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FROM COACH TO COACH
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Author: Dominik Theis
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© 2026 Dominik Theis
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Ob Tiki Taka, Torschusstraining oder Teambuilding. Im Trainer-Kosmos lässt sich über jedes Thema diskutieren und austauschen. Daher trifft sich Host Dominik Theis für den Trainer-Podcast "FROM COACH TO COACH" mit unterschiedlichen Fußballtrainern und spricht mit ihnen pro Folge über ein Thema aus dem Trainer-Kosmos. Wer als Coach neue Impulse braucht und ständig interessiert am Weiterbilden ist, ist hier genauso richtig wie Spieler, Eltern und alle Fußballverrückten, die mehr über das "Trainerdasein" erfahren möchten.
64 Episodes
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Geprägt von Tuchel und Klopp, geschliffen in Mainz und der RB-Schule, ist Bo Svensson einer der am häufigsten genannten Bundesliga-Trainer, wenn mal wieder ein Trainer-Stuhl frei wird. Im Podcast tauchen wir tief in seine Trainer-Persönlichkeit ab.Wir reden darüber, warum der Däne in der Bundesliga immer auf die Dreierkette gesetzt hat, obwohl sein Lieblingssystem die 4-4-2-Raute ist und was das mit dem Red-Bull-Konzern zu tun hat.Außerdem spricht Svensson über sein rasches Ende bei Union Berlin und seinen Langfristplan an der alten Försterei, der durch die frühe Entlassung nie zum Tragen kam.Generell wird im Podcast immer wieder Svenssons Credo deutlich: Der 46-jährige Fußballlehrer kann seinen Trainerjob nicht bei Clubs ausführen, die nur "von Samstag zu Samstag denken".Zudem lassen wir Svenssons erfolgreiche Rettermission bei Mainz 05 Revue passieren und blicken gemeinsam in die in seinen Augen "schwerste Zeit seiner Trainerlaufbahn" am Bruchweg - eine Phase zwischen Verantwortung, Druck und Selbstzweifeln.Aber auch wichtige Alltagsthemen aus dem Trainer-Kosmos kommen nicht zu kurz: Wir diskutieren über den schwierigen Spagat zwischen Ergebnis und Entwicklung im Profifußball, an deren Ende Svenssons Erkenntnis steht: "Du hast keine Zeit für Entwicklung im Profifußball, aber ohne Entwicklung geht es nicht."Mehr dazu erfahrt ihr in dieser FROM COACH TO COACH Episode mit Bo Svensson!WERBUNGWir sprechen auch über die wertvolle Arbeit der neuen Trainings-KI-App "Coach OS", die maßgeschneiderte Trainingspläne mit individuellen Anpassungsmöglichkeiten und vielen weiteren spannenden Tools verspricht.Mit dem Code "FROMCOACHTOCOACH" könnt ihr Coach OS die ersten drei Monate kostenlos testen. Hier geht es zur Webseite.
Emotional, ehrlich, ehrgeizig – mit diesen drei Worten beschreibt sich Tobias Strobl selbst, der seinem aktuellen Arbeitgeber fast identische Attribute zuschreibt. Der 38-Jährige sitzt nach Stationen im bayerischen Amateurfußball und beim FC Augsburg II seit Sommer auf einem ganz besonderen Trainerstuhl. Mit dem maximal datenbasiert arbeitenden SC Verl mischt Strobl derzeit die Dritte Liga noch stärker auf als seine Vorgänger Alex Ende (Münster) und Mitch Kniat (Bielefeld), die mittlerweile in der Zweiten Liga an der Seitenlinie stehen, wo Strobl mit dem Sport-Club dieses Jahr auch noch hin möchte.Im Podcast sprechen wir im Detail darüber, warum die Ballbesitzquote und der PPDA-Wert maßgeblich dafür waren, dass der SC Verl ihn verpflichtet hat. Darüber hinaus geht es in der Folge um ...Tobias' Vorliebe für Ballbesitzfußballdie Analyse der komplexen Verl-Spielweise von Winkelspieler bis hin zum Wohlfühlfaktor im Systemdie Weiterentwicklung mit und gegen den Balldie Vielfältigkeit in einer Trainingswocheund die Bedeutung von Spezialisten im Trainerteam, weshalb Strobl bei Standards teils gar nicht wissen möchte, was sein Team machen wird.Darüber hinaus spricht der Sport-Club-Coach auch über seine besondere Vorgeschichte mit Fabian Hürzeler, die gemeinsame Zeit beim Fußballlehrer und warum Strobl Bedenken hatte, ob der Brighton-Coach in England bestehen kann.Und wer jetzt noch nicht geteasert genug ist, den dürfte definitiv interessieren, was die wichtigste Lektion im Trainerleben von Tobias Strobl war und warum der Blick Richtung Himmel dem zweifachen Familienvater hilft, ein besserer Trainer zu sein.WERBUNGWir sprechen auch über die wertvolle Arbeit der neuen Trainings-KI-App "Coach OS", die maßgeschneiderte Trainingspläne mit individuellen Anpassungsmöglichkeiten und vielen weiteren spannenden Tools verspricht.Mit dem Code "FROMCOACHTOCOACH" könnt ihr Coach OS die ersten drei Monate kostenlos testen. Hier geht es zur Webseite.
