Discover
Simple German Learning
Simple German Learning
Author: Learn German
Subscribed: 67Played: 492Subscribe
Share
© Learn German
Description
Hi! I am a mexican doctor who is studying to live in Germany. In this Podcast i share my german reading skills with you, so you can listen to me while i read a book, a magazine, an article or else, you can also read alongside with me and learn something for your daily life :)
Viel Spaß!
Viel Spaß!
150 Episodes
Reverse
Die Unfähigkeit – oder eher Unwilligkeit – des menschlichen Verstandes, die Vergangenheit fahren zu lassen, wird besonders anschaulich in der Geschichte von den zwei Zenmönchen Tanzan und Ekido beschrieben. Sie waren einmal auf einer Landstraße unterwegs, die nach schweren Regenfällen völlig aufgeweicht war. In der Nähe eines Dorfes begegneten sie einer jungen Frau, die die Straße überqueren wollte, aber der Schlamm war so tief, dass er ihren Seidenkimono verdorben hätte. Tanzan hob sie sofort auf und trug sie auf die andere Seite.
Danach gingen die Mönche schweigend weiter. Fünf Stunden später, als sie sich dem Tempel näherten, in dem sie logierten, konnte Ekido sich nicht länger beherrschen. »Wie konntest du nur die Frau über die Straße tragen«, sagte er. »Wir Mönche dürfen so etwas doch nicht tun!«
»Ich habe die Frau vor Stunden abgesetzt«, sagte Tanzan. »Trägst du sie noch immer?«
Wenn du dir einmal vorstellst, wie das Leben für jemanden wäre, der die ganze Zeit über wie Ekido lebte und aus Unfähigkeit oder Unwillen, sich innerlich von einer Situation zu lösen, immer mehr »Zeug« in seinem Innern anhäufte, bekämst du einen Eindruck davon, wie das Leben für die Mehrzahl der Menschen auf dieser Erde aussieht, wie[…]“
Auszug aus: Eckhart Tolle. „Eine neue Erde: Bewusstseinssprung anstelle von Selbstzerstörung.“ iBooks.
Niemand wählt Gestörtheit, Konflikt oder Schmerz. Niemand wählt den Wahnsinn. Sie entstehen, weil nicht genügend Gegenwärtigkeit in dir vorhanden ist, um die Vergangenheit auszulöschen, nicht genügend Licht, um die Dunkelheit zu vertreiben. Du bist noch nicht vollkommen hier. Du bist noch nicht ganz aufgewacht. In der Zwischenzeit beherrscht der konditionierte Verstand dein Leben.
Ganz ähnlich ist es, wenn du zu den vielen Menschen gehörst, die in eine unbewältigte Geschichte mit ihren Eltern verwickelt sind. Wenn du ihnen weiterhin übel nimmst, was sie getan oder nicht getan haben, dann glaubst du, dass sie eine Wahl hatten - dass sie anders hätten handeln können. Es sieht immer so aus, als wenn Menschen eine Wahl hätten, aber das ist nur eine Illusion. Solange dein Verstand mit seinen konditionierten Mustern dein Leben beherrscht, solange du dein Verstand bist, welche Wahl hast du da? Gar keine. Du bist nicht einmal da. Mit dem Verstand identifiziert zu sein ist ein sehr kranker Zustand. Es ist eine Art des Wahnsinns. Fast jeder leidet in unterschiedlichem Maß an dieser Krankheit. In dem Moment, in dem du das erkennst, kann es keinen Groll mehr geben. Wie kannst du jemandem seine Krankheit übel nehmen? Die einzig angemessene Antwort ist Mitgefühl.
Hallo, ich möchte nur ein bisschen mit euch sprechen, weil wir mehr sind! Ich danke euch mit mir diese Reisen zu machen! Ich bin Mike, ich bin 24 Jahre alt, und nun, seid ihr willkommen zu diesem Podcast, ich hoffe dass ihr viel davon lernen! Viel Spaß 😊
„Das Ego bei Krankheit“
Eine Krankheit kann das Ego entweder stärken oder schwächen. Wenn du dich beklagst, dich in Selbstmitleid ergehst oder dich dagegen sträubst, krank zu sein, wird dein Ego stärker. Es wird auch stärker, wenn du die Krankheit deiner eingebildeten Identität hinzufügst: »Ich bin der- bzw. diejenige mit der und der Krankheit.« Aha, dann wissen wir ja jetzt, wer du bist. Es gibt aber auch Leute, die im normalen Leben ein starkes Ego haben und die durch eine Erkrankung plötzlich sanfter und viel netter werden, als sie vorher waren. Unter Umständen kommen sie zu Einsichten, die sie im normalen Leben nie hatten. Vielleicht gewinnen sie Zugang zu ihrer inneren Einsicht und Zufriedenheit und sprechen Worte der Weisheit. Doch sobald es ihnen wieder besser geht, kehrt mit den Kräften auch das Ego wieder.
