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SWR Kultur Forum

Author: SWR

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Im SWR Kultur Forum diskutieren wir über Gott und die Welt, über Fußball und den Erdball. Unsere Gäste kommen aus Wissenschaft, Literatur und Kultur – und manchmal auch aus der Politik.
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Seit 25 Jahren stellt Wikipedia Wissen für alle bereit - kostenlos und unabhängig. Wer im Netz nach Informationen sucht, kommt an der Online-Enzyklopädie nicht vorbei. Bis heute ist sie unter den Top Ten der meistgeklickten websites weltweit. Aber ausgerechnet im Jubiläumsjahr gehen die Nutzerzahlen zurück. KI-gestützte Chatbots liefern Informationen schneller und bequemer. Warum noch seitenlange Artikel lesen, wenn das Google für mich macht oder ChatGPT? Künstliche Intelligenz wird für die Wikipedia zur bislang größten Herausforderung. Ist sie Fluch oder Segen? Was wird aus der Wikipedia? Gregor Papsch diskutiert mit Prof. Dr. Leonhard Dobusch – Wirtschaftswissenschaftler, Universität Innsbruck; Franziska Heine – Vorständin des gemeinnützigen Vereins Wikimedia Deutschland; Anna Biselli – netzpolitik.org
Sie hat diese wunderbaren und schrulligen Figuren erfunden, die längst zum literarischen Welterbe gehören: Miss Marple und Hercule Poirot. Mehr als zwei Milliarden verkaufte Bücher, damit ist Agatha Christie die erfolgreichste Kriminalschriftstellerin der Literaturgeschichte. Vor 50 Jahren ist sie gestorben, deshalb geht es im SWR Forum um diese selbstbewusste Frau, die gern die Welt bereiste, und deren Bücher bis heute überall auf der Welt gelesen werden, obwohl sie ziemlich weit weg von unserer Gegenwart spielen, fast immer vor viktorianischer Landhauskulisse und in gelangweilten Adelskreisen. Wie also erklärt sich Agatha Christies Erfolg? Und wie schaffen es Poirot und Co, sich auf dem riesigen Krimi-Markt zu behaupten? Gregor Papsch diskutiert mit Dr. Paul Ingendaay –Literaturkritiker; Barbara Sichtermann – Publizistin; Dr. Hans von Trotha – Historiker und Gartenspezialist
Prosecco, Gin, Bier oder Wein – Alkohol gehört zur deutschen Trinkkultur und das seit Jahrtausenden. Mit Dry January hat sich auch in Deutschland ein Trend etabliert, der diesem Konsum einen Monat lang abschwören will. Der Gesundheit wegen, um Gewohnheiten zu durchbrechen und sich besser zu fühlen. Doch warum ist Alkohol seit Jahrtausenden tief in der menschlichen Kultur verankert? Ist Alkohol nicht vielmehr als nur eine Droge, die süchtig macht? Und birgt der Rausch nicht unvergleichliche Glücksmomente? Susanne Babila diskutiert mit Prof. Dr. Anil Batra – Leiter des Bereichs Suchtmedizin und Suchtforschung an der Universität Tübingen; Christine Koschmieder – Schriftstellerin; Denis Scheck – Literaturkritiker
„Die Würde des Menschen ist unantastbar“, heißt es in Artikel 1 des Grundgesetzes. Doch die Würde des Menschen bleibt im digitalen Raum allzu oft auf der Strecke. Auf Instagram und TikTok wird das schöne, problemfreie Leben in Dauerschleife propagiert. Das Geschäftsmodell von X sind Krawalldebatten und gezielte Verletzungen der Menschenwürde. Algorithmen fördern Inhalte, die emotionalisieren und polarisieren. Wer von Hass und Hetze im Netz betroffen ist, hat oft nur geringe Aussichten, sich gegen Hate Speech zu wehren. Wo bleibt die Würde des Menschen auf Social Media? Kristine Harthauer diskutiert mit Prof. Dr. Jeanette Hofmann – Politikwissenschaftlerin an der FU Berlin; Prof. Dr. Daniel Hornuff – Kulturwissenschaftler an der Kunsthochschule der Universität Kassel; Prof. Dr. Karl-Nikolaus Peifer – Direktor des Instituts für Medienrecht und Kommunikationsrecht an der Universität zu Köln
