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Anthronaut - Der Ethnologie-Podcast
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Anthronaut - Der Ethnologie-Podcast

Author: Adolar

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Hey Leute! Ich bin Adolar, der Anthronaut. Anfang der 2000er Jahre habe ich Ethnologie studiert. Das war eine sehr coole Zeit für mich. Obwohl ich nun seit einer halben Ewigkeit raus bin aus dem Uni-Betrieb, begeistert mich die ethnologische Forschung noch immer. 
Schon seit vielen Jahren schlummert in mir der Wunsch, mich wieder mehr mit der Ethnologie zu beschäftigen. Deshalb habe ich den Ethnologie-Podcast Anthronaut gestartet. Für diesen Podcast lese ich jetzt wieder regelmäßig ethnologische Aufsätze und Bücher und stelle sie in meinen Folgen vor. Und das auf meine ganz persönliche Art und Weise: als Anthronaut, der mit seinem Raumschiff durch ethnologische Welten flitzt und hier und da zur Landung ansetzt, um herauszufinden, was es dort Spannendes zu entdecken gibt.
Möchtet ihr meine Arbeit unterstützen? Dann kommt an Bord meines Raumschiffs und begleitet mich auf meiner Reise.
Euer Adolar
28 Episodes
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Das ist Folge 4 meiner Podcast-Reihe "Dinge, die wir sind".Zwischen künstlicher Luxuswelt und Mülldeponie erkundet Adolar diesmal die Biografien von Objekten. Vom Wegwerfprodukt bis zum Museumsobjekt, vom Alltagsgegenstand bis zum biografischen Erinnerungsstück zeigt sich: Dinge verändern ihre Bedeutungen im Laufe ihrer "Karriere" - und auch ihren Wert, der nicht zwingend im Material selbst liegt.Werdet Crew-Mitglied und unterstützt meinen Podcast: https://anthronaut.de/steady/Zu den Community-Umfragen geht es hier entlang: https://anthronaut.de/umfragen/Für Fragen, Anregungen und Feedback schreibt mir gerne an hallo@anthronaut.deQuellen in dieser Folge:· Hahn, Hans Peter 2005: Materielle Kultur. Eine Einführung. Berlin: Reimer Verlag
Das ist Folge 3 meiner Podcast-Reihe "Dinge, die wir sind".Diesmal erkundet Adolar die Erinnerungskuppeln am Raumhafen von Adogah. Das sind Räume, in denen Fotos zu lebendigen Erinnerungswelten werden. Dabei wird deutlich, wie sehr vertraute Alltagsgegenstände unser Gefühl von Zuhause prägen und uns Orientierung bieten. Der Ethnologe Hans Peter Hahn erklärt, dass uns vertraute Dinge des Alltags helfen, uns in der Welt zurechtzufinden. Wie das geschieht, schauen wir uns in dieser Folge an.Gleichzeitig zeigt diese Folge, wie sich die Bedeutungen von Objekten im Laufe der Zeit verändern. Adolar macht klar: Dinge sind Teil unserer kollektiven Identität und ein wesentlicher Baustein unseres Geschichtsbewusstseins.Werdet Crew-Mitglied und unterstützt meinen Podcast: https://anthronaut.de/steady/Zu den Community-Umfragen geht es hier entlang: https://anthronaut.de/umfragen/Für Fragen, Anregungen und Feedback schreibt mir gerne an hallo@anthronaut.deQuellen in dieser Folge:· Hahn, Hans Peter 2005: Materielle Kultur. Eine Einführung. Berlin: Reimer Verlag
Das ist Folge 2 meiner Podcast-Reihe „Dinge, die wir sind“.Adolar besucht "Blast From The Past", einen kuriosen Ramschladen auf der Raumstation Lako VII. Während er die angebotenen Waren unter die Lupe nimmt (Mann, da sind Sachen dabei, die kannst du dir nicht ausdenken!), realisiert er, wie biografische Lebensgeschichten Objekte an uns binden. Nebenbei erzählt Adolar von einem Gegenstand, der in seiner eigenen Biografie als Anthronaut eine wichtige Rolle spielt.Wir steigen tiefer in das Buch "Materielle Kultur" des Ethnologen Hans Peter Hahn ein und streifen außerdem das Konzept des "Erweiterten Ich" von Russell W. Belk. Für Crew-Mitglieder gibt es eine Exklusiv-Folge, in der dieses spannende Konzept näher beleuchtet wird.Werdet Crew-Mitglied und unterstützt meinen Podcast: https://anthronaut.de/steady/Zu den Community-Umfragen geht es hier entlang: https://anthronaut.de/umfragen/Für Fragen, Anregungen und Feedback schreibt mir gerne an hallo@anthronaut.deQuellen in dieser Folge:· Hahn, Hans Peter 2005: Materielle Kultur. Eine Einführung. Berlin: Reimer Verlag
