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Schattenseiten – Skandale und Verbrechen im Sport
Schattenseiten – Skandale und Verbrechen im Sport
Author: Daniel Becker und Benjamin Stroka
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© Daniel Becker und Benjamin Stroka
Description
Unser Podcast „Schattenseiten – Skandale und Verbrechen im Sport“ nimmt euch mit in die dunkelsten Ecken der Sportgeschichte. Alle zwei Wochen kämpfen sich Daniel Becker und Benjamin Stroka durch die Untiefen spektakulärer, schockierender oder kurioser Fälle – damit ihr nach jeder Folge wieder Licht am Ende des Tunnels seht und dabei noch bestens informiert und unterhalten werdet. Ihr habt Fragen oder Anregungen? Dann schreibt uns per Mail an: schattenseiten.podcast@gmail.com
115 Episodes
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Im Oktober 1971 wurden über 27.000 Menschen im Mönchengladbacher Bökelbergstadion Zeugen einer der besten Leistungen von einer deutschen Mannschaft in der Europapokalgeschichte. Mit 7:1 führte Borussia Mönchengladbach das Star-Ensemble von Inter Mailand vor. Doch die Tore sollten schließlich von einer einzigen Cola-Dose zunichte gemacht werden. Denn während des Spiels flog eine solche Dose von der Tribüne und traf Inters Stürmerstar Roberto Boninsegna. Er ging zu Boden und wurde ausgewechselt. Inter legte Protest ein und das Spiel wurde annulliert. Bis heute ist man in Mönchengladbach sicher: Boninsegna hat geschauspielert und der Borussia einen der größten Siege der Vereinsgeschichte geklaut.
Gustav „Bubi“ Scholz war einer der erfolgreichsten Boxer der 1950er und frühen 1960er Jahre – und eine der schillerndsten Sportler-Persönlichkeiten in der noch jungen Bundesrepublik. Sein persönlicher Aufstieg ging einher mit dem „Wirtschaftswunder“ des westlichen Teils Deutschlands und brachte ihn und seine Ehefrau Helga in die „High Society“ Berlins. Doch als die Zeit der sportlichen Erfolge immer mehr verblasste, litt auch die Ehe von „Bubi“ und Helga, die schließlich in einer großen Tragödie endete.
Rubrik der Folge: Das Skandalöse Quiz
Die USA gelten im Basketball bei Olympischen Spielen als quasi unbesiegbar. 63 Siege aus 63 Spielen und sieben Goldmedaillen haben die Amerikaner seit 1936 geholt, als sie im Finale der Olympischen Spiele 1972 in München um die achte Goldmedaille spielen. Doch als Gegner wartet dort ausgerechnet die Sowjetunion, die unbedingt die Dominanz des kapitalistischen Klassenfeindes brechen will. Es wird ein Finale mit einem skurrilen und skandalösen Ende, das in die Geschichte eingeht und das Spiel bis heute zum wohl umstrittensten Länderspiel der Basketballgeschichte macht.
Als der Tennissport ab Ende des 19. Jahrhunderts von England aus seinen weltweiten Siegeszug antrat, konnte von Gleichberechtigung im Männer- und Frauensport keine Rede sein. Noch bis Mitte des 20. Jahrhunderts erhielten die Männer deutlich mehr Preisgeld als die Frauen – obwohl das Interesse an Topspielerinnen wie Margaret Court und Billie Jean King riesig war. Als der 55 Jahre alte Ex-Star Bobby Riggs großspurig ankündigte, die besten Frauen der Welt noch immer auf dem Court besiegen zu können, entschied Tennis-Pionierin King, die Herausforderung anzunehmen – und legte damit die Basis für eine Erfolgsgeschichte im Frauentennis, die bis heute anhält.
Was machen wir in unserer Jubiläumsfolge – der 100. regulären Episode unseres Podcasts? Weil wir noch am Ende von Folge 99 keine Ahnung hatten, haben wir einfach euch gefragt! Aus euren Vorschlägen haben wir eine XXL-Folge mit euren Lieblings-Rubriken gebastelt. Euch erwarten:
- Unsere persönliche Top-3 der größten Sportskandale der Geschichte
- Zwei Mal „Das Skandalöse Quiz“
- Unsere Top-3 der Lieblingsfolgen des jeweils Anderen
Und am Ende der Episode folgt die Antwort auf die Frage: Wie geht es eigentlich weiter?
Im Jahr 2000 war Marion Jones die Königin der Leichtathletik. Wenn sie startete, ging es in den Wettkämpfen für die Konkurrenz meist nur noch um die Plätze zwei und drei. Die Fans lagen ihr zu Füßen, Sponsoren zahlten kräftig, um mit ihr werben zu dürfen. Doch so kometenhaft ihr Aufstieg auch war, so brutal war schon wenige Jahre später der Absturz. Denn Jones war Teil einer der größten Doping-Verschwörungen der US-amerikanischen Sportgeschichte – und verlor am Ende fast alles.
