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Wissen was ist - der Newsflix-Podcast
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Author: Newsflix
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Jede Woche nimmt "Wissen was ist - der Newsflix-Podcast" Sie mit auf eine akustische Reise durch die Welt der Nachrichten. Von Politik über Kultur bis hin zu Wissenschaft und Wirtschaft – unsere Expertenrunde deckt die Bandbreite der tagesaktuellen Themen ab. Wir bieten Ihnen nicht nur Fakten, sondern auch tiefgreifende Einblicke, angereichert mit einer Prise Humor und Lebensfreude. Der "Newsflix Podcast" ist Ihr wöchentlicher Begleiter, der Sie informiert, inspiriert und zum Nachdenken anregt. Schalten Sie ein und werden Sie Teil unserer Community, die Wert auf Qualität, Expertise und eine positive Sicht auf die Welt legt.
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Peter Hajek über:Warum Mahrer die Affäre passiert ist "Das ist relativ einfach. weil Politiker in diesen Systemen, die möglicherweise tatsächlich eine eigene Blase darstellen, sozialisiert worden sind und dort für sich abgekoppelt leben."Was fehlt "In diesen Organisationen gibt es nicht das, was früher die Fürsten hatten, nämlich einen Hofnarren, der dem Fall Präsidenten sagt: "'Du, das kannst nicht machen'".Ob Mahrer Opfer seiner Selbstverliebtheit wurde "Also sagen wir es einmal so: Harald Mahrer ist dafür bekannt, dass er durchaus ein gewisses Selbstbewusstsein hat und auf sein Äußeres achtet. Belassen wir es dabei."Ob Harald Maher die Affäre politisch überleben kann "Na ja, eine Lame Duck ist er auf jeden Fall. Jedes Mal, wenn er sich jetzt zu Wort meldet und Entbürokratisierung und Lohnzurückhaltung fordert, wird man zu ihm sagen: "'Na ausgerechnet du!'"Wozu das führt "Er hat das Problem, dass er als Wirtschaftskammerpräsident nicht mehr das politische Gewicht auf die Wegstrecke bringt. In der Öffentlichkeit, gegenüber den anderen Sozialpartnern und natürlich auch innerparteilich ist er schwer angeschlagen. Am Ende das Tages ist seine Ära zumindest in einem sinkenden Stadium."Ob der Kanzler nicht längst eingreifen hätte müssen "Wenn Christian Stocker das Heft in die Hand nimmt, dann nicht als Kanzler. Als ÖVP-Parteichef müsste er sich schon zu Wort melden, wenn der Wirtschaftskammerpräsident einen Bock schießt."
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Artur Worseg über:Ob Botox und Co. nach wie vor boomen "Nicht mehr so sehr. Auch Unterspritzungen, Gesichtsauffüllungen und diese übertriebenen Lippen gehen zurück."Den Boom von Beauty-Reklame auf Social Media "Da produzieren sich manche Influencer und reden ihren Followern ein, dass es eine lebensverändernde Erfahrung gewesen sei, diesen oder jenen Eingriff zu machen. Und sie drängen ihre Follower richtiggehend da hin, das auch machen zu lassen."Ob er mehr weibliche oder männliche Patienten hat "Viel mehr Frauen. Das Verhältnis ist etwa 80:20, vielleicht sogar 85:15."Ob sich die Inflation bei seinen Patienten bemerkbar macht "Ja, ich spüre das sehr stark. Der Wunsch nach Veränderung und Verschönerung ist nach wie vor bei sehr vielen Menschen da, aber das Geld dafür ist einfach nicht mehr so vorhanden wie früher."Welche Eingriffe derzeit am stärksten nachgefragt werden "Die Babyboomer wollen keine Nasenkorrekturen oder Busenvergrößerungen, sondern ganz handfeste Dinge: Sie wollen jünger aussehen, weil sie sich auch so fühlen."Welchen Einfluss Ozempic auf das Beauty-Business hat "Die Abnehmspritzen verschaffen uns neue Patienten. Denn wer stark abnimmt, muss seine Haut nachher straffen lassen. Es gibt mittlerweile sogar einen eigenen Begriff für diese Eingriffe: Ozempic-Make-Over."