Das ist der Auftakt der mehrteiligen Podcast-Reihe „Dinge, die wir sind“.Nach langem Suchen hat Adolar die Packstation des Galactic Parcel Service gefunden und nimmt sein lange erwartetes Paket in Empfang. Es enthält einen Gegenstand, der etwas mit Adolars eigener Biografie zu tun hat. Dieser Gegenstand löst Gefühle in ihm aus – und Adolar fragt sich: Woher kommt eigentlich diese starke Verbindung zwischen uns Menschen und den Dingen um uns herum? Wie kann das sein, dass Dinge so viel in uns auslösen?Mit einem Text von Hans Peter Hahn nähern wir uns diesen Fragen an. Wir sprechen über den Substanz-Charakter von Dingen, über Gegenstände als „widerständige Gegenüber“ und was es bedeutet, Gegenstände zu empfinden.Für Crew-Mitglieder erscheinen zusätzlich vier Exklusiv-Folgen, in denen die Themen der öffentlichen Folgen weiter vertieft werden.Werdet Crew-Mitglied und unterstützt meinen Podcast: https://anthronaut.de/steady/Zu den Community-Umfragen geht es hier entlang: https://anthronaut.de/umfragen/Für Fragen, Anregungen und Feedback schreibt mir gerne an hallo@anthronaut.deQuellen in dieser Folge:· Hahn, Hans Peter 2005: Materielle Kultur. Eine Einführung. Berlin: Reimer Verlag
Adolar ist auf einem dicht bewachsenen Dschungelplaneten gelandet - eigentlich, um eine wichtige Lieferung abzuholen. Doch zwischen üppigem Gestrüpp und seltsamen Geräuschen stößt er auf ein Thema, das auf der Erde gerade für Schlagzeilen sorgt: unkontaktierte Völker.In dieser Folge geht Adolar der Frage nach, was hinter diesem Begriff wirklich steckt. Gibt es tatsächlich noch Menschen, die völlig ohne Kontakt zur Außenwelt leben? Oder handelt es sich um ein romantisiertes Bild, das mehr über uns selbst aussagt als über die Betroffenen?Adolar spricht über die kolonialen Wurzeln eines Narrativs, das heute noch nachwirkt, über Mythen und Medienbilder und über den Wandel in der ethnologischen Forschung hin zum Postkolonialismus.Eine Folge über Projektionen als koloniales Erbe und die Frage, was „unkontaktiert“ in einer global vernetzten Welt überhaupt noch bedeuten kann.Werdet Crew-Mitglied und unterstützt meinen Podcast: https://anthronaut.de/steady/Zu den Community-Umfragen geht es hier entlang: https://anthronaut.de/umfragen/Für Fragen, Anregungen und Feedback schreibt mir gerne an hallo@anthronaut.deQuellen in dieser Folge:· Wolf, Eric R. 1986: Die Völker ohne Geschichte. Europa und die andere Welt seit 1400. Frankfurt am Main: Campus Verlag· Survival International 2025: Unkontaktierte Völker. Kampf um Selbstbestimmung. In: Kampagnen-Website unkontaktiert.de (URL abgerufen am 30.10.2025)
Adolar hebt endlich wieder ab! Nach einer viel zu langen Pause auf der Raumstation New Haven fliegt er zurück ins All - mit frischem Schub und einem spannenden Thema im Gepäck: die DGSKA-Tagung 2025 in Köln.Adolar nimmt euch mit auf einen Abstecher zu dieser großen und wichtigen Ethnologie-Tagung in Deutschland. Ihr erfahrt, wer diese Tagungen besucht und was dort so passiert. Adolar erklärt auch, was es mit dem sperrigen Tagungsmotto "Un/Commoning Anthropology" tatsächlich auf sich hat.Für Crew-Mitglieder gibt es zusätzlich die Exklusiv-Folge "Best of DGSKA-Tagung 2025 (rein subjektiv)". Darin erzählt Adolar, welche Sessions ihn am meisten faszinieren - und warum.Werdet Crew-Mitglied und unterstützt meinen Podcast: https://anthronaut.de/steady/Zu den Community-Umfragen geht es hier entlang: https://anthronaut.de/umfragen/Für Fragen, Anregungen und Feedback schreibt mir gerne an hallo@anthronaut.deQuellen in dieser Folge:· DGSKA 2025: Zeitplan. In: DGSKA Tagungswebsite (URL abgerufen am 16.10.2025)
