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Ist das normal?

Author: DIE ZEIT

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Wie lieben Menschen heute? Was brauchen glückliche Beziehungen? Und guter Sex? Die Ärztin und Therapeutin Melanie Büttner und der Wissenschaftsjournalist Sven Stockrahm sprechen über alles, was Körper und Psyche guttut. Und über das, was uns verletzt, aber auch verbindet. Ohne Scham, mit Tipps für die eigene Entwicklung und ganz viel Nähe. Immer montags, alle zwei Wochen – mit spannenden Gästinnen und Gästen.
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206 Episodes
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Anna Ewald würde gerne ein Wort aus unserem Wortschatz streichen: Entschuldigung. Denn oft sei es nur Teil eines hohlen Rituals, bei dem das, was wirklich passiert sei, weder gesehen noch gehört werde, sagt die Psychologin, Paar- und Sexualtherapeutin. Wer nur "Sorry" sagt, will meist schnell die Schuld loswerden, statt echte Verantwortung zu übernehmen. Das kennen wir alle. Hauptsache, alles ist wieder gut. Das repariere nichts, erklärt Anna den Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm. Ohne Verhaltensänderung gehe es nicht. "Konflikte sind kein Scheitern", sagt Anna, "sondern der wichtigste Türöffner für wahrhaftige Verbindung." Niemand könne uns triggern, denn wunde Punkte sind schon vorher da. Wichtig sei es, Auseinandersetzungen in Beziehungen besprechbar zu machen, ohne auszurasten. Wie das geht, verrät Anna in dieser Folge, und sie bringt drei einfache Formeln mit, die helfen, Verletzungen zu kurieren, statt nur zu versorgen. Denn all unsere Wunden sind in Beziehung mit einem anderen Menschen entstanden. Deshalb können sie auch nur in Beziehung heilen. Mehr zu unserer Gästin - Die Psychologin Anna Ewald arbeitet als Einzel-, Paar- und Sexualtherapeutin in Berlin. In ihrem Podcast "Liebe. Sex. Beziehung – Der Therapie-Podcast" spricht sie unter anderem darüber, wie es gelingt, alte Verletzungen zu heilen, tiefere Verbindung aufzubauen und Beziehungen zu gestalten. Auf Instagram findet ihr sie unter annaewald.therapie. Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema - "Streit über Haushalt ist großartig, weil Paare daran wachsen müssen" - "Ich kann nur in einer Beziehung bleiben, wenn ich sie nicht brauche" - "Glück in einer Beziehung? Merkt man am Glow" Alle Folgen vom Sex- und Beziehungspodcast auch auf www.zeit.de/istdasnormal. Kennst du unser Buch? "Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst" Folge den Hosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-Ressortleiter Wissenschaft, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Stress ist der Lustkiller Nummer eins, heißt es oft. Wenn Mental Load und echte Erschöpfung etwa durch Arbeit, Haushalt und Erziehung zusammenkommen, lässt oft die Energie in der Beziehung nach. Völlig normal. Nur versteckt sich hinter fehlender Nähe und Lust auch das, was Paare glauben, was gerecht ist und vor allem, wer für wen sorgt. Nicht nur emotional, sondern auch sexuell. Was Frauen und Männer vermeintlich wollen und zu leisten haben, sei noch immer bei vielen fest in bestimmten Rollenbildern verankert, sagt Julia Henchen. "Das ist nicht naturgegeben, das ist gelernt." Lustlosigkeit sei selten ein "Du bist mir nicht wichtig", sondern habe oft strukturelle, gar politische Gründe. Mit den Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm spricht Julia über falsche und unausgesprochene Erwartungen, die viele Paare unter Druck setzen und auseinandertreiben. Und weshalb gerade viele heterosexuelle Paarbeziehungen längst nicht so emanzipiert sind, wie wir es uns gerne erzählen. Mehr zu unserer Gästin - Julia Henchen berät Paare und Einzelpersonen in allen Fragen rund um Beziehung und Sexualität. In ihrem Podcast Kopf aus – Lust an spricht sie vor allem über Lustlosigkeit und deren Hintergründe, ebenso wie in ihrem gleichnamigen Buch dazu. 2026 erscheint unter dem Titel Macht, Lust und Begehren ihr aktuelles Buch. Mehr zu Julia gibt es auf ihrer Website. - In dieser Folge erwähnen wir eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ipsos zum Weltfrauentag 2026, wonach sich traditionelle Rollenbilder gerade unter jungen Menschen wieder verstärken könnten. Alle Folgen vom Sex- und Beziehungspodcast auch auf www.zeit.de/istdasnormal. Kennst du unser Buch? "Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst" Folge den Hosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-Ressortleiter Wissenschaft, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Was muss ich liefern, damit es gut war? Von Rough Sex bis "Ass-to-mouth": Heute sei vieles normal beim Sex, was manch ältere Menschen für pervers halten, sagt Sonja Bröning. Und gleichzeitig gilt: "Sex ist oft nicht lustbetont, sondern skriptbetont", sagt Johanna Degen. Die beiden Therapeutinnen und Wissenschaftlerinnen sprechen darüber, wie Pornos, Memes und Dating-Apps verschieben, wie Sex zu sein hat – und warum Konsens in der Realität oft scheitert. Ein klares Nein sei oft der Beginn der Verhandlung, ob das Gegenüber nicht doch überzeugt werden kann, bestimmte Praktiken mitzumachen, erzählt Johanna den beiden Podcast-Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm. "Mich hat berührt, wie stark auseinanderfallen kann, was Leute innerlich wahrnehmen und was sie letztlich tun", berichtet Sonja aus ihren Forschungsergebnissen. "Natürlich wissen schon Jugendliche, dass Pornos keine Dokus sind und Influencer keine echten Freunde", sagt Johanna. Das ändere aber nichts daran, dass Menschen emotional abhängig werden oder das Gehirn denke, so gehe Sex. Darin liegt am Ende aber auch eine Chance: Viele müssten sich trauen, stärker danach zu handeln, was sie bereits wissen, was ihnen gutttue. Mehr zu unseren Gästinnen und Links zu Studien - Sonja Bröning ist Professorin für Entwicklungspsychologie an der Medical School Hamburg und forscht zu Beziehungen und Sexualität. Zugleich arbeitet sie als systemische Paar- und Sexualtherapeutin in eigener Praxis. Mehr zu ihrer Arbeit erfahrt ihr auf ihrer Website und auf Instagram. - Johanna Degen ist Sozialpsychologin, Sexual- und Paartherapeutin und Wissenschaftlerin unter anderem an der Europa-Universität Flensburg. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit Online-Dating, Parasozialität und Sexualität. Mehr zu ihr erfahrt ihr auch auf Instagram. - In dieser Folge sprechen wir neben teils unveröffentlichten Forschungsergebnissen von Johanna Degen und Sonja Bröning auch Ergebnisse der aktuellen Jugendsexualitätsstudie. - Einige ausgewählte wissenschaftliche Quellen zu Rough Sex und seiner Verbreitung: Perspectives on Sexual and Reproductive Health: Döring et al., 2024, Arch Sex Behav: Herbenick et al., 2021 und Journal of Sex Research: Gavey & Brewster, 2025. Zur Frage, welche Rolle Konsens beim Aushandeln von gewissen Praktiken spielt und wie diese erlebt werden: Sexuality Research and Social Policy: Herbenick et al., 2024. Und zur Frage der Bedeutung von Rough Sex über Geschlechter- und Identitätsgrenzen hinweg: Journal of Sex and Marital Therapy: Valdivia et al., 2022. Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema - "Die Gefühle, die wir mit Influencern erleben, sind echt" - "Sexuell exklusiv zu sein, ist nicht, was unsere Beziehung ausmacht" Alle Folgen vom Sex- und Beziehungspodcast auch auf www.zeit.de/istdasnormal. Kennst du unser Buch? "Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst" Folge den Hosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-Ressortleiter Wissen Online, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Noch mehr "Ist das normal?": Ab sofort erscheinen regelmäßig Bonusfolgen, in denen Melanie Büttner und Sven Stockrahm auch deine Fragen zu Liebe, Sex und Beziehungen besprechen. Schreibt uns dazu gerne an istdasnormal@zeit.de. Ansonsten gibt es einen noch persönlicheren Blick hinter die Kulissen und wir sprechen über alles, was uns und euch gerade bewegt. Zu hören sind diese zusätzlichen Folgen unter www.zeit.de/istdasnormal, auf Apple Podcasts und auf Spotify, exklusiv mit einem Podcast- oder Digitalabo der ZEIT. Mit einem Abo könnt ihr zudem das komplette Archiv von "Ist das normal?" hören, bekommt weitere Bonusfolgen etwa von "ZEIT Verbrechen" oder "Woher weißt du das?" sowie Zugriff auf unsere Dokupodcasts wie "Irma. Das Kind aus Srebrenica" oder "Friedrich Merz: Sein langer Weg zur Macht". Ein kostenloses digitales Probeabo der ZEIT könnt ihr hier abschließen. Das Podcast-Abo kostet nur 4,99 Euro im Monat und kann hier gratis getestet werden. Wenn ihr bereits ein Abo habt, könnt ihr es mit Apple Podcasts oder Spotify verbinden. Wie das geht, lest ihr hier. Auch wenn ihr kein Abo abschließt, hört ihr in Zukunft wie gewohnt montags alle zwei Wochen die neuen Folgen "Ist das normal?" kostenlos über euren Podcast-Feed. Mit allen weiteren Fragen zum Abo wendet euch gerne an kontakt@zeit.de. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Wir geben euch die Chance, euch als Paar im Juli 2024 von zwei der angesehensten Therapeutinnen Deutschlands beraten zu lassen. Wählt euer Thema: 1. Ihr spielt mit dem Gedanken, eure Beziehung zu öffnen und fragt euch, wie? Was ihr gewinnen könntet und was vielleicht schwerfällt? Dann bewerbt euch um eine kostenlose Sitzung mit Sonja Bröning. Die Entwicklungspsychologin sowie systemische Paar- und Sexualtherapeutin berät Menschen genau zu diesen Fragen. Alle Details, mehr zu Sonja und einen Fragebogen, um euch zu bewerben, findet ihr unter www.zeit.de/offenebeziehung 2. Irgendwie knirscht es, ihr sucht einen Umgang mit Eifersucht, seid zu unterschiedlich oder lebt euch auseinander? Wenn ihr den ständigen Streit und Frust satthabt und etwas für eure Beziehung tun wollt, dann bewerbt euch um eine kostenlose Sitzung mit Berit Brockhausen. Berit ist Psychologin und psychologische Psychotherapeutin und berät seit mehr als 30 Jahren Paare in der Krise. Alle Details, mehr zu Berit und einen Fragebogen, um euch zu bewerben, findet ihr unter www.zeit.de/konflikte Sexpodcastfolgen zum Thema Wir haben bereits einmal ein Paar zur Therapie begleitet, daraus sind zwei Folgen entstanden: - Was in einer Paartherapie wirklich passiert - "Zu hoffen, der andere ändert sich, ist bequem – und nutzlos" Wichtige Hinweise zur Teilnahme - Die Zeit mit Sonja Bröning und Berit Brockhausen stellen wir euch kostenlos zur Verfügung. Der Termin ist unverbindlich, einmalig und freiwillig und es entsteht daraus kein Anspruch auf weitere Sitzungen. Gleichzeitig sichert ihr uns zu, dass wir eure Sitzung aufnehmen und die Aufzeichnung nutzen dürfen. Wir können auf eure realen Namen und weitere personenbezogene Informationen in der Veröffentlichung verzichten. Die Details zur Anonymisierung besprechen wir mit euch, sobald ihr es in die engere Auswahl schafft. Bitte beachtet, dass ZEIT ONLINE keine Kosten für Anreise sowie Unterkunft und Übernachtung in Berlin übernimmt. Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast. Kennst du unser Buch? "Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst" Folge den Sexpodcasthosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-ONLINE-Ressortleiter Wissen, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
"Manche Paare vergessen, dass Beziehung eine freiwillige Veranstaltung ist", sagen Birgitt Hölzel und Stefan Ruzas. Sie sind seit mehr als 30 Jahren ein Paar, beide Therapeuten und beraten gemeinsam andere Paare als Liebling + Schatz. Für sie sind glückliche Beziehungen kein Zufall, aber sie halten auch nicht durch gelegentliche Wellnesswochenenden zu zweit oder den Restaurantbesuch um die Ecke. Wer etwas für sich und seine Beziehung tun will, soll spielen, erzählen beide den Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm. In dieser Folge sprechen sie über ihre eigenen Glückstipps und weshalb sie Paaren Mikroabenteuer verschreiben, Einladungen zu spielerischen Paarerfahrungen – je verrückter und ungewohnter, desto besser. Mehr zu unseren Gäst:innen und weitere Infos - Gemeinsam beraten die systemischen Paartherapeut:innen Birgitt Hölzel und Stefan Ruzas als Paar andere Paare und leiten die Münchner Praxis Liebling + Schatz. Im Podcast "Auf der Paar-Ebene" sprechen sie mit dem Journalisten Jan Tussing zudem über Liebe, Sex, Partnerschaft und Krisen. Ihr Buch "Höchste Paarungszeit" ist ein Ratgeber für Eltern für mehr Zeit zu zweit im Alltag. Mehr zu den beiden gibt es auf ihrer Website und auf Instagram. - Der Psychologe Kay Brauer von der Uni Halle-Wittenberg erforscht, wie gut sich Verspieltheit im Erwachsenenalter auswirken kann – auch im Kontext von Beziehungen ("Journal of Research in Personality": Brauer & Proyer, 2018). Mit weiteren Forschern hat er Hinweise darauf entdeckt, dass sich Verspieltheit auch wieder neu lernen und trainieren lässt ("Apllied Psychology: Health and Well-Being": Proyer et al., 2020). - Auch die Psychotherapeutin Esther Perel, eine der erfolgreichsten Beziehungsexpert:innen, rät zu mehr Verspieltheit in Liebe und Partnerschaft. Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast. Kennst du unser Buch? "Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst" Folge den Sexpodcasthosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-ONLINE-Ressortleiter Wissen, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Niemand werde von ihm sofort rektal untersucht, sagt der Urologe und Androloge Daniel Schlager. Mit solchen und anderen Mythen im Kopf kämen Männer oft zu ihm in die Praxis – und mit viel Scham. Was erwartet sie wirklich beim Männerarzt? Erst mal ein Gespräch, sagt Daniel. Im Podcast erklärt er den Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm, warum der Urologe nicht das Pendant zum Gynäkologen ist, sondern der Androloge oder die Andrologin. Und mit welchen Themen man sich an ihn wenden kann, etwa wenn es Probleme in der Sexualität oder mit der Lust gibt. Wir sprechen übers Zu-früh-Kommen und das Hormon Testosteron, das häufiger unverschrieben für Muskelaufbau und Libido eingenommen wird – "gefährlich und niemals zu empfehlen", sagt Daniel. Weitere Themen seiner Patienten:innen: Kinderwunsch und Vorsorgeuntersuchungen. Wir klären, ab wann Männer beim Urologen vorbeischauen sollten, und warum sie besser heute als morgen mit dem Rauchen aufhören sollten. Mehr zu unserem Gast und weitere Infos - Daniel Schlager ist Urologe mit dem Spezialgebiet Andrologie und arbeitet in privater Praxis in der Villa Kuenzer in Freiburg. Zuvor leitete er die Andrologie als Oberarzt am Uniklinikum Freiburg. - Etwa jeder siebte Mann kennt Erektionsprobleme und Phasen, in denen er nur noch wenig oder sogar gar keine Lust mehr auf Sex hat (Deutsches Ärzteblatt: Briken et al., 2020) - Auch für queere Menschen und insbesondere trans Personen können Androlog:innen hilfreiche Ansprechpartner:innen sein. Queermed Deutschland bietet ein Verzeichnis queerfreundlicher medizinischer Fachpersonen. Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema - "Männer denken oft: Ich bin der einzige Idiot, der es nicht hinkriegt" - "Es geht um den Menschen, der am Penis dranhängt" - "Männern fehlt die Bühne, um über Unsicherheit und Druck zu sprechen" Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast. Kennst du unser Buch? "Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst" Folge den Sexpodcasthosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-ONLINE-Ressortleiter Wissen, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Belästigt, erpresst, getäuscht und sogar vergewaltigt: Kinder und Jugendliche erleben diverse Formen von Übergriffen und sexuellem Missbrauch – auch von Gleichaltrigen. Mehr denn je beginnt die Kontaktaufnahme online. Jedes dritte Mädchen und jeder dritte Junge in Deutschland wurde im Netz schon einmal sexuell belästigt. "Täterinnen und Täter haben verstanden: Der digitale Raum is the place to be, da muss ich sein", sagt die Psychologin und Leiterin des Vereins Innocence in Danger in Deutschland, Julia von Weiler. Mit den Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm spricht Julia nicht nur über die Strategien von Täterinnen und Tätern, sondern auch über die Zunahme an Missbrauchsdarstellungen im Netz und die Gründe dafür. Sie sagt, dass viele Kinder und Jugendliche schon gut aufgeklärt seien, aber vor allem Eltern Gefahren im Netz unterschätzen oder sie ihnen nicht bewusst sind.  