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O-Ton Pädiatrie
O-Ton Pädiatrie
Author: O-Ton Pädiatrie
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So breit wie das Spektrum in der Kinder- und Jugendmedizin ist auch das Spektrum unserer Podcast-Themen: Im Fokus stehen neue Leitlinien, Aktuelles aus Diagnostik und Therapie, STIKO-Empfehlungen, Berichte und Empfehlungen aus dem Behandlungsalltag, Sozialpädiatrie, häufige und seltene Erkrankungen.
32 Episodes
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„Eine Anaphylaxie ist kein stärkerer Ausschlag oder ein bisschen Allergie, sondern wirklich ein medizinischer Notfall. Die Symptome können sich innerhalb von Minuten entwickeln und auch schnell bedrohlich werden“, erklären Professor Christiane Lex und Dr. Susanna Bednarzik – und plädieren für eine „mutigere“ Gabe von Adrenalin, wenn es notwendig ist. In dieser Folge von O Ton Pädiatrie sprechen die beiden Expertinnen über das Erkennen und Behandeln der Anaphylaxie bei Kindern – vom ersten Symptom bis zur Akuttherapie in der Praxis. Sie erläutern, warum Adrenalin intramuskulär das Mittel der Wahl ist, wie typische Auslöser wie Erdnuss, Kuhmilch oder Cashew identifiziert werden, und welche Rolle Schulungen, Notfallsets und Elternaufklärung spielen. So können die Patientinnen und Patienten im Allergienotfall sicher versorgt werden.
Weiterführende Links:
• AWMF-S2k-Leitlinie „Akuttherapie und Management der Anaphylaxie“: https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/061-025
• Artikel „Anaphylaxie in der kinderärztlichen Praxis“: https://www.kinderaerztliche-praxis.de/a/cme-anaphylaxie-anaphylaxie-in-der-kinderaerztlichen-praxis-2514281
• Arbeitsgemeinschaft Anaphylaxie (AGATE): www.anaphylaxieschulung.de Hier findet sich eine Liste zertifizierter Schulungszentren in Deutschland.
• Expertenforum Anaphylaxie: www.anaphylaxie-experten.de Hier können Schulungsvideos und Erfahrungsberichte angesehen werden.
• Gesellschaft für pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin: https://www.gpau.de/eltern-kinderinfos/ : Hier gibt es Eltern- und Kinderinformationen zum Download. Gedruckte Exemplare des Anaphylaxie-Passes und Notfallpläne im A-4-Format können durch medizinisches Fachpersonal per E-Mail bei der Geschäftsstelle bestellt werden.
• Deutscher Allergie- und Asthmabund e. V.: www.daab.de Hier können viele anschauliche Informationen bezogen werden. Abonniert man den DAAB-Newsletter, erhält man z. B. auch Informationen über Rückrufe, fehlerhafte (Lebensmittel-)Deklarationen oder Spureneinträge.
Was ist neu in den STIKO-Empfehlungen 2026? Univ.-Prof. Dr. Markus Knuf, Chefarzt am Klinikum Worms und Chefredakteur der „Kinderärztlichen Praxis“, erläutert relevante Änderungen für die pädiatrische Praxis. Meningokokken: Verzicht auf die MenC-Impfung, stattdessen MenACWY-Impfung für Jugendliche – warum wird diese Entscheidung kontrovers diskutiert? Pneumokokken: 20-valenter Konjugat-Impfstoff für Risikokinder – für welche Zielgruppen genau? RSV: Passive Immunisierung mit monoklonalen Antikörpern versus maternale Impfung – welcher Ansatz ist sinnvoller? HPV: Warum ist eine frühe Impfung für Jungen und Mädchen so wichtig? Auch die neue Reise-Impfempfehlungen zu Chikungunya wird thematisiert. Abschließend gibt Prof. Knuf einen Ausblick auf aktuelle Entwicklungen in der Impfstoffforschung – von neuen Pneumokokken-Vakzinen bis zur Influenza-Impfung für Kinder. Es tut sich viel in diesem Bereich!