Adolars Schiff ist in eine Supernova geraten und wurde schwer beschädigt. Jetzt sitzt er im Reparaturdock von New Haven fest und meldet sich von dort zurück.Leider ist an spannende Space-Abenteuer gerade nicht zu denken. Damit es aber trotzdem neuen Stoff gibt, hat er eine ältere Aufnahme ausgegraben. Darin erzählt Adolar von seiner Magisterarbeit aus dem Jahr 2008, in der er sich mit Computerspielen aus ethnologischer Perspektive beschäftigte - damals wie heute ein ziemlich ungewöhnliches Thema.Die Aufnahme knüpft an Folge 15 an ("Speedruns, Mods, First Person Shooter - Spielkultur in der Ethnologie"). Wer mag, hört da vorher nochmal rein.Werdet Crew-Mitglied und unterstützt meinen Podcast: https://anthronaut.de/steady/Zu den Community-Umfragen geht es hier entlang: https://anthronaut.de/umfragen/Für Fragen, Anregungen und Feedback schreibt mir gerne an hallo@anthronaut.deQuellen in dieser Folge:· Wagner, Daniel 2008: „Computerspielen als soziale Praxis. Zur Relevanz ethnografischer Ansätze für eine handlungsorientierte Computerspielforschung am Beispiel der First-Person-Shooter“. [Unveröffentlichte Magisterarbeit, Ludwig-Maximilians-Universität München].
Was ihr noch nicht über Adolar wusstet: Er trinkt leidenschaftlich gerne Espresso, ganz besonders dann, wenn eine Reise durchs All mal wieder länger dauert. Auch in seinen Espresso-Pausen lässt die Ethnologie Adolar nicht los. Deshalb nutzt er von nun an diese paar Minuten des bedächtigen Kaffee-Schlürfens, um einen Espresso lang wichtige Begriffe aus der Ethnologie zu erklären - kurz, prägnant, aber mit Tiefgang.Adolar nennt diese neuen Folgen Ethno-Espresso. In der ersten Folge dieser Art geht es um die Frage: Was ist die emische Perspektive? In der Ethnologie wird zwischen emischer und etischer Perspektive unterschieden. Was ist eigentlich der Unterschied? Und woher kommen diese beiden Begriffe?Werdet Crew-Mitglied und unterstützt meinen Podcast: https://anthronaut.de/steady/Zu den Community-Umfragen geht es hier entlang: https://anthronaut.de/umfragen/Für Fragen, Anregungen und Feedback schreibt mir gerne an hallo@anthronaut.de
Adolar ersteigert auf einer schrägen Alien-Auktion ein altes Gerät. Es ist eine ethnologische Datenmaschine, die er Anthrolyzer nennt. Zum einjährigen Jubiläum des Podcasts lässt Adolar den Anthrolyzer eine ethnologische Schnellanalyse durchführen: Was bedeutet eigentlich der Geburtstag - kulturell gesehen?Heraus kommen faszinierende Gedankenanstöße über Individualismus, Rituale, soziale Beziehungen und gesellschaftliche Werte. Eine Podcast-Folge über Geburtstagskuchen, Rollenbilder und die kulturelle Ordnung der Zeit.Möchtet ihr den Anthrolyzer auch etwas fragen? Schlagt ein Thema vor: https://anthronaut.de/umfragen/Für sonstige Fragen, Anregungen und Feedback schreibt gerne an hallo@anthronaut.deWerdet Crew-Mitglied und unterstützt diesen Podcast: https://anthronaut.de/steady/
Eigentlich sind Bonus-Folgen nur für Crew-Mitglieder zugänglich. Die heutige Bonus-Folge erscheint aber im öffentlichen Podcast-Feed. Adolar möchte euch nämlich ein paar Ideen für neue Anthronaut-Folgen vorstellen und es interessiert ihn brennend, was ihr davon haltet.Dazu gibt es auch eine Umfrage, mit der ihr seine Ideen bewerten und kommentieren könnt. Je mehr Rückmeldungen er bekommt, desto besser. Vorab schonmal vielen Dank für eure Teilnahme!Die neue Umfrage findet ihr hier: https://anthronaut.de/umfragen/Für Fragen, Anregungen und Feedback schreibt gerne an hallo@anthronaut.deWerdet Crew-Mitglied und unterstützt diesen Podcast: https://anthronaut.de/steady/Quellen in dieser Folge:· Ausnahmsweise keine.
