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Diagnose: Kopfsache? Der Gesundheits-Podcast aus dem TWW
Diagnose: Kopfsache? Der Gesundheits-Podcast aus dem TWW
Author: Kliniken im Theodor-Wenzel-Werk (TWW)
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© Theodor-Wenzel-Werk e.V.
Description
"Diagnose: Kopfsache?" ist der Gesundheits-Podcast aus den Kliniken im TWW, der euch einen tieferen Einblick in die Welt der mentalen Gesundheit bietet.
In diesem aufschlussreichen Podcast führt Claudia Noack Gespräche mit einem multidisziplinären Team aus Ärzt:innen, Psycholog:innen, Therapeut:innen und anderen Fachleuten, um einen Blick auf Ursachen, Symptome und Behandlungsoptionen verschiedener Krankheiten in den Fachbereichen Psychiatrie, Psychosomatik und Neurologie zu werfen.
Unser Ziel: Aufklärung über Gesundheitsthemen, Information über innovative Behandlungsansätze und ein Beitrag zur Entstigmatisierung von psychischen Erkrankungen.
Weitere Informationen findet ihr auch auf diagnose-kopfsache.de.
Für Anregungen, Kommentare oder Fragen schreibt uns unter podcast@tww-berlin.de – euer Feedback ist uns wichtig!
In diesem aufschlussreichen Podcast führt Claudia Noack Gespräche mit einem multidisziplinären Team aus Ärzt:innen, Psycholog:innen, Therapeut:innen und anderen Fachleuten, um einen Blick auf Ursachen, Symptome und Behandlungsoptionen verschiedener Krankheiten in den Fachbereichen Psychiatrie, Psychosomatik und Neurologie zu werfen.
Unser Ziel: Aufklärung über Gesundheitsthemen, Information über innovative Behandlungsansätze und ein Beitrag zur Entstigmatisierung von psychischen Erkrankungen.
Weitere Informationen findet ihr auch auf diagnose-kopfsache.de.
Für Anregungen, Kommentare oder Fragen schreibt uns unter podcast@tww-berlin.de – euer Feedback ist uns wichtig!
34 Episodes
Reverse
Müde Beine beim Treppensteigen. Muskeln, die schneller erschöpfen als früher. Zuckungen, Schmerzen oder das Gefühl, körperlich nicht mehr belastbar zu sein. Was zunächst unspezifisch wirkt und oft auf Stress oder Überlastung zurückgeführt wird, kann auch seine Ursache im Nervensystem haben.
In dieser Folge von „Diagnose: Kopfsache?“ spricht Claudia Noack mit Prof. Dr. Cornelia Kornblum, Chefärztin der Neurologie im TWW, über neuromuskuläre Erkrankungen – eine große und sehr vielfältige Gruppe von Erkrankungen, die Muskeln, Nerven oder die Signalübertragung zwischen beiden betreffen. Gemeinsam beleuchten sie, was diese Erkrankungen körperlich und psychisch bedeuten, woran man Warnsignale erkennt, warum die Diagnose häufig so schwierig ist – und was Betroffenen heute helfen kann.
Weitere Themen der Folge:
- Was verbirgt sich hinter neuromuskulären Erkrankungen?
- Der Unterschied zu funktionellen neurologischen Störungen: „Hardware-“ vs. „Softwareproblem“ im Nervensystem
- Wann Beschwerden abgeklärt werden sollten und welche Warnsignale ernst zu nehmen sind (z. B. Schluck-, Sprech- oder Atemstörungen)
- Warum die Diagnose oft Jahre dauert
- Therapie- und Behandlungsmöglichkeiten
- Neue Entwicklungen in der Forschung – von Enzymersatz bis Gentherapie
- Psychische Belastungen: Erschöpfung, Unsicherheit, depressive Symptome und die Angst vor Autonomieverlust
- Unsichtbare Erkrankung: Warum Betroffene oft nicht ernst genommen werden
- Alltag und Unterstützung: Was Angehörigen hilft – und warum Aufklärung so wichtig ist
Neuromuskuläre Erkrankungen sind oft nicht auf den ersten Blick erkennbar – und genau das macht sie für viele Betroffene besonders belastend. Umso wichtiger ist es, Symptome ernst zu nehmen, genau hinzuschauen und im Umgang miteinander Verständnis zu entwickeln.
Inhalt:
00:00:00 – Einstieg: Chronische Schmerzen & erste Einordnung
00:00:36 – Symptome & warum neuromuskuläre Erkrankungen oft übersehen werden
00:03:05 – Typische Beschwerden: Muskelschwäche, Erschöpfung & Schmerzen
00:04:06 – Abgrenzung: Neuromuskulär vs. funktionelle Störungen
00:07:02 – Diagnose-Odyssee: Warum Betroffene oft lange warten
00:08:12 – Was sind neuromuskuläre Erkrankungen? Ursachen & Beispiele
00:11:51 – Warnsignale: Wann Beschwerden abgeklärt werden sollten
00:17:21 – Häufigkeit, Risikofaktoren & Möglichkeiten der Vorbeugung
00:24:30 – Diagnostik: Untersuchungen & Weg zur Diagnose
00:32:16 – Therapie: Behandlung, Lebensqualität & Schmerzmanagement
00:37:21 – Forschung & neue Therapien: Hoffnung durch Innovation
00:41:53 – Psychische Belastung, Alltag & gesellschaftliche Herausforderungen
00:52:25 – Umgang im Alltag: Grenzen, Arbeit & Unterstützungssysteme
00:57:04 – Versorgung & Ausblick: Was sich künftig verbessern muss
01:01:06 – Fazit & Abschluss
Weitere Folgen von „Diagnose: Kopfsache?“ findest du auf allen gängigen Podcast-Plattformen.
Mehr Infos zum Podcast:
www.diagnose-kopfsache.de
Feedback und Fragen:
podcast@tww-berlin.de
Weiterführende Informationen:
Prof. Dr. Cornelia Kornblum:
https://www.tww-berlin.de/kliniken/neurologie/ansprechpartner-neurologie/prof-dr-cornelia-kornblum/
Krisen, Unsicherheit, Druck und ständige Erreichbarkeit – viele Menschen erleben Stress als Dauerzustand. Doch was hilft, bevor Erschöpfung chronisch wird? Was schützt uns davor auszubrennen? Und wie können wir lernen, innerlich stabil zu bleiben, ohne uns selbst zu überfordern?
