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Deep Doku
Deep Doku
Author: Rundfunk Berlin-Brandenburg
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© Rundfunk Berlin-Brandenburg
Description
Deep Doku erzählt persönliche Geschichten und taucht alle zwei Wochen in eine andere Lebensrealität ein. Egal ob im Technoclub, der Notrufzentrale der Feuerwehr, auf einer Demo oder im Wohnzimmer – wir sind in unseren Audio-Dokus und Reportagen ganz nah dran. Unsere Autor:innen nehmen euch jedes Mal in Empfang und schicken euch auf eine akustische Reise.
117 Episodes
Reverse
Wie würdest du damit klarkommen, wenn bei der Arbeit jeder Fehler dein letzter sein könnte? Steven Wagner ist Polizeifeuerwerker beim Kampfmittelbeseitigungsdienst der Berliner Polizei. Das bedeutet: Wenn in der Stadt Bomben, Granaten oder andere Kampfmittel aus den Weltkriegen gefunden werden, werden er und seine Kollegen gerufen. Und das passiert regelmäßig. Kein Einsatz ist wirklich sicher: In ein Kampfmittel kann niemand hineinschauen. Was harmlos aussieht, kann tödlich sein. Reporterin Linda Achtermann begleitet Steven einen Tag lang bei seiner Arbeit. Sie fahren zum Sprengplatz im Grunewald, holen gemeinsam geborgene Kampfmittel von einer Baustelle und sprechen über die Gefahren und Herausforderungen dieses Berufes. Es wird deutlich: Hier wird nicht auf Heldentum gesetzt, sondern auf Vorbereitung, Teamarbeit und Respekt. Und darauf, die eigenen Grenzen genau zu kennen.
Autorin: Linda Achtermann
Regie: Nele Dehnenkamp
Ton: Peter Avar und Vencke Decker
Redaktion: Kim Neubauer
Und zum Schluss noch ein Podcast-Tipp: "Familiengeheimnisse"
https://1.ard.de/familiengeheimnisse
Hannah und Karo sind jung, gut ausgebildet, motiviert und trotzdem seit Monaten ohne Job. Statt ihre Arbeitslosigkeit zu verstecken, machen sie sie auf TikTok öffentlich: Mit Humor, Selbstironie und großer Ehrlichkeit. Manche ihrer Videos gehen viral, bekommen viele Likes, aber es gibt auch Hass. Wir begleiten die beiden Akademikerinnen durch ihren Alltag zwischen Bewerbungsmarathons, Existenzängsten, Selbstzweifeln und der Suche nach Halt.
Was macht die Arbeitslosigkeit mit ihrem Selbstbewusstsein? Warum machen sie sich auf TikTok so angreifbar? Und helfen ihre Videos dabei, Vorurteile über Arbeitslose abzubauen oder verstärken sie sie am Ende sogar?
Autorin und Regisseurin: Henrike Möller
Ton: Benjamin Ihnow und Katrin Witt
Redaktion: Kim Neubauer
Hier findet ihr Hannah und Karo auf TikTok:
https://www.tiktok.com/@havanahx
https://www.tiktok.com/@karoinprogress
Und zum Schluss noch ein Podcast-Tipp: "Alles gelogen" https://1.ard.de/allesgelogen
Das Herzstück des Lieferdienst-Systems ist der Algorithmus der App. So jedenfalls erleben es die Kurierfahrer: Wer das Spiel versteht, bekommt bessere Aufträge. Wolt bestreitet das: Die Aufträge würden gerecht verteilt, gemäß geltender Richtlinien. Wer hat Recht? Um das herauszufinden, setzen wir uns selbst aufs Fahrrad und begleiten die Kuriere bei ihrer Arbeit.
Bei der Recherche stoßen wir auf einen weiteren entscheidenden Player: sogenannte "Fleetmanager". Subunternehmen, die den Großteil der Kurierfahrer anstellen, sie an Plattformen wie Wolt, Uber Eats, Lieferando, Flink etc. vermitteln und dafür einen Teil des Kurierentgelts einkassieren. Diese Unternehmer bewegen sich außerhalb offizieller Strukturen, niemand möchte uns ihre Namen oder Adressen nennen. Schließlich finden wir doch einen ehemaligen Fleetmanager, der schonungslos auspackt.
