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Das Gleiche in Grün?!

Author: Timo Landener & Moritz Petersen

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Das Gleiche in Grün?! - Der Podcast für Nachhaltigkeit in Logistik und Lieferkette

Jeden zweiten Dienstag gibt es bei DGIG?! neue Inspiration auf die Ohren. Timo Landener und Moritz Petersen diskutieren mit spannenden Gästen, wie Logistik und Lieferketten nachhaltiger gestaltet werden können. Jeden Freitag gibt es in WEEKLY die neuesten Entwicklungen und Studien zum Thema - mit Humor und auf den Punkt.
113 Episodes
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Timo berichtet, dass Dachser erstmals E-LKWs von BYD einsetzt. Moritz hat eine Untersuchung von T&E zum Thema Carbon Capture and Storage auf See mitgebracht. Er erklärt seine gemischten Gefühle zum Thema und was das Ganze mit der Dampfdruckkurve zu tun hat. Timo hat die EU-Regulierung zu Pellet Loss auf die Themenliste gesetzt. Landen Pellets in der Umwelt, bleiben sie dort quasi ewig. Genauso wie PFAS, die nun aber in den ersten Outdoor-Kollektionen nicht mehr zu finden sind. Yeah! Zum Schluss berichtet Moritz von einer Analyse des ICCT, die vielleicht das manchmal erratisch wirkende Klimalobbying der Automobilbranche erklärt.
350 Netzanschlüsse an Bundesautobahnen, zwei Milliarden Euro Invest und ein Prognosetool, das in die Zukunft blickt. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-LKW ist längst keine Theorie mehr. In dieser Folge sprechen Timo und Moritz mit Johannes Pallasch, Leiter und Sprecher der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur, die im Auftrag der Bundesregierung unter dem Dach der NOW GmbH arbeitet. Johannes erklärt den beiden, unter welchen Bedingungen der Strom zukünftig an die Autobahn und in die LKW-Batterie kommt.
Horch, was schallt von draußen rein! Unterbrochen von einem Probealarm stellt Moritz eine Studie zur Leistungsfähigkeit von Containerhäfen vor. Nachhaltigkeit ist eine von fünf Bewertungskategorien. Ihr ratet nicht, wer da auf Platz fünf landet! Timo hat eine Initiative der irischen Regierung mitgebracht, die die Kreislaufwirtschaft ins Scheinwerferlicht des Mainstreams rücken soll. Moritz geht dann der Frage nach, wie viel teurer SAF eigentlich wirklich ist. Timo hat noch Fun Facts im doppelten Sinne dabei und zum Abschluss erzählt Moritz von einem riesigen Projekt: eine jährliche, globale Studie zur Vermessung des Dekarbonisierungsfortschritts der Logistik. Und ihr könnt bald Teil davon sein!
Heute haben wir – passend zu den frühlingshaften Temperaturen – einen bunten Strauß an Themen mitgebracht. Timo eröffnet die Folge mit einer Studie des Öko-Instituts zur Akzeptanz von E-LKW bei Spediteuren. 61% geben an, sich mit der Beschaffung entsprechender Fahrzeuge zu beschäftigen. Gleichzeitig verstehen nur 30 %, wie die Mautbefreiung in die Kostenbetrachtung einzubeziehen ist. Moritz berichtet dann über ein chinesisches Containerschiff, das batterielektrisch angetrieben ist. Außerdem bringt er Daten aus den USA mit: Menschen unterschätzen systematisch den allgemeinen Zustimmungsgrad zu Klimaschutzmaßnahmen. Timo empfiehlt ein Online-Filmfestival und Moritz stellt sich die Frage, warum der Gender Pay Gap in der Logistik so viel kleiner ist als im Mittel.