In dieser Folge von „Diagnose: Kopfsache?“ spricht Claudia Noack mit den psychologischen Psychotherapeutinnen Dr. Sabine Hoffmann und Mia Wittgenstein über Resilienz, die Fähigkeit, mit Belastungen und Krisen konstruktiv umzugehen.
In Ergänzung an die Folge zum Thema Burnout geht es diesmal um Schutzfaktoren, innere Ressourcen und konkrete Strategien zur Stressbewältigung.
Themen der Folge:
• Warum Resilienz heute so relevant ist
• Warum es dabei nicht nur ums „Durchhalten“ geht
• Wie Resilienz im Alltag sichtbar wird – und wann Stabilität eher ein Schutzmechanismus ist
• Wie die „7 Säulen der Resilienz“ Orientierung geben können
• Ob Resilienz angeboren oder erlernbar ist
• Welche kleinen Schritte helfen, wenn man sich bereits überfordert fühlt
• … und wann professionelle Unterstützung sinnvoll ist
Diese Folge richtet sich an alle, die sich häufig belastet fühlen – ebenso an Angehörige und Interessierte, die verstehen möchten, wie seelische Widerstandskraft entsteht und gestärkt werden kann.
Weitere Folgen von „Diagnose: Kopfsache?“ findest du auf allen gängigen Podcast-Plattformen.
Mehr Infos:
www.diagnose-kopfsache.de
Feedback und Fragen:
podcast@tww-berlin.de
Weiterführende Informationen:
Dr. Sabine Hoffmann:
https://www.tww-berlin.de/pethag/ueber-uns/sabine-hoffmann/
Mia Wittgenstein:
https://www.tww-berlin.de/pethag/ueber-uns/mia-wittgenstein/
Die PETHAG-Akademie des Theodor-Wenzel-Werks bietet Programme zur mentalen Gesundheitsförderung in Unternehmen – von Einzelcoachings über Team-Workshops bis zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM), mit Fokus auf Burn-out-Prävention und Führungskräfte-Screenings.
Direkter Kontakt:
https://www.tww-berlin.de/pethag/adhs-diagnostik-erwachsene-berlin/
Inhalt:
00:00:00 – Einstieg: Resilienz als Schutzfaktor in Krisenzeiten
00:03:04 – Ursprung des Begriffs & Resilienzforschung (Emily Werner)
00:06:41 – Dauerstress, Digitalisierung & gesellschaftliche Belastungen
00:09:30 – Resilienz als „Muskel“: Belastung, Regeneration & Wachstum
00:12:06 – Durchhalten oder Grenzen setzen? Missverständnisse von Resilienz
00:16:58 – Woran erkennt man Resilienz – und fehlende Regeneration?
00:21:51 – Die sieben Säulen der Resilienz: Haltungen & Praktiken
00:28:30 – Resilienz: Anlage, Erziehung oder erlernbare Fähigkeit?
00:35:47 – Selbstwirksamkeit, Stressbewältigung & „Ich kann nicht mehr“
00:45:57 – Warnzeichen & Zeitpunkt für professionelle Unterstützung
00:51:43 – Psychotherapie & konkrete Wege zur Resilienzstärkung
Viele Menschen funktionieren über lange Zeit: engagiert, leistungsbereit, verantwortungsvoll. Doch irgendwann kippt etwas. Die Erschöpfung geht nicht mehr weg, Schlaf bringt keine echte Regeneration, Pausen fühlen sich leer an – und obwohl man weiter „funktioniert“, fehlt innerlich die
Kraft.
In dieser Folge von „Diagnose: Kopfsache?“ spricht Claudia Noack mit Dr. Sabine Hoffmann, psychologische Psychotherapeutin im TWW und Leiterin der psychotherapeutischen Privatambulanz (PETHAG), über Burnout als chronischen Überlastungszustand – und darüber, warum er so ernst zu nehmen ist, auch wenn Burnout offiziell keine eigenständige Diagnose darstellt.
Gemeinsam ordnen sie ein,
was Burnout aus psychotherapeutischer Sicht bedeutet und warum er als Risikozustand auf dem Weg zu psychischen Erkrankungen verstanden wird,
welche typischen Warnzeichen besonders leistungsstarke und hochfunktionale Menschen lange übersehen,
warum die Übergänge zu Depressionen, Angststörungen oder Suchttendenzen oft fließend sind,
und wie berufliche, private und gesellschaftliche Belastungen sich gegenseitig verstärken.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Frage, was Betroffene konkret tun können, wenn erste Warnsignale auftreten – von kurzfristigen Entlastungsstrategien über Achtsamkeit und Selbstfürsorge bis hin zur Entscheidung, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Auch die Rolle von Unternehmen und Führungskräften wird beleuchtet: Welche Arbeitskulturen krank machen – und was Organisationen tun können, um psychische Gesundheit nachhaltig zu schützen.
Diese Folge richtet sich an Betroffene, Angehörige und alle, die psychische Erschöpfung besser verstehen möchten. Sie macht Mut, Warnsignale ernst zu nehmen und sich Unterstützung zu holen.
Weitere Folgen von „Diagnose: Kopfsache?“ zu Themen wie Depression, Angst und Panik findest du auf allen gängigen Podcast-Plattformen.
Weitere Infos zum Podcast und zu den Kliniken im TWW:
www.diagnose-kopfsache.de
Für Feedback und Fragen erreichst du uns unter:
podcast@tww-berlin.de
Weiterführende Informationen zu Dr. Sabine Hoffmann findest du hier:
https://www.tww-berlin.de/pethag/ueber-uns/sabine-hoffmann/
Die PETHAG-Akademie des Theodor-Wenzel-Werks bietet passgenaue Programme zur mentalen Gesundheitsförderung in Unternehmen – von Einzelcoachings über Team-Workshops bis zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM). Besonders im Fokus: Burn-out-Prävention, Gesundheitsberatung und Führungskräfte-Screenings.
Direkter Kontakt:
https://www.tww-berlin.de/pethag/adhs-diagnostik-erwachsene-berlin/
Inhalt:
00:00:43 – Intro: Wenn dauerhaftes Funktionieren krank macht
00:03:53 – Was ist Burnout aus psychotherapeutischer Sicht?
00:05:32 – Burnout im ICD: Warum es keine eigene Diagnose ist
00:08:27 – Warnzeichen & schleichende Entwicklung
00:10:58 – Wann wird Burnout klinisch relevant?
