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Stories of Life
Stories of Life
Author: Seven.One Audio
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Vom Leben in Deutschland als Geflüchtete*r über Einblicke in eigentümliche Job-Profile bis hin zum Leben in Haft.
Mit Stories of Life liefern wir den Hörer*innen spannende, zum Teil skurrile aber vor allem unterhaltsame Hörerlebnisse aus dem echten Leben.
Alle Informationen zu den Formaten findet ihr im Trailer oder in der ersten Folge des jeweiligen Formats!
Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Mit Stories of Life liefern wir den Hörer*innen spannende, zum Teil skurrile aber vor allem unterhaltsame Hörerlebnisse aus dem echten Leben.
Alle Informationen zu den Formaten findet ihr im Trailer oder in der ersten Folge des jeweiligen Formats!
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79 Episodes
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Nach dem großen Erfolg von Stories of Crime und Stories of History präsentiert Seven.One Audio Stories of Life!
Vom Leben in Deutschland als Geflüchtete*r über Einblicke in eigentümliche Job-Profile bis hin zum Leben in Haft.
Mit Stories of Life liefern wir den Hörer*innen spannende, zum Teil skurrile aber vor allem unterhaltsame Hörerlebnisse aus dem echten Leben.
Nur wenige Sätze in der aktuellen deutschen Geschichte haben solche Strahlkraft entwi-ckelt und sind so umstritten wie Angela Merkels „Wir schaffen das“, als im Sommer 2015 Hunderttausende Geflüchtete nach Deutschland kamen. Sie brachte am 31. August 2015 mit diesen drei Worten eine Haltung zum Ausdruck, die ihr in ganz Deutschland und inter-national Respekt einbrachte: Menschen, die ihre Heimat verlassen und nach Deutschland kommen, nehmen wir auf – und bekommen das hin, als Gesellschaft, als Land, als Wirt-schaft. So die Idee. Fünf Jahre später ist klar: Das Land hat sich verändert. Auf der einen Seite unzählige freundschaftliche Begegnungen im Alltag zwischen Menschen verschiede-ner Herkunft. Auf der anderen Seite wählen mehr Menschen rechtsextrem, und rassistische Anschläge gehören zu unserem Alltag.
Fünf Jahre nach Merkels Satz „Wir schaffen das“ gehen wir auf die Suche: Haben wir es ge-schafft? Wo stimmt das, wo nicht, wie hat sich das Land verändert? Diese Fragen haben wir mit in die oberbayerische Provinz genommen und Antworten gesucht.
Er ist evangelischer Pfarrer, erst in Weilheim, heute in Schongau, ist 56 Jahre alt und wurde 2015 zu einer zentralen Figur im ganzen bayrischen Oberland. Denn Jost Herrmann kümmerte sich da schon seit einigen Jahren um Asylsuchende. Sein Konfirmationsspruch wurde für ihn zu einer Art
Leitplanke für seine Arbeit mit den Geflüchteten: „Ich bin fremd gewesen und du hast mir geholfen.
Ich war nackt gewesen, du hast mir Kleidung gegeben. Ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben.“ Er spricht über die Welle der Hilfsbereitschaft, die auch ihn selbst überraschte – aber auch über Freundschaften im Ort, die über die Zuwanderungsfrage kaputtgingen und warum das Internet eine zentrale Rolle in seiner Arbeit als Geflüchtetenkoordinator gespielt hat.
Episode.
„Wir schaffen das! – Wie ein Satz Deutschland veränderte“
Von und mit Lea Hampel und Sham Jaff
Sounddesign & Schnitt: Simone Halder
Produziert von Susanne Klingner und Tristan Lehmann
Gesamtleitung FYEO: Benjamin Risom, Luca Hirschfeld & Tristan Lehmann
„Wir schaffen das! – Wie ein Satz Deutschland veränderte“ ist ein FYEO- Original von hauseins
Sie kam schon vor 2015 nach Deutschland, mit vier Kindern und einem kranken Mann. Auf ihrer
Flucht, die sie von Syrien über einige Umwege nach Deutschland führte, wusste sie oft nicht mehr,
wie sie für ihre Familie sorgen soll – und hat trotzdem weitergemacht. Bis sie in Weilheim ankamen
und Yara dort ein neues Leben für sich und die ihren aufbaute. Sie arbeitet heute, 43 Jahre alt, in
zwei Jobs: in der Hausaufgabenbetreuung und in einem Verein für geflüchtete Frauen, denen sie das
Ankommen erleichtern will. Sie spricht über Solidarität und Anfeindungen, darüber, wie ein Stück
Stoff wie das Kopftuch Karrieren verhindern kann, und sie erzählt, warum sie am liebsten mit
älteren Menschen im Supermarkt schwatzt.
