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Alles gesagt?
Alles gesagt?
Author: DIE ZEIT
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Wir befragen außergewöhnliche Menschen – so lange, bis sie selbst erklären, dass jetzt “alles gesagt” sei. Ein Gespräch kann also zwölf Minuten oder drei Stunden dauern.
Die Interviewer, Christoph Amend, Editorial Director der ZEIT und Jochen Wegner, Chefredakteur der ZEIT, sind auf alles vorbereitet – und haben hunderte Fragen und meistens auch ein paar Spiele für ihren Gast dabei.
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114 Episodes
Reverse
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Thomas Coraghessan Boyle has written widely read books such as World’s
End, The Tortilla Curtain, Dr. Sex, Water Music, The Road to Wellville
and—so far published only in Germany—No Way Home. His works have been
translated into two dozen languages, and some have been adapted for
film.
This is the the freely accessible original English version of the
podcast. An AI-translated version is available exclusively to ZEIT
podcast subscribers. A free trial subscription is available at
https://www.zeit.de/podcastabo.
T.C. Boyle was born in New York and grew up in precarious circumstances:
both of his parents, immigrants from Ireland, were alcoholics; as a
young man he struggled with drug problems himself and barely managed to
finish school. During his studies, he discovered his love of writing.
Boyle initially worked as a teacher at his former problem school in
order to avoid being drafted into the Vietnam War. His first published
short story, about his experiences with heroin use, secured him a place
in the prestigious Writers’ Workshop at the University of Iowa. Among
his teachers there were John Irving and John Cheever.
Boyle earned a doctorate in nineteenth-century English literature,
although his dissertation was a collection of short stories, Descent of
Man. Shortly thereafter he received a position at the University of
Southern California in Los Angeles, where he founded the creative
writing program. He taught there until his retirement.
Since his debut novel Water Music, T.C. Boyle has published almost every
year—either a novel or a collection of short stories. He lives with his
wife Karen Kvashay in Montecito, near Santa Barbara, and has three
children.
Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail
an allesgesagt@zeit.de.
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She is one of the most influential writers in the world, and her
best-known novel "The Handmaid’s Tale" became an equally successful
series. Now Margaret Atwood is a guest on the endless podcast.
A German AI translation of this conversation can also be found on the
usual podcast platforms and here on www.zeit.de. It is available to
subscribers only.
She talks about her childhood in the wilds of Canada, about the dreams
she still has today – and about her international breakthrough as a
bestselling author. She reflects on her definition of feminism and on
her hope for a better America: “Donald Trump is in trouble.” She recalls
how it came about that, in 1984, she began writing her dystopian novel
"The Handmaid’s Tale" in West Berlin. The book appeared a year later,
was first adapted for film by Volker Schlöndorff in 1990, and from 2017
onward turned into an award-winning series.
Margaret Atwood was born in 1939 in Ottawa, Canada. She studied at the
University of Toronto and at Harvard, taught literature, and published
poetry and literary criticism. Her first novel, The Edible Woman,
appeared in 1969. To this day she has published more than 60 books; most
recently "Book of Lives: A Memoir of Sorts", even though she never
wanted to write an autobiography.
Margaret Atwood has received numerous awards for her work, among them
the Booker Prize (twice), the Franz Kafka Prize, and the Peace Prize of
the German Book Trade. In the podcast, she remembers the first clothes
she designed for herself as a teenager, speaks about her husband, the
ornithologist and writer Graeme Gibson – and mentions that she still
reads books in German, most recently a volume of Bavarian fairy tales.
After 2 hours and 21 minutes, Margaret Atwood ends the conversation –
for on "Alles Gesagt?", only the guest may do so.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Hannah Schraven, Sophie Hübner, Sophia Hubel, Vincent Mank
Gästemanagement: Jule Tautz, Paula Georgi
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Sie ist eine der einflussreichsten Schriftstellerinnen der Welt, aus
ihrem bekanntesten Roman "Der Report der Magd" wurde eine ebenso
erfolgreiche Serie. Jetzt ist Margaret Atwood zu Gast im unendlichen
Podcast.
Dies ist eine deutsche KI-Übersetzung des englischen Originalgesprächs.
Sie ist nur für Abonnenten abrufbar. Das englische Original ist frei
zugänglich und ebenfalls auf den üblichen Podcastplattformen zu finden.
Sie erzählt von ihrer Kindheit in der wilden Natur Kanadas, von ihren
Träumen, die sie bis heute hat – und von ihrem internationalen
Durchbruch als Bestsellerautorin. Sie spricht über ihre Definition von
Feminismus und über ihre Hoffnung auf ein besseres Amerika: "Donald
Trump ist in Schwierigkeiten." Sie erinnert sich daran, wie es kam, dass
sie 1984 in Westberlin anfing, ihren dystopischen Roman "Der Report der
Magd" zu schreiben, der ein Jahr später erschien, zunächst 1990 von
Volker Schlöndorff verfilmt und von 2017 an in eine Serie verwandelt
wurde, die zahlreiche Preise erhielt.
Margaret Atwood wurde 1939 im kanadischen Ottawa geboren. Sie studierte
an der Universität von Toronto und in Harvard, lehrte
Literaturwissenschaften, veröffentlichte Gedichte und Literaturkritiken.
1969 erschien ihr erster Roman "Die essbare Frau". Bis heute hat sie
mehr als 60 Bücher veröffentlicht, zuletzt erschien "Book of Lives – So
etwas wie Memoiren", obwohl sie nie eine Autobiografie schreiben wollte.
Margaret Atwood wurde für ihr Werk vielfach ausgezeichnet, unter anderem
zweimal mit dem Booker Prize, mit dem Franz-Kafka-Preis und mit dem
Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Im Podcast erinnert sie sich an
die ersten Kleider, die sie als Jugendliche selbst entwarf, an ihren
Ehemann, den Ornithologen und Schriftsteller Graeme Gibson – und
erzählt, dass sie bis heute Bücher auf Deutsch liest, zuletzt einen Band
mit bayerischen Märchen.