Wenn du krank bist, ist dein Energiepegel ziemlich niedrig, und dann übernimmt möglicherweise die Intelligenz des Organismus die Führung und nutzt die verbliebene Energie dazu, den Körper zu heilen, sodass sie für den Denkapparat, also für Egogedanken und -empfindungen, nicht mehr reicht. Das Ego verbraucht beträchtliche Mengen Energie. Manchmal jedoch verwendet es das bisschen Energie, das noch übrig ist, für eigene Zwecke. Keine Frage, dass Menschen, deren Ego bei Krankheit stärker wird, viel länger brauchen, um sich von der Krankheit zu erholen. Manche erholen sich nie mehr davon, sodass ihr Leiden chronisch wird und dann dauerhafter Bestandteil ihres falschen Ichgefühls ist.“
Auszug aus: Eckhart Tolle. „Eine neue Erde: Bewusstseinssprung anstelle von Selbstzerstörung.“ iBooks.
Willenskraft: Da ich erkenne, dass die Willenskraft der Oberste Richter des Geistes ist und alle anderen Bereiche des Geistes beherrscht, werde ich meine Willenskraft stärken und sie wenigstens einmal täglich bewusst nutzen, wenn ich handeln muss, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Außerdem werde ich Gewohnheiten entwickeln, die mir dabei helfen, meine Willenskraft zu stärken.
Gefühle: Da ich erkenne, dass ich sowohl gute als auch schlechte Gefühle habe, werde ich alltägliche Gewohnheiten aufbauen, die die Entwicklung meiner guten Gefühle fördern und mir dabei helfen, die Energie meiner schlechten Gefühle in etwas Nützliches zu verwandeln.“
„Gedächtnis: Da ich erkenne, welche Bedeutung ein gutes Gedächtnis hat, werde ich dafür sorgen, das auch meines gut funktioniert. Ich werde mir alle Mühe geben, alle Gedanken darin abzuspeichern, an die ich mich in Zukunft erinnern möchte und diese Gedanken mit ähnlichen Themen verbinden, an die ich ebenfalls häufiger denken möchte.
“
Auszug aus: Hill, Napoleon. „Glaube an dich und werde reich: Die Fortsetzung des Bestsellers "Denke nach und werde reich" (German Edition).“ iBooks.
Feinheit #3: Ob du es nun bemerkst oder nicht, du hast immer die Wahl, was du in deinem Leben scheißwichtig “
„Man wird nicht dazu geboren, alles locker zu nehmen. Tatsächlich ist es so, dass wir so geboren werden, dass uns viel zu viele Sachen kümmern. Hast du schon mal ein Kind beobachtet, das sich die Augen ausheult, weil seine Mütze das falsche Blau hat? Genau. Oh, shit!
Solange wir jung sind, ist alles neu und aufregend und alles scheint so unheimlich wichtig zu sein. Also ist uns ganz vieles scheißwichtig. Wir machen uns dauernd einen Kopf – darüber, was die Leute wohl über uns sagen, ob dieser süße Typ/das Girl uns zurückruft oder nicht, ob unsere Strümpfe farblich passen und welche Farbe unser Geburtstagsluftballon hat.
Wenn wir älter werden, mit dem Vorteil der Erfahrung (wir haben ja schon so viel Zeit vergehen sehen), stellen wir fest, dass die meisten dieser Dinge recht wenig bleibenden Einfluss auf unser Leben haben. Die Leute, deren Meinungen uns so unglaublich wichtig waren, sind nicht mehr Teil unseres Lebens. War es anfangs schmerzhaft, wenn uns andere abgelehnt haben, war es doch das Beste, dass es so gekommen ist. Wir stellen fest, wie wenig Aufmerksamkeit die Menschen doch den oberflächlichen Details an uns schenken, und wir haben uns entschieden, ihnen nicht so viel Wert beizumessen „trotzdem runtergeladen habe) zu seinem Partner McNulty sagt: »Das hast du davon, wenn du die Dinge so scheißwichtig nimmst, obwohl du gar nicht gefragt warst.«
Wenn wir dann also älter werden und ein mittleres Lebensalter erreicht haben, verändert sich noch etwas anderes. Unser Energielevel sinkt. Unsere Persönlichkeit festigt sich. Wir wissen, wer wir sind, und akzeptieren uns so, einschließlich der Anteile, die wir an uns nicht so geil finden. Auf eine merkwürdige Art ist das auch befreiend. Wir müssen uns nicht mehr um alles einen Kopf machen. Das Leben ist einfach, wie es ist. Wir nehmen alles an, auch Warzen und Mängel. Wir erkennen, dass wir nie das Gegenmittel für Krebs finden werden, nie auf den Mond fliegen oder Jennifer Anistons Titten streicheln werden. Und das ist okay. Das Leben geht weiter. Wir heben uns unsere Energie für die wirklich wichtigen Sachen in unserem Leben auf: für unsere Familie, unsere Freunde, unseren Aufschlag beim Golf. Und zu unserer großen Überraschung ist das genug.