Mehr zu unserer Gästin und weitere Infos - Die Psychologin Julia von Weiler leitet Innocence in Danger in Deutschland. Die internationale Non-Profit-Organisation setzt sich für den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt und Missbrauchsdarstellungen im Netz ein. - Jedes dritte Mädchen und jeder dritte Junge wurde im Netz schon einmal sexuell belästigt (Studienreihe Jugend, Information, Medien; 2023). - Aktuelle Daten zu sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Erwachsene sind in der Polizeilichen Kriminalstatistik des Bundeskriminalamtes erfasst. - Die britische Internet Watch Foundation veröffentlicht regelmäßig Daten zu sexuellem Kindesmissbrauch, unter anderem zu selbst generierten Missbrauchsdarstellungen (IWF, #BehindtheScreens, Annual Report 2022) - Jugendliche in Deutschland erfahren sexuelle Gewalt häufiger außerhalb der eigenen Familie, zeigt die Speak!-Studie im Auftrag des hessischen Kultusministeriums (Kurzbericht als PDF: Maschke & Stecher, 2016). - ZEIT-ONLINE-Redakteurin Sara Tomšić hat in ihrem Artikel Sie 12, er 22. Der Altersunterschied sei kein Problem, schrieb er den Fall eines Anfang 20-jährigen YouTubers recherchiert, der jahrelang Kinder sexuell missbraucht haben soll. In Kontakt kam er mit seinen Opfern über die Community eines harmlosen Onlinespiels. Hilfsangebote und Unterstützung - Das Projekt #UNDDU? von Innocence in Danger richtet sich gegen sexuelle Gewalt unter Jugendlichen und bietet Informationen für Jugendliche, Eltern und Fachkräfte. - Welche Games sind für Kinder geeignet, ab wann und welche nicht? Der Spieleratgeber NRW bewertet Spiele nach pädagogischen Kriterien. - Auf klicksafe.de gibt es Hinweise und Angebote, wie sich Kinder und Jugendliche besser vor Cybermobbing, Hatespeech und Gewaltdarstellungen schützen können. - Unter medien-kindersicher.de finden Eltern Informationen und Hilfe, wie sie etwa Smartphones oder Tablets, aber auch Dienste und Apps für ihre Kinder so einstellen, dass sie sicher im Netz unterwegs sind. - Auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) finden sich viele Informationen, etwa zur Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch. - Das Hilfeportal sexueller Missbrauch bietet Hilfe für Betroffene von sexueller Gewalt in der Kindheit, ihre Angehörigen und andere Menschen, die sie unterstützen wollen. - Unter 0800 22 55 530 oder übers Internet können sich Menschen jederzeit auch anonym ans Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch wenden, wenn sie sich Sorgen um ein Kind machen oder von Übergriffen erfahren haben. - Das Präventionsnetzwerk Kein Täter werden bietet deutschlandweit ein kostenloses, anonymes und durch die Schweigepflicht geschütztes Behandlungsangebot für Menschen, die sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen und darunter leiden. Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema - "Zu wissen, was schön ist, schützt Kinder vor sexualisierter Gewalt" - "Ich dachte an männliche Täter, bis ich begriff: Es ist meine Mutter" Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast. Kennst du unser Buch? "Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst" Folge den Sexpodcasthosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-ONLINE-Ressortleiter Wissen, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
"Gesunde Beziehungen fühlen sich ab und zu langweilig an", sagt Stella Schultner. Das wollen viele nicht wahrhaben. Sie hilft Singles und Frauen, die sich fragen: Warum falle ich ständig auf die falschen Typen rein? Wieso sagt die Stimme im Kopf nach einem guten, aber nicht so aufregenden Date, sofort: Der Nächste, bitte? Oder auch: Warum glaube ich, dass die Beziehung zum Ex doch nicht so schlecht war? Ghosting, "breadcrumbing", Freundschaft plus oder gar nichts: Mit den Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm bespricht Stella, wie Menschen sich beim Dating oft selbst manipulieren, ohne es zu ahnen. Sie verrät nicht nur, woher das kommt. Sondern auch wie man es schafft, auf der Suche nach stabilen Beziehungen nicht von der einen in die nächste Enttäuschung zu stolpern. Mehr zu unserer Gästin und weitere Infos - Stella Schultner hat Psychologie studiert und arbeitet als Love- und Singlecoach. Sie berät vor allem Frauen in Liebes- und Beziehungsfragen. Zusätzlich gibt sie auf Instagram und in ihrem Podcast "IN LOVE" Tipps zu Dating und Partnerschaften. Weitere Sexpodcastfolge zum Thema - "Kluge, moderne, selbstbewusste Frauen kommen auf Dates selten gut an" - "Nach einer Trennung ist unser Hirn ein kleines, mieses ..." Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast. Kennst du unser Buch? "Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst" Folge den Sexpodcasthosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-ONLINE-Ressortleiter Wissen, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
"Die meisten kennen nur Horrorgeschichten über die Geburt", sagt die Mentaltrainerin Kristin Graf. "Viele assoziieren besonders Klinikgeburten heute automatisch mit Trauma und Gewalt", erzählt auch der ehemalige Chefarzt und Geburtscoach Wolf Lütje. Beide wollen das ändern. Was braucht es für eine gute Geburt ohne Angst, in der sich Schwangere weder ausgeliefert noch bevormundet fühlen?  Eine gute Vorbereitung, antworten Kristin und Wolf den Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm. Und die beginnt für Kristin mit Mentaltraining, wie es auch Hochleistungssportler bei Wettkämpfen nutzen. Nach zwei traumatischen Geburtserfahrungen änderte Kristin bei ihrem dritten Kind alles: Sie setzte die Tools ein, die sie als Mentaltrainerin seit Jahren nutzte. Mit Hypnose und Trance brachte sie ihr drittes Kind fast schmerzfrei zur Welt. Daraus entwickelte sie eine eigene Methode, mit der sie heute Tausende Schwangere unterstützt. Zugleich seien drei Faktoren für gute Geburtshilfe entscheidend, sagt Wolf: Das Gefühl der Gebärenden, eine gewisse Kontrolle zu bewahren, selbst wenn im Notfall die Geburt anders als erhofft verläuft, eine beständige Betreuung und die Beteiligung an Entscheidungen. Mehr zu unseren Gästen und weitere Infos - Kristin Graf hat eine Geburtsvorbereitungsmethode entwickelt, die medizinisches Wissen mit den Erfahrungen des Mentaltrainings verbindet: die friedliche Geburt. In Kursen online wie offline hat sie bereits mehr als 25.000 Schwangere begleitet. Mehr zu ihr und ihrer Methode erfahrt ihr auf die-friedliche-geburt.de, Instagram und im gleichnamigen Podcast. - Dr. Wolf Lütje ist Geburtscoach, Psychotherapeut und ehemaliger Chefarzt und seit 40 Jahren in der Geburtshilfe tätig. Im Laufe seiner Karriere hat er einen Erfahrungsschatz von mehr als 60.000 Geburten aufgebaut, die er zum Teil selbst begleitet hat. Er ist zudem Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Mehr zu ihm erfahrt ihr auf Instagram und www.geburts-coach.de. - Eine deutsche Studie (EJSP: Hoffmann et al., 2023) lieferte zuletzt Hinweise, dass Frauen, die die Geburt als einen natürlichen Prozess betrachten, weniger medizinische Unterstützung bei der Geburt benötigen und weniger Depressionen und posttraumatischen Stress entwickeln. - Es gibt einige ältere Studien, die Hinweise auf positive Geburtserfahrungen und Schmerzlinderung durch Hypnose aufzeigen, allerdings braucht es weitere Forschung. (British Journal of Anaesthesia: Cyna et al., 2004) - In dieser Folge wird das Buch "Jede Geburt ist einzigartig" der Hebamme Jana Friedrich erwähnt, die positive Geburtsgeschichten schildert. Außerdem verweist Wolf auf "Erzählende Affen: Mythen, Lügen, Utopien – wie Geschichten unser Leben bestimmen" von Samira El Ouassil und Friedemann Karig. - Im WDR-Kurzfilm "Wir kriegen ein Geschwisterchen" von 2020 wird kindgerecht und ausführlich über eine Hausgeburt und die Vorbereitung darauf berichtet. Weitere Sexpodcastfolge zum Thema - "Der schlimmste Satz zur Geburt: Hauptsache, alles ist gut gegangen" Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast. Kennst du unser Buch? "Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst" Folge den Sexpodcasthosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-ONLINE-Ressortleiter Wissen, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