00:15:29 – Stress, Mental Load & körperliche Folgen
00:18:58 – Übergang zu Depression, Angst & Sucht
00:24:37 – Beruf, Privatleben & Digitalisierung
00:32:25 – Was hilft Betroffenen konkret?
00:42:09 – Verantwortung von Unternehmen & Führungskräften
00:46:01 – Abschluss: Die Reißleine ziehen
Angst gehört zum Menschsein – sie schützt uns, warnt uns und macht uns in Gefahrensituationen handlungsfähig. Doch wenn Angst zu oft, zu heftig oder ohne erkennbaren Grund auftritt, kann sie das Leben massiv einengen. Viele Betroffene kennen die körperlichen Reaktionen nur zu gut: Herzrasen, Schwindel, Atemnot, innere Unruhe. Was ursprünglich ein Schutzmechanismus ist, wird zur Belastung.
In dieser Folge von „Diagnose: Kopfsache?“ spricht Claudia Noack mit Dr. Sabine Hoffmann, psychologische Psychotherapeutin in der Psychotherapeutischen Privatambulanz am TWW (PETHAG), über Angststörungen, Panikattacken und darüber, wie Betroffene Schritt für Schritt wieder Sicherheit, Ruhe und innere Stabilität finden können.
Sabine Hoffmann erklärt, wie Angst entsteht, was im Körper passiert, wenn sie übermächtig wird, und welche therapeutischen Wege helfen können, die Kontrolle zurückzugewinnen. Sie spricht außerdem darüber, welche Rolle das vegetative Nervensystem spielt, warum Ängste manchmal über Generationen hinweg spürbar bleiben und wie man Panikattacken frühzeitig erkennt oder abschwächt.
Ein weiterer Schwerpunkt dieser Episode ist der Blick auf Trauma und belastende Erlebnisse: Wann sprechen wir von einem Trauma? Wie unterscheidet es sich von einer Angststörung? Und welche Warnsignale zeigen, dass professionelle Unterstützung notwendig ist?
Diese Folge richtet sich an Menschen, die selbst mit Angst oder Panikattacken leben, an Angehörige und an alle, die besser verstehen möchten, wie komplex, individuell und zugleich behandelbar Angststörungen sind. Diese Episode macht Mut: Angst ist kein persönliches Versagen, sie kann jeden und jede treffen – und es gibt wirksame Wege zurück zu einem freieren Leben.
Weiterführende Informationen zu Dr. Sabine Hoffmann findest du hier:
https://www.tww-berlin.de/pethag/ueber-uns/sabine-hoffmann/
Direkter Kontakt Zur Psychotherapeutischen Privatambulanz:
https://www.tww-berlin.de/pethag/adhs-diagnostik-erwachsene-berlin/
Inhalt:
00:00:44 Intro: Was ist Angst, was ist eine Angststörung?
00:02:17 Körperliche Symptome: Wenn Angst den ganzen Körper aktiviert
00:02:56 Biologische Alarmreaktion: Wozu Angst eigentlich dient
00:04:00 Ab wann Angst pathologisch wird
00:05:32 Formen von Angststörungen: Panik, Agoraphobie, soziale Phobie & mehr
00:07:46 Entstehung: Gene, Stress, Lernen & frühere Erfahrungen
00:10:59 Körperliche Erkrankungen als Auslöser oder Verstärker
00:12:29 Vererbte Angst: transgenerationale Einflüsse
00:14:25 Panikattacken: Was im Körper passiert
00:19:48 Notaufnahme, Kreislauf der Angst & Fehldeutungen
00:21:59 Umgang mit Panik: Akzeptanz statt Vermeidung
00:24:59 Konkrete Techniken: Atmung, Klopfen, Reize, Kälte
00:30:09 Behandlungsmöglichkeiten: KVT, Medikamente & Sicherheitssignale
00:34:47 Trauma, PTBS und akute Belastungsreaktionen
00:39:08 Frühe Unterstützung & Rolle von Umfeld und Notfallpsychologie
00:42:34 Angehörige: unterstützen, ohne zu verstärken
00:44:29 Hoffnung: Angst ist gut behandelbar
00:47:47 Outro & Abspann
Termine verschwinden ständig aus dem Blick, Aufgaben bleiben liegen, die Gedanken springen unaufhörlich, die eigene Aufmerksamkeit schwindet schnell und ständig diese innere Unruhe. Viele Erwachsene kennen dieses Gefühl, sich selbst und den Alltag kaum bändigen zu können.
Was nach Alltagsstress klingt, kann mehr sein: eine Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, kurz ADHS, im Erwachsenenalter. Eine Diagnose, die lange unterschätzt wurde – und doch für viele ein Wendepunkt ist. Denn wer endlich versteht, warum Konzentration, Struktur oder Selbstorganisation so schwerfallen, kann beginnen, anders mit sich umzugehen.
Lange galt ADHS als reine Kinderkrankheit. Heute weiß man: Auch viele Erwachsene sind betroffen – oft ohne Diagnose und mit dem Gefühl, „irgendwie anders“ zu sein. Eine ADHS-Diagnostik kann hier ein entscheidender Schritt sein, um die eigenen Muster zu verstehen, Belastungen zu reduzieren und neue Strategien für den Alltag zu entwickeln.
In dieser Folge von „Diagnose: Kopfsache?“ spricht Claudia Noack mit den Psychologischen Psychotherapeutinnen Dr. Sabine Hoffmann und Kim Ackermann u.a. darüber, wie ADHS bei Erwachsenen erkannt wird, was eine Diagnose verändern kann – und warum sie für viele Betroffene eine enorme Erleichterung bedeutet.
Was außerdem thematisiert wird:
Was bedeutet ADHS – und ab wann Aufmerksamkeitsschwierigkeiten behandlungsbedürftig sind.
Warum die Diagnose bei Erwachsenen oft spät oder gar nicht gestellt wird.
Wie die Diagnostik abläuft und welche Rolle Biografie, Testverfahren und interdisziplinäre Zusammenarbeit spielen.
Welche Symptome belasten im Alltag besonders und wie sie sich auf Beruf, Beziehungen und Selbstbild auswirken.
Welche Therapie- und Behandlungsmöglichkeiten können helfen?
Warum ADHS auch mit besonderen Stärken und Ressourcen verbunden sein kann.