Achterbahn statt Schonfahrt: Zweitliga-Trainer Thomas Stamm hat in seinen ersten 19 Monaten bei Dynamo Dresden so ziemlich alles erlebt, was der Trainerberuf hergibt. Zweitliga-Aufstieg im ersten Jahr, dann Hinrundenletzter – und aktuell Rückrundendritter. „Passt ganz gut zu Dynamo“, scherzt der Schweizer im Fußballtrainer-Podcast FROM COACH TO COACH.Im Gespräch erklärt der 42-Jährige detailliert, was sich seit dem Winter verändert hat, welche Trainingsübungen, Maßnahmen und Verhaltensweisen entscheidend waren, um aus dem Ergebnisloch herauszukommen - von der Bedeutung von Eins-gegen-eins-Training über spannende Insights ins Dresdner Flankenspiel.Darüber hinaus spricht Stamm über:seine fußballerische Prägung durch Johan Cruyffseine Liebe zum ballbesitzorientierten Spielwarum Variabilität trotz klarer Spielphilosophie eine seiner größten Trainerstärken istseine selbst entwickelte Trainingsübungs-Datenbank, die er von Station zu Station weiterentwickelt hatIm zweiten Teil der Episode tauchen wir tief in Stamms Trainerlaufbahn ein: Von den Anfängen im Nachwuchsbereich in Winterthur und Schaffhausen über seine Arbeit für die Schweizer Nationalmannschaften bis hin zu neun Jahren beim SC Freiburg als U19- und U23-Trainer. Stamm erzählt, warum er beinahe Nachfolger von Christian Streich geworden wäre – und was er aus dieser Zeit bis heute mitnimmt.Besonders spannend: seine Einblicke in die akribische und innovative Trainerausbildung in der Schweiz – von standardisierten Ausbildungs-CDs über vollgepackte Leitz-Ordner bis hin zu finanzieller Unterstützung für Vollzeit-Trainerstellen. Der Fokus auf individuelle Entwicklung begann in seinen Augen schon deutlich früher als gefühlt in Deutschland.Zum Abschluss wird es grundsätzlich und persönlich:Was war seine wichtigste Trainerlektion?Warum braucht es heute – und in 15 Jahren – einen anderen Trainertyp?Welches ist sein liebstes Spielprinzip?Und warum würde seine Wahl für einen Kaffee mit einem Welttrainer auf Jürgen Klopp fallen?Auch das Zwischenmenschliche kommt nicht zu kurz. Stamm erklärt, warum Beziehungsarbeit für ihn der Schlüssel zu Leistungsfähigkeit ist – und weshalb er potenziellen Neuzugängen ganz bewusst auch unangenehme Szenarien aufzeigt.WERBUNGWir sprechen auch über die wertvolle Arbeit der neuen Trainings-KI-App "Coach OS", die maßgeschneiderte Trainingspläne mit individuellen Anpassungsmöglichkeiten und vielen weiteren spannenden Tools verspricht.Mit dem Code "FROMCOACHTOCOACH" könnt ihr die Coach OS die ersten drei Monate kostenlos testen. Hier geht es zur Webseite.
Argentina ... let's talk about this football beauty!
Zu Gast: Oliver Krause (U19-Trainer beim HSV) & Andreas Geipel (Filmemacher und Marktwert-Experte bei transfermarkt.de)
🔥⚽ Wir tauchen in Teil II ein in die Welt der Weltmeister-Coaches: Menotti, der Künstler und Idealist von 1978, Bilardo, der akribische Ergebnis-Jäger von 1986, und Scaloni, der 2022 den perfekten Mix aus beiden geschaffen hat. Dazu geht es um das außergewöhnlich starke Trainerteam um die Ex-Profis Aimar, Ayala und Samuel – und warum besonders Aimar für Messi so wichtig war.