"9 Wege eine Frau zu berühren, die sie verrückt machen": Was denkt ihr, wenn euch auf YouTube, Instagram oder TikTok Videos mit solchen Titeln in den Feed rutschen? Klingt nach Clickbait und vermutlich wenig Inhalt. Ganz anders ist es bei Gavin Sexton. Der Sexualcoach klärt vor allem Männer auf, die beim Sex unter Leistungsdruck und Versagensängsten leiden. Und offenbart, was dahintersteckt: meist falsche Vorstellungen von Sex und dem, was sich eine Partnerin oder ein Partner wünscht. "Es ist erschreckend, wie wenig bewusst Menschen ihr Denken, Fühlen und ihre Überzeugungen in der Sexualität sind", sagt Gavin. Gerade Männer definieren sich sehr stark über Sex, und ihnen sei oft nicht klar, dass sich die entscheidenden Elemente in der Sexualität nicht herbeikontrollieren lassen. Im Gespräch mit den Sexpodcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm erzählt Gavin, worauf es wirklich ankommt: Nähe, Emotionalität und sich fallen lassen. Die gute Nachricht: Jeder Mensch hat einen Zugang dazu, manchmal muss er nur freigeräumt werden. Mehr zu unserem Gast und weitere Infos - Gavin Sexton ist Sexualcoach, Autor und Gründer des Projekts lovebetter. Gemeinsam mit einem Team aus Sexualtherapeuten, Coaches und Psychologen verhilft er Männern zu einem erfüllteren Sex- und Liebesleben. Ihr findet ihn und seine Inhalte auch auf YouTube, TikTok und Instagram. - In der Folge werden aktuelle Studiendaten aus Deutschland zum Thema Leistungsdruck und Versagensängste beim Sex genannt. Sie stammen aus dem ersten deutschen Sex-Survey: Gesundheit und Sexualität in Deutschland (GeSiD). Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema - "Es geht um den Menschen, der am Penis dranhängt" - "Männern fehlt die Bühne, um über Unsicherheit und Druck zu sprechen" - "Ich will in einer Gesellschaft leben, wo kuschelnde Männer okay sind" Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast. Kennst du unser Buch? "Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst" Folge den Sexpodcasthosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-ONLINE-Ressortleiter Wissen, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Warum fehlt Biggi die Nähe und Wärme in ihrer Beziehung zu Ben? Und was steckt hinter Bens Lustlosigkeit? Im Sexpodcast sind wir ein zweites Mal dabei, wenn Paar- und Sexualtherapeut Ulrich Clement uns in eine echte Sitzung mitnimmt. Seine Klienten sind Ben und Biggi, beide Anfang vierzig, seit neun Jahren ein Paar. In der letzten Podcastfolge "Was in einer Paartherapie wirklich passiert" haben beide ihre Probleme geschildert, nun müssen sie sich fragen: Was möchte ich verändern, damit unsere Beziehung eine Zukunft hat? Gemeinsam mit Ulrich Clement besprechen die Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm in dieser Folge auch, welche Strategien der Therapeut in der Sitzung wählt und warum. All das zeigt, was Paare wie Ben und Biggi erwarten kann, die selbst über eine Therapie nachdenken. Mehr zu unseren Gästen - Alles zu unserem Gast, dem Sexualtherapeuten, Psychologen, Coach und Autor Ulrich Clement findet sich auf seiner Website www.ulclement.de. In der Serie und dem Online-Kurs "Life Lessons" hat Ulrich Clement seine Praxis geöffnet. Das Projekt zeigt, wie Sexualtherapie heute funktionieren kann. - Wir bedanken uns bei allen Paaren, die sich für diese Folge beworben haben, und ganz besonders Ben und Biggi, die mitgemacht haben. Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema - Was in einer Paartherapie wirklich passiert - "Viele Paare kämpfen gegen die Realität" Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast. Kennst du unser Buch? "Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst" Folgt den Sexpodcasthosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-ONLINE-Ressortleiter Wissen Sven Stockrahm auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Seit dem 15.1.2025 sind alle Folgen von "Ist das normal?", die vor dem 31.3.2021 erschienen sind, nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf ZEIT ONLINE, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo kannst du hier abschließen. Wie du dein Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbindest, liest du hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner findest du HIER. [ANZEIGE] Falls du uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchtest, teste jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Im Sexpodcast hören wir mit euch bei einer echten Paartherapie zu und erklären, wie eine Sitzung abläuft, was gefragt wird und warum. Unser Paar: Ben und Biggi, beide Anfang 40 und seit 9 Jahren zusammen. Ihr Problem: zu wenig Sex und Wärme in der Beziehung. Ihr Therapeut: Ulrich Clement, der die systemische Sexualtherapie in Deutschland entwickelt hat und bereits Hunderten von Paaren helfen konnte. In der ersten Sprechstunde geht es um Konflikte im Alltag, eine Beziehung aus der Vergangenheit und die Frage: Was könnte beim Sex besser laufen? Gemeinsam mit Ulrich Clement besprechen die Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm, worauf es in der Praxis wirklich ankommt und was Paare erwarten kann, die auch über eine Therapie nachdenken. Mehr zu unserem Gast - Alles zu unserem Gast, dem Sexualtherapeuten, Psychologen, Coach und Autor Ulrich Clement findet sich auf seiner Website www.ulclement.de. In der Serie und dem Online-Kurs "Life Lessons" hat Ulrich Clement seine Praxis geöffnet. Das Projekt zeigt, wie Sexualtherapie heute funktionieren kann. - Wir bedanken uns bei allen Paaren, die sich für diese Folge beworben haben und ganz besonders Ben und Biggi, die mitgemacht haben. Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema - "Der Killer beim Sex? Der Anspruch, Leidenschaft hält ewig" - "Viele Paare kämpfen gegen die Realität" - "Commitment wird im blödsten Fall als Bedürftigkeit gesehen" Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast. Kennst du unser Buch? "Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst" Folgt den Sexpodcasthosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-ONLINE-Ressortleiter Wissen Sven Stockrahm auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Seit dem 15.1.2025 sind alle Folgen von "Ist das normal?", die vor dem 31.3.2021 erschienen sind, nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf ZEIT ONLINE, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo kannst du hier abschließen. Wie du dein Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbindest, liest du hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner findest du HIER. [ANZEIGE] Falls du uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchtest, teste jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Sie ist sieben Jahre alt, als sie am liebsten gestorben wäre: "Der erste Schnitt war eine Explosion im Kopf", erzählt die Kulturmittlerin, Dolmetscherin und Menschenrechtlerin Fadumo Korn. "Ich wurde ausgeschlachtet, fiel ins Koma und wachte bei der Organisation meiner Beerdigung wieder auf." Mehr als 200 Millionen Frauen weltweit haben Ähnliches erlebt. Ihnen wurden die Klitoris oder Vulvalippen teilweise oder komplett amputiert, die Genitalien beschnitten, die Vagina zugenäht. Die weibliche Genitalverstümmelung, kurz FGM (englisch für: "female genital mutilation") wird in mehr als 30 Ländern weltweit praktiziert, vor allem in Afrika und Asien, aber es gibt auch Fälle in Deutschland. Darüber sprechen die Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm mit Fadumo Korn. Was ist das Ziel dieser brutalen Tradition, die nichts mit Religion zu tun hat? Welche lebenslangen Folgen hat sie auf Alltag und Sexualität? Fadumo Korn erklärt in dieser Folge, warum Ärzt:innen, Fachkräfte und Politiker:innen in Deutschland mit dem Leid