„Wir schaffen das! – Wie ein Satz Deutschland veränderte“
Von und mit Lea Hampel und Sham Jaff
Sounddesign & Schnitt: Simone Halder
Produziert von Susanne Klingner und Tristan Lehmann
Gesamtleitung FYEO: Benjamin Risom, Luca Hirschfeld & Tristan Lehmann
„Wir schaffen das! – Wie ein Satz Deutschland veränderte“ ist ein FYEO- Original von hauseins
Seiner Familie gehört seit 75 Jahren ein Motorenbauunternehmen in Weilheim. Klaus Bauer,
Jahrgang 1955, ist auf dem Werksgelände quasi groß geworden, und für ihn war es schon immer
normal, dass Menschen aus allen Ländern der Welt dort arbeiten, schon seitdem die ersten Arbeiter
aus der Türkei nach Deutschland kamen. Er spricht darüber, warum er Asylsuchende als Chance für
ihn und die deutsche Wirtschaft sieht, aber auch darüber, welche – teilweise verrückten – Hürden er
gemeinsam mit den neuen Mitarbeitern überwinden muss. Und er erklärt, warum eine ökonomische
Sicht auf die Neuankommenden vielleicht sinnvoller sein könnte als eine rein humanistische.
„Wir schaffen das! – Wie ein Satz Deutschland veränderte“
Von und mit Lea Hampel und Sham Jaff
Sounddesign & Schnitt: Simone Halder
Produziert von Susanne Klingner und Tristan Lehmann
Gesamtleitung FYEO: Benjamin Risom, Luca Hirschfeld & Tristan Lehmann
„Wir schaffen das! – Wie ein Satz Deutschland veränderte“ ist ein FYEO- Original von hauseins
Er kam im Herbst 2015 nach Deutschland, allein und nur 15 Jahre alt. Seine Eltern hatten ihn
fortgeschickt, weil er als Soldat in den Krieg gemusst hätte. Mahdi Alissas Flucht hätte
katastrophaler nicht laufen können, zum Beispiel musste er stundenlang schwimmen – mit einem
Kleinkind auf dem Rücken. Am Ende kam er mit sehr viel Glück nach München und dann nach
Weilheim. Dort machte er seinen Schulabschluss, fand im Fußballverein neue Freunde und musste
nebenbei vieles lernen: zuallererst Deutsch, und daneben viele Alltagsdinge wie Kochen oder wie
man Wäsche wäscht. Aber auch, wie man einen Antrag auf Familiennachzug stellt.
„Wir schaffen das! – Wie ein Satz Deutschland veränderte“
Von und mit Lea Hampel und Sham Jaff
Sounddesign & Schnitt: Simone Halder
Produziert von Susanne Klingner und Tristan Lehmann
Gesamtleitung FYEO: Benjamin Risom, Luca Hirschfeld & Tristan Lehmann
„Wir schaffen das! – Wie ein Satz Deutschland veränderte“ ist ein FYEO- Original von hauseins
Vielen Dank an Susan Burhan Noori und Mattis Lenke, dass sie Mahdis Mama und Mahdi eine
deutsche Stimme gegeben haben. An Susan Burhan Noori außerdem fürs Dolmetschen während der
Gespräche. Dank gilt auch Josef Stöger für seine Einblicke in die Arbeit der Jugendhilfe und Inge
Bias-Putzier für die Unterstützung bei der Kontaktaufnahme.
Sie ist Lehrerin am beruflichen Schulzentrum Schongau. Barbara Wendorff, 53, bringt dort jungen
Menschen zwischen 16 und 21 Jahren die deutsche Sprache bei, aber auch die deutsche Mentalität
und Gesellschaft nahe. Im Gespräch mit ihr wird sehr schnell klar, dass sie Idealistin und eine
Kämpfernatur ist – und dass sie trotzdem immer wieder am System verzweifelt. Daran, wie schwer
es jungen Geflüchteten oftmals gemacht wird, eine Ausbildung anzufangen und sich damit eine
Zukunft aufzubauen – egal, ob die Zukunft hier oder in der alten Heimat sein wird. Und sie spricht
darüber, wieso sie in den letzten Jahren angefangen hat, Tagebuch zu schreiben.