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Er wirbt nicht für begleiteten Suizid, aber er erklärt, warum ihm Selbstbestimmtheit wichtig ist. Newsflix-Autor Niki Glattauer möchte „in Würde“ sterben, daheim in seiner Wohnung. Im berührenden Interview mit Christian Nusser (Newsflix) und Florian Klenk (Falter) schildert er seinen Weg zur Entscheidung, warum ihm trotzdem manchmal die Tränen kommen, was die Familie zu seinem Entschluss sagt. Glattauer über:Warum er über seinen Tod offen redet "Ich möchte die Menschen darüber informieren, dass man auch in Österreich selbstbestimmt sterben kann, wenn man unheilbar krank ist."Warum er sich für assistierten Suizid entschieden hat "Ich habe mir immer schon gedacht, am schönsten wäre es, wenn man sein Lebensende selbst bestimmen könnte. Das Leben war gut zu mir. Ich bin nicht einer, der um jeden Preis leben will."Seinen Gallengangkrebs "Für mich ist er kein Feind. Ich will ihn auch nicht bekämpfen. Der Krebs ist ein Teil von mir."Wie sein Sterben sein wird "Würdevoll. Es wird hier in dieser Wohnung passieren, in der ich mein ganzes Leben verbracht habe. Eine Ärztin und eine diplomierte Krankenschwester werden bei der Tür hereinkommen und dann wird es schnell gehen."Suidzid-Gedanken? Hier finden Sie Hilfe:Liste aller Notrufnummer (auch nach Bundesländern)Telefonseelsorge Tel.: 142 (Notruf), täglich 0–24 UhrMännernotruf Tel.: 0800 246 247, täglich 0–24 UhrMännerinfo Tel.: 0800 400 777, täglich 0–24 UhrFrauenhelpline Tel.: 0800 222 555, täglich 0–24 UhrÖ3 Rotes Kreuz Kummernummer Tel.: 116 123, täglich von 16 bis 24 Uhr.
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Vienna Shorts-Leiter Daniel Hadenius-Ebner über:Was geboten wird "Es ist im Grunde ein riesiger Talente-Pool mit hunderten Beiträgen aus der ganzen Welt. Wenn ich mich dafür interessiere, wohin die Reise in Sachen Kino in den nächsten Jahren gehen wird, etwa punkto Technik oder Erzählstruktur, bekomme ich einen guten Überblick"Was das Besondere ist "Man bekommt an einem Abend zu einem bestimmten Thema nicht einen Kinofilm zu sehen, sondern eine Zusammenstellung von zehn oder 15 Filmen von verschiedenen Filmemachern"Welche Rolle Wien spielt "Es läuft bei uns alles sehr familiär ab, viele Filmemacher sind selbst während des Festivals in Wien und man kann mit ihnen nach den Vorstellungen ins Gespräch kommen"Was heuer die Schwerpunkte sind "Es gibt ein eigenes Kinder- und Jugendprogramm, das bereits am Vormittag beginnt. Abends laufen diverse Wettbewerbe, etwa der Österreichische Musikvideopreis MUVI. Und im Nachtprogramm gibt es diverse Horror- und auch Erotik-Schienen."
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Peter Hajek über:Ob Österreich noch ein katholisches Land ist "Wenn wir es vom Taufschein-Christentum her beurteilen wollen, dann sind wir ein Land, das seine katholischen Traditionen pflegt, aber sicher nicht mehr intensiv und inbrünstig lebt." Wie ihm die neue Regierung nach 50 Tagen gefällt "Aus den Umfragen bis dato wissen: Die Menschen sind in eine Warteposition gegangen, in eine abwartende, freundliche Position."Welche Zeugnisnote er der Regierung geben würde "Aktuell einen Zweier bis Dreier." Ob es sich auszahlt, wenn eine Regierung nett zueinander ist "Ja, mein Gott, manchmal ist das Leben unglaublich banal." Ob die Österreicher tatsächlich für Reformen bereit sind "Nein, natürlich nicht. Auf der anderen Seite wissen die Menschen, was es geschlagen hat. Wer es jetzt noch nicht verstanden hatte, der informiert sich schlicht und ergreifend nicht." Ob Langweiligkeit wie bei Christian Stocker ein neues Erfolgsrezept ist "Wenn wir uns andere Vertreter dieses Typus ansehen, dann waren die, in the long run, durchwegs erfolgreich. Ich sage ja nicht langweilig, sondern zurückhaltende, stabile Personen. Die Volkstribune überleben manchmal nicht lange."Wie die Wien-Wahl ausgeht "Ich werde jetzt natürlich keine Prozentzahlen sagen. Also wir erwarten die SPÖ in den hohen 30ern, vielleicht steht der Vierer davor. Die freiheitliche Partei in den unteren 20ern. Dann vom Gefühl her in der Reihenfolge GRÜN vor ÖVP vor NEOS."Warum die SPÖ und Michael Ludwig trotz der vielen Probleme in Wien so unangefochten sind "Erstens, weil die SPÖ eine durchwegs glorreiche Vergangenheit hat. Zweitens, weil die Stadt sehr, sehr lebenswert ist. Und, mein Gott, wer ist die Alternative?