Die Gladiatoren des frühen 20. Jahrhunderts saßen auf dem Rad – und sie fuhren sechs Tage lang nahezu ununterbrochen durchs Oval. Nach dem New Yorker Vorbild aus dem Madison Square Garden gab es ab dem Jahr 1909 erstmals auch ein Sechstagerennen in Berlin. Dass sich sofort ein riesiger Erfolg einstellte und schon bald eine goldene Ära für den Bahnradsport anstehen sollte, lag allerdings nicht nur an übermenschlichen sportlichen Leistungen auf der Bahn – sondern auch an Saufgelagen, Schlägereien und dem Volksfestcharakter einer bis heute einzigartigen Veranstaltung.
Cricket ist als „Gentleman‘s Game“ bekannt. Fairness, Respekt und Integrität sind seit Jahrhunderten wichtige Werte für den Sport. Umso überraschter dürfte die englische Nationalmannschaft gewesen sein, als sie sich 1879 während eines Spiels in Australien plötzlich einem wütenden Mob von hunderten Fans gegenübersah. Eine umstrittene Schiedsrichterentscheidung hatte für einen Platzsturm gesorgt. Zuschauer attackierten Spieler und Schiedsrichter. Es brach völliges Chaos aus – und kurz darauf drohte die Lage noch weiter zu eskalieren. Der Skandal ging als „Sydney Riot“ in die Geschichtsbücher ein und sollte danach sogar die sportlichen Beziehungen zwischen England und den australischen Kolonien auf die Probe stellen.
Kaiser Nero – Muttermörder, Anti-Christ und der Mann, der Rom in Brand steckte? Nicht alles, was man noch heute über Nero denkt, lässt sich historisch beweisen. Eines jedoch ist sicher: Im Jahr 67 n. Chr. nahm der wohl berüchtigtste Kaiser des Römischen Reiches an den Olympischen Spielen teil – und kehrte als selbsterklärter Star zurück. Während ihn das Volk für seine vermeintlichen Erfolge feierte, brachte die Griechenland-Reise des Liebhabers alles Musischen beim Senat das Fass zum Überlaufen – und läutete schließlich Neros Ende ein.
Schattenseiten goes live - zum ersten Mal sprechen Benni und Daniel eine Episode vor Publikum ein. In der Dortmunder Kneipe "Stallgasse" geht es - nur rund vier Kilometer vom damaligen "Tatort" entfernt - um das Revierderby zwischen Borussia Dortmund und Schalke 04 im Stadion Rote Erde im Jahr 1969. Nach dem 1:0-Führungstreffer für Schalke gibt es einen Platzsturm, bei dem Polizeihunde eigentlich für Ordnung sorgen sollen. Da diese aber teilweise ohne Maulkorb unterwegs sind, herrscht Chaos. Im Durcheinander beißt Polizeihund "Rex" dem Schalker Spieler Friedel Rausch in den Allerwertesten und sorgt damit für einen der kuriosesten Derby-Momente der Bundesliga-Geschichte.
Die Schweiz fuhr als Außenseiter zur WM 1966 in England. Mit Deutschland, Argentinien und Spanien hatte man eine schwere Gruppe erwischt, wollte aber nach einer starken WM-Qualifikation dennoch die Überraschung schaffen. Doch schon bevor der erste Ball rollte, brach in der „Nati“ das Chaos aus. Der Grund war ein scheinbar harmloser nächtlicher Ausflug von drei Nationalspielern vor dem ersten Gruppenspiel gegen Deutschland. Die Folge waren Sperren, Streit in der Mannschaft und ein desaströses WM-Turnier. Der Vorfall ging als „die Nacht von Sheffield“ in die Schweizer Fußballgeschichte ein und sollte sogar noch jahrelang nachhallen.
Bei den Olympischen Spielen 1972 war Kanu-Slalom zum ersten Mal olympisch. Bis dahin wurden Wettbewerbe nur im Wildwasserkanal ausgetragen. Für das olympische Debüt der Sportart wurde in Augsburg allerdings ein künstlicher Kanuslalom-Kanal angelegt – ein riesiger Vorteil für die Mannschaft der BRD, die bei der Einweihung des Kanals bei den vorolympischen Spielen die Konkurrenz deklassierte, darunter auch die DDR. Für deren Trainer Werner Lempert stand fest, dass die Chance auf Kanu-Gold nur bestehen könnte, wenn sein Team ebenfalls im künstlichen Kanal trainieren könnte. Mit Zentimetermaß und Fotoapparat im Gepäck begann Lempert, bei mehreren Reisen den Augsburger Kanal auszuspionieren – und 1:1 in der DDR nachzubauen. Das Ergebnis konnte sich gleich in mehrfacher Hinsicht sehen lassen.
Unser Quiz-Klassiker mal wieder in neuem Gewand. "Das Skandalöse Quiz - Revolutions" mit Quiz-Host Mo-Torres als Sonderfolge.
