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Jetzt mal ehrlich - Der Realtalk-Podcast der Pronova BKK
Jetzt mal ehrlich - Der Realtalk-Podcast der Pronova BKK
Author: Pronova BKK
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Description
Jetzt mal ehrlich: Mögen Menschen mit Essstörung kein Essen? Warum muss man durch die Angst vorm Kacken plötzlich dringend aufs Klo? Und wie sage ich meinem Partner, dass ich eine sexuell übertragbare Infektion habe?
Im Realtalk-Vodcast der Pronova BKK sprechen wir über Tabuthemen mit Menschen, die sich wirklich auskennen! Und wir klären auf – über Vorurteile, Mythen und Ängste rund um verschiedene mentale und körperliche Herausforderungen. Denn Scham und Unwissenheit waren noch nie hilfreich. Wer besser informiert ist, kann sich selbst besser schützen, hat größere Chancen auf ein gutes Verhältnis zum eigenen Körper und auf eine bestmögliche Behandlung und Unterstützung.
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Du hast Lust auf das Video zu unserem Podcast? Check unseren YouTube-Kanal aus: youtube.com/pronovabkk
Auf der Website der Pronova BKK findest du weitere Informationen rund um deine Gesundheit und den Podcast: www.pronovabkk.de/podcast
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Im Realtalk-Vodcast der Pronova BKK sprechen wir über Tabuthemen mit Menschen, die sich wirklich auskennen! Und wir klären auf – über Vorurteile, Mythen und Ängste rund um verschiedene mentale und körperliche Herausforderungen. Denn Scham und Unwissenheit waren noch nie hilfreich. Wer besser informiert ist, kann sich selbst besser schützen, hat größere Chancen auf ein gutes Verhältnis zum eigenen Körper und auf eine bestmögliche Behandlung und Unterstützung.
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29 Episodes
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Sofia Jüngling ist noch keine 20, als sie vor einer Entscheidung steht, die ihr Leben verändern wird: Ihren an Demenz und MS erkrankten Vater ins Heim geben, oder einen Weg finden, ihn zu Hause zu pflegen? Sie gründet eine inklusive Wohngemeinschaft, in der Studierende günstig wohnen und im Alltag mithelfen. Unterstützung gibt es vom Pflegedienst und einer Tagesstätte, doch viel Verantwortung ruht auf Sofias Schultern. Während andere in ihrem Alter beginnen ein unabhängiges Leben zu leben, reisen oder einfach spontan feiern gehen, jongliert sie Studium, Haushalt und die Pflege ihres Vaters und fragt sich manchmal, was sie dabei verpasst.
Jetzt mal ehrlich: Wie fühlt es sich an, so jung zu sein und schon so viel Verantwortung zu tragen?
Wie Sofia den Alltag als junge Pflegende meistert und warum sie sich oft allein gelassen fühlt, erzählt sie in unserem Gespräch. Gemeinsam mit Dr. Anna-Maria Spittel, Expertin für junge Pflegende Angehörige, sprechen wir darüber, warum Young (Adult) Carers oft unsichtbar bleiben, welche Unterstützung sie brauchen und was sich ändern muss, damit Pflege durch junge Menschen nicht auf Kosten eines eigenen Lebens geht.
Mehr Informationen und Beratungsangebote findet ihr u.a. hier:
https://www.pausentaste.de/
https://www.echt-unersetzlich.de/
https://www.youngcarercoach.de/
https://www.wir-pflegen.net/aktuelles/veranstaltungen/young-adult-carers-connect-austausch-fuer-junge-erwachsene-9
Jaqueline lernt 2021 bei einem Coaching einen Mann kennen, der ihr Leben verändern wird. Leider nicht im Guten. Nachdem sie seine Annäherungsversuche ablehnt, zeigt er schnell erste Stalking-Verhaltensweisen: Es beginnt mit Cyberstalking, über Nachrichten, Anrufe, Social Media. Dann steht er plötzlich vor ihrer Tür. Er schickt verstörende Briefe, angebissene Schokolade, eine Heiratsurkunde mit ihren Namen. Ein Annäherungsverbot und mehrfache Polizeieinsätze schrecken ihn nicht ab. Jaqueline lebt bis heute mit der ständigen Angst, dass er plötzlich wieder vor ihr steht und mit dem Gefühl, als Stalking Opfer oft allein gelassen zu werden.