Adolar ist bei den Osai auf dem Planeten Onkone 3B. Dort wird er Zeuge, wie körperlich ausdrucksstark die Osai sind. Unter anderem nutzen sie Farben, Gerüche und Vibrationen, um ihre Zustimmung oder Ablehnung zu bekunden.Das erinnert Adolar an einen ethnologischen Aufsatz, den er mal gelesen hat. Der Aufsatz ist von dem Ethnologen Frank Heidemann. Er schreibt, dass der menschliche Körper ein Medium ist: Der Körper speichert Erfahrungen, Erinnerungen und Emotionen und drückt diese auch aus - durch Sprache, Gestik und Mimik. Auf diese Weise erzeugen Menschen mit ihren Körpern Stimmungen, die zu „Quasi-Objekten" werden und sich im Raum verteilen.Frank Heidemann zeigt das anhand eines Beispiels aus einer südindischen Kleinstadt - und Adolar entdeckt so manche Parallele zwischen Menschen und den Osai.Adolars Aha-Moment in dieser Folge: Stimmung ist so ein alltäglicher Begriff, der ganz banal erscheint. Aber durch eine ethnologische Brille betrachtet, wird die Stimmung eines Ortes zu einem faszinierenden Phänomen, an dem der menschliche Körper großen Anteil hat.Werdet Crew-Mitglied und unterstützt meinen Podcast: https://anthronaut.de/steady/Zu den Community-Umfragen geht es hier entlang: https://anthronaut.de/umfragen/Für Fragen, Anregungen und Feedback schreibt mir gerne an hallo@anthronaut.deQuellen in dieser Folge:· Heidemann, Frank 2018: „Stimmungslagen und mobile Akteure. Ein Konflikt in einer südindischen Kleinstadt 2008 bis 2012.“. In: Sociologus, Vol. 68, Nr. 2, S. 125-147
In einer großen Wochenzeitung, die auf der Erde erhältlich ist, hat Adolar die Exosoziologie für sich entdeckt. Wusstet ihr, dass es Soziolog:innen gibt, die sich ernsthaft mit dem Erstkontakt zwischen Menschen und Aliens beschäftigen?Adolar fragt sich, ob es ähnliche Forschungen auch in der Ethnologie gibt, und geht der Sache auf den Grund. Was er dabei entdeckt, ist super spannend: Tatsächlich existiert schon seit den 1970er Jahren so etwas wie eine Exoanthropologie, also eine Art Ethnologie des Weltraums. Aber das scheint eine krasse Nische zu sein.Adolars Aha-Moment in dieser Folge: Er ist nicht der einzige Anthronaut da draußen!Werdet Crew-Mitglied und unterstützt meinen Podcast: https://anthronaut.de/steady/Zu den Community-Umfragen geht es hier entlang: https://anthronaut.de/umfragen/Für Fragen, Anregungen und Feedback schreibt mir gerne an hallo@anthronaut.deQuellen in dieser Folge:· Anderl, Sibylle 2024: „Mit Fremden können wir ja nicht so gut“. In: Zeit Online (URL abgerufen am 26.2.2025)· Schetsche, Michael / Anton, Andreas 2019: Die Gesellschaft der Außerirdischen. Einführung in die Exosoziologie. Wiesbaden: Springer VS· Smith, Cameron M. 2019: Principles of Space Anthropology. Establishing a Science of Human Space Settlement. Cham: Springer· Oman-Reagan, Michael P. 2016: „Anthropologists in Outer Space“. In: Sapiens.org (URL abgerufen am 26.2.2025)
