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Kontrafunk: Lesestunde
Kontrafunk: Lesestunde
Author: Kontrafunk
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Schriftsteller lesen aus ihren Werken. Ob Roman oder Erzählung, ob Lyrik oder Thriller – in der literarischen Sprechstunde des Kontrafunks geht es ausschließlich um Belletristik. Manche Texte sind bereits veröffentlicht, andere nicht. Manche Autoren sind schon prominent, andere stehen noch am Anfang ihrer Karriere. Was alle eint, ist: hier treten sie mit eigener Stimme auf.
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In unserer Lesestunde liest der Autor, Unternehmer und ehemalige Politiker Diether Dehm einen weiteren Abschnitt aus seinem Roman „Katharina“, dem zweiten Teil der Trilogie „Aufstieg und Niedertracht“. Der hessische Staatssekretär Rudi Herrmann von der SPD fordert in einem Antrag den Ausstieg aus der Atomkraft. Trotz erheblicher Widerstände zeichnet sich für Rudis Vorhaben eine Mehrheit im hessischen Landesvorstand ab.
In unserer Lesestunde liest der Autor Diether Dehm, Unternehmer und ehemaliger Politiker, aus seinem aktuellen Roman „Katharina“, dem zweiten Teil der Trilogie „Aufstieg und Niedertracht“. Während eines winterlichen Aufenthalts im Jagdschloss am Werbellinsee zu Beginn der 80er-Jahre trifft der hessische Staatssekretär Rudi Herrmann auf den Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker und sucht die Nähe zu dessen Angestellter Katharina. Die beginnende Vertrautheit wird jedoch durch die Einmischung von Rudis früherer Partnerin Isolde belastet.
In unserer Lesestunde liest die Schriftstellerin Sibylle Knauss aus ihrem Roman „Eine unsterbliche Frau“. Die antike Seherin Sibylle von Cuma erhält vom Gott Apollon als Geschenk für ihre Hingabe so viele Lebensjahre wie Körner in einer Handvoll Sand. Seitdem erlebt sie als Beobachterin und Deuterin Jahrtausende des Weltgeschehens. Das Buch ist 2019 im Verlag Klöpfer-Narr, Tübingen, erschienen.
In unserer Lesestunde liest die Autorin Renate Wullstein aus ihrem autobiografischen Roman „Fliegende Blätter – Eine Geschichte aus der DDR“. Nach dem Studium an der Sporthochschule in Leipzig wird die Ich-Erzählerin Irina Wollny im Jahr 1975 in die Provinz nach Burg delegiert, um dort als Kreissportlehrerin den Schwimmsport zu fördern. Sie fühlt sich vollkommen fehl am Platz, denn insgeheim spielt sie mit dem Gedanken, Schriftstellerin zu werden und Kurzgeschichten zu schreiben. Das Buch ist 2020 bei Epubli erschienen.
In unserer Lesestunde liest der Autor Volker Mohr einen weiteren Abschnitt aus seinem Novellenband „Verglühende Sterne“. In dem Text unter dem Titel „Das Geld“ versucht der Protagonist Greiner sein Erspartes loszuwerden, nach dem Motto: „Wer nichts mehr besitzt, dem kann auch nichts mehr genommen werden.“ Dabei stößt er auf unerwartete Schwierigkeiten. In der Novelle „Die Kreuzfahrt“ stellt der Passagier Max Petzold fest, dass das Schiff eine leichte Schlagseite aufweist. Doch niemand glaubt ihm, auch nicht, als die Schieflage offensichtlich wird.
In unserer Lesestunde liest der Autor Volker Mohr aus seinem Novellenband „Verglühende Sterne“. In „Das Lachen“ stellt Herbert Lohmann fest, dass er, ohne es beabsichtigt zu haben, in speziellen Situationen spontan lachen muss. Seltsame Dinge geschehen auch in der Erzählung „Die Mauer“. Obwohl niemand die Absicht hat, eine Mauer zu errichten, muss Hubert Laska mitansehen, wie in seiner Stadt Bauarbeiten im Gang sind. Warum sieht nur niemand, was hier geschieht? Das Buch ist im Dezember 2025 im Schaffhauser Loco-Verlag erschienen.