Vielen Dank an Dominik Oppermann und Inge Bias-Putzier für die Vermittlung, aber auch den
Einblick in die Welt der Berufsschule.
„Wir schaffen das! – Wie ein Satz Deutschland veränderte“
Von und mit Lea Hampel und Sham Jaff
Sounddesign & Schnitt: Simone Halder
Produziert von Susanne Klingner und Isabel Lübbert-Rein
Gesamtleitung FYEO: Benjamin Risom, Luca Hirschfeld & Tristan Lehmann
„Wir schaffen das! – Wie ein Satz Deutschland veränderte“ ist ein FYEO-Original von hauseins
Sie kam 1979 aus Iran nach Deutschland gekommen, als sich dort die Unruhen auch auf ihre
internationale Schule ausweitete. Damals, so erzählt Susann Tabatabai-Schweizer, fanden es
Freund:innen und Bekannte noch „interessant“, dass sie aus einem anderen Land stammte. Heute
arbeitet sie als Kunsttherapeutin mit vielen Geflüchteten, vor allem aus Iran und Afghanistan. Sie
betreut viele Menschen, die hochtraumatisiert aus Kriegs- und Krisengebieten zu uns kommen und
versucht, ihnen neue, positive Perspektiven aufzuzeigen. Sie sagt: Eigentlich müssten die hier
ankommenden Menschen viel stärker psychologisch betreut werden.
„Wir schaffen das! – Wie ein Satz Deutschland veränderte“
Von und mit Lea Hampel und Sham Jaff
Sounddesign & Schnitt: Simone Halder
Produziert von Susanne Klingner und Isabel Lübbert-Rein
Gesamtleitung FYEO: Benjamin Risom, Luca Hirschfeld & Tristan Lehmann
„Wir schaffen das! – Wie ein Satz Deutschland veränderte“ ist ein FYEO-Original von hauseins
Als sie gerade mal 10 Jahre alt war, machte sich Halat mit ihrer Familie auf den langen Weg aus
Irak nach Deutschland. Ihre kleine Schwester, damals 7, stirbt fast auf der Flucht. Und doch, so
erzählt Halat, merken sie unterwegs immer wieder, wie anders die Menschen auf sie und ihre
Geschwister reagieren als auf erwachsene Geflüchtete. Hilfsbereiter, zugewandter. In Deutschland
schließen die Kinder schnell Freundschaften – allerdings eher mit anderen Kindern aus der ganzen
Welt als mit alteingesessenen Weilheimer:innen. Wir sprechen mit Halat und unseren Expert:innen
über die Frage, ob es für Kinder leichter ist, ein neues Land zu ihrer Heimat zu machen, und wie die
deutsche Mehrheitsgesellschaft ihnen dabei hilft – oder auch nicht.
Vielen Dank an Sayran Mohammed, Halats kleine Schwester, dass sie so geduldig bis zum Ende
unseres Gesprächs gewartet hat. Danke auch an Halats Familie, die uns zu sich nach Hause zum Tee
eingeladen hat.
„Wir schaffen das! – Wie ein Satz Deutschland veränderte“
Von und mit Lea Hampel und Sham Jaff
Sounddesign & Schnitt: Simone Halder
Produziert von Susanne Klingner und Isabel Lübbert-Rein
Gesamtleitung FYEO: Benjamin Risom, Luca Hirschfeld & Tristan Lehmann
„Wir schaffen das! – Wie ein Satz Deutschland veränderte“ ist ein FYEO-Original von hauseins
Sie war seit gerade mal einem Jahr Landrätin von Weilheim-Schongau, als Andrea Jochner-Weiß
dafür verantwortlich wurde, hunderte geflüchtete Menschen in ihrem Landkreis mit dem Nötigsten
zu versorgen: mit einem Dach über dem Kopf, mit Betten, Kochtöpfen, Kleidung, Waschmaschinen.
