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Die Prozess Philosophen
Die Prozess Philosophen
Author: Daniel Matka, Matúš Mala, Christoph Piller
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Description
Die Moderatoren des Podcasts "Die Prozess Philosophen" Matúš Mala (alias Chief Magic Officer), Daniel Matka (als euer Hobby-Musiker) und Christoph Piller (alias Process Wizard) versuchen auf lockere und unterhaltsame Art und Weise über Dinge aus der aktuellen Welt der Digitalisierung zu diskutieren. Seien Sie jede Woche gespannt auf Buzzwords aus unserer Welt, wie BPM, Hyperautomation, Business Process Automation, Digital Process Automation, Robotic Process Automation (RPA), Process Mining, Artificial Intelligence ... und unsere Meinung dazu.
101 Episodes
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Veränderung ist gerade überall – und genau deshalb scheitert sie so oft. In dieser Folge sprechen Matúš, Daniel und ihr Gast Leona darüber, warum Change heute für viele Menschen nicht nach Aufbruch, sondern nach Überforderung klingt. Leona bringt ihre Perspektive aus Psychologie und Change Management mit ein und erklärt, warum Kontrollverlust, Informationsflut und fehlende positive Erfahrungen Veränderung so schwer machen. Gemeinsam diskutieren sie, warum Prozesse allein oft zu abstrakt bleiben, Technologie aber helfen kann, Veränderung greifbar zu machen. Es geht um menschliche Grundbedürfnisse, unterschiedliche Reaktionen auf Wandel, den Wert von Feedback-Schleifen und die Frage, warum gute Veränderung nicht am Ende eines Projekts beginnt, sondern von Anfang an mitgedacht werden muss. Eine Folge über Change, der nicht auf PowerPoint endet, sondern bei Menschen ankommt. Hör jetzt rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.
100 Folgen sind kein Zufall, sondern Ausdauer, Reibung und ziemlich viel ehrlicher Austausch. In dieser Jubiläumsfolge blicken Matúš, Daniel und Christoph nicht nur kurz auf ihre bisherigen Podcast-Momente zurück, sondern sprechen vor allem darüber, was ihnen das Format wirklich gebracht hat: neue Kontakte, mehr Community, mehr Sichtbarkeit für Prozessmanagement – und die Bestätigung, dass gute Diskussionen oft wertvoller sind als jeder Buzzword-Hype. Gleichzeitig wird es fachlich: Die drei fragen sich, welche Rollen Prozessmanagement wirklich braucht, warum ein Sponsor, ein Kümmerer und der Blick auf den Kundennutzen entscheidend sind und weshalb viele Organisationen Prozesse immer noch unnötig kompliziert machen. Dabei geht es auch um Ownership, Verantwortung und die Frage, warum man nicht jahrelang analysieren sollte, wenn eigentlich längst klar ist: Man muss einfach anfangen. Eine persönliche, reflektierte und gleichzeitig ziemlich motivierende Folge über 100 Episoden Podcast, Community und den Mut, ins Doing zu kommen. Hör jetzt rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.
Kurz vor der 100. Folge wird es bei den Prozess Philosophen nochmal richtig grundsätzlich. In dieser Episode diskutieren Matúš, Daniel und Christoph eine Frage, die in vielen Unternehmen gerne elegant umschifft wird: Wer trägt eigentlich wirklich Verantwortung für Prozesse? Geht sie automatisch an Teamleiter, an fachliche Expert:innen oder am Ende doch an die Geschäftsführung? Genau an diesem Spannungsfeld arbeiten sich die drei entlang und sprechen darüber, warum Rollen wie Process Owner oft überhöht werden, gleichzeitig aber trotzdem für Klarheit sorgen können. Es geht um Entscheidungsbefugnisse, klassische Organisationsstrukturen, Matrix-Modelle und die Frage, warum Transparenz in vielen Firmen immer noch mehr Angst als Fortschritt auslöst. Nebenbei wird auch klar: Nicht jede prominente Rolle ist automatisch die richtige Rolle. Eine Folge über Verantwortung, Macht, Prozessmanagement und die unbequeme Wahrheit, dass am Ende immer irgendjemand entscheidet – selbst wenn offiziell niemand zuständig sein will. Hör jetzt rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.
Hast du dich je gefragt, wie BPM Hackathons wirklich funktionieren? Lass uns darüber reden!
👉 Tag jemanden, der das wissen sollte!
In dieser Episode diskutieren wir die Bedeutung von Kreativität und Teamdynamik in BPM-Prototyping Sessions.