Diese Episode richtet sich an Betroffene, Angehörige und alle, die verstehen möchten, wie komplex und individuell ADHS im Erwachsenenalter sein kann. Sie vermittelt Fachwissen, Empathie und Mut, den eigenen Weg zu Klarheit und Akzeptanz zu finden.
Weitere Infos zum Podcast und zu den Kliniken im TWW:
👉 www.diagnose-kopfsache.de
Für Feedback und Fragen erreichst du uns unter:
📧 podcast@tww-berlin.de
Weiterführende Informationen zum Thema und zu den Interviewpartnerinnen findest du hier:
https://www.tww-berlin.de/pethag/ueber-uns/sabine-hoffmann/
https://www.tww-berlin.de/pethag/ueber-uns/kim-ackermann/
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/kindergesundheit/aufmerksamkeitsdefizitsyndrom.html
Direkter Kontakt Zur Psychotherapeutischen Privatambulanz:
https://www.tww-berlin.de/pethag/adhs-diagnostik-erwachsene-berlin/
Inhalt:
00:00:00 Begrüßung und Vorstellung der Gäste
00:03:08 Was ist ADHS? Symptome und Diagnosekriterien
00:06:40 ADHS von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter
00:10:18 Ursachen, Genetik und Häufigkeit
00:12:35 Warum ADHS bei Erwachsenen oft unerkannt bleibt
00:14:28 Diagnostik: Tests, Interviews und Abgrenzung
00:19:57 Komorbiditäten und Fehldiagnosen
00:25:47 ADHS im Alltag: Herausforderungen und Stärken
00:29:59 Geschlechtsunterschiede und gesellschaftliche Rollenbilder
00:33:47 Behandlungsmöglichkeiten: Therapie und Medikamente
00:38:53 Angehörige, Umfeld und erste Schritte zur Diagnose
00:44:10 Leben mit ADHS: Selbsthilfe, Bewegung und Achtsamkeit
Fast jeder kennt es: das Ziehen im unteren Rücken nach einem langen Tag am Schreibtisch, die Verspannung im Nacken oder den stechenden Schmerz beim Aufstehen. Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden überhaupt – und sind die Hauptursache für Krankschreibungen bei Muskel-Skelett-Erkrankungen.
Doch Rückenschmerz ist nicht gleich Rückenschmerz. Manchmal steckt ein Bandscheibenvorfall dahinter, manchmal eine muskuläre Dysbalance. Häufig aber liegt die Ursache tiefer – in der Psyche, im Stress, in nicht verarbeiteten Erlebnissen. Rückenschmerzen können so zum Spiegel innerer Belastungen werden.
In dieser Podcast-Folge sprechen wir über die vielfältigen Ursachen, die Diagnostik und die Behandlung von Rückenschmerzen. Im Gespräch mit Dr. Annette Carl, Fachärztin für Physikalische und Rehabilitative Medizin sowie Spezielle Schmerztherapie am Rückenzentrum Markgrafenpark (www.ruecken-zentrum.de.de), und Birgit Jänchen-van der Hoofd, Chefärztin der Psychosomatik in den Kliniken im TWW, wird deutlich, warum Rückenschmerz immer ganzheitlich betrachtet werden muss.
Gemeinsam werfen wir einen Blick auf medizinische und psychosomatische Perspektiven – und zeigen Wege, wie Betroffene aus dem Schmerz-Kreislauf herausfinden können.
Wir sprechen darüber:
wann Rückenschmerzen chronisch werden und warum die Grenze nicht nur zeitlich zu verstehen ist
warum Schmerz immer auch psychische und emotionale Anteile hat
wie körperliche Fehlhaltungen, Stress und Traumata den Rücken belasten
wie Diagnostik und Therapie interdisziplinär zusammenspielen
welche Rolle Bewegung, Physiotherapie, Psychotherapie und Selbstfürsorge haben
und welche Warnsignale ernst genommen werden sollten
Diese Folge richtet sich an Menschen mit akuten oder chronischen Rückenschmerzen, an Angehörige, medizinisch Interessierte und Fachpersonal. Sie vermittelt fundiertes Wissen, praktische Hinweise – und macht Mut, neue Perspektiven einzunehmen.
Weitere Infos zum Podcast und zu den Kliniken im TWW:
👉 www.diagnose-kopfsache.de
Für weiterführende Informationen zum Thema Ernährung empfehlen wir dir folgende Publikationen
Marnitz, C., Epking, N. (2025). Ein gesunder Rücken ist auch Kopfsache - Wie Stress und Schmerz zusammenhängen. rowohlt Polaris Verlag.
Hamel, M., Heinrich, M., Niemier, K., & Marnitz, U. (Eds.). (2018). Rückenschmerzen therapieren: Von der multimodalen Idee zur interdisziplinären Lösung. Walter de Gruyter GmbH & Co KG.
Heinrich, M, Hamel, M., Marnitz, U., (2022). Ihr Weg aus den Rückenschmerzen. Multimodale Schmerztherapie. TRIAS Verlag.
Marnitz, U. (2020). Die interdisziplinäre, multimodale Schmerztherapie in der konservativen Wirbelsäulentherapie. Die Wirbelsäule, 4(03), 168-173.
Bienek, K., Marnitz, U., Seidel, W., Seifert, C., von Pickardt, B., & Lindena, G. (2019). Interdisciplinary multimodal assessment and risk-tailored pathways for patients with back pain: Prospective evaluation of an integrated healthcare delivery project. Schmerz (Berlin, Germany), 33(2), 116-127.
David Butler, Lorimer Moseley, Schmerzen verstehen. Spinger Verlag
Für Feedback und Fragen erreichst du uns unter:
📧 podcast@tww-berlin.de
Inhalt:
00:00:00 Begrüßung & Einführung ins Thema
00:03:42 Schmerz entsteht im Kopf - Die überraschende Wahrheit
00:06:09 Der Mythos vom "echten" vs. "psychischen" Schmerz
00:08:17 Chronifizierung beginnt früher als gedacht
00:14:03 Spezifisch vs. unspezifisch - Was bedeutet das wirklich?
