen beim digitalen Detox. Sie berichtet von einer Gesellschaft, die manchmal nicht viel selbst auf sich hält, in der sich die Menschen sogar oft selbst als Abkömmlinge von Gaunern bezeichnen. Eine ganz andere Sucht hat Dr. Jan Bentz befallen, der als Dozent an der berühmten englischen Universität Oxford arbeitet: die Sucht nach Wissen und Erkenntnis. Bentz führt uns durch die ehrwürdigen Hallen der Uni und verrät, warum ihn gerade der Konservatismus so geprägt hat und wie es in England um diesen steht.
Um das Kap der guten Hoffnung weht nicht nur ein frischer Wind, für so manchen Auswanderer weht auch eine Brise der Freiheit in Südafrika – und das trotz aller Probleme und Herausforderungen wie rationiertem Strom oder der Diskriminierung weißer Farmer. Für Menschen, die sich vor Ort ein Bild von Südafrika machen wollen, bietet Christian Klammer eine Art Auswandern auf Probe an. Und Anne Heinrich hat in ihrem früheren Leben Segeltouren durch die Ostsee organisiert. Heute genießt sie die Ruhe der schwedischen Natur und hilft den Menschen, das richtige Haus zu finden. Für sie ist und bleibt Schweden einfach eine Insel der frohen und glücklichen Menschen.
In Brüssel geht es recht bunt zu: Die belgische Hauptstadt ist multikulturell, es gibt eine rege künstlerische Szene, und die EU prägt mit vielen Vertretern und Mitarbeitern die Stadt. Aus dieser bunten Metropole – mit allen Vor- und Nachteilen – berichtet der Deutsche Konrad Fuhrmann. Der Deutsch-Israeli Georg Roessler hingegen lebt in der Nähe von Jerusalem. Er zeichnet ein sehr differenziertes und spannendes Bild der Situation in Israel. Und Roessler bietet Besuchern und Touristen des Landes nicht nur die Gelegenheit, das Land zu sehen, sondern regelrecht zu erfahren.
Flirrende Hitze, zirpende Zikaden und bodenständige Landbevölkerung. In dieser typisch südfranzösischen Gegend hat die Deutsche Kerstin Chavent ihre Zelte aufgeschlagen. Dort kommt sie auf allerlei gute Gedanken, die sie in Form von Büchern und Artikeln zu Papier bringt. Chavent berichtet von Schicksalsschlägen, von der Schönheit des Landes und der Gewissheit, dass man sich immer zum Besseren weiterentwickelt. Eine wahre Grenzerfahrung hat der Deutsche Bernd Palmer gemacht. Er lebt an der schweizerisch-französischen Grenze in der Nähe von Genf, und zwar im französischen Teil. Von dort ist die große Hauptstadt Paris sehr weit weg – zum Glück, wie er sagt. Das Leben in der Gegend ist geprägt von einem regen Hin und Her, denn viele leben in Frankreich und verdienen ihr Geld in der Schweiz. Man lebt gut in der Grenzregion, wenn es auch ab und zu ein paar abgebrannte Autos gibt.
Kommen sie her, machen Sie es sich gemütlich, und werfen Sie einen Blick in die Speisekarte. Mitten in Kalifornien können Sie von deutschen Köstlichkeiten wie Zigeunerschnitzel, Gulasch und Tagessuppe lesen. Vor einer halben Ewigkeit ist Beda Schmidthuis nach Kalifornien gegangen. Er verrät uns, wie er in die Gastronomie gekommen ist und warum er den US-amerikanischen Optimismus schätzt. Ein paar Hundert Kilometer weiter südlich genießt der Deutsche Rolf Deussen sein Leben in Kolumbien. Schon öfter sind er und seine Familie zwischen Südamerika und Europa hin- und hergependelt. Deussen sagt, in Kolumbien ist nicht alles Gold, was glänzt, aber eines ist stärker: das Freiheitsgefühl.