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Golli Marboe über:Worum er die Mental Health Days gegründet hat "Der Grund der Gründung war leider ein sehr tragischer. Nämlich, dass sich eines meiner vier Kinder vor ein bisschen mehr als sechs Jahren das Leben genommen hat. Der Tobias war damals 29 und nichts ist, wie es war. Wir alle fragen uns, was haben wir übersehen, was hätten wir besser machen können? Warum haben wir nicht gespürt, dass der Tobias nicht einfach nur schlecht drauf war, sondern eine schwere Krankheit hatte? Und warum hat auch der Tobias uns irgendwann nicht mehr lesen können?"Ob es darauf Antworten gibt "Auf diese Fragen werde ich keine Antwort kriegen. Ich werde Sie mitnehmen, in das gleiche Grab, in dem der Bub jetzt schon liegt. Aber einen Befund, den gibt es. Wir wussten zu wenig über Fragen des psychischen Wohlbefindens." Warum das zu den Mental Health Days geführt hat "Wenn er sich beim Sport den Haxen gebrochen hätte, weiß jede und jeder in unserer Gesellschaft, was es zu tun gibt. Bei psychischen Fragen nicht. Und deshalb haben wir dieses Projekt gegründet, wo wir jungen Erwachsenen in der Sekundarstufe 1 und 2 in den Schulen, also ab dem 10. Lebensjahr, über Mobbing, über Essstörungen, über Handysucht, über Leistungsdruck, über Sucht, über Depressions-Suizidalität und Ängste kurze Module präsentieren."Wie er die Aufmerksamkeit der jungen Leute bekommt "Wir verwenden eine App namens Mentimeter, wo jeder und jede seine eigenen Gedanken reintippen kann und die finden sich dann auf der Projektionswand. Das funktioniert gut, weil nicht die sonst üblichen Verdächtigen mit Wortmeldungen dominieren."Wie man mit einem Verlust wie den Tod des Sohnes umgeht "Wir müssen vor allem nicht so tun, als wäre das Leben so wie es vorher war. Es wird nie wieder so werden. Wie sollte ich je wieder wie früher sein können? Das geht nicht. Das weiß jeder, der wen Lieben verloren hat."
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Stefan Kaltenbrunner und Clemens Neuhold über:Blitz-Radikalisierung wie in Villach "Einer deutschen Lebensmittelhandelskette ist aufgefallen, dass sehr viele muslimische Lehrlinge kündigen. Sie sind dem nachgegangen und das Resultat war, dass Tiktok-Prediger gesagt haben, „du darfst in keinem Supermarkt arbeiten, in dem Alkohol und Schweinefleisch verkauft wird“. Das ist das Gefährliche, dass Jugendlichen sich aufgrund dieser Tiktok-Prediger mehr und mehr von der Mehrheitsgesellschaft wegbewegen."Fasten von Minderjährigen "Wenn man auf TikTok schaut, die ganzen Prediger, für die ist jetzt Hochzeit, also der Ramadan. Es gibt tausende Prediger, die Tipps geben, wie man fastet, wie man nicht fastet, wie man andere Muslime, die vielleicht ein bisschen nachlässiger sind, darauf aufmerksam macht."Wie viele TikTok-Prediger es gibt "Es gibt Stars, die 600.000, 700.000, 800.000 Follower auf TikTok oder Instagram haben, mit 20 oder 30 Millionen Likes. Das ist schon wie bei Popstars. 50 bis 60 sind Superstars und dann gibt es Tausende, die mitschwimmen in dieser Welle."Wie die Radikalisierung vor sich geht "Das funktioniert über sogenannte Scouts. Das kann man sich so vorstellen wie am Fußballplatz. Da sitzen Scouts von großen Vereinen und schauen zu. Und wenn sie der Meinung sind, einer ist dabei, dann wird der kontaktiert. Dieser Scout lotst dich weg und sagt, „schau das an, schau das an“. Dann bist du immer tiefer drinnen."Ob Eltern machtlos sind, wenn ihre Kinder abgleiten "Ja. Wenn man mit Deradikalierungs-Experten spricht, die erzählen alle, dass sie weinende Eltern in den Beratungsstunden haben."