Weiterführende Links:
• STIKO-Empfehlungen 2026: RKI - Epidemiologisches Bulletin - Epidemiologisches Bulletin 04/2026
• Stellungnahme HPV: https://www.buendnis-kjg.de/stellungnahmen/stellungnahmen-infektionskrankheiten-impffragen/hpv-impfung-ab-9-jahren/
• Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Klinikum Worms: https://www.klinikum-worms.de/kinderklinik.html
https://www.medical-tribune.de/medizin/paediatrie/impf-update-stiko-empfehlungen-2026-und-andere-aktuelle-impffragen
Kuhmilchallergie führt in der Praxis häufig zu diagnostischer Unsicherheit . Welche Symptome sprechen dafür, wie lassen sich allergische Reaktionen von unspezifischen Magen-Darm-Beschwerden unterscheiden und wann ist eine gastroenterologische Abklärung sinnvoll? In dieser Folge sprechen wir mit Dr. Enninger über Diagnose, Therapie, Warnsignale, Stillen, Eliminationsdiäten, geeignete Spezialnahrungen sowie Beikosteinführung und den Umgang mit versteckter Milch im Alltag.
Links:
Spezialnahrung | Materialien für Medizinisches Fachpersonal: https://www.nestlehealthsciencehub.de/indikationen/kuhmilchallergie
Kuhmilcheiweißallergie: Ernährung von Säuglingen | kuhmilchallergie.info: http://www.kuhmilchallergie.info/
Wichtiger Hinweise: Stillen bietet Säuglingen den besten Start ins Leben.
Diese Podcastepisode ist mit freundlicher Unterstützung von Nestlé Health Science entstanden.
https://www.medical-tribune.de/medizin/paediatrie/kuhmilchallergie-meets-gatroenterologie
In dieser Folge sprechen Nicole Finkenauer und Angelika Leidner mit Prof. Michael Skeide über neurokognitive Grundlagen des Lernens sowie über verbreitete Lernmythen. Der Fokus liegt auf der frühkindlichen und pränatalen Gehirnentwicklung, sensiblen Phasen des Lernens und den Veränderungen während der Pubertät. Weitere Schwerpunkte sind die Bedeutung von Schlaf, Ernährung und Bewegung, der Einfluss digitaler Medien, ADHS und Aufmerksamkeit sowie die multifaktorielle Entstehung von Lernstörungen wie Legasthenie und Dyskalkulie. Abschließend werden praxisnahe Hinweise für den Umgang mit Lernschwierigkeiten und die Rolle elterlicher Unterstützung diskutiert.
Themen und Zeiten:
• Frühkindliche und pränatale Gehirnentwicklung (2:34)
• Lernen während der Pubertät (7:03)
• Lernentwicklungsstörungen (Legasthenie, Dyskalkulie, Diagnose) (11:19)
• Lernen bei ADHS, Aufmerksamkeitsrhythmus (17:20)
• Schlaf, Schlafhygiene (20:36)
• Ernährung und Bewegung als Lernförderung (23:08)
• Lerntypen: ein Mythos? (28:42)
• Soziale Medien und ihr Einfluss auf das Belohnungssystem; Bildschirmzeit (31:05)
• Mit der Hand schreiben – was bringt das? (34:33)
• Lernen im Erwachsenenalter – Tipps und Tricks (36:36)
• Unterstützung durch die Eltern – der Coaching-Ansatz (41:43)
Weiterführende Links:
• Prof. Skeide seit 1. Januar 2026: Institut für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Medizinische Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel: https://www.medizin.uni-kiel.de/de/einrichtungen/klinisch-theoretische-institute/institut-fuer-kinder-und-jugendpsychatrie
• Prof. Skeide bis Ende 2025: Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften: https://www.cbs.mpg.de/de und Forschungsgruppe Frühkindliche Lernentwicklung (Leitung: Prof. Skeide): https://www.cbs.mpg.de/selbststaendige-forschungsgruppen/fruehkindliche-lernentwicklung am
• Laufende Projekte: https://gepris.dfg.de/gepris/person/333727491
• Buch „Schlauer im Schlaf und andere Lernmythen: https://www.m-vg.de/mvg/shop/article/25280-schlauer-im-schlaf-und-andere-lernmythen/
Der Podcast "O-Ton Pädiatrie" geht in die fünfte Staffel und verspricht wieder spannende Einblicke in aktuelle pädiatrische Themen. Die Moderatorinnen Nicole und Angelika haben dafür renommierte Expertinnen und Experten eingeladen, die ihr Fachwissen mit den Hörerinnen und Hörern teilen.