Von allen Seiten wurde sie kritisiert. Von den einen, denen es nicht schnell genug ging mit der
Hilfe, von den anderen, die das Gefühl hatten, ihnen würde ihr idyllischer Ort kaputtgemacht. Sie
wurde bedroht und in vielen Nächten schlief sie einfach gar nicht mehr. In dieser letzten Folge
bringen wir noch einmal alle Perspektiven zusammen: die von der Politik, die der Helferkreise, die
der Geflüchteten, die der Kritiker:innen. Auf die Frage, ob wir es geschafft haben, sagen die
allermeisten von ihnen am Ende aber doch: Ja, irgendwie schon.
„Wir schaffen das! – Wie ein Satz Deutschland veränderte“
Von und mit Lea Hampel und Sham Jaff
Sounddesign & Schnitt: Simone Halder
Produziert von Susanne Klingner und Isabel Lübbert-Rein
Gesamtleitung FYEO: Benjamin Risom, Luca Hirschfeld & Tristan Lehmann
„Wir schaffen das! – Wie ein Satz Deutschland veränderte“ ist ein FYEO-Original von hauseins
65.000 Menschen sitzen in deutschen Gefängnissen. Wir treffen sie.
Unser Team hat Wochen in deutschen Gefängnissen verbracht, mit Insassen und
Beschäftigten gesprochen und ihren Alltag dokumentiert. Sie trafen auf persönliche
Schicksale, viel Pech und auch Selbstüberschätzung. Es sind Geschichten aus dem
Knast, wo Dramatik auf Alltag treffen. Jeden Tag.
Reporterin: Lena Sapper
Ton, Schnitt und Mischung: Johannes Kunz
Sprecher: Lena Sapper und Markus Sulzbacher
Redaktionelle Mitarbeit: Johanna Schilling
Idee und Produktion: Hendrik Efert
Redaktion FYEO: Tristan Lehmann und Isabel Lübbert-Rein
Gesamtleitung FYEO: Benjamin Risom, Luca Hirschfeld und Tristan Lehmann
Wir danken den Justizvollzugsanstalten Bochum, Gelsenkirchen, Ludwigshafen,
Vechta.
In Haft ist ein FYEO Original produziert von Viertausendhertz Studio.
Der 50-jährige Rüdiger arbeitet in der sogenannten Kammer der JVA Gelsenkirchen.
Hier werden neue Gefangene eingekleidet. Rüdiger sitzt seit vielen Jahren hier,
wegen Beschaffungskriminalität. Er ist und war stark drogenabhängig. Für seine
Zukunft in Freiheit gibt er sich selbst keine gute Prognose.
Freddy hingegen ist Hausarbeiter in der JVA. Der 51-Jährige hat früher im ganz
großen Stil Firmen ausgeraubt, heute sucht er im Putzen neuen Sinn. Er selbst
glaubt, dass er immer ein zutiefst gerechten Gangster war.
Reporterin: Lena Sapper
Ton, Schnitt und Mischung: Johannes Kunz
Sprecher: Lena Sapper und Markus Sulzbacher
Redaktionelle Mitarbeit: Johanna Schilling
Idee und Produktion: Hendrik Efert
Redaktion FYEO: Tristan Lehmann und Isabel Lübbert-Rein
Gesamtleitung FYEO: Benjamin Risom, Luca Hirschfeld und Tristan Lehmann
Wir danken den Justizvollzugsanstalten Bochum, Gelsenkirchen, Ludwigshafen,
Vechta.
In Haft ist ein FYEO Original produziert von Viertausendhertz Studio.
Der 52-jährige Kai sitzt bereits mehr als die Hälfte seines Lebens in Gefängnissen.
Er ist ein Vergewaltiger - mehrfach hat Kai Frauen zum Sex gezwungen. Seit sechs
Jahren sitzt er deshalb in der berüchtigten Abteilung 21 der JVA Bochum. Hier wird
entschieden, ob ein Straftäter die Chance erhält, noch einmal durch eine
therapeutische Haft zurück in die Gesellschaft gelassen zu werden, oder ob man es
für besser hält, denjenigen ein Leben lang wegzusperren: in die sogenannte
Sicherungsverwahrung. Für Kai ist noch keine Entscheidung gefallen.
Reporterin: Lena Sapper
Ton, Schnitt und Mischung: Johannes Kunz
Sprecher: Lena Sapper und Markus Sulzbacher
Redaktionelle Mitarbeit: Johanna Schilling
Idee und Produktion: Hendrik Efert
Redaktion FYEO: Tristan Lehmann und Isabel Lübbert-Rein
Gesamtleitung FYEO: Benjamin Risom, Luca Hirschfeld und Tristan Lehmann
Wir danken den Justizvollzugsanstalten Bochum, Gelsenkirchen, Ludwigshafen,
Vechta.