Autorinnen und Regie: Caroline Labusch und Marion Pfaus
Redaktion: Gabriela Hermer/Kim Neubauer
Produktion: rbb 2025
Hier findet ihr noch eine rbb-Doku zum Thema:
https://www.ardmediathek.de/video/ausgeliefert-das-geschaeft-mit-den-kurierfahrern/ausgeliefert-das-geschaeft-mit-den-kurierfahrern/rbb/Y3JpZDovL3JiYl84YmMyNWQzZS1iZjk0LTQ1OWEtODM5OS1mMjRlZjlhYWIxOTRfcHVibGljYXRpb24
Und noch ein Podcast-Tipp: "Im Namen der Hose" - der Sexpodcast von PULS https://www.ardaudiothek.de/sendung/im-namen-der-hose-der-sexpodcast-von-puls/urn:ard:show:cd9e3c08f3a25efd/
Sie sind überall auf unseren Straßen unterwegs: junge Kurierfahrer mit den farbigen Rucksäcken von Wolt, Lieferando, Flink und co. Die meisten Fahrer stammen aus Indien. Sie leben beengt, arbeiten hart. Über die Höhe ihrer Einnahmen scheint eine App zu bestimmen, die die jede:r Kund:in im Handy unkompliziert bedienen kann.
Wer sind diese Menschen, die das Geschäft am Laufen halten? Mit welchen Träumen kommen sie nach Deutschland und was investieren sie, um überhaupt hierher zu kommen und arbeiten zu dürfen? Ist mein schlechtes Gewissen berechtigt, wenn ich mir meine Pizza über die App bestelle?
Autorinnen und Regie: Caroline Labusch und Marion Pfaus
Redaktion: Gabriela Hermer/Kim Neubauer
Produktion: rbb 2025
Und noch ein Podcast-Tipp: "True Crime Hamburg. Der Polizei-Podcast" https://1.ard.de/truecrimehh?cp=deepdoku
Myanmar ist ein Hotspot der Scam-Industrie. Hunderttausende arbeiten dort für ein einziges Ziel: Sie betrügen Menschen weltweit, online. Mit gefälschten Krypto-Investments, Liebesschwindel und Catfishing. Doch viele der Scammer*innen sind selbst Opfer. Sie werden mit Gewalt und Folter gezwungen, zu scammen. Über Jahre floriert das kriminelle Imperium – wächst und wächst. Im Herbst 2025 ist plötzlich alles anders: Über der bekanntesten Scam-Fabrik der Welt steigen Rauchwolken auf. Auf KK Park fallen Bomben. Erleben wir gerade das Ende der Scam-Industrie? "Legion" ist eine Produktion von rbb, NDR und Undone 2025.
Die zweite Folge von "Legion – War on Scam" findet ihr hier: https://1.ard.de/scam?p=dd
Host & Story Editor: Khesrau Behroz
Autor & Producer: Sören Musyal
Reporter*innen: Sören Musyal, Su Myat, Zay Yar Lin, Frances Mangosing
Technische Produktion & Sounddesign: Jannik Werner
Projektleitung und Redaktion rbb: Romy Sickmüller Originalmusik: Benjamin Drees
Nadine und Jaqueline suchen dringend psychologische Unterstützung, als sie die Mental Health-Videos auf TikTok finden. Klemens erklärt in einfachen Videos Diagnosen wie Depressionen, Burnout oder Angststörungen. Er wird für eine der Frauen zur vermeintlichen Rettung und dann zur Gefahr.
Klemens bietet auf seinem Account “Seelen Talks” auch psychologische Beratungen gegen Geld an. Nadine und Jaqueline mögen seine Videos und schnell sind sie jeden Abend bei seinen Livestreams dabei. Vorher hatte eine von ihnen vergeblich nach einem Therapieplatz gesucht. Über Monate zahlen sie ihm tausende Euro, vertrauen ihm privateste Gedanken an – bis Zweifel wachsen und alles kippt.
