Discover
SOMMELIER
SOMMELIER
Author: Silvio Nitzsche
Subscribed: 7Played: 135Subscribe
Share
© All right reserved.
Description
Sie sind Superhelden! Sie sind Sommeliers. Die Experten der Weinwelt, der Worte, der Menschen und des Genusses. Denn sie können einfach alles. Sie sind Gastgeber, Schreiber, Trendsetter, Wissenschaftler, Influencer, Vermittler, Gestalter, Forscher und vieles mehr.
Und oft ist es schade, dass man diese Multitalente, die es verstehen, uns in wenigen Minuten zu begeistern, nicht und nirgends länger und intensiver kennenlernen kann. Wie gerne möchte man sie so richtig ausquetschen? Viele von uns denken an kurze und doch prägende Wortwechsel mit diesen versierten Weinprofis, oft jahrelang zurück. Welche Berufsgruppe vermag sonst so nachhaltig zu beeindrucken? Wir präsentieren die Interessantesten unter ihnen und haben mit ihnen gesprochen. In diesem Podcasts schaffen wir es, diese besonderen Charaktere sicht- und greifbar, hörbar und verständlich zu machen und ihnen zu entlocken, was deren Geheimnisse sind. Einmal in der Woche lädt Silvio Nitzsche einen Gast zum mehrstündigen Zwiegespräch und vermag es, höchst persönliche Erfahrungen und echtes Insiderwissen zu einem unterhaltsamen Hörerlebnis zu machen. Silvio Nitzsche betrieb bis zum letzten Jahr über 15 Jahre lang die WEINKULTURBAR in Dresden/Striesen, die vielfach als beste Weinbar Deutschlands ausgezeichnet wurde. Er selbst erhielt nahezu jede branchenrelevante Auszeichnung, wurde mehrfach als „Sommelier des Jahres“ geehrt und erhielt den „Award of Honor“. Damit ist er selbst einer der interessantesten Sommeliers unserer Zeit und geradezu prädestiniert, diesen besonderen Podcast zu hosten.
Jeder und jede seiner Gäste bekommt die gleichen Fragen, und doch ist jedes Gespräch anders. Ein Podcast für alle, die Freude am Wein und/oder am Gastgeben haben.
Unterstützt und begleitet wird dieses Format von den Weingütern aus dem Programm der Schlumberger Gruppe, die mit den Handelshäusern Schlumberger, Segnitz und Consigliovini sowie dem Bremer Weinkolleg aktiv ist. Die Branchenunterstützung wird in diesen Unternehmen sehr groß geschrieben. Der 2006 verstorbene Hermann Segnitz hat bereits Mitte der achtziger Jahre den „Sommelier des Jahres“ und den „Maitre des Jahres“ ausgelobt und seine tiefe Wertschätzung für diese besonderen Menschen öffentlich kundgetan. Mit diesem Podcast schließen wir an die historische Tradition an und führen sie in zeitgemäßer Form weiter.
Sei ein Teil dieses Projekts und folge, like, teile, kommentiere und liebe einfach deinen neuen Lieblingspodcast.
Und oft ist es schade, dass man diese Multitalente, die es verstehen, uns in wenigen Minuten zu begeistern, nicht und nirgends länger und intensiver kennenlernen kann. Wie gerne möchte man sie so richtig ausquetschen? Viele von uns denken an kurze und doch prägende Wortwechsel mit diesen versierten Weinprofis, oft jahrelang zurück. Welche Berufsgruppe vermag sonst so nachhaltig zu beeindrucken? Wir präsentieren die Interessantesten unter ihnen und haben mit ihnen gesprochen. In diesem Podcasts schaffen wir es, diese besonderen Charaktere sicht- und greifbar, hörbar und verständlich zu machen und ihnen zu entlocken, was deren Geheimnisse sind. Einmal in der Woche lädt Silvio Nitzsche einen Gast zum mehrstündigen Zwiegespräch und vermag es, höchst persönliche Erfahrungen und echtes Insiderwissen zu einem unterhaltsamen Hörerlebnis zu machen. Silvio Nitzsche betrieb bis zum letzten Jahr über 15 Jahre lang die WEINKULTURBAR in Dresden/Striesen, die vielfach als beste Weinbar Deutschlands ausgezeichnet wurde. Er selbst erhielt nahezu jede branchenrelevante Auszeichnung, wurde mehrfach als „Sommelier des Jahres“ geehrt und erhielt den „Award of Honor“. Damit ist er selbst einer der interessantesten Sommeliers unserer Zeit und geradezu prädestiniert, diesen besonderen Podcast zu hosten.
