DiscoverDER HAMBURGER Inside. Stimmen dieser Stadt
DER HAMBURGER Inside. Stimmen dieser Stadt
Claim Ownership

DER HAMBURGER Inside. Stimmen dieser Stadt

Author: Der Hamburger. Das Magazin | Regine Marxen & Boris Rogosch

Subscribed: 25Played: 371
Share

Description

Entdeckt Hamburg auf die persönliche Tour. In diesem Podcast lernt ihr die Menschen kennen, die Hamburg besser machen. Jede und jeder auf die ganz eigene Art. Von Kultur bis Kulinarik: Jede Episode bringt euch näher an die Menschen heran, die Hamburg so einzigartig machen. Alle zwei Wochen sorgen unsere Hosts Regine Marxen und Boris Rogosch mit neuen Episoden für frischen Gesprächsstoff und spannende Einblicke in das bunte Leben dieser Stadt.
100 Prozent Hamburg-Liebe im Audio-Format!

**Host Regine Marxen trifft im HAMBURGER Podcast Menschen, die das kulturelle Gesicht unserer Stadt prägen. Boris Rogosch nimmt uns mit auf kulinarische Reisen zu den charismatischsten Food-Personalities Hamburgs und Umgebung.

Mehr beeindruckende Persönlichkeiten und Geschichten findet ihr im Magazin **DER HAMBURGER**, das seit 2008 mit vier Print-Ausgaben pro Jahr im Coffeetable-Format erscheint und die besten Geschichten und Fotos aus Hamburg präsentiert.