Der nächtliche US-Schlag in Venezuela war eine Demonstration der Stärke und zugleich eine Botschaft an die Welt. Nicht zum ersten Mal degradiert Amerika die Staatengemeinschaft und ihre Institutionen zu Statisten. War Venezuela nur der Anfang, folgt jetzt auch Grönland? Russland überfällt die Ukraine, China schielt auf Taiwan, Europa, die Nato und Deutschland müssen sich neu sortieren. Oder sie verlieren. Gelten Regeln oder gilt die Macht des Stärkeren? Aber wie sieht eine Welt aus, in der sich die Mächtigen nicht mäßigen? Noch in seiner Silvesteransprache sagte Kanzler Merz: "Wir sind kein Spielball von Großmächten." Vielleicht sind wir es doch? Gregor Papsch diskutiert mit Prof. Dr. Sabine Kurtenbach – Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien (GIGA-Institut), Hamburg; Prof. em. Dr. Herfried Münkler – Politikwissenschaftler, Berlin; Dr. Christoph von Marschall – Diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion beim Tagesspiegel, Berlin
Frauen in der Armee? Womöglich im Kampfeinsatz? Bis Anfang des Jahrhunderts war das in Deutschland kaum denkbar. Erst ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs hat es Frauen ermöglicht, alle militärischen Laufbahnen bei der Bundeswehr einzuschlagen. 25 Jahre ist es her, dass die ersten in die Kasernen einzogen. Bis heute sind Soldatinnen bei der Truppe die Ausnahme. Dabei bräuchte die Bundeswehr dringend mehr Personal. Wie steht es um die Gleichstellung in der deutschen Armee? Sollten Frauen zum Kämpfen verpflichtet werden dürfen? Und wieviel Weiblichkeit tut der Bundeswehr gut? Marion Theis diskutiert mit Hauptmann Maria Holz – Deutscher Bundeswehr Verband; Stefanie Lohaus – Stefanie Lohaus, Journalistin und Mitglied der Geschäftsführung der EAF Berlin; Dr. Gerhard Kümmel – Militärsoziologe
Der „Alte von Rhöndorf“ war ein Spitzname Konrad Adenauers, des ersten Kanzler der Bundesrepublik. Am 5. Januar 1876, vor 150 Jahren, wurde er in Köln geboren. Als er 74-jährig sein Amt antrat, hatte er schon eine beachtliche politische Karriere und einen Lebensweg hinter sich. Er kam aus dem Kaiserreich, erlebte die Weimarer Republik, wurde von den Nazis abgesetzt und nach dem Krieg für vierzehn Jahre Kanzler. Wie erzog er die Deutschen zur Freiheit? Wie wandelte sich sein Demokratieverständnis? Wie restaurativ war er? Wie schauen wir heute auf ihn? Wie modern war der „Alte“? Michael Köhler diskutiert mit Prof. em. Dr. Jost Dülffer – Historiker, Köln; Prof. Dr. Friedrich Kießling – Historiker Universität Bonn; Prof. Dr. Elke Seefried – Historikerin, RWTH Aachen
Der Winter-Blues verdunkelt manchem die Seele. Die Nacht ist aber nicht lichtlos und der Himmel nicht schwarz. Kinder kennen die Angst vor Dunkelheit, Erwachsene fürchten finstere Träume. Was im Dunkeln bleibt, beunruhigt, wirft Fragen auf. Malerei, Dichtung und Musik feiern die Nacht als Erkenntnis- und Liebesraum. Sie sagen und singen, dass wir aus dem Dunklen kommen und im häufig Dunklen bleiben. Warum fürchten wir Finsternis, wie nutzen die Künste die Nacht, was lehrt das Dunkle über die Vergangenheit? Michael Köhler diskutiert mit Prof. Dr. Elisabeth Bronfen - Anglistin, Film-, Medienwissenschaftlerin, Universität Zürich, Prof. Dr. Ernst Peter Fischer - Wissenschaftshistoriker, Physiker, Sachbuchautor Heidelberg, Dr. Manfred Osten, Kulturhistoriker, Bonn
Drei Gäste, ein Thema. Im Forum von SWR-Kultur versuchen wir im Gespräch das abzubilden, was die Gesellschaft bewegt. Das Jahr 2025 war kein leichtes Jahr. Die Debatten wurden teilweise hitzig geführt. Die Auswahl in diesem Jahresrückblick beansprucht keine Vollständigkeit. Was hat uns bewegt, was empört, was überrascht oder verstört wie wurde darüber gesprochen? Davon soll dieses Forum, moderiert von Thomas Ihm, einen Eindruck vermitteln.
„Besser ist es tot zu sein als ohne Freunde“, sagt ein schwedisches Sprichwort. Und bei einer Allensbach-Umfrage nannten vor zwei Jahren 85 Prozent der Teilnehmenden „gute Freunde“ als besonders wichtigen Wert im Leben - eine glückliche Partnerschaft nannten nur 75 Prozent. Wen zählen wir zu unseren Freunden? Die, die wir nachts um drei mit unseren Sorgen behelligen dürften? Oder auch die, die uns digitale Herzchen senden? Wie viele „wahre“ Freundinnen oder Freunde brauchen wir? Wo findet man sie? Und wie erhält man sie sich? Bernd Lechler diskutiert mit Dr. Wolfgang Krüger – Psychotherapeut; Dr. Ina Schmidt – Philosophin; Dr. Janosch Schobin – Soziologe