Nach 2 Stunden und 21 Minuten beendet Margaret Atwood das Gespräch, denn
das kann bei "Alles gesagt?" nur die Gästin.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Hannah Schraven, Sophie Hübner, Sophia Hubel, Vincent Mank
Gästemanagement: Jule Tautz, Paula Georgi
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Er ist Science-Fiction-Bestsellerautor und gilt als der "Papst des
Selfpublishing" in Deutschland. Jetzt ist Matthias Matting alias Brandon
Q. Morris zu Gast im unendlichen Podcast. Unter seinem Pseudonym hat er
zwei Millionen Bücher im Selbstverlag verkauft.
Er spricht über die Zukunft des Buchs und die Anfänge des Internets,
über sein Aufwachsen in der DDR und seine Zeit in der NVA, spricht über
seine Leidenschaft für Physik und für "Was wäre wenn"-Literatur – und
erklärt, warum er bis heute "bekennender Optimist" ist.
Matthias Matting wurde 1966 in Luckenwalde geboren, hat in Dresden
studiert und lebt heute in Passau. Sein erstes Berufsziel war, als
Physiker in einem Kernkraftwerk zu arbeiten. In den 1990er Jahren fing
er an, als Wissenschaftsjournalist zu arbeiten. 2014 veröffentlichte er
"Die Selfpublisherbibel", das bis heute als Standardwerk für das
Selbstverlegen von Büchern gilt. 2016 veröffentlichte er seinen ersten
Science-Fiction-Roman, bis heute hat er mehr als 70 Werke unter dem
Pseudonym Brandon Q. Morris geschrieben.
Im Podcast erzählt er, wie er auf die Idee zu seinem Roman kam, in dem
in den 1980er-Jahren in der DDR Ölquellen gefunden werden und das Land
eine Art europäisches Saudi-Arabien wird. Er erklärt sein
Geschäftsmodell als Unternehmer und Schriftsteller, warum seine
Science-Fiction auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht – und wieso
Menschen sich niemals an andere Orte werden beamen können.
Nach 5 Stunden und 20 Minuten beendet Matthias Matting das Gespräch,
denn das kann bei "Alles gesagt?" nur der Gast.
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Im neuen ZEIT-Podcast Nur eine Frage stellt Jochen Wegner, Chefredakteur
der ZEIT, einfache, aber grundlegende Fragen, die viele von uns
umtreiben, auf die eine klare Antwort oft schwer zu finden ist. Er
befragt die bestmögliche Expertin, den bestmöglichen Experten, den er
für das jeweilige Thema finden konnte – so lange, bis er eine definitive
Antwort bekommt.
Alle Folgen von Nur eine Frage finden Sie hier und auf allen gängigen
Podcast-Plattformen.
Nach den spektakulären Fortschritten, die Large Language Models (LLMs)
wie ChatGPT in den vergangenen Jahren gemacht haben, könnte man schon
ein denkendes Wesen in der Maschine vermuten. Ist da mehr als nur ein
Computerprogramm? In der dritten Folge von Nur eine Frage wollen wir von
KI-Forscher Richard Socher wissen: "Können Maschinen denken?"
Richard Socher ist ein Pionier der KI-Forschung. Seine
Veröffentlichungen haben die Entwicklung der LLMs stark beeinflusst.
Seine Dissertation aus dem Jahr 2016 führte rekursive neuronale
Netzwerke für die Sprach- und Bildverarbeitung ein – zu einer Zeit, als
neuronale Netzwerke als Sackgasse galten – heute sind sie die Grundlage
dessen, was populär als künstliche Intelligenz gehandelt wird. Richard
Socher hat das Prompt Engineering erfunden, also die Eingabe von frei
formulierbaren Sätzen, die heute Standard ist bei der Bedienung von
Large Language Models wie ChatGPT. Socher zählt zu den meistzitierten
KI-Forschern.
Im Gespräch erklärt Socher, warum er "computo, ergo sum" – ich rechne,
also bin ich – für eine brauchbare Definition von Denken hält und
weshalb LLMs mehr sind als nur "stochastische Papageien". Socher:
"Letztlich haben auch Menschen ein Sprachmodell irgendwo im Gehirn."
Nach Ansicht des Forschers ist es problematisch, Intelligenz zu sehr aus
menschlicher Sicht zu definieren und zum Maßstab für KI zu nehmen. Die
KI sieht Socher überall dort im Vorteil, wo sich Ergebnisse simulieren
und verifizieren lassen – ob das Spiele wie Schach oder Go sind oder die
Mathematik. Genau in diesen Bereichen sagt Socher spektakuläre Erfolge
der KI für die nächsten Jahre voraus.
Die Allgemeine Generative Intelligenz (AGI), die von vielen KI-Firmen
und -Wissenschaftlern angestrebt wird, definiert Socher als System mit
vielen Fähigkeiten, die sich an denen des Menschen orientieren. Das von
ihm mit erfundene Prompt Engineering sieht er als wichtigen Schritt auf
dem Weg zu dieser Superintelligenz. Nächste, wichtige Meilensteine
wären, dass KIs anfangen, sich selbst zu verbessern und die Grenzen der
menschlichen Wahrnehmung und Intelligenz überwinden. Bislang allerdings
würden KIs mit menschlicher Sprache trainiert und mit menschlichen Tests
gemessen, was zwangsläufig an Grenzen stoßen werde. Der Ausweg:
Simulation, Verifikation und neue Sensorik – damit KI über den
menschlichen Horizont hinaus wahrnehmen und handeln kann.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Jens Lubbadeh
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an n1f@zeit.de.
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Im neuen ZEIT-Podcast Nur eine Frage stellt Jochen Wegner, Chefredakteur
der ZEIT, einfache, aber grundlegende Fragen, die viele von uns
umtreiben, auf die eine klare Antwort oft schwer zu finden ist. Er
befragt die bestmögliche Expertin, den bestmöglichen Experten, den er
für das jeweilige Thema finden konnte – so lange, bis er eine definitive
Antwort bekommt.