In unserer Lesestunde liest der Osteuropa-Historiker, Politologe und Autor Alexander Rahr einen weiteren Abschnitt aus seinem Roman „Das Goldene Tor von Kiew“. Der Autor beleuchtet darin die Ursprünge des altslawischen Großreichs Kiewer Rus, dessen Zerfall, sowie die „Zeit der Wirren“. Diesen historischen Ereignissen stellt er die Gegenwart gegenüber: Während russische und britische Geheimdienste in Lissabon ein undurchsichtiges Spionagespiel treiben, wird die öffentliche Meinung gezielt durch mediale Manipulation und psychologische Kriegsführung gelenkt.
In unserer Lesestunde bringen wir eine Lesung des Osteuropa-Historikers, Politologen und Autors Alexander Rahr aus seinem Roman „Das Goldene Tor von Kiew“. Der Berliner Politologe Georgi Vetrov trifft in Lissabon auf einen russischen General und wird unfreiwillig Teil einer geheimdienstlichen Operation. Während in Berlin mittels Desinformation hybride Kriegsführung betrieben wird, diskutieren politische Zirkel über die Erschaffung eines „Putin-Avatars“, einer künstlichen Intelligenz, die als ewiger Herrscher die Geschicke Russlands lenken soll. Um die Hintergründe und Ziele des Ukraine-Krieges und eine Welt im drohenden Umsturz zu beschreiben, lässt der Autor literarische Figuren aus Dostojewskis Roman „Die Dämonen“ in der Gegenwart agieren.
In unserer Lesestunde liest die Autorin Maria Schober einen weiteren Abschnitt aus ihrem Roman „Leoni – Bis die Morgenröte kommt“. Leonie wird durch Gespräche in ihrer Familie und mit ihren Freunden immer wieder mit dem Thema Abtreibung konfrontiert. Zunächst ist sie überzeugt, dass es manchmal die beste Lösung ist, eine Schwangerschaft abzubrechen. Doch allmählich tauchen Zweifel auf, und Leonie beginnt über Freiheit und Verantwortung nachzudenken.
In unserer Lesestunde liest die Autorin Maria Schober aus ihrem Roman „Leoni – Bis die Morgenröte“ kommt. In einem Salzburger Pflegeheim beobachtet die Krankenschwester Laura, dass die demente Gertrud nachts Briefe an ihre Enkelin Leonie schreibt. Darin bittet die alte Frau um Verzeihung, dass Leoni nicht leben darf. In den Briefen verarbeitet Gertrud die Auseinandersetzung in ihrer Familie zum Thema Abtreibung. Das Buch ist 2023 im Bernardus-Verlag erschienen.
In unserer Lesestunde liest der Autor, Blogger und Erzähler Hanspeter Gautschin aus seinem autobiografischen Roman „Das Licht im Nebel“. Der in finanzielle Nöte geratene Hanspeter lernt die neunzigjährige Cäcilia auf einer Parkbank kennen. Aus dem zufälligen Treffen wird allmählich eine Freundschaft, die vom Verständnis für die Sorgen des jeweils anderen geprägt ist. Durch ihre Gespräche gelingt es den beiden, das Leben aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.
In unserer Lesestunde liest der Autor Christian J. Huber, ehemaliger Präsident des Geschworenengerichts des Kantons Zürich, aus seinem Tatsachenkrimi „Der letzte Tee der Pianistin – Der Arsen-Mord von Winterthur“. Huber präsidierte einen der aufsehenerregendsten Mordprozesse in der schweizerischen Kriminalgeschichte und schildert ihn aus erster Hand. Eines Morgens findet Sebastian Pichler seine Ehefrau, die bekannte Konzertpianistin Ruth Baumgartner, tot in ihrem Bett. Die Todesursache ist anfänglich unklar, bis sich herausstellt, dass Ruth mit Arsen vergiftet worden ist. „Der letzte Tee der Pianistin – Der Arsen-Mord von Winterthur“ ist im August 2025 in der Edition Königstuhl erschienen.