Jetzt mal ehrlich: Wie schafft man es, dass die Angst vorm Täter nicht das ganze Leben bestimmt?
Wie Jaqueline mit dieser Bedrohung umgeht, welche Folgen das Stalking für sie hat und was sie anderen Betroffenen rät, erzählt sie in unserem Gespräch. Gemeinsam mit Lena Weilbacher vom WEISSEN RING sprechen wir darüber, warum schnelle Hilfe bei Stalking so wichtig ist, wie Polizei und Justiz effektiven Schutz bieten könnten und welche Beratung und Unterstützung es für Stalking Opfer gibt.
Anton Weil lebt in Berlin, hat viele Kontakte und fühlt sich trotzdem oft allein. Der Schauspieler, Musiker und Autor kennt das Gefühl der Einsamkeit schon lange. Der frühe Tod seiner Mutter hinterlässt bei Anton eine tiefe Orientierungslosigkeit und fehlenden Halt im Leben. Ständiger Leistungsdruck und die Erkenntnis, dass die anonyme Großstadt Berlin gar nicht auf einen Künstler wie ihn gewartet hat. Ironischerweise ist er mit dem Gefühl der Einsamkeit aber alles andere als allein, denn es scheint das vorherrschende Gefühl einer ganzen Generation zu sein. Studien belegen: fast die Hälfte alle jungen Menschen fühlt sich einsam.
Jetzt mal ehrlich: Wie kann man sich so einsam fühlen, mitten in einer Stadt voller Menschen?
Wie Anton gelernt hat, seine Einsamkeit zu überwinden, und warum Therapie und Kunst für ihn so wichtig geworden sind, erzählt er in unserem Gespräch. Gemeinsam mit Dr. Anja Langness, Expertin für Einsamkeit bei jungen Menschen, sprechen wir darüber, welche Ursachen dieses Gefühl hat. warum es immer mehr junge Erwachsene betrifft, welche Folgen es für unsere Gesellschaft hat und welche Tipps und Hilfen wirklich dabei unterstützen, wieder Anschluss zu finden.
Maria Anna Schwarzberg funktioniert nur noch. Sie arbeitet zu viel, schläft zu wenig, isst unregelmäßig und stellt ihre eigenen Bedürfnisse immer hinten an. Bis ihr Körper und ihr Kopf mit nur 25 Jahren nicht mehr mitmachen. Zwei Nächte ohne Schlaf, keine Entscheidungen mehr möglich, nicht einmal die, sich krank zu melden. Bei ihrem Hausarzt bricht sie in Tränen aus. Der erkennt schnell die typischen Symptome eines Burnouts, auch bekannt als Erschöpfungssyndrom. Die Krankschreibung ist der Beginn einer schwierigen Phase voller Schuldgefühle, Ängste und dem Gefühl, stillzustehen, während sich die Welt weiterdreht.
Jetzt mal ehrlich: Wie findet man zurück ins Leben, wenn man innerlich komplett ausgebrannt ist?
Wie Maria gelernt hat, auf ihre Bedürfnisse zu hören, warum sie ihren sicheren Job aufgegeben hat und was ihr heute guttut, erzählt sie in unserem Gespräch. Gemeinsam mit Prof. Dr. Andreas Hillert, Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin, sprechen wir darüber, wie man Burnout erkennt, wie Behandlung und Therapie helfen können und warum heute immer mehr junge Menschen an einem Erschöpfungszustand leiden.
Saskia Michalski hat schon länger mit einer Angststörung zu kämpfen, als sich mit Anfang 20 ihre Situation dramatisch zuspitzt: Saskia hat panische Angst zu sterben. Sie vertraut ihrem Körper nicht mehr, vermutet hinter jedem Symptom eine tödliche Krankheit. Zwanghaft tastet sie ihre Lymphknoten ab, fühlt den Puls, googelt Symptome, sucht Ärzte und Notaufnahmen auf, immer in der Hoffnung auf Entwarnung, die nur kurz anhält. Die Symptome der Krankheitsangst – früher auch Hypochondrie genannt – sind so massiv, dass ihr ganzes Leben von der Sorge um Krebs, Herzstillstand oder Schlaganfall bestimmt wird. Bis Saskia in der Therapie lernt, die Kontrolle abzugeben, wieder zu vertrauen und ihr Leben radikal auf den Kopf zu stellen.
Jetzt mal ehrlich: Wie fühlt es sich an, wenn die Angst vor Krankheiten das ganze Leben bestimmt?