In der ersten Folge von Nur eine Frage stellen wir dem britischen
Neurowissenschaftler Anil Seth eine der grundlegendsten Fragen
überhaupt: "Gibt es mich wirklich?".
Anil Seth wurde 1972 in Oxford geboren. Seit über 20 Jahren erforscht
der Neurowissenschaftler das Phänomen des Bewusstseins. In seinem Buch
Being You - A New Science of Consciousness hat er seine Theorie des
Bewusstseins erläutert. Grundgedanke von Seths Bewusstseinstheorie ist:
Das Gehirn beobachtet die Welt nicht passiv, sondern es ist genau
umgekehrt: Es erschafft sich aktiv die Welt. Seth nennt das
"kontrollierte Halluzinationen".
Aber was passiert, wenn das Gehirn in Narkose gesetzt wird? Ist
Bewusstsein ein Kontinuum oder ist es entweder an oder aus? Außerdem hat
Anil Seth sich viele Gedanken über die Seele gemacht und ob KI-Systeme
wie ChatGPT schon über ein Selbstbewusstsein verfügen.
Seine abschließende Antwort auf die zentrale Frage des Podcasts, ob "Ich
wirklich existiere" lautet: "Nein. Aber …"
Aber, weil: Das Ich ist nicht wie ein Stein oder ein Tisch. Aber es ist
dennoch so real wie beispielsweise die Farben. Eigentlich gibt es auch
sie nicht, sondern nur elektromagnetische Strahlung. Trotzdem sehen wir
Farben. Genauso ist es mit dem Ich.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Jens Lubbadeh
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"Alles gesagt?" bietet ab sofort in unregelmäßigen Abständen Bonusfolgen
an – exklusiv für Hörerinnen und Hörer, die ein ganz normales Digitalabo
oder das neue Podcastabo der ZEIT haben. Heute beginnen wir mit der
deutschen KI-Übersetzung des Gesprächs mit David Remnick, dem
Chefredakteur des "New Yorker", die wir auf vielfachen Wunsch
angefertigt haben. Das frei zugängliche englische Original haben wir
bereits am 21. Februar veröffentlicht.
Unsere Abonnentinnen und Abonnenten können außerdem die normalen Folgen
von "Alles gesagt?" in Zukunft eine Woche früher hören. Nach sieben
Tagen öffnen wir sie dann für alle. Mit diesem Early-Access-Angebot
starten wir in den kommenden Tagen.
Wir bedanken uns herzlich bei allen, die unsere Arbeit mit einem
Abonnement unterstützen. Damit lassen sich nicht nur ältere Folgen aus
den frühen "Alles-gesagt"-Jahren hören, sondern auch die Dokupodcasts
der ZEIT – wie etwa "White", "Elena" oder "Friedrich Merz. Sein langer
Weg zur Macht". Und eine monatliche Bonusfolge von ZEIT Verbrechen.
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Hören Sie unseren neuen Doku-Podcast "Friedrich Merz: Sein langer Weg
zur Macht" unter www.zeit.de/merz und in Ihrer Podcast-App.
Privatjets, Tabubrüche und ein großes Comeback. Friedrich Merz ist kein
Politiker wie jeder andere. Und nun wird er Deutschlands nächster
Kanzler. Aber was treibt ihn an? Und kann man ihm vertrauen?
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He leads one of the world's most influential magazines, has authored
several international bestsellers, and has won the Pulitzer Prize: Now,
David Remnick, editor-in-chief of "The New Yorker", joins ZEIT's endless
podcast. On the day this episode is released – February 21, 2025 – "The
New Yorker" will celebrate its 100th anniversary. David Remnick has been
the magazine'äs editor-in-chief since 1998.
In this podcast, he discusses Donald Trump and Vladimir Putin, Elon Musk
and Bill Gates, the political state of the U.S., Russia, and Israel in
2025, the rise of the new American tech oligarchy, and the global
migration crisis. He also delves into the history of fascism and the
future of democracy. He shares stories about never-published "New
Yorker" covers, the role of media in a digital world, and his legendary
essay – read 6.5 million times – which he wrote at 2 a.m. on the night
of Donald Trump's first election victory.
David Remnick was born in 1958 in Hackensack, New Jersey. In 1982, he
became a reporter for "The Washington Post", before joining The "New
Yorker" in 1992. His book "Lenin's Tomb" (1993) won the Pulitzer Prize,
and he later published biographies of Muhammad Ali, Barack Obama, and
Bruce Springsteen.
In conversation with hosts Jochen Wegner and Christoph Amend, Remnick
reflects on his time as a reporter in Moscow in the late 1980s and early
1990s, as the Soviet Union collapsed. He recalls a visit to Israeli
Prime Minister Benjamin Netanyahu, his time as a street musician in
Paris, his experiences with therapy, and his friendship with writer
Philip Roth. He also recounts a trip to Africa with Bill Clinton,
encounters with his idol Bob Dylan, and a memorable performance as a
guitarist alongside Patti Smith.
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Er ist Vizekanzler, Bundeswirtschaftsminister und Kanzlerkandidat der
Grünen: Robert Habeck ist als bisher einziger Gast bereits zum zweiten
Mal bei "Alles gesagt?" – im Rahmen der Sonderfolgen des unendlichen
Podcasts mit Spitzenpolitikern vor der Bundestagswahl. Habeck war im
Jahr 2018 der erste Gast des Podcasts – und ist nun, rein zufällig, auch
der hundertste. Diese Folge wurde am 14. Februar 2025 aufgenommen.
Robert Habeck spricht über seine politischen Fehler, seine schwankende
Popularität, das Scheitern der Ampelregierung, über den Zustand der
liberalen Demokratie und die historische Entwicklung der Grünen, über
die Themen Migration, Sicherheit und Wirtschaft.