In Haft ist ein FYEO Original produziert von Viertausendhertz Studio.
Gefangener Philipp verrät uns nicht, weswegen er in der Abteilung 21 der JVA
Bochum sitzt - aber es wird seinen Grund haben. Hier sitzen Vergewaltiger und
Mörder. Philipp erzählt, wie es ist, wenn man plötzlich in einem Gefängnis leben
muss.
Ralf hingegen hat keine Scheu von seiner Tat zu sprechen: Er hat einen Menschen
getötet, durch Erwürgen. Ralf sitzt schon ewig hier und wird auch in absehbarer Zeit
nicht mehr in die Freiheit gelangen. Er hat sich in der JVA Bochum ein Leben
aufgebaut.
Reporterin: Lena Sapper
Ton, Schnitt und Mischung: Johannes Kunz
Sprecher: Lena Sapper und Markus Sulzbacher
Redaktionelle Mitarbeit: Johanna Schilling
Idee und Produktion: Hendrik Efert
Redaktion FYEO: Tristan Lehmann und Isabel Lübbert-Rein
Gesamtleitung FYEO: Benjamin Risom, Luca Hirschfeld und Tristan Lehmann
Wir danken den Justizvollzugsanstalten Bochum, Gelsenkirchen, Ludwigshafen,
Vechta.
In Haft ist ein FYEO Original produziert von Viertausendhertz Studio.
Pascal Falk arbeitet seit 8 Jahren in der JVA Gelsenkirchen als JVA-Beamter. Der 32-
Jährige ist überzeugt davon, dass Vertrauen das größte Gut im Umgang mit den
Häftlingen ist. Seine Devise: Freundlich, aber bestimmt. Der 32-Jährige nimmt uns
mit bei der Kontrolle einer Gefängniszelle, zeigt uns den BGH - den besonders
gesicherten Haftraum und erzählt uns von seinem Arbeitsalltag in einer der
gefährlichsten Gefängnisse Deutschlands.
Reporterin: Lena Sapper
Ton, Schnitt und Mischung: Johannes Kunz
Sprecher: Lena Sapper und Markus Sulzbacher
Redaktionelle Mitarbeit: Johanna Schilling
Idee und Produktion: Hendrik Efert
Redaktion FYEO: Tristan Lehmann und Isabel Lübbert-Rein
Gesamtleitung FYEO: Benjamin Risom, Luca Hirschfeld und Tristan Lehmann
Wir danken den Justizvollzugsanstalten Bochum, Gelsenkirchen, Ludwigshafen,
Vechta.
In Haft ist ein FYEO Original produziert von Viertausendhertz Studio.
Die JVA Vechta ist eine sogenannte Jungstraftäteranstalt - hier sitzen Häftlinge, die
bei ihrem Strafantritt nicht älter als 25 Jahre alt sind, die aber nach
Erwachsenemstrafrecht verurteilt wurden.
So wie Arne, der wegen einer Eifersuchtstat einsitzt. Er bekommt hier die
Möglichkeit, eine Ausbildung zu machen, in der anstaltseigenen Schreinerei.
Andere holen hier ihren Schulabschluss nach: Jason und Miguel sitzen im Unterricht
bei Deutschlehrerin Frau Luft. Der eine hat seine Zukunft bereits aufgeben, der
andere umso größere Pläne.
Reporterin: Lena Sapper
Ton, Schnitt und Mischung: Johannes Kunz
Sprecher: Lena Sapper und Markus Sulzbacher
Redaktionelle Mitarbeit: Johanna Schilling
Idee und Produktion: Hendrik Efert
Redaktion FYEO: Tristan Lehmann und Isabel Lübbert-Rein
Gesamtleitung FYEO: Benjamin Risom, Luca Hirschfeld und Tristan Lehmann
Wir danken den Justizvollzugsanstalten Bochum, Gelsenkirchen, Ludwigshafen,
Vechta.
In Haft ist ein FYEO Original produziert von Viertausendhertz Studio.