Den Auftakt macht eine Folge zum Thema Lernmythen. Ein Hirnforscher klärt darüber auf, was wirklich dran ist an gängigen Annahmen rund ums Lernen – beispielsweise ob Traubenzucker tatsächlich das Gehirn auf Trab bringt. In den folgenden Folgen, die im 14-tägigen Rhythmus erscheinen, erwarten die Zuhörer weitere hochrelevante Themen aus der Kindermedizin: Die aktuellen STIKO-Empfehlungen werden ebenso behandelt wie Diagnostik und Therapie einer Anaphylaxie sowie ADHS. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den sogenannten Schattenkindern – den Geschwistern chronisch kranker Kinder – und dem richtigen Umgang mit ihnen. Passend zur bevorstehenden Urlaubszeit widmet sich eine Folge zudem der Reise- und Tropenmedizin.
Die Redaktion der Kinderärztlichen Praxis lädt alle Interessierten ein, wieder mit dabei zu sein und Neues zu lernen. Um keine Folge zu verpassen, empfiehlt sich ein Abonnement auf den gängigen Podcast-Portalen. Weitere Informationen und Podcasts finden sich unter kipra-online.de und medical-tribune.de/podcasts.
Depressionen bei Kindern nehmen zu – doch woran erkennt man sie und wann wird eine Behandlung nötig? Antworten auf diese und viele weitere Fragen hat Professor Dr. Michael Huss, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie. Der Experte nennt Frühsymptome (Antriebslosigkeit, Schmerzen, Schlafprobleme), die Rolle der Funktionsbeeinträchtigung als Behandlungsindikator und gibt praktische Hinweise für Kinderärztinnen und -ärzte: von somatischer Abklärung über Sozialanamnese bis zu Screening-Tools. Eine Behandlung umfasst die Basisfaktoren psychischer Gesundheit (z. B. Schlaf, Ernährung, Bewegung, Licht, Sozialkontakte), Psychotherapie und bei Bedarf Antidepressiva. Letztere aber mit realistischen Erwartungen.
Wichtig: „Es ist nicht gerechtfertigt, wenn ein Kind mit Suizidalität warten muss. Das ist eine dringende, schnelle Behandlungsindikation. Das Kind muss sofort gesehen werden oder in einem sehr knappen Zeitrahmen“, betont Professor Huss.
Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/4f2bkWF
Weiterführende Links:
Trondheim-Studie zum Zusammenhang von Mediennutzung und Depressionen: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0747563223002108?via%3Dihub#sec2
Montgomery-Asberg-Depression-Rating-Scale zur Einschätzung des Schweregrades einer Depression: https://www.springermedizin.de/emedpedia/detail/enzyklopaedie-der-schlafmedizin/montgomery-asberg-depression-rating-scale?epediaDoi=10.1007%2F978-3-642-54672-3_269
Children‘s Depression Rating Scale: https://www.testzentrale.de/shop/children-s-depression-rating-scale-revised-by-e-o-poznanski-and-h-b-mokros.html
Leitlinie „Behandlung von depressiven Störungen bei Kindern und Jugendlichen“: https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/028-043
Leitlinie „Suizidalität im Kindes- und Jugendalter“: https://register.awmf.org/assets/guidelines/028-031l_S2k_Suizidalitaet_KiJu_2016-07_01-abgelaufen.pdf
In dieser Folge von O-Ton-Pädiatrie sprechen Nicole Finkenauer und Angelika Leidner mit dem Biochemiker Dr. Frank Stehr, geschäftsführender Vorstand der NCL-Stiftung, über Kinderdemenz. Erfahren Sie, was NCL (neuronale Ceroid-Lipofuszinose) ist, welche verschiedenen Formen es gibt und wie häufig diese seltene neurodegenerative Erkrankung auftritt. Dr. Stehr beleuchtet die Herausforderungen bei der Diagnose, die spezifischen Symptome der NCL-Formen CLN1, CLN2 und CLN3 sowie die Bedeutung einer frühzeitigen Erkennung. Diskutiert werden auch die emotionalen Aspekte der Diagnosemitteilung und die therapeutischen Möglichkeiten, insbesondere die Enzym-Ersatztherapie für CLN2, das Potenzial des Neugeborenen-Screenings und die Vererbungswahrscheinlichkeit.
Die NCL-Stiftung fördert Forschung und Aufklärung, um betroffenen Kindern und ihren Familien zu helfen. Ein wichtiger Appell an Kinderärztinnen und Kinderärzte: Achten Sie auf raschen Fähigkeitsverlust und Symptomkombinationen wie Erblindung, Demenz, motorische Probleme und Epilepsie.
Zur Podcast-Übersicht: https://bit.ly/4f2bkWF
Themen und Zeiten:
• Was ist NCL (Neuronale Ceroid-Lipofuszinose) und welche Formen gibt es? (02:40)
• Häufigkeit von NCL in Deutschland und weltweit (05:04)
• Wie Kinderärztinnen und Kinderärzte NCL erkennen können – allgemeine Symptome (06:58)
• Spezifische Symptome und Diagnoseweg bei CLN1 (07:38)
• Spezifische Symptome und Diagnoseweg bei CLN2 (10:41)
• Spezifische Symptome und Diagnoseweg bei CLN3 (Juvenile NCL) (12:05)
• Der lange Weg zur Diagnose und die Bedeutung des Zuhörens (20:03)
• Diagnostische Schritte für Kinderärzte (Enzymtests, Genanalyse) (23:06)
• Kommunikation der Diagnose an die Eltern und Umgang mit Geschwisterkindern (26:10)
• Leben nach der Diagnose: Behandlung, Therapie und Unterstützung (32:40)
• Die Enzym-Ersatztherapie für CLN2 und das Neugeborenen-Screening 35:26)
• Die NCL-Stiftung: Ziele, Aktivitäten und Forschungsförderung (40:20)
• Wünsche für betroffene Familien und ihre Unterstützung (47:52)
• Kurze Zusammenfassung für Kinderärztinnen und Kinderärzte (50:36)
Weiterführende Links:
• NCL-Stiftung: https://www.ncl-stiftung.de/
• Informationen des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen zum Thema Kinderdemenz: https://www.dzne.de/aktuelles/hintergrund/kinderdemenz/
• Martin Zeitz Centrum für Seltene Erkrankungen am UKE: https://www.uke.de/kliniken-institute/zentren/martin-zeitz-centrum/index.html
• Arbeitsbereich Neugeborenenscreening & Stoffwechseldiagnostik an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am UKE: https://www.uke.de/kliniken-institute/kliniken/kinder-und-jugendmedizin/f%C3%BCr-zuweisende-%C3%A4rzte/laborleistungen/index.html
• Erklärung Anwendung Trockenblutkarte: https://www.amedes-selteneerkrankungen.de/service/trockenblutkarte.html
Eiweiß ist ein lebenswichtiger Nährstoff - doch wie viel davon brauchen Kinder und Jugendliche wirklich, und wie viel ist zu viel? In dieser Folge sprechen wir mit dem Kinderarzt und Ernährungsmediziner Prof. Dr. Hermann Kalhoff über den aktuellen Protein-Hype, geeignete natürliche Eiweißquellen und über Eiweiß-Shakes, -Riegel & Co. Es geht um empfohlene Mengen je Altersstufe, Folgen von zu hohem oder zu niedrigem Eiweißkonsum auf junge Körper, Besonderheiten beim Sport sowie den Umgang mit Nahrungsergänzungsmitteln. Klar wird: Für junge Körper reicht eine ausgewogene Mischkost – Supplements sind meist unnötig. "Eine dauerhaft stark überhöhte Eiweißaufnahme muss man vermeiden. Das ist einfach unzureichend erforscht", so Professor Kalhoff in O-Ton Pädiatrie.
Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/4f2bkWF
Weiterführende Links:
Fünf Fragen aus der Praxis zum Thema Eiweiß:
https://www.kinderaerztliche-praxis.de/a/fuenf-fragen-aus-der-praxis-eiweisszufuhr-eiweissshakes-co-2488585
Forschungsdepartment Kinderernährung (FKE): https://www.klinikum-bochum.de/fachbereiche/kinder-und-jugendmedizin/forschungsdepartment-kinderernaehrung.html
Ernährungskommission der DGKJ: https://www.dgkj.de/die-gesellschaft/struktur/kommissionen-und-ags/ernaehrungskommission
EsKiMo-Studie: https://edoc.rki.de/handle/176904/6887.2
DONALD-Studie: Eiweiß fördert das Größenwachstum bei Mädchen: https://www.ernaehrung.de/blog/donald-studie-eiweiss-foerdert-das-groessenwachstum-von-maedchen/
Klinikum Dortmund: https://www.klinikumdo.de/person/hermann-kalhoff/
Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) gehört zu den häufigsten psychischen Störungen im Kindes- und Jugendalter und wird oft lange nicht erkannt. In dieser Folge sprechen wir mit Dr. Wolfgang Kömen, Facharzt für Kinder und Jugendmedizin aus Essen mit einem Schwerpunkt im Bereich ADHS, über die möglichen Symptome, neurobiologischen Ursachen und darüber, warum ADHS keine Modediagnose ist. Besonders im Fokus: psychische und körperliche Komorbiditäten wie Depressionen, Angststörungen, Essstörungen, Asthma oder Diabetes, die eine ADHS verdecken bzw. maskieren können. Was ist zu tun, wenn in der Kinderarztpraxis der Verdacht auf ADHS aufkommt? Wie identifiziert man eine verdeckte ADHS? Und wie kann man sie frühzeitig und wirksam behandeln und begleiten? Antworten auf diese und viele weitere Fragen hat unser ADHS-Experte in O-Ton Pädiatrie.
Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/4f2bkWF
Weiterführende Links:
ADHS und Komorbidiäten: https://www.kinderaerztliche-praxis.de/a/fuenf-fragen-aus-der-praxis-adhs-und-komorbiditaeten-2496713
Der ADHS-Ausweis: https://www.adhs-ausweis.de/
Arbeitsgemeinschaft ADHS: https://www.ag-adhs.de/
In dieser Folge sprechen wir mit Dr. med. Katharina Rieth, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin sowie Notfall- und Intensivmedizinerin, über das Thema Kindernotfälle in der Praxis. Welche Notfälle sollte man als Kinderärztin oder Kinderarzt unbedingt kennen? Worin unterscheiden sich Reanimationen bei Neugeborenen und älteren Kindern? Und wie können Praxisteams durch klare Strukturen, Algorithmen und regelmäßiges Training Sicherheit im Ernstfall gewinnen? Hören Sie praxisnahe Tipps, den aktuellen Stand der Leitlinien und wertvolle Strategien, um Kindernotfälle besser zu erkennen, richtig zu handeln und im Team gut vorbereitet zu sein.