und den Bedürfnissen der Zehntausenden Betroffenen im Land noch immer überfordert sind und was es braucht, um die Mädchen und Frauen zu schützen, die gefährdet sind, selbst verstümmelt zu werden. Mehr zu unserer Gästin und weitere Infos - Fadumo Korn ist Kulturmittlerin, Dolmetscherin, Autorin und Menschenrechtlerin. Sie kämpft seit Jahren gegen die weibliche Genitalverstümmlung (FGM), begleitet andere Betroffene und engagiert sich für eine Verbesserung der Versorgung. Sie hat den Verein Nala – Bildung statt Beschneidung gegründet und engagiert sich bei Donna Mobile, einer Gesundheits- und Beratungseinrichtung für Migrant:innen in München. Für ihre Arbeit und ihren Einsatz wurde sie mit der Bundesverdienstmedaille ausgezeichnet (PDF). - Unicef, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, zitiert Daten, wonach mindestens 200 Millionen Mädchen und Frauen eine Genitalverstümmelung hinter sich haben, zudem seien jedes Jahr weltweit vier Millionen gefährdet. Schätzungen der Menschenrechtsorganisation Terre des Femmes zufolge leben nicht nur Zehntausende betroffene Frauen und Mädchen in Deutschland, sondern auch mehr als 10.000, die gefährdet sein könnten, beschnitten zu werden, etwa bei Reisen ins Ausland. - In Deutschland steht die weibliche Genitalverstümmelung unter Strafe und ist als Menschenrechtsverletzung anerkannt. Eine kurze Übersicht zur rechtlichen und politischen Lage gibt es auf den Seiten der Bundeszentrale für politische Bildung. Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast. Kennst du unser Buch? "Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst" Folgt den Sexpodcasthosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-ONLINE-Ressortleiter Wissen, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Seit dem 15.1.2025 sind alle Folgen von "Ist das normal?", die vor dem 31.3.2021 erschienen sind, nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf ZEIT ONLINE, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo kannst du hier abschließen. Wie du dein Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbindest, liest du hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner findest du HIER. [ANZEIGE] Falls du uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchtest, teste jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Die Prävention von sexualisierter Gewalt fange im Kleinen an, sagt der Sexualpädagoge Carsten Müller. Gerade wenn es um Kinder gehe, seien GPS-Tracker für Grundschüler sowie Schutzkonzepte, die Ängste vor Fremden schüren oder nur darauf fokussieren, Nein sagen zu können, der falsche Weg. "Wenn wir nur Schutz denken, dann verhindern wir nicht nur potenzielle Gefahren, sondern auch Leben, Entwicklung und Erfahrung", sagt die Sexualpädagogin Stefanie Bohle. Der erste Kontakt mit Sexualität sollte ein positiver sein. Denn Grenzen erkennen Menschen vor allem dann, wenn sie ihre Gefühle benennen können, eine gute Körperwahrnehmung haben und wissen, was ihnen guttut. Und das beginnt im Kindesalter. Mit den Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm besprechen die beiden Sexualpädagogen, was es wirklich braucht, um sexualisierte Gewalt zu verhindern. Sie geben Tipps und Rat auch für konkrete Situationen und nicht nur für Eltern. Mehr zu unseren Gästen und weitere Infos - Carsten Müller ist Sozial- und Sexualpädagoge sowie ausgebildeter Sexual- und Paartherapeut und führt eine eigene Praxis in Duisburg. Auf spektrum.de schreibt er die Kolumne "Sex Matters". Zusammen mit der Autorin Sarah Siegl und der Illustratorin Emily Claire Völker hat er 2021 das Kinderbilderbuch "Von wegen Bienchen und Blümchen – Aufklärung, Gefühle und Körperwissen für Kinder ab 5" veröffentlicht. - Stefanie Bohle ist ebenfalls Sozial- und Sexualpädagogin, Fachtrainerin für Gewaltprävention sowie Kampfkunsttrainerin. Sie arbeitet ebenfalls in der Duisburger Praxis für Sexualität. - Aktuelle Daten zu sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Erwachsene sind in der Polizeilichen Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts erfasst. - Unter medien-kindersicher.de finden Eltern Informationen und Hilfe, wie sie etwa Smartphones oder Tablets, aber auch Dienste und Apps für ihre Kinder so einstellen, dass sie sicher im Netz unterwegs sind. - Auf klicksafe.de gibt es viele Hinweise und Angebote, wie sich Kinder und Jugendliche besser vor Cybermobbing, Hatespeech oder Gewaltdarstellungen schützen lassen. - Auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) finden sich viele Informationen, etwa zur Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch. - In dieser Folge empfiehlt Carsten Müller das Aufklärungsbuch "Sex in echt – Offene Antworten auf deine Fragen zu Liebe, Lust und Pubertät" von Nadine Beck, Rosa Schilling und Sandra Bayer. - Infos zu Sexualität und Aufklärung gibt es auch auf lilli.ch, einem Schweizer Onlineangebot für sexuelle Gesundheit. - Das Hilfeportal sexueller Missbrauch bietet Hilfe für Betroffene von sexueller Gewalt in der Kindheit, ihre Angehörigen und andere Menschen, die sie unterstützen wollen. Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema - "Kindern kann man nicht nur sagen: Sex ist, wenn zwei sich lieb haben" - "Es sind die sexuellen Inhalte, die Kinder am meisten verstören" - Mama, was ist ficken? Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast. Kennst du unser Buch? "Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst" Folgt den Sexpodcasthosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-ONLINE-Ressortleiter Wissen, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Seit dem 15.1.2025 sind alle Folgen von "Ist das normal?", die vor dem 31.3.2021 erschienen sind, nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf ZEIT ONLINE, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo kannst du hier abschließen. Wie du dein Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbindest, liest du hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner findest du HIER. [ANZEIGE] Falls du uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchtest, teste jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Liebe ist etwas Großartiges und macht gleichzeitig emotional abhängig. Was bin ich bereit für eine andere Person zu geben und was brauche ich selbst von meinem Lieblingsmenschen? Irgendwann kommt in jeder Beziehung der Punkt, wo das nicht mehr zusammenpasst. "Die Illusion, wie die Liebe sein wird, hat eine Mindesthaltbarkeitsdauer", sagt die Psychologin und Paartherapeutin Berit Brockhausen. Dabei wüssten viele Paare, was eine gute Beziehung ausmache, dass Vorwürfe nicht helfen, Nähe wichtig ist und Kommunikation. "Es hapert nicht am Verstehen", sagt Berit im Gespräch mit den Sexpodcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm: "Es hapert am Können und am nicht Wollen." Streit sei oft einfacher als die Erkenntnis, dass ich bestimmte Dinge vom anderen nicht bekommen werde, egal, wie sehr ich sie mir wünsche. "Wenn ich es gut mit ihnen meine, kann ich Paaren diesen Schmerz nicht ersparen", sagt Berit. Denn dann geht es um den Kern, wie es Menschen gelingt, miteinander glücklich zu bleiben. Mehr zu unserer Gästin und weitere Infos - Die Psychologin und psychologische Psychotherapeutin Berit Brockhausen berät seit mehr als 30 Jahren Paare in der Krise. Mehr zu ihrer Arbeit, ihren Büchern und ihrem therapeutischen Hintergrund gibt es auf ihrer Facebookseite sowie auf ihrer Webseite partnerschaftsberatung.de. - Berit ist Teil von Desafinado, dem Berliner Büro für Paartherapie und Paarberatung. Dort arbeitet das Team inspiriert vom Ansatz des 2020 verstorbenen Psychologen und Arzt David Schnarch, einem der Pioniere der Sexualtherapie. 2023 hat Berit das Institut für Differenzierungsbasiertes Arbeiten gegründet, an dem Paartherapeutinnen und -therapeuten ausgebildet werden. Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema - "Commitment wird im blödsten Fall als Bedürftigkeit gesehen" - "In einer Beziehung braucht es auch emotionale Selbstbefriedigung" - "Es geht nie um die blöde Sachebene, sondern immer um Gefühle" Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast. Kennst du unser Buch? Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst Folgt den Sexpodcasthosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-ONLINE-Ressortleiter Wissen, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @melaniebuettner1 und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Seit dem 15.1.2025 sind alle Folgen von "Ist das normal?", die vor dem 31.3.2021 erschienen sind, nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf ZEIT ONLINE, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo kannst du hier abschließen. Wie du dein Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbindest, liest du hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner findest du HIER. [ANZEIGE] Falls du uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchtest, teste jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Verhütung ist weltweit immer noch Frauensache. "Seit 50 Jahren heißt es, eine Art Pille für den Mann stünde kurz vor dem Durchbruch", sagt die Autorin, Podcasterin und Aktivistin Franka Frei. "Aber es ist nichts passiert." Woran liegt das? Geht es um Verhütung, gehe es eben nicht nur um Sex, Geld und Macht, sondern auch darum, wer das Sagen hat über unsere Fortpflanzung. Dabei gibt es außer dem Kondom für Männer nicht nur die Alternative, sich sterilisieren zu lassen. "Der Ansatz, mit Körperwärme zu verhüten, könnte für Menschen mit Penis und Hoden viel Potenzial haben", sagt Franka, die über die noch wenig bekannte Verhütungsmethode aufklärt und sie in Form eines Rings mitgebracht hat. Mit den Podcasthosts Sven Stockrahm und Melanie Büttner macht Franka auch einen Abstecher in die Geschichte der Verhütung, ihre gesellschaftliche und politische Dimension. Während für Frauen in den vergangenen Jahrzehnten neben Dutzenden Pillen auch zahlreiche Implantate, Ringe, Stäbchen, Spiralen, Kappen und Spritzen entwickelt wurden, gibt es diese Vielfalt nicht für Männer. Ein großes Problem dabei: Vieles greift direkt in den Körper ein und verändert den Hormonhaushalt. Was wird Frauen zugemutet, was wird Männern erspart? Eine Folge zu mehr kontrazeptive Gerechtigkeit, über die Franka auch sagt: "Es ist auch ein Eingriff in die Menschenrechte von Männern, dass ihnen Möglichkeiten zur Verhütung verwehrt bleiben, die es längst geben könnte oder schon gibt." Mehr zu unserer Gästin und weitere Infos - Franka Frei ist Autorin, Journalistin, Podcasterin (Tabufrei, finanziert vom Hygieneartikelhersteller Essity) und Aktivistin. Mehr zu ihr findet sich auf ihrer Website. - 2023 ist Frankas Buch Überfällig – Warum Verhütung auch Männersache ist erschienen. Auf ihrem Instagram-Kanal @frankafrei klärt sie zum Thema auf und zeigt unter anderem Bilder und Videos zum Thema thermische Verhütung für Männer und Menschen mit Penis und Hoden. - Mehr Hintergrund zur Verhütung ohne Hormone beim Mann bietet dieser Artikel aus dem Ärzteblatt. Und weitere Infos zum in der Folge erwähnten Andro-Switch. - Womit verhüten Erwachsene derzeit vor allem? Dazu gibt es Daten von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (Verhütungsverhalten Erwachsener, 2018) und Erhebungen für junge Erwachsene (Journal of Health Monitoring: Hintzpeter et al., 2022). Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema - "Die Pille wird viel zu oft als alternativlos diskutiert" Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast. Kennst du unser Buch? Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst Folgt den Sexpodcasthosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-ONLINE-Ressortleiter Wissen, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @melaniebuettner1 und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Seit dem 15.1.2025 sind alle Folgen von "Ist das normal?", die vor dem 31.3.2021 erschienen sind, nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf ZEIT ONLINE, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo kannst du hier abschließen. Wie du dein Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbindest, liest du hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner findest du HIER. [ANZEIGE] Falls du uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchtest, teste jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
"Mein Vorschlag ist: Weg vom Kopf und hin zum Bauchgefühl", sagt Ondra Veltruský, "denn dein Körper hat immer recht." Der Sexualcoach und Einvernehmlichkeitstrainer begleitet Menschen auf der Suche nach dem, was ihnen beim Sex, in der Intimität und in ihren Beziehungen fehlt. Vor dem Sex werde viel zu wenig darüber gesprochen, was passieren soll und was sich die Beteiligten wünschen, sagt Ondra. Stattdessen macht man halt "wie immer". Wie sage ich, was ich wirklich will und brauche? Das wollen die Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm von Ondra wissen. Der sucht mit seinen Klientinnen und Klienten nach deren enthusiastischem Ja, was die eigenen Wünsche und Bedürfnisse angeht – statt nach dem enttäuschten Nein. Konkret heißt das nicht nur darüber sprechen, sondern zu üben und ins Spüren zu kommen – live und hautnah auch in dieser Podcastfolge. Mehr zu unserem Gast - Ondra Veltruský ist körperorientierter Sexualcoach und Consent-Trainer. Er gibt unter anderem Workshops zu Einvernehmlichkeit und Kommunikation. Mit seinen Klient:innen arbeitet er nicht nur im Gespräch, sondern auch mit traumasensiblen Berührungen. - Zentrales Konzept seiner Arbeit ist das Wheel of Consent von Betty Martin, das zwischenmenschliche Interaktions- und Kommunikationsdynamiken veranschaulicht (Diagramm des Konsensrads als Pdf). In einem Blog-Eintrag erklärt Ondra, wie er mit dem Wheel of Consent arbeitet. - Im Podcast stellt Ondra auch das Drei-Minuten-Spiel vor, in dem es um das Aushandeln und Besprechen von Berührungen geht. - Ondra setzt sich zudem für mehr Bewusstsein für Übergriffe und Trauma ein. Im Podcast erwähnt er dieses taz-Interview, in dem es um Grenzüberschreitungen beim Sexological Bodywork und Tantra geht. Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema - "Niemand spürt seinen Körper besser als du selbst" - "Viele Menschen wissen nicht, wie sie berühren sollen" Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast. Kennst du unser Buch? Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst. Folgt den Sexpodcasthosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-ONLINE-Ressortleiter Wissen, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @melaniebuettner1 und @svensonst [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Seit dem 15.1.2025 sind alle Folgen von "Ist das normal?", die vor dem 31.3.2021 erschienen sind, nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf ZEIT ONLINE, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo kannst du hier abschließen. Wie du dein Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbindest, liest du hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner findest du HIER. [ANZEIGE] Falls du uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchtest, teste jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