🇦🇷✨ Wir erklären, weshalb argentinische Trainer in ganz Südamerika so begehrt sind und wieso aktuell acht von zehn Nationalteams von Argentiniern geführt werden. Gleichzeitig beleuchten wir, was junge Spieler im Land prägt: extreme Konkurrenz, harte Lebenswege und den Traum, dass ein einziger Profivertrag das Leben einer ganzen Familie verändern kann – Di María ist dafür das beste Beispiel.
👶🔥Wir schauen außerdem auf die bekanntesten Talentschmieden des Landes: Boca, River, Estudiantes oder Vélez, Vereine mit Hunderten angebundener Fußballschulen im ganzen Land, in denen Fußball nicht nur Sport, sondern Lebenszentrum ist.
🌍⚽ Zum Abschluss verraten Andreas und Oliver, welche argentinischen Trainer bald den Sprung nach Europa schaffen könnten und warum die nächsten „Pioniere“ wahrscheinlich schon bereitstehen.
🎧 Jetzt reinhören – Argentinien, wie ihr es noch nie gehört habt!
Zu Gast: Oliver Krause (U19-Trainer HSV) & Andreas Geipel (Filmemacher & Marktwert-Experte für Argentinien bei transfermarkt.de)
In dieser Folge von FROM COACH TO COACH tauchen wir tief ein in das Herz des argentinischen Fußballs – mit zwei Gästen, die ihn nicht nur gefühlt studiert, sondern auch gelebt und gefühlt haben.
Oliver Krause und Andreas Geipel erzählen, wie sie sich in den Fußball im Land der Barras Bravas, Potreros und Trainer-Philosophen verliebt haben.
Gemeinsam sprechen wir über:
⚽️ Team River oder Team Boca? – Warum diese Frage in Argentinien fast religiös ist.
🔥 Stadionkultur pur: Warum ein Besuch in einem argentinischen Viertelclub-Stadion ein Erlebnis ist, das du als Europäer nie vergisst.
🎶 100 Minuten Support: Wieso selbst in der Halbzeit weitergesungen wird.
🧠 Argentinische Trainer-DNA: Von Bielsa bis Simeone – was macht sie so besonders?
💪 Charisma, Resilienz, Kreativität: Wie das Leben in Argentinien den Trainer prägt.
🏙️ Der Potrero: Betonplätze, nächtliche 5-gegen-5-Spiele und Zweikämpfe, die krachen.
💸 Talente & Marktwerte: Wie Andreas seit 15 Jahren als Marktwert-Experte für Argentinien bei transfermarkt.de arbeitet – und warum der Markt dort so komplex ist.
Oli und Andi nehmen uns mit in eine Fußballwelt, in der Emotion alles ist – und wo du erst verstehst, was „Fußball ist Religion“ wirklich bedeutet.
🎧 Jetzt reinhören und das argentinische Fußballfieber spüren!
Im zweiten Teil des Podcasts mit Fußballtrainer Thomas Brdaric spricht der Ex-Profi über wichtige Schritte, um im Ausland arbeiten zu können und den unumgänglichen Anpassungsprozess als Coach. Brdaric erzählt, wie er im Ausland das Mismatch zwischen Berufsfußballern und Amateurkickern in einem Team angegangen ist. Darüber hinaus erklärt er, warum er "Vati für alles" war und wie man als Trainer am besten mit emotionalen Kulturen umgeht. All das und einen kleinen Einblick in den Entwicklungsstand im Nachwuchsfußball seiner ehemaliger Wahlheimaten Albanien, Indien & Co. gibt es in dieser Episode auf die Ohren!
In dieser Folge spricht Thomas Brdaric über seinen Weg als „globaler Trainer“ – so bezeichnet er sich selbst, denn mit dem Begriff Weltenbummler kann er wenig anfangen. Der frühere Bundesliga-Profi und Trainer war bereits in Albanien, Indien, Kuwait und Nordmazedonien tätig und gibt spannende Einblicke in das Arbeiten in völlig unterschiedlichen Fußballkulturen.