Hinter dem Account steckt kein Therapeut, sondern ein fragwürdiges Geschäftsmodell. Warum konnte Klemens ihr Vertrauen so schnell gewinnen? Wieso haben die Frauen ihm trotz wachsender Zweifel weiter Geld gezahlt? Und was passiert, wenn Menschen in Krisen auf Social-Media-Berater:innen statt auf echte Hilfe angewiesen sind?
Autor: Tobias Hausdorf
Ton: Peter Avar und Ulrich Hieber
Regie: Roman Ruthardt
Redaktion: Kim Neubauer
Redaktionelle Beratung: René Althammer
Und zum Schluss noch ein Podcast-Tipp: Crime History
https://www.ardaudiothek.de/sendung/im-visier-verbrecherjagd-in-berlin-und-brandenburg/urn:ard:show:35c2ce5b4dc78575/
Nach dem verzweifelten Warten am Flughafen in Bagdad fährt Familie Qasim weiter in ihr Heimatdorf im Nordirak. Ihr Haus wurde im Krieg zerstört. Der Staat übernimmt den Wiederaufbau nicht – und der Familie fehlt das Geld dafür. Vorerst wohnen sie bei Verwandten. Wir treffen sie im Irak, erfahren unter welchen Umständen sie jetzt leben müssen. Wir versuchen zu verstehen, ob ein Neuanfang in einem Land, in dem die Familie nur knapp einen Völkermord überlebt hat, möglich ist. Und wir übergeben der Familie Qasim die zahlreichen Geschenke und Briefe, die die Lychener Freund:innen uns für sie mitgegeben haben. Zurück in Deutschland stellen wir Olaf Jansen, dem Chef der Zentralen Ausländerbehörde von Brandenburg, eine zentrale Frage: Kurz vor der Abschiebung lebten in Brandenburg über 300 irakische Geflüchtete, die rechtlich ausreisepflichtig waren – darunter auch mehrfach Straffällige. Warum also wurde ausgerechnet eine gut integrierte sechsköpfige Familie abgeschoben?
Autorinnen: Johanna Sagmeister und Maria Caroline Wölfle
Regie: Giuseppe Maio
Ton: Benjamin Ihnow
Redaktion: Gabriela Hermer
Produktion: rbb 2025
Und zum Schluss noch ein Podcast-Tipp: https://1.ard.de/mein-mensch
22. Juli 2025, mitten in der Nacht: Polizisten holen Familie Qasim aus ihrer Unterkunft im brandenburgischen Lychen, wenige Stunden später sitzen sie im Flugzeug nach Bagdad. Dabei war der Fall noch gar nicht abgeschlossen – ein Urteil stand unmittelbar bevor. War die Abschiebung überhaupt rechtmäßig?
Die Deep Doku-Autorinnen Johanna Sagmeister und Maria Caroline Wölfle sind hautnah dabei, als die Abschiebung Realität wird, dokumentieren die dramatischen Stunden zwischen Eilantrag, Rückholantrag, widersprüchlichen Behördenaussagen und einer bundesweiten Debatte, in die sich selbst der brandenburgische Innenminister einschaltet. Seine Absichtserklärung, die Familie wieder zurückzuholen, wird nie eingelöst. Durch ihre Recherche konnten die Autorinnen aufdecken, warum: Es waren letztlich elf Minuten, die für das Schicksal der Familie entscheidend waren.
Parallel zu ihren Ermittlungen halten die Autorinnen Kontakt zu der Familie im Irak. Wie geht es den Kindern?
Und wie reagieren die Mitschüler:innen, Nachbar:innen und Freunde in Brandenburg auf die plötzliche Abschiebung?
