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Spurensuche - der True Crime Podcast von volksfreund.de
Spurensuche - der True Crime Podcast von volksfreund.de
Author: Alexander Wittlings, Johanna Heckeley, Miguel Castro
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© Trierischer Volksfreund
Description
Mord, Raub oder Betrug: Wir nehmen in unserem Podcast Kriminalfälle aus Trier, Eifel, Mosel, Saar und Hunsrück unter die Lupe - Verbrechen, die die Menschen in unserer Region und ganz Deutschland beschäftigten. Zusammen mit unseren Gästen gehen wir den Fällen auf die Spur und sprechen über die Ermittlungen, die Beteiligten und die Urteile.
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Es ist ein Juniabend auf einem abgelegenen Parkplatz bei Hermeskeil. Ein Mann und eine Frau sitzen zusammen in einem Auto und diskutieren. Beide waren seit einem Jahr in einer Liebesaffäre, die der Mann an diesem Tag beendet hat. Doch während die Frau den Mann anbettelt, sich nicht von ihr zu trennen, ist der 35-jährige Saarländer ruhig und kühl. Als die Frau aus dem Auto aussteigt, um zu rauchen, zieht er eine Pistole und erschießt die 28-Jährige ohne Vorwarnung. Was der Mann jedoch nicht weiß: Das komplette Geschehen wurde aufgezeichnet. Von Anfang bis Ende.
Wie es dazu kam, dass ein Mann seine ehemals Geliebte auf einem Parkplatz kaltblütig hinrichtet und welche familiären Hintergründe hinter dem Femizid stecken, darüber sprechen wir mit unserem Kollegen und Gerichtsreporter Rolf Seydewitz.
Vor über Einhundert Jahren wird ein reicher Kaufmann aus St. Vith wegen seiner homosexuellen Neigungen erpresst Nach jahrelangen Zahlungen wird der erpresste Kaufmann jedoch Tod aufgefunden.
Was sich damals 1908 in Gerolstein abspielte, wie Prozesse damals abliefen und warum am Ende sogar der Deutsche Kaiser sich in den Fall einmischte, darüber reden wir mit dem Heimatforscher und Buchautor Jörg Braun.
Die komplette Geschichte zum Fall Joseph Breuer lest ihr auch im Buch "Breuer - Ein Name, drei Kriminalfälle" von Jörg Braun: https://buchshop.bod.de/breuer-ein-name-drei-kriminalfaelle-joerg-matthias-braun-9783695135912
In der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland gab es immer wieder Gruppen, die bereit waren, für ihre Ideologie Gewalt einzusetzen und zu Waffen zu greifen. Darunter sind einige, die sich als „Reichsbürger“ bezeichnen. Sie erkennen den deutschen Staat nicht an und berufen sich auf ein angeblich fortbestehendes Deutsches Reich.
Während der Corona-Pandemie haben sich auch in Rheinland-Pfalz solche Gruppen radikalisiert. Sie bewaffneten sich, sammelten Anhänger – und planten konkrete Gewalttaten. In einem Fall ging es sogar um die Entführung des damaligen Bundesgesundheitsministers Karl Lauterbach.
Wie solche Gruppen entstehen, wann aus Ideologie reale Gewalt wird und wie Ermittler ihnen auf die Spur kommen konnten, darüber sprechen wir mit unserem Kollegen und Gerichtsreporter Rolf Seydewitz.
In Krimis sieht man Fälle meist nur aus der Sicht der Ermittler. Unnachgiebige Kripo-Beamte und knallharte Staatsanwälte, die einen Täter jagen und vor Gericht bringen. Doch die Sicht der Verbrecher und ihrer Verteidiger wird dabei nur am Rande erzählt.
Wir haben uns daher einen besonderen Gast ins Studio geholt: Den Trierer Rechtsanwalt Otmar Schaffarczyk. Er vertritt seit Jahrzehnten nicht nur Kläger, sondern auch Angeklagte vor Gericht und hat auch schon einige „richtig schwere Jungs“ verteidigt. Im Interview hat er uns von seinen spannendsten und kuriosesten Fällen erzählt und mit was für Vorurteilen Verteidiger oft zu kämpfen haben.
