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Sneakpod
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Und die Moral von der Geschicht: Von Gockeln lernste's Tanzen nicht. Die japanische Tanzromanze 10Dance hätte zwar mehr sein können, bekommt aber dank unserer tanzsporttypischen (positiven) Voreingenommenheit trotzdem einige Punkte. Zu Tränen gerührt hat uns erstaunlicherweise aber eher der zweite Checker Tobi-Film, der uns inhaltlich auf Kindergeburtstagsschatzsuchen vorbereitet hat, die wir gänzlich ohne Kaffee überstehen mussten, so wie wir den kommenden Triathlon mit ähnlich einschränkenden Ausfällen werden bewältigen müssen.
Geeignete Erziehungsmethoden mag die Rache der Polly McClusky vielleicht nicht unbedingt vermitteln, aber sie bereitet uns wahrscheinlich trotzdem besser auf das Vatersein vor als auf eine taktische Geiselbefreiung mit Schusswechsel. Die wiederum hat Bob vielleicht im Kino in Zoomania 2 erlernt, während Stefan und Christoph überlegen, ob Plur1bus allgemein richtig verstanden wird. Im großen Jahresrückblick stehlen wir uns gegenseitig die Filme, was zu den folgenden Bestenlisten des Jahres 2025 führt:
Unsere Lieblingszeitreisende Julia von Chronografen und Kotzbrocken widerlegt diese Woche nicht nur unsere altersstarrsinnigen Missinterpretationen von KPop Demon Hunters, sondern hat uns auch zwei superheldenfreie Filme mit Andrew Garfield mitgebracht, die sich nicht nur im Szenentiming, sondern auch der emotionalen Immersion fundamental unterscheiden. After the Hunt handelt neben vielem Anderen vom Umgang mit dem Vorwurf eines sexuellen Übergriffs im Unikontext, während uns We Live in Time in fordernden Zeitsprüngen das Drama einer Krebserkrankung in einer jungen Familie miterleben lässt. Zu Wake Up Dead Man müssen wir natürlich auch noch unseren Senf dazugeben und im Off-Topic-Teil könnte es sein, dass wir uns ein wenig verplaudert haben, was aber ganz sicher nur an unserer Gästin gelegen haben kann, denn dafür sind Bob und Christoph ja nicht gerade bekannt.
James Bond ist zurück in seiner Paraderolle als Benoit Blanc und besucht aus dem Saarland den Sneakpod. Da Zweidrittel des Teams fehlt, spricht er heute mit Stefan und sagt, ob man Mission: Impossible – The Final Reckoning, Michel in der Suppenschüssel und die Serie Miss Sophie schauen soll. Stefan rät dringend von Cleaner ab. Ganz ohne Fußball und Lego kann Willems natürlich nicht den Podcast verlassen .
Unser sternglitzernder Gast Daniel vom Spätfilm hat uns diese Woche den koreanischen Anime Lost in Starlight mitgebracht, dessen Zuckrigkeit uns deutlich weniger berührt hat als die scheinbar in Zeitlupe fallenden Bäume von Train Dreams. Die bevorstehenden Jahresrückblicke einleutend blicken wir außerdem auf herausstechende Musikalben sowie Bücher zurück und fabulieren vollkommen generationenunangemessen über 6 bis 7 Begriffe aus der Jugendsprache.
Unsere Top-Alben des Jahres waren:
Daniel:
1. Rosalía: Lux
2. Steven Wilson: The Overview
3. Umse: Immunsystem
4. FKA Twigs: EUSEXUA
5. Geese: Getting Killed
Christoph:
1. Igorrr: Amen
2. Lorna Shore: I Feel the Everblack Festering Within Me
3. Contrust: Contrustmas
4. Arch Enemy: Blood Dynasty
5. Marina: Princess of Power
Außerdem sprach Daniel noch über die folgenden Bücher (die sehr unterschiedlichen Bewertungen müsst Ihr der Folge entnehmen):
Chimamanda Ngozi Adichie: Blauer Hibiskus
Kazuo Ishiguro: Klara und die Sonne
Ethan Hawke: Hin und weg
Zadie Smith: London NW
Daniel Ziblatt und Steven Levitsky: Wie Demokratien sterben
Donna Zuckerberg: Not All Dead White Men
James Baldwin: Des Menschen nackte Haut
Monströse Unterhaltung bietet uns diese Woche ganz ohne Monster die neue Frankenstein-Verfilmung von Guillermo del Toro, der mindestens so bildgewaltig, dafür aber nicht ganz so blutig wie Spartacus - House of Ashur aufwartet und sich mit der dritten, angenehmen aber etwas überflüssigen Staffel von Hjem til Jul die dänischsprechenden Nebendarsteller teilt. Bob druckt derweil Pappkarton-Sägen.
