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Kontrafunk: Lehrerzimmer
Kontrafunk: Lehrerzimmer
Author: Kontrafunk
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Description
Bildungsnotstand ist nicht nur ein Wort. Doch obwohl der Mißstand in Sonntagsreden angeprangert wird, wird die Lage immer schlimmer. Die Sendung „Lehrerzimmer“ orientiert sich an der Praxis. Wir erörtern die Zustände in Klassenräumen und auf Schulhöfen, wir diskutieren unterschiedliche pädagogische Konzepte, bewährte, problematische oder alternative, wir durchleuchten ihren wissenschaftlichen oder ideologischen Hintergrund und überprüfen ihre Umsetzung im Schulalltag.
100 Episodes
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(00:00:00) Lehrerzimmer: Schluss mit Dauerbeschallung und Frühsexualisierung – was Kinder wirklich brauchen
(00:02:20) Margrit Stamm: Langeweile – Grundlage für Kreativität
(00:23:27) Christina Rüdiger: Bildungsnachrichten
(00:28:42) Marco Gallina: Sexualerziehung – in Italien Sache der Eltern
(00:51:50) Verabschiedung Kerstin Kramer
[Kerstin Kramer im Gespräch mit Margrit Stamm und Marco Gallina – mit einem Beitrag von Christina Rüdiger]„Mir ist so langweilig!“ Die meisten Eltern kennen diesen Satz ihrer Kinder zur Genüge. Und viele bemühen sich, diesen Zustand so schnell wie möglich zu beseitigen. Dabei ist Langeweile die Basis für den Erwerb vieler wichtiger Lebenskompetenzen, ist Prof. Margrit Stamm überzeugt. In Italien untersagt ein neues Gesetz Sexualerziehung in Kita und Grundschule, berichtet der Publizist Marco Gallina. Zudem gibt es eine neue Ausgabe der Bildungsnachrichten.00:00 Moderation Kerstin Kramer02:20 Margrit Stamm: Langeweile – Grundlage für Kreativität23:27 Christina Rüdiger: Bildungsnachrichten28:42 Marco Gallina: Sexualerziehung – in Italien Sache der Eltern51:50 Verabschiedung Kerstin Kramer
(00:00:00) Lehrerzimmer: Benachteiligung von Jungen und Kleiderordnung für Schulen (Wiederholung vom 20.10.2025)
(00:01:52) Allan Guggenbühl: Benachteiligung von Jungen
(00:25:27) Christina Rüdiger: Bildungsnachrichten
(00:31:55) Luisa Rossi: Kleiderordnung an Schulen
(00:52:06) Verabschiedung Verena Strauß
[Verena Strauß im Gespräch mit Allan Guggenbühl und Luisa Rossi; aktuelle Bildungsnachrichten] Jungen werden nicht nur bei der Notengebung benachteiligt. Es fehlt an pädagogischen Konzepten, an echten Beziehungsangeboten, an wohlwollender Autorität. Darüber spricht Verena Strauß mit dem Schweizer Jugendpsychologen Allan Guggenbühl. Gammel-Look und nackte Haut gehören nicht in die Schule. Mit der Stylistin Luisa Rossi fragen wir uns, ob es an den Schulen eine Kleiderordnung braucht. Außerdem eine neue Ausgabe der Bildungsnachrichten. (Wiederholung vom 20. Oktober 2025)00:00 Moderation Verena Strauß01:52 Allan Guggenbühl: Benachteiligung von Jungen25:27 Christina Rüdiger: Bildungsnachrichten31:55 Luisa Rossi: Kleiderordnung an Schulen52:06 Verabschiedung Verena Strauß
(00:00:00) Lehrerzimmer: Die Folgen fehlender Familienstrukturen (Wiederholung vom 6.10.2025)
(00:01:56) Michael Hageböck: Fehlender familiärer Rückhalt führt zu Schulversagen
(00:26:14) Silvia Dresti: Fremdsprachenlernen als Weltaneignung
(00:46:03) "Schule früher" mit Andreas Peter
(00:51:48) Verabschiedung Kerstin Kramer