„Am wichtigsten ist, dass man Ruhe bewahrt und diese auch ausstrahlt. Wenn wir Panik haben, haben wir 20 IQ-Punkte weniger - und die brauchen wir in so einem Notfall, vor allem wenn wir nicht routiniert sind", sagt Dr. Katharina Rieth.
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Weiterführende Links:
Artikel „Präklinische Kindernotfallmedizin“: https://www.kinderaerztliche-praxis.de/a/versorgung-kritisch-kranker-kinder-praeklinische-kindernotfallmedizin-2478701
ERC-Guidelines 2025: https://www.erc.edu/projects/erc-guidelines-2025-project
Checklisten (die 4 gängigsten in der Kindernotfallmedizin)
• DIVI Kindernotfall-App (https://www.divi.de/aktuelle-meldungen/neu-divi-kindernotfall-app-soll-unter-oder-ueberdosierung-von-medikamenten-im-kindernotfall-vermeiden), kostenpflichtig
• Pedihelp App (https://play.google.com/store/apps/details?id=com.CreaBooSoft.PediHelp&hl=de&pli=1)
• Kinder- Notfalllineal PädNFL (https://paeder.com/)
• Kindersicher Lineal (https://www.kindersicher.biz/)
Simulationstraining
Kindernotfalltraining: Nächster Termin ist der 12.06.2026 in Mannheim im Rahmen des Kinder- und Jugendärztetages. Anmeldungen via BVKJ Seite.
https://www.bvkj.de/fortbildungen/
Pädiatrisches Beurteilungsdreieck
Siehe Instagram-Kanal @drrieth unter dem Highlight „Kind Krank?“
https://www.instagram.com/s/aGlnaGxpZ2h0OjE4MDE4Mzc5NDk4ODEzMjM4?story_media_id=3206779383535731393_31374802838&igsh=aGp5bjc0bXFjeGkz
cABCDE-Schema
Siehe Instagram-Kanal @drrieth unter dem highlight „cABCDE“
https://www.instagram.com/s/aGlnaGxpZ2h0OjE4NDA3MTg2NTIxMDA4ODM3?story_media_id=3192597518512014585_31374802838&igsh=d3I0a3Z5aGRobHZt
Wendeltubus – der Schlauch, der Leben rettet
https://www.instagram.com/reel/C4IgNDiLZIQ/?igsh=eXhyeGh5cWNrcHNl
Gamechanger supraglottische Atemwegshilfen
https://www.instagram.com/reel/C1fAL_KNI79/?igsh=MXAyZml4NWNkYW83ag==
CRM (crew resource management)
Kostenloser Download der Karten unter https://inpass.gmbh/p/crm-karten-kostenlos
Luft muss in die Lunge
https://www.linkedin.com/posts/dr-med-katharina-rieth-1a6529b7_kindernotfallmedizin-sauerstoffreserven-sauerstoffverbrauch-activity-7110175698274668544-p5MG?utm_source=share&utm_medium=member_android&rcm=ACoAABjRC84BDpycxRVGBapiw_QaLv9eMWoEhnc
Buch: Fit für den Kindernotfall
https://www.medhochzwei-verlag.de/Shop/ProduktDetail/fit-fuer-den-kindernotfall-9783862168958
Ende September geht es nach Leipzig, zum Kongress für Kinder- und Jugendmedizin. Vom 24. bis zum 27. September geht es dort um viele pädiatrische Themen, es ist Zeit für Neues, für die Weiterbildung, für den Austausch.
Der Kongress steht dieses Jahr unter dem Motto „Gemeinsam leben – Medizin und Pflege für Kinder und Jugendliche mit chronischen Erkrankungen und Beeinträchtigungen“ – einem Motto mit starkem Bezug Sozialpädiatrie.
