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Vom Trinken und vom Nüchtern werden
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Vom Trinken und vom Nüchtern werden

Author: Sarah, Sandra und viele mehr

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Description

In diesem Podcast geht es um ein alkoholfreies Leben und wie man damit klar kommt. Wir sprechen mit Personen, die bei den Anonymen Alkoholikern trocken geworden sind über ihre Lebens- und Suchtgeschichte, ihr Nüchtern-Werden, und ihr Leben mit den Anonymen Alkoholikern und was das für sie bedeutet.  
32 Episodes
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Unser heutiger Gast ist Dana. Ihre ganze Geschichte kannst du in Folge 7 "Danas Geschichte. Eine Meisterin der Verleugnung" hören. Wir sprechen heute über die zweite Tradition und darüber, wie sie Dana inner und außerhalb von AA hilft.
Unser heutiger Gast ist Lou. Seine ganze Geschichte kannst du in Folge 3 Lou's Geschichte "ein dritter Ausweg" anhören. Wir unterhalten uns heute über die Traditionen im allgemeinen und die 1. Tradition im besonderen. Wir versuchen herauszufinden, wie wir diese Tradition auf unser Leben anwenden können.
029 - Jimmy zu Schritt 12

029 - Jimmy zu Schritt 12

2026-01-1701:44:40

Unser heutiger Gast ist Jimmy. Er erzählt uns von seinem Leben mit Drogen und Alkohol, von 10 Jahren in AA voller Rückfälle und wie er schließlich doch noch trocken wurde und blieb. Danach berichtet er von seinen Erfahrungen mit dem 12. Schritt und wie er ihn heute lebt.Die beiden erwähnten Meetings finden in Köln statt und sind beide bi-lingual, Englisch und Deutsch.Samstags 12:00 Uhr im Quäker Nachbarschaftsheim (Tales from the Crypt)Dienstags 19:00 in neu St. Alban (Higher Power Hour).Mehr Infos findest du auf https://www.anonyme-alkoholiker.de/meetings/meetingssuche
Unser heutiger Gast ist Patrick. Wir unterhalten uns über den 11. Schritt, über Meditation und Gebet, und darüber, wie man Gottes Willen erkennt.Die ganze Lebensgeschichte von Patrick kannst du bei "Folge 15 - Gott ist Liebe" anhören.
Unser heutiger Gast ist Svenja. Sie erzählt uns von ihrem Leben mit Alkohol, der Eskalation ihres Trinkens während Corona und wie sie AA gefunden hat. Danach sprechen wir über den 10. Schritt.
026 Christoph zu Schritt 9

026 Christoph zu Schritt 9

2025-10-1901:26:31

Unser heutiger Gast ist Christoph. Er erzählt uns von seinem Leben mit Drogen und Alkohol und wie er durch eine Reise nach Australien bei AA landete. Danach (ca. ab Minute 70) berichtet er von seinen Erfahrungen mit dem 9. Schritt. Die von ihm erwähnte Gruppe 12 Schritte zu Nüchternheit findest du hier: 12schritte.net
025 Paul zu Schritt 8

025 Paul zu Schritt 8

2025-09-0145:01

Unser heutiger Gast ist Paul. Er erzählt uns von seinen Erfahrungen mit dem 8. Schritt. Die ganze Lebensgeschichte von Paul findest du in Episode 6 - Pauls Geschichte.
024 Marion zu Schritt 7

024 Marion zu Schritt 7

2025-07-2801:02:33

Unser heutiger Gast ist Marion. Sie erzählt uns von ihren Erfahrungen mit dem 7. Schritt. Die ganze Lebensgeschichte von Marion findest du in Episode 10 - Marions Geschichte.Nach Ende der Aufnahme hat Marion mir noch erzählt, dass sie wieder mit großer Freude Tennis spielt - ihre chronischen Rückenschmerzen haben aufgehört, als sie trocken wurde!
023 Rose zu Schritt 6

023 Rose zu Schritt 6

2025-06-3034:54

Unser heutiger Gast ist Rose. Sie erzählt uns, wie sie Schritt 6 gearbeitet hat, und was dieser Schritt heute für sie bedeutet. Die ganze Lebensgeschichte von Rose findest du bei Episode 14 - Roses's Geschichte
022 Lou zu Schritt 5