00:20:11 Dysbalancierte Funktion als Schmerzauslöser
00:29:18 Trauma und die Angst im Nacken
00:31:16 Wenn Gefühle zu einem "Ball" werden
00:38:30 Heilung durch Balance statt Perfektion
00:41:03 Komplexbehandlung im Rückenzentrum
00:57:34 Kleine Schritte, große Wirkung
Wir sprechen vom Herzschmerz, wenn wir trauern, unser Herz hüpft, wenn wir verliebt sind – und wenn uns die Angst packt, beginnt es zu rasen oder eng zu werden.
Das Herz steht wie kein anderes Organ für unsere Gefühle. Doch was passiert, wenn es leidet, obwohl es körperlich gesund ist?
In dieser Podcastfolge geht es um seelischen Schmerz, der sich körperlich äußert – insbesondere in Form von Herzbeschwerden. Wir widmen uns Krankheitsbildern wie der Herzneurose, der Herzangst, dem Broken-Heart-Syndrom und sprechen über Panikattacken. Dabei wird deutlich: Gefühle wie Trauer, Angst und Stress können das Herz so stark beeinflussen, dass Symptome entstehen, die oft kaum von einem Herzinfarkt zu unterscheiden sind.
Claudia Noack spricht darüber mit Dr. med. Claudia Schad, internistische Leiterin der Funktionsdiagnostik, und Dr. med. Ramin Safaei-Rad, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie & Oberarzt – beide arbeiten in der Psychosomatik der Kliniken im TWW.
Gemeinsam beleuchten sie:
warum das Herz so häufig „Ort“ psychosomatischer Beschwerden ist,
wie sich Herzsymptome im Rahmen von Angststörungen zeigen,
was eine Panikattacke von einem Herzinfarkt unterscheidet,
wie die Diagnostik psychosomatisch orientierter Kliniken funktioniert,
welche therapeutischen Wege helfen können – von Entspannung bis tiefenpsychologischer Therapie.
Diese Folge richtet sich an alle,
… die selbst immer wieder unter unklaren Herzsymptomen leiden,
… die Menschen begleiten, deren Beschwerden „psychosomatisch“ sein könnten,
… und die verstehen wollen, wie eng Körper und Seele miteinander verwoben sind.
Weitere Infos zum Podcast und zu den Kliniken im TWW:
www.diagnose-kopfsache.de
Dein Feedback ist uns wichtig.
Für Anregungen, Kommentare oder Fragen schreib uns gern an: podcast@tww-berlin.de
Inhalt:
00:00:00 Begrüßung & Einführung ins Thema Herz und Psyche
00:03:02 Herzsymptome ohne Befund – psychosomatische Ursachen
00:08:17 Was ist eine Herzneurose? Symptome und Erleben
00:12:50 Wann Herzsymptome medizinisch abgeklärt werden sollten
00:17:20 Panikattacken erkennen und abgrenzen
00:25:24 Angst vor dem plötzlichen Herztod – Realität vs. Gefühl
00:31:30 Das Broken-Heart-Syndrom – Takotsubo-Kardiomyopathie
00:45:41 Wunsch nach besserer Versorgung & gesellschaftlichem Verständnis
00:49:14 Persönliche Botschaft an Betroffene
00:51:29 Verabschiedung & Ausblick
Für Menschen mit dem Reizdarm-Syndrom sind dauerhafte Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall oder Verstopfung alltäglich. Beschwerden, die meist medizinisch keine erklärbare Ursache haben, deren Auswirkungen auf Alltag, Psyche und Lebensqualität jedoch spürbar und sehr belastend sind.
In dieser Podcast-Folge sprechen wir über das Leben mit dem Reizdarm-Syndrom, darüber, wie Betroffene mit den Herausforderungen umgehen, und welche Wege zu mehr Wohlbefinden führen können.
Gemeinsam mit Birgit Jänchen-van der Hoofd, Chefärztin der Psychosomatik im TWW, und Prof. Dr. Andreas Michalsen, Chefarzt für Innere Medizin und Naturheilkunde am Immanuel Krankenhaus Berlin werfen wir einen ganzheitlichen Blick auf das Krankheitsbild.
Dabei treffen psychosomatische , internistische und naturheilkundliche Perspektiven aufeinander. Im Fokus: Wege, wie Betroffene mithilfe von Ernährung, Achtsamkeit und Mind-Body-Medizin besser mit ihren Beschwerden umgehen können. Denn auch wenn Reizdarm als chronisch gilt – es gibt wirkungsvolle Ansätze für mehr Lebensqualität.
Wir sprechen darüber,
• wie Stress den Darm beeinflusst,
• warum gerade der Bauch so sensibel auf seelische Belastungen reagiert,
• wie Diagnostik und Ausschlussverfahren bei Reizdarm aussehen,
• und welche Rolle Ernährung, Psyche und das Mikrobiom spielen
• und warum Therapie immer individuell gedacht werden muss.
Diese Folge richtet sich an Menschen mit chronischen oder wiederkehrenden Magen-Darm-Beschwerden, an Angehörige, Fachpersonal und Interessierte. Sie bietet fundiertes Wissen, praktische Hinweise – und macht Mut.
Weitere Infos zum Podcast und zu den Kliniken im TWW:
www.diagnose-kopfsache.de
Für weiterführende Informationen zum Thema Ernährung empfehlen wir dir folgende Publikationen von Prof. Dr. Andreas Michalsen (https://naturheilkunde.immanuel.de/):
Ernährung. Meine Quintessenz. Kraftvoll und gesund bleiben! Sicher länger leben!, Insel Verlag, 3. Auflage (https://www.suhrkamp.de/buch/prof-dr-andreas-michalsen-ernaehrung-meine-quintessenz-t-9783458644729)
Heilen mit der Kraft der Natur, Insel Verlag, 2. Auflage, (https://www.suhrkamp.de/buch/prof-dr-andreas-michalsen-heilen-mit-der-kraft-der-natur-t-9783458178736)
Ayurvedic vs. Conventional Nutritional Therapy Including Low-FODMAP Diet for Patients With Irritable Bowel Syndrome-A Randomized Controlled Trial (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34552937/)
Dein Feedback ist uns wichtig.
Für Anregungen, Kommentare oder Fragen schreib uns gern an: podcast@tww-berlin.de.