[Kerstin Kramer mit Michael Hageböck und mit Silvia Dresti, „Schule früher“ mit Andreas Peter] Marode Schulgebäude, Lehrermangel, überfüllte Klassen und vor allem ein fehlender familiärer Rückhalt. Mit dem ehemaligen Realschuldirektor Michael Hageböck sprechen wir über die Hintergründe und Auswege. Die Schweizer Lehrerin Silvia Dresti unterrichtet mit Begeisterung Französisch und Italienisch. Im Interview erklärt sie uns, wie sie ihre Schüler motiviert und warum Sprachenlernen so wichtig ist. Außerdem eine weitere Folge aus der Reihe „Schule früher“. (Wiederholung vom 6. Oktober 2025)00:00 Moderation Kerstin Kramer01:56 Michael Hageböck: Fehlender familiärer Rückhalt führt zu Schulversagen26:14 Silvia Dresti: Fremdsprachenlernen als Weltaneignung46:03 "Schule früher" mit Andreas Peter51:48 Verabschiedung Kerstin Kramer
(00:00:00) Moderation Stefan Millius
(00:02:09) 02:09 Hans Peter Klein: Wie das Abitur abgewertet wird
(00:24:28) 24:28 Bildungsnachrichten von Christina Rüdiger
(00:31:52) Pierre Heumann: Wie das Schulsystem in Israel aussieht
(00:52:04) Verabschiedung Stefan Millius
[Stefan Millius im Gespräch mit Hans Peter Klein und Pierre Heumann sowie Bildungsnachrichten von Christina Rüdiger]Keinen Schüler enttäuschen, das Niveau senken und allen Bestnoten geben: Diese Entwicklung in Deutschland kritisiert der Didaktiker und Bildungsforscher Hans Peter Klein, der von einer „Abi-Inflation“ und einem „Discount-Abitur“ spricht. Nahost-Korrespondent Pierre Heumann stellt das Schulsystem in Israel vor, das sich in vielem von unserem unterscheidet. Außerdem: Nachrichten aus der Welt der Bildung. Hans Peter Klein: Wie das Abitur abgewertet wirdPierre Heumann: Wie das Schulsystem in Israel aussiehtBildungsnachrichten von Christina Rüdiger00:00 Moderation Stefan Millius02:09 Hans Peter Klein: Wie das Abitur abgewertet wird24:28 Bildungsnachrichten von Christina Rüdiger31:52 Pierre Heumann: Wie das Schulsystem in Israel aussieht52:04 Verabschiedung Stefan Millius
(00:00:00) Moderation Klaus Rüdiger
(00:02:13) Sabine Beppler-Spahl: Die außergewöhnliche Michaela Community School in London
(00:24:04) Sascha Frick: Die Kunstperformance „Alles unter den Teppich kehren“
(00:44:58) „Schule früher“ mit Christine Krehl
(00:51:16) Verabschiedung Klaus Rüdiger
[Klaus Rüdiger mit Sabine Beppler-Spahl, Klaus Rüdiger mit Sascha Frick, Schule früher mit Christine Krehl]Seit zehn Jahren übertrumpft die Michaela Community School in London den nationalen Durchschnitt mit Bestnoten in den Abschlussprüfungen. Die Schule von Katharine Birbalsingh ist bei den sozial benachteiligten Schülern besonders beliebt. Wieso, erklärt unsere England-Korrespondentin Sabine Beppler-Spahl. „Alles unter den Teppich kehren“: Das war das Motto einer Kunstperformance der „Pädagogen für Menschenrechte“. Was dort zu sehen war, schildert das Vorstandsmitglied Sascha Frick. Außerdem eine weitere Folge aus der Reihe „Schule früher“.
[Verena Strauß im Gespräch mit Florian Pfaff und Caroline Theiss; „Schule früher“] Schüler über die Schrecken des Krieges aufzuklären, versucht Florian Pfaff, Bundeswehrmajor a. D., indem er in die Schulen geht. Die Dozentin Caroline Theiss sagt, wir müssen Kindern und Eltern wieder mehr zumuten. Dazu gehöre auch eine große Frustrationstoleranz. Die bedürfnisorientierte Erziehung schwäche stattdessen die Kinder. Und Sie hören eine weitere Ausgabe unserer Serie „Schule früher“.