Die Kongresspräsidenten der DGSPJ sind 2025 Dr. Stephan Springer, Chefarzt der Kinder- und Jugendneurologie im Kinder- und Jugendkrankenhaus Auf der Bult, Hannover, und Dr. Hendrik Langen, Leiter des Sozialpädiatrischen Zentrums Auf der Bult, Hannover. Im Podcast erzählen sie, was den Kongress ausmacht – und welche Veranstaltungen sie besonders empfehlen.
Hören Sie einfach rein – und wenn Sie mögen, springen Sie direkt zu den Themen, die Sie interessieren:
3:30 Was macht den Schwerpunkt „Gemeinsam ins Leben“ aus?
5:08 Programmgestaltung: Das ist den Kongresspräsidenten der DGSPJ wichtig
7:40 Persönliche Programm-Highlights der Kongresspräsidenten
• Themen: Kinderchirurgie/Thema Urologie; Management gescreenter seltener Erkrankungen; Angebote der DGKJ zur Psychosomatik; Symposiumsbeiträge zu Sprachentwicklung, zur Motorik und zu den seltenen genetischen Erkrankungen
• Vorausschauen – Screening auf chronische Erkrankungen, Donnerstag, 25. September, 13.30 Uhr
• Symposium Neuroorthopädie im Verbund mit der Pädiatrie, Freitag, 26. September, 8.30 Uhr
• Workshops zur Gesprächsführung am Mittwoch, 24. September:, z.B. „Erfolgreiche ärztliche Gespräche mit schwierigen Eltern“, 9 bis 11 Uhr, und „Gemeinsam entscheiden – Kommunikation mit Eltern chronisch kranker Kinder, 11.30 bis 13.30 Uhr
12.17 Angebote für den Nachwuchs
• Speed Dating mit Subspezialitäten, Samstag, 27. September, 15.15-16.45 Uhr
• „Die junge DGKJ empfiehlt“ im Programm bei „Themen“ auswählen
• Interdisziplinärer Strang (im Programm bei „Themen“ auswählen, auch virtuell erreichbar und on demand abrufbar)
• Curriculum Pädiatricum (im Programm bei „Themen“ auswählen; das Curriculum Pädiatricum „Sozialpädiatrie, Genetik, Palliativmedizin (Prävention) findet Samstag, 27. Septeber, 8.30 bis 10.00 Uhr statt)
• Workshops am Mittwoch (anwählbar im Programm bei „Präsentationsarten“)
• Eröffnungsveranstaltung, Donnerstag, 25. September, 10.15 bis 12.00 Uhr
15.40 Das bietet das Curriculum Pädiatricum
17:40 Rahmenprogramm: Konzert des Deutschen Kinderärzteorchesters (Donnerstag, 25. September), Kongressparty (Freitag, 26. September). Mehr dazu hier: https://dgkj-kongress.de/programm/#rahmenprogramm
21:50 So würde ich einem Kind erklären, warum der Kongress wichtig ist
23:08 Wenn Geld keine Rolle spielen würde…
Weiterführenden Informationen
• Dr. med. Stephan Springer https://www.auf-der-bult.de/kinder-und-jugendneurologie-station-2/schwerpunkte und https://www.auf-der-bult.de/ansprechpartner/dr-stephan-springer
• Dr. med. Hendrik Langen https://www.spz-hannover.de/sozialpaediatrisches-zentrum-hannover-spz
• Kongress für Kinder- und Jugendmedizin https://dgkj-kongress.de/
• Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin https://www.dgspj.de/
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Bald startet schon die vierte Staffel von O-Ton Pädiatrie – und ehrlich gesagt, sind wir darauf ein bisschen stolz. Wir von der Redaktion der Kinderärztlichen Praxis freuen uns sehr, dass wir seit dem letzten Jahr so viele Zuhörende gewinnen konnten – und natürlich darüber, dass wir rund 20 interessante Expertinnen und Experten als Gäste gewinnen konnten.