Im Juni 2007 geht die damals 21-jährige Studentin Tanja mit ihren Freunden auf das Sommerfest der Fachhochschule Trier. Doch am nächsten Morgen fehlt von der jungen Frau jede Spur. Eine riesige Suchaktion startet, um Tanja zu finden. Hubschrauber, Suchhunde und Wärmebildkameras werden eingesetzt. Doch Tanja bleibt verschwunden.
Acht Jahre später wird bei Rodungsarbeiten in der Nähe der Fachhochschule ein grausamer Fund gemacht. Die Überreste von Tanjas Körper liegen am Hang der roten Felsen. Die Ermittlungen flammen erneut auf. Doch bis heute konnte kein Täter festgemacht werden.
Warum es über die Jahre immer wieder Kritik an den Ermittlungen der Polizei gab und was bis heute ungeklärt ist, darüber reden wir mit unserem Kollegen und Gerichtsreporter Rolf Seydewitz.
Viele Morde passieren im familiären Umfeld. Doch was, wenn eine ganze Familie mordlustig zu sein scheint? In dieser Folge geht es um die Geschichte einer Familie, die mehrfach durch Morde und tragische Schicksale in den Schlagzeilen war und über die nun sogar ein Buch veröffentlicht wurde. Das Buch „Ein ungeheuerlicher Mord in Gonzerath“ beschreibt die blutige Geschichte der Familie Breuer. Dazu sprechen wir mit dem Buchautor und Heimatforscher Jörg Matthias Braun.
Der Prozess um eine Messerattacke auf der Wittlicher Säubrennerkirmes hat im vergangenen Jahr für Schlagzeilen gesorgt, weil ein angeklagter US-Soldat, der die Tat zuvor gestanden hatte, von einem US-Gericht freigesprochen wurde. Nun steht erneut ein US-Soldat nach dem Tod einer jungen Frau vor Gericht. Dieses Mal soll der Prozess jedoch ganz anders ablaufen.
Warum der Soldat nicht vor einem US-Militärgericht steht und was von dem Fall zu erwarten ist, klären wir mit unserem Gerichtsreporter Rolf Seydewitz.
Im Haus eines bekannten Schäfers im Wittlicher Stadtteil Lüxem gibt es Radau, weil die Hunde des Mannes nicht mehr aufhören zu jaulen. Als die Polizei vor Ort eintrifft, stehen sie vor einer Bruchbude. Die ehemalige Waldschenke, wie die umfunktionierte Kneipe einst hieß, ist heruntergekommen. Auf dem Hof liegen tote Ratten und im Flur hat sich eine große Blutlache gebildet. In der Blutlache: Die Leiche des 78-Jährigen Schäfers.
Schnell machen Gerüchte im Dorf die Runde: Der als sehr eigenwillig geltende Mann sei erschlagen worden. Und auch vom Wagen des Schäfers fehlt jede Spur. Für die Polizei beginnt somit die Jagd nach dem Täter. Wir sprechen mit unserem Kollegen und Gerichtsreporter Rolf Seydewitz über den Fall.
Es gibt Ermittlungen, bei denen man auf Anhieb weiß, dass es sich um ein Verbrechen handelt. Ein Mann wird erschlagen in seiner Wohnung gefunden, ein abgeschnittenes Körperteil treibt in der Mosel oder eine Frau liegt mit mehreren Schusswunden auf einem Parkplatz.
Doch manchmal verschwinden Menschen auch einfach, ohne dass Angehörige jemals erfahren, was aus ihnen geworden ist. Ob sie Leben oder tot sind. Manche Leichen werden niemals gefunden. Und andere können, obwohl sie gefunden werden, einfach nicht identifiziert werden. Über diese namenlosen Leichen, die teils auch in ganz anderen Ländern als vermisst gelten, sprechen wir mit unserem Kollegen und Gerichtsreporter Rolf Seydewitz.
