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Feuer & Brot
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Feuer & Brot

Author: Alice Hasters & Maximiliane Haecke

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Monatliches Freundinnengespräch zwischen Politik & Popkultur.
141 Episodes
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Alles zum aktuellen Sponsoring und den aktuellen Rabattcodes und Aktionen [findest du hier.](https://linktr.ee/feuerundbrot) Die Hexe ist zurück. Nicht allein als Märchenfigur, sondern auch als feministische Ikone, als Symbol für Widerstand und für etwas, das uns immer mehr abhandenkommt: Gemeinschaft, körperliche Selbstbestimmung und ein Wissen, das sich patriarchalen Regeln widersetzt und Denken jenseits des Rationalen entdecken möchte. Der Hexen-Trend äußert sich unter anderem durch eine Rückbesinnung auf Spiritualität und Naturheilkräften, Ritualen und Mystik. Doch die Hexen der Gegenwart müssen zwei Dinge navigieren, die es in der Frühmoderne noch nicht gab: Late-Stage-Capitalism und das Internet. Sie verkaufen Zauber auf Etsy, betreiben Online-Shops und zeigen ihre witchy Morgenroutinen auf Social Media. Die Hexen-Szene ist also auch voller Scammer und manche Ansätze enden doch wieder in Hetero- und Cisnormativität. Doch sie allein als Eso-Quatsch abzutun, wäre auch zu kurz gedacht. Das Hexen Revival ist auch eine Reaktion auf eine Zeit, in denen FLINTA wieder in die Unterwerfung geführt werden sollen, und das weibliche Ideal schön, zart und liebt ist. Doch ist es wirklich feministischer Widerstand, wenn man sich spirituelle und kulturelle Praktiken aneignet und zum Geschäftsmodell oder Lifestyle verkommen lässt? In dieser Folge sprechen wir über die „Witch Renaissance“ und ihre historischen Wurzeln, die Repräsentation in der Popkultur und die Frage, ob der Trend wirklich Empowerment bringt oder zu kurz greift.
Alles zum aktuellen Sponsoring und den aktuellen Rabattcodes und Aktionen [findest du hier.](https://linktr.ee/feuerundbrot) Nach der Veröffentlichung der Epstein-Files hört man es immer wieder: Die Schwurbler hätten recht! Sie verdienten eine Entschuldigung. Schließlich würden die Akten ja beweisen, was in dunklen Ecken des Internets schon lange behauptet wird. Waren wir also wirklich Schlafschafe, die die Wahrheit nicht sehen wollten? So einfach ist das nun auch wieder nicht - denn die die großen Verschwörungserzählungen der letzten Jahre steckten voller Antisemitismus und führten wichtige Themen viel mehr ad absurdum, als sie ernsthaft zu behandeln. Gleichzeitig: Ist es nicht angebracht sich nach der Veröffentlichung der Epstein-Files sich zu fragen, ob man zu gutgläubig war? Braucht es mehr Skepsis gegenüber den Reichen und Mächtigen? Und sollte man mehr Dinge für möglich halten, auch wenn sie erst einmal absurd erscheinen? Wie machen wir einen Raum auf, in dem man wild spekulieren darf, ohne direkt in Rabbit Holes mit Radikalisierungspotential zu fallen? In dieser Folge stellt Alice einen Hot Take auf: Vielleicht braucht eine kritische Gesellschaft Verschwörungstheorien - nur müssten sie halt besser sein.
