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Das Gleiche in Grün?!

Author: Timo Landener & Moritz Petersen

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Das Gleiche in Grün?! - DER Podcast für Nachhaltigkeit in Logistik und Lieferkette

Jeden zweiten Dienstag gibt es bei DGIG?! neue Inspiration auf die Ohren. Timo Landener und Moritz Petersen diskutieren mit spannenden Gästen, wie Logistik und Lieferketten nachhaltiger gestaltet werden können.
102 Episodes
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Der Ü-Wagen steht heute vor der TU Hamburg, denn zugeschaltet wird Birgit von See, verantwortlich für die Studie „Trends und Strategien“ der BVL. Wie blickt Logistikdeutschland auf das Thema Nachhaltigkeit, wer zahlt tatsächlich mehr und wer tauscht welche Daten? Birgit gibt uns eine exklusive Tour durch die in der letzten Woche veröffentlichten Ergebnisse. Timo bringt die Plattform Movebank mit, auf der Bewegungsdaten von Wildtieren erfasst werden. Zuletzt berichtet Moritz von zwei Projekten zum Battery Swapping bei chinesischen E-LKW: ein Thema, das sich für den nächsten Deepdive quasi aufdrängt.
Moritz bringt eine neue Studie von Stefan Gössling und Kollegen zum Luftverkehr mit, die mit dem Narrativ „wir sind hinsichtlich der Effizienz am Limit“ mancher Airline aufräumt. Die Auswertung von 27,5 Millionen Flügen zeigt, dass da noch viel Luft nach oben ist. Es wird deutlich: Klimapolitik für den Luftverkehr darf sich nicht auf SAF-Quoten beschränken. Timo hat eine Meldung von Agora Energiewende zur Entwicklung der deutschen Treibhausgasemissionen dabei. Der Verkehrssektor und der Gebäudesektor liefern nicht überzeugend ab, was Timo veranlasst, sich zu erkundigen, welche Heizungen die Deutschen heute eigentlich verbauen.
Inmitten des Schnees zieht Timo eine Recherche des Handelsblatts aus der wasserdichten Innentasche. Nur ein Bruchteil der DAX-Unternehmen bereitet sich der Analyse zu Folge auch finanziell auf Extremwetterereignisse vor. Aber ganz so einfach wäre das ohnehin nicht, wie Timo zu berichten weiß. Moritz übernimmt dann das Startup der Woche und stellt REPS vor. Das junge Unternehmen testet im Hamburger Hafen eine Art Straßenkraftwerk, das beim Befahren Strom erzeugt. Zuletzt gibt Moritz noch eine humoristische Medienempfehlung. The Juice Media macht sehr unterhaltsame, satirische Videos rund um Wirtschaftspolitik, Klima und Greenwashing – ganz große Einschaltempfehlung!
Happy New Year! Wir steigen mit dem Climate Change Performance Index in das neue Jahr ein, einem Instrument, das Transparenz über die internationale Klimapolitik schafft. Timo berichtet, welches Land wie gut oder wie schlecht abschneidet. Moritz empfiehlt dann das kostenlose Wissenschaftsmagazin „Max Planck Forschung“. Insbesondere berichtet er über den Artikel „Vom Wert der Bürokratie“, in dem Dr. Jasper Kunstreich einen spannenden Einblick in die historische Entwicklung der so gerne verteufelten Bürokratie gewährt. Timo hat dann noch zwei aufstrebende Unternehmen und eine persönliche Geschichte über Erdbeeren im Gepäck: vGreens und OrbiFarm sind seine Startups der Woche.
Am heimeligen Lagerfeuer berichtet Timo über den Circularity Index 2026 von INDEED Innovation. Fast 50 % der DAX-40-Unternehmen haben keine quantitativen Ziele in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft. Moritz bringt den Breakthrough of the Year 2025 des Magazins Science mit: Timo ist überrascht, auf welchen Durchbruch die Wahl gefallen ist. Timo freut sich dann noch über sein Startup der Woche Windcloud, spricht es aber möglicherweise durchgängig falsch aus. Zur Abrundung des Jahres verrät Moritz dann noch, welche DGIG-Episode in diesem Jahr am häufigsten gehört wurde.
Timo berichtet über einen Bericht zur Entwicklung der Green Economy, veröffentlicht von WEF und BCG. Nach dem Technologiesektor ist die Green Economy der stärkste Wachstumsmarkt, wächst jedoch nicht überall gleich schnell. Moritz eröffnet dann die neue Kategorie „Studie der Woche“ mit einer Untersuchung zur Nachhaltigkeitsberichterstattung. Manuel Reppmann, Judith Ströhle und Laura Marie Edinger-Schons gehen in der von der Bertelsmann-Stiftung veröffentlichten Studie „More Than Reporting – How Sustainability Reporting Creates Value for Companies” der Frage auf den Grund, was Berichterstattung in Unternehmen tatsächlich bewirkt. Eine hilfreiche Lektüre für alle, die sich nach der Omnibus-Abstimmung fragen, ob sie künftig freiwillig berichten wollen.