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Peter Hajek über:Die Kickl-Strategie "Er geht wahrscheinlich davon aus, dass die beiden aktuellen Verhandler, auch wenn sie in eine Regierung kommen, vielleicht dort wieder grandios scheitern und dann ist er so in ein, zwei, drei Jahren wieder stärker zurück."Wem die Österreicher die Schuld fürs Scheitern geben "Wie meine Mutter immer zu mir gesagt hat, wenn ich mit meinem Bruder einen Wickel gehabt habe: Zum Streiten gehören immer zwei".Was Österreich jetzt braucht "Es braucht über eine Budgetsanierung hinaus einen größeren Wurf, als das, was hier auf den Tisch gelegt wurde von allen Verhandlern."Was die Österreicher wollen? "Ich kann Ihnen eins sagen, was Sie wollen. Und das ist eine alte Weisheit von Josef „Happy Pepi“ Staribacher (Minister in der Regierung Kreisky von 1970 bis 1983). Die Menschen wollen ihr Hackerl, ihr Papperl, ihr Dacherl und für den kleinen Luxus ihr Wagerl."Was bei den Regierungs-Verhandlungen nun rauskommt "Ich bin mit dem Josef Cap in einer Diskussion gesessen und er hat da eines gesagt, das habe ich sehr gut gefunden: Wenn die beiden Verhandler jetzt dort beginnen, wo sie letzten Mal aufgehört haben, dann kann man es schon wieder vergessen."Wann wir eine neue Regierung haben "Also ich lehne mich jetzt nicht sehr weit aus dem Fenster, aber ich glaube vor Ostern."
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Generalmajor Erich Huber-Günsthofer über:Wie viele Häftlinge in Stein leben "Über 800, damit ist die Justizanstalt gut ausgelastet. Wären wir ein Hotel, wären wir überbucht. Zur Zeit haben wir knapp 103 Prozent Belegung und das macht uns natürlich im täglichen Dienst zu schaffen."Wie viele davon "Lebenslange" sind "Wir sind das größte Hochsicherheitsgefängnis Österreichs. Zur Zeit haben wir rund 225 Insassen mit Verurteilungen wegen Gewalttaten, das heißt Mord und versuchter Mord. Und wir haben derzeit 82 Insassen, die eine lebenslange Freiheitsstrafe verbüßen."Ob es nach wie vor ein einheitliches Licht-Aus-Kommando gibt "Das war früher einmal so, dass um 6 Uhr war Tagwache war und um 22 Uhr war Licht aus. Jetzt haben alle die Möglichkeit, auch länger entweder fernzusehen oder zu lesen oder sich sonst zu beschäftigen."Wie der Umgang mit sogenannten Promi-Häftlingen abläuft "Ich bin immer wieder Gefangenen begegnet, die von der Bevölkerung einen gewissen Promi-Status erhalten haben, teilweise aus der Politik, aber auch aus der Wirtschaft. Auch diese Insassen sind dieser Zwangsgemeinschaft unterworfen und wir versuchen, die Menschen in den Haftalltag so zu integrieren, dass dieser Promi-Status erst gar nicht aufkommt.Ob wir in Österreich "Wohlfühlgefängnisse" haben "Das glaube ich nicht. Ein Freiheitsentzug verlangt den Menschen sehr viel ab. Allein der Verlust der Selbstbestimmung. Je länger eine Haft dauert, umso größer ist die Gefahr von Hospitalisierung. Ich möchte keinen Tag in einer Justizanstalt in Österreich als Insasse eingesperrt sein."