Alles zum aktuellen Sponsoring und den aktuellen Rabattcodes und Aktionen [findest du hier.](https://linktr.ee/feuerundbrot) Während den Corona-Lockdown-Jahren entstand ein neuer Lifestlye-Trend für heterosexuelle Frauen: Das Tradwife. Influencer*innen mit 1950er-Jahre Hausfrau-Nostalgie ließen immer mehr Menschen von einen Leben träumen, in dem sie sich vollkommen der Fürsorgearbeit widmen konnten - solange sie patriarchale Hierarchien akzeptierten und sich unterordneten. Das Tradwife unterstützte den Rechtsruck. Doch in den letzten Monaten ist wieder ein anderes rechtes Frauenideal aufgetaucht. Sie stellt sich mit Blazer und strengem Blick auf die Bühne und vor Mikrofone: Das rechte Girlboss. Sie will sich einerseits wie die Tradwives für "traditionelle" Werte einsetzen - andererseits Politik aktiv mitgestalten. Damit vermittelt sie eine Gegensätzlichkeit, die sie absichtlich nicht auflöst. Sie ist ambitioniert, ordnet sich aber den Männern unter - sie arbeitet viel und rät anderen Frauen zuhause zu bleiben. Ist das rechte Girlboss die Antwort auf eine Gesellschaftslage, wo die meisten Eltern es gar nicht schaffen, nur mit einem Einkommen zu leben? In dieser Folge diskutieren wir, was es mit dem rechten Girlboss auf sich hat.
Alles zum aktuellen Sponsoring und den aktuellen Rabattcodes und Aktionen [findest du hier.](https://linktr.ee/feuerundbrot) Auf Social Media erlebt gerade das Jahr 2016 ein kleines Comeback. Viele posten Fotos von vor zehn Jahren und schwelgen in Erinnerungen. Für einen Moment fühlt es sich so an, als wäre früher alles leichter gewesen. Instagram wirkte freundlicher mit Essensfotos, Filtern und süßen Tieren, die Kommentarspalten waren weniger aggressiv, Trump noch nicht im Weißen Haus und der Brexit noch nicht Realität. Aber stimmt dieses Gefühl überhaupt? War 2016 noch alles besser oder erscheint es uns nur so, weil wir aus der Gegenwart heraus zurückblicken? Für uns persönlich war 2016 kein nostalgisches Wohlfühljahr, sondern eines, das besonders war, besonders fordernd und geprägt von ganz eigenen Umständen. Anlass genug, genauer hinzuschauen: Was verklären wir im Rückblick und warum sehnen wir uns gerade jetzt so sehr nach einem „Davor“? Und was braucht es eigentlich, um trotz allem einen zuversichtlichen Blick nach vorn zu entwickeln?
Alles zum aktuellen Sponsoring und den aktuellen Rabattcodes und Aktionen [findest du hier.](https://linktr.ee/feuerundbrot) Sind wir plötzlich alle introvertiert? Im vergangenem Jahr haben wir in einer kurzen Folge darüber gesprochen und die Resonanz war groß. Wir schauen also nochmal hin: Was bedeutet eigentlich "introvertiert sein"? In dieser Folge fragen wir uns, was eigentlich passiert, wenn wir unsere Erschöpfung, das Bedürfnis nach Rückzug nicht mehr als Reaktion auf unsere Lebensumstände lesen, sondern als fest geschriebene Eigenschaft unserer Persönlichkeit. Wenn „Ich bin introvertiert“ zu einer Entschuldigung für das Vermeiden gewisser sozialer Interaktion wird und manchmal auch zu einer Abkürzung für Dinge, die eigentlich mehr Aufmerksamkeit bräuchten. Wir sprechen über die psychologischen Ursprünge von Intro- und Extraversion, über die Rolle von Social Media, Persönlichkeitstests und Selbstdiagnosen, aber auch über eine gesellschaftliche Verschiebung: Weg von permanenter Verfügbarkeit, hin zu Rückzug, Abgrenzung und Ruhe – zumindest für manche. Denn Ruhe ist kein neutraler Zustand. Denn wann heißt "zu laut", "zu viel" nur nicht "nach unseren Regeln"?