Moritz lehnt sich heute zurück, denn Timo hat den Merz’schen Ruf nach mehr Leistungsbereitschaft gehört und bespielt die Sendung zunächst allein. Womit? Mit seinem Bericht vom Retouren-Summit 2026 in Hamburg. Selten hat man ihn so positiv über eine Veranstaltung sprechen hören! Weil Moritz dann doch zu viele konkrete Fragen hat, rufen die beiden kurzfristig Alien Mulyk vom bevh – Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. an. Alien kann alle Fragen beantworten und berichtet über die Re-Commerce-Studie des bevh. Die Studie betrachtet die Entwicklung des Zweitmarkts für Produkte aus der Perspektive sowohl der Kund*innen als auch des Handels.
Jede Woche eine neue Welt“, so beschreibt Tchibo das eigene Geschäftsmodell. Was ein wöchentlich wechselndes Sortiment für die Retourenbearbeitung bedeutet, darüber sprechen wir mit Laura Andersch, Head of SCM Reverse Logistics. Während viele Unternehmen versuchen, Rücksendungen zu vermeiden, sind sie bei Tchibo systemimmanent und strategisch relevant. Wir sprechen über Dimensionen, über Unterschiede zwischen stationären Rückläufern und E-Commerce-Retouren und darüber, warum die eigentliche Herausforderung weniger in der Menge als in der Artikelvielfalt liegt.
Wir beginnen die heutige Folge mit einer kleinen Bitte in eigener Sache. Danach stellt Timo eine Studie vor, die an ihm vorbeigegangen war, dank freundlicher Hörenden aber wieder auf den Tisch kam: PULK untersucht, welche Hebel zur Emissionsreduktion der deutschen Logistik bis 2030 zur Verfügung stehen und was sie bringen könnten. Moritz hat eine Studie dabei, in der verschiedene Klimabotschaften an mehr als 30.000 Menschen getestet wurden, um herauszufinden, welche davon zum Handeln motivieren. Die Ergebnisse überraschen Moritz und lassen ihn seine Meinung zu Baumpflanzaktionen überdenken. Zum Schluss verrät Timo noch, worum es in der nächsten Interviewfolge geht.
Woher kommt eigentlich euer HVO? Aus der Fritteuse, richtig? Dass es lohnt, etwas genauer hinzuschauen, zeigt ein neuer Bericht von Transport & Environment. Moritz erklärt, worum es genau geht und was sogar Kinder in der Sendung mit der Maus über HVO lernen. Timo zaubert dann nacheinander eine Studie und ein Startup der Woche aus der grünen Mary-Poppins-Tasche: K2 Mobility bietet Software fürs Management der eigenen Ladeinfrastruktur an. Moritz bringt einen dänischen Zeitungsartikel mit: Maersk koppelt die Incentivierung der Führungskräfte von der ESG-Performance des Unternehmens ab. Um die Folge nach diesem Tiefschlag positiv abzuschließen, ruft er noch einmal zur Bewerbung beim HANSE GLOBE 2026 auf. Noch ist Zeit!
In dieser Folge von Das Gleiche in Grün?! sprechen wir mit Henner Buhck, geschäftsführender Gesellschafter der Buhck Gruppe. Das Gespräch ist ein mit Zahlen gespickter Blick darauf, wie Klimaschutz und unternehmerische Entscheidungen im Alltag eines großen Umweltdienstleisters zusammenkommen. Henner erklärt, warum und wie die Buhck Gruppe bis 2030 klimaneutral werden will und wo sie heute steht. Wir sprechen ausführlich über die Dekarbonisierung des Fuhrparks, über Reichweitenmythen, Sonderfahrzeuge und darüber, ob sich Elektromobilität für das Unternehmen heute bereits rechnet.
Timo startet WEEKLY mit einer Website rund um klimafreundliche Nutzfahrzeuge: Zahlen, Daten, Fakten, Förderprojekte, Praxiswissen und vieles mehr sind hier zentral verfügbar. Nur fahren muss man noch selbst. Moritz berichtet dann vom Zukunftstag (Girls und Boys Day) und wünscht sich mehr Angebote von Logistikunternehmen. Er selbst entwickelt gerade ein Programm und kann es jedem Unternehmen wärmstens ans Herz legen. Zuletzt empfiehlt Timo einen anderen Podcast. How shocking! Cosmo Daily Good News bringt jeden Morgen eine kleine Dosis Optimismus in Timos Tag. Ob vor oder nach dem Ingwer-Shot, das muss noch diskutiert werden.
