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Gedichte aus der Geschichte
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Gedichte aus der Geschichte

Author: Franziska und Sophie Vogt

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Jeden Monat stellen wir euch ein Gedicht vor, das sich auf ein spezielles historisches Ereignis bezieht oder von besonderer historischer Relevanz ist. Wir, das sind Sophie und Franziska, zwei Deutsch- und Geschichtslehrerinnen.

Unter diesem Link findet ihr Arbeitsblätter zu jeder Folge, falls ihr unseren Podcast im Unterricht einsetzen wollt. https://www.mediafire.com/folder/yf04v123i3x6u/Arbeitsblätter_GedichteAusDerGeschichte
27 Episodes
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Die heutige Folge widmet sich dem einzig bekannten Gedicht Albert Einsteins „Zu Spinozas Ethik“, in dem er sich mit dem Hauptwerk des bedeutenden Philosophen des 17. Jahrhunderts auseinandersetzt. Die beiden verbindet ein streng deterministisches Weltbild und ein personaler Gottesbegriff. 
Wie wir im Januar 2024 begonnen haben, so setzen wir unseren Podcast dieses Jahr fort: Mit einem Gedicht des Expressionismus. Jakob van Hoddis‘ „Weltende“ entstand 1910 unter dem Eindruck der Hysterie, welche die Annäherung des Halleyschen Kometen an die Erde auslöste.
Wie letztes Jahr zur Weihnachtszeit steht heute eine Ballade im Vordergrund. Clemens Brentanos „Zu Bacharach am Rheine“ erzählt die Geschichte einer von ihm ureigen erfundenen Figur, der Lore Lay. Mit seinem Gedicht schuf er eine neue Mythologie, die Ovids „Metamorphosen“ mit dem sagenumwobenen Rheinfelsen und romantischer Poetologie verbindet. 
Auf einen expliziten Hörerwunsch sprechen wir heute zum dritten Mal über ein Gedicht, das im Kontext des Ersten Weltkriegs entstand. Walter Flex’ „Wildgänse rauschen durch die Nacht“ ist eine Mischung aus Volkslied, protestantischem Kirchenlied und naturmagischer Ballade, das in der Vertonung Robert Götz’ bekannt wurde. Das Gedicht steht zu Beginn der Novelle „Der Wanderer zwischen beiden Welten“, in der Flex den Tod seines Kameraden Ernst Wurche literarisch verarbeitet. 
Wie Sterne in der Nacht

Wie Sterne in der Nacht

2025-09-3001:00:23

Heute ist eine ganz besonders emotionale Folge. In ihrem Mittelpunkt steht Joseph Wulf, Holocaust-Überlebender, Historiker und auch Autor des heutigen Gedichts „Zunenshtraln“, das Hoffnung inmitten des Elendes von Auschwitz vermittelt.
Mit „Auf den Tod des Generalbundesanwalts Siegfried Buback“ von Erich Fried thematisieren wir heute ein wichtiges Ereignis der jüngeren deutschen Geschichte. Die Ermordung Bubacks durch die RAF bildet den Auftakt des Terrorjahres 1977, welches im sogenannten Deutschen Herbst gipfelte.
Nun ist es endlich so weit, wir kommen zu DEM deutschen Dichter, Johann Wolfgang Goethe, und seinem Gedicht „An den Mond“. Wir beleuchten seinen Entstehungskontext, seine verschiedenen Fassungen und auch „An den Mond / nach meiner Manier“ von Charlotte von Stein, zu der Goethe eine ganz besondere Beziehung verband. Mehr dazu in unserer Folge. 
Mascha Kalékos „Auf einen Café-Tisch gekritzelt“ ist ein Gedicht, das heute noch genauso geschrieben werden könnte. In dieser Folge beleuchten wir die Geschichten des berühmten Romanischen Cafés, dem zweiten Zuhause vieler Literat:innen der Weimarer Republik, sowie das Ende einer Großstadtliebe an eben jenem Ort.
Heinrich Heines Gedicht „Die schlesischen Weber“ ist das bekannteste einer Vielzahl von Weber-Gedichten, die als Reaktion auf den Aufstand im Eulengebirge am 4. und 5. Juni 1844 entstanden. Es deutet die Ereignisse in Anlehnung an Marx als gezielten Klassenkampf des Proletariats. 
Heute knüpfen wir thematisch an unsere erste Folge „Alle Straßen münden in schwarze Verwesung“ an. Wieder geht es um ein Gedicht von der Front des Ersten Weltkriegs, diesmal „Lauscherposten“ von Gorch Fock. Falls euch der Name bisher nur durch das Segelschulschiff bekannt ist, hier erfahrt ihr mehr darüber, wer sich hinter diesem Pseudonym verbirgt. 
May Ayims Gedicht „afro-deutsch I“ ist inzwischen 40 Jahre alt und immer noch oder wieder erschreckend aktuell. Die Dichterin und Aktivistin war wichtiges Mitglied der von Audre Lorde inspirierten afro-deutschen Bewegung der 80er und 90er Jahre und verarbeitete in ihrer Lyrik den alltäglichen Rassismus der bundesrepublikanischen Gesellschaft. Die Aufzeichnung von "afro-deutsch I" stammt aus der ARD Audiothek https://www.ardaudiothek.de/episode/kurz-und-gut/may-ayim-afro-deutsch/radio3/13163857/
In dieser Folge werfen wir noch einmal einen Blick auf Hiroshima, aber aus der japanischen Perspektive. Kurihara Sadakos „Wenn wir Hiroshima sagen“ legt den Fokus auf die Kriegsverbrechen Japans, deren Aufarbeitung sie als Voraussetzung für die Anteilnahme am Schicksal der Bevölkerung Hiroshimas sieht. 
Im Wald des Vergessens