Alles zum aktuellen Sponsoring und den aktuellen Rabattcodes und Aktionen [findest du hier.](https://linktr.ee/feuerundbrot) Zum Jahresanfang sprechen wir über sogenannte "Grandma Hobbies". Tätigkeiten, die unsere Omas gern ausgeübt haben, die oft belächelt wurden und dabei erstaunlich viel nutzen. Stricken, Handarbeit, Kochen, Spazierengehen...Dinge, bei denen die Hände beschäftigt sind und der Kopf frei wird. Tätigkeiten, die offline stattfinden, rhythmisch sind, meditativ wirken und am Ende sogar etwas Konkretes hinterlassen. In einer Welt, in der wir ständig auf Bildschirme starren und kaum noch Abstand gewinnen, werden genau solche Hobbys wieder wichtiger. Sie helfen beim Denken, beim Runterkommen und beim sich selber Sortieren. Sie sind leise, nützlich und überraschend widerständig, außerdem sind super in Sachen Nachhaltigkeit und Gemeinschaftlichkeit. Warum wir diese Hobbys neu bewerten sollten, was sie mit Selbstregulation, Konzentration und einem anderen Umgang mit Zeit zu tun haben, sprechen wir in der neuen Folge. Hört rein!
Unsere letzte Folge 2025, da ist sie! Wir schauen zurück auf unsere Podcastfolgen. Themen, die nicht immer leicht waren, da war schon eine Darkness, die irgendwie stellvertretend für dieses Jahr steht. Aber wir wären nicht Feuer & Brot, wenn wir nicht irgendwie nach spannenden Aspekten im Digitalen, der Popkultur oder der Gesellschaft suchen würden. Das erwartet euch auch im nächsten Jahr... Und es gibt auch schönes zu feiern, wir sind gewachsen und möchten Danke sagen, an euch, liebe Community, denn was wären wir ohne euch? Schon lange offline. Zum Schluss verteilen wir noch ein bisschen Liebe und teilen ein paar Podcast-Empfehlungen, die uns dieses Jahr begleitet haben. Danke, dass ihr zugehört, mitgedacht und mitgefühlt habt. Viel Spaß mit der letzten Folge des Jahres.
Es ist einfach schon wieder Dezember! Und schon wieder Zeit für einen unbequemen aber sehr ehrlichen "Hot Take: Wir sind doch low key alle kaufsüchtig. Oder etwa nicht? In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Kaufen sich für viele wie eine schnelle Emotionsregulation anfühlt ein kleiner Dopamin-Boost gegen Stress, Einsamkeit oder Überforderung. Maxi erzählt offen von ihrem eigenen Verhältnis zum Kaufen, den inneren „Belohnungs-Reflexen“ und warum sie beim Blick auf die Checkliste zu Kaufsucht erschrocken festgestellt hat: Da kann ich erstaunlich viele Haken setzen. Es ist doch so: Hemmungsloser Konsum wird gesellschaftlich mehr dennje romantisiert (Retail Therapy, Gönnung, Hauls & Carrie Bradshaw - we are looking at you!) Sammeln und Horten verniedlicht und die Grenzen zwischen einer ernsthaften Diagnose und problematischem Verhalten sind gar nicht so einfach zu zeichnen. Fakt ist: es tut gut, sich selbst zu reflektieren und den eigenen Konsum kritisch zun hinterfragen, am besten heute! In diesem Sinne: Happy Start in die Konsum-High-Season Dezember, haha!
Es ist Mitte November, offiziell noch kein Weihnachten, aber die Streamingdienste wissen’s besser: Holiday-Movie-Season is here. Ob Tatsächlich Liebe, Liebe braucht keine Ferien oder die endlosen Hallmark-Weihnachtsfilme, jedes Jahr flüchten sich Millionen von Menschen in künstlich verschneite Kleinstädte, Zimtduft und heteronormative Happy Ends. Frauen sind in diesen Welten oft die emotionalen Dienstleisterinnen: tröstend, verstehend, heilend. Aber was macht dieses Genre so erfolgreich – obwohl (oder gerade weil) es so rückwärtsgewandt ist? In dieser Folge sprechen wir über das Phänomen der Holiday Movies: woher es kommt (Spoiler: aus der Grußkartenfabrik Hallmark), warum diese Filme das perfekte Gemisch aus Nostalgie, Eskapismus und Kitsch sind, und weshalb sie konservative Weltbilder im Wohlfühlgewand verkaufen.
Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich schon öfter abwertend gegenüber migrantisierten Menschen geäußert, aber seine Aussagen zum "Stadtbild" haben seine rassistische Haltung noch einmal deutlich gemacht. Auf Social Media wurde viel diskutiert und auf der Straße protestiert. In dieser Folge lassen wir unseren Frust über Merz und den Verlauf der darauffolgenden Debatte raus - aber mit konstruktiven Vorschlägen natürlich. Hört rein.
Wir beklagen es seit Jahren: Die Gesellschaft ist gespalten. Wir teilen uns zunehmend auf, in gegenteilige Ansichten über Politik und Kultur - und letztendlich auch über die Realität. Die andere Seite des politischen Spektrums scheint wie eine Spiegelwelt, wo alles verdreht ist. Im Film und Fernsehen gibt es einen Trope, der diese Wahrnehmung über die Welt einfängt: Der Doppelgänger. Eine Person, die gleichzeitig zum verwechseln ähnlich und gleichzeitig gegenteilig ist. Sei es der (böse) Zwilling in Soaps und Telenovelas, das verselbstständigte Spiegelbild, wie bei “Black Swan”, oder Gestalten aus einer Parallelwelt, wie bei “US”. Doch der Doppelgänger ist nicht immer eine andere Person, manchmal sind es auch zwei Persönlichkeiten in einer Person, wie bei “Dr. Jekyll und Mr. Hyde”, “Fight Club”, “Severance”, oder “The Substance”. An dem Doppelgänger verhandeln wir die Angst, wie sehr “das Böse” auch in uns wohnt und welche Sehnsüchte wir haben. Was ist es genau, was uns von falschen oder mutigen Entscheidungen abhält? Willenskraft oder äußere Umstände? Könnten wir auch ganz anders sein? In Zeiten von Social Media Accounts und ständiger Reproduktion unseres eigenen Abbilds bekommt der Trope eine weitere Dimension. Wir erschaffen freiwillig unsere eigenen Doppelgänger. Versionen von uns, die besser und glücklicher - oder auch gemeiner und skrupelloser sind - aber die eigentlich nicht wirklich wir. Die Frage ist nur: Wie lange kann das gut gehen? Hört rein und findet es raus.
Social Media...war das nicht mal ein Ort für Austausch, Inspiration und echte Begegnungen? Heute fühlt es sich oft ganz anders an: Ein endloser Feed, der von platzierter Werbung dominiert wird, Algorithmen, die uns vorschreiben, was wir sehen dürfen – und dann noch das Wissen darüber, wie die Gründer dieser Plattformen ihre macht dazu nutzen, politisch zu manipulieren. Instagram, TikTok, Facebook & Co. sind längst zu Molochen geworden, die uns fesseln und zugleich frustrieren. Und sie machen uns süchtig aF. In unserer neuen kurzen Folge am 1.Oktober sprechen wir darüber, warum uns Instagram keinen Spaß mehr macht, wie wir selbst mit dieser allgegenwärtigen Sucht ringen, und warum wir uns eine Art Diätkultur für Social Media wünschen. Übers teilen, liken und kommentieren freuen wir uns wie immer!