Es ist nicht nur wichtig, die richtigen Tools zu beherrschen, sondern auch, kreative Köpfe ins Boot zu holen, die über den Tellerrand hinausblicken.
Die besten Ergebnisse kommen von Teams, die sowohl kreative Denker als auch technische Experten vereinen.
💡 Wie siehst du die Rolle von Kreativität in Prozessmanagement-Projekten?
Folge uns für tiefere Einblicke!
#BPM #Prototyping #Hackathon #Prozessmanagement #Innovationen
In Folge 97 der Prozess Philosophen zerlegen wir einen zugespitzten LinkedIn-Post über Krankentage und Work-Life-Balance – und landen da, wo es wirklich wehtut: Systemdesign, Demografie, Arbeitsbedingungen und Führung.
Du erfährst, warum „Faulheit“ als Erklärung zu kurz greift, wie Prozess-Transparenz Überlastung sichtbar macht und warum Mitarbeiterzufriedenheit kein Feelgood-Thema ist, sondern ein harter Hebel für Qualität, Kunden und Umsatz. Und ja: Ohne Konsequenzen nach Feedback bleibt jede Initiative nur Show.
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In dieser Folge wird’s unbequem für alle, die Prozessmanagement immer noch als Modellier-Disziplin fürs Audit sehen. Matúš und Daniel sprechen mit Dr. Markus Schlobohm darüber, was passiert, wenn KI nicht nur „oben drauf“ geklebt wird – sondern Organisationen grundsätzlich neu gedacht werden müssen. Markus bringt die Perspektive aus großen Transformationen (u. a. Lufthansa, Techniker Krankenkasse) und aus seiner heutigen Arbeit als Berater mit: Du erfährst, warum FOMO-Aktionismus („mach AI, egal wofür“) Unternehmen in ein Schatten-Universum aus Tools und Initiativen treibt – und warum die eigentliche Arbeit bei Strategie, Business Pain und echter Fokussierung beginnt. Außerdem geht’s um Change als Muskel: nicht als HR-Beilage, sondern als Kernkompetenz von Transformationsteams – inklusive der Frage, was das „Change-Objekt“ wirklich ist, bevor du losrennst. Hör rein, teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.
Viele reden über BPM, aber scheitern im Alltag nicht an Tools, sondern daran, dass niemand die Rolle leben kann. In dieser Folge bekommst du einen ehrlichen Blick darauf, wie eine interne Prozess-Community entsteht, warum benannte „Prozess-Experten“ anfangs oft nur Zusatzaufgaben bekommen – und was sich ändern muss, damit daraus echte Motivation wird. Du erfährst, warum Management-Commitment und klarer Nutzen die Basis sind, wie viel Zeit realistisch eingeplant werden sollte, und warum genau die Abteilungen ohne Freiraum bei Optimierung nicht vorankommen. Außerdem geht’s um Gamification, kleine Challenges und Vergleichbarkeit über Dashboards als pragmatische Hebel, um Energie in der Community zu halten. Im Gespräch mit Daniel und Matúš zeigt Fenike, warum Sichtbarkeit für Prozessmanagement fehlt, wie man junge Talente besser erreicht – und weshalb Prozesswissen eigentlich alle im Unternehmen brauchen. Hör jetzt rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.
Du kennst das Gefühl: In der eigenen Organisation bist du Prozess-Einzelkämpfer, während IT, QM, Projektmanagement und Data ihre eigenen Welten bauen. In dieser Folge nehmen Matúš und Daniel dich mit nach Hamburg – direkt aus dem Hotelzimmer, direkt von der „All About Process Management“ (Hamburg Edition). Mit dabei: Russel und Mirko, die nicht nur erzählen, wie so ein kompaktes Halbtags-Format funktioniert, sondern warum genau solche Events ein Energie-Boost für die Community sind.
Du bekommst Einblicke, warum Austausch und Netzwerk oft mehr bringen als der hundertste Vortrag – und warum Prozessmanagement als Disziplin viel offener gedacht werden muss: Qualität, IT, Enterprise Architecture, Mining, Automatisierung. Das Gespräch landet bei einer provokanten These: Wir bräuchten eine gemeinsame „Automesse für BPM“, statt dass jeder Tool-Anbieter sein eigenes Silo füttert. Dazu kommen Learnings aus den Roundtables – von Innovations-Inkubatoren über Rapid Prototyping bis zur Frage, wie man eine prozessgetriebene Organisation wirklich aufbaut. Hör rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.
