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Die Wahrheit Irgendwo Hier Drinnen
Die Wahrheit Irgendwo Hier Drinnen
Author: Karl-Jaspers-Klinik - Universitätsmedizin Oldenburg
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Description
Moin! Inseldenken war gestern! "Die Wahrheit irgendwo hier drinnen" ist euer integrativer Psychiatrie-Podcast aus dem hohen Norden. Regelmäßig kombinieren wir tiefenpsychologische, verhaltenstherapeutische, systemische und medizinische "Wahrheiten" über psychische Erkrankungen - direkt aus der Karl-Jaspers-Klinik vor den Toren Oldenburgs!
48 Episodes
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Moin aus der KJK! Deborah spricht heute mit Christopher, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, und der Sozialarbeiterin Andrea über Schizophrenie und ihre Arbeit auf unserer geschützt-geschlossenen Station A8.
Hier werden Menschen behandelt, die in akuten Krisen in die KJK kommen – häufig mit einer paranoiden Schizophrenie, bei der sich die Patient:innen verfolgt oder bedroht fühlen. Eine Erkrankung, die oft mit sehr intensiven Gefühlen einhergeht.
Umso wichtiger ist es, erklärt Andrea, zunächst einen geschützten Raum zu schaffen: Reizreduktion, Stabilisierung und Vertrauen stehen am Anfang der Behandlung.
Sie kümmert sich auch darum, wie es für die Patient:innen nach dem Aufenthalt weitergeht – etwa bei Wohnung, Finanzen oder Anträgen. Ein zentraler Baustein in der Behandlung: Christopher begleitet die medikamentöse Behandlung und erklärt zum Beispiel, welche Rolle „Medikamentenadhärenz“ dabei spielt.
Eine Folge über Vertrauen, Stabilisierung und die Frage, was Menschen in einer akuten Krise wirklich hilft.
www.kjk.de
Moin aus der KJK! Persönlichkeitsstörungen gehören zu den komplexesten und oft missverstandenen psychischen Erkrankungen. In unserer neuen BASICS-Folge schauen wir genauer hin: Was verbirgt sich hinter diesem Begriff – und wie hat sich das Verständnis in den letzten Jahren verändert?
Wir sprechen über die Klassifikation nach ICD-10 und ICD-11 und erklären, warum das neue Diagnosesystem einen grundlegenden Perspektivwechsel mit sich bringt.
Ein besonderer Fokus liegt auf der therapeutischen Haltung und Beziehungsgestaltung. Der therapeutische Anteil dieser Folge ist bewusst größer als der medizinische. denn bei der Behandlung der Persönlichkeitsstörungen geht es weniger um einzelne Symptome als um Beziehungsmuster, Selbstbild und zwischenmenschliche Dynamiken.
Eine Folge über Diagnostik, Haltung und die Frage, warum Psychotherapie hier oft der Schlüssel zur Veränderung ist.
Moin aus der KJK! In der neuen Folge von „Die Wahrheit irgendwo hier drinnen“ spricht Deborah mit ihren psychologischen Kolleginnen Denise und Elke. Gemeinsam schauen sie auf die Symptomatik der KPTBS und darauf, welche besonderen Herausforderungen sich daraus für die psychotherapeutische Behandlung ergeben.
Dabei helfen auch ungewöhnliche Bilder:
• Was haben wiederkäuende Kühe mit traumatischen Erinnerungen zu tun?
• Und warum kann ein (un)aufgeräumter Kleiderschrank ein gutes Bild für innere Prozesse sein?
• Was unterscheidet eine Posttraumatische Belastungsstörung von einer Komplexen PTBS?
• Und warum war es so wichtig, dass diese Diagnose inzwischen im ICD-11 aufgenommen wurde?
Neben fachlichen Einordnungen sprechen die drei auch über den Kern psychotherapeutischer Arbeit, persönliche Erfahrungen aus der Behandlung und darüber, was Betroffenen helfen kann. Eine intensive Folge über Trauma, Verstehen und therapeutische Wege.