Inhalt:
00:00:00 Begrüßung
00:04:45 Stress und Verdauung
00:07:18 Reizdarmsyndrom: Definition und Diagnose
00:15:15 Diagnoseweg bei Reizdarm
00:17:35 Kritik an Nahrungsmittelunverträglichkeitstests und Mangelernährung
00:22:19 Geschlechterunterschiede beim Reizdarmsyndrom
00:24:58 Rolle der Psyche beim Reizdarmsyndrom
00:30:33 Mind-Body-Medizin
00:33:51 Therapieansätze
00:39:41 Ernährung und Reizdarmsyndrom
00:58:48 Tipps für den Alltag, Hausmittel und Naturheilkunde
In unserer aktuellen Staffel dreht sich alles um Schmerz – körperlich wie seelisch. In dieser Folge widmen wir uns gemeinsam mit einem Betroffenen einer besonders herausfordernden Form: der chronischen Migräne.
Charly ist zum Zeitpunkt der Aufnahme 23 Jahre alt und lebt seit seiner Jugend mit Migräne – nicht gelegentlich, sondern fast täglich. Eine Krankheit, die seinen Alltag, seinen Beruf, seine sozialen Beziehungen und seine gesamte Lebensgestaltung prägt.
Im Gespräch mit Claudia Noack berichtet Charly offen und eindrücklich über den Beginn seiner Erkrankung, erste Symptome und die späte Diagnose. Er schildert die verschiedenen Phasen einer Migräne- Attacke, den Umgang mit bis zu zwanzig Migränetagen pro Monat und seine Erfahrungen mit unterschiedlichen Therapieansätzen.
Ein zentraler Aspekt dieser Folge ist auch die psychische Belastung durch den chronischen Schmerz: depressive Episoden, Erschöpfung und das Gefühl, nicht mehr am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können. Charly erzählt, wie er dennoch gelernt hat, mit der Erkrankung umzugehen, Hoffnung zu entwickeln und seinen Alltag mit neuer Gelassenheit zu gestalten. Er spricht über die Bedeutung sozialer Unterstützung, über die Rolle von Selbsthilfegruppen und darüber, wie wichtig es ist, als Betroffener ernst genommen zu werden – auch dann, wenn man „gesund aussieht“.
Diese Folge richtet sich an alle, die mit wiederkehrenden oder chronischen Kopfschmerzen leben, an Angehörige und Freund:innen sowie an Menschen, die besser verstehen möchten, wie stark unsichtbare Erkrankungen das Leben beeinflussen – und wie körperlicher und seelischer Schmerz miteinander verbunden sein können.
Ob für dich selbst oder für einen dir nahestehenden Menschen: Informationen zu Selbsthilfegruppen und weiterführender Unterstützung findest du unter
www.migraeneliga.de/selbsthilfegruppe-finden.
„Diagnose: Kopfsache?“ ist der Gesundheitspodcast der Kliniken im TWW. In Gesprächen mit Expert:innen sowie mit Betroffenen geben wir Einblicke in die Welt psychosomatischer, psychotherapeutischer und psychischer Erkrankungen – fundiert, nahbar und lebensnah.
Weitere Informationen zum Podcast findest du unter www.diagnose-kopfsache.de.
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Inhalt:
00:00:00 Begrüßung
00:01:58 Erste Symptome: Chronischer Schwindel und körperliche Beschwerden
00:04:51 Fehldiagnosen und frustrane Arztbesuche
00:10:22 Migränetage und Start der Rehabilitationsmaßnahme
00:17:45 Aufnahme in psychosomatische Klinik: Erwartungen und Ängste
00:25:54 Therapieerfahrung: Gruppentherapie und Selbsterkenntnis
00:31:59 Rückkehr in den Alltag nach der psychosomatischen Behandlung
00:34:08 Umgang mit chronischen Erkrankungen im Alltag
00:37:18 Kostenübernahme bei chronischen Krankheiten
00:53:56 Verabschiedung und Appell zur Enttabuisierung psychosomatischer Erkrankungen
Migräne, Cluster-Kopfschmerzen oder Spannungskopfschmerzen – Kopfschmerz hat viele Gesichter. Für einige sind es vorübergehende Episoden, für andere ein chronischer Begleiter, der das Leben massiv einschränkt. Doch was, wenn Schmerzmittel kaum helfen, bildgebende Diagnostik unauffällig bleibt und der Schmerz dennoch bleibt?
In Folge 3 unserer Staffel rund um das Thema Schmerz werfen wir einen interdisziplinären Blick auf das Phänomen Kopfschmerz. Gemeinsam mit Dr. Kirsten Suttorp, Chefärztin der Psychosomatik, und Dr. Florian Ostendorf, Chefarzt der Neurologie im TWW, sprechen wir über die häufigsten Kopfschmerzformen wie Migräne, Cluster- und Spannungskopfschmerzen, ihre Ursachen und Behandlungsansätze – besonders dann, wenn körperlich „nichts zu finden“ ist.
In dieser Folge erfährst du:
Welche Arten von Kopfschmerzen häufig auftreten – und woran man sie erkennt.
Warum Stress, psychische Belastungen und emotionale Faktoren dabei eine große Rolle spielen können.
Wie Neurologie und Psychosomatik im TWW Hand in Hand arbeiten, um Betroffenen zu helfen.
Welche ganzheitlichen Therapieansätze möglich sind – auch jenseits von Schmerzmitteln.
Wann man genauer hinschauen sollte – und warum der Schmerz manchmal „eine Geschichte erzählt“.
Diese Episode richtet sich an:
Menschen mit wiederkehrenden oder chronischen Kopfschmerzen, Angehörige, medizinisch Interessierte sowie alle, die erfahren möchten, wie Psyche und Körper auf komplexe Weise miteinander verknüpft sind.
Diese Folge erscheint im Rahmen einer Staffel, die sich ganz dem Thema „Schmerz“ widmet. Freu dich auf weitere spannende Gespräche, persönliche Geschichten und medizinische Einblicke.
„Diagnose: Kopfsache?“ ist der Gesundheits-Podcast der Kliniken im TWW, der tiefe Einblicke in die Welt der seelischen Gesundheit bietet. Gemeinsam mit Expert:innen aus Psychosomatik, Psychotherapie und anderen Fachgebieten sprechen wir über Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten psychischer und psychosomatischer Erkrankungen.
Weitere Informationen zum Podcast gibt es auf diagnose-kopfsache.de
Dein Feedback ist uns wichtig!
Für Anregungen, Kommentare oder Fragen schreib gern an: podcast@tww-berlin.de
Inhalt:
00:00:00 Begrüßung
00:03:06 Häufige Kopfschmerzarten
00:06:21 Cluster-Kopfschmerz erklärt
00:13:38 Wann ist ein Kopfschmerz chronisch?