Diese Vereinfachung macht uns tatsächlich verdammt glücklich –und zwar dauerhaft. Und wir fangen an nachzudenken: Vielleicht war dieser verrückte Alkoholiker Bukowski ja irgendeiner Sache auf der Spur. Versuche es nicht.
“
Auszug aus: Manson, Mark. „Die subtile Kunst des darauf Scheißens.“ iBooks.
Danke @elenaannamayr für den heutigen Post, lesen wir zusammen!
Danke @elenaannamayr für den schönen Post!
Danke euch! 🙏🏽
New Season! Du kannst mit mir lesen, auf der nächsten Seite: https://www.instagram.com/p/CnuJSkEMXQa/?utm_source=ig_web_button_share_sheet ich würde gern @the.gnani bedanken, dass sie diesen Post gepostet hat. Viel Spaß!
Bis 2024 :) Auszus aus: https://www.instagram.com/p/CzA4mFmNiKr/
Danke für die Unterstützung! Klick auf den Link, da wir zusammen lesen! https://www.instagram.com/p/CzQyMppL_ih/?img_index=1
„Ein paar Jahre vergingen. Und dann noch ein paar. Und dann … geschah immer noch nichts. Der Prinz merkte langsam, dass dieses Leben im Leid immer noch nicht der Brüller war. Es brachte ihm einfach nicht die erhoffte Erkenntnis. Es enthüllte ihm weder ein tieferes Geheimnis der Welt noch deren eigentlichen Sinn.
Im Grunde genommen erfuhr der Prinz nur, was wir anderen irgendwie schon längst wussten: Leiden nervt. Und es hat auch nicht „unbedingt einen tieferen Sinn. Genau wie im Reichsein liegt auch im Armsein nicht unbedingt ein Wert, vor allem nicht, wenn es ohne Ziel geschieht. Und bald erkannte der Prinz, dass seine großartige Idee, genau wie die seines Vaters, eigentlich eine völlig beknackte war und er wahrscheinlich langsam mal was anderes machen sollte.
Völlig verwirrt wusch sich der Prinz, zog los und fand einen riesigen Baum in der Nähe eines Flusses. Er beschloss, sich unter den Baum zu setzen und nicht eher aufzustehen, bis er eine weitere großartige Idee hätte.
Wie es die Legende will, saß der verwirrte Prinz 49 Tage unter dem Baum. Wir wollen uns jetzt mal nicht mit der biologischen Durchführbarkeit, 49 Tage an einer Stelle zu hocken, auseinandersetzen, sondern einfach nur festhalten, dass der Prinz in dieser Zeit zu einigen tiefgründigen Erkenntnissen kam.
Eine dieser Erkenntnisse war folgende: Das Leben selbst ist eine Form des Leidens. Die Reichen leiden, weil sie reich sind. Die Armen leiden aufgrund ihrer Armut. Menschen ohne Familie leiden, weil sie keine Familie haben. Menschen mit Familie leiden durch ihre Familie. Menschen, die irdischen Vergnügungen nachrennen, leiden aufgrund ihres irdischen Vergnügens. Menschen, die irdischen Vergnügen entsagen, leiden aufgrund ihrer Abstinenz.„als Buddha bekannt. Und falls du noch nichts von ihm gehört haben solltest – er war eine echt große Nummer.
All unsere Annahmen und Glaubenssätze basieren auf einer bestimmten Prämisse. Es ist der Glaube, dass Glück algorithmisch ist, dass man es erarbeiten und verdienen und erreichen kann, so wie man an der Uni für Jura angenommen wird oder einen richtig komplizierten Lego-Bausatz zusammenpfriemelt. Wenn ich X schaffe, kann ich glücklich sein. Wenn ich wie Y aussehe, kann ich glücklich sein. Wenn ich mit jemandem wie Z zusammen sein kann, kann ich glücklich sein.