Moin aus der KJK! In der aktuellen Folge ist Karina bei Deborah zu Gast. Karina gehört zum Team der Pflegexpert:innen der KJK – und Kommunikation ist auf der Suche nach Lösungen ihr wichtigstes Werkzeug. Gemeinsam sprechen sie über Kurzinterventionen beim Stimmenhören: über konkrete Strategien, hilfreiche Haltungen und darüber, warum es so entscheidend ist, individuell hinzuschauen. Denn nicht jede Intervention passt zu jedem Menschen. Entscheidend ist die Frage: Über welchen Zugang komme ich in Kontakt? – sowohl als Behandlerin als auch aus Sicht der Patient:innen. Was hilft genau dieser Person in genau diesem Moment? Eine eindrucksvolle, praxisnahe Folge über den professionellen Umgang mit Menschen in Krisensituationen – und darüber, wie Beziehung auch in herausfordernden Momenten gelingen kann. Unbedingt hörenswert.
Moin aus der KJK! Abhängigkeitserkrankungen sind ein fester Bestandteil unseres Arbeitsalltags – und gerade in der Pflege mit besonderen Herausforderungen verbunden. Im Gespräch mit Deborah ist Arne. Er gehört zum Team unserer Pflegeexpert:innen und die beiden sprechen darüber, was Pflege in der Abhängigkeitsbehandlung ausmacht: über Haltung, Beziehungsgestaltung, Rückfälle, Belastungen – und darüber, was diese Arbeit trotz allem (oder gerade deshalb) sinnvoll und wertvoll macht. Ein ehrlicher, fachlicher und sehr naher Einblick in einen Bereich, der viel leistet und oft im Hintergrund bleibt.
In der neuen Folge von „Die Wahrheit irgendwo hier drinnen“ ist Katharina zu Gast bei Emma. Katharina ist nicht nur ausgebildete Musikerin, sondern auch Musiktherapeutin an der KJK – und sie nimmt uns mit in die Welt der Klang- und Musiktherapie.
Musik als Heilmittel ist dabei keine moderne Erfindung: Schon in der Antike setzten die alten Griechen Musik gezielt zur Heilung ein. Für Katharina ist Klang vor allem eines: Schwingung. Körper kommen in Resonanz, Beziehung entsteht – zu sich selbst und zu anderen. Musik wirkt dabei auf einer Ebene, für die Worte manchmal fehlen. Oder, wie sie es beschreibt: Musik kann Dinge aussprechbar machen, die zuvor nicht aussprechbar waren.
Gleichzeitig räumt Katharina mit einem Missverständnis auf: Musiktherapie ist keine Wohlfühl-Esoterik und keine „Globuli der Fachtherapie“, sondern ein wissenschaftlich fundiert und evidenzbasiert. Und ja – manchmal braucht es Überzeugungsarbeit, bis Patient:innen sich auf Klänge und Musik einlassen können. Doch oft lohnt sich genau dieser Schritt.
Warum Musik direkt das limbische System berührt, was Klang auf Beziehungsebene bewirken kann und weshalb Musiktherapie in der Psychiatrie so viel mehr ist als Hintergrundmusik – darüber sprechen Emma und Katharina in dieser Folge.
Moin aus der KJK! In dieser Folge sprechen unsere drei Hosts Deborah, Emma und Leon über die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS). Was ist der Unterschied zwischen Typ-1- und Typ-2-Trauma? Wie viele Menschen entwickeln nach einem traumatischen Erlebnis tatsächlich eine Traumafolgestörung? Warum sprach man früher von „Kriegszitterern“ und welche Rolle spielte der Vietnamkrieg für das heutige Verständnis von Trauma? Außerdem geht es um aktuelle Behandlungsmöglichkeiten. Wir bieten euch einen multidisziplinären Blick, der systemisch, medizinisch, verhaltenstherapeutisch und tiefenpsychologisch auf ein viel diskutiertes Krankheitsbild schaut und dabei mit Klischees und Stigmata aufräumt. Also: reinhören!
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Moin aus der KJK! In der neuen Folgespricht Deborah mit Julia und Pangea, zwei Pflegeexpertinnen mit unterschiedlichen, aber typisch pflegerischen Werdegängen. Vom FSJ über Ausbildung und Studium erzählen sie, wie vielfältig der Einstieg in die Pflege sein kann – und was sie auf ihrem Weg geprägt hat.
Im Mittelpunkt der Folge steht das Ausbildungskonzept „Room of Errors“: ein Lernformat, mit dem Auszubildende gezielt für typische Fehler im Pflegealltag sensibilisiert werden. In einem geschützten Rahmen lernen sie, Risiken zu erkennen, Situationen zu reflektieren und Verantwortung zu übernehmen. Julia und Pangea berichten, welche fachlichen, methodischen und kommunikativen Kompetenzen dabei gleichzeitig geschult werden – und warum eine offene Fehlerkultur ein zentraler Bestandteil professioneller Pflege ist.