Im ersten Teil des Gesprächs erzählt Thomas, wie er mit dem FK Vllaznia in Albanien Pokalsieger und Vizemeister wurde und anschließend zum Trainer des Jahres gewählt wurde. Er beschreibt, was das Team damals stark gemacht hat, welche Prinzipien sie umgesetzt haben – und wie akribisch sein Scouting-Prozess war.
Brdaric spricht auch offen über den Kulturschock nach seiner Zeit in Deutschland: „Wenn du aus der Bundesliga kommst, musst du in Albanien vieles ausblenden. Mein Ziel war, dort erfolgreich zu sein, um in neue Märkte zu kommen.“
Seine Mentalität, Widerstände zu überwinden, hat er schon als Jugendlicher entwickelt – damals, als er mit dem Fahrrad zu jedem Training gefahren ist. Diese Hartnäckigkeit prägt ihn bis heute als Trainer.
Nach seiner erfolgreichen Zeit in Albanien folgte der nächste Schritt: Indien.
Dort trainierte Thomas Brdaric den Chennaiyin FC, einen der bekanntesten Vereine der Indian Super League, und schrieb später sogar ein Buch über seine Erfahrungen. Er nennt die Liga „eine Art Premier League Lite“ – mit großen Ambitionen, aber auch eigenen Herausforderungen.
Er verrät, welche Besonderheiten bei der Kaderplanung in Indien entscheidend sind und warum er beim Scouting auf Highlight-Videos verzichtet.
Doch auch über die Schattenseiten spricht er offen: Warum die indische Liga in diesem Jahr gar nicht startet und wie schwierig es ist, in solchen Ländern Jobs zu bekommen – von den ersten Gesprächen über Sprachbarrieren bis hin zur Zusammenarbeit mit Agenten.
La segunda parte!
In der "zweiten Halbzeit" zur Fußballnation Spanien setzen wir noch einmal tief bei den spanischen Top-Trainern an. Gast und Spanien-Experte Tim Stegmann erzählt, warum man sich einfach Luis Enrique anschauen sollte, wenn es einem schlecht geht. Wie der Staat und der Fußballverband dafür gesorgt haben, dass die Anzahl an Trainern mit Zusatzqualifikationen riesig ist. Und warum baskische Trainern einen ganz besonderen Ruf genießen.
Genau da dreht sich auch alles um Bayer Leverkusens Double-Coach Xabi Alonso. Tim stellt die Spielprinzipien und das Gedankengut des jetzigen Real-Madrid-Trainers vor und verrät aus einem spannenden Gespräch mit dem Valencia-Scout und Entdecker von David Silva, welche besonderen Talentkriterien für ihn ausschlaggebend sind.
Zu Gast: Tim Stegmann – aktuell Verbands-Sportlehrer beim Hamburger Fußballverband. Absolvierte zwei Master-Studiengänge beim FC Barcelona und Real Madrid, absolvierte zahlreiche Hospitationen und verfasste nicht zuletzt ein eigenes Buch über Xabi Alonso. Mit ihm tauchen wir tief in die Fußballnation Spanien ein.
👉 Themen dieser Folge:
1️⃣ Der Moment, in dem sich Tim in den spanischen Fußball verliebt hat.
2️⃣ Lieblings- und unterschätzte Trainer: Luis Enrique & Luis de la Fuente
3️⃣ Spaniens Fußball-Philosophie
4️⃣ Spielerprofile: leichtfüßig, technisch, ballzugewandt – warum Dribbler wie Lamine Yamal und Nico Williams etwas Besonderes sind
5️⃣ Rhythmuswechsel als Waffe: Gegner mental „kaputtspielen“
6️⃣ Methodik à la Barça: Warum machen wir etwas? (Chefmethodiker Paco Seirullo)
7️⃣ Rondos im Training – in Spanien ganz anders gedacht
8️⃣ La Masia, Villareal, San Sebastián & Valencia: Wie unterschiedlich Spaniens Vereine Talente entwickeln
9️⃣ Tiki Taka – Etikett oder Missverständnis?
🔟 Von Prozessdenken bis Ingenieursarbeit: spannende Einblicke in Spaniens Fußballwelt
🔥 Außerdem: Welche Spielerprofile Spaniens Nachwuchs hervorbringt, warum so viele Weltklasse-8er entstehen – und wieso die besten Taktgeber der Welt Spanier sind (Stichwort Rodri & Zubimendi).
👉 Hör jetzt rein und entdecke, was den spanischen Fußball so einzigartig macht!