Diese Prämisse ist jedoch genau das Problem. Glück ist keine lösbare Gleichung. Unzufriedenheit und Unruhe sind einfach Teil der menschlichen Natur und, wie wir sehen werden, notwendige Bestandteile, um beständiges Glück zu erreichen. Buddha argumentierte aus einer spirituellen und philosophischen Perspektive. Ich werde in diesem Kapitel das gleiche Argument aufgreifen, jedoch aus einer biologischen Perspektive, und zwar mit Pandas.
“
Auszug aus: Manson, Mark. „Die subtile Kunst des darauf Scheißens.“ iBooks.
Frankreich erlässt neue Regeln für die Fischerei zum Schutz von Delfinen und Walen.
An der Atlantikküste Frankreichs, im Golf von Biskaya, wird die Fischerei für die nächsten drei Jahre eingeschränkt. Staatssekretär Berylle legt fest, dass jeweils für einen ganzen Monat das Fischen komplett verboten sein wird. Das betrifft in dieser Region rund 600 Boote.
Tierschützer machen Druck
Die französische Regierung reagierte damit auf Verlangen des Staatsrates, welcher die zeitweilige Sperrung eingefordert hatte, da viele Tiere als Beifang in den Netzen sterben müssen. Auch die EU-Kommission hatte auf Bestreben von Tierschützen diesbezüglich Druck auf Frankreich ausgeübt.
Der nächste Monat, in welchem das Fischen untersagt sein wird, ist der Zeitraum 22. Januar bis 20. Februar 2024. Zudem sollen technische Maßnahmen, wie laute Geräusche weiter erprobt werden, um die Tiere abzuschrecken.
„Vor etwa 2500 Jahren lebte am Fuße des Himalaya im heutigen Nepal in einem großen Palast ein König, der bald einen Sohn bekommen sollte. Für diesen Sohn hatte der König eine besonders glorreiche Idee: Er wollte das Leben dieses Jungen perfekt machen. Das Kind sollte keinen Moment des Leidens erleben – jeder Wunsch, jedes Bedürfnis sollte stets und sofort erfüllt werden.
Der König ließ hohe Wände um den Palast bauen, um den Prinzen vor den Erfahrungen der Welt draußen zu schützen. Er verwöhnte das Kind, überschüttete es mit Köstlichkeiten und Geschenken, umgab es mit Dienern, die ihm jeden Wunsch von den Lippen ablasen. Und wie erwartet wuchs das Kind ohne jede Ahnung von den Grausamkeiten des menschlichen Daseins auf.
So verbrachte der Prinz seine gesamte Kindheit. Trotz all des endlosen Luxus und Reichtums wurde er ein Art verärgerter junger Mann. Bald fühlte sich jede Erfahrung für ihn leer und wertlos an. Das Problem war, was auch immer sein Vater ihm gab, es schien nie genug, es schien nie wirklich etwas zu bedeuten.
Deswegen schlich sich der Prinz eines Nachts aus dem Palast, um zu sehen, was sich hinter den Mauern befand. Er ließ sich von einem Diener durch ein nahe „dem Kopf, Menschen mit Schmerzen und sogar Menschen, die starben.
Als er in den Palast zurückkehrte, bekam er eine Art Existenzkrise. Weil er nicht wusste, wie er mit alldem umgehen sollte, wurde er ganz depri und meckerte an allem herum. Und so wie es typisch für junge Männer ist, warf der Prinz am Ende seinem Vater all das vor, was der je für ihn getan hatte. Es waren die Reichtümer, dachte der Prinz, die ihm ein so schlechtes Gefühl gaben, die sein Leben so bedeutungslos erscheinen ließen. Also beschloss er abzuhauen. Doch der Prinz war seinem Vater ähnlicher, als er dachte. Er hatte genauso großartige Pläne. Er würde nicht einfach nur davonlaufen; er wollte auch sein Königtum, seine Familie und alle seine Besitztümer aufgeben, auf der Straße leben und wie ein Tier im Dreck schlafen. Dort würde er hungern, sich selbst quälen und für den Rest seines Lebens Fremde um Essensreste anbetteln.
Auszug aus: Manson, Mark. „Die subtile Kunst des darauf Scheißens.“ iBooks
Danke für die Unterstützung! Lesen wir zusammen! https://www.instagram.com/p/CzEjYugNWM9/?img_index=5
Danke für die Unterstützung! :) Auszug aus: https://www.instagram.com/p/CzPANBGqICU/?img_index=1 Lesen wir zusammen! Klick auf den Link!
Von Christian Bischoff! Danke für die Unterstützung 🤩🫶🏽
Danke für die Unterstützung!
Danke für die Unterstützung