Du willst KI in Prozessen nutzen, aber in deiner Organisation weiß kaum jemand, welche Prozesse es überhaupt gibt, wer Verantwortung trägt und wie daraus echte Automatisierung wird? Genau diese Lücke nehmen Daniel, Etienne und Mirko auseinander – und sie sagen ziemlich klar: Kein AI ohne Prozesse. Statt Bullshit-Bingo und Tool-Communities geht’s um die Basics, die niemand sexy findet, aber alle brauchen: Prozessarchitektur, Verantwortlichkeiten, Prozesskultur, Prozesslandkarten – und wie du daraus Mining, Automation und KI sinnvoll ableitest. Im Gespräch wird auch deutlich, warum BPM seit Jahrzehnten existiert und trotzdem viele Teams immer wieder bei Modellierung und Methoden hängen bleiben, statt messbaren Wertbeitrag zu liefern. Die Hosts zeigen, wie wichtig Austausch im geschützten Rahmen ist – und lüften den Vorhang: Am 25. März 2026 startet in München das erste Community-Treffen der Business Process Management Alliance (e.V.), toolneutral und ohne Sales, von Anwendern für Anwender. Hör jetzt rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.
Papier ist nicht das Problem. Der Prozess dahinter ist es. In dieser Folge holen die Hosts mit Christian Heckmann einen Gast aus einer Branche an den Tisch, die viele unterschätzen: Druck- und Dokumentenwelt. Und genau da wird’s plötzlich hochrelevant, weil Scanner, PDFs und DMS-Systeme in der Praxis oft der eigentliche Prozessstarter sind. Du erfährst, wie sich die Reise von „Kopierer liefern“ hin zu Cloud, Low-Code und KI-gestützter Automatisierung entwickelt – und warum Datensouveränität dabei immer stärker zum Entscheidungskriterium wird. Im Gespräch geht es auch um den PDF-Moloch, Schattenprozesse im Backoffice, und warum „ein PDF ablegen“ noch lange keine Digitalisierung ist. Außerdem bekommst du ein greifbares Beispiel, wie allein über Scan-Daten Prozesspotenziale sichtbar werden können – inklusive der Diskussion, was passiert, wenn Unternehmen Papier loslassen, aber Prozesse nicht mitdenken. Hör jetzt rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.
In dieser Folge wird es persönlich und gleichzeitig ziemlich nerdig: Im Gespräch mit Matúš, Christoph und Daniel geht es darum, wann sie zuletzt etwas zum ersten Mal gemacht haben – vom ersten Gin-Ansatz über den Airfryer bis hin zum Vereinsgründungspapier. Daraus leiten sie die Frage ab, in welchen Branchen sie als Prozessmenschen gerne mehr verändern würden: Landwirtschaft, kleine Handwerksbetriebe, Hausarztpraxen, Public Sector und Biologie-Labore stehen ganz oben auf der Wunschliste. Du erfährst, warum dort noch riesiges Potenzial für Prozessmanagement, Transparenz und Automatisierung schlummert und wie KI-Tools wie Microsoft Copilot, Claude Code/Cowork oder lokale Modelle das Aufgabenmanagement im Backoffice komplett verändern können. Außerdem geht es um sinnvolle Weiterbildung in der KI-Flut, T-Shape-Skills statt Overload und warum du dich nicht von FOMO treiben lassen solltest. Hör jetzt rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.
Agenten überall, Single-Tool-Versprechen an jeder Ecke – aber was davon trägt dein Prozessmanagement 2026 wirklich? In dieser Folge zerlegen Matúš, Christoph und Daniel die großen BPM- und KI-Predictions der Toolhersteller und schauen ehrlich darauf, was davon schon heute Realität ist und wo noch viel Marketing im Spiel ist. Du erfährst, wie Agentic AI und KI-Agenten wirklich eingesetzt werden (von Code-Generierung bis Kinder-Gute-Nacht-Geschichten), wo Governance, Haftung und Sicherheit komplett unterschätzt werden und warum „Model to Execution“ in BPMN längst keine Revolution mehr ist. Die Hosts sprechen über Simulation und Digital Twins als Basis für bessere Entscheidungen, über den Traum von der einen „Unified BPM Suite“ und die harte Realität aus Zukäufen, Tool-Wildwuchs und Protokoll-Chaos. Dazu geht es um Skills, Kulturwandel, Change Fatigue und die Frage, warum Fleiß, saubere Prozesse und Daten auch 2026 wichtiger sind als jeder Hype. Hör jetzt rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.