022 Lou zu Schritt 5

2025-05-2946:46

Unser heutiger Gast ist Lou. Er erzählt uns, wie er den fünften Schritt gearbeitet hat und was für unterschiedliche Erfahrungen er im Laufe der Jahre damit gemacht hat. Die ganze Lebensgeschichte von Lou findest du bei Episode 3 - Lou's Geschichte
Unser heutiger Gast ist Ivonne. Sie erzählt uns, wie sie den vierten Schritt gearbeitet hat und was ihr dabei geholfen hat. Die ganze Lebensgeschichte von Ivonne findest du bei Episode 2 - Ivonnes Geschichte
Unser heutiger Gast ist Dominique. Sie erzählt uns, was der dritte Schritt für sie bedeutet, wie sie ihn gearbeitet hat, und wie er ihr noch heute hilft. Die ganze Lebensgeschichte von Dominique findest du bei Episode 1 - Dominiques Geschichte
Unser heutiger Gast ist Steffen. Er erzählt uns seine Trinkgeschichte, von Anfang, als es noch Spaß machte, bis Ende, als seine Familie ihm einen Ultimatum setzte: entweder du hörst auf zu trinken, oder du fliegst raus. Er wurde trocken und fand Hilfe bei AA. Heute erzählt er uns außerdem, wie er Schritt 1 und 2 gearbeitet hat, und darüber, was der Slogan "nur für heute" für ihn bedeutet.
Es war laut bei Frieda zu Hause, es wurde viel geschrien, vor allem die Frauen in der Familie.Alcopops waren der süße Alkoholeinstieg und im Rausch war ihr nichts unangenehm, sie fand es sehr anziehend „wasted“ zu sein, sich total gehen zu lassen. Rauchen war cool. Es wurden Hobbys aufgegeben und Party und Jungs waren das wichtigste, Schule fiel ihr leicht, sie war beliebt. Bis auf die „Ausraster“, wenn die Wut mit ihr durchging und sie ihre Gefühle nicht mehr im Griff hatte. Trinken war die Lösung für Gefühlschaos, sie war zunehmend auf selbstzerstörerischem Kurs und taumelte zwischen Studium, Kneipe, Blackouts, chaotischen Beziehungen, Partys und anderen Drogen. Auf dem langen Weg der Erkenntnis und der Suche nach einer Lösung hilft ihr u.a. eine Katze und ein Gespräch mit einer Kneipenfreundin die ihr im Suff am Tresen von AA erzählt, da wächst ein Wille gesund zu werden, aber auch Yoga ist nicht die Lösung. Mit 27 Jahren schafft sie es in der Kleinstadt in ihr erstes Meeting und kann sich endlich eingestehen, dass sie Alkoholikerin ist. Frieda hat erstmal alles gemacht, was ihr da geraten wurde, 90 Tage, 90 Meetings, Struktur in den Alltag bringen und kann im Meeting reden, reden, reden …. Sie musste nicht mehr trinken und kann ihr Studium zu Ende bringen. Alles wurde besser und dann verliebt sie sich trocken und clean in eine alte Kneipenbekanntschaft und begleitet ihn Abends in die Kneipe um Zeit mit ihm zu verbringen. Nach 2 Jahren verliert sie für mehrere Jahre den Kontakt zu AA, macht Therapie und besucht andere Selbsthilfegruppen. Sie lebt ohne Alkohol und Drogen und das Chaos, der Räusche und Blackouts kommt nicht mehr vor, aber in ihr Gefühlsleben und ihre Beziehungen kommt keine Ruhe. Sie wird nicht mit Alkohol rückfällig, aber gelegentliche Kiffevents helfen ihr über Suchtdruck hinweg, es brodelt in ihr. Durch Umzug und Jobwechsel kommt sie zweimal neu in AA an. Sie lernt die Gemeinschaft durch die 12 Schritte und verschiedenen Meetingformate nochmal anders kennen und dass Trockensein und Nüchternheit nicht dasselbe sind. Danke Frieda für dieses schöne offene Gespräch, das war meine letzte Episode hier und ich verabschiede mich von euch.Es hat mir großen Spaß gemacht und ich danke euch fürs Zuhören und euer Feedback für uns. Much love …  sandra