In unserer Lesestunde liest die deutsch-bosnische Schriftstellerin Safeta Obhodjas aus ihrem Roman „Schwesternliebe – eine Halal-Seifenoper“. Die junge Muslimin Meryam arbeitet in einer großen Anwaltskanzlei als Assistentin. Ihre beste Freundin Anne, die eine Sozialeinrichtung leitet, überredet Meryam, ihre jüngere obdachlose Schwester, Latifah in ihre Wohnung aufzunehmen. „Schwesternliebe – eine Halal-Seifenoper“ ist 2020 bei epubli erschienen.
In unserer Lesestunde liest der Schriftsteller Andreas H. Buchwald aus seinem Roman „Die Macht der verborgenen Stimme“. In Auerbach im Vogtland versammeln sich im September 2021 rund 600 „Spaziergänger“ zu einer Montagsdemonstration gegen die Corona-Maßnahmen. Gleichzeitig wird die 45-jährige, alleinerziehende Lehrerin Jessica Andres von ihrem Dienst beurlaubt, da sie sich weigert, den Pandemie-Regeln zu folgen. „Die Macht der verborgenen Stimme“ ist im Januar 2025 im Andrebuchverlag erschienen.
In unserer Lesestunde liest der Schweizer Schriftsteller und Verleger Matthias Ackeret aus seinem Roman unter dem Titel „Der Magier von Hiva Oa“. Der Immobilienmagnat Remo Blanko steht unter Betrugsverdacht und flieht nach dem Zerfall seines Firmenimperiums auf die Südseeinsel Hiva Oa. Dort will er den Fotografen Augusto Venzini finden, den er für sein geschäftliches Scheitern verantwortlich macht. „Der Magier von Hiva Oa“ ist im September 2024 im Münster-Verlag erschienen.
In unserer Lesestunde liest die Autorin Katharina Kramer einen weiteren Abschnitt aus ihrem historischen Roman „Die Sprache des Lichts“. Jacob Greve hat seine Anstellung als Lehrer für Latein, Griechisch und Hebräisch verloren. Er begegnet dem zwielichtigen Engländer Edward Kelley, der ihm vorschlägt, für den englischen Hofastronomen John Dee zu arbeiten. „Die Sprache des Lichts“ ist 2021 im Verlag Droemer erschienen.
In unserer Lesestunde liest die Autorin Katharina Kramer aus ihrem historischen Roman „Die Sprache des Lichts“. Jacob Greve arbeitet im Jahr 1582 als Lehrer für Latein, Griechisch und Hebräisch an einer Schule für begabte Knaben in Naumburg in Sachsen. Aus unerklärlichen Gründen wird sein Gehör immer empfindlicher. Da seine Reaktionen auf laute Geräusche auffallen, ist Jacobs Stellung an der Schule gefährdet. „Die Sprache des Lichts“ ist 2021 im Verlag Droemer erschienen.
In unserer Lesestunde liest der Arzt und Schriftsteller Günter Kampf aus seinem Roman unter dem Titel „Der Camino der Hoffnung“. Johannes, Felix und Clara begegnen sich auf dem Pilgerweg immer wieder. Während Felix und Clara mit körperlichen Schwächen ringen, leidet Johannes unter der Last, als Pastor in der Pandemie seinem seelsorgerischen Auftrag nicht gerecht geworden zu sein. „Der Camino der Hoffnung“ ist im März 2025 bei Books on Demand erschienen.
In unserer Lesestunde liest der Arzt und Schriftsteller Günter Kampf aus seinem Roman unter dem Titel „Der Camino der Hoffnung“. Johannes, ein 39-jähriger evangelischer Pastor aus einem kleinen Ort in der Nähe von Kiel, pilgert auf dem Camino San Salvador in Spanien, um in der Stille zu sich selbst zu finden. Er begegnet Clara und Felix – zwei Menschen mit sichtbarer innerer Not. „Der Camino der Hoffnung“ ist im März 2025 bei Books on Demand erschienen.
In unserer Lesestunde liest der Autor Michael Siebrandt einen weiteren Abschnitt aus seinem Roman unter dem Titel „Ludwig – Der ewige Kampf“. Als Achtzehnjähriger lernt Ludwig Burger im Rahmen einer Studienreise nach Ostberlin den real existierenden Sozialismus kennen. Karl Weitling indes beschließt an seinem sechzehnten Geburtstag einen Pakt mit Luzifer. „Ludwig – Der ewige Kampf“ ist 2023 im Verlagshaus Siebrandt erschienen.




