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Wissen aktuell – Impuls
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CO2 ist das Klimagas, über das wir ständig reden – aber was wäre, wenn man es nicht nur vermeiden, sondern als wertvollen Rohstoff nutzen könnte? Genau daran arbeitet das Karlsruher Institut für Technologie KIT: Mit dem sogenannten NECOC-Verfahren wird CO2 in festen Kohlenstoff umgewandelt, also in ein Material, das die Industrie zum Beispiel in Hochöfen braucht.
Jochen Steiner im Gespräch mit Benjamin Dietrich vom Karlsruher Institut für Technologie KIT
Wir Deutschen gelten ja gern als Weltmeister im Mülltrennen – Gelber Sack, blaue Tonne, Biotonne, Restmüll – das alles haben wir im Alltag verinnerlicht. Könnte man meinen. Trotzdem landet immer noch viel Müll im falschen Eimer. Das liegt teils wohl an Unwissen, teils aber auch an Bequemlichkeit. Ein Forschungsteam der Universität Hohenheim hat jetzt untersucht, wie man die Menschen dazu bringen kann, ihren Müll häufiger richtig zu sortieren.
Jochen Steiner im Gespräch mit Sabine Schütze aus der SWR Umweltredaktion
Die ARD-Apfelblütenaktion startet wieder. Der SWR sammelt seit vielen Jahren Infos, wann und wo im Frühjahr die Apfelbäume anfangen zu blühen. Das liefert viele Erkenntnisse über die Veränderungen durch den Klimawandel. Seit 2006 beobachten wir eine ordentliche Verschiebung der Apfelblüte hin zu früheren Blühterminen – auch in diesem Jahr?
Jochen Steiner im Gespräch mit Uwe Gradwohl aus der ARD-Wissenschaftsredaktion
Seit einem Vierteljahrhundert untersuchen Forschende im Leipziger Zoo das Denken und Verhalten unserer nächsten Verwandten. Im sogenannten Pongoland leben Gorillas, Schimpansen, Gorillas und Bonobos gemeinsam wie nirgends sonst in Europa. Und dass die Affen uns sehr nah sind, zeigen Forschende mit modernen Methoden wie Eye-Tracking und virtuellen Tests.
Stefan Troendle im Gespräch mit Daniel Haun, Direktor des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie
Jede Woche neu: Skurrile und witzige Meldungen aus der Wissenschaft.
Ein Professor veröffentlicht eine wissenschaftliche Arbeit, die maßgeblich auf der Forschung eines ehemaligen Doktoranden basiert – ohne ihn als Autor zu nennen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft reagiert mit einer Rüge. Wie wird in Deutschland generell mit wissenschaftlichem Fehlverhalten umgegangen?
Stefan Troendle im Gespräch mit Kirsten Hüttemann, Deutsche Forschungsgemeinschaft
Hochbegabte gelten oft als Wunderkinder oder als Einzelgänger – doch diese Bilder greifen zu kurz. In München trifft sich gerade der größte Verein für Hochbegabte in Deutschland. Dort zeigt sich, wie vielfältig Hochbegabung sein kann und warum sie nicht immer entdeckt wird.
Stefan Troendle im Gespräch mit Anja Braun, ARD Wissenschaftsredaktion
Androhung eines Atomschlags, Beleidigungen und Provokationen: Wenn der mächtigste Mann der Welt Grenzen überschreitet, erschüttert das nicht nur die Politik, sondern auch uns alle. Was machen solche Nachrichten mit uns und wie können wir damit umgehen?
Stefan Troendle im Gespräch mit Medienpsychologe Prof. Dr. Frank Schwab, Universität Würzburg
Forschung zu Klimawandel oder Menschenrechten ist in manchen Ländern politisch unerwünscht – oder gar gefährlich. Die Philipp-Schwartz-Initiative der Humboldt-Stiftung ermöglicht es bedrohten Forschenden ihre Arbeit in Deutschland fortzusetzen.
Stefan Troendle im Gespräch mit Frank Albrecht, Philipp Schwartz-Initiative
Die Crew der Artemis II war bei der Umrundung des Mondes mehr als 406.000 Kilometer von der Erde entfernt. Doch damit ist die Mission noch nicht fertig. An ihr hängt einiges, was für die Zukunft noch wichtig werden könnte.