Nach den Insights in das Nationaltrainer-Leben von Otto Addo (Teil I) blicken wir in der zweiten Episode detailliert auf die Nachwuchsspieler- und Trainerförderung in Ghana.
Der 98-fache Bundesliga-Profi erzählt, dass immer mehr Akademien im Land entstehen, aber das spannendste eigentlich vor dem 12./13. Lebensjahr passiert. Bis dahin gibt es keine Ausbildungsschwerpunkte, Teamtaktiken oder Trainingsmodule. Der Bolzplatz regelt! Egal ob auf Asphalt, Sand oder Stein: Die Jungs und Mädels in Ghana bolzen "freestyle" überall und spielen erst ab dem D-/C-Jugend-Alter in Mannschaften, was sie zu echten Technik- und Bewegungstalenten macht.
Die besten von ihnen landen in der "Right to Dream"-Academy, aus der schon Premier-League-Stars wie Mohammed Kudus entsprungen sind. Der Offensiv-Star der Tottenham Hotspur ist in Addos Augen eine absolute Ausnahme. Aus einem Slum im Norden Ghanas hat es Kudus über die "Right to Dream" Academy bis in den Profifußball geschafft.
Wir blicken hinter die Kulissen der - wie der kicker sie einst nannte - "heißesten Talente-Pipeline von Afrika nach Europa" und ihre Entwicklung, seitdem Tom Vernon (einst Scout bei Manchester United) sie gründete und Verknüpfungen zu Manchester City, den FC Nordsjaelland und nach San Diego knüpfte.
Aber natürlich kommt in dieser Episode auch der Trainer-Aspekt nicht zu kurz. Wie viele Coaches können in Ghana überhaupt vom Fußball leben? Wie viel Prozent der Trainer haben sich von der Basis nach oben gearbeitet? Und wie werden Übungsleiter in Ghana gefördert? All das und vieles mehr erfahrt ihr in der neuesten Folge von FROM COACH TO COACH.
Mehr zu Right to Dream hier: https://www.youtube.com/watch?v=U-zvpg-Ep3I
FROM COACH TO COACH is back aus der Sommerpause - zurück mit einer neuen Staffel, die sich komplett um das Trainersein im Ausland dreht.
Und der erste Gast ist kein Geringerer als Otto Addo, der aktuelle Nationaltrainer Ghanas. Als Spieler hat der gebürtige Hamburger schon die WM 2006 erlebt, als Trainer 2022 auch die WM 2022 mit den "Blackstars" - und die WM 2026 in Amerika steht schon vor der Tür.
Der ehemalige Bundesliga-Profi spricht in Teil I der Podcast-Aufnahme aber nicht nur über seine World-Cup-Erfahrungen, sondern auch über seine tägliche Arbeit als Nationalcoach. Kader nominieren, Lehrgang planen, Matchpläne erstellen, durch Europa zu seinen Nationalspielern reisen, und vieles mehr.
In dieser Episode sprechen wir auch über die Fußballnation Ghana? Was macht sie aus? Was macht die Fußballregionen im Land so unterschiedlich? Was ist das derzeit größte Diskussionsthema im ghanaischen Fußball?
Otto engagiert sich auch im Kampf gegen den Rassismus. "ROOTS" ist eine Initiative des ghanaisch-deutschen Fußballtrainers und ehemaligen Profis, die darauf abzielt, Rassismus und Diskriminierung im Sport zu bekämpfen. Mehr dazu könnt ihr hier nachlesen: https://roots-againstracism.com/
Bevor der Fußball und auch FROM COACH TO COACH sich in die Sommerpause verabschieden, kommt hier noch der Fahrplan für Staffel #3 eures Lieblings-Trainerpodcasts.
Nach 25 Gästen in den ersten beiden Staffeln möchte ich etwas anders machen und international werden, was Themen und Gäste angehen. Ich möchte pro Folge eine andere Fußballnation von Grund auf beleuchten. Wie arbeiten Trainer zum Beispiel in Portugal, England oder Namibia? Worauf wird in der Ausbildung von Talenten Wert gelegt? Welche Unterschiede gibt es im Profifußball? Es gibt so viele spannende Fragen zu klären und interessante Anekdoten zu erzählen.
Wenn ihr euch angesprochen fühlt, könnt ihr euch jederzeit als Gast bewerben oder wenn euch eine spannende Person in den Sinn kommt, die dafür prädestiniert wäre, meldet euch ebenfalls gerne! Das müssen nicht nur Trainer sein, sondern können auch Funktionäre, Journalisten oder Forscher sein, die sich mit einer Fußballnation bestens auskennen.