Diese Woche gab es für Moritz und Timo nur ein Thema: die Einigung zur Abschwächung der Reportingpflichten im Trilog. Was genau wurde beschlossen? Für wen gilt jetzt was? Wie sollten Unternehmen sich hinsichtlich der CSRD und der CSDDD jetzt aufstellen? Was sind die TOP3 wichtigsten Aktivitäten für Nachhaltigkeitsmanager nach der Entscheidung am Montag? Ist das jetzt eigentlich alles fix? Und ist die Einigung aus Sicht der Nachhaltigkeit nur traurig, oder lassen sich auch sinnvolle Veränderungen finden?
An den hocheffizienten Verbrennern kommt Moritz nicht vorbei, aber versucht das Thema mit Humor zu nehmen. Timo stellt dann zwei Startups der Woche vor, die Materialalternativen für Versandverpackungen anbieten: Traceless und Wildplastic. Moritz berichtet über drei Preise für nachhaltige Logistik: den Europäischen Transportpreis für Nachhaltigkeit 2026 des HUSS-Verlags, den Deutschen Nachhaltigkeitspreis (herzlichen Glückwunsch an Alpensped!) und den Hanse Globe der Logistik-Initiative Hamburg, dessen Bewerbungsfenster gerade geöffnet wurde. Außerdem ermutigt er alle Zweifelnden, sich tatsächlich zu bewerben. Könnte schließlich klappen! Abschließend gibt es Good News zu Batteriespeichern von Timo und Moritz freut sich, dass SAF-Mengen jetzt endlich in Tonnen berichtet werden.
In dieser Folge begrüßen Timo und Moritz Pina Schlombs, Sustainability Lead & Industrial AI Thought Leader bei Siemens. Gemeinsam tauchen sie tief in die Frage ein, wie digitale Zwillinge, künstliche Intelligenz und generatives Design die industrielle Produktentwicklung verändern und welche Rolle Nachhaltigkeit dabei spielt. Pina erklärt, wie KI längst im Engineering bei Siemens angekommen ist, warum und vor allem wie sich die Rolle von Ingenieur*innen verändert und wie sich komplexe Designprozesse künftig automatisieren und erweitern lassen.
Moritz und Timo besprechen erfreut das Feedback zur letzten Sendung, denn den Roboter-Piloten von REWE sehen nicht alle so kritisch wie Timo. Dann ist es Zeit für die Themen der Woche. Moritz spricht über die Ergebnisse der Weltklimakonferenz in Brasilien und bemüht die Leuchtfeuer von Gondor als Bild – zum Glück wusste zumindest Timo, wovon er spricht. Danach berichtet Timo über seine persönliche Sicht auf den Black Friday. Moritz zeigt ihm dann anhand von Studien von BCG, PWC und idealo auf, dass seine Wahrnehmung nicht dem Durchschnitt entspricht. Zuletzt hängt Moritz noch eine Kurzmeldung zum Fall der Zollfreigrenze an und versucht, auszurechnen, was das konkret bedeutet.
Moritz stellt fest, dass er im Epizentrum der Logistikinnovationen lebt: Hamburg-Eilbek. Dort pilotiert REWE erneut die Lieferdrohnen von Starship. Timo reagiert darauf überraschend negativ. Ist er doch kein Roboter-Freund? Moritz berichtet außerdem über zwei Beispiele für Incentives auf dem Weg zu klimafreundlichen Antrieben: die Verlängerung der Mautbefreiung und ein neues Slot-Regime an den Terminals der HHLA. Dann ist es endlich Zeit für die erste Ausgabe des Startups der Woche: Timo berichtet spürbar begeistert von Repartly, gegründet von Lennart Osthoff. Repartly bietet zahlreiche Dienstleistungen rund um die Reparatur von Haushaltsgeräten an und lernt dabei auch Roboter an.
Treibhausgasbilanzierung in der Logistik: Muss man darüber im Jahr 2025 wirklich noch einen Podcast machen? Timo und Moritz denken: unbedingt. In der heutigen Folge von „Das Gleiche in Grün!?“ sprechen sie darum mit Patric Pütz von Smart Freight Centre. Patric baut seit fast zwei Jahrzehnten an den Grundlagen mit, auf denen heute fast alle relevanten Regelwerke basieren – zunächst als Vertreter von DHL und heute als Technical Director des SFC.