Spätestens seit dem Hashtag #SkinnyTok ist klar, dass Bodypositivity sich wieder aus dem Mainstream verabschiedet hat. Vorbei sind die Zeiten der Dove-Kampagnen, die Zeichen stehen wieder auf unverblümtes Fat-Shaming. Ehrlicherweise war Dünnsein nie „out“, aber zumindest hatte die Bodypositivity-Bewegung für eine Weile erreicht, Schönheitsstandards zu erweitern und sie generell zu hinterfragen. Das ging auch mit antirassistischen und anti-ableistischen Bewegungen einher. Doch jetzt machen wir dahingehend wieder Rückschritte. Weibliche Stars werden wieder dünner, Diätkultur ist überall. Wer nicht unendlich viel Protein isst und mindestens 10.000 Schritte am Tag läuft, hat sein Leben nicht im Griff – wird uns vermittelt. Dieser Wandel zurück zum Schlankheitsideal wird einerseits durch Medikamente wie Ozempic und Co. befeuert, andererseits geht er auch nicht zufällig mit dem Rechtsruck einher. Die Health-Bewegung ist mittlerweile von rechts vereinnahmt und wendet sich gegen die Wissenschaft (siehe „Make America Healthy Again“). Außerdem vermittelt Dünnsein unterschwellig eurozentristische, klassistische und binärgeschlechtliche Werte. In dieser Folge analysieren wir, wie wir wieder hierhin gekommen sind und was bei der Vermainstreamung der Bodypositivity-Bewegung schiefgelaufen ist.
Wir sind zurück aus der Sommerpause und starten direkt mit einem Hot Take. In den letzten Jahren haben wir viel über soziale Ängste, People Pleasing und das Drinnie-Sein gesprochen – Themen, die alle ihre Berechtigung haben. Aber: Allzu oft wird vermeintliche Introvertiertheit als Ausrede genutzt. Die Folge? Wir lassen uns gegenseitig zu häufig hängen, haben zu viel Angst, unsere Comfort Zone zu verlassen, oder scheuen uns davor, anderen zuliebe auch mal einen anstrengenden Abend durchzustehen. Da darf man sich nicht wundern, wenn es mit dem Community-Building nichts wird. Zu glauben, dass schon die Extrovertierten dafür sorgen, alle zusammenzuhalten, greift zu kurz und schiebt die Verantwortung auf andere ab. Zeit also für einen Call-Out – oder besser: ein Call-In.
„Not all men – but always men.“ Diesen Satz hört man in letzter Zeit wieder häufiger. Das Problem ist nicht neu, aber aktuell erneut stark diskutiert: Gewalt geht in den allermeisten Fällen von Männern aus – und noch immer fehlen uns strukturelle Wege, das zu ändern. Gleichzeitig widmen sich inzwischen mehr Bücher, Filme und Serien – wie etwa der Netflix-Erfolg Adolescence – der Frage: Wie geht es Jungs und Männern eigentlich? Spoiler: nicht gut. Diese Auseinandersetzung fällt zusammen mit einem alarmierenden Trend: Immer mehr junge Männer neigen zu rechten bis extrem rechten Einstellungen. Sie sorgen für Zuwachs bei der AfD in Deutschland oder unterstützen Donald Trump in den USA. Was bedeutet das für alle anderen? Müssen wir uns mehr um Männer kümmern – ihnen mehr Aufmerksamkeit schenken? Oder tun wir das nicht ohnehin schon viel zu sehr?Fest steht: Wenn wir Jungen und Männer vernachlässigen, stehen Akteure wie Andrew Tate oder Jordan Peterson bereit, um sie mit fragwürdigen Männlichkeitsbildern weiter zu radikalisieren. Was also tun? In dieser Folge denken wir genau darüber nach – also hört rein!
Es ist wieder mal Hot Take Time bei Feuer&Brot. Es scheint immer mehr rechte Influencer*innen zu geben. Ihre Strategie: Nicht so viel über Politik sprechen, sondern mehr über Lifestyle. Es geht um Outfits, Musik, Beziehungen und Freund*innen - aber alles ein bisschen rechts halt. Diese Taktik scheint aufzugehen. Heißt das also, Linke sollten es genauso machen - weniger Politik, mehr GRWM? In dieser Folge denken laut darüber nach, hört rein.
