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Ist das normal?
Ist das normal?
Author: DIE ZEIT
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© DIE ZEIT
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Wie lieben Menschen heute? Was brauchen glückliche Beziehungen? Und guter Sex? Die Ärztin und Therapeutin Melanie Büttner und der Wissenschaftsjournalist Sven Stockrahm sprechen über alles, was Körper und Psyche guttut. Und über das, was uns verletzt, aber auch verbindet. Ohne Scham, mit Tipps für die eigene Entwicklung und ganz viel Nähe. Immer montags, alle zwei Wochen – mit spannenden Gästinnen und Gästen.
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206 Episodes
Reverse
Von Hitzewallungen über Muskelschmerzen bis hin zu Lustlosigkeit und
sogar Depressionen: Es gibt kaum etwas, was vor allem Frauen in den
Wechseljahren angeblich nicht droht. Dabei sind die meisten Symptome gar
nicht typisch für die Wechseljahre, sagt Kerstin Weidner. Und Männer
kennen sie auch. Daten zeigen zudem: Die meisten Frauen kommen gut durch
diese Zeit.
"Eine Phase natürlicher Veränderung wird gerade in eine potenziell
pathologische, problematische Krise verwandelt", erzählt Weidner den
beiden Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm. Nur woher kommen dann
die Beschwerden? Oft haben sie ganz unterschiedliche Ursachen und es
braucht individuelle Lösungen statt Supplements, Coachings und Therapien
für alle. In dieser Folge schauen wir auf wissenschaftliche Evidenz. Und
die zeigt, dass Erwartungen, Stress und der Alltag oft einen stärkeren
Einfluss auf Symptome haben als der Hormonspiegel. Wann eine Therapie
dennoch sinnvoll sein kann und warum das Risiko gefährlicher
Nebenwirkungen so hoch ist.
Mehr zu unserer Gästin und weitere Infos
- Kerstin Weidner ist Professorin und Fachärztin für Psychosomatische
Medizin und Psychotherapie. Sie leitet die Klinik und Poliklinik für
Psychotherapie und Psychosomatik am Universitätsklinikum der TU
Dresden. Zugleich ist sie stellvertretende Vorsitzende der Deutschen
Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche
Psychotherapie.
- In einer repräsentativen Untersuchung konnte Weidner zusammen mit
einem Team aus Forschenden zeigen, dass nur Hitzewallungen und
Schweißausbrüche als typische Wechseljahresbeschwerden bezeichnet
werden können. Alle anderen Symptome erleben Menschen und eben nicht
nur Frauen, in jeglichen Lebensphasen (Weidner et al., "Journal of
Psychosomatic Obstetrics & Gynecology", 2017 (PDF) und Weidner et
al., "Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie", 2012).
- In weiteren Forschungsarbeiten zeigten Weidner und ihr Team, dass
Methoden, die Stress abbauen und die Selbstwirksamkeit stärken,
bestimmte Symptome unter Frauen während der Wechseljahre lindern
(Weidner et al., "Maturitas", 2020).
Alle Folgen vom Sex- und Beziehungspodcast auch auf
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Bonusfolgen, in denen Melanie Büttner und Sven Stockrahm auch deine
Fragen zu Liebe, Sex und Beziehungen besprechen. Schreibt uns dazu gerne
an istdasnormal@zeit.de. Ansonsten gibt es einen noch persönlicheren
Blick hinter die Kulissen und wir sprechen über alles, was uns und euch
gerade bewegt.
Zu hören sind diese zusätzlichen Folgen unter www.zeit.de/istdasnormal,
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Sein langer Weg zur Macht".
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Ihre Nichte nennt sie liebevoll "Ass-Doctor", uns hat sie eine
Sprechstunde zum Hintern gegeben: Die Proktologin Caterina
Schulte-Eversum erklärt, was der Po und vor allem unser Beckenboden
braucht, warum Hämorrhoiden unsere Freunde sind und wenn es schmerzt,
meist etwas anderes das Problem ist. In dieser Folge gibt es die
Po-Basics und Antworten auf Fragen, die sich viele nicht trauen zu
stellen.
Die Scham, zum Proktologen zu gehen, sei riesig, viele kämen erst sehr
spät zu ihr in die Praxis, erzählt Caterina den Hosts Melanie Büttner
und Sven Stockrahm. Jucken, Nässe und Wunden werden lieber
totgeschwiegen. Und zugleich werde der Hintern sexualisiert und als
Schimpfwort genutzt. Grund genug, aufzuklären: über den richtigen
Toilettengang, Inkontinenz auch bei jungen Menschen, Analsex und warum
feuchtes Toilettenpapier eigentlich nie eine gute Idee ist.
Mehr zu unserer Gästin und weitere Infos
- Caterina Schulte-Eversum ist unter anderem Fachärztin für
Allgemeinchirurgie, Proktologin und Sexualmedizinerin. Im Podcast
Apropos Po rund um den Allerwertesten klärt sie auf – zu allen
Fragen den Hintern betreffend.
- Zum Thema Beckenbodentraining und Physiotherapie empfiehlt Melanie
in dieser Folge die Website der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologie,
Geburtshilfe, Urologie, Proktologie – die AG GGUP. Dort gibt es eine
Liste von spezialisierten Therapeutinnen und Therapeuten.
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"Ich finde Sex meist überbewertet", sagt die Moderatorin und Autorin
Maria Popov, manchmal auch, weil sie es geil finde, dass Menschen darauf
nicht klarkämen. Denn selbst wenn alle es kennen: Wer keinen Bock auf
Sex hat, spricht nicht gerne darüber. Viele schämen sich sogar. Weil sie
denken, mit ihnen stimmt etwas nicht.
"Eine Sex-Absage kann auch bedeuten, dass Menschen sich nicht geliebt
fühlen", sagt Maria im Gespräch mit den Sexpodcasthosts Melanie Büttner
und Sven Stockrahm. Auf der Bühne des literarischen und politischen
Frohen Festivals spricht Maria über ihre Jugend und den Schmerz, sich
falsch zu fühlen, weil sie angeblich zu spät zünden würde. Die
Entlastung, als sie für sich selbst das Label Asexualität entdeckte. Und
warum Bocklosigkeit uns alle angeht.
Mehr zu unserer Gästin
- Maria Popov ist Journalistin, Moderatorin und Schauspielerin. Acht
Jahre lang klärte sie auf YouTube und TikTok im Jugendformat "Auf
Klo" über Sex, Liebe und Beziehungen auf. Mittlerweile moderiert sie
unter anderem das Nachfolgeformat "Das letzte Gespräch". 2025 ist
ihr erstes Buch erschienen: Kein Bock Club – warum wir auch mal
keine Lust auf Sex haben.