Auf einer Raumstation im Eryndor-System dreht sich alles nur um eines: Games und Entertainment. Adolar ist dort gelandet und schwelgt in Erinnerungen an seine Kindheit, in der er tief in die Spielkultur eingetaucht war. Damals hat er viele Adventures und First Person Shooter gespielt, Speedruns auf YouTube geschaut und später sogar seine Magister-Arbeit im Fach Ethnologie über Games und Spielkultur rund um First Person Shooter geschrieben.Wie ist das eigentlich mit Games und der Ethnologie? Ist Spielkultur ein interessantes Forschungsfeld für Ethnolog:innen? Mit einem Text von Alexander Knorr geht Adolar dieser Frage nach. Darin illustriert Knorr, wie sich Gamer Spielräume kreativ aneignen, wie sich Speedruns etabliert haben und Gamemodder ganz neue Spielerlebnisse schaffen.In dieser Folge streifen wir legendäre First Person Shooter wie Doom, Quake und Quake III Arena und reden über rocket running, strafe running und speed running.Und in der nächsten Exklusiv-Folge, die nur für Crew-Mitglieder erscheint, gibt es eine detaillierte Besprechung von Adolars Magister-Arbeit, die ebenfalls Games und Spielkultur zum Thema hatte.Adolars Aha-Moment in dieser Folge: Wie erfrischend, wenn sich Ethnolog:innen mit Themen wie Games beschäftigen, die echtes Zukunftspotenzial haben!Werdet Crew-Mitglied und unterstützt meinen Podcast: https://anthronaut.de/steady/Zu den Community-Umfragen geht es hier entlang: https://anthronaut.de/umfragen/Für Fragen, Anregungen und Feedback schreibt mir gerne an hallo@anthronaut.deQuellen in dieser Folge:· Knorr, Alexander 2009: „Die kulturelle Aneignung des Spielraums. Vom virtuosen Spielen zum Modifizieren und zurück.“. In: Matthias Bopp, Rolf F. Nohr, Serjoscha Wiemer (Hrsg.): Shooter. Eine multidisziplinäre Einführung. Münster: LIT Verlag, S. 217-246
Bevor sich Adolar in eine kurze Weihnachtspause verabschiedet, hat er noch ChatGPT gebeten, eine kleine Geschichte zu schreiben. Eine Geschichte, die mit Weihnachten zu tun hat und die zu ihm - Adolar, den Anthronauten, seines Zeichens ethnologischer Raumreisender - passt. Diese ethnologische Weihnachtsgeschichte, die ChatGPT für ihn getextet hat, liest euch Adolar in dieser Folge vor.Zu den Community-Umfragen geht es hier entlang: https://anthronaut.de/umfragen/Für Fragen, Anregungen und Feedback schreibt mir gerne an hallo@anthronaut.deWerdet Crew-Mitglied und unterstützt meinen Podcast: https://anthronaut.de/steady/Quellen in dieser Folge:· keine
Im Space-Labyrinth eines großen Weltraum-Freizeitparks verliert Adolar ein wenig die Orientierung. Das passt ganz gut zum Thema der heutigen Folge: Völkerkunde ist der alte Name des Fachs, das wir heute als Ethnologie kennen. Wie sich aber herausstellt, gibt es eigentlich zwei Ethnologien, die beide zu denselben Themen forschen.Als wäre das noch nicht skurril genug, gibt es für die eine Ethnologie alternative Namen, die auch die andere Ethnologie für sich beansprucht. Alles in allem also ein großes Kuddelmuddel, das viele Fragezeichen aufwirft.Sind also Völkerkunde, Ethnologie und Anthropologie eigentlich ein und dasselbe? Dieser Frage gehen wir auf den Grund. Ein Aufsatz von Gisela Welz, Professorin für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie in Frankfurt am Main, dient uns dabei als Grundlage.Adolars Aha-Moment in dieser Folge: Es ist kompliziert - funktioniert aber trotzdem.Zu den Community-Umfragen geht es hier entlang: https://anthronaut.de/umfragen/Für Fragen, Anregungen und Feedback schreibt mir gerne an hallo@anthronaut.deWerdet Crew-Mitglied und unterstützt meinen Podcast: https://anthronaut.de/steady/Quellen in dieser Folge:· Welz, Gisela 2013: „Europa. Ein Kontinent - zwei Ethnologien?“. In: Thomas Bierschink, Matthias Krings, Carola Lentz (Hrsg.): Ethnologie im 21. Jahrhundert. Berlin: Reimer, S. 211-227