Er erzählt von seinem Verhältnis zu Olaf Scholz und Annalena Baerbock
und über seine enge Beziehung zu Wolodymyr Selenskyj, spricht über
seinen Umgang mit der Heizungsgesetzdebatte und mit den
Plagiatsvorwürfen zu seiner Doktorarbeit.
Robert Habeck wurde 1969 in Lübeck geboren, nach seinem Studium
veröffentlichte er gemeinsam mit seiner Frau Andrea Paluch Kinderbücher
und Theaterstücke. Von 2012 bis 2018 war er stellvertretender
Ministerpräsident in Schleswig-Holstein, von 2018 bis 2022 gemeinsam mit
Annalena Baerbock Parteivorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen.
Seit 2021 ist er Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland und
Bundeswirtschaftsminister.
Im Gespräch mit Jochen Wegner und Christoph Amend spricht Robert Habeck
über seine Faszination für das Buch "Nexus" des Bestsellerautors Yuval
Harari, über die neue Techoligarchie in den USA – und über die Frage, ob
man in der Politik schneller altert. Nach 2 Stunden und 22 Minuten
beendet Robert Habeck das Gespräch, denn das kann bei "Alles gesagt?"
seit der ersten Folge nur der Gast.
Den ersten Auftritt von Robert Habeck bei "Alles gesagt?" aus dem Jahr
2018 können Sie hier nachhören (Z+).
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Sie ist promovierte Ökonomin und Bestsellerautorin, Politikerin und
Publizistin, Bundestagsabgeordnete und Kanzlerkandidatin, Ex-Stalinistin
und Ex-Kommunistin – und die einzige Person in der deutschen Geschichte,
die eine Regierungspartei gegründet hat, die ihren eigenen Namen trägt:
Sahra Wagenknecht ist bei "Alles gesagt?", die Vorsitzende des
Bündnisses Sahra Wagenknecht. Diese Folge wurde am 12. Februar 2025
aufgezeichnet.
Sahra Wagenknecht spricht über ihr Verhältnis zu Putins Russland, zur
AfD und zu ihrer früheren politischen Heimat, der Linkspartei. Sie zieht
ihre ganz eigene Bilanz der Pandemie, erklärt ihre Haltung in der
Migrationsdebatte und erzählt, warum sie immer wieder damit gerungen
hat, ob sie wirklich Politikerin sein will.
Sahra Wagenknecht wurde 1969 in Jena als Tochter einer deutschen Mutter
und eines iranischen Vaters geboren, der Deutschland verlassen hat, als
sie drei Jahre alt war. Seitdem hat sie keinen Kontakt zu ihm. Sie wuchs
zunächst bei ihren Großeltern auf, machte 1988 in Ost-Berlin Abitur und
studierte anschließend in Jena, Berlin und Groningen. 1989 trat sie der
SED bei und wurde 1991 erstmals in den Vorstand der Nachfolgepartei PDS
gewählt. 2004 zog sie als Abgeordnete ins Europaparlament ein, 2009 in
den Bundestag. Von 2015 bis 2019 war sie Co-Fraktionsvorsitzende der
Linken im Bundestag. 2023 trat sie aus der Partei aus und gründete das
Bündnis Sahra Wagenknecht.
Im Gespräch mit den Podcast-Gastgebern Christoph Amend und Jochen Wegner
erzählt Sahra Wagenknecht von ihrer Ehe mit dem früheren Politiker Oskar
Lafontaine, ihrer Leidenschaft für Mathematik – und was sie sich für ihr
eigenes Leben von ihrer Mutter abgeschaut hat. Und sie sagt, dass sie
aus der Politik ausscheiden will, falls das BSW bei den Bundestagswahlen
an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern sollte. Nach zwei Stunden und 42
Minuten beendet Sahra Wagenknecht das Gespräch, denn das kann bei "Alles
gesagt?" nur die Gästin.
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Er ist der neunte Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland und
Kanzlerkandidat der SPD: Olaf Scholz ist 3 Stunden und 46 Minuten zu
Gast bei "Alles gesagt?". Diese Folge des unendlichen Podcasts wurde am
30. Januar 2025 aufgenommen – einen Tag nach der historischen Abstimmung
im Bundestag, bei der die CDU einen Antrag erstmals auch mit Stimmen der
AfD durchgesetzt hat.
Olaf Scholz spricht über seine Fehler als Regierungschef, über die
Zukunft der Rente, über seine Migrations- und Wirtschaftspolitik, die
Rolle der SPD als Volkspartei, das Erbe der Agenda 2010, seine Rolle im
Cum-Ex-Skandal. Und über sein Verhältnis zu Angela Merkel, Friedrich
Merz und Christian Lindner. Außerdem erläutert Scholz, warum er
fürchtet, dass es im kommenden Herbst zu einer schwarz-blauen Koalition
in Deutschland kommt.
Olaf Scholz wurde 1958 in Osnabrück geboren und ist in Hamburg
aufgewachsen. Nach seinem Jura-Studium arbeitete er als Anwalt für
Arbeitsrecht und wurde 1998 erstmals in den Bundestag gewählt. 2001
wurde er in Hamburg Innensenator, 2007 Bundesarbeitsminister. Zwei Jahre
später wurde er in Hamburg zum Ersten Bürgermeister gewählt. Von 2018
bis 2021 war Olaf Scholz Bundesfinanzminister und Vizekanzler, im selben
Jahr wurde er zum Bundeskanzler gewählt.