In der Jungstraftäteranstalt in Vechta gibt es neben den Ausbildungsbetrieben und
dem Schulunterricht auch ein breites Freizeitprogramm. So sollen die jungen
Männer zum Beispiel im gemeinsamen Kochen nicht nur das Zubereiten von
Speisen lernen, sondern auch ein gewaltfreies Miteinander üben.
Hier gibt es auch eine umfangreiche Suchtberatung: Der Suchtberater der Anstalt
erklärt uns, was Drogen im Leben der Straftäter bedeuten.
Reporterin: Lena Sapper
Ton, Schnitt und Mischung: Johannes Kunz
Sprecher: Lena Sapper und Markus Sulzbacher
Redaktionelle Mitarbeit: Johanna Schilling
Idee und Produktion: Hendrik Efert
Redaktion FYEO: Tristan Lehmann und Isabel Lübbert-Rein
Gesamtleitung FYEO: Benjamin Risom, Luca Hirschfeld und Tristan Lehmann
Wir danken den Justizvollzugsanstalten Bochum, Gelsenkirchen, Ludwigshafen,
Vechta.
In Haft ist ein FYEO Original produziert von Viertausendhertz Studio.
Achtung, Triggerwarnung: In dieser Folge hören wir die ausführlichen
Schilderungen eines pädophilen Straftäters. Pascal sitzt in der
Sozialtherapeutischen Anstalt in Ludwigshafen, denn er hat mehrere Jungen sexuell
missbraucht. Er erzählt, wie es zu den Taten kam und wie er nun versucht, seine
Neigung in den Griff zu bekommen.
Der Anstaltsleiter und Psychologe Michael Händel erklärt, was genau unter dem
Begriff Pädophilie zu verstehen ist und welche Unterscheidungen getroffen werden.
Reporterin: Lena Sapper
Ton, Schnitt und Mischung: Johannes Kunz
Sprecher: Lena Sapper und Markus Sulzbacher
Redaktionelle Mitarbeit: Johanna Schilling
Idee und Produktion: Hendrik Efert
Redaktion FYEO: Tristan Lehmann und Isabel Lübbert-Rein
Gesamtleitung FYEO: Benjamin Risom, Luca Hirschfeld und Tristan Lehmann
Wir danken den Justizvollzugsanstalten Bochum, Gelsenkirchen, Ludwigshafen,
Vechta.
In Haft ist ein FYEO Original produziert von Viertausendhertz Studio.
Joe ist zu sechs Jahren wegen versuchten Mordes verurteilt worden. Mit einem Hammer hat er versucht seine Frau zu töten. Der ansonsten immer so friedliche Mann hat eines Tages die Kontrolle über sich und sein Handeln verloren. Heute sitzt er in der Sozialtherapeutischen Anstalt in Ludwigshafen.
Reporterin: Lena Sapper
Ton, Schnitt und Mischung: Johannes Kunz
Sprecher: Lena Sapper und Markus Sulzbacher
Redaktionelle Mitarbeit: Johanna Schilling
Idee und Produktion: Hendrik Efert
Redaktion FYEO: Tristan Lehmann und Isabel Lübbert-Rein
Gesamtleitung FYEO: Benjamin Risom, Luca Hirschfeld und Tristan Lehmann
Wir danken den Justizvollzugsanstalten Bochum, Gelsenkirchen, Ludwigshafen,
Vechta.
In Haft ist ein FYEO Original produziert von Viertausendhertz Studio.
Abseits des Tourismus
Sydney, Kapstadt, Istanbul, Beirut, Kabul und viele mehr: faszinierende, aber teilweise auch gefährliche Städte. Vor allem, wenn man dort lebt und arbeitet. Z.B. als Auslandsreporter. Und gezielt dorthin geht, wohin sich Touristen selten verirren. In die Stadtviertel, in denen das „echte Leben“ spielt. Und auch dort bleibt, wenn Krieg und Krisen herrschen. In „Abseits des Tourismus“ sprechen wir mit diesen Reportern. Tauchen mit ihnen ein in fremde Städte, hören ihre Geschichten und Erlebnisse aus aller Welt.
Credits:
Abseits des Tourismus ist ein FYEO Original der dpa
Gehostet von Manja Borchert
Als Gast: Christine Röhrs
Redaktion: Annette Meinke & Ronny Thorau
Produziert von Tristan Lehmann
Gesamtleitung FYEO: Benjamin Risom, Luca Hirschfeld und Tristan Lehmann