Alle Sexpodcast-Folgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast.
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Wir geben euch die Chance, euch als Paar im Juli 2024 von zwei der
angesehensten Therapeutinnen Deutschlands beraten zu lassen. Wählt euer
Thema:
1. Ihr spielt mit dem Gedanken, eure Beziehung zu öffnen und fragt
euch, wie? Was ihr gewinnen könntet und was vielleicht schwerfällt?
Dann bewerbt euch um eine kostenlose Sitzung mit Sonja Bröning. Die
Entwicklungspsychologin sowie systemische Paar- und
Sexualtherapeutin berät Menschen genau zu diesen Fragen. Alle
Details, mehr zu Sonja und einen Fragebogen, um euch zu bewerben,
findet ihr unter www.zeit.de/offenebeziehung
2. Irgendwie knirscht es, ihr sucht einen Umgang mit Eifersucht, seid
zu unterschiedlich oder lebt euch auseinander? Wenn ihr den
ständigen Streit und Frust satthabt und etwas für eure Beziehung tun
wollt, dann bewerbt euch um eine kostenlose Sitzung mit Berit
Brockhausen. Berit ist Psychologin und psychologische
Psychotherapeutin und berät seit mehr als 30 Jahren Paare in der
Krise. Alle Details, mehr zu Berit und einen Fragebogen, um euch zu
bewerben, findet ihr unter www.zeit.de/konflikte
Sexpodcastfolgen zum Thema
Wir haben bereits einmal ein Paar zur Therapie begleitet, daraus sind
zwei Folgen entstanden:
- Was in einer Paartherapie wirklich passiert
- "Zu hoffen, der andere ändert sich, ist bequem – und nutzlos"
Wichtige Hinweise zur Teilnahme
- Die Zeit mit Sonja Bröning und Berit Brockhausen stellen wir euch
kostenlos zur Verfügung. Der Termin ist unverbindlich, einmalig und
freiwillig und es entsteht daraus kein Anspruch auf weitere
Sitzungen. Gleichzeitig sichert ihr uns zu, dass wir eure Sitzung
aufnehmen und die Aufzeichnung nutzen dürfen. Wir können auf eure
realen Namen und weitere personenbezogene Informationen in der
Veröffentlichung verzichten. Die Details zur Anonymisierung
besprechen wir mit euch, sobald ihr es in die engere Auswahl
schafft. Bitte beachtet, dass ZEIT ONLINE keine Kosten für Anreise
sowie Unterkunft und Übernachtung in Berlin übernimmt.
Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast.
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"Manche Paare vergessen, dass Beziehung eine freiwillige Veranstaltung
ist", sagen Birgitt Hölzel und Stefan Ruzas. Sie sind seit mehr als 30
Jahren ein Paar, beide Therapeuten und beraten gemeinsam andere Paare
als Liebling + Schatz. Für sie sind glückliche Beziehungen kein Zufall,
aber sie halten auch nicht durch gelegentliche Wellnesswochenenden zu
zweit oder den Restaurantbesuch um die Ecke.
Wer etwas für sich und seine Beziehung tun will, soll spielen, erzählen
beide den Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm. In dieser
Folge sprechen sie über ihre eigenen Glückstipps und weshalb sie Paaren
Mikroabenteuer verschreiben, Einladungen zu spielerischen
Paarerfahrungen – je verrückter und ungewohnter, desto besser.
Mehr zu unseren Gäst:innen und weitere Infos
- Gemeinsam beraten die systemischen Paartherapeut:innen Birgitt
Hölzel und Stefan Ruzas als Paar andere Paare und leiten die
Münchner Praxis Liebling + Schatz. Im Podcast "Auf der Paar-Ebene"
sprechen sie mit dem Journalisten Jan Tussing zudem über Liebe, Sex,
Partnerschaft und Krisen. Ihr Buch "Höchste Paarungszeit" ist ein
Ratgeber für Eltern für mehr Zeit zu zweit im Alltag. Mehr zu den
beiden gibt es auf ihrer Website und auf Instagram.
- Der Psychologe Kay Brauer von der Uni Halle-Wittenberg erforscht,
wie gut sich Verspieltheit im Erwachsenenalter auswirken kann – auch
im Kontext von Beziehungen ("Journal of Research in Personality":
Brauer & Proyer, 2018). Mit weiteren Forschern hat er Hinweise
darauf entdeckt, dass sich Verspieltheit auch wieder neu lernen und
trainieren lässt ("Apllied Psychology: Health and Well-Being":
Proyer et al., 2020).
- Auch die Psychotherapeutin Esther Perel, eine der erfolgreichsten
Beziehungsexpert:innen, rät zu mehr Verspieltheit in Liebe und
Partnerschaft.
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Niemand werde von ihm sofort rektal untersucht, sagt der Urologe und
Androloge Daniel Schlager. Mit solchen und anderen Mythen im Kopf kämen
Männer oft zu ihm in die Praxis – und mit viel Scham. Was erwartet sie
wirklich beim Männerarzt? Erst mal ein Gespräch, sagt Daniel.
Im Podcast erklärt er den Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm,
warum der Urologe nicht das Pendant zum Gynäkologen ist, sondern der
Androloge oder die Andrologin. Und mit welchen Themen man sich an ihn
wenden kann, etwa wenn es Probleme in der Sexualität oder mit der Lust
gibt.
Wir sprechen übers Zu-früh-Kommen und das Hormon Testosteron, das
häufiger unverschrieben für Muskelaufbau und Libido eingenommen wird –
"gefährlich und niemals zu empfehlen", sagt Daniel. Weitere Themen
seiner Patienten:innen: Kinderwunsch und Vorsorgeuntersuchungen. Wir
klären, ab wann Männer beim Urologen vorbeischauen sollten, und warum
sie besser heute als morgen mit dem Rauchen aufhören sollten.
Mehr zu unserem Gast und weitere Infos
- Daniel Schlager ist Urologe mit dem Spezialgebiet Andrologie und
arbeitet in privater Praxis in der Villa Kuenzer in Freiburg. Zuvor
leitete er die Andrologie als Oberarzt am Uniklinikum Freiburg.
- Etwa jeder siebte Mann kennt Erektionsprobleme und Phasen, in denen
er nur noch wenig oder sogar gar keine Lust mehr auf Sex hat
(Deutsches Ärzteblatt: Briken et al., 2020)
- Auch für queere Menschen und insbesondere trans Personen können
Androlog:innen hilfreiche Ansprechpartner:innen sein. Queermed
Deutschland bietet ein Verzeichnis queerfreundlicher medizinischer
Fachpersonen.
Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema
- "Männer denken oft: Ich bin der einzige Idiot, der es nicht
hinkriegt"
- "Es geht um den Menschen, der am Penis dranhängt"
- "Männern fehlt die Bühne, um über Unsicherheit und Druck zu
sprechen"
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Belästigt, erpresst, getäuscht und sogar vergewaltigt: Kinder und
Jugendliche erleben diverse Formen von Übergriffen und sexuellem
Missbrauch – auch von Gleichaltrigen. Mehr denn je beginnt die
Kontaktaufnahme online. Jedes dritte Mädchen und jeder dritte Junge in
Deutschland wurde im Netz schon einmal sexuell belästigt. "Täterinnen
und Täter haben verstanden: Der digitale Raum is the place to be, da
muss ich sein", sagt die Psychologin und Leiterin des Vereins Innocence
in Danger in Deutschland, Julia von Weiler.
Mit den Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm spricht Julia
nicht nur über die Strategien von Täterinnen und Tätern, sondern auch
über die Zunahme an Missbrauchsdarstellungen im Netz und die Gründe
dafür. Sie sagt, dass viele Kinder und Jugendliche schon gut aufgeklärt
seien, aber vor allem Eltern Gefahren im Netz unterschätzen oder sie
ihnen nicht bewusst sind.
Mehr zu unserer Gästin und weitere Infos
- Die Psychologin Julia von Weiler leitet Innocence in Danger in
Deutschland. Die internationale Non-Profit-Organisation setzt sich
für den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt und
Missbrauchsdarstellungen im Netz ein.
- Jedes dritte Mädchen und jeder dritte Junge wurde im Netz schon
einmal sexuell belästigt (Studienreihe Jugend, Information, Medien;
2023).
- Aktuelle Daten zu sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Erwachsene
sind in der Polizeilichen Kriminalstatistik des Bundeskriminalamtes
erfasst.
- Die britische Internet Watch Foundation veröffentlicht regelmäßig
Daten zu sexuellem Kindesmissbrauch, unter anderem zu selbst
generierten Missbrauchsdarstellungen (IWF, #BehindtheScreens, Annual
Report 2022)
- Jugendliche in Deutschland erfahren sexuelle Gewalt häufiger
außerhalb der eigenen Familie, zeigt die Speak!-Studie im Auftrag
des hessischen Kultusministeriums (Kurzbericht als PDF: Maschke &
Stecher, 2016).
- ZEIT-ONLINE-Redakteurin Sara Tomšić hat in ihrem Artikel Sie 12,
er 22. Der Altersunterschied sei kein Problem, schrieb er den Fall
eines Anfang 20-jährigen YouTubers recherchiert, der jahrelang
Kinder sexuell missbraucht haben soll. In Kontakt kam er mit seinen
Opfern über die Community eines harmlosen Onlinespiels.
Hilfsangebote und Unterstützung
- Das Projekt #UNDDU? von Innocence in Danger richtet sich gegen
sexuelle Gewalt unter Jugendlichen und bietet Informationen für
Jugendliche, Eltern und Fachkräfte.
- Welche Games sind für Kinder geeignet, ab wann und welche nicht? Der
Spieleratgeber NRW bewertet Spiele nach pädagogischen Kriterien.
- Auf klicksafe.de gibt es Hinweise und Angebote, wie sich Kinder und
Jugendliche besser vor Cybermobbing, Hatespeech und
Gewaltdarstellungen schützen können.
- Unter medien-kindersicher.de finden Eltern Informationen und Hilfe,
wie sie etwa Smartphones oder Tablets, aber auch Dienste und Apps
für ihre Kinder so einstellen, dass sie sicher im Netz unterwegs
sind.
- Auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
(BZgA) finden sich viele Informationen, etwa zur Prävention von
sexuellem Kindesmissbrauch.
- Das Hilfeportal sexueller Missbrauch bietet Hilfe für Betroffene von
sexueller Gewalt in der Kindheit, ihre Angehörigen und andere
Menschen, die sie unterstützen wollen.
- Unter 0800 22 55 530 oder übers Internet können sich Menschen
jederzeit auch anonym ans Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch wenden,
wenn sie sich Sorgen um ein Kind machen oder von Übergriffen
erfahren haben.
- Das Präventionsnetzwerk Kein Täter werden bietet deutschlandweit ein
kostenloses, anonymes und durch die Schweigepflicht geschütztes
Behandlungsangebot für Menschen, die sich sexuell zu Kindern
hingezogen fühlen und darunter leiden.
Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema
- "Zu wissen, was schön ist, schützt Kinder vor sexualisierter Gewalt"
- "Ich dachte an männliche Täter, bis ich begriff: Es ist meine
Mutter"
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"Gesunde Beziehungen fühlen sich ab und zu langweilig an", sagt Stella
Schultner. Das wollen viele nicht wahrhaben. Sie hilft Singles und
Frauen, die sich fragen: Warum falle ich ständig auf die falschen Typen
rein? Wieso sagt die Stimme im Kopf nach einem guten, aber nicht so
aufregenden Date, sofort: Der Nächste, bitte? Oder auch: Warum glaube
ich, dass die Beziehung zum Ex doch nicht so schlecht war?
Ghosting, "breadcrumbing", Freundschaft plus oder gar nichts: Mit den
Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm bespricht Stella, wie
Menschen sich beim Dating oft selbst manipulieren, ohne es zu ahnen. Sie
verrät nicht nur, woher das kommt. Sondern auch wie man es schafft, auf
der Suche nach stabilen Beziehungen nicht von der einen in die nächste
Enttäuschung zu stolpern.
Mehr zu unserer Gästin und weitere Infos
- Stella Schultner hat Psychologie studiert und arbeitet als Love- und
Singlecoach. Sie berät vor allem Frauen in Liebes- und
Beziehungsfragen. Zusätzlich gibt sie auf Instagram und in ihrem
Podcast "IN LOVE" Tipps zu Dating und Partnerschaften.
Weitere Sexpodcastfolge zum Thema
- "Kluge, moderne, selbstbewusste Frauen kommen auf Dates selten gut
an"
- "Nach einer Trennung ist unser Hirn ein kleines, mieses ..."
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"Die meisten kennen nur Horrorgeschichten über die Geburt", sagt die
Mentaltrainerin Kristin Graf. "Viele assoziieren besonders
Klinikgeburten heute automatisch mit Trauma und Gewalt", erzählt auch
der ehemalige Chefarzt und Geburtscoach Wolf Lütje. Beide wollen das
ändern. Was braucht es für eine gute Geburt ohne Angst, in der sich
Schwangere weder ausgeliefert noch bevormundet fühlen?