In dieser kurzen, außerplanmäßigen Folge kündigt Adolar an, dass er jetzt ein persönliches Audio-Logbuch gestartet hat. Es heißt Adolars Logbuch. Darin spricht er über viele weitere Themen, die nicht so gut in die öffentlichen Podcast-Folgen passen.Die Inhalte des Logbuchs sind nur für Crew-Mitglieder zugänglich. Wenn auch ihr Adolars Logbuch anhören möchtet, kommt an Bord meines Raumschiffs. Damit unterstützt ihr gleichzeitig meinen Podcast und bekommt noch einige weitere Goodies von mir.Zu den Community-Umfragen geht es hier entlang: https://anthronaut.de/umfragen/Für Fragen, Anregungen und Feedback schreibt mir gerne an hallo@anthronaut.deWerdet Crew-Mitglied und unterstützt meinen Podcast: https://anthronaut.de/steady/Quellen in dieser Folge:· Ausnahmsweise keine.
Adolar besucht ein ethnologisches Museum der Uschlal. Darin sind alle Spezies der Galaxie vertreten. Als er in der Dauerausstellung „Die Kultur der Menschen im Sonnensystem“ ankommt und plötzlich Bierzeltmusik hört, findet Adolar das ziemlich witzig. Und er fragt sich: Stellen die ethnologischen Museen auf der Erde fremde Kulturen eigentlich auch so exotisch und wenig authentisch dar, so wie es die Uschlal hier mit den Menschen tun?In der vorherigen Folge ging es um die Exotisierung als eine Strategie, um mit Fremdheit umzugehen. Diesmal werfen wir einen genaueren Blick auf ethnologische Museen: Wie gehen sie eigentlich mit Exotik um? Inwiefern exotisieren sie die Kulturen, die sie ausstellen? Und wo bleibt dabei der Anspruch auf Authentizität?Noch einmal schauen wir uns das Vortragsmanuskript von Boris Nieswand an. Darin argumentiert er, dass auch Ethnolog:innen in ihrer Arbeit exotisieren. Anhand von Edward Evans-Pritchards berühmtem Werk „Hexerei, Orakel und Magie bei den Zande“ zeigt er den dahinter liegenden Mechanismus auf. Danach gehen wir in die ethnologischen Museen und lassen uns von Thorsten Hinz über das Dilemma mit der Exotik aufklären.Adolars Aha-Moment in dieser Folge: Es gibt tatsächlich Raum für Exotik in der Ethnologie. Wir müssen sie nicht verteufeln, sondern konstruktiv mit ihr arbeiten.Zu den Community-Umfragen geht es hier entlang: https://anthronaut.de/umfragen/Für Fragen, Anregungen und Feedback schreibt mir gerne an hallo@anthronaut.deWerdet Crew-Mitglied und unterstützt meinen Podcast: https://anthronaut.de/steady/Quellen in dieser Folge:· Hinz, Thorsten 2004: „Das Dilemma mit der Exotik. Neuigkeiten aus den Völkerkundemuseen?“. In: Paideuma 50, S. 275-288· Nieswand, Boris 2006: „Annäherung und Exotisierung. Die Ethnologie und ihre Herausforderung durch das Fremde.“. In: Academia.edu (URL abgerufen am 6.11.2024)
Adolar wird klar, wie schnell wir das, was uns fremd ist, exotisieren. Die sogenannte Exotisierung ist eine Strategie, die uns hilft, mit Fremdheit klar zu kommen. Fremdheit zu erfahren bedeutet nämlich, dass die eigene kulturelle Ordnung gestört wird - und das gefällt uns allen gar nicht.Doch was ist Fremdheit eigentlich? Was hat das Fremde mit uns selbst zu tun? Und was bedeutet es, das Fremde zu exotisieren? Dem kommen wir in dieser Folge ein Stück weit auf die Spur. Ein Manuskript von Boris Nieswand, der promovierter Ethnologe ist und heute