Autorinnen: Maria Caroline Wölfle und Johanna Sagmeister
Regie: Giuseppe Maio
Redaktion: Gabriela Hermer
Die ersten beiden Folgen der Miniserie “Chronik einer Abschiebung”:
https://1.ard.de/DeepDoku-Chronik_einer_AbschiebungE1
https://1.ard.de/DeepDoku-Chronik_einer_AbschiebungE2
Und hier noch ein Podcast-Tipp: "Cash Cow Flüchtlingsheim"
https://1.ard.de/deep-doku-empfehlung-ard-radiofeature
Eine Ruine mit Löchern im Dach und ohne Fenster – so sieht das ehemalige Haus der Qasims im Irak heute aus. Wir reisen in das Dorf, in dem die Familie früher lebte. Dort sprechen wir mit den Angehörigen der Familie. Ist die Region für Jesid:innen tatsächlich wieder sicher, wie es die deutschen Behörden behaupten? Und was ist mit den Tätern von damals passiert?
Zur selben Zeit bangt Familie Qasim in Deutschland um ihre Zukunft. Ein neuer Prozesstermin steht bevor – für die Familie möglicherweise die letzte Chance die drohende Abschiebung abzuwenden. Wird der Staat die Familie, darunter den 12-jährigen Maatz, der mittlerweile besser Deutsch als arabisch oder kurdisch lesen kann, wirklich in den Irak zurückschicken?
Autorinnen: Maria Caroline Wölfle und Johanna Sagmeister
Regie: Giuseppe Maio
Redaktion: Gabriela Hermer
Produktion: rbb 2025
Podcast-Tipp: https://1.ard.de/wo_bist_du
Als die Terrormiliz IS im Sommer 2014 in den Nordirak einfällt, überlebt Familie Qasim nur knapp. Sie sind Jesiden und gehören zu der Bevölkerungsgruppe, die der IS in diesem Krieg gezielt ermordet, entführt und versklavt.
Erst viele Jahre später gelingt dem Ehepaar mit den vier Kindern die Flucht nach Deutschland – dorthin, wo die Politik Jesid:innen öffentlich Schutz versprochen hatte. Doch nun droht ihre Abschiebung. Sie seien Wirtschaftsflüchtlinge heißt es jetzt, ihre Heimat sei mittlerweile wieder sicher. Familie Qasim reicht Klage gegen den Ablehnungsbescheid ein.
Anderthalb Jahre lang begleiten wir die Familie, besuchen sie zu Hause im brandenburgischen Lychen, sprechen mit ihren Anwälten und sind bei den Terminen mit der Ausländerbehörde dabei. Wird die Familie mit der Klage Erfolg haben?
Autorinnen: Maria Caroline Wölfle und Johanna Sagmeister
Ton: Martin Scholz, Nina Kluge
Regie: Giuseppe Maio
Redaktion: Gabriela Hermer
Produktion: rbb 2025
Und hier noch ein Podcast-Tipp: 11 km der Tagesschau Podcast
https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/
Von heute auf morgen ändert sich alles: Die Gesetze, die Regeln, das Leben. Das Ende der DDR bringt auch für Brigitte eine Menge Umbruch mit sich. Um sich nach der Wiedervereinigung vor der Arbeitslosigkeit zu retten, geht sie in die Selbstständigkeit und übernimmt eine Betriebskantine. Doch die Belegschaft schrumpft immer weiter.
Die Kantine rentiert sich nicht mehr. Brigitte muss den großen Saal irgendwie anders nutzen, aber wie? Ein junger Kollege bringt sie auf die Idee, eine Disco zu eröffnen. Brigitte nimmt einen gigantischen Kredit auf, setzt alles auf eine Karte. Bis auf einmal ein Unternehmer aus Westdeutschland auftaucht, der denselben Plan hat.