Eine gute Vorbereitung, antworten Kristin und Wolf den Podcasthosts
Melanie Büttner und Sven Stockrahm. Und die beginnt für Kristin mit
Mentaltraining, wie es auch Hochleistungssportler bei Wettkämpfen
nutzen. Nach zwei traumatischen Geburtserfahrungen änderte Kristin bei
ihrem dritten Kind alles: Sie setzte die Tools ein, die sie als
Mentaltrainerin seit Jahren nutzte. Mit Hypnose und Trance brachte sie
ihr drittes Kind fast schmerzfrei zur Welt. Daraus entwickelte sie eine
eigene Methode, mit der sie heute Tausende Schwangere unterstützt.
Zugleich seien drei Faktoren für gute Geburtshilfe entscheidend, sagt
Wolf: Das Gefühl der Gebärenden, eine gewisse Kontrolle zu bewahren,
selbst wenn im Notfall die Geburt anders als erhofft verläuft, eine
beständige Betreuung und die Beteiligung an Entscheidungen.
Mehr zu unseren Gästen und weitere Infos
- Kristin Graf hat eine Geburtsvorbereitungsmethode entwickelt, die
medizinisches Wissen mit den Erfahrungen des Mentaltrainings
verbindet: die friedliche Geburt. In Kursen online wie offline hat
sie bereits mehr als 25.000 Schwangere begleitet. Mehr zu ihr und
ihrer Methode erfahrt ihr auf die-friedliche-geburt.de, Instagram
und im gleichnamigen Podcast.
- Dr. Wolf Lütje ist Geburtscoach, Psychotherapeut und ehemaliger
Chefarzt und seit 40 Jahren in der Geburtshilfe tätig. Im Laufe
seiner Karriere hat er einen Erfahrungsschatz von mehr als 60.000
Geburten aufgebaut, die er zum Teil selbst begleitet hat. Er ist
zudem Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische
Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Mehr zu ihm erfahrt ihr auf
Instagram und www.geburts-coach.de.
- Eine deutsche Studie (EJSP: Hoffmann et al., 2023) lieferte zuletzt
Hinweise, dass Frauen, die die Geburt als einen natürlichen Prozess
betrachten, weniger medizinische Unterstützung bei der Geburt
benötigen und weniger Depressionen und posttraumatischen Stress
entwickeln.
- Es gibt einige ältere Studien, die Hinweise auf positive
Geburtserfahrungen und Schmerzlinderung durch Hypnose aufzeigen,
allerdings braucht es weitere Forschung. (British Journal of
Anaesthesia: Cyna et al., 2004)
- In dieser Folge wird das Buch "Jede Geburt ist einzigartig" der
Hebamme Jana Friedrich erwähnt, die positive Geburtsgeschichten
schildert. Außerdem verweist Wolf auf "Erzählende Affen: Mythen,
Lügen, Utopien – wie Geschichten unser Leben bestimmen" von Samira
El Ouassil und Friedemann Karig.
- Im WDR-Kurzfilm "Wir kriegen ein Geschwisterchen" von 2020 wird
kindgerecht und ausführlich über eine Hausgeburt und die
Vorbereitung darauf berichtet.
Weitere Sexpodcastfolge zum Thema
- "Der schlimmste Satz zur Geburt: Hauptsache, alles ist gut gegangen"
Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast.
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"9 Wege eine Frau zu berühren, die sie verrückt machen": Was denkt ihr,
wenn euch auf YouTube, Instagram oder TikTok Videos mit solchen Titeln
in den Feed rutschen? Klingt nach Clickbait und vermutlich wenig Inhalt.
Ganz anders ist es bei Gavin Sexton. Der Sexualcoach klärt vor allem
Männer auf, die beim Sex unter Leistungsdruck und Versagensängsten
leiden. Und offenbart, was dahintersteckt: meist falsche Vorstellungen
von Sex und dem, was sich eine Partnerin oder ein Partner wünscht.
"Es ist erschreckend, wie wenig bewusst Menschen ihr Denken, Fühlen und
ihre Überzeugungen in der Sexualität sind", sagt Gavin. Gerade Männer
definieren sich sehr stark über Sex, und ihnen sei oft nicht klar, dass
sich die entscheidenden Elemente in der Sexualität nicht
herbeikontrollieren lassen. Im Gespräch mit den Sexpodcasthosts Melanie
Büttner und Sven Stockrahm erzählt Gavin, worauf es wirklich ankommt:
Nähe, Emotionalität und sich fallen lassen. Die gute Nachricht: Jeder
Mensch hat einen Zugang dazu, manchmal muss er nur freigeräumt werden.
Mehr zu unserem Gast und weitere Infos
- Gavin Sexton ist Sexualcoach, Autor und Gründer des Projekts
lovebetter. Gemeinsam mit einem Team aus Sexualtherapeuten, Coaches
und Psychologen verhilft er Männern zu einem erfüllteren Sex- und
Liebesleben. Ihr findet ihn und seine Inhalte auch auf YouTube,
TikTok und Instagram.
- In der Folge werden aktuelle Studiendaten aus Deutschland zum Thema
Leistungsdruck und Versagensängste beim Sex genannt. Sie stammen aus
dem ersten deutschen Sex-Survey: Gesundheit und Sexualität in
Deutschland (GeSiD).
Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema
- "Es geht um den Menschen, der am Penis dranhängt"
- "Männern fehlt die Bühne, um über Unsicherheit und Druck zu
sprechen"
- "Ich will in einer Gesellschaft leben, wo kuschelnde Männer okay
sind"
Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast.
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Warum fehlt Biggi die Nähe und Wärme in ihrer Beziehung zu Ben? Und was
steckt hinter Bens Lustlosigkeit? Im Sexpodcast sind wir ein zweites Mal
dabei, wenn Paar- und Sexualtherapeut Ulrich Clement uns in eine echte
Sitzung mitnimmt. Seine Klienten sind Ben und Biggi, beide Anfang
vierzig, seit neun Jahren ein Paar. In der letzten Podcastfolge "Was in
einer Paartherapie wirklich passiert" haben beide ihre Probleme
geschildert, nun müssen sie sich fragen: Was möchte ich verändern, damit
unsere Beziehung eine Zukunft hat?
Gemeinsam mit Ulrich Clement besprechen die Podcasthosts Melanie Büttner
und Sven Stockrahm in dieser Folge auch, welche Strategien der Therapeut
in der Sitzung wählt und warum. All das zeigt, was Paare wie Ben und
Biggi erwarten kann, die selbst über eine Therapie nachdenken.
Mehr zu unseren Gästen
- Alles zu unserem Gast, dem Sexualtherapeuten, Psychologen, Coach und
Autor Ulrich Clement findet sich auf seiner Website
www.ulclement.de. In der Serie und dem Online-Kurs "Life Lessons"
hat Ulrich Clement seine Praxis geöffnet. Das Projekt zeigt, wie
Sexualtherapie heute funktionieren kann.