Im Gespräch mit den Gastgebern Jochen Wegner und Christoph Amend erzählt
Olaf Scholz, was seine Frau, die Politikerin Britta Ernst, an seinen
öffentlichen Auftritten kritisiert, dass er gerne schnell Auto fährt,
warum er Reden auf sich verhindert. Und er erklärt, dass er "Hillbilly
Elegy", den Bestseller des heutigen US-Vizepräsidenten J. D. Vance, auch
weiterhin schätzt. Nach mehr als drei Stunden beendet Olaf Scholz das
Gespräch, denn das kann bei "Alles gesagt?" nur der Gast.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Hannah Schraven, Vincent Mank, Sophie Hübner, Sophia Hubel
Gästemanagement: Anna Vahldick
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Er ist Jurist und Anwalt, er war Richter und ist der Kanzlerkandidat von
CDU und CSU: Jetzt ist Friedrich Merz zu Gast bei "Alles gesagt?". Im
unendlichen Podcast der ZEIT spricht er über seine zwei politischen
Leben, seine Zeit in der Wirtschaft, über den Winter-Wahlkampf und das
Erstarken der populistischen Kräfte in Deutschland. Er erzählt von
seinen politischen Fehlern und Niederlagen, von seinem Verhältnis zu
Angela Merkel und zu Robert Habeck, einer frühen Begegnung mit Egon Bahr
– und dass er Donald Trump zur Amtseinführung einen handgeschriebenen
Brief schicken wird.
Joachim-Friedrich Martin Josef Merz wurde 1955 in Brilon im
Hochsauerland geboren und ist dort aufgewachsen. Seit 2022 ist er
Bundesvorsitzender der CDU und Vorsitzender der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Im Gespräch mit den Gastgebern Jochen Wegner
und Christoph Amend erklärt er, warum er im Protest gegen Willy Brandt
1972 in die CDU eingetreten ist, wieso er eigentlich Medizin studieren
wollte – und warum er sein Abiturzeugnis bis heute unter Verschluss
hält.
Friedrich Merz erzählt, wie ihn seine Zeit in der Wirtschaft zum
Multimillionär gemacht hat und warum das Fliegen seine große
Leidenschaft ist. Er spricht über die Vergangenheit seines Großvaters
während der NS-Zeit und über die NS-Prozesse seines Vaters im
Nachkriegsdeutschland, die ihn dazu inspiriert haben, selbst Jurist zu
werden. Er berichtet von seiner Zeit als Richter im Saarland, von
prügelnden Lehrern während seiner Schulzeit – und wie lang seine Haare
als Teenager wirklich waren. Nach 2 Stunden und 19 Minuten beendet
Friedrich Merz das Gespräch, denn das kann bei "Alles gesagt?" nur der
Gast.
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Die österreichisch-deutsche Bestsellerautorin Eva Menasse, eine der
einflussreichsten Intellektuellen unserer Zeit, ist zu Gast bei "Alles
gesagt?".
Im Gespräch mit den Hosts Christoph Amend und Jochen Wegner berichtet
sie über ihre verzweigte Familie in Wien, die sie einst zu ihrem viel
gepriesenen Debüt "Vienna" inspiriert hat. Sie spricht über die enge
Beziehung zu ihrem Halbbruder, dem Schriftsteller Robert Menasse, über
ihre frühen Jahre als Journalistin bei "profil" und bei den "Berliner
Seiten" der "FAZ" – und darüber, was ein Besuch von Tom Wolfe in Berlin
mit ihrer Entdeckung des literarischen Schreibens zu tun hat.
Eva Menasse wurde am 11. Mai 1970 in Wien geboren, als Tochter eines
jüdischen Vaters und einer katholischen Mutter. Während der Nazi-Zeit
war ihr Vater Hans Menasse mit seinem Bruder in einem Kindertransport
nach Großbritannien geflohen. 1947 kehrte er nach Wien zurück und
bestritt in den 1950er-Jahren zwei Spiele für die österreichische
Fußballnationalmannschaft.
Nach der Matura studierte Eva Menasse Germanistik und Geschichte an der
Universität Wien. Von 1988 bis zu ihrem Romandebüt "Vienna" war sie als
Journalistin tätig. Für die "FAZ" begleitete sie den Prozess um den
Holocaustleugner David Irving in London, daraus entstand ihr Sachbuch
"Der Holocaust vor Gericht". Als Feuilleton-Korrespondentin der "FAZ"
kehrte Menasse nochmals nach Wien zurück, bis sie mit einem Stipendium
endgültig nach Berlin zog, um sich dem Schreiben ihres ersten Romans zu
widmen. Mittlerweile besitzt sie auch die deutsche Staatsbürgerschaft.
Seit 2005 wirkt Eva Menasse als freie, vielfach ausgezeichnete
Schriftstellerin und Kritikerin. Neben Romanen verfasst sie auch
Erzählungen, Essays, Sach- und Kinderbücher. Ihr Roman "Quasikristalle"
wurde 2013 zu einem Bestseller. Für ihren Erzählband "Tiere für
Fortgeschrittene" wurde sie mit dem Österreichischen Buchpreis geehrt.
Ihr aktueller Roman "Dunkelblum" handelt von der Aufdeckung von
Kriegsverbrechen in einer österreichischen Kleinstadt. 2023 erschien ihr
Essay "Alles und nichts sagen. Vom Zustand der Debatte in der
Digitalmoderne".
Bei "Alles gesagt?" erzählt Eva Menasse, wie sie gemeinsam mit dem
Journalisten Deniz Yücel den Schriftstellerverband PEN Berlin gegründet
hat, dessen Sprecherin sie bis Ende 2024 war. Und von den Konflikten um
das von Günter Grass gegründete Lübecker Literaturtreffen, dessen
Teilnehmerin sie war. Außerdem spricht Menasse über viele ihrer
Lebensthemen, über Israel und Palästina, über Rede- und Kunstfreiheit
und über die "digitale Moderne".
Nach 7 Stunden und 8 Minuten beendete Eva Menasse das Gespräch. Denn das
darf bei "Alles gesagt?" nur die Gästin.
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Hape Kerkeling war zu Gast bei Alles gesagt?. Das Gespräch wurde im
Rahmen der ZEIT-Podcast-Tour live vor 1.200 Zuschauern am 15. Dezember
in Berlin im Konzertsaal der Universität der Künste aufgezeichnet.