Wie Saskia den Weg aus der Krankheitsangst gefunden hat und welche Strategien ihr geholfen haben, erzählt sie in unserem Gespräch. Gemeinsam mit Prof. Dr. Marc Ziegenbein, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, sprechen wir darüber, wie eine moderne Behandlung bzw. Therapie von Krankheitsangst aussieht, welche Ursachen sie hat und wie Betroffene es schaffen können, übermäßige Gesundheitsängste zu überwinden.
Hauke van Göns ist 19, als er zum ersten Mal eine Erfahrung macht, über die Männer selten offen sprechen: sein Körper funktioniert beim Sex nicht wie erwartet. Anfangs sucht er nach einer medizinischen Erklärung, doch schnell wird klar: Es gibt keinen Befund, keine körperliche Ursache. Die Blockade sitzt im Kopf. Fachleute sprechen in diesem Fall von einer erektilen Dysfunktion, einer Form der sexuellen Funktionsstörung. Mit Anfang 30 versteht Hauke dank einer Therapie, dass seine Erektionsstörungen auch eng mit seiner Depression zusammenhängen. Nähe und Intimität muss er neu für sich definieren. In seinen Beziehungen lernt er, dass Penetration nicht alles ist und dass guter Sex nicht vom perfekten „Stehvermögen“ abhängt. Heute bricht er das Schweigen, um anderen Männern Mut zu machen.
Jetzt mal ehrlich: Wie verändert sich Sex und Partnerschaft, wenn die Erektion ausbleibt?
Wie Hauke gelernt hat, offen mit seiner sexuellen Funktionsstörung umzugehen, und warum das nicht das Ende eines erfüllten Sexuallebens bedeutet, erzählt er in unserem Gespräch. Gemeinsam mit Paar- und Sexualtherapeutin Ann-Marlene Henning sprechen wir darüber, wie sehr Männlichkeitsbilder und Leistungsdruck unsere Sexualität prägen, welche Ursachen für Erektionsstörungen es gibt, warum die Psyche eine so große Rolle spielt und wie Paare Intimität jenseits von Penetration neu entdecken können.
Melissa ist 32, Erzieherin und seit drei Jahren alleinerziehende Mutter. Ihren Sohn zieht sie ohne den Kindsvater groß. Der ist nur etwa alle drei Wochen präsent. Nach der Trennung steht sie also plötzlich mit einem Kleinkind, zwei Jobs und der alleinigen Verantwortung da. Der Alltag bedeutet Organisation rund um die Uhr. Oft stellt sie sich die Frage: Wie soll ich das alles schaffen? Zur ständigen Überlastung kommen Scham und das nagende Gefühl, versagt zu haben, weil die „heile“ Familie nicht gehalten hat. Heute spricht Melissa offen darüber, wie es ist, immer 24/7 zuständig zu sein, und warum Selbstfürsorge dabei oft zur größten Herausforderung wird.
Jetzt mal ehrlich: Wie hält man durch, wenn man nie die Verantwortung abgeben kann?
Wie Melissa es schafft, ihr Leben und das ihres Sohnes zu stemmen, welche Formen von Unterstützung für Alleinerziehende ihr helfen und wie sie mit Vorurteilen umgeht, erzählt sie in unserem Gespräch. Gemeinsam mit Journalistin und Autorin Anne Dittmann, die unter anderem einen Ratgeber für Alleinerziehende geschrieben hat, sprechen wir darüber, welche strukturellen Hürden Single-Eltern bewältigen müssen, warum Hilfe kein Luxus, sondern Notwendigkeit ist und was sich in Politik und Gesellschaft ändern muss, damit Einelternfamilien nicht allein gelassen werden.
Victoria und Mickey Heinen erwarten 2021 ihr viertes Kind. Sie freuen sich und teilen ihr Glück nach den üblichen zwölf Wochen mit Familie, Freunden und Followern. Doch in der 16. Schwangerschaftswoche verändert ein Routinetermin bei der Frauenärztin alles: Auf dem Ultraschall ist kein Herzschlag mehr zu sehen. Das Baby lebt nicht mehr. Der plötzliche Schwangerschaftsverlust ist ein Schock. Eine Woche müssen sie auf den Kliniktermin warten. Vicky bekommt Tabletten, die sie zu Hause einnimmt. Ohne Hebamme, ohne psychologische Begleitung platzt abends die Fruchtblase. Sie bringt ihr totes Kind gemeinsam mit ihrem Mann zu Hause zur Welt.