[Klaus Rüdiger mit Steffen Pauli und mit Huldrych Thomann, Bildungsnachrichten von Christina Rüdiger]Sie sind hochmotiviert und gleichzeitig hochgradig belastet. Sie tragen die gesamte Verantwortung und unterliegen einer hohen Kadenz an Reformprojekten. Zwei Schulleiter berichten: Ein Realschulrektor bräuchte mehr Personal und Zeit, um seine Schüler auf einen gelingenden Berufseinstieg vorzubereiten. Und ein ehemaliger Gymnasialrektor spricht über sein Engagement, die Bildungsqualität Schweizer Gymnasien zu erhalten.
„Lesen, Verstehen und Schreiben – es ist eine Katastrophe“, sagt Jonas Schreiber, Realschullehrer aus Bayern. Im Interview berichtet er, dass grundlegende Eigenschaften wie Leistungsbereitschaft, Verlässlichkeit und Interesse bei den Schülern zunehmend schwinden. Hier müsse schnell etwas getan werden. Dringenden Handlungsbedarf sieht auch Dr. Kurosch Yazdi-Zorn, Leiter einer Suchtklinik in Linz. Mit ihm sprachen wir über die verschiedenen Süchte von Jugendlichen. Zudem gibt es eine neue Ausgabe der Bildungsnachrichten.
Der Zustand des Schulsystems im deutschsprachigen Raum ist besorgniserregend. Es fehlt an Basiskenntnissen in fast allen Bereichen, vom sozialen Umgang untereinander bis zum Lesen, Schreiben oder Rechnen. Der Wiener Mittelschuldirektor Christian Klar sieht darin eine Gefahr für die Zukunft der Kinder. Vergleichend schauen wir nach Japan, wo es derartige Probleme nicht gibt. Über das japanische Schulsystem berichtet der Japanologe Kevin Capito. Sie hören außerdem eine neue Ausgabe der Bildungsnachrichten.
Digitalisierung galt lange Zeit als bildungspolitisches Heilsversprechen. Doch inzwischen vollziehen immer mehr Länder eine Rückkehr zu analogen Unterrichtsformen. Wir sprachen mit der Sonderpädagogin und Diplom-Politologin Magda von Garrel über die Gefahren der Digitalisierung für unsere Kinder. Immer mehr Schüler können nicht mehr gut lesen und schreiben. Mit der Lehrerin Gesa Westphal sprachen wir über überbordende Legasthenie-Diagnosen, Rechtschreibprobleme und mögliche Lösungen. Und außerdem eine weitere Folge von „Schule früher“.
Schon 2018 warnte die Wiener Lehrerin Susanne Wiesinger in einem Buch vor unhaltbaren Zuständen an Brennpunktschulen, inzwischen hat sich die Lage weiter verschärft. Im Gespräch sagt sie, wie die Politik reagieren sollte auf die Auswirkungen der Migration auf das Bildungssystem. Das Frühfranzösisch in der Schweiz scheint ein misslungenes Experiment zu sein. Warum es schiefgehen musste und wie sich der Schaden reparieren lässt, erklärt der Lehrer und Bildungspolitiker Alain Pichard.
Die Schulkultur zwischen Eltern, Lehrern und Schülern ist in Paraguay auf Respekt und Kooperation ausgerichtet. Mobbing gibt es dort nicht, wie die Journalistin Michaela Zimmermann berichtet. Gleichzeitig leidet das Bildungssystem dort unter Korruption und chronischer Unterfinanzierung. Und Till Kinzel empfiehlt den Schulen bei uns, den Blick auf das pädagogisch Bewährte zu richten und sich nicht in endlosen Strukturdiskussionen zu verlieren.
Lehrkräfte, die in der Corona-Zeit nicht brav mitmachten, hatten ein schweres Leben. Sie wurden von Kollegen geschnitten und von Direktoren gemaßregelt. Davon berichten kann Inge Müller-Dassau, früher Lehrerin an einem Gymnasium in Schleswig-Holstein. Im Gespräch schildert sie ihre Erfahrungen. Ludwig Muxel, der einstige Bürgermeister von Lech in Vorarlberg, war eine der treibenden Kräfte bei der Gründung des Vereins Philosophicum Lech, der Jahr für Jahr spannende Themen rund um wichtige Fragen in den Tourismusort bringt. Mehr über seine Mission und die letzte Austragung im Interview. Außerdem in der Sendung: Aktuelles über die Welt der Bildung.