Unser heutiger Gast ist Sarah. Ihre Eltern sind Alkoholiker*innen, weshalb sie zunächst großen Respekt vorm Trinken hat. Doch die Wirkung des Alkohols auf sie erweist sich als so beflügelnd und erleichternd, dass sie im Laufe der Jahre immer mehr und mehr trinkt. Gleichzeitig verschärfen sich Depressionen und dramatische Konflikte in ihren Beziehungen. Sie kämpft einige Jahre mit und um den Alkohol, bis sie Ende 20 schließlich trocken wird und anfängt, regelmäßig zu AA-Meetings zu gehen. Durch eine Freundin erfährt sie von Sponsorschaft und arbeitet seitdem aktiv an ihrer Genesung. Heute kann sie den Herausforderungen des Lebens anders begegnen als früher, und lebt ihr Leben im stetig wachsendem Vertrauen in ihre höhere Macht.Falls ihr Fragen zum WhatsApp Sprecher-Meeting habt, dass in dieser Folge erwähnt wird, meldet euch gerne unter info@nüchtern-werden.de
Christian beschreibt sich als, „…von frühester Kindheit und Jugend an geschrottet“. Sexueller Missbrauch findet über Jahre statt, Gewaltattacken durch den Vater kommen aus dem Nichts und er hat Selbstmordgedanken seit er denken kann. Seine erste Flucht vor der Realität sind Bücher und Geschichten, sobald er lesen konnte. Dann nutzt er so ziemlich alles was dröhnt, um zu flüchten, aber kontrolliert, informiert sich und ist immer darauf bedacht, nicht „hängen“ zu bleiben. Mit 12 Jahren ist es für ihn normal, sich Medikamente (auch halblegale) zu besorgen und füllt Likör zur Tarnung in seinen Bleistiftspitzer. Bei Drogen war er grundsätzlich vorsichtiger und sie waren auch nicht so leicht verfügbar. Damit bleibt der Alkohol und innerhalb weniger Jahre kommt er noch recht jung mit 24 Jahren zu AA. Christian hilft mir, meine fast schon romantische Vorstellung von „jung zu AA kommen wäre toll“ ins richtige Licht zu rücken. Christian: „Wenn man nicht vorher stirbt…Die paar Leute, die ganz jung zu AA gekommen sind, die waren alle so am Arsch.“  Als seine Freundin auszieht und er auf sich allein gestellt ist, wird´s arg… er säuft und die Topfpflanzen vertrocknen vor seinen Augen. Nach seinem ersten Meeting dauert es noch ein halbes Jahr bis er trocken werden kann. Und dann beginnt seine Genesung mit dem Programm und sein Weg zu lernen, gut für sich zu sorgen. Wir sprechen über viele Themen und seine Definition von Disziplin hat mich wirklich erleichtert. Es gibt Hoffnung, danke Christian!Hier noch einige Links zu Themen, die wir besprochen haben:https://sia-oesterreich.at/https://www.sia-dr.org/https://slaa.de/
Heute ist Patrick bei uns zu Gast. Als fünftes von zehn Kindern wuchs er in den 60er Jahren in einer irischen Großfamilie auf. In seiner Pubertät fing er an, Alkohol und Cannabis zu konsumieren und war begeistert von der Wirkung. Mit Anfang 20 ging er nach Deutschland und baute sich hier ein Leben auf. Er hatte berufliche Erfolge, heiratete und gründete eine Familie. Doch sein Trinken beeinträchtigte sein Leben immer mehr. Mit 42 Jahren verlor er dann alles - seine Frau, die Kinder und den Job. Er fand zu Coda (codependents Anonymous), und dann zu AA. Im Laufe seiner Genesung konnten viele Wunden aus seiner Kindheit heilen, und auch sein Gottesbild hat sich von Grundauf verändert. Heute sagt er: Gott ist Liebe.
Rose ist heute bei uns zu Gast und erzählt von Kenia, wo sie streng-christlich und behütet aufgewachsen ist. Alkohol ist nicht präsent in ihrer unmittelbaren Familie, lediglich mit 16 Jahren hat sie einmal die Möglichkeit, Selbstgebrannten zu probieren, neugierig nutzt sie diese Gelegenheit und trinkt gleich schnell. Blackout. In dieser Zeit wird sie ungewollt schwanger, letztendlich verliert sie das Kind, doch ihr Ruf ist dahin. Diese Situation bringt viele Probleme mit sich, sie bittet den Pastor ihrer Gemeinde, für sie zu beten, doch er hat sie in ihrer Kirchengemeinde mit seinem Wissen über sie bloßgestellt. Es ist klar, sie muss da weg und erfährt von „Au-pair in Deutschland“. Es geht dann alles sehr schnell, nach nur 3 Monaten sitzt sie im Flugzeug nach Deutschland in eine für sie ganz neue Welt. So viel Freiheit plötzlich, am Abend tun und lassen können, was man möchte, das kennt sie nicht. Freunde zeigen ihr das Nachtleben, Alkohol und Zigaretten sind hier normal und wenn sie trinkt, trinkt sie schnell. Es dauert nicht besonders