Neues Jahr, neue Realität: 2026 wird zum Stresstest für Prozesse, Mittelstand und Digitalisierung. In dieser Folge sprechen Matúš, Christoph und Daniel darüber, warum „abwarten und Tee trinken“ für Unternehmen endgültig vorbei ist – und wieso dich das als Prozess- oder BPM-Verantwortliche:n direkt betrifft. Du erfährst, was hinter der aktuellen Welle an Führungswechseln, Abfindungen und Selbstständigkeiten steckt, warum 2025 bereits ein starkes KI- und Prozessjahr war und wieso viele Organisationen jetzt brutal merken, dass sie ihre Hausaufgaben bei Prozess- und Datenstrukturen nicht gemacht haben. Die Hosts diskutieren das radikale Beispiel Dänemark ohne staatliche Briefzustellung, die Rolle von eID, SEPA und Wero und warum Deutschlands digitale Verwaltung so hinterherhinkt, obwohl es längst mehr Möglichkeiten gibt, als in den Nachrichten ankommen. On top: die Prozess Philosophen sind jetzt auch auf YouTube sichtbar. Hör jetzt rein, denk deine eigene Digitalstrategie weiter und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und deinem Netzwerk.
Zum Jahresauftakt wird es sehr konkret: Die Hosts blicken nach vorn und sprechen darüber, was 2026 im Prozessmanagement wirklich auf dich zukommt – jenseits von Marketing-Slides und KI-FOMO. Du erfährst, warum der aktuelle KI-Hype voraussichtlich einen Dämpfer bekommt, wieso Governance, Compliance, Sicherheit und Datenstrukturen beim Einsatz von KI in Prozessen plötzlich ganz oben auf der Agenda stehen und weshalb viele Unternehmen jetzt zurück zu den Grundlagen von BPM müssen. Im Gespräch mit Matúš, Christoph und Daniel geht es außerdem um persönliche Ziele zwischen Ironman-Vorbereitung, gesundem Leben und dem ehrlichen Umgang mit Neujahrsvorsätzen. Die drei sprechen offen über ihre Wünsche für die BPM-Community, die Rolle der Business Process Management Alliance, die All About Process Management Konferenz in Stuttgart mit Hackathon und warum echte Begegnungen auf Events und Meetups Underrated sind. Hör jetzt rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.
In dieser Weihnachtsepisode wird es persönlich und ziemlich ehrlich: Matúš, Christoph und Daniel sprechen über die Geschenke, die ihr Leben geprägt haben – von Nintendo, Lego-Technik und Saxophon bis zum ersten eigenen PC – und was das mit Wertschätzung, Arbeit und langfristigen Investitionen zu tun hat. Von dort aus geht es direkt hinter die Kulissen der Prozess Philosophen: über 500 Hörer:innen, mehr als 10.000 Downloads, neue Mikrofone und Kameras dank Black Friday und die Frage, was wirklich zählt – Technik oder Content. Du erfährst, warum Konsistenz wichtiger ist als Perfektion, wieso gemeinsame Aufnahmetage Underrated sind, welche Formate sich die drei für die Zukunft wünschen (von OMR-inspirierten Industrie-Interviews bis Shorts und Quizduell-Ideen) und wie du über Spotify-Kommentare aktiv Einfluss auf den Podcast nehmen kannst. Hör jetzt rein, gönn dir etwas Prozess-Philosophie unterm Weihnachtsbaum und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.
Was haben Zahnputzroutine, Zahnarztangst und HR-Onboarding gemeinsam? Mehr, als du auf den ersten Blick denkst. In dieser Folge sprechen Matúš, Daniel und Christoph darüber, wie stark „unscheinbare“ Supportprozesse darüber entscheiden, ob dein Unternehmen wirklich gut funktioniert oder nur so tut, als wäre alles im Griff. Ausgangspunkt ist Matúš’ Lehrveranstaltung an der Technischen Hochschule in Augsburg: Studierende modellieren echte Prozesse – von Bürgerbeschwerde über Produkttest und Podcastproduktion bis zum Onboarding – und merken schnell, wo Automatisierung easy ist und wo es plötzlich richtig komplex wird. Im Gespräch geht es darum, warum Produktentwicklung, Testing, Instandhaltung und Projektmanagement sehr wohl prozessfähig sind, wieso Standard- und Benchmarkprozesse aus Tools nur ein Startpunkt sind und wie Kultur, Standort und Größe eines Unternehmens Supportprozesse prägen. Du erfährst, warum Automatisierung gerade hier enormes Potenzial hat und weshalb „alle machen das so“ eine gefährliche Ausrede ist. Hör jetzt rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.