Die subversiven Santas vom Sneakpod planen diese Woche einen Jingle Bell Heist, um in der Verbrecherrangliste ihren Vorsprung gegenüber der Gangster Gang auszubauen, ohne sich im Wald zu verlaufen oder die häufigsten Fehler beim Plätzchenbacken unserer neuen Lieblingskekse zu begehen.
Wir sind in der Netflix-Verfilmung der ersten Folge von Saturday Night Live besonders erfreut über Jon Batistes 70er-Jahre-Aufmachung, können uns beim Grundtenor des Films jedoch nicht ganz einigen. Die spoilergefährdete Weihnachtsromanze Last Christmas hat zumindest Christoph zu tränen gerührt, während Bob eher zur Grinch-Fraktion gehört und Stefan offensichtlich einen massentauglichen Night of the Proms-Musikgeschmack hat.
Ein Gläschen in Ehren könnte uns unsere Champagne Problems erleichtern, die in diesem Fall sicher nicht von Otto und Roberto verursacht werden, die Stützen dieses Weihnachtsmachwerks, dass manche von uns mit Freuden in eine Zombie Apocalypse wie in World War Z fliehen lässt. Ob wir Tiktok richtig verstanden haben, ist unklar, aber definitiv kann uns Bob eine Pizza in seinem neuen Ofen machen während wir die neue Folge von Schweigen ist Zustimmung! über die Anno-Spielereihe hören, was ebenso zu empfehlen ist wie die neue Kultpess-Folge über Bugonia.
Die fünf goldenen Jungs vom Sneakpod schwelgen diese Woche in Kindheitserinnerungen an The Fall Guy aka Ein Colt für alle Fälle, dessen letztjähriges Remake mehr richtig macht als man hätte annehmen können. Erwartungen hätte man auch bei Sönke Wortmanns Der Spitzname haben können, da es sich um den dritten Teil einer Reihe handelt, was uns allerdings nicht bewusst war, weil wir zu sehr damit beschäftigt waren, uns beim Churfranken Triathlon in Niedernberg am 12.07.2025 anzumelden, bei dem wir Euch hoffentlich zahlreich sehen.
Bus, Bus, Bus! Zum 900. Jubiläum waren wir endlich mal wieder in der Kino10-Sneak, wo sich manches verändert hat, die stimmung aber noch auf ähnliche Weise legendär ist wie vor 20 Jahren, unklar ob trotz oder wegen Bugonia, dem neuen Film von Yorgos Lanthimos, den wir mit ein paar treuen Hörern geschaut und anschließend in einer kultigen Szenebar mit seinem Original, dem koreanischen Save the Green Planet!, verglichen haben. Auf welcher Sprache man die dieswöchigen Bibeladaptionen The Book of Clarence und Belshazzar schauen oder hören sollte, muss noch geklärt werden, aber die dritte Staffel von Diplomatische Beziehungen führt uns trotz Atombombendrohungen und reichlich Menschelei nicht in den spanischen Milliardärsbunker, der als leichtere Variante von Silo daherkommt.
Vielleicht werden wir eines Tages vereint sein wie uns schon der bedeutendste Gegenwartsphilosoph, Marky Mark, in unserer Jugend predigte. 31 Jahre später hat er an intellektueller Strahlkraft kein bißchen eingebüßt und zeigt uns seine überragenden 3D-Schach-Fähigkeiten in Play Dirty, dessen Restcast sich selbstverständlich nicht gegen sein unbändiges Charisma durchsetzen kann, welches sogar modernes CGI altbacken oder wie eine ironische AI-Referenz wirken lässt. Etwas weniger Retro als Prince Ital Joe ist Bob unterwegs, der nur 8 Jahre nach Veröffentlichung bereits den zweiten Die Tribute von Panem-Film geschaut hat, zu dem auch Claudia und Christoph schon mal ihren Senf abgegeben haben und der auch heute noch wesentlich unterhaltsamer als die dritte Staffel von Alice in Borderland ist.