Eine Folge, die methodische Aspekte der Pflegeausbildung sichtbar macht und einen eindrucksvollen Einblick in die Professionalität und Komplexität von Pflege gibt.
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Moin aus der KJK! In der aktuellen Episode spricht Host Deborah mit Monika Jüttner, Pflegedirektorin der KJK. Monika bringt nicht nur jahrzehntelange Leitungserfahrung mit – sie hat selbst viele Jahre in der psychiatrischen Pflege gearbeitet und Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenslagen begleitet.
Gemeinsam gehen die beiden der Frage nach, was die psychiatrische Pflege – auch im Unterschied zur somatischen Pflege – auszeichnet. Schnell wird klar: Empathie, Mitgefühl und das Wahrnehmen von Ängsten und Sorgen prägen den Pflegealltag. Eine zentrale Rolle spielt dabei immer die Kommunikation.
Außerdem verrät Monika, warum ihr Herz eher für „professionelle Nähe“ als für „professionelle Distanz“ schlägt – und welchen Unterschied das in der Beziehungsgestaltung macht.
Freut euch auf eine besondere Folge, die die Bedeutung psychiatrischer Pflege eindrucksvoll sichtbar macht und mit einer klaren Botschaft endet: Seid stolz auf euren Beruf!
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Moin! Eine neue Folge von „Die Wahrheit irgendwo hier drinnen“ – und diesmal mit einer besonderen Wendung:
Unser Host Leon Engler ist nicht nur Moderator, sondern in dieser Episode selbst zu Gast. Denn: Leon hat ein Buch geschrieben – „Botanik des Wahnsinns“. Gemeinsam mit Dr. Sebastian Spanknebel, Psycholotherapeut an der Karl-Jaspers-Klinik, spricht er über die Entstehung des Buches, persönliche Einblicke in den Schreibprozess und darüber, welche Geschichten, Gedanken und Erfahrungen zwischen den Zeilen stecken.
Und das Beste: Wer neugierig geworden ist, kann Leon live erleben.
Am 18. Dezember liest er bei uns in der Karl-Jaspers-Klinik aus Botanik des Wahnsinns.
Karten gibt es über die Buchhandlung am Schloßplatz in Oldenburg sowie an der Abendkasse.
Eine besondere Folge – persönlich, intensiv und voller Gesprächsstoff für die Seele.
Jetzt reinhören!
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Moin aus der KJK! In der aktuellen Folge spricht Host Emma mit unserem Assistenzarzt Mohammad Aboutalebi über ein Thema, das häufig übersehen wird – aber viele Menschen nach einem Schlaganfall betrifft: die Post-Stroke-Depression.
Etwa jeder dritte Schlaganfall-Patient entwickelt diese besondere Form der Depression. Spannend und hochaktuell: Neue Studien zeigen, dass bei vielen Betroffenen Veränderungen im Hirnstamm auftreten, die das Risiko für eine Post-Stroke-Depression deutlich erhöhen. Mithilfe eines gezielten Hirnstammscreenings könnten Risikopatient:innen künftig früher erkannt und besser behandelt werden. Über diese und weitere Erkenntnisse, klinische Erfahrungen und Forschungsperspektiven spricht Mohammad Aboutalebi in einer Folge, die all jene anspricht, die sich für die neurologischen und psychiatrischen Herausforderungen nach einem Schlaganfall interessieren.
👉 Jetzt reinhören!
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Zu Gast bei Emma ist diesmal Dr. Piper. Seit vielen Jahren arbeitet er als Internist in der Karl-Jaspers-Klinik, leitet dort die Diagnostik und ist oberärztlich verantwortlich für das Labor und die Physikalische Abteilung. Doch was macht ein Internist eigentlich in einer psychiatrischen Klinik?
Er gibt uns einen Einblick in spannende Themenfelder seiner Arbeit: Wo ist ein Patient, der psychiatrisch und somatisch krank ist, am besten aufgehoben? Was passiert, wenn eine akute Psychose oder eine Demenz diagnostische oder therapeutische Maßnahmen erschwert? Dann sind medizinische Entscheidungen gefragt, die das Beste für den Patienten ermöglichen – trotz aller Grenzen, die Krankheit setzen kann.
