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SWR Kultur Essay
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SWR Kultur Essay

Author: SWR

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Der Essay bietet Produktionen auf höchstem Niveau und mit literarischem Anspruch. Unsere Autor*innen sind Philosoph*innen, Dichter*innen, Soziolog*innen, Künstler*innen. Im SWR Kultur Essay denken sie laut. Manchmal denken sie auch leise. Aber immer hörbar und meinungsstark. Der Essay: Ein akustisches Theorie-Theater.
64 Episodes
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Zwischen Ost und West verläuft noch immer eine sichtbare Grenze – nicht nur wenn es um Einkommen, Eigenheime und Erben geht. In den ostdeutschen Bundesländern gibt es mehr Alkoholabhängige. Als Enkelin von drei Alkoholkranken aus dem Osten begebe ich mich auf die Suche: Zwischen Schnapsproduktion und Trinkkultur der DDR, der Erzählung von Alkoholismus als kapitalistischem Laster, den Brüchen der Wende und vor dem Hintergrund der eigenen Familiengeschichte versuche ich das Verhältnis zum Alkohol in Ostdeutschland ergründen. Essay von Pia Stendera SWR 2026
Der englische Künstler und Schriftsteller John Berger bezeichnete sich selbst als „Geschichten-Erzähler“. In diesem Essay hören wir ihm zu, wie er beim Reden seine Gedanken entwickelt, abwägt, in den Raum stellt. Aus seinen Fragen an die Gegenwart ist ein umfangreiches Werk hervorgegangen. Es umfasste Zeichnungen und alle literarischen Gattungen. Berger wurde nie müde, um den Sinn von Erfahrungen zu ringen. Worauf gründete sein engagiertes Eintreten für eine gerechtere (und humanere) Welt? „Vielleicht sind Zeichnungen wie Menschen. Sie wollen immer herausfinden, wer sie sind.“ Essay von Christine Nagel SWR 2026
Nachdem wir in den letzten drei Essays auf den Raumschiffen und Weltraumstationen des Star Trek Universums unterwegs waren, blicken wir heute von der Erde aus ins All. Wladimir Kaminer ist schon seit langem fasziniert von den Lebensgeschichten der Menschen, die den Traum hatten, ins All zu fliegen.   In dem folgenden Essay aus dem Jahr 2024 erzählt Kaminer von unterschiedlichen Vorhaben ins All zu fliegen.   Er berichtet von den Vorbereitungen, die dafür getroffen wurden und schildert die Lebensgeschichten von unterschiedlichen Kosmonauten. Dabei ist für den Autor weniger wichtig, ob sie tatsächlich das All bereist haben oder nicht. Denn im Grunde ist die wesentliche Frage für Kaminer, warum unsere Nachbarn im All, welcher Gestalt sie auch sein mögen, bisher nicht auf all unsere Versuche, mit ihnen in Kontakt zu treten, geantwortet haben. Essay von Wladimir Kaminer SWR 2024
Star Trek gilt als der große utopische Science-Fiction-Entwurf schlechthin. Doch Utopie bedeutet hier mehr als bloßer technischer Fortschritt wie Sprachcomputer, Holodecks und Weltrauminfrastruktur. Im Zentrum steht vielmehr eine Gesellschaft, die Demokratie, Vernunft und Humanismus über materiellen Besitz stellt. Dieses Zukunftsuniversum ist dabei kein abgeschlossener Idealzustand, sondern ein ständiger Prozess des Aushandelns und Verbesserns. Star Trek zeigt uns, dass Zukunft gerade nicht allein durch technologische Innovation entsteht, sondern vor allem durch neue gesellschaftliche Ideen. Von Isabella Hermann SWR 2026
Warum sind die Computer auf dem Raumschiff Enterprise besser integriert als in unserem Alltag? Das „Star Trek“-Universum aus zahllosen Serien, Kinofilmen, Spielen, Comics und Texten kennt außer Computern auch lauter Zweibeiner, die keine Menschen sind, aber menschlicher als wir – wie geht das? Der Radio-Essay legt die Seele einer sechzig Jahre alten und unaufhörlich weiterentwickelten Utopie der Versöhnung von individueller Autonomie und Zusammenarbeit frei, die selbst Maschinen zur Freiheit inspiriert. Essay von Dietmar Dath SWR 2026
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