**Hosts: Regine Marxen und Boris Rogosch
**Postproduktion: Stefan Endrigkeit (Studio Sounds and Pods Hamburg) und Boris Rogosch
**Web- und Coverdesign: Laura Matamoros
139 Episodes
Reverse
Kirstine Fratz ist Deutschlands erste Zeitgeistforscherin. Als Trendforscherin hat die Ethnologin zuvor neue Verkaufsversprechen für Eiscreme und Margarine recherchiert, bis sie sich 2008 mit einem Beruf selbstständig machte, den sie selbst neu erfunden hat: Zeitgeistforschung. In dieser Folge von „Der Hamburger Inside“ spricht die gebürtige Hamburgerin aus Eppendorf über ihre Motivation. Es geht um die geschürten Ängste vor dem Älterwerden, um KI-Agenten, die nie krank werden, und um den Kaffee, den man uns bei jeder Gelegenheit anbietet. In ihrem Buch „Denkgefängnisse“ nimmt sie sich Liebe, Ehe, Sex, Macht und Glaube vor: „Es ist alles nicht gegeben, alles gemacht.“ Wie sagte schon ihre dänische Mutter: Autorität hängt oft mit Interessen zusammen.
Lars Jessen, Regisseur und Autor, hat „Dorfpunks", die Studio-Braun-Mockumentary „Fraktus" und den Kinohit „Mittagsstunde" gedreht. Seine Filme spielen oft im Norden. Sein neuer Film „Spaziergang nach Syrakus" läuft seit August 2026 im Kino. In dieser Folge von „Der Hamburger Inside" spricht er mit Regine Marxen über Gehen und Bleiben, um Heimat als Begriff, den er nicht den Rechten überlassen will, und um Geschichten, die etwas in Bewegung setzen. Und darüber, dass er gerne für 24 Stunden einmal Barkeeper wäre. Angefangen hat vieles an einem Deich in Dithmarschen, wo ein Lehrer aus Rheinhessen dem oft umgezogenen Jugendlichen in der Video-AG beibrachte, die eigene Landschaft mit der Kamera zu sehen. Aus diesem Blick wurde ein Beruf. Nach dem Umweg über Köln kam Jessen als Zweckentscheidung nach Hamburg und fand über Rocko Schamoni Anschluss an die Szene. „Großstadtrevier", für ihn eine Identitätsserie, wurde zum Türöffner in jede Ecke der Stadt. Heute erzählt er Hamburg lieber aus der Peripherie, aus Barmbek, wo seine Reihe „Prange" spielt. Und er denkt über die Stadt hinaus: mit der Initiative „Planet Narratives" über die Frage, wie Fiktion Möglichkeitsräume für Klima und Demokratie öffnet.
Vom oberschwäbischen Landgasthof in die angesagtesten Küchen Hamburgs. Im Haebel hat der Sympath schon gekocht, im Salt & Silver, aktuell ist Philipp für zwei Wochen im jfk in der Bullerei. Neben Sebastian Saehor kehrt er fürs „ß Sommercamp“ an den Herd zurück. Halleluja! Im Podcast erzählt der Content Creator, wie er einst mit Foodtruck in Hamburg landetet, verrät Details vom Dreh mit Tim Mälzer für „Kitchen Impossible“ und kann beschreiben, warum die Kässpätzle seiner Mama das beste Essen der Welt ist.
Ingo Pohlmann ist Musiker und Songwriter, Wahlhamburger und sein Hit „Wenn jetzt Sommer wär" feiert 2026 sein 20-jähriges Jubiläum. Das feiert er. Mit seinem inzwischen achten Album und einer Tour. In seiner Wahlheimat Hamburg tritt er auch auf. Dort, wo alles begann. In dieser Folge von „Der Hamburger Inside" spricht er mit Regine Marxen über sein neues Album „Beweggründe“, über zwei Bandscheibenvorfälle, die seiner linken Hand die Kraft nahmen, über ein Crowdfunding, das seine Fans in nur drei Monaten trugen. Es geht um Musik und Zeitgeist, Trauer, Liebe, große Gefühle, um Hamburg als Ort, an dem der einstige Maurer seine Bestimmung fand. Und um Kinderlieder und Ponys aus Knetgummi. Angefangen hat Pohlmanns Karriere an einem Tresen in der Schanze. Im BP 1 klemmte er ein Schwanenhals-Mikrofon an die Theke, erfand das Format „Rocker vom Hocker“, füllte damit den Laden und lockte bekannte Musiker an. Pohlmann selbst schrieb für die Show „Wenn jetzt Sommer wär“. Zwanzig Jahre später hat er acht Alben veröffentlicht, darunter ein Album für Kinder. Pohlmanns neues Album, das am 28. August erscheint, verhandelt Klima und Endzeit, das Durchhalten in der Liebe, das Verlieben und den Umgang mit Angst und Zweifel.
Wusstet Ihr, dass es Menschen gibt, die nur die Puppenhände spielen? Professionelle Handspieler sind das. Charlie ist eine von ihnen. Ihr lernt sie in dieser Folge kennen. Sie ist sozusagen Ernies rechte und linke Hand. Eine Epiosode, gespickt mit lustigem Hintergrundwissen und guter Laune. Volle Kanne Flausch & Fun. Sesamstraße eben! Regine Marxen war für „Der Hamburger Inside“ beim Dreh der aktuellen Staffel 2026 im Studio Hamburg in Tonndorf dabei. Sie hat mit den Menschen hinter den Figuren gesprochen: mit Elmo-Puppenspieler Martin Reinl, mit Martin Paas und Karin „Charlie“ Kaiser, die sich Ernie teilen, mit Bert- und Krümelmonster-Spieler Carsten Haffke, mit Szenenbildnerin Susan Dunker-Struckmeier, Regisseur Dennis Jacobsen und Producer Dirk Junk. Die Sesamstraße läuft in über 150 Ländern und ist die am häufigsten mit dem Emmy ausgezeichnete Serie der Fernsehgeschichte. Für Deutschland wird sie seit 1973 in Hamburg produziert, seit 2009 als reine NDR-Eigenproduktion. Sie hat sich verändert: Charaktere kamen und gingen, seit 2023 gehört Elin dazu, die im Rollstuhl sitzt. Unverändert blieb das Handgemachte. Fell, Filz, Stoff und Fantasie. Was auf dem Bildschirm nach fröhlichem Chaos aussieht, ist im Studio Hamburg minutiös geplant. Die Häuserfronten des Sets sind im Hamburger Stil gebaut, der Horizont dahinter ist eine Straße in Eimsbüttel. Das Möhren-Haus stand einmal in einem echten Hamburger Hinterhof. Und wenn Bert einen Gegenstand greifen soll, hilft doppelseitiges Klebeband. Die Puppen selbst sind Leihgaben der Jim Henson Company, sie lagern in einem abgeschlossenen Raum, haben eine eigene Garderobiere und einige von ihnen werden nach dem Dreh in Dämmstoffe und mit Schlafbrille gebettet, um die Rückreise in die USA anzutreten.
loading
Comments