Zu Gast: Loïc Favé (Co-Trainer Profis & Sportl. Leiter im Nachwuchs des Hamburger SV)
Der 32-jährige Fußballfachmann hat in den letzten Jahren europaweit bei über 25 Proficlubs hospitiert. In Frankreich, Portugal, Spanien, England und vielen weiteren Ländern hat Loïc Favé hinter die Kulissen geschaut. "Mir haben die Hospitationen und alle die Vereine mit ihren klaren Ideen die Augen geöffnet, dass es im Fußball kein richtig oder falsch gibts", sagt der HSV-Co-Trainer.
In dieser Episode von FROM COACH TO COACH spricht der gebürtige Hamburger darüber, wo er sich welche Inspiration geholt hat und warum ihn ein vermeintlicher "No-Name-Trainer" am meisten fasziniert hat.
Über Bewegungsprofile & das Trainerstudium in Portugal, bis hin zu spannenden Anekdoten über Kylian Mbappé und seinen Clairefontaine-Ausbilder gibt Favé tiefe Einblicke in seine Learnings, die er nun als Sportlicher Leiter im NLZ des HSV in seine tägliche Arbeit einfließen lässt.
Darunter ein großes Projekt, abgekupfert vom FC Lorient: "Spieler sollen Manager ihrer eigenen Karriere werden und keine Konsumhaltung mehr an den Tag legen." Was Favé mit Blick auf die Ausbildung von Nachwuchstalenten damit meint, erfahrt ihr genauso wie vieles mehr in dieser Episode #50.
Zu Gast: Loïc Favé (Co-Trainer Profis & Sportl. Leiter im Nachwuchs des Hamburger SV)
Der gebürtige Hamburger trainierte einst heutige Weltklasse-Spieler wie Omar Marmoush oder Riccardo Calafiori und sagt selbst über sein größtes Learning: „Ich habe extrem dazu gelernt, in der Spielerperspektive zu denken.“ Loïc Favé hat nicht nur als Zweitliga-Co-Trainer beim FC St. Pauli und derzeit beim Hamburger SV wichtige Erfahrungen gesammelt, sondern auch bei über 25 europäischen Clubs hospitiert.
Bei FROM COACH TO COACH spricht der 32-jährige Fußballfachmann über seine Führungs- und Ausbildungsvision. Sein oberstes Credo: Wir Trainer müssen Spieler in ihre Stärken bringen, sie in ihren besten Räumen spielen lassen und sie in ihren „Stärken bestärken“.
Dabei betont Favé, dürfen sich Trainer nicht zu wichtig nehmen und ihren Stil durchdrücken, sondern mit den Potentialen der Spieler arbeiten. „Es ist nicht meine Erwartungshaltung, dass unsere U17 genauso spielt wie unsere U19“, betont der Sportlicher Leiter des HSV-NLZs, der im Podcast auch viele Insides aus dem Alltag mit der Zweitliga-Mannschaft erzählt.
Von fußverkehrten Außenverteidigern über Spieler wie Davie Selke als „Head of Trainings“, die bei der Erhöhung der Netto-Trainingszeit eine große Rolle spielen und eine Sache bei Spielern, die Loïc Favé am meisten zu schaffen macht.
All das und vieles mehr ab sofort bei FROM COACH TO COACH Episode #49.
Zu Gast: Jonas Scheuermann (Co-Trainer bei Brighton & Hove Albion) -
Beim SV Waldeck-Obermenzing fing für den heutigen Premier-League-Co-Trainer Jonas Scheuermann alles an. Erst in der Fußballschule, dann als U13-Trainer. Wenig später veränderte ein Anruf von Manuel Baum und der SpVgg Unterhaching alles. Scheuermann sollte NLZ-Trainer werden, doch stattdessen fing der junge Fußballcoach an, gleich drei Teams in Waldeck-Obermenzing gleichzeitig zu trainieren.
In der neuesten Episode spricht der aktuelle Brighton-Assistent darüber, wie ihn das geprägt hat, 90 statt 30 Spiele pro Saison zu coachen und 9 statt 3 Trainingseinheiten pro Woche zu haben.