- Wir bedanken uns bei allen Paaren, die sich für diese Folge beworben
haben, und ganz besonders Ben und Biggi, die mitgemacht haben.
Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema
- Was in einer Paartherapie wirklich passiert
- "Viele Paare kämpfen gegen die Realität"
Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast.
Kennst du unser Buch? "Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn
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Folgt den Sexpodcasthosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie
Büttner und dem ZEIT-ONLINE-Ressortleiter Wissen Sven Stockrahm auf
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Im Sexpodcast hören wir mit euch bei einer echten Paartherapie zu und
erklären, wie eine Sitzung abläuft, was gefragt wird und warum. Unser
Paar: Ben und Biggi, beide Anfang 40 und seit 9 Jahren zusammen. Ihr
Problem: zu wenig Sex und Wärme in der Beziehung. Ihr Therapeut: Ulrich
Clement, der die systemische Sexualtherapie in Deutschland entwickelt
hat und bereits Hunderten von Paaren helfen konnte.
In der ersten Sprechstunde geht es um Konflikte im Alltag, eine
Beziehung aus der Vergangenheit und die Frage: Was könnte beim Sex
besser laufen? Gemeinsam mit Ulrich Clement besprechen die Podcasthosts
Melanie Büttner und Sven Stockrahm, worauf es in der Praxis wirklich
ankommt und was Paare erwarten kann, die auch über eine Therapie
nachdenken.
Mehr zu unserem Gast
- Alles zu unserem Gast, dem Sexualtherapeuten, Psychologen, Coach und
Autor Ulrich Clement findet sich auf seiner Website
www.ulclement.de. In der Serie und dem Online-Kurs "Life Lessons"
hat Ulrich Clement seine Praxis geöffnet. Das Projekt zeigt, wie
Sexualtherapie heute funktionieren kann.
- Wir bedanken uns bei allen Paaren, die sich für diese Folge beworben
haben und ganz besonders Ben und Biggi, die mitgemacht haben.
Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema
- "Der Killer beim Sex? Der Anspruch, Leidenschaft hält ewig"
- "Viele Paare kämpfen gegen die Realität"
- "Commitment wird im blödsten Fall als Bedürftigkeit gesehen"
Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast.
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Sie ist sieben Jahre alt, als sie am liebsten gestorben wäre: "Der erste
Schnitt war eine Explosion im Kopf", erzählt die Kulturmittlerin,
Dolmetscherin und Menschenrechtlerin Fadumo Korn. "Ich wurde
ausgeschlachtet, fiel ins Koma und wachte bei der Organisation meiner
Beerdigung wieder auf." Mehr als 200 Millionen Frauen weltweit haben
Ähnliches erlebt. Ihnen wurden die Klitoris oder Vulvalippen teilweise
oder komplett amputiert, die Genitalien beschnitten, die Vagina
zugenäht.
Die weibliche Genitalverstümmelung, kurz FGM (englisch für: "female
genital mutilation") wird in mehr als 30 Ländern weltweit praktiziert,
vor allem in Afrika und Asien, aber es gibt auch Fälle in Deutschland.
Darüber sprechen die Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm mit
Fadumo Korn. Was ist das Ziel dieser brutalen Tradition, die nichts mit
Religion zu tun hat? Welche lebenslangen Folgen hat sie auf Alltag und
Sexualität? Fadumo Korn erklärt in dieser Folge, warum Ärzt:innen,
Fachkräfte und Politiker:innen in Deutschland mit dem Leid und den
Bedürfnissen der Zehntausenden Betroffenen im Land noch immer
überfordert sind und was es braucht, um die Mädchen und Frauen zu
schützen, die gefährdet sind, selbst verstümmelt zu werden.
Mehr zu unserer Gästin und weitere Infos
- Fadumo Korn ist Kulturmittlerin, Dolmetscherin, Autorin und
Menschenrechtlerin. Sie kämpft seit Jahren gegen die weibliche
Genitalverstümmlung (FGM), begleitet andere Betroffene und engagiert
sich für eine Verbesserung der Versorgung. Sie hat den Verein Nala –
Bildung statt Beschneidung gegründet und engagiert sich bei Donna
Mobile, einer Gesundheits- und Beratungseinrichtung für
Migrant:innen in München. Für ihre Arbeit und ihren Einsatz wurde
sie mit der Bundesverdienstmedaille ausgezeichnet (PDF).
- Unicef, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, zitiert Daten,
wonach mindestens 200 Millionen Mädchen und Frauen eine
Genitalverstümmelung hinter sich haben, zudem seien jedes Jahr
weltweit vier Millionen gefährdet. Schätzungen der
Menschenrechtsorganisation Terre des Femmes zufolge leben nicht nur
Zehntausende betroffene Frauen und Mädchen in Deutschland, sondern
auch mehr als 10.000, die gefährdet sein könnten, beschnitten zu
werden, etwa bei Reisen ins Ausland.
- In Deutschland steht die weibliche Genitalverstümmelung unter Strafe
und ist als Menschenrechtsverletzung anerkannt. Eine kurze Übersicht
zur rechtlichen und politischen Lage gibt es auf den Seiten der
Bundeszentrale für politische Bildung.
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Die Prävention von sexualisierter Gewalt fange im Kleinen an, sagt der
Sexualpädagoge Carsten Müller. Gerade wenn es um Kinder gehe, seien
GPS-Tracker für Grundschüler sowie Schutzkonzepte, die Ängste vor
Fremden schüren oder nur darauf fokussieren, Nein sagen zu können, der
falsche Weg. "Wenn wir nur Schutz denken, dann verhindern wir nicht nur
potenzielle Gefahren, sondern auch Leben, Entwicklung und Erfahrung",
sagt die Sexualpädagogin Stefanie Bohle.
Der erste Kontakt mit Sexualität sollte ein positiver sein. Denn Grenzen
erkennen Menschen vor allem dann, wenn sie ihre Gefühle benennen können,
eine gute Körperwahrnehmung haben und wissen, was ihnen guttut. Und das
beginnt im Kindesalter. Mit den Podcasthosts Melanie Büttner und Sven
Stockrahm besprechen die beiden Sexualpädagogen, was es wirklich
braucht, um sexualisierte Gewalt zu verhindern. Sie geben Tipps und Rat
auch für konkrete Situationen und nicht nur für Eltern.
Mehr zu unseren Gästen und weitere Infos
- Carsten Müller ist Sozial- und Sexualpädagoge sowie ausgebildeter
Sexual- und Paartherapeut und führt eine eigene Praxis in Duisburg.
Auf spektrum.de schreibt er die Kolumne "Sex Matters". Zusammen mit
der Autorin Sarah Siegl und der Illustratorin Emily Claire Völker
hat er 2021 das Kinderbilderbuch "Von wegen Bienchen und Blümchen –
Aufklärung, Gefühle und Körperwissen für Kinder ab 5"
veröffentlicht.