Sonny Liston ist als Schwergewichtsweltmeister an der Spitze der Box-Welt angekommen. Er gilt als unschlagbar, als ein junger Boxer mit viel Talent und einem ebenso losen Mundwerk emporsteigt, um ihn 1964 herauszufordern: Cassius Clay, später Muhammad Ali. Die Duelle zwischen Liston und Ali gelten als legendär, aber auch höchst kontrovers. Nicht nur aufgrund des sogenannten „Phantom-Schlags“ im Rückkampf. Ähnlich viele Mysterien ranken sich um Listons rätselhaften und frühen Tod im Jahr 1970. Offiziell war es ein natürlicher Tod, aber bis heute glauben einige, dass die Mafia ihre Finger im Spiel hatte.
Rubriken der Episode: Geschichtsstunde
Wir wünschen euch frohe Weihnachten, einen guten Rutsch ins neue Jahr und hoffen, dass ihr ab dem 12. Januar 2025 weiter wie gewohnt dabei seid!
Man weiß nicht, wann er geboren wurde. Die Mafia zog die Fäden hinter seiner Box-Karriere. Und sein Tod ist für viele bis heute ein Rätsel. Es ranken sich viele Legenden und Mythen um das Leben und die Boxkarriere von Charles „Sonny“ Liston. Klar ist aber: Er war einer der furchteinflößendsten Boxer aller Zeiten. In der ersten Folge zum Leben Listons blicken wir auf seine Kindheit, wie er im Knast zum Boxer wurde und seinen kometenhaften Aufstieg im Ring, an dem auch die US-amerikanische Cosa Nostra beteiligt war.
Das beschauliche Iserlohn im Sauerland ist seit Jahrzehnten eine deutsche Eishockey-Hochburg. In den 1980er Jahren versuchte der ECD Iserlohn, an die Spitze der Bundesliga zu kommen. Während die sportlichen Ansätze durchaus vielversprechend waren, mangelte es dem chronisch klammen Klub allerdings immer wieder an den nötigen finanziellen Mitteln. Eine Reise zum libyschen Despoten Muammar al-Gaddafi sollte alles ändern – machte die Situation am Ende aber nur noch schlimmer.
Die kolumbianische Nationalmannschaft reiste mit hohen Erwartungen zur Fußball-WM 1994 in den USA. Gespickt mit Stars wie Carlos Valderrama, Faustino Asprilla oder Adolfo Valencia gehörten die „Cafeteros“ zu den Geheimfavoriten auf den Titel. Zu Hause hofften die Menschen auf positive Nachrichten, nachdem jahrelang Drogenkartelle die Schlagzeilen bestimmt hatten und Städte wie Medellin zu den gefährlichsten der Welt geworden waren. Doch die WM wurde für Kolumbien zum Debakel. Nach einer Auftaktniederlage leitete ein unglückliches Eigentor von Verteidiger Andrés Escobar im zweiten Gruppenspiel das endgültige Aus ein. Nur wenige Tage nach dem Eigentor wurde Escobar in seiner Heimat mit sechs Schüssen grausam ermordet. Ein Land verfiel in Schockstarre – und die genauen Hintergründe des Mordes sind bis heute ungeklärt.
Cesare Maestri galt als einer der besten Kletterer der 1950er Jahre. „Die Spinne“, wie der Italiener genannt wurde, ist aber mutmaßlich für einen der größten Skandale in der Geschichte des Bergsteigens verantwortlich. Gemeinsam mit dem österreichischen Eiskletter-Spezialisten Toni Egger nahm er sich im Jahr 1959 vor, den als unbesteigbar geltenden Berg „Cerro Torre“ in Patagonien zu erklimmen. Egger starb bei der Expedition, Maestri überlebte knapp – und behauptete nachher, es vor dem Unglück auf den Gipfel des Berges geschafft zu haben. Doch schon bald kamen Zweifel an seiner Darstellung auf, die bis heute bleiben.
Mario Cipollini gehört zu den besten, einflussreichsten und erfolgreichsten Sprintern der Radsportgeschichte. Bei den italienischen Tifosi sorgte der „König der Löwen“, wie sie ihn liebevoll nannten, mehr als ein Jahrzehnt lang für Jubelstürme, bei Rennveranstaltern hingegen nicht selten für Sorgenfalten. Mit skurrilen Outfits, Schlägereien vor Rennen oder Nacktfotos auf seinem Lenker brachte er es auch immer wieder auf die Titelseiten und stand im Rampenlicht, wie kein anderer Sprinter vor oder nach ihm. Doch viele seiner Erfolge, vor allem die Fabel-Saison 2002, werden inzwischen von Dopingvorwürfen überschattet.




Aus einem Nothing-Burget zwei Stunden Podcast produziert, davon nur gefühlte 30 Minuten zum Thema. War schade um die Zeit. Im Übrigen ein äußerst langatmiges Format. Weniger ist oft mehr oder "Fasse Dich kurz".
Typ, putz Dir mal die Nase und schniefe mir nicht über eine Stunde die Hucke voll! Extremst unprofessionell! Könnt Ihr in der post-Produktion noch nicht mal schneiden?
Typ: Putz Dir mal die Nase und schniefe woanders rum.
Ich musste beim hören ständig an Tortillas denken. Was mit diesem Wunderpferd gemacht wurde ist ja auch ein Verbrechen! Und welch scheußliche Rolle Schockemöhle dabei spielte. Recherchiert doch mal LG
👍👍👍👍👍
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