Jetzt mal ehrlich: Wie trauert man um ein Kind, das man nie im Arm halten konnte?
Wie Vicky und Mickey die Behandlung durch Ärzte und Klinik erlebt haben, wie sie als Paar um die Fehlgeburt getrauert haben, berichten sie in unserem Gespräch. Gemeinsam mit Psychologin Sally Schulze sprechen wir außerdem darüber, welche Unterstützung nach einer Fehlgeburt sinnvoll ist, und wie Abschiedsrituale helfen können, den Verlust zu verarbeiten.
Angelina Boerger ist 29, als sie endlich eine Antwort auf das jahrelange Chaos in ihrem Kopf bekommt: ADHS. Schon als Kind kämpft sie mit klassischen ADHS-Symptomen wie Konzentrationsschwierigkeiten, innerer Unruhe und Selbstzweifeln. Nach der Schule versucht sie, alle Anforderungen im Studium und Privatleben zu meistern, doch der Druck wächst. Sie fühlt sich überfordert, kämpft mit Kopfschmerzen, Magenproblemen, Depressionen und Angststörungen. Immer wieder fragt sie sich: Bin ich einfach zu faul, zu undiszipliniert, oder steckt mehr dahinter? Die späte ADHS-Diagnose ist deshalb für sie kein Schock, sondern eine Befreiung. Heute spricht sie offen darüber, warum sie Aufmerksamkeitsdefizit und Hyperaktivität nicht als Krankheit versteht, sondern als eine andere Art zu denken.
Jetzt mal ehrlich: Wie findet man seinen Weg, wenn das eigene Gehirn anders tickt, als es die Gesellschaft erwartet?
Wie Angelina Schritt für Schritt gelernt hat, mit ihren ADHS Symptomen zu leben, welche Unterstützung sie durch Therapie und Medikamente bekam und welche Strategien ihr im Alltag helfen, erzählt sie in unserem Gespräch. Gemeinsam mit Dr. Frank Matthias Rudolph, Facharzt für Psychosomatische Medizin und langjähriger Leiter einer Spezialambulanz für Erwachsene mit ADHS, sprechen wir darüber, warum so viele Betroffene erst spät eine Diagnose bekommen, welche Ursachen für ADHS eine Rolle spielen können, wie ADHS Beziehungen und Beruf beeinflusst und warum ein anderer Blick auf die Vielfalt unserer Gehirne uns allen helfen würde.
Janis kommt ohne Arme und Beine auf die Welt. Sich selbst so zu akzeptieren, wie er ist, war nicht immer einfach. Besonders in seiner Kindheit und Jugend fällt ihm das "Anderssein" zeitweise schwer. Heute ist er Kilimandscharo-Bezwinger, Rennfahrer und leidenschaftlicher Schwimmer, sprengt mit Vorliebe vermeintliche Grenzen und zeigt, was alles möglich ist, wenn man ein "das geht nicht" einfach nicht akzeptiert. Denn nicht die Behinderung selbst ist das Problem, sagt er, sondern die vielen Barrieren in der Gesellschaft und in den Köpfen, mit denen die mehr als 10 Millionen Menschen mit Behinderungen in Deutschland täglich zu kämpfen haben.
Jetzt mal ehrlich: Wie bleibt man optimistisch, wenn man ständig unterschätzt und ausgeschlossen wird?
Welche Rolle Selbstakzeptanz in Janis Leben spielt und wie sich unser Blick auf Menschen ändern sollte, erzählt er in unserem Gespräch. Gemeinsam mit Anieke Fimmen vom Sozialverband Deutschland sprechen wir darüber, wie inklusiv unsere Gesellschaft wirklich ist und was wir alle tun können, um die Situation von Menschen mit Behinderungen zu verbessern.
Sensible Inhalte!
In diesem Podcast geht es um sexuellen Kindesmissbrauch.
Höre dir die Folge nur an, wenn Du dich psychisch stabil fühlst.