Dr. Piper erzählt Emma auch, was ihn an seiner Arbeit besonders bewegt: die vielen Menschen, die – verstärkt durch ihre psychiatrischen Erkrankungen – schlechte Chancen im Leben hatten. Genau daraus schöpft er zugleich seine Motivation, jeden Tag sein Bestes für die Menschen zu geben, die zu ihm kommen.
🎙️ Eine Folge über ärztliche Verantwortung, Mitgefühl und die Kunst, den Menschen als Ganzes zu sehen.
In der neuen Folge spricht Emma mit Dr. Claus Bajorat, dem Leiter der Ambulanzen und Tageskliniken der Karl-Jaspers-Klinik, und Annika Grote, Psychologin in der Tagesklinik auf dem Klinikgelände.
Was hat eine psychiatrische Tagesklinik mit einem Gemischtwarenladen zu tun? Und warum fühlt sich die Behandlung dort manchmal fast wie ein Job an?
Claus und Annika geben spannende Einblicke in den Alltag der Tagesklinik, wo ein multiprofessionelles Team aus Sozialdienst, Fach- und Ergotherapeuten, Pflegefachkräften, Ärzten und Psychologen eng zusammenarbeitet. Hier wird jeden Tag aufs Neue geübt, ausprobiert und reflektiert – nicht nur in der Klinik, sondern auch zuhause.
Die Patientinnen und Patienten erarbeiten sich Perspektiven, lernen ihre Belastbarkeit kennen und trainieren den Umgang mit anderen. Ein zentraler Baustein dabei: der Wirkfaktor Gruppe. Wie gemeinsames Erleben und Feedback in der Gruppe heilsam wirken können, erzählen Claus und Annika in dieser Folge – authentisch, praxisnah und mit viel Erfahrung.
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In der aktuellen Folge von „Die Wahrheit irgendwo hier drinnen“ spricht Deborah mit Ruth, Assistenzärztin an der Karl-Jaspers-Klinik. Ruth erzählt, wie sie zu ihrer ADHS-Diagnose gekommen ist und welche Erfahrungen sie seitdem gemacht hat.
Sie erklärt, warum sie ADHS nicht als Aufmerksamkeitsdefizit, sondern vielmehr als Störung der Aufmerksamkeitssteuerung versteht. Außerdem berichtet sie, welche Strategien ihr helfen, wenn das Arbeitsgedächtnis überfordert ist – und was Klemmbretter damit zu tun haben.
Zum Schluss gibt Ruth zwei wertvolle Tipps:
• Wer bei sich ADHS vermutet, sollte sich nicht über Social Media, sondern professionell diagnostizieren lassen.
• Und: Definiert euch nicht über die Diagnose.
🎧 Jetzt reinhören!
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In unserer aktuellen Basisfolge nehmen wir uns das Thema ADHS vor. Sind Social Media, Fernsehen oder gar die Eltern „schuld“ an ADHS? Solche Erklärungsmuster tauchen immer wieder auf – doch die wissenschaftlichen Fakten sehen anders aus. In der Folge erfahrt ihr:
• welche medizinischen Kriterien tatsächlich für die Diagnose ADHS ausschlaggebend sind,
• wie in unserer Klinik ein ADHS-Trainingskonzept aufgebaut ist und welche Kompetenzen darin gestärkt werden, • und wie Psychostimulanzien wirken, sodass im Gehirn eher eine Wunderkerze als ein Feuerwerk entsteht.💡 Nach dem Hören seid ihr garantiert schlauer – und habt jede Menge Wissen rund um Ursachen, Behandlung und Alltagshilfen bei ADHS im Gepäck.👉 Also: Hört unbedingt rein!
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Moin aus der KJK! In dieser Folge spricht Deborah mit Dr. Ulrike Matthiensen über ein sensibles und wichtiges Thema: Behandlung unter Zwang in der Psychiatrie. Wie in der Somatik haben auch in der Psychiatrie Menschen grundsätzlich das Recht, eine Behandlung abzulehnen. Dennoch gibt es gesetzliche Grundlagen, die in Ausnahmefällen eine Unterbringung oder freiheitsentziehende Maßnahmen erlauben – immer nur dann, wenn eine akute Gefährdung besteht. In der Folge erfahrt ihr u.a.:
• welche Rolle gesetzliche Betreuer:innen übernehmen,
• wann die Einwilligungsfähigkeit eingeschränkt ist,
• und warum Zwangsmaßnahmen nur unter strengsten Voraussetzungen angewandt werden dürfen.