Die Frage begleitet viele Frauen, aber Mitte/Ende dreißig kickt sie noch einmal mehr: Möchte man Kinder oder nicht? Es stößt immer noch auf Abwehr, wenn die Antwort “nein” lautet. Man gilt dann schnell als egoistisch, selbstbezogen und unreif. Diese negativen Reaktionen treffen viele Frauen, wenn sie öffentlich machen, dass sie keine Kinder wollen. Dabei gibt es gute Gründe auf Mutterschaft zu verzichten. Mütter erleben in der Regel finanzielle und gesellschaftliche Einbußen, es kann schwerer werden sich aus einer toxischen Beziehung zu lösen und von der unsicheren Zukunft für uns alle müssen wir gar nicht erst anfangen. Außerdem deuten Studien darauf hin, dass Menschen ohne Kinder glücklicher sind, zumindest in Deutschland. Aber lässt sich das Glück, das Kinder bringen, wirklich bemessen? Ob man sich für Kinder entscheidet oder nicht, mit einer Sache wird immer gedroht: Reue! Was macht das Thema mit und zwischen uns, als eine Frau mit Kind und eine, die sich nicht sicher ist, ob sie welche möchte? Hört rein und findet es heraus.
Frauen können gut multitasken, Männer nicht - das ist ein Mythos, der sich bis heute hält. Leider sind alle menschlichen Gehirne darauf ausgerichtet, eins nach dem anderen zu machen. Denn eigentlich machen wir nie wirklich zwei Dinge oder mehr gleichzeitig, wir switchen lediglich schnell zwischen den Aufgaben hin und her - und das ist vor allem eins: anstrengend, frustrierend und belastend fürs Gedächtnis. In dieser Kurzen fragen wir uns: Wie kann man es besser machen?
Let's face it: Millennials sind nicht mehr die Jüngsten – und auch nicht mehr die Coolsten. Aber wie könnten wir das auch verdrängen, wenn wir ständig von Gen Z daran erinnert werden? Auf TikTok findet man eine Menge Videos darüber, wie peinlich Millennials sind: unser Style, unsere Lieblingsrestaurants, unser Umgang mit Social Media, unsere Art zu sprechen oder Emojis zu nutzen – alles ist in den Augen der jüngeren Generation cringe. Ganz unrecht haben sie damit vielleicht nicht. Die Frage ist nur: Warum beschäftigt Gen Z das so? Als wir jünger waren, war uns zum Beispiel ziemlich egal, was Gen X so getrieben hat.Es scheint, als hätte Gen Z besonders große Angst davor, peinlich rüberzukommen. Aber stehen sich Gen Z mit ihrem ständigen Urteilen über die Älteren nicht vor allem selbst im Weg? Wir zwei Millennial-Aunties fragen uns heute, woher die Obsession mit Millennial Cringe kommt, ob darin nicht auch eine berechtigte Kritik liegt – oder vielleicht sogar ein wenig Neid.
Alles zum aktuellen Sponsoring und den aktuellen Rabattcodes und Aktionen [findest du hier.](https://linktr.ee/feuerundbrot) Okay, okay, wir geben zu, Alice wagt sich an einen glühend heißen Hottake - aber: war am Girlboss Feminismus vielleicht doch nicht alles schlecht? Wir alle haben begriffen, dass Frauen in Führungspositionen an sich erst einmal keine strukturellen Probleme lösen, sie es vor allem selbst sind, die von ihrer Position profitieren und genauso den Weg zu einer gleichberechtigteren Gesellschaft versperren können. Aber Girlboss Feminismus hat Frauen auch dazu ermutigt, finanziell unabhängig zu sein, sich einzumischen und Führung zu übernehmen. So lange wir in einer kapitalistischen und patriarchalen Gesellschaft leben, die Frauen immer wieder in Ausbeutungs- und Abhängigkeitsverhältnisse drängt, die unter anderem so funktionieren, dass sie aus der Arbeitswelt heraus gedrängt werden, insbesondere aus den privilegierteren Positionen - kann eine solidarische Form des Girlboss Feminismus auch hilfreich sein. Hört euch die Folge an und erzählt uns, was ihr darüber denkt.
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Comments (2)

Fakir Sessel

ich brauch' ein Glossar.

Mar 28th
Reply

raimonda dauginyte

sehr gut, die Vielfalt an Info ist bereichernd aber auch traurig

Nov 30th
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