Als Manuel Baum Jahre später erneut anrief, dann als Chefcoach des Bundesligisten FC Augsburg, konnte Scheuermann nicht "Nein" sagen und wagte den Sprung vom Amateurclub auf die Bundesliga-Bühne. In dieser Folge spricht er darüber, was er von den verschiedenen Chefcoaches in seinen siebeneinhalb Jahren beim FCA gelernt hat.
Und noch vielmehr: Jonas Scheuermann philosophiert über Fußball, über das wirklich Wichtige. Warum er jedem Coach empfiehlt, mal eine Bambini-Mannschaft zu trainieren und warum ihm Gelassenheit und Heiterkeit so wichtig sind.
Zu Gast: Jonas Scheuermann (Co-Trainer Brighton & Hove Albion) -
Nach sieben Jahren als Bundesliga-Co-Trainer beim FC Augsburg hat es Jonas Scheuermann im Sommer 2024 in die Premier League gezogen. Dem Lockruf von Fabian Hürzeler und Brighton & Hove Albion konnte der 38-Jährige, der seine Trainerkarriere als Sportstudent beim SV Waldeck-Obermenzing gestartet hat und quasi nie NLZ-Trainer war, nicht widerstehen.
In der aktuellen Episode von FROM COACH TO COACH spricht Scheuermann über Spaziergänge mit Fabian Hürzeler während der Corona-Zeit, die in beiden den Gedanken reifen lassen haben, dass sie gut zusammenarbeiten könnten. Als aus diesem Gedankenspiel vor neun Monaten Realität wurde, hat sich für Scheuermann vieles verändert.
Der gebürtige Freiburger gibt tiefe Insights in seine Arbeit als Assistant Coach an der Südküste Englands. Wie er Hürzeler den Spiegel vorhält, welche Rollen er im Training und am Spieltag einnimmt, und warum der Wechsel von Augsburg nach Brighton einen großen Rollenwechsel für ihn mit sich gebracht hat, obwohl er weiterhin der Co-Trainer ist.
Das und vieles mehr, wie man als Co-Trainer mit Erzählungen von Spielern umgeht, wie man den "Sinn des Fußballs" bei jedem einzelnen Spieler herausfindet und was Scheuermann an seinem Job so liebt, erfahrt ihr in #47 von FROM COACHT TO COACH.
Zu Gast: Andreas Schumacher (Co-Trainer beim 1. FC Magdeburg) -
Nach dem Talk über Einwürfe im ersten Teil des Podcast-Interviews mit Zweitliga-Co-Trainer Andreas Schumacher legen wir in dieser Episode den Blick fürs Detail auf Eckstöße und Elfmeter.
Der Assistenzcoach des FCM, der zuvor auch für den VfB Stuttgart, den Hamburger SV und St. Louis City tätig war, räumt mit dem Mythos auf, dass hart getretene Eckbälle mehr Erfolg bringen. Darüber hinaus sprechen wir über Zielzonen und Schützen, über die Wichtigkeit von zwei Spielern am Eckballpunkt, Absicherungsstrategien und Tipps für kleingewachsene Teams.
Im zweiten Teil dieser Folge vertiefen wir uns in die Standardsituation "Elfmeter". Wir reden über die Benchmark Harry Kane, über die zwei Methoden, Elfmeter auszuführen. Andreas erklärt dabei, warum Elfmeter zu schießen keine Einzel-, sondern eine Teamaufgabe ist. Der 43-Jährige nennt spannende Beispiele, was es bringt, Elfmeterschützen zu faken und warum es so wichtig ist, als Schütze nicht sofort nach dem Schiedsrichterpfiff, den Elfmeter auszuführen.
Mehr dazu erfahrt ihr in dieser Episode #46 von FROM COACH TO COACH.
Ihr wollt zu den eBooks von Andreas?
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Zu Gast: Andreas Schumacher (Co-Trainer beim Fußball-Zweitligisten 1. FC Magdeburg) -
Andreas Schumacher ist Fußballtrainer, Fußballtrainer-Ausbilder und Buchautor. Sein Hauptaugenmerk liegt derzeit auf dem Traineramt beim 1. FC Magdeburg, dort ist der 43-Jährige mit den offensiven Standards seines Team und der Offensivreihe des FCM vertraut.
In dieser Folge bei FROM COACH TO COACH widmen wir uns voll und ganz dem Thema "Einwürfe"! Wir reden über die richtige Positionierung, über die "drei Öffner", Blocks und Fake-Blocks, aber auch über interessante Zielräume und die richtige Einwurftechnik. Dabei räumt Andreas mit bestehenden Mythen auf und gibt spannende Tipps, wie zum Beispiel, Einwürfe im Ausfallschritt ausführen und je nach Ziel den Ball als Topspin oder Slice werfen.