Die perfekte Welle ist nicht Alles mit was sich The Surfer herumschlagen muss, viel mehr hat er mit dem Wasser eigentlich eher weniger zu tun, auf der psychedelischen Reise zum Abgrund seines Seins. Wir quälen uns unterdessen durch das Œuvre von Blake Lively, was etwas mehr ist als Nur ein kleiner Gefallen, aber da wir dem Dienst an unseren Hörern verpflichtet sind, haben wir, Westworld-Robotern gleich, nur eingeschränkte Handlungsspielräume. Ob wir uns zur Erholung gerne mal in eine Achterbahn setzen oder lieber Hagen Rether lauschen, erfahrt Ihr im Plauderteil der Folge, die außerdem noch Christophs sinnlosesten Rant der Sneakpodgeschichte bereit hält.
Die romantisch verwirrten Seelenverwandten vom Sneakpod fügen sich der ominösen Testmaschine, die sie ihren perfekt harmonierenden Podcasthörern zugeführt hat und so geben wir diese Woche All for You. Bob bewacht mit einem weißen Hund die Pinguine von Oddball, Stefan ist aus Norwegen zurückgekehrt und Christoph hat sich Barock-Metal-Tecchno hingegeben, jedoch am Pissoir den Handschlag verweigert.
Golden beohrte Männlichkeit demonstriert uns Denzel Washington in Spike Lees Kurosawa-Misshandlung Highest 2 Lowest, in dem ein Männerbild propagiert wird, dass von deutschen Kopien spanischer Comedyserien (Alphamännchen) in Punkto Modernität leicht in den Schatten gestellt wird.
Unser charmanter Lieblingsschauspieler ist nicht Alles, was French Lover in unser Bett gelegt hat. Wenngleich er unterschiedlich gnädig von uns rezipiert wurde, so ist er doch ein würdiger Abschluss unseres letztwöchigen Realausflugs nach Frankreich, den wir nicht nur mit Kennzeichensammeln verbracht, sondern auch über AI-Künstler philosophiert haben.
Die französisch verirrten Philanthropen vom Phfvneakpod melden sich diese Woche aus dem Surfurlaub, um im texanischen Wrong Paris den Bachelor mit arabischen Botschaften aus dem Thermodrucker zu bezirzen.
Ungewohnt unkonventionelle Umbringgeschichten serviert uns in Mr.Robot-Manier The Amateur Rami Malek, der glücklicherweise nicht mit Matthias Schweighöfer in einem Bricki-Haus eingesperrt ist, sondern sich introvertiert zum nächsten Running Point durchkämpft, weil er nicht nur nicht schießen kann, sondern auch erst lernen muss, How to Sell Drugs Online (Fast).
Kontrovers rezipierter Gesang ist nicht Alles, was uns die KPop Demon Hunters diese Woche bescheren, sondern auch noch ein Feuerwerk aus buntem Fantasy-Dämonen-Geschnetzel und eine gute Prise Coming of Age. Schon etwas erwachsener, wenn auch lateral versetzt, hat uns der Mallorca-Werbe-Erotik-Thriller Fall for Me unterhalten, der hoffentlich niemanden auf die Idee bringt, eine Nachfolgestaffel zu Squid Game 3 auf der Baleareninsel zu drehen. Christoph ist unterdessen von Rhodos zurück und hat nicht nur einige Eindrücke davon dabei, sondern mit Igorrr eine Musikempfehlung, die heißer ist als die Strände der Ägäis.
Zur Verteidigung der Welt haben wir uns Gäste eingeladen. Die wunderbaren Christiane Attig (Wendeltreppe ins Nichts) und Daniel Brockmeier (Spätfilm) haben uns das nicht ganz so wunderbare Werk War of the Worlds mitgebracht. Anschließend werden wir aber versöhnt mit der Nackten Kanone, Thursday Murder Club und No one will save you, von denen wir unterschiedlich begeistert sind. Christiane und Daniel berichten von uns vom Status ihrer Star Trek Discovery und Tom Hanks Komplettsichtungen. Es gibt natürlich auch wieder Spiele, den Christiane führt und in die Geheimnissee von Death Stranding 2 ein. Nach einer kleinen Runde Internetkultur - kennt ihr die Top 10 der Instagram Post mit den meisten Likes? - und Katzen schließt der Sneakpod mit einem Spiel ab - Es wird Wiki Arena gespielt.