Lena ist erst zwei Jahre alt, als der sexuelleMissbrauch beginnt. Vier Jahre lang wird sie von mehreren Täter:innen aus demnahen Umfeld der Familie schwer missbraucht. Die Täter:innen filmen diesexuelle Gewalt, betäuben sie, bieten sie anderen Männern an. Erst der Verdachteiner Kindergärtnerin bringt die Wahrheit ans Licht. Lenas Schuldgefühle sindso überwältigend, dass sie versucht sich das Leben zu nehmen. Da ist sie siebenJahre alt. Der Aufenthalt in der Psychiatrie wird zum Wendepunkt: Dort beginntihr langer Weg der Aufarbeitung. Heute, viele Jahre und viele Therapien später,ist Lena selbst Mutter.
Jetzt mal ehrlich: Wie gelingt ein selbstbestimmtesLeben, wenn einem in der Kindheit alles genommen wurde?
Wie Lena es geschafft hat, trotz dieser traumatischenErfahrungen Menschen wieder zu vertrauen und was sie heute anderen Betroffenenmitgeben möchte, erfahrt ihr in unserem Gespräch. Gemeinsam mit derHeilpädagogin Julia Bergen von der Fachberatungsstelle Violetta sprechen wiraußerdem darüber, warum sexueller Missbrauch oft unentdeckt bleibt, wie Täterdie Kinder manipulieren – und wie diese besser geschützt werden können.
Hinweis: Die im Video angesprochene Verjährungsfrist bezieht sich auf die aktuelle Rechtslage und damit auf Straftaten, die nach 2015 stattgefunden haben. Für Straftaten, die vor 2015 begangen wurden, gelten abweichende Regelungen.
Lena freut sich auf ihr erstes Kind. Die Schwangerschaft verläuft problemlos, alles ist bereit für die Geburt. Doch wassie dann im Krankenhaus erlebt, wird sie für immer verändern: abwertende Kommentare, unnötige medizinische Eingriffe – ohne Aufklärung, ohne Zustimmung, ohne Würde. Die Gewalt hat schwerwiegende Folgen für Len eine emotionaleDistanz zu ihrem Neugeborenen, eine posttraumatische Belastungsstörung, Panikattacken. Lenas Geschichte steht exemplarisch für viele Frauen, die eine traumatische Geburt erleben – und sich damit allein gelassen fühlen.
Jetzt mal ehrlich: Ist Gewalt unter der Geburttrauriger Alltag in deutschen Kreißsälen?
Wie Lena den Weg aus der Ohnmacht gefunden hat und wassie anderen Frauen rät, die eine Geburt noch vor sich haben, erfahrt ihr in dieser Folge. Gemeinsam mit Hebamme und Aktivistin Eva Placzek sprechen wir außerdem über strukturelle Probleme in der Geburtshilfe und darüber, was sich ändern muss, damit Geburten für die Frauen endlich würdevoll und sicher sind.
Wie es Susanne heute gelingt, auch ohne eigene Kinder ein glückliches Leben zu führen, erzählt sie in unserem Gespräch. Gemeinsam mit Kinderwunsch-Coach Franziska Ferber sprechen wir über die emotionale Achterbahn einer Kinderwunschbehandlung und die Frage, warum es so schwer ist, sich von diesem speziellen Lebensziel zu lösen.
Häusliche Gewalt - Wenn die Angst einzieht
Svenja ist 39, Mutter von drei Kindern – und lebt fünf Jahre lang in einer gewalttätigen Beziehung. Ihr Ex-Partner kontrolliert sie, isoliert sie von ihrem Umfeld und wird immer brutaler. Er schlägt sie auf offener Straße, im Supermarkt, zu Hause. Sie überlebt zwei Femizidversuche. Erst als die Ärzte in einem Krankenhaus Anzeige erstatten wollen, findet sie den Mut, selbst zur Polizei zu gehen. Heute hilft sie anderen Betroffenen, sich aus der Gewalt zu befreien.
Erik ist 19, als er die Kontrolle über seinen Pornokonsum verliert. Er ist gerade in eine neue Stadt gezogen, hat kaum soziale Kontakte, ist noch Jungfrau. Der Gedanke an Pornos ist ständig präsent, sogar Verabredungen sagt er ab, um Zeit für die Pornos zu haben – und jedes Mal plagt ihn danach das schlechte Gewissen. Doch aus Scham spricht er lange mit niemandem darüber.
Eriks Geschichte ist kein Einzelfall – Schätzungen zufolge kämpfen in Deutschland Hunderttausende mit einer problematischen Pornonutzung.
Jetzt mal ehrlich: Wann machen Pornos süchtig und wie verändern sie unsere Sexualität?