Spiele zu spielen ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Spielen kann jeder und jede. Aber nicht nur Kinder haben Freude am Spiel. Gesellschaftsspiele und Games verkaufen sich so gut wie nie. Die Spielwaren-Branche macht auch in der Krise Gewinn: Rund 4,5 Milliarden Euro geben die Konsumenten in diesem Jahr für Spielzeug und Spiele aus – ein Plus von drei Prozent. Woher kommt der Drang zum Spielen? Und macht Spielen wirklich schlau, gesund und glücklich? Marion Theis diskutiert mit Prof. Dr. Jens Junge – Institut für Ludologie SRH University Berlin; Prof. Dr. Wiebke Waburg – Spiel- und Spielzeugforscherin Universität Koblenz; Nico Wagner – Jurymitglied “Spiel des Jahres“
Sie war Schauspielerin, Chansontexterin und -sängerin, Schriftstellerin. Mal vergöttert, mal verhasst, nie vergessen – die Knef. Ella Fitzgerald nannte sie mal: „Die größte Sängerin ohne Stimme“. Kaum eine hat ihr Innerstes – ihre Höhen und Tiefen – so nach außen getragen und manchmal auch zur Kunst gemacht wie Hildegard Knef. Sei es in ihren Liedern und Büchern oder aber auch in Interviews und in ihrem Umgang mit der Presse. Was bleibt von Hildegard Knef mehr als 20 Jahre nach ihrem Tod? Eva Röder diskutiert mit Jan Feddersen – Taz; Ulrich Michael Heissig alias "Irmgard Knef" – Kabarettist; Luzia Schmid – Dokumentarfilmerin ("Ich will alles. Hildegard Knef")
Vor 70 Jahren kamen die ersten italienischen „Gastarbeiter“ nach Deutschland. Und mit ihnen ein neues mediterranes Lebensgefühl. Schlager, Filme und vor allem Pasta und Vino schenkte den Nachkriegsdeutschen eine bislang unbekannte Leichtigkeit. Die Lebensrealität der Millionen Italienerinnen und Italiener, die für das deutsche Wirtschaftswunder schufteten, sah hingegen anders aus. Wie erinnern wir uns heute an diese Zeit? Wie sehr hat sich Deutschland seitdem verändert? Susanne Babila diskutiert mit Dr. Alessandro Bellardita – Strafrichter und Vorsitzender der deutsch-italienischen Gesellschaft in Karlsruhe; Bernardino di Croce – Buchautor und ehemaliger Gewerkschaftssekretär; Licia Linardi – Chefredakteurin der seit 1951 erscheinenden deutsch-italienischen Monatszeitung Corriere d’Italia
Vor 650 Jahren starb in der Toskana Giovanni Boccaccio. Ein Dichter am Ende des italienischen Mittelalters, Rechtsanwalt und Sohn eines erfolgreichen Kaufmanns. Vor allem aber ein großer Gelehrter und Entertainer. Als die Pest wütete, schrieb er 100 Geschichten über die Liebe. Das Dekamerone ist schlau, deftig und bis heute sehr gut lesbar. Giovanni Boccaccio hat viel zur italienischen Kultur beigetragen – wie Dante und sein Zeitgenosse Petrarca. Zum Todestag erscheinen pünktlich zu Weihnachten eine Neuübersetzung und eine neue Biographie – man kann von Boccaccio auch lernen, wie das ist mit der Liebe heute. Alexander Wasner diskutiert mit Franziska Meier – Professorin für Romanistik und Komparatistik, Universität Göttingen; Ijoma Mangold – Feuilletonredakteur "DIE ZEIT" und einer der Teilnehmer am Podcast „Die sogenannte Gegenwart“; Barbara Vinken – Professorin für Romanistik an der LMU München
Kein Dach über dem Kopf, Gewalterfahrungen und jede Menge gesundheitliche Probleme – die Situation obdachloser Menschen in Deutschland ist dramatisch. Und die Zahl der Betroffenen nimmt weiter zu. Das zeigt der Wohnungslosenbericht der Bundesregierung. Dabei hat die schwarz-rote Koalition angekündigt, Obdach- und Wohnungslosigkeit bis 2030 abschaffen zu wollen. Wie realistisch ist das Ziel? Und was muss passieren, damit die Menschen ohne eigenes zuhause runterkommen von der Straße? Doris Maull diskutiert mit Sabine Bösing – GF Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe; Sebastian Klöppel – Referent für Wohnungswesen beim Deutschen Städtetag; Jürgen Schneider – Vorsitzender Verein Armutsnetzwerk Stichworte: Platte machen, Wohnungsmarkt, Housing First, Kommunen, Nationaler Aktionsplan Wohnungslosigkeit, sozialer Wohnungsbau, Gewalterfahrungen, Stigmatisierung, Wohnfähigkeit, Wohnungsmarkt