Sogenannte Schütteltraumata gehören zu den häufigsten nicht natürlichen Todesursachen bei Babys. Werden Babys zu heftig geschüttelt, kommt es schnell zu tödlichen Verletzungen, vor allem im Nacken. Pro Jahr müssen in Deutschland schätzungsweise 400 Säuglinge und Kleinkinder deswegen behandelt werden. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher sein.
Wir sprechen heute mit unserem Kollegen und Gerichtsreporter Rolf Seydewitz über das Thema und warum deswegen nun sogar das Bestattungsgesetz in Rheinland-Pfalz geändert wurde.
Es ist Nacht in einem Haus in Konz-Roscheid. Eine 63-Jährige schläft seelenruhig in ihrem Bett, als sie plötzlich von lauten Geräuschen im Keller geweckt wird. Als sie nachsieht, steht plötzlich ein maskierter Mann vor ihr. Ein Einbrecher, der, überrascht von der Begegnung, sich für Gewalt entscheidet. Die 63-Jährige soll die Begegnung mit dem Einbrecher nicht überleben.
Warum der Mann genau wusste, wie er in das Haus kam und warum der Mann ihr näherstand, als sie vielleicht in diesem Moment realisierte, darüber reden wir mit unserem Kollegen und Gerichtsreporter Christian Kremer.
Im Oktober 2024 klingelt bei der Polizei Trier das Telefon. Am Apparat: Ein Mann, der behauptet, seine Frau auf ihren eigenen Wunsch hin umgebracht zu haben. Im Zuhause des 49-Jährigen finden die Beamten tatsächlich eine Leiche - die seit Wochen in einer Regentonne aufbewahrt wurde.
Totschlag, Mord oder Tötung auf Verlangen? Diese Frage hat das Landgericht Trier nun vor kurzem beantwortet. Was hinter dem ungewöhnlichen Fall steckt und warum der Prozess auch für das Gericht etwas ganz Besonderes war, darüber sprechen wir mit unserem Kollegen und Gerichtsreporter Rolf Seydewitz.
Wer sich in einer vermeintlich ausweglosen Situation befindet, sollte sich in jedem Fall Hilfe holen oder sich von Familie oder Freunden dabei helfen lassen, professionelle Hilfe zu finden. In Trier gibt es dafür zahlreiche Anlaufstellen, wie das Krisentelefon Trier, die Telefonseelsorge oder das Hilfsangebot „Rettungsring“.
Eine Frau und ein Mann, augenscheinlich ein Pärchen, checken in einem Hotel in Trier ein. Die beiden Liebhaber genießen ein paar Stunden der Zweisamkeit, ehe der Mann wieder weg muss. Für das Hotelpersonal nichts Ungewöhnliches. Doch auch nach zwei Tagen fehlt von der Frau jede Spur. Das Zimmer ist verlassen. Bis in dem Raum eine grausame Entdeckung gemacht wird. Im Bettkasten des Zimmers liegt, seit inzwischen zwei Tagen tot, die Leiche der 38-Jährigen.
Es beginnt eine Spurensuche nach den Hintergründen und eine Jagd auf den Mann, der sich das Zimmer mit ihr teilte.
Ein 39-jähriger Luxemburger betritt am 31. Mai 2000 bewaffnet das "Spatzennascht", einen Kindergarten im luxemburgischen Wasserbillig. Er droht den Kindergarten in die Luft zu sprengen und Kinder zu erschießen. 28 Stunden lang hält der man die 43 Kinder und 5 Erzieherinnen des Kindergartens als Geiseln, bis das SEK Düsseldorf die Geiselnahme auf spektakuläre Weise beendet.
Wir sprechen darüber, wie ein einzelner Geiselnehmer ein ganzes Land in Atem hielt, warum ausgerechnet das SEK aus Düsseldorf gerufen wurde und warum der Polizeieinsatz bis heute mehr als umstritten ist.
Ein Knall zerreißt die nächtliche Stille im Hochwaldort Osburg. Ein Unbekannter feuert mit einer abgesägten Schrotflinte in ein Wohnhaus, Schrotkugeln schlagen durch Fenster und Rollläden und verfehlen einen auf der Couch schlafenden Mann um Haaresbreite.