lange, bis sie auch morgens trinkt, um den Druck des Studiums auszuhalten und auch gegen das Zittern am Morgen. Ein gescheiterter Selbstmordversuch, wird das einschneidendes Erlebnis. Acht Wochen in einer Klinik, hier kann sie sich erholen und kommt wieder zu Kräften. Hoffnung… jetzt ist alles gut!Leider nur für 8 Tage, sie beginnt wieder zu trinken, heftig zu trinken und es wird schlimmer, weil jetzt auch noch Antidepressiva dazukommen.Irgendwann beim Scrollen auf Facebook sieht sie eine Nachricht von einem Bekannten „14 Jahre kein Alkohol“, sie ist beeindruckt und schreibt ihn an. Er antwortet direkt und trifft sich noch am selben Abend mit ihr und erzählt ihr seine Geschichte und schlägt ihr vor, mal Gruppen auszuprobieren. Sie kann noch nicht aufhören und trinkt am selben Abend weiter, es ist Weihnachten, dann an Silvester klappt es auch nicht mit dem aufhören. Anfang des Jahres recherchiert sie zu Gruppen und Alkoholismus und landet mit 28 Jahren bei AA und die Reise in ein neues Leben beginnt … Sie hat viel erreicht und auch viel dafür getan.Ich spreche einfach immer sehr gerne mit ihr über unser Programm, Genesung und Gott.
Unser heutiger Gast ist Lena. Sie erzählt uns von ihrer Kindheit, von dramatischen Szenen zu Hause, und dem Trost, den sie in ihrer ersten Sucht fand: Essen. Ungefähr mit 18 Jahren kam dann der Alkohol dazu. Ihr Konsum hatte von Anfang an selbstzerstörerische Züge und wird im Laufe der Jahre immer mehr. Als dann 2022 ihre Mutter einen Unfall hat und sie sich um sie kümmern muss verdoppelt sich ihr Konsum schlagartig. Innerhalb von drei Monaten ist sie soweit, dass sie meint sterben zu müssen. Da nimmt sie Kontakt zu den AA auf.  Sie sucht sich eine Sponsorin und arbeitet die 12 Schritte von AA. So findet sie Kraft und Hoffnung und wird trocken. Heute fühlt sie sich sehr geborgen in der Gemeinschaft der Anonymen Alkoholiker, hat neue Freunde gefunden, und braucht keinen Alkohol mehr.
Patrick schildert uns die Entwicklung seines Alkoholismus und beginnt bei seiner frühen Kindheit, Anfang der 70er Jahre. Eine Kindheit, geprägt davon, dass er von seiner Großmutter versorgt wird, während die Mutter arbeiten geht. Durch zwei längere Krankenhausaufenthalte bis zu seinem 6. Lebensjahr wird die Bindung zur Mutter immer wieder gestört. Vieles was er erzählt klingt nach einer munteren Kindheit, sein Vater ein Abenteurer und nicht sehr präsent im Familienleben, die Familie lebte in einer offenen Hausgemeinschaft mit Künstlern und als Einzelkind bekommt er viel Aufmerksamkeit,auch materiell, aber gesehen fühlt er sich nicht, irgendwas fehlt. Einige Familienmitglieder trinken viel und dem wird nicht viel Bedeutung beigemessen, es ist normal.Mit 15 Jahren geht es dann bei ihm los, er trifft sich mit Freunden zum Bierdosen-Shooten und findet gleich Gefallen am Rausch und diesem Trinkritual.Alkohol bedeutet „Spaß“ haben, er findet immer Gleichgesinnte, will Party machen;in der Bundeswehr, in einer Punk-Band, im Alltag, diese Haltung eines Jugendlichen begleitet ihn, bis er mit 44 Jahren trocken werden kann. Er mogelt sich mit diversen Jobs durchs Leben, die Partys fanden am Ende alleine am Küchentisch statt.Zum Glück gab es ein Al-Anon Meeting (das 12 Schritte Programm für Angehörige von Alkoholikern) in dem Gebäude, wo er seinen Proberaum hatten. Er hat seine Mutter dort hingeschickt, als die Beziehung zu ihr immer schwieriger wurde und sie ist hingegangen …Durch das Al-Anon Programm verändert sie sich und ihre Beziehung zu ihm. Es dauert dann aber noch 3 Jahre und weitere Tiefschläge bis er an den Punkt kommt, dass er etwas ändern möchte. Er folgt dem Rat seiner Mutter in ein AA-Meeting zu gehen und darf sich selbst und eine neue Lebensweise durch das 12 Schritte Programm kennenlernen und dadurch trocken  werden.
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