00:15:53 Warnzeichen für ernste Ursachen
00:22:24 Leistungsdruck und Persönlichkeit
00:25:53 Migräne – Auslöser, Symptome, Verlauf
00:30:03 Psychosomatische Perspektive
00:35:45 Zusammenarbeit Neurologie & Psychosomatik
00:52:20 Verabschiedung & Appell zur Aufklärung
In Folge 2 unserer Staffel rund um das Thema Schmerz tauchen wir ein in die Welt der Psychosomatischen Medizin – mit einem besonderen Fokus auf Diagnostik und konkrete Behandlungswege.
Schmerz ist individuell – und manchmal lässt sich keine eindeutige körperliche Ursache finden. Doch das bedeutet nicht, dass Betroffene sich damit abfinden müssen. Im Gegenteil: Eine sorgfältige psychosomatische Diagnostik kann Hinweise auf verborgene Auslöser liefern – körperlich, seelisch oder in ihrem Zusammenspiel. Diese Episode bietet einen tiefen Einblick in die therapeutische Praxis der Psychosomatik – konkret, alltagsnah und voller fachlicher wie menschlicher Perspektiven. Ideal für alle, die mit chronischen Schmerzen kämpfen oder sich für ganzheitliche Medizin interessieren.
In dieser Folge erfährst du:
- Wie psychosomatische Diagnostik funktioniert – und warum sie mehr ist als eine reine Ausschlussdiagnose.
- Was in der ausführlichen Anamnese, körperlichen Untersuchung und Labordiagnostik beachtet wird.
- Wie seelische Belastungen, frühere Lebenserfahrungen und Erwartungen unser Schmerzempfinden prägen.
- Wie ein stationärer Aufenthalt in der Psychosomatik abläuft – von Gruppentherapie bis Körpererfahrung.
- Warum Entspannungstechniken, Selbstwahrnehmung und Kommunikation so zentral für den Heilungsprozess sind.
- Was Patient:innen langfristig hilft – und warum sich der Blick auf Schmerzen oft grundlegend verändert.
- Persönliche Tipps der Expertinnen für Betroffene, die (noch) nicht an eine seelische Ursache denken.
Tipp:
Diese Folge steht inhaltlich für sich und ergänzt Folge 1 („Rätselhafte Schmerzen - Wie Körper und Psyche zusammenhängen“) um den konkreten Weg in Diagnostik und Therapie.
Diese Folge erscheint im Zuge einer Staffel, die sich ganz dem Thema „Schmerz“ widmet. Freu dich auf spannende Gespräche, persönliche Geschichten und medizinische Einblicke – von Migräne über Rückenschmerzen bis zu Phantomschmerzen.
„Diagnose: Kopfsache?“ ist der Gesundheits-Podcast der Kliniken im TWW, der tiefe Einblicke in die Welt der seelischen Gesundheit bietet. Wir sprechen mit einem multidisziplinären Expert:innenkreis, um über Ursachen, Symptome und Behandlungsoptionen verschiedener psychischer und psychosomatischer Erkrankungen zu informieren.
Weitere Informationen zum Podcast gibt es auf [diagnose-kopfsache.de](https://tww-berlin.de/gesundheitspodcast/?utm_source=podigee&utm_medium=referral&utm_campaign=podcast).
Dein Feedback ist uns wichtig! Für Anregungen, Kommentare oder Fragen schreibt uns gern an: podcast@tww-berlin.de
Inhalt:
00:00:00 Begrüßung
00:03:07 Was ist eine Schmerzstörung?
00:05:00 Körperlich vs. psychosomatisch
00:14:14 Psychische Ursachen von Schmerz
00:20:11 Körperliche Erkrankung trifft Psyche
00:24:53 Psychische Ursachen – ein Tabu?
00:29:07 Diagnostik in der Psychosomatik
00:33:41 Stationäre Therapie – der Ablauf
00:40:56 Therapieziele und Alltagstransfer
00:52:16 Verabschiedung & Ausblick
Was passiert, wenn Schmerzen chronisch werden, aber keine klare medizinische Ursache gefunden wird?
Wenn der Körper spricht, weil die Seele schweigt, lohnt sich ein genauerer Blick auf das Zusammenspiel von Körper und Psyche. Denn: Körperliche Beschwerden können Ausdruck seelischer Belastungen sein – auch wenn sie sich in Blutwerten, Röntgenbildern oder MRTs nicht nachweisen lassen.
In der Auftaktfolge der 3. Staffel von „Diagnose: Kopfsache?“, dem Podcast der Kliniken im TWW, widmen wir uns genau diesem Phänomen: Schmerzen ohne offensichtliche körperliche Ursache – und dem Ansatz der Psychosomatischen Medizin.
Claudia Noack spricht mit den Chefärztinnen der Psychosomatischen Klinik, Birgit Jänchen-van der Hoofd und Dr. Kirsten Suttorp, über:
typische psychosomatische Schmerzsymptome,
die Schwierigkeit, Diagnosen zu stellen, wenn die Ursache nicht „sichtbar“ ist,
und wie moderne Psychosomatik dabei hilft, körperliche und seelische Zusammenhänge zu erkennen – und Betroffenen wirksame Behandlungen anzubieten.
Was bedeutet „psychosomatisch“ eigentlich genau?
Wie kann Medizin ganzheitlich auf Schmerzen reagieren, deren Ursache in der Psyche liegen?
Welche Wege bieten sich für Menschen, deren Beschwerden bislang im Dunkeln blieben?
Diese Folge ist der Auftakt einer Staffel, die sich ganz dem Thema „Schmerz“ widmet.
Freu dich auf spannende Gespräche, persönliche Geschichten und medizinische Einblicke – von Migräne über Rückenschmerzen bis zu Phantomschmerzen.
„Diagnose: Kopfsache?“ ist der Gesundheits-Podcast der Kliniken im TWW, der tiefe Einblicke in die Welt der seelischen Gesundheit bietet. Wir sprechen mit einem multidisziplinären Expert:innenkreis, um über Ursachen, Symptome und Behandlungsoptionen verschiedener psychischer und psychosomatischer Erkrankungen zu informieren.
Weitere Informationen zum Podcast gibt es auf [diagnose-kopfsache.de](https://tww-berlin.de/gesundheitspodcast/?utm_source=podigee&utm_medium=referral&utm_campaign=podcast).