Jeder und jede seiner Gäste bekommt die gleichen Fragen, und doch ist jedes Gespräch anders. Ein Podcast für alle, die Freude am Wein und/oder am Gastgeben haben.
Unterstützt und begleitet wird dieses Format von den Weingütern aus dem Programm der Schlumberger Gruppe, die mit den Handelshäusern Schlumberger, Segnitz und Consigliovini sowie dem Bremer Weinkolleg aktiv ist. Die Branchenunterstützung wird in diesen Unternehmen sehr groß geschrieben. Der 2006 verstorbene Hermann Segnitz hat bereits Mitte der achtziger Jahre den „Sommelier des Jahres“ und den „Maitre des Jahres“ ausgelobt und seine tiefe Wertschätzung für diese besonderen Menschen öffentlich kundgetan. Mit diesem Podcast schließen wir an die historische Tradition an und führen sie in zeitgemäßer Form weiter.
Sei ein Teil dieses Projekts und folge, like, teile, kommentiere und liebe einfach deinen neuen Lieblingspodcast.
160 Episodes
Reverse
David Schwarzwälder ist keine laute Autorität, kein Besserwisser mit erhobenem Zeigefinger. Er ist vielmehr eine jener seltenen Figuren, die in einer Zeit der Oberflächen und Halbwahrheiten mit einer fast altmodischen Gründlichkeit arbeiten. Seine Fachgebiete, Portugal und durchaus vor allem Spanien, sind komplex genug, um die meisten zu entmutigen, doch er navigiert darin mit einer Gelassenheit, die nur aus jahrzehntelanger Vertrautheit entsteht. Was ihn fachlich einzigartig macht, ist nicht allein die schiere Menge an Wissen – obwohl er Tausende Publikationen, Datensätze und Modelle im Kopf hat wie andere Menschen Telefonnummern. Es ist die Fähigkeit, Zusammenhänge zu sehen, wo andere maximal Aromen erkennen. Er verbindet Önologie, Statistik und Weinwissenschaft, Geschichte mit Zukunftsszenarien. Jede seiner Schilderungen, sei es in Fachgremien oder Einsteigerseminaren, ist präzise, fast asketisch und doch detailverliebt. Er vermeidet Dramatisierung, weil er weiß, dass die Fakten für sich sprechen.
Doch was ihn wirklich menschlich macht, ist die Demut vor der Komplexität der iberischen Weinwelt. David Schwarzwälder hat gelernt, dass Expertise nicht bedeutet, alles zu wissen, sondern zu wissen, wo das Wissen endet. In Diskussionen hört er länger zu, als er spricht. Wenn er korrigiert, tut er es sanft, als wolle er die andere Person nicht bloßstellen, sondern einladen, mitzudenken. Er kann stundenlang über einen einzigen Reserva diskutieren, ohne je die Geduld zu verlieren, und er freut sich ehrlich, wenn ein Nachwuchssommelier eine Schwäche in seiner Argumentation findet. Fehler sind für ihn keine Schande, sondern der natürliche Preis für das ehrliche Interesse.