Im Wald des Vergessens

2025-02-2847:13

Heute befassen wir uns mit „Hiroshima“ von Marie Luise Kaschnitz, welches Fragen nach  Schuld und Verantwortung bezüglich der Atombombenabwürfe über Japan im August 1945 aufwirft. Dazu beleuchten wir knapp Ursachen und Folgen dieses schrecklichen Ereignisses, und gehen dem nach, wer „den Tod auf Hiroshima warf“. 
Dies ist Teil 2 der Folge zum „Lied der Deutschen“ und widmet sich seiner Rezeptionsgeschichte vom Vormärz bis zur Wiedervereinigung sowie einem besonderen Gedicht, das Bezug auf das „Deutschlandlied“ nimmt, und zwar Bertolt Brechts „Kinderhymne“ – vielleicht die bessere Nationalhymne? 
Ich habe euch abstimmen lassen und viele wollten eher bekanntere Gedichte hören. Also dachte ich, welches Gedicht bzw. Lied kennen alle Deutschen (und wissen vermutlich recht wenig darüber)? Deswegen beschäftigen wir uns heute mit Hoffmann von Fallerslebens „Lied der Deutschen“. Diese Folge ist Teil 1 einer Doppelfolge. 
Heute beschäftigen wir uns gleich mit zwei Friedrichs. Einmal mit Friedrich I., dem Kaiser des Heiligen Römischen Reiches im 12. Jahrhundert, und dann mit Friedrich Rückerts Gedicht „Barbarossa“, welches sich mit dem Mythos, der sich um Friedrich I. rankt, auseinandersetzt.
Im Zeitalter der Aufklärung gab es einige heute größtenteils wenig bekannte (weibliche) Stimmen, die sich für Gleichberechtigung und Frauenbildung einsetzten. Eine von ihnen war Christiana Mariana von Ziegler, die in dem heute behandelten Gedicht die Frage stellt, „Ob Einer Dame erlaubet In Waffen sich zu üben“. 
Unsre Folge widmet sich Rilkes Sappho, Einer großen Dichterin alter Zeiten. Dieser dunklen Griechin Fragmente birgen  Manches Moderne. 
Player with Railroads

Player with Railroads

2024-08-1014:13

Na nu, eine neue Veröffentlichung mitten im Monat? In dieser Folge ist einiges anders als sonst. Ich habe dabei besonders an diejenigen gedacht, die meinen, mit Lyrik eher wenig anfangen zu können. Unser heutiges Gedicht stammt nämlich vom Computerwissenschaftler Peter Samson und verrät uns einiges über die Ursprünge des Hacking im Modelleisenbahnbau. Aber keine Sorge, am 01.09. geht es wie gewohnt weiter.
Wir begeben uns mit der heutigen Folge in die Zeit der Französischen Revolution und sprechen über Charlotte Corday, die Mörderin Jean-Paul Marats, welche Titelgeberin einer der Gedichte aus Gertrud Kolmars Balladenzyklus „Robespierre“ ist. 
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