- Stefanie Bohle ist ebenfalls Sozial- und Sexualpädagogin,
Fachtrainerin für Gewaltprävention sowie Kampfkunsttrainerin. Sie
arbeitet ebenfalls in der Duisburger Praxis für Sexualität.
- Aktuelle Daten zu sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Erwachsene
sind in der Polizeilichen Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts
erfasst.
- Unter medien-kindersicher.de finden Eltern Informationen und Hilfe,
wie sie etwa Smartphones oder Tablets, aber auch Dienste und Apps
für ihre Kinder so einstellen, dass sie sicher im Netz unterwegs
sind.
- Auf klicksafe.de gibt es viele Hinweise und Angebote, wie sich
Kinder und Jugendliche besser vor Cybermobbing, Hatespeech oder
Gewaltdarstellungen schützen lassen.
- Auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
(BZgA) finden sich viele Informationen, etwa zur Prävention von
sexuellem Kindesmissbrauch.
- In dieser Folge empfiehlt Carsten Müller das Aufklärungsbuch "Sex in
echt – Offene Antworten auf deine Fragen zu Liebe, Lust und
Pubertät" von Nadine Beck, Rosa Schilling und Sandra Bayer.
- Infos zu Sexualität und Aufklärung gibt es auch auf lilli.ch, einem
Schweizer Onlineangebot für sexuelle Gesundheit.
- Das Hilfeportal sexueller Missbrauch bietet Hilfe für Betroffene von
sexueller Gewalt in der Kindheit, ihre Angehörigen und andere
Menschen, die sie unterstützen wollen.
Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema
- "Kindern kann man nicht nur sagen: Sex ist, wenn zwei sich lieb
haben"
- "Es sind die sexuellen Inhalte, die Kinder am meisten verstören"
- Mama, was ist ficken?
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Liebe ist etwas Großartiges und macht gleichzeitig emotional abhängig.
Was bin ich bereit für eine andere Person zu geben und was brauche ich
selbst von meinem Lieblingsmenschen? Irgendwann kommt in jeder Beziehung
der Punkt, wo das nicht mehr zusammenpasst. "Die Illusion, wie die Liebe
sein wird, hat eine Mindesthaltbarkeitsdauer", sagt die Psychologin und
Paartherapeutin Berit Brockhausen.
Dabei wüssten viele Paare, was eine gute Beziehung ausmache, dass
Vorwürfe nicht helfen, Nähe wichtig ist und Kommunikation. "Es hapert
nicht am Verstehen", sagt Berit im Gespräch mit den Sexpodcasthosts
Melanie Büttner und Sven Stockrahm: "Es hapert am Können und am nicht
Wollen." Streit sei oft einfacher als die Erkenntnis, dass ich bestimmte
Dinge vom anderen nicht bekommen werde, egal, wie sehr ich sie mir
wünsche. "Wenn ich es gut mit ihnen meine, kann ich Paaren diesen
Schmerz nicht ersparen", sagt Berit. Denn dann geht es um den Kern, wie
es Menschen gelingt, miteinander glücklich zu bleiben.
Mehr zu unserer Gästin und weitere Infos
- Die Psychologin und psychologische Psychotherapeutin Berit
Brockhausen berät seit mehr als 30 Jahren Paare in der Krise. Mehr
zu ihrer Arbeit, ihren Büchern und ihrem therapeutischen Hintergrund
gibt es auf ihrer Facebookseite sowie auf ihrer Webseite
partnerschaftsberatung.de.
- Berit ist Teil von Desafinado, dem Berliner Büro für Paartherapie
und Paarberatung. Dort arbeitet das Team inspiriert vom Ansatz des
2020 verstorbenen Psychologen und Arzt David Schnarch, einem der
Pioniere der Sexualtherapie. 2023 hat Berit das Institut für
Differenzierungsbasiertes Arbeiten gegründet, an dem
Paartherapeutinnen und -therapeuten ausgebildet werden.
Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema
- "Commitment wird im blödsten Fall als Bedürftigkeit gesehen"
- "In einer Beziehung braucht es auch emotionale Selbstbefriedigung"
- "Es geht nie um die blöde Sachebene, sondern immer um Gefühle"
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Verhütung ist weltweit immer noch Frauensache. "Seit 50 Jahren heißt es,
eine Art Pille für den Mann stünde kurz vor dem Durchbruch", sagt die
Autorin, Podcasterin und Aktivistin Franka Frei. "Aber es ist nichts
passiert." Woran liegt das? Geht es um Verhütung, gehe es eben nicht nur
um Sex, Geld und Macht, sondern auch darum, wer das Sagen hat über
unsere Fortpflanzung. Dabei gibt es außer dem Kondom für Männer nicht
nur die Alternative, sich sterilisieren zu lassen. "Der Ansatz, mit
Körperwärme zu verhüten, könnte für Menschen mit Penis und Hoden viel
Potenzial haben", sagt Franka, die über die noch wenig bekannte
Verhütungsmethode aufklärt und sie in Form eines Rings mitgebracht hat.
Mit den Podcasthosts Sven Stockrahm und Melanie Büttner macht Franka
auch einen Abstecher in die Geschichte der Verhütung, ihre
gesellschaftliche und politische Dimension. Während für Frauen in den
vergangenen Jahrzehnten neben Dutzenden Pillen auch zahlreiche
Implantate, Ringe, Stäbchen, Spiralen, Kappen und Spritzen entwickelt
wurden, gibt es diese Vielfalt nicht für Männer. Ein großes Problem
dabei: Vieles greift direkt in den Körper ein und verändert den
Hormonhaushalt. Was wird Frauen zugemutet, was wird Männern erspart?
Eine Folge zu mehr kontrazeptive Gerechtigkeit, über die Franka auch
sagt: "Es ist auch ein Eingriff in die Menschenrechte von Männern, dass
ihnen Möglichkeiten zur Verhütung verwehrt bleiben, die es längst geben
könnte oder schon gibt."
Mehr zu unserer Gästin und weitere Infos
- Franka Frei ist Autorin, Journalistin, Podcasterin (Tabufrei,
finanziert vom Hygieneartikelhersteller Essity) und Aktivistin. Mehr
zu ihr findet sich auf ihrer Website.
- 2023 ist Frankas Buch Überfällig – Warum Verhütung auch Männersache
ist erschienen. Auf ihrem Instagram-Kanal @frankafrei klärt sie zum
Thema auf und zeigt unter anderem Bilder und Videos zum Thema
thermische Verhütung für Männer und Menschen mit Penis und Hoden.