David Schwarzwälder ist kein Weingenie im romantischen Sinne. Er ist hart arbeitend, diszipliniert, manchmal stur. Hier spricht jemand, der die Grenzen der iberischen Weinwelt nicht nur kennt, sondern lebt. Am Ende ist er das Gegenteil von jenem Expertenbild, das Medien gern zeichnen – allwissend, unfehlbar, immer bereit mit einer klaren Antwort. David verkörpert eine ältere, fast vergessene Vorstellung von Expertise: dass sie nicht Herrschaft über Wissen bedeutet, sondern Verantwortung dafür. In einer Zeit der schnellen Urteile und lauten Gewissheiten ist er eine leise, aber umso wirkmächtigere Erinnerung daran, dass wahre Kompetenz mit Bescheidenheit und Geduld beginnt. Und genau das spürt man so wunderbar in „seiner“ Episode von SOMMELIER & Friends.
Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt.
Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag.
Kai Schattner ist eine Cuvée aus spontaner Begeisterung und tiefer Sachkenntnis, die den Weinservice erdet und zugleich zu einer Kunstform erhebt. Als einer der großen Sommeliers Deutschlands perfektioniert er nicht nur seine Weinkurationen, sondern die gesamte Inszenierung von Wein im Restaurant – von der Flasche bis zum Gaumen, vom ersten Gefühl bis zum letzten Nachhall des Genusses. Essen und Trinken sind für ihn keine getrennten Disziplinen, sondern Ausdruck einer Beziehung zwischen Küche, Winzer, Gast und Sommelier. Geboren in Heidelberg, einer Stadt, die von Weinbergen umarmt wird, fand Kai früh seinen Weg in die Welt des Weins – jedoch mit einem klaren Ziel: Weinkellner in einem der legendärsten Restaurants der damaligen Zeit zu werden, dem Nassauer Hof in Wiesbaden mit dem vom Gastronomie-Genie Hans-Peter Wodarz geführten Sterne-Restaurant „Die Ente vom Lehel“. Schon früh verstand er, dass Wein nicht allein über Wissen funktioniert, sondern übers Herz und die Fähigkeit, seine Liebe zum Produkt für den Gast spürbar zu machen. Er verantwortete einen Weinkeller – nein, eine Weingalerie – von 70.000 Flaschen, die damals erstmals in Deutschland mit dem Grand Award des Wine Spectator ausgezeichnet wurde. Hier zeigte sich sein Verständnis von Business und Verantwortung: Geld, Struktur und Organisation waren Mittel zum Zweck, niemals Selbstzweck. „Der Wein hat mich gefunden“, sagt er – und tatsächlich scheint es, als hätte das Schicksal ihn in den Rheingau geführt, wo er heute lebt und wirkt. 2003 zum Sommelier des Jahres gekürt, setzte Kai Schattner Maßstäbe, die die Branche nachhaltig prägen. Seine Kunst liegt in der Perfektion des Services: nicht nur empfehlen, sondern erzählen, nicht nur servieren, sondern Beziehungen stiften. Seit 2013 als selbstständiger Berater tätig, moderiert er Events, ist Weinkritiker, hält Seminare und berät Restaurants, Unternehmen und Winzer. Selbst in einer Zeit, in der Wein zunehmend zum Lifestyle avanciert, mahnt er zur Authentizität. Er trägt den deutschen Riesling über den Atlantik, referiert in China und Amerika, verbindet das Traditionelle und das Moderne – und verliert dabei nie den Respekt vor dem Handwerk, dem Ursprung und dem Herz des Weines. Kai Schattner ist ein Brückenbauer unseres Weinlandes, einer, der Genuss nicht als Pose, sondern als gelebte Haltung versteht. Über drei Jahrzehnte Erfahrung haben ihn zu einem Visionär gemacht – vom Sternerestaurant zur unabhängigen Beratung. Seine Arbeit, seine Moderationen und Auszeichnungen inspirieren eine Generation, Weinservice als Hingabe zu begreifen. Kai Schattner perfektioniert die seltene Kunst, Wein lebendig zu machen – und bleibt dabei ein Bollwerk der Qualität in Zeiten des Wandels.
Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt.
Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag.
Was für eine unfassbare Ehre, die 100. Folge mit einem der ursprünglichsten Sommeliers der neuzeitlichen deutschen Weinkultur und zugleich einem der Ideengeber dieses
Weinpodcastformates zu gestalten. Ja, er hat vom ersten Tag an daran geglaubt, dass ein Podcastformat junge Menschen erreicht und zukunftsfähig ist — was in dieser phlegmatischen Branche nahezu revolutionär ist. Rudolf Knickenberg ist keine bloße Geldquelle, kein distanzierter Wohltäter, der aus Steuergründen beiträgt und dann wieder verschwindet. Er ist eine jener raren Figuren, die in seinem Verständnis als CEO eines der führenden Importunternehmen unser Projekt und somit unsere Branche, die SOMMELIERs, nicht nur mitfinanziert, sondern es mit einer fast leidenschaftlichen Hingabe trägt, als wäre es sein eigenes. Er erkennt die Vision bis in die feinsten Nuancen, die Risiken bis in die entlegensten Szenarien, die erwählten SOMMELIERs bis in ihre Stärken und Schwächen. Und natürlich unterstützt er dieses Projekt aus intrinsischer Leidenschaft für unsere deutsche Weinkultur.
Was diesen Weinweltmenschen weit darüber hinaus so unfassbar sympathisch, glaubwürdig, authentisch und nicht zuletzt menschlich macht, ist die Kunst der Zurückhaltung. Rudolf Knickenberg weiß, dass wahre Förderung nicht darin besteht, das Projekt nach eigenen Vorstellungen zu formen, sondern ihm Raum zu geben, damit es atmen kann. Er mischt sich nicht ein. Stattdessen öffnet er Türen: zu Netzwerken, zu Experten, zu Räumen, zu Ideen, die das Team allein nie erreicht hätte. Er feiert Erfolge lautlos, mit einem kurzen, warmen Satz, und bei Rückschlägen ist er der Erste, der sagt: „Das gehört dazu. Weiter." Seine Unterstützung hat etwas Altmodisches, fast Aristokratisches — im besten Sinne. Er sieht sich nicht als Investor, der Rendite erwartet, sondern als Mäzen, der an etwas Größeres glaubt.
Und umso mehr freue ich mich, umso mehr diese Jubiläumsfolge mit ihm gestalten zu dürfen. Danke für diese Folge und dafür, dass es dieses Podcastformat „SOMMELIER" gibt, lieber Rudolf Knickenberg.
Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt.
Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag.
Wenn jemand Wein vom Podest holt und dorthin bringt, wo er hingehört – ins Glas und direkt ins Herz –, dann ist es Tobias Hess. Ein Sommelier, der den Hype kennt, ihn aber mit gesundem Realismus würzt. Sein Talent: das Wesentliche sehen. Und schmecken.
Für Tobias ist Wein kein fernes Ideal, kein Statussymbol. Wein ist lebendig. Teil von Essen, Genuss und Begegnung. Ein täglicher Begleiter – nicht mehr, aber vor allem nicht weniger. Er liebt die Underdogs des Weinhimmels: leise Weine, große Geschichten, Flaschen voller Leidenschaft, die keine Bühne brauchen. Tobias passt sich an, denkt mit, entwickelt sich weiter. Er ist da, wo er gebraucht wird – und genau dann in Bestform. Wein ist für ihn keine Unicorn-Jagd, sondern ein alter Freund: ehrlich, zugänglich, manchmal überraschend. Nach Jahren im Handel ging er zurück in die Gastronomie. Aus einem einfachen Grund: „Ich bin von Herzen Gastronom.“ Der Kontakt zum Gast ist für ihn unverzichtbar – direkt, humorvoll, echt. Genau das macht ihn aus: ein Freak mit Bodenhaftung, der den Zauber bewahrt, ohne abzuheben. In jeder Flasche, die Tobias öffnet, steckt spürbare Leidenschaft. Als Sommelier und Restaurantleiter schafft er Orte, an denen Genuss im Mittelpunkt steht – Restaurants, die sich wie ein Zuhause anfühlen. Wo Wein und Küche zusammenspielen. Wo Atmosphäre zählt. Tobias lebt für Momente, in denen Wein nicht nur getrunken, sondern erlebt wird. Für ihn ist Wein kein reines Business, sondern eine Verbindung – zu Winzern, zu Gästen, zum Leben. Ein Lifestyle, der Tradition und Moderne mühelos vereint. Tobias Hess macht den Weinhimmel zugänglich. Er sieht Winzer als Künstler, jede Flasche als Geschichte. Und erinnert uns daran, Wein mit allen Sinnen zu genießen. Danke, Tobias – für deine Klarheit, deine Haltung und dafür, dass du die Welt des Weins ein Stück ehrlicher, wärmer und unvergesslicher machst.
Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt.
Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag.
Ja, man darf auch mal saufen, ja, Wein muss Spaß machen, und ja, man kann sich auch bei hochwertigen Weinen den Stock aus dem Rücken ziehen. Wein ist Genuss, Gefühl und Herz – egal ob aus einer einfachen Flasche oder einer großen. Es gibt nicht viele, aber es gibt Menschen wie Jonas Hauke, die Wein lecker trinken, Essen und Trinken zelebrieren und dabei authentisch leben können – im Restaurant, auf Reisen oder einfach im Alltag.
Er ist ein Typ, ein Charakter, er ist authentisch und unfassbar ehrlich. Er ist Jonas Hauke: ein Unikat und gleichzeitig auf der anderen Seite ein Freak, ein Nerd, ein Wissender, ein Fühlender. Einer, der Winzer, ihre Arbeit, ihre Tradition und ihre moderne Sicht auf Wein respektiert. Denn es ist nicht so, dass er Wein nicht ernst nimmt – er überbewertet ihn nur nicht.
Das ist keine Kunst, das ist Talent. Denn bei aller gelebten Leichtigkeit, bei allem Lifestyle, bei aller Lebensfreude und allem Partytum kauft man ihm jede Silbe seines Weinseins ab. Wein ist für ihn keine Frage von Geld oder Status, sondern von Liebe, Beziehung und ehrlichem Genuss.
Da er neben all der Leichtigkeit eine überzeugende Kompetenz, ein tiefes Verständnis für Business, eine große Nähe zu Winzern und eine unvergleichliche Weinliebe auszustrahlen vermag, wirkt nichts aufgesetzt. Er nimmt seine Gäste, seine Beziehung zum Wein und seine Weinwelt ernst – aber eben nicht verbissen, nicht elitär, nicht abgehoben. Und genau davon können sich nicht wenige eine gewaltige Scheibe Humor abschneiden, sich entspannen, genießen und einfach mal wieder lachen.
Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt.
Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag.
Nancy Großmann ist definitiv eine der absoluten Ausnahme-Sommelièren unseres Landes – und das schon seit einer wundervoll langen Zeit. Sie scheint in ihrem Streben, ihrer Innovationsfreude und ihrem Tiefsinn einfach nicht stillzustehen. Daher gibt es wohl kaum eine andere Weinfachfrau, die ein für viele bekanntes und doch fremdes Weinland wie Portugal besser erklären und so richtig deep diven kann als sie.
Geboren in Berlin, begann sie ihre Laufbahn im Weinladen Schmidt sowie im Käfer Dachgarten im Bundestag. Anschließend sammelte sie Erfahrungen in Top-Häusern wie dem Grand Hotel Kronenhof in der Schweiz, dem Restaurant Überfahrt am Tegernsee, bei Dallmayr in München und früh in der Vila Joya in Portugal. Sie prägte sieben Jahre lang als Chef-Sommelière das dreisternige Rutz in Berlin und gilt als eine der besten Sommelières Deutschlands – mehrfach ausgezeichnet, unter anderem als Sommelière des Jahres von Gault&Millau (2021), Falstaff (2023) und Rolling Pin #1 (2023). Seit September 2024 bereichert sie das Team des Grill Royal in Berlin. Nun widmet sie sich mit uns einer Region, die sie besonders schätzt und die oft unterschätzt wird – natürlich Portugal.
Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt.
Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag.
Janine Löwenberg lebt Wein nicht wie ein Kostüm oder wie eine Aufgabe, sondern wie ein Teil ihrer selbst – selbstverständlich und authentisch. Ihre Präsenz ist frisch, lebendig und doch klar und ruhig, geprägt von einer Souveränität, die nicht inszeniert wirkt. Sie weiß, wer sie ist, und genau darin liegt ihre Eleganz. Sie lebt und liebt Wein und ihre Arbeit, weil sie diese nicht nur versteht, sondern fühlt. Das spürt man – und genau darüber spricht sie. Ihre vinophile Gelassenheit – nicht nur beim Wein – ist nicht erlernt, sondern gewachsen: genährt aus Erfahrung, Aufmerksamkeit und einem feinen Gespür für Balance sowie dem Wissen, dass Tiefe und Freude keine Gegensätze sind. Sie agiert frisch und inspirierend, jedoch niemals hastig. Janine hört zu, bevor sie spricht, und wenn sie spricht, dann mit Präzision, Klarheit und einer unglaublichen Wärme. Ihr Stil ist trotz – oder vielleicht gerade wegen – dieses hochdekorierten Restaurants, in dem sie ihre Weinleidenschaft lebt, unaufgeregt souverän. Keine Effekthascherei, sondern eine lässige Eleganz, lebendige, aber niemals laute Gesten. Sie bevorzugt klare Linien, eine ehrliche Ansprache und eine Ästhetik, die Reife und Charakter ausstrahlt, ohne im Geringsten gealtert zu wirken. Ihr Auftreten ist weltgewandt, stilbewusst und dabei immer nahbar. Sie meistert Herausforderungen mit einem feinen Gespür für Timing: wann man schweigt, wann man handelt, wann man loslässt. Ihre Stärke ist leise, ihre Autorität trägt, ohne zu fordern. Gäste wie Kollegen vertrauen ihr, ohne genau sagen zu können, warum. Wahrscheinlich ist es diese zutiefst menschliche Art und der Gleichmut, die sie so überzeugend vermittelt. Wein ist für sie stets eine Begegnung – mit dem Gast, mit der Küche, mit dem Winzer, mit Freunden. Kein Statussymbol, sondern ein kultureller Dialog zwischen Boden und Mensch, Vergangenheit und Gegenwart, Handwerk und Intuition. Janine Löwenberg kann analytisch verkosten und poetisch erzählen, ohne dass sich beides widerspricht. Ihre Worte sind wie gut gesetzte Tannine: strukturiert, balanciert, aber nie trocken. Und sie lacht so wunderbar und gerne. Es ist dieses herzliche Lachen, das begeistert und fesselt. Und im gleichen Atemzug denkt sie nicht nur tief, sondern tiefsinnig. Sie vermag es, sich mit Menschen zu verbinden, ohne sich je in den Vordergrund zu stellen. Im Gespräch sind ihre Leichtigkeit und Lebensfreude ansteckend, ihre Neugier respektvoll, ihre Ernsthaftigkeit beruhigend. Am Ende ist Janine Löwenberg das, was man nur selten findet: souveräne Leichtigkeit mit Charakter. Eine Sommelière, die Wein nicht erklärt, sondern verkörpert. Die zeigt, dass wahrer Stil nichts mit Perfektion zu tun hat, sondern mit Wahrhaftigkeit. Wie ein großer Wein bleibt sie lange in Erinnerung – nicht laut, sondern klar, nicht flüchtig, sondern nachhaltig.
Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt.
Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag.
Greg Lambrecht ist einer dieser seltenen Menschen, bei denen man sofort spürt, dass sich mit einer einzigen Idee ein ganzes Denken verschiebt. Seine Erfindung – Coravin – hat die scheinbar simple Frage, ob man eine Flasche öffnet oder nicht, in eine neue Freiheit verwandelt: Wein glasweise genießen, ohne den Korken zu ziehen und ohne den Wein dahinter zeitlich „anzuschneiden“. Greg wurde 1969 in Manhattan geboren, wuchs später in Newport Beach auf und brachte aus dieser Welt zwischen Pazifik und Technikbegeisterung eine natürliche Neugier mit. Am MIT studierte er Nuclear und Mechanical Engineering, ursprünglich um medizinische Geräte zu entwickeln – von Chemotherapie-Infusionssystemen bis zu Kathetern. Der entscheidende Impuls für Coravin kam jedoch im Alltag: Als seine Frau schwanger war, merkte Greg, wie oft eine Flasche halb stehen blieb. Aus diesem Moment, gepaart mit seiner Erfahrung in minimalinvasiver Medizintechnik, entstand der erste Prototyp im eigenen Keller; 2013 brachte er Coravin schließlich auf den Markt. Heute werden seine Geräte in über 60 Ländern eingesetzt, mehr als 1,85 Millionen Mal verkauft, und gleichzeitig arbeitet Greg weiterhin an medizinischen Innovationen. Für die Weinwelt war Coravin zunächst ein technisches Experiment, dann ein Werkzeug – und inzwischen in vielen Restaurants eine selbstverständliche Infrastruktur. Mit einer feinen Nadel, Argongas und einem Korken, der sich nach jedem Einstich wieder schließt, konnte Greg erstmals zeigen, dass eine Flasche über Monate und Jahre hinweg glasweise entnommen werden kann, ohne dass der restliche Wein sensorisch nachlässt. Langjährige Blindproben belegen das eindrucksvoll: Coravin-Weine blieben praktisch identisch zu nie geöffneten Vergleichsflaschen. Gerade in der Gastronomie hat Greg damit etwas verändert, das weit über Technik hinausgeht. Wein-by-the-glass ist nicht länger ein Einstiegssortiment, sondern reicht bis zu gereiften Bordeaux, großen Champagnern und raren Burgundern. Coravin ist heute in zehntausenden Restaurants präsent, allein über 28.000 davon offiziell gelistet – eine stille, aber deutliche Verschiebung in der Art, wie Gäste Wein bestellen. Viele trinken inzwischen häufiger glasweise als flaschenweise, nicht aus Spargründen, sondern weil sie hochwertige Weine probieren möchten, ohne sich festzulegen. Für Sommeliers bedeutet das mehr stilistische Vielfalt, präzisere Pairings und weniger Verlust – und die Möglichkeit, Flaschen zu zeigen, die früher im Keller geblieben wären. Greg beschreibt seine Erfindung nie als Luxus, sondern als Werkzeug für Freiheit: weniger Verschwendung, mehr Zugang, mehr Entscheidungsmacht im Moment des Genießens. Für ihn liegt die eigentliche Innovation nicht in Nadel oder Gas, sondern im Verständnis des Problems: Die Flasche folgt einer linearen Logik, unser Trinkverhalten jedoch nicht. Genau diese Diskrepanz hat Greg gelöst – und damit eine der nachhaltigsten Veränderungen der modernen Weinkultur ausgelöst.
Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt.
Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag.
Florian Richter gehört zu jenen Sommeliers, die nicht danach streben, gesehen zu werden – sondern danach, dass Wein verstanden wird. Geboren 1987 in der Oberpfalz, startete er seine Laufbahn im Berghotel Rehlegg, sammelte dann Erfahrungen im Grand Hotel des Bains Kempinski St. Moritz und spezialisierte sich früh auf Weinkultur. Seit Jahren gilt er als Referenzpunkt im deutschen Sommelier-Business, 2023 wurde er zum „Besten Sommelier Deutschlands“ gekürt. Nun widmet er sich mit uns einer Region, die weniger enzyklopädisch besucht wird, als man denkt – warum also nicht Kalifornien?
Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt.
Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag.
Manchmal beginnt Größe nicht mit einem Schritt, sondern mit dem stillen Einverständnis zweier Menschen, denselben Weg zu gehen – jeder auf seine Weise, aber gemeinsam. Mit Ilka Seitner und Noris F. Conrad stehen im Münchner Tantris erstmals zwei Sommeliers Seite an Seite, deren Kompetenz sich nicht nur ergänzt, sondern gegenseitig verstärkt, wie zwei Seiten einer Flasche, die denselben Inhalt tragen, aber ein anderes Licht brechen. Dass diese neue Doppelspitze verwächst, ist nicht bloß ein organisatorischer Schritt, sondern ein dramatischer Moment in der inneren Architektur eines Restaurants, das Traditionelles und Modernes seit jeher miteinander verbindet und in dem Genuss, Essen und Trinken nicht als Dienstleistung, sondern als Lebensgefühl verstanden werden.
Zwei Sommeliers beginnen, ihre Erfahrung zu verweben: die eine Linie kühn, die andere bedächtig; die eine analytisch, die andere intuitiv. Zwei Biografien, geprägt von Reisen, Winzern, Begegnungen und jenem verständnisvollen Blick für Wein, in dem sich Stil und Herkunft, Herz und Idee, Liebe und Disziplin, Emotion und Struktur treffen – so wie es nur möglich ist, wenn man den Beruf nicht als Job, sondern als Beziehung zu Menschen, Orten und Momenten begreift. In dieser Verbindung entsteht ein sanfter Dialog zwischen Business und Berufung, zwischen dem, was man lernen kann, und dem, was man nur fühlen kann. Es gibt Momente, in denen sich zwei Karrieren berühren, ohne dass man im ersten Augenblick versteht, welche stille Bewegung sie zusammenführt. Doch im Tantris, wo das Essen nicht nur genossen, sondern interpretiert wird und wo jede Flasche ein Kapitel einer größeren Geschichte erzählt, wird aus dieser Begegnung ein Fundament. Zusammen schaffen sie es, nicht nur Weine auszuwählen und zu empfehlen, sondern Atmosphären zu formen – jene seltenen Augenblicke, in denen ein Gast so tief in das Erlebnis hineingleitet, dass er für einen Moment die Welt draußen vergisst und das Restaurant wie ein stiller, kostbarer Raum wirkt, in dem alles Bedeutung bekommt.
Dass Ilka und Noris diese erste Phase ihrer Findung teilen, ist nicht nur spannend, sondern berührend. Es ist ein Atemholen, ein Innehalten, ein Moment, in dem sich zwei Kompetenzen aufeinander ausrichten und ein Gleichklang entsteht, der nicht gesucht, sondern gefunden wirkt. Und doch wächst hier etwas, das größer ist als jede einzelne Flasche, größer als jede Karte, größer als jede Summe aus Erfahrung oder Geld: eine gemeinsame Handschrift, die den Geist des Tantris weiterträgt – präzise, selbstbewusst, getragen von jener tiefen Ruhe, die nur Häuser besitzen, die nichts beweisen müssen und genau deshalb so viel sagen. So wirken bereits Ilka Seitner und Noris F. Conrad: zwei Sommeliers mit einer Vision, die nicht nur innovativ ist, sondern auch das Traditionelle ehrt; zwei Menschen, deren Arbeit nicht nur Können zeigt, sondern Gefühl. Ein Duett, das nicht entstanden ist, um sichtbar zu sein – sondern um wahrhaftig zu wirken.
Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt.
Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag.






