In dieser Folge wird es sehr konkret: Alex Zehr, Prozessarchitekt bei den Schweizerischen Bundesbahnen, erzählt Matúš, Christoph und Daniel, wie ein Konzern mit jahrzehntelanger Prozessmanagement-Historie sein Operating Model neu aufsetzt – und warum Dokumentation allein fast nichts bringt. Du erfährst, wie die SBB seit 2020 ein zentrales Prozessmanagement aufbaut, politische Grabenkämpfe zwischen Divisionen auflöst und warum Alleingänge genauso scheitern wie endlose Demokratie. Alex nimmt dich mit in den wohl komplexesten Use Case: einen Projektgenehmigungsprozess mit über 1.000 Einzelschritten, verschiedenen Projektarten, Betragsgrenzen in Millionenhöhe, Eskalationen und automatischen Weiterläufen, umgesetzt auf der Tim Workflow Engine mit einem Mini-Team. Dazu geht es um 1.900 dokumentierte Prozesse, knappe Ressourcen durch SAP-Transformation, den echten Mehrwert von Automation, den Einfluss von KI im Wissensmanagement und die Frage, warum du über Abläufe reden solltest, ohne das Wort „Prozess“ zu benutzen. Hör jetzt rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.
Du willst verstehen, wie sich dein Job im Prozessmanagement in den nächsten Jahren verändern wird? In dieser Folge sprechen Matúš und Daniel mit Andreas Mucke, Gründer von Mr. Know und Inspire Technologies, über seinen Weg vom Atari und Gartenschlauch-Editor bis zu digitalen Fachkräften im öffentlichen Sektor. Du erfährst, wie aus Formularen echte Workflows wurden, warum BPMN für ihn trotz KI-Hype unverzichtbar bleibt und welches Drei-Level-Modell er für digitale Kollegen sieht – von regelbasierten Assistenten bis zu lernenden Avataren, die eigenständig Entscheidungen treffen. Andreas erklärt, wie digitale Kollegen Fachkräftemangel und Verrentung abfedern können, was hinter der Mr. Know Community Edition steckt und warum Community-Building wichtiger ist als der nächste Tool-Hype. Außerdem geht es darum, warum „kostenlos“ kein Ersatz für sauberes Prozessdenken ist und wie du heute pragmatisch mit Automatisierung starten kannst. Hör jetzt rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.
Vom reservierten Sonnenbett mit Handtuch bis zum drei Monate blockierten SAP-System: In dieser Folge zeigen dir Matúš Mala, Daniel Matka und Christoph Piller mit Gast Martin Holling, wie absurd und gleichzeitig entscheidend Prozesse im Unternehmensalltag sein können. Du erfährst, warum Business Process Management immer beim Menschen anfängt, weshalb „Prozesse haben wir nicht“ eine gefährliche Illusion ist und wieso zu frühe Tool- und KI-Fixierung mehr schadet als nutzt. Martin nimmt dich mit durch 20 Jahre Prozessmanagement – von Siemens über ERP-Desaster bis hin zum Bauunternehmen, das plötzlich merkt, dass „haben wir schon immer so gemacht“ nicht mehr reicht. Im Gespräch geht es um Rollen, Verantwortlichkeiten, Prozess-Communities und einen pragmatischen Weg, modernes BPM in einem 2.000-Personen-Unternehmen aufzubauen, bevor du automatisierst. Hör jetzt rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.
In dieser Folge wird es unbequem ehrlich: Wie viel Gamechanger steckt wirklich in KI für Prozessmanagement – und wo beginnt der reine Tool-Hype? Matúš, Daniel und Christoph starten mit einem neuen Icebreaker-Format, bevor sie tief in den BPM-Lifecycle eintauchen und klären, was aktuelle KI-Modelle wie Gemini 3 in der Praxis wirklich bringen. Du erfährst, wie Prozessmanager heute schon mit Custom-KI-Assistenten Prozesse erfassen, dokumentieren und anhand von Verschwendungsarten analysieren – und warum diese Assistenten eher Sparringspartner als Autopilot sind. Die drei diskutieren, wo Tools beim automatischen Generieren von BPMN-Modellen aus Text scheitern, warum Confluence-Wikis als „Prozessstaubsauger“-Quelle kritisch sind und wieso ohne Fachexperten keine sauberen Prozesse entstehen. Dazu kommt eine klare Vision: weniger manuelles Modellieren, mehr kontextabhängige Sichten auf eine gemeinsame Prozesslandkarte und endlich schöne, nutzbare Prozessmaps statt Industrie-Standard-Hässlichkeit. Hör jetzt rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.