Dein Feedback ist uns wichtig! Anregungen, Kommentare oder Fragen gerne an: podcast@tww-berlin.de
Inhalt:
00:00:00 Begrüßung
00:05:55 Was bedeutet „psychosomatisch“?
00:12:19 Warnzeichen des Körpers erkennen
00:14:45 Wann wird ein Symptom zur Krankheit?
00:18:53 Körperliche Symptome durch seelischen Stress
00:21:30 Häufige Beschwerden in der Psychosomatik
00:22:53 Wenn körperliche Erkrankung auf die Psyche schlägt
00:26:30 Psychosomatische Therapieansätze
00:29:05 Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen
00:35:10 Verabschiedung & Ausblick
In Staffel 3 des Gesundheits-Podcasts „Diagnose: Kopfsache?“ geht es um ein Thema, das viele betrifft: Schmerzen – körperlich spürbar, aber nicht immer medizinisch erklärbar. Was, wenn Rückenschmerzen, Herzrasen oder Magenprobleme keine körperliche Ursache haben? Wenn die Seele sich über den Körper meldet? Claudia Noack spricht mit Expert:innen und Betroffenen über psychosomatische Beschwerden, Diagnostik und Behandlungswege. Ein Podcast für alle, die verstehen wollen, was der Körper sagen will.
In dieser Folge spricht Michael offen über seine Erfahrungen mit Depression, seinen Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik und den Weg der Genesung. Er schildert eindrucksvoll seine Symptome, die soziale Isolation und den Verlust an Lebensqualität. Gleichzeitig erzählt er, wie er den Mut fand, Hilfe zu suchen, über seine ersten Schritte in der Klinik, Ängste und Fortschritte. Michael beschreibt, wie er schließlich die Freude am Leben und an den kleinen Dingen wiederentdeckte.
In dieser Folge sprechen wir über die Rolle der Seelsorge in einer psychiatrischen Klinik und fragen: Für wen ist die Krankenhausseelsorge geeignet, und muss man gläubig sein, um Unterstützung zu erhalten?
Regine Lünstroth, erfahrene Seelsorgerin im TWW, gibt persönliche Einblicke in ihre Arbeit, den Unterschied zwischen Seelsorge- und Therapiegesprächen und wie beide Ansätze in der Behandlung psychischer Erkrankungen zusammenwirken können. Erfahren Sie, wie Seelsorge Menschen in Krisensituationen einen wertfreien Raum bietet, um ihre Gefühle und Herausforderungen zu verarbeiten.
In dieser Folge sprechen wir mit den (Fach-)Pflegekräften Ralf Pfennig und Eike-Torben Tullier über die Rolle der psychiatrischen Pflege in der stationären Behandlung von psychischen Erkrankungen, insbesondere bei Depressionen. Sie geben Einblicke in ihren beruflichen Alltag auf einer offenen psychiatrischen Station, teilen persönliche Erfahrungen und sprechen über die Herausforderungen des Berufs. Außerdem klären sie gängige Missverständnisse und erklären, warum die richtige Haltung im Umgang mit psychisch erkrankten Menschen so wichtig ist.
Was macht Genesungsbegleiter:innen so wertvoll in der Behandlung von Depressionen? In dieser Folge von „Diagnose: Kopfsache?“ spricht Henriette Peer über ihre eigenen Erfahrungen mit einer psychischen Erkrankung und ihren Weg zur Genesungsbegleiterin. Erfahren Sie, wie diese besondere Form der Begleitung Betroffenen hilft, auf Augenhöhe unterstützt zu werden, und warum auch Angehörige einbezogen werden. Genesungsbegleiter:innen sind als eigenständige Berufsgruppe in den Kliniken im TWW fester Bestandteil des multiprofessionellen Behandler:innenteams in der Psychiatrie.
Henriette Peer unterstützt gemeinsam mit ihrer Mutter Janine Berg-Peer Angehörige von psychisch Erkrankten mit einem Blog (https://www.angehoerigenblog.de/presse/).
Janine Berg-Peer hat außerdem mehrere Bücher zum Thema veröffentlicht, u. a.
„Schizophrenie ist scheiße, Mama“ – Vom Leben mit meiner psychisch erkrankten Tochter, erschienen im Fischer Verlag 2013
„Aufopfern ist keine Lösung – Mut zu mehr Gelassenheit für Eltern psychisch erkrankter Kinder und Erwachsener“, erschienen im Kösel Verlag, 2015
Wie hilft Kunsttherapie Menschen mit Depressionen? In dieser Folge von „Diagnose: Kopfsache?“ spricht die erfahrene Kunsttherapeutin Lisa Ruppenthal darüber, wie kreative Prozesse zur Selbstentdeckung und emotionalen Heilung beitragen. Sie zeigt, wie kreative Prozesse Patient:innen helfen, Gefühle auszudrücken, die schwer in Worte zu fassen sind. Anhand einer Fallstudie erklärt sie, wie Kunsttherapie emotionale Blockaden löst, das innere Wachstum fördert und wie sie besonders für Patient:innen mit Depressionen wirksam sein kann.
Wie meistern Patient:innen den Weg zurück in den Alltag nach einer Klinikentlassung? Welche emotionalen Herausforderungen oder gar Ängste können auf sie zukommen? In dieser Folge von „Diagnose: Kopfsache?“ spricht Sozialarbeiterin Kessli Bitter über ihre Arbeit auf einer psychiatrischen Station. Sie erklärt, wie der Sozialdienst Betroffene und deren Familien unterstützt und den Übergang in ein selbstständiges Leben erleichtert. Hören Sie rein und erfahren Sie mehr über die wertvolle Arbeit des Sozialdienstes!
Was tun nach der Diagnose Depression? In dieser Doppelfolge von "Diagnose Kopfsache" sprechen wir mit den Diplom- Psycholog:innen Hannah Drüner und Gregor Schalper, die die Psychologische Abteilung der Kliniken im TWW leiten. Aus psychotherapeutischer Sicht thematisieren wir verschiedene Depressionsformen, deren Ursachen, sprechen über die häufige Gleichsetzung mit einem Burnout und individuelle Therapieansätze. Zudem werfen wir einen Blick auf Diagnosemethoden, Behandlungsformen und die Herausforderung, einen ambulanten Therapieplatz zu finden.