Und plötzlich sind wir allein: Dass Wladimir Putin Europa verachtet, war bekannt. Doch unter der Trump-Regierung wendet sich jetzt auch unser engster Verbündeter ab. In der neuen Nationale Sicherheitsstrategie der USA ist die Rede vom „Widerstand gegen Europas derzeitige Entwicklung“. Manche, wie der Sicherheitsexperte Carlo Masala sagen, Trump wolle die EU zerstören. Der Schock sitzt tief. Wird der alte Kontinent jetzt endgültig zum Spielball autoritärer Mächte? Wie soll, wie kann die EU auf die Kampfansage aus Washington reagieren? Und welchen Platz hat Europa künftig in der Welt? Michael Risel diskutiert mit Prof. Dr. Gerlinde Groitl – Politikwissenschaftlerin an der Universität Regensburg und Leiterin des Institut für Sicherheit und Strategie; Jörg Lau – außenpolitischer Korrespondent "DIE ZEIT"; Prof. Dr. Andreas Rödder – Historiker an der Universität Mainz und Leiter der Denkfabrik "R21"
Ob Adventslieder, Sonaten oder Popsongs, ob im Wohnzimmer, im Keller-Proberaum oder auf dem Balkon, ob mit der Familie, mit Freunden oder allein – selbstgemachte Hausmusik ist oft persönlicher als Konzerte auf großen Bühnen. Sie ist beliebt – zumindest greifen aktuell wieder mehr Menschen zum Instrument – und findet doch meist wenig Beachtung. Dabei hat sie eine vielfältige Geschichte: als häusliche Andacht zu Bachs Zeiten, als Teil der Propaganda im NS-Regime, als Corona-Ablenkung im Homerecording-Zeitalter. Doch wie genau prägte sie unsere Musikkultur? Schafft Hausmusik wirklich mehr Zusammenhalt? Und kann sie in Zeiten von Social Media und KI noch bestehen? Norbert Lang diskutiert mit Prof. Dr. Wolfgang Matthias Fuhrmann – Musiksoziologe und Philosoph, Universität Leipzig; Prof. Dr. Rebecca Grotjahn – Musikwissenschaftlerin, Universität Paderborn; Hans Well, Musiker – Mitbegründer der Musikgruppen Biermösl Blosn und Wellbappn
Junge Frau aus gutem Hause trifft Mann aus gutem Hause, Andere aus besserem oder schlechterem Hause kommen dazwischen. Frau ringt mit sich und der Verwandtschaft zwischen Teatime, Picknick und Tanzball und am Ende wird geheiratet. So schlicht, so Jane Austen – könnte man meinen. Auch Charlotte Brontë fasst ihr Werk später zusammen: „Elegant, aber beschränkt.“ Vladimir Nabukov hingegen stellt Jane Austen in eine Reihe mit Kafka oder Proust. Und heute noch geht es auch Otto-Normal-Lesern nicht anders: Die einen stellen die Schriftstellerin in die Kitschecke, die anderen verehren sie fast kulthaft – auch gerade junge Menschen. Warum löst Jane Austen diese heftige Reaktionen aus? Und was hat sie uns heute noch zu sagen? Eva Röder diskutiert mit Elsemarie Maletzke – Journalistin und Autorin; Eva Pramschüfer – Journalistin, Autorin, Booktokerin; Denis Scheck –Literaturkritiker und Autor
Dass wir von geheimen Eliten beherrscht werden, gehört zu den unerschütterlichen Menschheitsmythen. Und tatsächlich gibt es sie, die Netzwerke der wirtschaftlichen und politischen Macht. Aber was entscheidet die Bilderberg-Konferenz tatsächlich, wie einflussreich ist die Tegernsee-Connection? Und was treibt Politiker und Manager in das Netzwerk des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein? Wer herrscht in diesen Netzwerken? Oder haben sich die Elite-Clubs längst als Betriebssystem unserer Gesellschaft verselbständigt? Claus Heinrich diskutiert mit Julia Friedrichs –Journalistin und Autorin; Prof. em. Dr. Michael Hartmann – Soziologe und Elite-Forscher; Matthias Kalle – taz-Journalist und Autor
Jeder vierte Wähler will der „Alternative für Deutschland“ die Stimme geben. Dem Projekt Brandmauer fehlt der Erfolg. Zuletzt wollte der Verband der Familienunternehmer das Gespräch zur AfD öffnen. Die Kritik innerhalb wie außerhalb der Lobbyorganisation war massiv, der Verband ruderte zurück. Es bleibt die Frage: Wie viel Gespräch mit der AfD ist möglich, wie viel ist nötig? Wer darf, wer kann, wer muss mit der AfD diskutieren? Oder ist jede Kommunikation mit der rechten Partei ein Wort zuviel? Thomas Ihm diskutiert mit Beatrice Achterberg – NZZ, Redakteurin; Dr. Knut Bergmann – IW Köln, Wirtschaftsforscher; Prof. Michael Koß –Universität Lüneburg, Politikwissenschaftler
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Comments (9)