- Mehr Hintergrund zur Verhütung ohne Hormone beim Mann bietet dieser
Artikel aus dem Ärzteblatt. Und weitere Infos zum in der Folge
erwähnten Andro-Switch.
- Womit verhüten Erwachsene derzeit vor allem? Dazu gibt es Daten von
der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
(Verhütungsverhalten Erwachsener, 2018) und Erhebungen für junge
Erwachsene (Journal of Health Monitoring: Hintzpeter et al., 2022).
Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema
- "Die Pille wird viel zu oft als alternativlos diskutiert"
Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast.
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"Mein Vorschlag ist: Weg vom Kopf und hin zum Bauchgefühl", sagt Ondra
Veltruský, "denn dein Körper hat immer recht." Der Sexualcoach und
Einvernehmlichkeitstrainer begleitet Menschen auf der Suche nach dem,
was ihnen beim Sex, in der Intimität und in ihren Beziehungen fehlt. Vor
dem Sex werde viel zu wenig darüber gesprochen, was passieren soll und
was sich die Beteiligten wünschen, sagt Ondra. Stattdessen macht man
halt "wie immer".
Wie sage ich, was ich wirklich will und brauche? Das wollen die
Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm von Ondra wissen. Der
sucht mit seinen Klientinnen und Klienten nach deren enthusiastischem
Ja, was die eigenen Wünsche und Bedürfnisse angeht – statt nach dem
enttäuschten Nein. Konkret heißt das nicht nur darüber sprechen, sondern
zu üben und ins Spüren zu kommen – live und hautnah auch in dieser
Podcastfolge.
Mehr zu unserem Gast
- Ondra Veltruský ist körperorientierter Sexualcoach und
Consent-Trainer. Er gibt unter anderem Workshops zu
Einvernehmlichkeit und Kommunikation. Mit seinen Klient:innen
arbeitet er nicht nur im Gespräch, sondern auch mit traumasensiblen
Berührungen.
- Zentrales Konzept seiner Arbeit ist das Wheel of Consent von Betty
Martin, das zwischenmenschliche Interaktions- und
Kommunikationsdynamiken veranschaulicht (Diagramm des Konsensrads
als Pdf). In einem Blog-Eintrag erklärt Ondra, wie er mit dem Wheel
of Consent arbeitet.
- Im Podcast stellt Ondra auch das Drei-Minuten-Spiel vor, in dem es
um das Aushandeln und Besprechen von Berührungen geht.
- Ondra setzt sich zudem für mehr Bewusstsein für Übergriffe und
Trauma ein. Im Podcast erwähnt er dieses taz-Interview, in dem es um
Grenzüberschreitungen beim Sexological Bodywork und Tantra geht.
Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema
- "Niemand spürt seinen Körper besser als du selbst"
- "Viele Menschen wissen nicht, wie sie berühren sollen"
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"Was die allermeisten Pornos zeigen, hat mit der Sexualität, die
Menschen miteinander erleben können, nichts zu tun", sagt Marc Jan
Eumann. Er ist der Vorsitzende der Kommission für Jugendmedienschutz in
Deutschland, die Kinder und Jugendliche vor Gewalt, Pornografie und
Desinformation schützen soll. "Und ich spreche nicht über die 0,5
Prozent feministische Pornos, die es möglicherweise geben kann." Laut
Gesetz sind pornografische Inhalte erst ab 18 Jahren erlaubt, allerdings
stoßen Jugendliche und Kinder schon viel früher auf solche Inhalte. Das
liegt auch an internationalen Anbietern, die sich – anders als deutsche
Angebote – nicht an die Regeln halten, sagt Eumann. Ihn beunruhigen
unter anderem Gewaltmotive und verzerrte Geschlechterrollen im
Mainstreamporno und der Trend, bestimmte Clips, Bilder und Videos mit
Begriffen wie "Teenager" zu versehen.
Wie gut sind junge Menschen also auf das vorbereitet, was ihnen auch
zufällig oder ungewollt an Pornos, Gewalt bis hin zu Hass im Netz
begegnet? Was bedeutet es, wenn im Chat unter Freunden plötzlich
Nacktbilder kursieren oder Sexclips? Spätestens ab zwölf Jahren nutzen
praktisch alle Jugendlichen ein Smartphone, entweder allein oder
gemeinsam mit den Eltern. Zum Schulstart sprechen die Podcasthosts
Melanie Büttner und Sven Stockrahm mit Eumann nicht nur über die Frage,
wann Kinder ihr erstes Handy bekommen sollten. Sondern auch welche
Verantwortung die Gesetzgeberin, Anbieter und vor allem Eltern haben,
ihren Nachwuchs zu schützen. Denn Kinder haben nicht nur ein Recht auf
mediale Teilhabe, sondern auch darauf, sicher durchs Netz zu kommen.
Mehr zu unserem Gast und weiterführende Infos
- Marc Jan Eumann ist SPD-Politiker und Direktor der Medienanstalt
Rheinland-Pfalz sowie Vorsitzender der Kommission für
Jugendmedienschutz (KJM). Ihr Auftrag: Kinder und Jugendliche in
Deutschland vor Inhalten wie Gewalt, Pornografie oder Desinformation
im Netz zu schützen. Dies ist über den
Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV; PDF) geregelt.
- Unter Medien-kindersicher.de finden Eltern Informationen und Hilfe,
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Kinder und Jugendliche besser vor Cybermobbing, Hatespeech oder
Gewaltdarstellungen schützen lassen. Zudem gibt es Antworten und
eine Checkliste zur Frage, ob ein Smartphone für Erstklässler eine
gute Idee ist.
- Das Hilfeportal sexueller Missbrauch bietet Hilfe für Betroffene von
sexueller Gewalt in der Kindheit, ihre Angehörigen und andere
Menschen, die sie unterstützen wollen. Beratungen sind etwa per
Telefon anonym möglich.
Mehr zu Studien und Quellen
- Wie nutzen Kinder das Internet und Medien? Darüber gibt die aktuelle
KIM-Studie 2022 Aufschluss (KIM steht für Kinder, Internet, Medien).
Darin gaben auch zwei Drittel der Eltern, deren Kinder das Internet
nutzen, an, weder Filter noch Sicherheitseinstellungen zum Schutz
ihrer Kinder zu verwenden.
- Schon 95 Prozent der Kinder zwischen sechs und neun Jahren nutzen
Smartphone oder Tablet entweder allein oder gemeinsam mit den
Eltern. Das zeigt eine Befragung, die der Verein Bitkom Ende 2021
beauftragt hat.
- Daten einer aktuellen Studie der Kinderbeauftragten von England
legen nahe, dass bereits jedes zehnte Kind im Alter von neun Jahren
schon Pornografie gesehen hat. Bis zum 13. Lebensjahr waren es die
Hälfte.