Er spricht über sein Werden als homosexueller Mann, über deutsche
Politik und wie Horst Schlämmer die Demokratie retten könnte. Er erzählt
von seinen größten Erfolgen wie der Show Total Normal und seinem
Bestseller Ich bin dann mal weg. Das Buch, in dem Kerkeling seine
Wanderung auf dem Jakobsweg beschreibt, ist mit mehr als fünf Millionen
verkauften Exemplaren das bisher meistverkaufte deutsche Sachbuch.
Im Gespräch mit Jochen Wegner und Christoph Amend erklärt er, warum er
zweimal die Moderation von Wetten, dass..? abgesagt hat und warum er
gerne beim Sommerhaus der Stars mitmachen würde. Er berichtet vom Suizid
seiner Mutter und dem Tod seines Partners Duncan, der in den
1980er-Jahren an Aids gestorben ist.
Kerkeling ist einer der einflussreichsten deutschen Komiker. Nach Ich
bin dann mal weg, steht nun auch sein neues Buch Gebt mir etwas Zeit auf
den Bestsellerlisten, in dem er seinem Familienstammbaum nachgeht. Am 9.
Dezember 2024 wurde Kerkeling 60 Jahre alt und mit einer dreistündigen
ARD-Sondersendung geehrt.
Hape Kerkeling wurde 1964 in Recklinghausen geboren und ist dort
aufgewachsen. Seinen Vornamen Hans-Peter legte er auf Rat eines Managers
ab. Schon als Schüler hatte er erste Auftritte im TV, im Alter von 20
Jahren moderierte er die Show Känguru, mit der er erste Bekanntheit
erlangte. Von 1989 an machte ihn die Sendung Total Normal bekannt, sie
wurde mit zahlreichen auch internationalen Preisen ausgezeichnet. Seine
Kinoproduktion Kein Pardon von 1993, eine Satire auf das deutsche
Fernsehen, gilt heute als Kultfilm. Vor zehn Jahren verabschiedete sich
Hape Kerkeling vom Fernsehen, er konzentriert sich seitdem vor allem
aufs Schreiben.
Einen spontanen Auftritt im Podcast hat Hape Kerkelings Schulfreund und
langjähriger Showpartner Achim Hagemann, der im Saal ist und auf die
Bühne gebeten wird. Gemeinsam mit dem Publikum wird der Song Das ganze
Leben ist ein Quiz gesungen. Nach 2 Stunden und 46 Minuten beendet Hape
Kerkeling das Gespräch, mit dem Schlusswort "Merry Christmas".
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Hannah Schraven, Vincent Mank, Sophie Hübner, Sophia Hubel
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Die Filmemacherin, Regisseurin und Autorin Doris Dörrie war bei Alles
gesagt? International bekannt wurde sie bereits im Alter von 30 Jahren
durch ihren Film "Männer". In den USA drehte sie in den 90er Jahren die
Männerkomödie "Ich und Er", in Deutschland etwa "Geld", "Happy Birthday,
Türke" und "Keiner liebt mich". 2007 kam Dörries hochgelobter Spielfilm
"Kirschblüten - Hanami" ins Kino – über einen Mann, der sich nach dem
Tod seiner Frau deren Träumen öffnet, dargestellt von Elmar Wepper.
Doris Dörrie wurde 1955 in Hannover geboren und wuchs mit drei
Schwestern in einem liberalen Elternhaus auf. Nach dem Abitur ging sie
in die USA, um Schauspielerin zu werden. Nach ihrer Rückkehr studierte
sie bis 1978 an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) in München.
1981 machte Dörrie mit der Liebesgeschichte "Dazwischen" ihren ersten
großen Fernsehfilm, 1983 folgte ihr erster Kinofilm "Mitten ins Herz",
der bei den Filmfestspielen in Venedig lief. 1985 gelang ihr bereits mit
ihrem dritten Spielfilm, der Beziehungskomödie "Männer", der
internationale Durchbruch. Nach ihrem Erfolg wurde Doris Dörrie lange
als die "Männer-Frau" definiert, als die sie auf einem "Spiegel"-Titel
gefeiert wurde.
Neben ihrer Karriere als Filmemacherin, Regisseurin und Professorin an
der Hochschule für Fernsehen und Film hat sich Dörrie als erfolgreiche
Autorin etabliert. 1987 erschien ihr erstes Buch "Liebe, Schmerz und das
ganze verdammte Zeug", es folgten verschiedene Erzählbände. Ihre ersten
veröffentlichten Kurzgeschichten waren ursprünglich Skizzen für Filme,
später inszenierte sie einige ihrer literarischen Arbeiten filmisch.
2000 erschien Dörries erster Roman "Was machen wir jetzt?", 2002 folgte
"Das blaue Kleid", in dem sie den überraschenden Tod ihres ersten Mannes
bei den Dreharbeiten zu "Bin ich schön?" verarbeitet. Als
Opernregisseurin tut sich Dörrie seit 2001 hervor, als ihre "umjubelte,
knallbunte" Inszenierung von "Cosí fan tutte" an der Berliner Staatsoper
uraufgeführt wurde. Es folgten Inszenierungen von Puccinis "Turandot",
"Madame Butterfly" und Mozarts "Don Giovanni". 2005 wurde die Premiere
ihrer Inszenierung von Verdis "Rigoletto" an der Bayerischen Staatsoper
von Buhrufen begleitet.
Zuletzt erschienen von Dörrie mehrere Bücher: "Die Welt auf dem Teller.
Inspirationen aus der Küche", außerdem der Reisebericht "Die Heldin
reist" und "Die Reisgöttin: und andere Mitbringsel", wo ihre für die
ZEIT verfassten Kolumnen versammelt sind.
Nach 5 Stunden und 57 Minuten beendet Doris Dörrie das Gespräch, denn
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"Lage der Nation" ist mit 1,5 Millionen Downloads im Monat einer der
meistgehörten Politik-Podcasts. Die beiden Gastgeber, der Journalist
Philip Banse und der ehemalige Richter Ulf Buermeyer, sind jetzt zu Gast
bei "Alles gesagt?", dem unendlichen Podcast der ZEIT.