Endlich Freitag! Moritz bespricht die Entwicklungen im Europäischen Parlament und gibt einen Tipp, wie man auf dem Laufenden bleiben kann. Timo berichtet über eine neue ISO-Norm für Biodiversität und wofür diese nötig ist. Moritz hat ein interessantes Video von Vanderlande zur Kreislaufwirtschaft gesehen und fragt sich nun, wie Rücklaufprozesse in anderen Intralogistikunternehmen umgesetzt werden. Als Kurzmeldung berichtet Moritz über den Beschluss zu CountEmissionsEU und freut sich über den Humor von Friedel Sehlleier. Timo hat einen offenen Brief von Antje von Dewitz (VAUDE) und anderen zum Thema CSDDD gelesen und freut sich, dass die unterzeichnenden Unternehmen klar Stellung beziehen. Zuletzt empfiehlt Moritz das Klimafaktenpapier des DWD, das komplizierte Zusammenhänge leicht verständlich auf den Punkt bringt. Wahrscheinlich ist es auch eine gute Vorbereitung auf mögliche „Aber China…!“-Diskussionen mit Verwandten unter dem Weihnachtsbaum.
In der zweiten Folge des neuen wöchentlichen Formats berichtet Moritz über eine globale Umfrage des Forest Stewardship Councils (auch) zu den Ängsten der Weltbevölkerung. Klimawandel und seine Folgen stehen auf dem absteigenden Ast. Dies liegt auch an andauernden Fehlinformationen, z.B. auf Youtube. Eine Untersuchung zeigt jedoch, dass sich die Strategien der Klimaschutzgegner mittlerweile gewandelt haben. Timo bringt Daten von BloombergNEF und dem Smart Freight Centre zur Entwicklung der Zulassungen elektrischer LKW mit und erkennt ein frühes, exponentielles Wachstum. China schreitet mit Kraft voran. Das Rabbit Hole der Woche steigt Moritz hinab: EnergyTag liefert eine wunderbare Visualisierung der Entwicklung der europäischen Elektrizitätsmärkte mit enorm hoher Informationsdichte.
In dieser Folge sprechen Timo und Moritz mit Sophia Heinig von Circuly über ein Thema, das wir im Podcast schon x-mal gestreift, aber nie so konkret und verständlich aufgedröselt haben wie heute: zirkuläre Geschäftsmodelle und Product-as-a-Service. Sophia arbeitet genau an dieser Schnittstelle und berichtet, wie man lineares Wirtschaften aufbricht, Produkte länger im Kreislauf hält und daraus nicht nur ökologische, sondern (mindestens genauso wichtig!) wirtschaftliche Vorteile entwickelt.
In der ersten Folge des neuen wöchentlichen Formats erklären Timo und Moritz zunächst, was WEEKLY eigentlich ist und warum sie damit anfangen. Timo berichtet von seinem Besuch bei der Supply Chain CX in Berlin, insbesondere vom Panel „Beyond Returns“. Moritz diskutiert das Low Carbon Truck Programme von DP World, ein Versuch die THG-Emissionen kleiner Fuhrunternehmen zu reduzieren. Außerdem berichtet Moritz über verschiedene Übersichten der vorhandenen Ladesäulen für LKW: eine Karte von Renault Trucks und die App eTrucker von Tobias Wagner.
Die unscheinbare Stretchfolie – unverzichtbar in der Logistik, aber ein echtes Nachhaltigkeitsdilemma. In dieser Episode tauchen Timo und Moritz, fachmännisch geführt durch Matthias Weis von Prodinger Verpackung, in die Welt der Stretchfolien ein. Warum brauchen wir sie überhaupt? Wie lässt sich ihr Einsatz ökologischer gestalten? Und was steckt wirklich hinter Begriffen wie Post-Consumer-Rezyklat und PPWR?
Frisch ausgezeichnet! Alpensped hat den 18. Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2026 in der Kategorie Transport- und Logistikwirtschaft gewonnen als einer der 100 Vorreiter der Transformation in Deutschland. Ein starker Rückenwind für eine Folge, in der es genau darum geht: soziale Nachhaltigkeit, die nicht (nur) an der Wand hängt, sondern den Laden trägt.
Mehr Güter auf die Schiene ohne eigenen Gleisanschluss? Genau darum geht’s in dieser Folge. Christopher Prax-Huber verantwortet bei der ÖBB Rail Cargo Group das Segment „Environmental Solutions“ und das Mobiler-System: eine hydraulische Hubvorrichtung, mit der Container seitlich zwischen Waggon und LKW umgeschlagen werden können – flexibel, dezentral und fast überall dort, wo Gleis und Straße aufeinandertreffen.
Diesen Sommer veröffentlichen Timo und Moritz ein paar ihrer Lieblingsfolgen erneut. Auch wenn die Gespräche schon ein wenig älter sind, kann man auch beim zweiten Hören noch eine Menge lernen. In der fünften und letzten Ausgabe von „Zurückgespult“ beschäftigen wir uns mit Schrott. Hierzu haben sich Moritz und Timo einen Experten zum Thema eingeladen: Florian Kriependorf von den ScrapBees. Die „Schrottbienen“ beschreiben sich als Unternehmen, welches Digital Urban Mining praktiziert: sie bauen Rohstoffe im urbanen Gebiet ab. In diesem Zusammenhang spricht Florian lieber von Sekundärrohstoffen anstatt von Schrott.
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