- 2023 hat die Landesanstalt für Medien NRW 3.000 Jugendliche im Alter
von 11 bis 17 Jahren zu ihren Erfahrungen mit Sexting und Pornos
befragt. Jede dritte Person hatte bereits einen Porno gesehen, jede
fünfte selbst schon mal sexuelle Inhalte verschickt.
- Eine weitere Befragung unter Jugendlichen ergab, dass der erste
Kontakt mit harter Pornografie nur für die Hälfte gewollt war
(Kumulierte Evidenzen: Quandt & Vogelsang, 2017).
- Eine wissenschaftliche Zusammenfassung zum Stand von rough sex legt
nahe, dass Praktiken wie Haare-Ziehen, Schlagen oder Würgen
populärer geworden sind (Zeitschrift für Sexualforschung: Döring,
2023).
- Laut Polizeilicher Kriminalstatistik 2022 (PDF) waren 41 Prozent der
Personen, die verdächtigt wurden, kinder- oder jugendpornografisches
Material erworben, besessen oder hergestellt zu haben, unter 18
Jahren. Dies ist auch damit zu erklären, dass etwa Nacktbilder über
Gruppenchats von jungen Menschen oft ohne Kenntnis des
strafrechtlichen Hintergrunds geteilt werden.
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"Beziehungen bedeuten auch eine gewisse Abhängigkeit – das macht vielen
Angst", sagt der Psychologe und Paarcoach Amel Rizvanović. Wer heute ein
Date hat oder frisch in einer Beziehung ist, fragt sich oft: Was sind
Red Flags, also die Verhaltensweisen des anderen, die gar nicht gehen
und im Zweifel das Aus bedeuten? Manche haben dabei schon eine
Checkliste im Kopf. Schließlich geht es ja darum, sich und seine
Freiheit zu schützen. Oder bedeutet das manchmal auch, Konflikte zu
scheuen? "Sich ehrlich zu zeigen, ist oft ein schlechter Deal, denn die
Verletzungsgefahr ist so groß", sagt die Paar- und Psychotherapeutin
Felizitas Ambauen. Für manche spiele auch das Nicht-aushalten-Können von
unangenehmen Gefühlen eine Rolle.
Amel und Felizitas beraten seit Jahren Paare und Menschen in
Beziehungen, gemeinsam als Paar und einzeln. Sie nehmen einen ungeheuren
Leistungs- und Erwartungsdruck wahr, der heute auf Menschen lastet:
Hauptsache alles richtig und gut machen. Mit den Podcasthosts Melanie
Büttner und Sven Stockrahm sprechen Amel und Felizitas darüber, wie
schwer es Menschen fällt, innezuhalten. In Beziehung gehen brauche Zeit
und Langsamkeit, sagt Amel. Stattdessen werde nach schnellen
Beziehungstipps auf Social Media, in Podcasts, Magazinen und Büchern
gesucht. "Hinschauen bei sich heißt nicht, ständig mehr darüber zu lesen
und zu hören", sagt Felizitas. "Ruhe muss man sich erst mal erlauben
lernen, so sind viele nicht geprägt." Was braucht also eine Beziehung,
die nicht danach strebt, perfekt zu sein, sondern einfach nur gut genug?
Mehr zu unseren Gästen
- Sie sind ein Paar, das einzeln und gemeinsam Paare berät: die Paar-
und Psychotherapeutin Felizitas Ambauen und der Psychologe und
Paarcoach Amel Rizvanović. Mehr zu den beiden und ihrer Arbeit
findet sich auf der Seite Ambauen Psychologie.
- Felizitas spricht in ihrem Podcast Beziehungskosmos mit der
Journalistin Sabine Meyer über den Alltag in Partnerschaften und wie
Menschen wieder zueinanderfinden. Der Podcast ist einer der
erfolgreichsten der Schweiz. Auch ein Buch ist daraus entstanden.
- Gemeinsam mit Amel hat Felizitas einen weiteren Podcast, in dem die
beiden über Beziehungsprobleme sprechen: Du so. Ich so.
- Auf Instagram findet ihr Felizitas und Amel unter
@ambauen_psychologie und @melonoclock
Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema:
- "Oft geht's nicht um Sex, sondern darum, dass mein Wunsch gehört
wird"
- "In einer Beziehung braucht es auch emotionale Selbstbefriedigung"
- "Es geht nie um die blöde Sachebene, sondern immer um Gefühle"
Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast.
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willst. Auf YouTube findest du eine Onlinelesung zum Nachschauen.
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fotze
habe den Podcast nicht verstanden. Es geht darum, was Slowsex mit einem macht, welche Idee dahinter steckt. Aber was Slowsex nun eigentlich ist, was man dabei macht um das zu erleben, bleibt offen. Zumindest bis zur Hälfte, danach hatte ich kein Interesse mehr.
Man würde nicht auf Idee kommen, einen Mann zu einem ähnlichen Beitrag über Frauen einzuladen. Die eingeladene Autorin will erklären, wie Männer funktionieren und dachte vor ihrer Recherche, sie wüsste wie Männer funktionieren, da sie mit vielen geschlafen habe. Wow. Glaubt ihr nicht, in dieser Folge würden sich nicht mehr Männer angesprochen fühlen, wenn ihre vermeintlich generalisierbaren Gefühle von einem Mann besprochen werden würden?
der YouTube-Channel MeldeHelden (Hate Aid) benötigt LIKES !! https://youtu.be/O3MpeiZx0hU
Mal wieder ein Beitrag in dem Frau Büttner keine Gelegenheit auslässt, Männer als grundsätzliche Täter darzustellen. Nach einer halben Stunde habe ich mich sich so schuldig gefühlt, dass ich ausmachen musste! Als Begründung werden Philosophen der Antike oder irgendwelche Mediziner von 1800 irgendwas herangezogen und über Kindesmissbrauch ist sie dann schnell wieder bei 'ein nein ist ein nein'! Als hetero normativer Mann um die fünfzig habe permanent den Eindruck, ich bin für alles verantwortlich, was in der Beziehung zwischen Mann und Frau falsch läuft! Tut mir leid, aber da bin ich raus!
als Ü50-Cis-Mann ist es nicht so ganz einfach im Kopf umzustellen. Zumal ich bei meiner aktuellen Partnerin zu Anfang mir für jeden Schritt ein Ja holen wollte, bis sie mich ansprach was los sei, sie wolle jetzt endlich ficken und nicht jeden Schritt quasi absegnen. Es ist nicht so einfach, gerade als Mann.
Das war letztens auch ein Thema in meinem Freundeskreis. Danke, dass ihr es hier auch ansprecht :-)
sehr interessant, gerne mehr