Im Gespräch erzählen die beiden von der Podcast-Revolution und den
Anfängen in den 2000er-Jahren, ihren Erfahrungen als Start-up-Gründer
und in der Berliner Justiz – und von ihrer Begegnung mit Olaf Scholz im
Kanzleramt, mit dem sie jüngst ein Interview geführt haben.
Sie sprechen über die ganz menschlichen Einflüsse auf
Gerichtsentscheidungen, analysieren die politische Lage der Nation
wenige Monate vor der Bundestagswahl, die Perspektive der FDP nach ihrer
"D-Day"-Affäre und diskutieren die Frage, welche Reformen die neue
Bundesregierung angehen müsste, um Deutschland aus der wirtschaftlichen
Krise zu führen. Und erklären, wie man am geschicktesten eine
Verfassungsbeschwerde einlegt.
Philip Banse wurde 1972 in Lüneburg geboren und ist in Uelzen
aufgewachsen. In der Schule hatte er Russisch als zweite Fremdsprache
und ging nach der Schule für vier Monate als Deutschlehrer nach Sankt
Petersburg – um vor Ort festzustellen, dass es den Job gar nicht gab.
Später ging er noch einmal zurück nach Russland und wurde Chefredakteur
einer Zeitung für Wolga-Deutsche in Saratow. Er studierte Russisch in
Hamburg, ging auf die Journalistenschule in Berlin und wurde fester
freier Mitarbeiter beim Deutschlandradio. 2005 gründete er mit Freunden
seinen ersten Podcast, das "Küchenradio".
Einer seiner frühen Gäste war der Richter und Verfassungs-Aktivist Ulf
Buermeyer. Er wurde 1976 in Osnabrück geboren und ist in Bissendorf
aufgewachsen. Er hat unter anderem Jura, Psychologie und Ägyptologie
studiert, erst in Osnabrück, dann in Leipzig. 2007 wurde er
Wissenschaftlicher Mitarbeiter für die Richter Winfried Hassemer und
Andreas Voßkuhle am Bundesverfassungsgericht Karlsruhe. 2008 wurde er
Richter am Landgericht Berlin, zwei Jahre später auf Lebenszeit. 2016
war er Mitgründer der Nichtregierungsorganisation Gesellschaft für
Freiheitsrechte, aus deren Vorstand er sich, wie er bei "Alles gesagt?"
verkündet, 2025 zurückziehen wird.
2016 starteten Philip Banse und Ulf Buermeyer ihren wöchentlichen
Podcast "Lage der Nation", der mittlerweile so erfolgreich ist, dass
sich beide ganz darauf konzentrieren. Ulf Buermeyer, der seit 2020 von
der Berliner Justiz beurlaubt war, ist in diesem Jahr auf eigenen Wunsch
aus dem Dienst ausgeschieden.
Der Podcast "Lage der Nation" hat heute zehn Mitarbeiter, sein erstes
Buch "Baustellen der Nation – Was wir jetzt in Deutschland ändern
müssen" ist 2023 erschienen und hat sich 75.000-mal verkauft.
Nach sieben Stunden und 35 Minuten beenden Philip Banse und Ulf
Buermeyer das Gespräch, denn das dürfen bei "Alles gesagt?" nur die
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Die bekannteste Psychologin Deutschlands, die Bestsellerautorin und
Podcasterin Stefanie Stahl ist zu Gast bei "Alles gesagt?", dem
unendlichen Podcast.
Stefanie Stahl spricht über Neurosen und Einsamkeit, Selbstreflexion und
Rechtspopulismus, Hausgeister und Psychotainment, über ihre, wie sie
sagt, "unspießigen Eltern" – und über ihre glückliche Kindheit, die
schlagartig vorbei war, als das Haus ihrer Eltern abbrannte.
Stefanie Stahl wurde 1963 in Hamburg geboren, sie heißt mit zweitem
Vornamen Desiree, "weil ich ein Wunschkind war". Stahl lebt seit ihrem
Studium in den 1980er-Jahren in Trier. Seit 1994 führt sie dort eine
Praxis für Psychotherapie. Ihr Buch "Das Kind in dir muss Heimat finden"
erschien 2015 und wurde zu einem der erfolgreichsten Sachbücher der
vergangenen zehn Jahre, es hat sich bis heute mehr als 3,8 Millionen mal
verkauft und wurde in 36 Ländern veröffentlicht. Seit 2021 ist sie auch
Gastgeberin des Podcast "Stahl aber herzlich".
Im Podcast erzählt Stefanie Stahl von ihren Erfahrungen mit Patientinnen
und Patienten, den psychologischen Folgen der Pandemie, gestressten
Kindern und jungen Eltern, von ihrer Analyse der Gesellschaft in
Deutschland, und sie beantwortet die Frage, ob wir in unserem Leben
immer dieselbe Person sind. Ihre schwierigste Zielgruppe? "Männer." Nach
4 Stunden und 40 Minuten beendet Stefanie Stahl das Gespräch, denn das
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Von "Good Bye, Lenin!" zu "Im Westen nichts Neues", vom Formel-1-Fahrer
Niki Lauda bis zum Modedesigner Karl Lagerfeld, vom deutschen Kino über
Quentin Tarantino bis ins Marvel Universum: Daniel Brühl ist einer der
international erfolgreichsten deutschen Schauspieler.
Jetzt ist er zu Gast bei "Alles gesagt?", dem unendlichen Podcast der
ZEIT. Im Gespräch erzählt er von den Mechanismen der Filmindustrie in
Hollywood und den Umgang mit seinem frühen Ruhm, von seinen Erfahrungen
als Regisseur, von seinen Flops, die er "Gurken" nennt, und von seinem
Durchbruch in "Good Bye, Lenin!" im Jahr 2003, den in Deutschland 6,5
Millionen Zuschauer im Kino gesehen haben. Er erklärt sein Verhältnis zu
seinen beiden Heimatländern Deutschland und Spanien – und warum der
"kapitalistische Wachstumsgedanke" im Filmgeschäft ihn immer wieder
"verblüfft".