"Was die allermeisten Pornos zeigen, hat mit der Sexualität, die Menschen miteinander erleben können, nichts zu tun", sagt Marc Jan Eumann. Er ist der Vorsitzende der Kommission für Jugendmedienschutz in Deutschland, die Kinder und Jugendliche vor Gewalt, Pornografie und Desinformation schützen soll. "Und ich spreche nicht über die 0,5 Prozent feministische Pornos, die es möglicherweise geben kann." Laut Gesetz sind pornografische Inhalte erst ab 18 Jahren erlaubt, allerdings stoßen Jugendliche und Kinder schon viel früher auf solche Inhalte. Das liegt auch an internationalen Anbietern, die sich – anders als deutsche Angebote – nicht an die Regeln halten, sagt Eumann. Ihn beunruhigen unter anderem Gewaltmotive und verzerrte Geschlechterrollen im Mainstreamporno und der Trend, bestimmte Clips, Bilder und Videos mit Begriffen wie "Teenager" zu versehen. Wie gut sind junge Menschen also auf das vorbereitet, was ihnen auch zufällig oder ungewollt an Pornos, Gewalt bis hin zu Hass im Netz begegnet? Was bedeutet es, wenn im Chat unter Freunden plötzlich Nacktbilder kursieren oder Sexclips? Spätestens ab zwölf Jahren nutzen praktisch alle Jugendlichen ein Smartphone, entweder allein oder gemeinsam mit den Eltern. Zum Schulstart sprechen die Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm mit Eumann nicht nur über die Frage, wann Kinder ihr erstes Handy bekommen sollten. Sondern auch welche Verantwortung die Gesetzgeberin, Anbieter und vor allem Eltern haben, ihren Nachwuchs zu schützen. Denn Kinder haben nicht nur ein Recht auf mediale Teilhabe, sondern auch darauf, sicher durchs Netz zu kommen. Mehr zu unserem Gast und weiterführende Infos - Marc Jan Eumann ist SPD-Politiker und Direktor der Medienanstalt Rheinland-Pfalz sowie Vorsitzender der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM). Ihr Auftrag: Kinder und Jugendliche in Deutschland vor Inhalten wie Gewalt, Pornografie oder Desinformation im Netz zu schützen. Dies ist über den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV; PDF) geregelt. - Unter Medien-kindersicher.de finden Eltern Informationen und Hilfe, wie sie etwa Smartphones oder Tablets, aber auch Dienste und Apps für ihre Kinder so einstellen, dass sie sicher im Netz unterwegs sind. - Auf klicksafe.de gibt es viele Hinweise und Angebote, wie sich Kinder und Jugendliche besser vor Cybermobbing, Hatespeech oder Gewaltdarstellungen schützen lassen. Zudem gibt es Antworten und eine Checkliste zur Frage, ob ein Smartphone für Erstklässler eine gute Idee ist. - Das Hilfeportal sexueller Missbrauch bietet Hilfe für Betroffene von sexueller Gewalt in der Kindheit, ihre Angehörigen und andere Menschen, die sie unterstützen wollen. Beratungen sind etwa per Telefon anonym möglich. Mehr zu Studien und Quellen - Wie nutzen Kinder das Internet und Medien? Darüber gibt die aktuelle KIM-Studie 2022 Aufschluss (KIM steht für Kinder, Internet, Medien). Darin gaben auch zwei Drittel der Eltern, deren Kinder das Internet nutzen, an, weder Filter noch Sicherheitseinstellungen zum Schutz ihrer Kinder zu verwenden. - Schon 95 Prozent der Kinder zwischen sechs und neun Jahren nutzen Smartphone oder Tablet entweder allein oder gemeinsam mit den Eltern. Das zeigt eine Befragung, die der Verein Bitkom Ende 2021 beauftragt hat. - Daten einer aktuellen Studie der Kinderbeauftragten von England legen nahe, dass bereits jedes zehnte Kind im Alter von neun Jahren schon Pornografie gesehen hat. Bis zum 13. Lebensjahr waren es die Hälfte. - 2023 hat die Landesanstalt für Medien NRW 3.000 Jugendliche im Alter von 11 bis 17 Jahren zu ihren Erfahrungen mit Sexting und Pornos befragt. Jede dritte Person hatte bereits einen Porno gesehen, jede fünfte selbst schon mal sexuelle Inhalte verschickt. - Eine weitere Befragung unter Jugendlichen ergab, dass der erste Kontakt mit harter Pornografie nur für die Hälfte gewollt war (Kumulierte Evidenzen: Quandt & Vogelsang, 2017). - Eine wissenschaftliche Zusammenfassung zum Stand von rough sex legt nahe, dass Praktiken wie Haare-Ziehen, Schlagen oder Würgen populärer geworden sind (Zeitschrift für Sexualforschung: Döring, 2023). - Laut Polizeilicher Kriminalstatistik 2022 (PDF) waren 41 Prozent der Personen, die verdächtigt wurden, kinder- oder jugendpornografisches Material erworben, besessen oder hergestellt zu haben, unter 18 Jahren. Dies ist auch damit zu erklären, dass etwa Nacktbilder über Gruppenchats von jungen Menschen oft ohne Kenntnis des strafrechtlichen Hintergrunds geteilt werden. Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast. Kennst du unser Buch? Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst. Folgt den Sexpodcasthosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-ONLINE-Ressortleiter Wissen, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @melaniebuettner1 und @svensonst [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Seit dem 15.1.2025 sind alle Folgen von "Ist das normal?", die vor dem 31.3.2021 erschienen sind, nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf ZEIT ONLINE, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo kannst du hier abschließen. Wie du dein Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbindest, liest du hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner findest du HIER. [ANZEIGE] Falls du uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchtest, teste jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
"Beziehungen bedeuten auch eine gewisse Abhängigkeit – das macht vielen Angst", sagt der Psychologe und Paarcoach Amel Rizvanović. Wer heute ein Date hat oder frisch in einer Beziehung ist, fragt sich oft: Was sind Red Flags, also die Verhaltensweisen des anderen, die gar nicht gehen und im Zweifel das Aus bedeuten? Manche haben dabei schon eine Checkliste im Kopf. Schließlich geht es ja darum, sich und seine Freiheit zu schützen. Oder bedeutet das manchmal auch, Konflikte zu scheuen? "Sich ehrlich zu zeigen, ist oft ein schlechter Deal, denn die Verletzungsgefahr ist so groß", sagt die Paar- und Psychotherapeutin Felizitas Ambauen. Für manche spiele auch das Nicht-aushalten-Können von unangenehmen Gefühlen eine Rolle. Amel und Felizitas beraten seit Jahren Paare und Menschen in Beziehungen, gemeinsam als Paar und einzeln. Sie nehmen einen ungeheuren Leistungs- und Erwartungsdruck wahr, der heute auf Menschen lastet: Hauptsache alles richtig und gut machen. Mit den Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm sprechen Amel und Felizitas darüber, wie schwer es Menschen fällt, innezuhalten. In Beziehung gehen brauche Zeit und Langsamkeit, sagt Amel. Stattdessen werde nach schnellen Beziehungstipps auf Social Media, in Podcasts, Magazinen und Büchern gesucht. "Hinschauen bei sich heißt nicht, ständig mehr darüber zu lesen und zu hören", sagt Felizitas. "Ruhe muss man sich erst mal erlauben lernen, so sind viele nicht geprägt." Was braucht also eine Beziehung, die nicht danach strebt, perfekt zu sein, sondern einfach nur gut genug? Mehr zu unseren Gästen - Sie sind ein Paar, das einzeln und gemeinsam Paare berät: die Paar- und Psychotherapeutin Felizitas Ambauen und der Psychologe und Paarcoach Amel Rizvanović. Mehr zu den beiden und ihrer Arbeit findet sich auf der Seite Ambauen Psychologie. - Felizitas spricht in ihrem Podcast Beziehungskosmos mit der Journalistin Sabine Meyer über den Alltag in Partnerschaften und wie Menschen wieder zueinanderfinden. Der Podcast ist einer der erfolgreichsten der Schweiz. Auch ein Buch ist daraus entstanden. - Gemeinsam mit Amel hat Felizitas einen weiteren Podcast, in dem die beiden über Beziehungsprobleme sprechen: Du so. Ich so. - Auf Instagram findet ihr Felizitas und Amel unter @ambauen_psychologie und @melonoclock Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema: - "Oft geht's nicht um Sex, sondern darum, dass mein Wunsch gehört wird" - "In einer Beziehung braucht es auch emotionale Selbstbefriedigung" - "Es geht nie um die blöde Sachebene, sondern immer um Gefühle" Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast. Kennst du unser Buch? Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst. Auf YouTube findest du eine Onlinelesung zum Nachschauen. Folgt den Sexpodcasthosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-ONLINE-Ressortleiter Wissen, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @melaniebuettner1 und @svensonst sowie auf Twitter: @svensonst. Seit dem 15.1.2025 sind alle Folgen von "Ist das normal?", die vor dem 31.3.2021 erschienen sind, nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf ZEIT ONLINE, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo kannst du hier abschließen. Wie du dein Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbindest, liest du hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner findest du HIER. [ANZEIGE] Falls du uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchtest, teste jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
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Comments (9)