das Institut für Soziologie an der Uni Tübingen leitet, bildet die Grundlage unseres heutigen Ausflugs in die Welt der Ethnologie.Das ist der erste Teil einer Doppelfolge zum Thema Exotisierung. Das Thema hat sich ein:e Hörer:in gewünscht und über die Community-Umfragen eingereicht.Adolars Aha-Moment in dieser Folge: Wir sprechen eigentlich über uns selbst, wenn wir über das Fremde sprechen.Werdet Crew-Mitglied und unterstützt meinen Podcast: https://anthronaut.de/steady/Zu den Community-Umfragen geht es hier entlang: https://anthronaut.de/umfragen/Für Fragen, Anregungen und Feedback schreibt mir gerne an hallo@anthronaut.deQuellen in dieser Folge:· Nieswand, Boris 2006: „Annäherung und Exotisierung. Die Ethnologie und ihre Herausforderung durch das Fremde.“. In: Academia.edu (URL abgerufen am 16.09.2024)· „Exotisierung“. In: Glossar des Informations- und Dokumentationszentrums für Antirassismusarbeit e.V. (URL abgerufen am 15.10.2024)
Adolar ist zurück aus der Sommerpause und stürzt sich gleich in ein neues Abenteuer: Feldforschung bei den Uschlal auf dem Planeten Nolvi. Er findet diese Spezies faszinierend und möchte mehr über sie erfahren.Um sich darauf vorzubereiten, hat er einen Einführungstext der Ethnologie-Professorin Eveline Dürr gelesen. Darin erzählt sie von ihren Erfahrungen, die sie während ihrer eigenen Feldforschungen in Mexiko gesammelt hat. Und sie stellt die Teilnehmende Beobachtung vor, eine besondere Variante der Feldforschung, die für die Ethnologie charakteristisch ist.Wir hören uns in dieser Folge an, wie Bronislaw Malinowski in den 1920er Jahren die Teilnehmende Beobachtung in der Ethnologie erst populär gemacht hat - und wie sich dann in den 1960er Jahren der Blick auf diese Forschungsmethode verändert hat. Dabei streifen wir auch die Writing-Culture-Debatte.Adolars Aha-Moment in dieser Folge: Die Teilnehmende Beobachtung hat ja fast eine Heldenreise hinter sich! Sie wurde als ethnologische Methode erst idealisiert, dann kritisiert, schließlich reflektiert und am Ende neu erfunden. Den Titel „Superkraft“ hat sie sich wahrlich verdient.  Werdet Crew-Mitglied und unterstützt meinen Podcast: https://anthronaut.de/steady/Zu den Community-Umfragen geht es hier entlang: https://anthronaut.de/umfragen/Für Fragen, Anregungen und Feedback schreibt mir gerne an hallo@anthronaut.deQuellen in dieser Folge:· Dürr, Eveline 2017: „Feldforschung“. In: Bettina Beer, Hans Fischer, Julia Pauli (Hrsg.): Ethnologie. Einführung in die Erforschung kultureller Vielfalt. Berlin: Reimer, S. 89-106
Der Sommer ist da. Deshalb gönnt sich Adolar eine kleine Auszeit. Aber ganz untätig ist er nicht: Er wirft einen Blick zurück auf die bisherigen Folgen seines Ethnologie-Podcasts. Und er hat schon Pläne für die Zeit nach der Sommerpause. Was das für Pläne sind, darauf gibt er in dieser Mini-Folge einen ersten Ausblick.Adolars Aha-Moment in dieser Folge: Urlaub tut gut. Kommt auch ihr gut durch den Sommer!Was interessiert euch an der Ethnologie? Zur Umfrage: https://anthronaut.de/umfragen/Für Fragen, Anregungen und Feedback schreibt mir gerne an hallo@anthronaut.deWerdet Crew-Mitglied und unterstützt meinen Podcast: https://anthronaut.de/steady/Quellen in dieser Folge:· Ausnahmsweise mal keine.
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