Ein Podcast von Henrike Möller und Jana Kalms
Skript: Henrike Möller
Ton: Benjamin Ihnow & Ulrich Hieber
Regie: Nele Dehnenkamp
Redaktion: Johannes Nichelmann
Diese Folge ist Teil des Podcasts: "Der Bruch - Frauen zwischen Ost und jetzt". Alle anderen Folgen findet ihr in der ARD Audiothek: https://1.ard.de/der-bruch
Und zum Schluss noch ein Podcast-Tipp: https://1.ard.de/y_kollektiv_der_podcast
Dodie Kharkeli lebt in Tiflis und kämpft online gegen das prorussische Regime in Georgien. Sie ist Dozentin, Social-Media-Strategin und Aktivistin – und eine der bekanntesten Stimmen der Protestbewegung. Trotz Drohungen, Polizeirazzien und Hetze im Netz lässt sie sich nicht einschüchtern. Was treibt sie an und warum bleibt sie in Georgien – im Gegensatz zu vielen ihrer desillusionierten Freunde, die das Land schon längst verlassen haben?
Von Malgorzata Zerwe
Regie: David Zane Mairowitz
Produktion: rbb 2025
Und hier noch ein Podcast-Tipp: Arthouse Doku - Der besondere Dokumentarfilm für die Ohren. https://1.ard.de/ArthouseDoku
Ein Hochstapler räumt mit ihrem Film einen Preise nach dem anderen ab. Bei Deep Doku erzählen Julius und Moritz davon, wie ihr Animationsfilm von einem Mann aus den USA gestohlen wurde. Über zwei Jahre arbeiten die Berliner Filmstudenten an ihrem Film "Butty". Sie wollen den Sprung in die Filmwelt schaffen. Die Absage eines Filmfestivals können sie kaum fassen: Sie werden disqualifiziert, da "Butty" bereits online zu finden sei. Das Werk eines US-Filmemachers.
Julius und Moritz beginnen zu recherchieren und finden heraus: Samuel Felinton hat "Butty" mutmaßlich aus dem Netz geklaut, die Credits verändert und verkauft ihn seitdem öffentlich als sein Werk. Felinton räumt damit reihenweise Filmpreise auf der ganzen Welt ab und lässt sich in Talkshows und auf dem roten Teppich dafür feiern. In den USA wird er sogar als künftiger Oscar-Gewinner bezeichnet.
Wer ist dieser talentierte Hochstapler? Wie zieht man ihn zur Rechenschaft? Und wie verhindert man, dass er weiter lügt? Moritz und Julius wollen ihn finden. Mit einem Kamerateam fliegen sie Undercover in die USA, um ihn zur Rede zu stellen.
Autoren: Julius Drost, Moritz Henneberg und Oliver Martin
Ton: Benjamin Ihnow und Katrin Witt
Regie: Roman Ruthardt
Redaktion: Johannes Nichelmann
Produktion: rbb in Zusammenarbeit mit Flimmer und nbStudios
Hier findet ihr die TV-Doku "Der talentierte Mr. F." zur Podcastfolge: https://1.ard.de/felinton?pc=deepdoku
Und zum Schluss noch ein Podcast-Tipp: "Der Bruch" https://1.ard.de/der-bruch
Janus TB ist kein gewöhnlicher Türsteher: Als "Exzessbetreuer" sorgt er dafür, dass die Magie in einem der bekanntesten Berliner Clubs lebendig bleibt. Mit bunten Outfits und viel Empathie gestaltet er nicht nur den Einlass, sondern die gesamte Atmosphäre des Abends. Autorin Linda Achtermann begleitet ihn von Zuhause bis in den Club und zeigt: Sein Job ist eine Mischung aus Gastgeben, Sicherheitskraft und Kulturvermittler. Wie hat sich die Clubkultur verändert? Was macht eine Partynacht unvergesslich? Und wie kommt man in Berliner Clubs?
Ihr Leben lang versucht Johanna zu verstehen warum sie "anders" ist und warum Dinge, die doch offensichtlich "so einfach" sind, ihr so schwerfallen. Regelmäßiges Aufräumen, Beantworten von Amtsbriefen – alltägliche Aufgaben bedeuten höchste Anstrengung. Trotz diverser Ratgeber, Psychologinnen, und sogar dem Besuch bei einer Schamanin tappt Johanna lange Zeit im Dunklen. Auf die Idee, sie könne AD(H)S haben, kommt lange Zeit niemand. Wie auch, wenn sie immer ein freundliches, aufmerksames Mädchen war, und die Statistiken nur unkonzentrierte vorlaute Jungs beschrieben? Über die eigenen Regeln eines neurodiversen Gehirns, und darüber, dass es nicht "falsch", sondern einfach nur "anders" ist. Diese Folge ist eine Wiederholung aus dem Oktober 2023.