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Prof. Siegfried Meryn über:Seine erste Begegnung mit Ozempic "Ich habe bei meinem Selbstversuch in der niedrigsten Dosierung begonnen und dann langsam gesteigert. Schon bei 0,5 Milligramm habe ich gemerkt, dass meine Lust auf Kohlenhydrate und auf Süßes deutlich zurückgegangen ist. Dabei bin ich eine ausgeprägte Naschkatze."Ob es bei ihm Nebenwirkungen gab "Bei einer Dosierung von 1 Milligramm spürte ich ein Völlegefühl, hatte leichtes Aufstoßen und am Tag nach der Injektion einen etwas geblähten Bauch. Das alles hat sich aber nach zwei Wochen wieder gegeben, weil sich der Körper daran gewöhnt hat."Wie vielen Patienten er die Abnehmspritze schon verschrieben hat "Ich betreue weit über 1.000 Patienten, nicht nur mit Ozempic, denn es gibt ja mittlerweile auch Weiterentwicklungen und andere Präparate, etwa Wegovy oder Mounjaro."Wem er die Spritze nicht verschreiben würde "Da gibt es viele unterschiedliche Situationen. Es beginnt schon bei der Erwartungshaltung der Patienten. Ob jemand nur 5 Kilo abnehmen will für seinen nächsten Strandurlaub. Dann wie der gesamte Gesundheitszustand des Patienten ist.."Welche wissenschaftliche Bedeutung diese Entwicklung hat "Es ist eine Revolution. Ich wage die Prognose, dass es dafür in den nächsten Jahren den Medizin-Nobelpreis geben wird."Wieviel eine Abnehmspritze kostet "Das hängt von der Dosierung des Wirkstoffs darin ab. Das beginnt bei 140 bis 150 Euro für einen Pen, mit dem man einen Monat auskommt, und geht bis zu 500 Euro für Spritzen, in denen der Wirkstoff hoch dosiert ist."
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Peter Hajek überDas Scheitern der Dreier-Koalition "Ich weiß nicht, wie viele in diesem Land seit Jahrzehnten lauthals nach Reformen schreien, nach großen Reformen. Dann gibt es eine junge, naive, pinke Truppe, die da hinein geht und tatsächlich so etwas fordert, wie die Bundesstaatsreform und plötzlich heißt es: „Na, des geht nicht.“Ob die Verhandlungen unprofessionell geführt wurden "Solche großen Verhandlungen werden in Unternehmen und Organisationen seit Jahrzehnten von externen Beratern betreut. Nur die Politik glaubt noch immer, dass sie nach den alten Mustern verfahren kann. Ich verstehe nicht, warum ich mir nicht jemanden hereinhole, der mir dabei hilft, eine Brücke zu schlagen, wenn ich es schon selbst nicht schaffe."Was für die ÖVP nun entscheidend ist "Wie weit sie ihr Ansehen in diesen Verhandlungen noch wahren kann. Wenn sie sich allzu sehr verbiegt, dann ist sie als Bundespartei hinüber.Ob sich Österreich vor Herbert Kickl fürchten muss "Fürchten ist prinzipiell ein ganz, ganz schlechter Ratgeber. Man muss bei Herbert Kickl und der freiheitlichen Partei aufmerksam sein, was ihre politischen Anleihen zum Beispiel bei einem System wie Orbàn sind. Ob es Blau-Türkis geben wird "Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, aber für ganz ausgemacht halte ist es nicht."
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Fadi Merza über:Seine Ankunft in Österreich "Die Anfangszeit in Österreich war wirklich sehr schlimm für mich. Ich war ein Zwölfjähriger, der alles hinter sich lassen musste, den Freundeskreis, die Schule, die gewohnte Umgebung, das war schon schwierig."Wie er vom Umsturz erfahren hat "Ich war in der Vorbereitung für meinen Boxkampf und habe alles um mich herum ausgeblendet. Aber mein Bruder hat das mitverfolgt und hat mir dann erzählt, was passiert ist. Aber erst, als Assad geflüchtet ist, wurde uns bewusst, dass auf Syrien ein neues Zeitalter zukommt."Wie seine Familie die Ereignisse in Syrien beurteilt "Einerseits ist die Freude groß, andererseits machen wir uns schon Gedanken über unsere Verwandten, die noch in Syrien leben, da wir noch nicht wissen, was jetzt kommt. Aber etwas anderes als Abwarten können wir im Moment nicht tun."Wofür sein Herz schlägt "Ich weiß, woher ich komme, aber ich weiß auch, wo ich hingehöre. Ich fühle mich als Österreicher, ich habe mein Leben hier aufgebaut. Aber ich erinnere mich gerne an meine Kindheit. Ich vergesse nicht, woher ich komme, aber ich weiß, dass ich zu Österreich gehöre."Ob er mit seiner Frau schon einmal gemeinsam in Syrien war "Nein, noch nie. Seitdem ich in Österreich bin, war ich noch kein einziges Mal unten."Ob er hinreisen würde, wenn sich die politische Situation beruhigt hat "Auf jeden Fall, ich habe meine Verwandte seit über 30 Jahren nicht gesehen. Und vor allem habe ich mir vorgenommen, das Grab meines Vaters zu besuchen."