Wir beginnen mit einem Bericht des Magazins Politico, der aufzeigt, wie die europäischen Klimaregeln und -vorhaben für die Luftfahrt unter Druck geraten. Lobbyverbände arbeiten hart an der Aufweichung von SAF-Quoten und ETS-Plänen und können dabei, wie bereits die Autolobby, auf Unterstützung aus Rom und Berlin hoffen. Timo berichtet anschließend von der jährlichen „State of Decarbonization“-Präsentation von Nat Bullard. Moritz hat das Montreal-Protokoll mitgebracht und diskutiert, ob dieses Erfolgsbeispiel internationaler Umweltpolitik eine Blaupause für den Klimaschutz sein kann. Zuletzt berichtet Timo von einer weiteren Visualisierung der globalen Tierbewegungsmuster.
Roboter und Reparaturen von weißer Ware – ein match made in heaven? Zu diesem Thema sprechen wir in der heutigen Folge mit Lennart Osthoff, dem Gründer von Repartly. Wir diskutieren, wie Reparaturen von Haushaltsgroßgeräten wirtschaftlich, skalierbar und für Kund:innen attraktiv werden können, welche Rolle Robotik und Automatisierung dabei spielen und warum in ausrangierten Geräten ein enormes Wertpotenzial steckt. Außerdem geht es um das Vertrauen in Haushaltsgerätetechniker, warum Repartly Fixpreise anbietet, sowie um die Frage, ob das EU-weite „Recht auf Reparatur“ wirklich zum Wendepunkt werden kann.
Der Ü-Wagen steht heute vor der TU Hamburg, denn zugeschaltet wird Birgit von See, verantwortlich für die Studie „Trends und Strategien“ der BVL. Wie blickt Logistikdeutschland auf das Thema Nachhaltigkeit, wer zahlt tatsächlich mehr und wer tauscht welche Daten? Birgit gibt uns eine exklusive Tour durch die in der letzten Woche veröffentlichten Ergebnisse. Timo bringt die Plattform Movebank mit, auf der Bewegungsdaten von Wildtieren erfasst werden. Zuletzt berichtet Moritz von zwei Projekten zum Battery Swapping bei chinesischen E-LKW: ein Thema, das sich für den nächsten Deepdive quasi aufdrängt.
Moritz bringt eine neue Studie von Stefan Gössling und Kollegen zum Luftverkehr mit, die mit dem Narrativ „wir sind hinsichtlich der Effizienz am Limit“ mancher Airline aufräumt. Die Auswertung von 27,5 Millionen Flügen zeigt, dass da noch viel Luft nach oben ist. Es wird deutlich: Klimapolitik für den Luftverkehr darf sich nicht auf SAF-Quoten beschränken. Timo hat eine Meldung von Agora Energiewende zur Entwicklung der deutschen Treibhausgasemissionen dabei. Der Verkehrssektor und der Gebäudesektor liefern nicht überzeugend ab, was Timo veranlasst, sich zu erkundigen, welche Heizungen die Deutschen heute eigentlich verbauen.
Inmitten des Schnees zieht Timo eine Recherche des Handelsblatts aus der wasserdichten Innentasche. Nur ein Bruchteil der DAX-Unternehmen bereitet sich der Analyse zu Folge auch finanziell auf Extremwetterereignisse vor. Aber ganz so einfach wäre das ohnehin nicht, wie Timo zu berichten weiß. Moritz übernimmt dann das Startup der Woche und stellt REPS vor. Das junge Unternehmen testet im Hamburger Hafen eine Art Straßenkraftwerk, das beim Befahren Strom erzeugt. Zuletzt gibt Moritz noch eine humoristische Medienempfehlung. The Juice Media macht sehr unterhaltsame, satirische Videos rund um Wirtschaftspolitik, Klima und Greenwashing – ganz große Einschaltempfehlung!