Autorinnen: Johanna Rubinroth und Tanja Krüger
Ton: Bodo Pasternak
Musik: Daniel Dorsch
Regie: die Autorinnen Redaktion: Gabriela Hermer
Und hier noch ein Podcast-Tipp: "Im Namen der Hose" https://www.ardaudiothek.de/sendung/im-namen-der-hose-der-sexpodcast-von-Puls/51709262/
Ihr kennt das Logo fast alle: Ein Mann mit Kochmütze, Schnurrbart, in der Hand ein riesiger Dönerspieß und drüber die Worte: Döner Kebap. Zu finden auf den handelsüblichen, weißen Döner-Verpackungen. Aber: niemand weiß, wer dieses bekannte Logo gezeichnet hat. Podcast-Host Aylin Doğan will das ändern und begibt sich auf eine lange Suche. Dabei taucht sie ab in Rabbit Holes, in die Ursprünge des Döners und lernt viel über den Struggle der Gastarbeiter:innen, die den Döner nach Deutschland gebracht haben. Die ganze Zeit ist Aylin obsessed von einer Frage: Werde ich den Menschen finden, der das Döner-Logo gezeichnet hat? Aber von allen, die es wissen könnten, wird sie nur vertröstet, geghostet und in die Irre geführt. Was steckt hinter diesem Kartell des Schweigens?
Das ist die erste Folge von “Obsessed – Döner Papers”, alle weiteren Folgen findet ihr hier: https://1.ard.de/wildwildweb-doener_papers
Döner Papers ist eine Produktion vom BR Story-Team & Kugel und Niere.
Host: Aylin Doğan
Skript: Lea Dakowski und Aylin Doğan
Redaktion Kugel und Niere: Michael Bartlewski und Elisabeth Veh
Redaktion BR Story-Team: Till Ottlitz
Muttersein - für viele das größte Glück der Welt, aber für Judith kommt alles anders. Nach der Geburt ihrer Tochter fällt sie in ein tiefes Loch und empfindet mehr Schmerz als Freude. Sorgearbeit leisten, Zeit mit ihrem Kind verbringen und sich selbst oft zurückstellen müssen: das kostet Judith sehr viel Kraft. Irgendwann findet sie heraus, dass sie nicht nur mit der Situation überfordert ist, sondern die Entscheidung Mutter geworden zu sein anzweifelt.
Was Judith beschreibt, nennt sich Regretting Motherhood. Der Begriff wurde von der israelischen Soziologin Orna Donath geprägt. Wie fühlt sich das genau an? War es richtig, dass Judith ihr Kind bekommen hat? Und hat sie es inzwischen geschafft, ihr Kind lieben zu lernen?
Autorin: Jenny Zimmermann
Regie: Roman Ruthardt
Produktion: Bodo Pasternak & Nina Kluge
Sprecherin: Lena Conrad
Und zum Schluss noch ein Podcast-Tipp: 7 Tage wach – Die Woche mit Schrag & Schröder https://1.ard.de/7TageWach?cp
Der Film “Sonne und Beton” zeigt den rauen Alltag von Jugendlichen aus Gropiusstadt in den Nullerjahren. Es geht um eine Jungs-Gruppe, die in den Nullerjahren dort aufwächst: Sie haben keine Kohle, schwänzen Schule, haben Stress mit Dealern, sind gewalttätig und erleben Gewalt.