Grundsätzlich geht es nie darum, den Willen eines Menschen zu brechen. Vielmehr stellt sich die Frage: Welche Behandlung würde sich die betroffene Person vermutlich wünschen, wenn sie nicht in dieser akuten Krise wäre?
Eine Behandlung unter Zwang kann so zum Startschuss für eine weitere, freiwillige Behandlung werden. Jetzt reinhören und mehr erfahren!
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Moin aus der KJK! Heute spricht Emma mit Anja über die besondere Kraft der Kunsttherapie. Wie können wir mit Farben, Formen oder Materialien Dinge ausdrücken, die sonst unaussprechlich bleiben? Warum sind gerade Menschen ohne Kunsterfahrung manchmal freier – und überrascht von ihren eigenen Fähigkeiten? Ihr erfahrt, welche unterschiedlichen Ausrichtungen es in der Kunsttherapie gibt, warum jedes Material einen eigenen Umgang erfordert und was es bedeutet, Gestalter des eigenen Handelns zu werden. Denn: Nichts, was auf dem Blatt entsteht, muss so bleiben. Und bleibt unbedingt bis zum Schluss dran – dort verrät Emma, warum sie in dieser Folge sogar Gänsehaut bekommt.
Moin aus der KJK! In unserer neuen Folge hat Deborah Dr. Christian Figge zu Gast – und es geht um ein Thema, das so spannend wie vielseitig ist: Autismusspektrumsstörungen. Die Ausprägungen bei Autismus können sehr unterschiedlich sein. Was jedoch alle Betroffenen verbindet: eine Beeinträchtigung in sozialer Kommunikation und Interaktion, gepaart mit repetitiven Verhaltensmustern oder intensiven Spezialinteressen – und das seit der frühen Kindheit. In dieser Episode erfahrt ihr:
- welche besonderen Stärken Menschen im Autismus-Spektrum auszeichnen,
- welche Hürden ihnen im Alltag begegnen,
- und warum die Behandlung immer ein gemeinsamer Weg zum Kompromiss ist.
Eine Folge voller Einblicke und garantiert neuer Perspektiven!
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Mehr Infos: www.kjk.de
Moin aus der KJK! In dieser Folge spricht Deborah mit Frau Dr. Först und Herrn Dr. Peters über EKT – die Elektrokonvulsionstherapie. Dabei geht’s um Fragen wie: Wie genau läuft diese effektive Behandlungsmethode bei schweren psychischen Erkrankungen ab? Warum hat sie längst nichts mehr mit den drastischen Bildern aus alten Kinofilmen zu tun? Welche Chancen bietet sie – und welche Nebenwirkungen sind möglich? Ein spannender Reality-Check, der mit vielen Vorurteilen aufräumt.
Mehr Infos: www.kjk.de
Instagram: @wirsindkjk
Moin aus der KJK! Musik ist Kommunikation – jenseits der Sprache. Sie schafft Beziehung, öffnet Räume, gibt Halt und bringt in Bewegung. Sie kann verbinden, trösten, motivieren, aufwühlen, beruhigen und Freude schenken.
In dieser Folge spricht Deborah mit Jonas – Musiktherapeut und Musiker durch und durch. Für ihn ist Musik Alltag, Leidenschaft und Berufung zugleich. Mit einem Augenzwinkern bezeichnet er sich selbst als Co-Therapeuten der Musik.
Ihr erfahrt, was es damit auf sich hat, wie Musiktherapie im Gruppensetting funktioniert – und warum musikalisches Vorwissen überhaupt nicht notwendig ist. Und was geschieht, wenn ein Patient sagt: „Ich kann eigentlich gar nichts – aber das klang ja gerade total schön.“ – und was solche Momente mit Selbstwirksamkeit und Gemeinschaft zu tun haben.
Wer Lust hat, gemeinsam mit Jonas zu singen, ist herzlich eingeladen zu KJK singt: Einmal im Monat, freitags nachmittags, wird in der Karl-Jaspers-Klinik gemeinsam musiziert. Die Termine findet ihr auf unserer Website.
www.kjk.de