Zwei Jahre soll es dauern, bis das merkwürdige Verbrechen aufgeklärt wird. Was hinter den Angriff steckt und wie man dem Täter auf die Schliche kam, darüber sprechen wir mit unserem Kollegen und Gerichtsreporter Rolf Seydewitz.
Ein Mann erdrosselt seine Ex-Freundin, um den Streit um ein Stofftier zu beenden. Obwohl er die Leiche gut versteckt, wird der Fall Jahre später trotzdem aufgeklärt. Wie es zu dem Fall kam und warum der Mann bereits wegen eines anderen Mordes hinter Gittern saß, darüber reden wir mit unserem Kollegen und Gerichtsreporter Rolf Seydewitz.
In unserer heutigen Folge sprechen wir mit Sven Voss, Moderator der ZDF-Sendungen XY gelöst und XY history, über die Faszination True Crime. Erfahrt, wie der Moderator aus Daun zum Fernsehen kam, was ihn vom Sport zu True Crime brachte und welche spannenden Verbrechen er mit seiner Crew aufarbeiten konnte.
Gefängnisausbrüche sind eigentlich eine Seltenheit. Das ein Schwerverbrecher aber gleich viermal ausbricht und dabei sogar eine Justizbedienstete verführt ist mehr als ungewöhnlich.
Genau so kam es jedoch vor mehr als 20 Jahren in der JVA Trier. In der letzten Folge haben wir euch bereits vom tödlichen Überfall auf das Tropical in Konz erzählt. Damals sind vier Männer aus einem Gefängnis in Luxemburg ausgebrochen und haben auf ihrer Flucht ein Tanzlokal überfallen, bei dem ein Kellner ermordet wurde.
Einer der Verbrecher, Muhamed A., war nicht zum ersten Mal aus dem Gefängnis im luxemburgischen Schrassig ausgebrochen. Dreimal entkam er der Haftanstalt und auch die JVA in Trier sollte ihn nur vorübergehend festhalten können. Vor allem der Ausbruch in Trier sorgte damals für Schlagzeilen und harte Konsequenzen. Wir sprechen mit unserem Kollegen und Gerichtsreporter Rolf Seydewitz über die Ausbrüche von Muhamed A.
Es ist eigentlich eine ganz normale Partynacht im Dezember 1995 im Tanzlokal Tropical in Konz. Doch innerhalb weniger Minuten wird das Lokal Zeuge der blutigsten Momente der jüngeren Stadtgeschichte.
Eine Gruppe maskierter Männer stürmt das Lokal. Sie schießen in die Decke, stechen mit Messern auf Menschen ein und rauben die Anwesenden aus. Der Albtraum ist schnell vorbei, fordert aber ein Todesopfer. Ein damals 33-Jähriger Kellner verstirbt noch vor Ort innerhalb weniger Minuten.
Was sich damals in Konz zugetragen hat und wie die maskierten Männer daraufhin von der Polizei gejagt wurden, darüber sprechen wir mit unserem Kollegen Christian Kremer und mit dem Neffen des verstorbenen Kellners Gordon Hügel.
Noch vor wenigen Jahren genoss die katholische Kirche in weiten Teilen der Gesellschaft großes Vertrauen – wegen ihrer Werte, ihrer moralischen Autorität, ihres Anspruchs, Gutes zu tun.
Doch immer wieder werden Fälle bekannt, in denen Missbrauch durch Geistliche systematisch vertuscht wurde. Täter wurden geschützt, Opfer zum Schweigen gebracht. Für die Opfer bedeutet das nicht nur zusätzliches Leid – sondern auch, dass die Aufarbeitung vieler Fälle bis heute erschwert wird.
Einer, der das selbst erlebt hat, ist der bekannte Trierer Tenor Thomas Kiessling. Als Kind wurde er über Jahre hinweg von einem Priester missbraucht. Heute kämpft er für die Aufarbeitung – und für Gerechtigkeit. Unter anderem mit der Opfer-Initiative Missbit.
Mehr Informationen zur Opferinitiative MissBit e.V. finden Sie unter missbit.de