Wie sich Eriks Leben durch die Sucht verändert hat und welche Strategien ihm geholfen haben, erzählt er in unserem Gespräch. Gemeinsam mit Eberhard Freitag, Experte für Mediensucht und -erziehung, sprechen wir außerdem über die Mechanismen hinter der Pornosucht, warum der Ausstieg so schwerfällt und über die spannende Frage, ob es einen unproblematischen Pornokonsum gibt.
20 Jahre ist Gudrun abhängig von Medikamenten. Nach der Geburt ihrer Tochter bekommt sie starke Schmerzmittel verschrieben. Später kommen nach einer Panikattacke „Benzos“ zur Beruhigung dazu. Schnell spürt sie, dass sich damit nicht nur körperliche, sondern auch seelische Schmerzen betäuben lassen. Gudrun ist eine von bis zu 2.9 Millionen Betroffenen in Deutschland – zwei Drittel von ihnen sind Frauen, die oft ganz normal zur Arbeit gehen, die Familie und den Alltag am Laufen halten. Denn die Sucht bleibt häufig unerkannt – auch weil kaum jemand darüber spricht.
Jetzt mal ehrlich: Warum ist es so schwierig, von einer Sucht wieder loszukommen?
Wie Gudrun das schließlich schafft und warum sie sich trotzdem nie als geheilt bezeichnen würde, erzählt sie uns in unserem Gespräch.
Wiebke ist Mutter von zwei Kindern, die sie über alles liebt. Doch schon bald nach der Geburt ihres zweiten Kindes merkt sie, das vielbeschworene Mutterglück will sich nicht einstellen. Im Gegenteil: Wiebke wird nach und nach klar: Sie bereut es, Mutter geworden zu sein. Damit ist sie nicht allein, aber Schuld- und Schamgefühle halten die meisten Betroffenen davon ab, über das Tabuthema „Regretting Motherhood“ offen zu sprechen. Es passt so gar nicht zu unserem weiblichen Rollenbild und den gesellschaftlichen Erwartungen an Mütter.
Jetzt mal ehrlich: Wie funktioniert das, dass man die Mutterschaft bereut und gleichzeitig seine Kinder über alles liebt?
Wie Wiebke mit ihren eigenen Kindern darüber spricht und warum ihr früher nie in den Sinn gekommen wäre, dass Frauen auch ohne Kinder glücklich sein könnten, das erzählt sie in unserem Gespräch.
Liz ist 19 Jahre alt, als sie während eines Auslandsaufenthalts in Amerika 2022 die Diagnose Lymphknoten-Krebs erhält. Der Schock ist riesig, besonders nachdem sich herausstellt, dass der Krebs bereits gestreut hat. Es folgen 16 Chemotherapien, begleitet von heftigsten Nebenwirkungen wie starken Knochenschmerzen und extremer Übelkeit. Liz ist eine von jährlich ca. 16.000 jungen Menschen in Deutschland, die zwischen 18 und 39 von einer Krebsdiagnose betroffen sind und deren ganze Lebens- und Zukunftsplanung plötzlich Kopf steht.
Jetzt mal ehrlich: Wie geht man mit so einer Diagnose um, wenn das ganze Leben eigentlich noch vor einem liegt?
Was Liz geholfen hat, die harten Monate der Therapie zu überstehen und wie die Krankheit ihren Blicks aufs Leben verändert hat, das erzählt sie in unserem Gespräch.
Stefan ist 14, als die Corona-Pandemie sein Leben auf den Kopf stellt. Die soziale Isolation trifft ihn besonders hart. Er fühlt sich einsam, ängstlich, überfordert, hat Probleme vor anderen frei zu sprechen, wird depressiv. Zur Pandemie kommen Klimakrise, Kriege und Leistungsdruck - wie viele Jugendliche seiner Generation kämpft Stefan mit wachsenden Ängsten um die Zukunft. Erst ein Aufenthalt in einer Tagesklinik, der Austausch mit anderen betroffenen Jugendlichen und eine Psychotherapie bringen seine Lebensfreude zurück.
Jetzt mal ehrlich: Wie schafft man es, trotz der vielen schlechten Nachrichten positiv in die Zukunft zu blicken?
Warum die soziale Isolation während Corona für viele Jugendliche bis heute noch verheerende Nachwirkungen hat und wie Stefans Pläne für die Zukunft aussehen, das erfahrt ihr in unserem Gespräch.