Happy New Year! Wir steigen mit dem Climate Change Performance Index in das neue Jahr ein, einem Instrument, das Transparenz über die internationale Klimapolitik schafft. Timo berichtet, welches Land wie gut oder wie schlecht abschneidet. Moritz empfiehlt dann das kostenlose Wissenschaftsmagazin „Max Planck Forschung“. Insbesondere berichtet er über den Artikel „Vom Wert der Bürokratie“, in dem Dr. Jasper Kunstreich einen spannenden Einblick in die historische Entwicklung der so gerne verteufelten Bürokratie gewährt. Timo hat dann noch zwei aufstrebende Unternehmen und eine persönliche Geschichte über Erdbeeren im Gepäck: vGreens und OrbiFarm sind seine Startups der Woche.
Am heimeligen Lagerfeuer berichtet Timo über den Circularity Index 2026 von INDEED Innovation. Fast 50 % der DAX-40-Unternehmen haben keine quantitativen Ziele in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft. Moritz bringt den Breakthrough of the Year 2025 des Magazins Science mit: Timo ist überrascht, auf welchen Durchbruch die Wahl gefallen ist. Timo freut sich dann noch über sein Startup der Woche Windcloud, spricht es aber möglicherweise durchgängig falsch aus. Zur Abrundung des Jahres verrät Moritz dann noch, welche DGIG-Episode in diesem Jahr am häufigsten gehört wurde.
Timo berichtet über einen Bericht zur Entwicklung der Green Economy, veröffentlicht von WEF und BCG. Nach dem Technologiesektor ist die Green Economy der stärkste Wachstumsmarkt, wächst jedoch nicht überall gleich schnell. Moritz eröffnet dann die neue Kategorie „Studie der Woche“ mit einer Untersuchung zur Nachhaltigkeitsberichterstattung. Manuel Reppmann, Judith Ströhle und Laura Marie Edinger-Schons gehen in der von der Bertelsmann-Stiftung veröffentlichten Studie „More Than Reporting – How Sustainability Reporting Creates Value for Companies” der Frage auf den Grund, was Berichterstattung in Unternehmen tatsächlich bewirkt. Eine hilfreiche Lektüre für alle, die sich nach der Omnibus-Abstimmung fragen, ob sie künftig freiwillig berichten wollen.
Diese Woche gab es für Moritz und Timo nur ein Thema: die Einigung zur Abschwächung der Reportingpflichten im Trilog. Was genau wurde beschlossen? Für wen gilt jetzt was? Wie sollten Unternehmen sich hinsichtlich der CSRD und der CSDDD jetzt aufstellen? Was sind die TOP3 wichtigsten Aktivitäten für Nachhaltigkeitsmanager nach der Entscheidung am Montag? Ist das jetzt eigentlich alles fix? Und ist die Einigung aus Sicht der Nachhaltigkeit nur traurig, oder lassen sich auch sinnvolle Veränderungen finden?
An den hocheffizienten Verbrennern kommt Moritz nicht vorbei, aber versucht das Thema mit Humor zu nehmen. Timo stellt dann zwei Startups der Woche vor, die Materialalternativen für Versandverpackungen anbieten: Traceless und Wildplastic. Moritz berichtet über drei Preise für nachhaltige Logistik: den Europäischen Transportpreis für Nachhaltigkeit 2026 des HUSS-Verlags, den Deutschen Nachhaltigkeitspreis (herzlichen Glückwunsch an Alpensped!) und den Hanse Globe der Logistik-Initiative Hamburg, dessen Bewerbungsfenster gerade geöffnet wurde. Außerdem ermutigt er alle Zweifelnden, sich tatsächlich zu bewerben. Könnte schließlich klappen! Abschließend gibt es Good News zu Batteriespeichern von Timo und Moritz freut sich, dass SAF-Mengen jetzt endlich in Tonnen berichtet werden.
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