Stefan Troendle im Gespräch mit David Beck, ARD Wissenschaftsredaktion
Zum ersten Mal seit den Apollo-Missionen fliegen wieder Menschen zum Mond. Bei der neun Tage dauernden NASA-Mission Artemis II umrunden vier Astronauten den Mond und kehren dann zurück. Eine Landung ist noch nicht geplant – das soll bei Artemis IV folgen.
Christoph König im Gespräch mit David Beck aus der ARD Wissenschaftsredaktion
Das Schicksal des gestrandeten Wals bewegt – aber wieso eigentlich? Schließlich geht es unzähligen Walen und anderen Tieren schlecht, bedroht von Klimakrise, Umweltverschmutzung und schwindendem Lebensraum. Für unser Gehirn aber ist ausgerechnet der Wal besonders leicht zu begreifen.
Martin Gramlich im Gespräch mit Neurowissenschaftlerin Prof. Dr. Maren Urner, FH Münster
Zecken könnten im vergangenen Jahr so viele Hirnhautentzündungen verursacht haben wie noch nie seit Beginn der Meldepflicht. Die Auswertungen laufen zwar noch, aber die Tendenz ist deutlich. Und die Zahlen könnten künftig gar weiter steigen.
Martin Gramlich im Gespräch mit Parasitologin Prof. Dr. Ute Mackenstedt, Universität Hohenheim
Das Kükentöten ist in Deutschland seit 2022 verboten. Doch die Aufzucht von Bruderhähnen ist für Brütereien kaum profitabel. Nun soll eine KI aus München bereits im Ei erkennen, ob eine Henne oder ein Hahn schlüpft.
Martin Gramlich im Gespräch mit Janina Schreiber aus der ARD Umweltredaktion.
Jede Woche neu: Skurrile und witzige Meldungen aus der Wissenschaft.
Eine Mondstation, auf der dauerhaft Menschen sind: Das hat die Nasa künftig vor. Eigentlich war eine Zusammenarbeit geplant – unter anderem mit der Esa. Was bedeuten die neuen Pläne?
Jochen Steiner im Gespräch mit Uwe Gradwohl, ARD Wissenschaftsredaktion
Wird mehr Speiseeis gegessen, nehmen die Fälle von Ertrinken zu. Das Speiseeis ist natürlich nicht die Ursache des Ertrinkens. Werden Korrelation und Kausalität verwechselt, kann das schwerwiegende Folgen haben. Welche Fallstricke gibt es da?
Martin Gramlich im Gespräch mit Frank Wittig, ARD Wissenschaftsredaktion
Hunde verändern die chemische Zusammensetzung der Raumluft. Sie bringen zum Beispiel Mikroorganismen, Gase und Co mit. Aber auch wir Menschen und wie wir uns gegenüber Hunden verhalten, beeinflusst die Luftqualität in Innenräumen.
Martin Gramlich im Gespräch mit Prof. Jonathan Williams, Max-Planck-Institut für Chemie
Es ist absolutes Neuland: Noch nie zuvor wurde Antimaterie auf der Straße transportiert. Mehrere Hundert Antiprotonen sind heute per LKW auf die Reise gegangen, fünf Kilometer weit - auf dem Gelände des europäischen Kernforschungszentrums Cern in Genf.
Martin Gramlich im Gespräch mit Uwe Gradwohl, ARD Wissenschaftsredaktion
Am Freitag hat sich der Bundestag mit dem nicht-invasiven Pränataltest (NIPT) beschäftigt. Etwa 100 Abgeordnete sind der Meinung, dass die derzeitige Verordnung nicht klar genug regle, wann dieser Bluttest angewendet werden soll. Die Befürchtung: Der Test könnte einer Reihenuntersuchung vorrangig auf Trisomie 21 (Down-Syndrom) gleichkommen.
Martin Gramlich im Gespräch mit Dr. Loredana Delle Chiaie, Leitende Oberärztin der Geburtshilfe, Pränataldiagnostik, Perinatalmedizin am Klinikum Stuttgart.





















und wie muss dann die Schnitzeljagd heißen?
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