Aber wie ist das heute? Der 32-jährige Dario arbeitet als Lehrer an der Schule aus dem Film, einige seiner Schüler:innen haben auch darin mitgespielt. Nachmittags engagiert er sich ehrenamtlich als Sozialarbeiter - und spürt jeden Tag die Perspektivlosigkeit, Gewalt und die Resignation des Staates. Der Job ist oft aufreibend, ernüchternd, frustrierend: Manchmal arbeitet er lang mit einzelnen Kindern und dann verschwinden sie plötzlich oder rutschen in die Kriminalität. Dario fühlt sich machtlos und so, als würde er immer nur die Symptome, aber nicht die Ursachen der Probleme bekämpfen.
Was steckt hinter den Problemen in den Hochhausschluchten? Wieso kann Dario sich trotz aller Schwierigkeiten nicht vorstellen, wo anders zu arbeiten? Und ist Gropiusstadt wirklich so gefährlich, wie viele denken?
Diese Folge ist eine Wiederholung aus dem Juni 2023.
Autorin: Teresa Lonnemann
Regie: Oliver Martin
Und noch ein Podcast-Tipp: Facts & Feelings https://www.ardaudiothek.de/sendung/facts-und-feelings-deutschlandfunk-nova/urn:ard:show:2a3bba8328624a62/
Marina sitzt wegen versuchten Mordes für über zehn Jahre im Gefängnis. Ihr Ex-Partner hat den Anschlag nur knapp überlebt. Die beiden haben eine sehr lange und, auf beiden Seiten, gewaltvolle Beziehung hinter sich. Marinas Kinder und Enkelkinder sind schockiert von ihrer Tat und Verhaftung, trotzdem können sie sich ein Leben ohne ihre Mutter und Oma nicht vorstellen. Die sitzt ihre Strafe ab und muss sich an den Gefängnisalltag gewöhnen. Das fällt ihr schwer, denn die Isolation und strengen Regeln nagen an Marina. Aber hat sie es anders verdient? Schließlich hat sie versucht einen anderen Menschen zu töten. Wie zeitgemäß sind Haftstrafen noch? Und muss Marina wirklich über zehn Jahre im geschlossenen Frauenvollzug verbringen?
Diese Folge ist eine Wiederholung aus dem Oktober 2023.
Autorinnen: Uta Eisenhardt und Martina Reuter
Regie: Dennis Kogel
Produktion: Bodo Pasternak, Katrin Witt & Nina Kluge
Sprecher: Daniel Hirsch
Redaktion: Kim Neubauer
Und hier noch ein Podcast-Tipp: “Based on a true Story – Die Könige von Malle” https://1.ard.de/based-on-a-true-story-audiothek
Zwischen 1961 und 1989 wurden in der DDR tausende junge Frauen in geschlossene Stationen eingewiesen – unter dem Vorwand sexuell übertragbarer Krankheiten. Tatsächlich reichte oft der bloße Verdacht, um in einer sogenannten “Tripperburg” zu landen: tägliche gynäkologische Untersuchungen, Isolation und Demütigung. Martina Blankenfeld war eine von ihnen. Sie war 15 Jahre alt, als sie ins Ostberliner Klinikum Buch eingewiesen wurde.
Jahrzehnte später will sie ihre Geschichte aufarbeiten, doch erstaunt stellt sie fest, dass ihre Patientinnenakte nicht mehr existiert. Alle Akten ihrer Mitinsassinnen sind verschwunden. Dennoch: Martina kämpft um Anerkennung – und um Erinnerung. Am ehemaligen Klinikum soll eine Gedenktafel entstehen, die an das Schicksal der Mädchen und Frauen erinnert.
Autorin: Sabine Seifert
Regie: Roman Ruthardt
Produktion: Martin Seelig und Kathrin Witt
Redaktion: Gabriela Hermer
Und zum Schluss noch ein Podcast-Tipp: Liebe erzählt https://1.ard.de/liebe-erzaehlt-wie-geht-beziehung











"Schüler*Innen"?! Schade, die Folgen sind super gesprochen und erzählt. Aber beim Gendern scheiden sich ja die Geister. Lieben Gruss aus Dorsten/Bottrop🎉❤
⭐⭐⭐⭐⭐