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Villa für 200.000 Euro im Monat, teure Garderobe, Schifferlfahren im Sportboot: Im Interview mit der FAZ erläutert Insolvenzverwalter Andreas Grabenweger, wie René Benko sich sein Luxusleben leisten kann. "Persönlich finde ich das ungeheuerlich." Hier können Sie den Newsflix-Newsletter abonnieren.
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Kindheit im reichen Haus, Jahrgangsbester in der Privatschule, Elite-Uni. Nun soll Luigi M. in New York kaltblütig einen Top-Manager erschossen haben. Die Hintergründe des Verbrechens und warum manche in den USA im Täter einen neuen Robin Hood sehen. Hier können Sie den Newsflix-Newsletter abonnieren.
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Die Fakten zum neuen, alten Krisenherd: Was man über den aktuellen Machthaber in Damaskus weiß. Wie in den Terror-Gefängnissen von Assad verzweifelt nach Überlebenden gesucht wird. Was das alles für die Flüchtlinge in Österreich und in der Welt heißt. Hier können Sie den Newsflix-Newsletter abonnieren.
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Peter Hajek über:Ob der Bundespräsident schuld am Wahlergebnis ist "Der Meinungsforscher braucht nur die Zahlen anschauen und sagen, das kann nicht stimmen. Eben, weil wir ja schon im Mai eine Umfrage hatten. Da war die Freiheitliche Partei bei 29 Prozent, damals schon mit sieben Punkten Abstand zur ÖVP. Das hat sich dann fortgesetzt."Was dann das Hauptmotiv war "Dass man mit den Regierungsparteien unzufrieden war. Dass man eine Änderung möchte. Dass man Protest ausdrücken wollte. Auch interessant: Erstmalig war das Thema Migration nicht an erster Stelle bei den Freiheitlichen."Warum der Widerstand in der SPÖ gegen Blau-Rot nicht lauter hörbar ist "Erstens die normative Kraft des Faktischen. Es geht natürlich auch um Einfluss und Macht. Man weiß natürlich, dass mit den Freiheitlichen einiges durchzusetzen ist. Und das zweite Thema ist, es gibt halt ein Machtvakuum in der Bundespartei. Ob das für die SPÖ nicht ein Tabubruch ist "Das ist in der Steiermark neu: Die SPÖ macht – nicht durch den Proporz bedingt – einen Blauen zum Landeshauptmann. Das ist fast schon ein Kulturbruch und dafür ist es auffallend ruhig." Im Bund: Dreierkollektion oder Türkis-Blau? "Dreierkoalition".Wann? "Jänner."Wann im Jänner? "Ich berufe mich auf die Schwankungsbreite."
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Die deutsche Ex-Kanzlerin Angela Merkel hat ihre Memoiren veröffentlicht. Auf 736 Seiten schreibt sie über Putin und Trump und legt die Telefonate offen, die sie 2015 beim Ausbruch der Flüchtlingskrise mit dem damaligen österreichischen Kanzler Werner Faymann geführt hat. Hier können Sie den Newsflix-Newsletter abonnieren.
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Nach tagelangem Gefeilsche einigten sich die Teilnehmer-Länder am Weltklimagipfel in Aserbaidschan auf einen Kompromiss. Er macht niemanden wirklich glücklich. Agrarwissenschafter, Landwirt und Newsflix-Experte Maximilian Hardegg war in Baku dabei. So sieht er die Lage. Hier können Sie den Newsflix-Newsletter abonnieren.
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Australien will Jugendlichen unter 16 den Zugang zu TikTok, Insta & Co sperren. Eltern werden in die Pflicht genommen, Konzernen drohen hohe Strafen. Nun wurde das Gesetz ins Parlament gebracht. Das steht drin, die Hintergründe und ob es klug ist.
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Nach dem Hochwasser ist vor dem Hochwasser: 10 Prozent aller Häuser in Österreich stehen in Überflutungsgebieten. Was wir jetzt für den Schutz tun müssten. Wie Renaturierung helfen kann. Und warum die Zeit drängt. Agrarwissenschafter und Landwirt Maximilian Hardegg klärt auf. Hier können Sie den Newsflix-Newsletter abonnieren.
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