Ihr wollt mehr dazu hören? Dann lauscht mal in Episode #45 von FROM COACH TO COACH mit Andreas Schumacher hinein.
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Zu Gast: Horst Steffen (Zweitliga-Trainer bei der SV Elversberg) -
In dieser spannenden Episode dreht sich alles um die Herausforderungen und Chancen im modernen Fußball. Wie trainiert man Talente auf ihrem Weg von der Jugend in den Profifußball? Wie findet ein Trainer den Schlüssel zu konstanten Leistungen? Und was braucht es, um in der 2. Liga wirklich erfolgreich zu sein? Dies und viel mehr verrät Horst Steffen im zweiten Teil des Podcast-Interviews.
Wir tauchen ein in die Geschichte von Paul Wanner, einem jungen Talent, das trotz anfänglicher Zweifel plötzlich das Interesse von Elversberg weckt. Was steckt hinter diesem überraschenden Transfer? Und wie hat sich Wanner in der neuen Umgebung weiterentwickelt? Der Trainer gibt uns spannende Einblicke in seine Arbeit, seine Philosophie und was er von einem Spieler wie Wanner erwartet hat. Es geht um Intensität, Konstanz und die Kunst, die besten Spieler auf ihren besten Positionen zum Erfolg zu führen.
Doch nicht nur das: Der Sprung von der 3. in die 2. Liga wird zu einem ganz neuen Kapitel – mit Herausforderungen, Anpassungen und dem ständigen Blick auf die richtigen taktischen Systeme. Wie sich der Traineransatz und die Spielidee von der Regionalliga zur 2. Liga verändert oder auch nicht verändert haben und warum die Videoanalyse eine andere Rolle als früher spielt, erfahrt ihr hier.
Ein weiteres Thema: Die Bedeutung von Spielformen und die Veränderung der Trainingsmethoden. Inspiriert von Horst Wein und wissenschaftlichen Erkenntnissen, hat sich der Trainer von klassischen Passübungen hin zu effektiveren Spielformen entwickelt, um langfristige Erfolge zu erzielen. Welche Auswirkungen das auf die Spielerentwicklung hat, hört ihr hier.
Abgerundet wird der Podcast mit einem Blick auf den deutschen Nachwuchsfußball und die Herausforderungen, die es mit sich bringt, junge Talente zu formen, ohne sie zu verwöhnen. Was sind die Mentalitätsfragen, die Trainer im Nachwuchsbereich und in den großen Akademien beantworten müssen? Wie geht man als Trainer mit den eigenen Zielen und Werten um, und warum ist es wichtig, immer wieder die Freude am Spiel und an der Arbeit zu spüren?
Lasst euch von einem Gespräch inspirieren, das nicht nur taktische und technische Aspekte des Spiels beleuchtet, sondern auch die Werte und die Leidenschaft, die hinter jedem Trainer und Spieler stecken.
Zu Gast: Horst Steffen (Zweitliga-Trainer bei der SV Elversberg) +++
Er hat die SV Elversberg vom Status des Dauer-Regionalligisten befreit, mit ihr den eindrucksvollen Durchmarsch durch Liga drei geschafft, und gehört nun zu einem der Top-Teams in der 2. Bundesliga - und das als Provinzclub aus dem Saarland!
Horst Steffens mittlerweile sechsjährige Amtszeit bei der SV Elversberg ist quasi nur von Erfolg geprägt gewesen. Doch was macht den Ex-Bundesligafußballer und die SVE zum "Perfect Match"?
Das verrät Horst Steffen in über 90 Minuten Podcast-Aufnahme detailliert. In Teil I skizziert der 55-Jährige die Meilensteine auf dem Weg von Liga 4 in Liga 2. Immer mit dabei: Die Grundelemente seiner Spielphilosophie. Welche das genau sind, und wie und warum sich Horst Steffen in der 2. Bundesliga als Trainer verändern musste, erfahrt ihr in dieser Folge.
Die auch spannende Insights zu einem Thema bereithält, worauf Horst Steffen besonders Wert legt: Persönlichkeit bei der Kaderzusammenstellung. Ihr dürft gespannt sein, reinhören lohnt sich!