Daniel César Martín Brühl González wurde 1978 in Barcelona geboren und
ist in Köln aufgewachsen. In den frühen Nullerjahren zog er nach Berlin,
heute lebt er mit seiner Frau und seinen Kindern auf Mallorca.
Im Podcast berichtet er von seiner Angst vor Castingaufnahmen und von
seiner Zusammenarbeit mit dem Schriftsteller Daniel Kehlmann, von
Begegnungen mit Königin Elizabeth II. und mit Karl Lagerfeld, Robert De
Niro, Jude Law und Emma Watson – und von seinen Freundinnen Judy Dench
und Maggie Smith. Er erklärt, warum seine Mutter nicht glauben konnte,
dass ausgerechnet er eine Weile als "Schwiegersohn der Nation" galt,
verrät en passant seine nächste Regiearbeit und dass er gerne einmal
einen "klugen Horrorfilm" drehen würde.
Nach 4 Stunden und 17 Minuten beendet Daniel Brühl das Gespräch, denn
das darf bei "Alles gesagt?" nur der Gast.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Hannah Schraven, Anna Meinecke
Freie Mitarbeit: Vincent Mank
Gästemanagement: Anna Vahldick
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wann neue Podcastfolgen erscheinen und Liveaufzeichnungen stattfinden –
und erhalten ergänzendes Material zu den Gesprächen:
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VG des e es derweil
Tolle Frau, viele gute Ansichten, Analysen, ich werde mir ihre Bücher ansehen! Aber ihre politische Ansichten zur aktuellen Situation teile ich zu 70 % nicht. Zuviel Wiedergabe woker Mainstream Ansichten. CO2 Klimawandel COVID Impfung Masken ... Framing. Hinsichtlich Klimawandel und Wirtschaft sollte man sich auch mit den nicht nur von den Mainstream Journalisten (Zeit) bevorzugten Fachleuten beschäftigen. Die Moderatoren sind wie üblich übertrieben albern - zB. bezüglich Zeitmanagement.
kurz zum Thema " letzte Generation" so streitbar einige Aktionen von ihnen sind, sehe ich zum einen die Absicht dahinter - wundere mich wie lange es dauert bis rechte Gruppierungen in den Blickwinkel der Verfassungsschützer kommen und wie schnell eine Gruppe wie die "letzte Generation" dies schafft. Frage mich schon was dahinter steckt 😕
yS77
"Gästin", alles klar 😁
Tolle Interviews, tolles Format aber hört bitte auf zu Essen während dem Podcast. Unerträglich!
Ich finde, hier werden Alice Hasters und Mai Thi sowas wie gegeneinander ausgespielt. Jochen zitiert nichtmal die Antwort von Alice, hat sie scheinbar auch gar nicht verstanden. Er hackt auf Alices Aussage rum, ohne, dass sie sich dazu gerade äußern kann. Und Mai Thi wird dazu aufgefordert, zu etwas Stellung zu nehmen, was nur viel zu verkürzt dargestellt wurde. Finde es cool, dass sie trotzdem so souverän darauf antwortet.
Sehr spannend das alles, aber nach dem redegewandten Joachim Gauck (J. Spahn habe ich vorerst übersprungen) ist das Zuhören mit den vielen "absolut", "Tatsache ist" und "ehrlich gesagt" leider ziemlich mühsam.
Oh nein. Am Ende das falsche Wort gesagt. Schade. Hätte gern mehr gehört.
Tolle Frau! Ich höre ihr sehr gerne zu, was zum einen an ihrer Stimme und Art zu sprechen liegt. Zum anderen hat sie jedoch auch inhaltlich etwas zu sagen.
Bitte mit Gregor Gysi 🙏
Ich liebe diesen Podcast! Es ist aber ein Marathon. Hoffe immer noch auf Angela Merkel. 😉
Anhören!
....frau rückert, ist und bleibt die nr.1 für mich und meine Frau! Danke, für diese unglaubliche schöne Zeit, die wir 'afterwords' teilen durften. ich mag🖖🏾
Super Gäste, aber die Essgeräusche sind unerträglich.
Super Gäste, aber die Essgeräusche sind unerträglich.
Bin spät dran, aber ich fand die Moderatoren unerträglich in dieser Folge. Zwei konservative Boomer kommen einfach neben Luisa Neubauer nicht gut weg.
Also, erst mal ein Hoch auf die Tatsache, dass Ihr eine Kanzlerkandidatin einladen konntet! Und dann ein hoch auf diese Politikerin, die trotz der Situation nicht leere Phrasen drischt, sondern sachlich und konkret antwortet. Super! Im ersten Teil war es tatsächlich mein erster Podcast, bei dem ich die Geschwindigkeit herunterstellen musste, auf 0,8. Liebe Frau Baerbock, in der Tat, Sie sprechen extrem schnell, das strengt sehr an und ist so schade, denn Ihre hohe Fachkompetenz und Klugheit ist sehr inspirierend und geht in der Schnelligkeit ein wenig unter.
Das war einer der Unangenhemsten Podcastfolgen. Auch wenn der Podcast sich weiter auf einem sehr hohen Niveau bewegt.
Erstmals erlebe ich diesen Podcast unentspannt. Den Gastgebern gelingt es nicht, eine entspannte Gesprächsatmosphäre zu schaffen. Frau Baerbock fühlt sich zu Recht das eine oder andere Mal aufs Glatteis geführt. Aber auch sie selbst sorgt für keinen natürlichen Gesprächsverlauf, indem sie statt auf die Fragen zu antworten immer wieder Parteipolitik platziert. Anstrengend von beiden Seiten.