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SWR Kultur Forum
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Russland wählt ein neues Parlament. Am kommenden Wochenende sind mehr als 100 Millionen Wahlberechtigte aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Im Vorfeld hat ein Gericht mit „Jabloko“ die einzige Partei ausgeschlossen, die sich gegen den Angriffskrieg gegen die Ukraine stellt. Während Russlandkenner deshalb keine grundlegenden, politischen Veränderungen in der Duma erwarten, ist die Wahl für Putin ein Gradmesser der aktuellen Lage im Land. Wie wichtig ist die Dumawahl wirklich? Andrea Beer diskutiert mit Inna Hartwich – Journalistin NZZ in Zürich; Prof. Dr. Andreas Heinemann-Grüder – Senior Fellow am Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS) , Bonn; Dr. Félix Krawatzek – Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS) in Berlin
Mit der 5. Staffel von „Babylon Berlin“ geht das wohl aufwändigste Serienprojekt im Deutschen Fernsehen zu Ende. Die Saga rund um Charlotte Ritter und Kommissar Gereon Rath endet mit der Machtergreifung Hitlers 1933. Insgesamt hat die Serie den Anspruch, Verbindungslinien zwischen unserer Gegenwart und den letzten Tagen der Weimarer Republik zu ziehen. Welches Geschichtsbild vermitteln Unterhaltungs-Serien wie Babylon Berlin? Und wieviel Aufklärung und Erkenntnis steckt in solchen historischen Formaten? Karsten Umlauf diskutiert mit Dr. Hanno Hochmuth – Historiker, Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam; Prof. Dr. Judith Keilbach – Medien- und Kulturwissenschaftlerin, Freie Universität Amsterdam; Rüdiger Suchsland – Filmkritiker und Regisseur
Es ist ein Fall, der die Welt alarmiert: Eine KI bricht aus, verselbständigt sich, hackt sich in fremde Systeme. Was im Internet bekannt ist als „The Hugging Face Incident“, könnte ein Wendepunkt sein in der Geschichte der Künstlichen Intelligenz. „Wir müssen das Tempo verlangsamen, mit dem wir die Fähigkeiten von KI-Modellen verbessern,“ fordert der Chef des führenden KI-Herstellers Anthropic. Andernfalls, so prophezeien manche, könne KI die Menschheit bald auslöschen. Was ist dran an solchen Horrorszenarien? Wie begründet ist die Angst vor dem Kontrollverlust? Und wie lässt sich die mächtige Technologie noch zügeln? Michael Risel diskutiert mit Dr. Aljoscha Burchardt – Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz; Prof. Dr. Holger Hoos – Alexander von Humboldt-Professor für Informatik an der RWTH Aachen; Eva Wolfangel – freie Wissenschaftsjournalistin
400 Stunden pro Jahr: So viel Zeit kosten Meetings Arbeitnehmer in Büros und Verwaltung. Arbeitsforscher halten rund ein Drittel davon für Zeitverschwendung. Außerdem wird jeder Beschäftigte x-mal am Tag durch Konferenzen in seiner eigentlichen Arbeit unterbrochen. Das geht zu Lasten der Produktivität und ist teuer. Gleichzeitig müssen Austausch und Absprachen sein. Wann sind geschäftliche Meetings sinnvoll, wann ineffektiv? Und wie könnte KI die Konferenz-Kultur verändern? Marion Theis diskutiert mit Fabio Krüger – Arbeits- und Organisationspsychologie Uni Hamburg; Dr. Susanne Spülbeck –
Organisationsethnologin Uni St. Gallen; Dr. Clemens Striebing – Soziologe Fraunhofer Institut IAO
Lichthupe auf der Autobahn, lebensgefährliche Überholmanöver auf der Landstraße, Beleidigungen und Drohungen gegen Andere – laut einer Studie des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) erleben Verkehrsteilnehmer solche Szenen immer häufiger. Mehr als die Hälfte der Betroffenen fühlt sich heute nicht mehr sicher, zugleich gibt fast jeder zweite Autofahrende an, manchmal selbst zu drängeln. Woher kommt das raue Klima auf den Straßen? Und wie lässt sich gegensteuern? Norbert Lang diskutiert mit Stefan Grieger – Hauptgeschäftsführer des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR); Dr. Jens Schade – Verkehrspsychologe, TU Dresden; Kirstin Zeidler – Leiterin der Unfallforschung der Versicherer (UDV)