[Kerstin Kramer mit Michael Hageböck und mit Silvia Dresti, Schule früher mit Andreas Peter]Marode Schulgebäude, Lehrermangel, überfüllte Klassen und vor allem ein fehlender familiärer Rückhalt. Mit dem ehemaligen Realschuldirektor Michael Hageböck sprechen wir über die Hintergründe und Auswege. Die Schweizer Lehrerin Silvia Dresti unterrichtet mit Begeisterung Französisch und Italienisch. Im Interview erklärt sie uns, wie sie ihre Schüler motiviert und warum Sprachenlernen so wichtig ist. Außerdem eine weitere Folge aus der Reihe „Schule früher“.
In Zeiten der Bildungsmisere sollten sich Eltern bewusst mit Fragen der Schulwahl und den aktuellen Schwachstellen unserer Bildungssysteme beschäftigen. Deshalb spricht Klaus Rüdiger mit dem Wiener Bildungsexperten und Publizisten Dr. Andreas Salcher über konkrete Tipps für Eltern. Um junge Menschen vor zukünftigem Maskentragen, Zwangstests oder Impfzwang zu bewahren, wurde im Schweizer Kanton Appenzell Ausserrhoden eine Volksinitiative lanciert. Zwei Mitgliedern des Initiativkomitees erklären die Entstehungsgeschichte und blicken auf die Erfolgsaussichten ihres Engagements.
In Deutschland wirbt die Bundeswehr in Schulen intensiv für den Dienst an der Waffe. Selbst die Kleinsten werden in Kindersendungen auf den Krieg vorbereitet, berichtet uns Philipp Erdmann, Mitglied des Bundesvorstands des BSW-Jugendbündnisses. In Wien sind migrantische Schüler bereits weit in der Überzahl. Was das für die Bildung der Kinder und die Zukunft des Schulalltags bedeutet, besprechen wir mit dem Mittelschuldirektor Christian Klar. Außerdem eine neue Ausgabe der Bildungsnachrichten.
Keinen Schüler enttäuschen, das Niveau senken und allen Bestnoten geben: Diese Entwicklung in Deutschland kritisiert der Didaktiker und Bildungsforscher Hans Peter Klein, der von einer „Abi-Inflation“ und einem „Discount-Abitur“ spricht. Nahost-Korrespondent Pierre Heumann stellt das Schulsystem in Israel vor, das sich in vielem von unserem unterscheidet. Außerdem: Nachrichten aus der Welt der Bildung.
Viele Frankfurter Kinder verbringen ihre ganze Schulzeit in Containern. Wie sich die maroden Schulbauten auf Schüler und Lehrer auswirken, berichtet der Frankfurter Journalist Thomas Punzmann. Willkommensklassen oder sofortige Integration in Regelklassen? Über das richtige Konzept der sprachlichen Integration spricht der ehemalige Gymnasiallehrer Rainer Werner. Außerdem Nachrichten aus der Welt der Bildung.
Mit einem Positionspapier aus fünfzehn Punkten will das Lehrernetzwerk Schweiz die Volksschule stärken und zielt dabei auch auf heiße Eisen im Bildungssystem. Geschäftsleiter Daniel Wahl stellt die wichtigsten Forderungen vor. Der Schulalltag in Spanien, aber auch pädagogische Strukturen und Konzepte, unterscheiden sich stark von unseren. Die ehemalige Lehrerin Christiana Scharfenberg schildert den Schulalltag in ihrer neuen Heimat Spanien. Außerdem: Nachrichten aus der Welt der Bildung.
[Klaus Rüdiger mit Sabine Beppler-Spahl, Klaus Rüdiger mit Sascha Frick, Schule früher mit Christine Krehl] Seit zehn Jahren übertrumpft die Michaela Community School in London den nationalen Durchschnitt mit Bestnoten in den Abschlussprüfungen. Die Schule von Katharine Birbalsingh ist bei den sozial benachteiligten Schülern besonders beliebt. Wieso, erklärt unsere England-Korrespondentin Sabine Beppler-Spahl. „Alles unter den Teppich kehren“: Das war das Motto einer Kunstperformance der „Pädagogen für Menschenrechte“. Was dort zu sehen war, schildert das Vorstandsmitglied Sascha Frick. Außerdem eine weitere Folge aus der Reihe „Schule früher“.