Nico F.

fotze

Aug 25th
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Jürgen Schmidt

habe den Podcast nicht verstanden. Es geht darum, was Slowsex mit einem macht, welche Idee dahinter steckt. Aber was Slowsex nun eigentlich ist, was man dabei macht um das zu erleben, bleibt offen. Zumindest bis zur Hälfte, danach hatte ich kein Interesse mehr.

Nov 22nd
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HELLO WORLD

Man würde nicht auf Idee kommen, einen Mann zu einem ähnlichen Beitrag über Frauen einzuladen. Die eingeladene Autorin will erklären, wie Männer funktionieren und dachte vor ihrer Recherche, sie wüsste wie Männer funktionieren, da sie mit vielen geschlafen habe. Wow. Glaubt ihr nicht, in dieser Folge würden sich nicht mehr Männer angesprochen fühlen, wenn ihre vermeintlich generalisierbaren Gefühle von einem Mann besprochen werden würden?

Apr 21st
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M M

der YouTube-Channel MeldeHelden (Hate Aid) benötigt LIKES !! https://youtu.be/O3MpeiZx0hU

Jun 29th
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Dirk Sakuth

Mal wieder ein Beitrag in dem Frau Büttner keine Gelegenheit auslässt, Männer als grundsätzliche Täter darzustellen. Nach einer halben Stunde habe ich mich sich so schuldig gefühlt, dass ich ausmachen musste! Als Begründung werden Philosophen der Antike oder irgendwelche Mediziner von 1800 irgendwas herangezogen und über Kindesmissbrauch ist sie dann schnell wieder bei 'ein nein ist ein nein'! Als hetero normativer Mann um die fünfzig habe permanent den Eindruck, ich bin für alles verantwortlich, was in der Beziehung zwischen Mann und Frau falsch läuft! Tut mir leid, aber da bin ich raus!

Nov 26th
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Studio motzART

als Ü50-Cis-Mann ist es nicht so ganz einfach im Kopf umzustellen. Zumal ich bei meiner aktuellen Partnerin zu Anfang mir für jeden Schritt ein Ja holen wollte, bis sie mich ansprach was los sei, sie wolle jetzt endlich ficken und nicht jeden Schritt quasi absegnen. Es ist nicht so einfach, gerade als Mann.

Aug 18th
Reply (1)

mikolaj adamus

Das war letztens auch ein Thema in meinem Freundeskreis. Danke, dass ihr es hier auch ansprecht :-)

Jul 13th
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Tanja Krüger

sehr interessant, gerne mehr

Dec 27th
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