noïs

Machtpositionen mit den eigenen Leuten bestzen, mag ja problematisch sein. Aber wenn jemand 20 Jahre in einer Organisation arbeitet, die nicht einemal profitorientiert ist und dann durch Wahlen einer Regierungspartei nahe steht - wo ist das gefährlich?

May 18th
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Markus Sigloch

Die Badener sind vom Volksstamm her doch auch Schwaben (Alemannen), oder?

Apr 6th
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Marco Zgraggen

Wir SIND in den 20er Jahren! Wie öde muss die heutige Zeit sein, dass man nur noch rückwärts blickt. Retrowahn überall.

Feb 5th
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Marco Zgraggen

Schade dass das Offensichtliche nicht ausgesprochen wird: ein weiteres Zeugnis der Ideenlosigkeit des aktuellen Hollywood Kinos. remakes und sequels, nur ja keine Innovation. das selbe immer wieder neu , seit 1977. höchstens Episoden 1 bis 3 wagten es, einen neuen visuellen Stil zu entwerfen, doch das schmeckt dem reaktionären Fanboy von Heute nicht, es muss auch noch unbedingt so aussehen wie von 1977. mein Wunsch ans Hollywood der 20er: bitte mal wieder was Neues.

Dec 20th
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nancy brandt

👍 diese Folge hat mir sehr gut gefallen, eine gute Gesprächsrunde. weiter so!

Jun 12th
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nancy brandt

So satt und so bequem.. hört ihr euch eigentlich mal selber zu?! kein Drang irgendetwas ändern zu wollen.. klang eher wie ne Werbekampagne für das Fliegen.. das war für mich vergeudete Zeit, diesen Podcast zu hören.. schade.. und dann das Altherren- Geschnaufe von Herrn Baur, gruselig.. vielleicht einfach öfter mal auf's Rad umsteigen?!

Jun 5th
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Marco Zgraggen

die Jugendlichen sind also nicht selber schuld, wenn sie bis tief in die Nacht jeden Furz auf Whatsapp teilen. nein, die böse Gesellschaft ist schuld. und die Schule, die unmenschlicherweise schon morgens und nicht erst mittags beginnt.

Feb 20th
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