Wir sprechen mit unseren Gästen über das wichtige Thema Kindernotfallmedizin und Reanimation. Dann haben wir eine Folge zu ADHS – ein Thema, das sicherlich auch viele interessiert. Weiter geht es mit der Eiweißzufuhr bei Kindern und Jugendlichen – viel Eiweiß zu sich zu nehmen, liegt ja derzeit sehr im Trend. Mit einem Experten werden wir darüber sprechen, was Kinderärztinnen und Kinderärzte über Kinderdemenz wissen sollten, und dann wird es noch um das Thema Depressionen gehen.
Los geht’s am 2. September mit einem Ausblick auf den Kongress für Kinder- und Jugendmedizin; in dieser Folge bekommen Sie natürlich viele Hinweise auf lohnende Programmpunkte während der Kongresstage. Ab dann erwartet Sie alle 14 Tage eine neue Folge. Wir freuen uns sehr, wenn Sie wieder mit dabei sind!
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Antibiotika sind ein Segen, wenn sie gezielt ausgewählt und verordnet werden. Allerdings kennt man heute nicht nur Resistenzentwicklungen, sondern weiß auch immer mehr über Nebenwirkungen bzw. Schäden für die Patientinnen und Patienten, z. B. Auswirkungen auf das Mikrobiom und Assoziationen mit Übergewicht und Autoimmunerkrankungen.
Wie lassen sich unnötige Antibiotikatherapien vermeiden und die Verordnungsqualität gezielt verbessern? Was bedeutet „Antibiotic Stewardship (ABS)“? Roland Tillmann, niedergelassener Kinder- und Jugendarzt in Bielefeld und ABS-Experte, spricht über Hintergründe, Empfehlungen und praktische Beispiele zu ABS in der kinderärztlichen Praxis (Halsschmerzen, Husten, Sinusitis) und erklärt, wie die rationale antibiotische Therapie gelingen kann. Außerdem gibt er Tipps zur Kommunikation mit den Eltern.
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Weiterführende Links:
• Arbeitsgemeinschaft Antibiotic Stewardship (ABS) ambulante Pädiatrie: https://dgpi.de/ueber-uns/ausschuesse/
• Empfehlungen zur antibiotischen Standardtherapie häufiger Infektionskrankheiten in der pädiatrischen Praxis (Stand März 2024): https://dgpi.de/absap-guidelines/
• Projekt Antibiotische Therapie in Bielefeld – AnTiB: https://www.antib.de
• Antibiotika-Serie der YoungDGPI und AnTiB in der Kinderärztlichen Praxis: https://www.kinderaerztliche-praxis.de/suche?search.text=Antibiotika-Serie+der+
• Artikel der AG ABSaP im European Journal of Pediatrics:
https://link.springer.com/article/10.1007/s00431-024-05964-y
In Kinderarztpraxen und Sozialpädiatrischen Zentren werden immer mehr Kinder mit Verdacht auf eine Autismus-Spektrum-Störung vorgestellt. Was weiß man über mögliche Ursachen solcher Störungen? In welchem Alter und durch welche typischen Symptome fallen die Kinder auf? Und wie geht man bei einem Verdacht diagnostisch und therapeutisch vor? Darüber haben wir mit Professor Dr. Peter Borusiak aus Bonn gesprochen. Allen betroffenen Kindern gemeinsam ist eine Störung der sozialen Kommunikation, d. h., die Interaktion mit ihnen ist eingeschränkt und sie zeigen bestimmte Verhaltensmuster, erklärt der Experte – und empfiehlt, bei der Diagnose auf die Mütter zu hören: „Wenn die sagen, da stimmt irgendwas nicht, dann sollte man dem durchaus nachgehen.“
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Weiterführende Links:
Screeningfragebögen
• M-CHAT (Modified Checklist for Autism in Toddlers, Revised with Follow-Up (M-CHAT-R/F)): https://mchatscreen.com/wp-content/uploads/2015/09/M-CHAT-R_F_German.pdf
• FSK (Fragebogen zur Sozialen Kommunikation) über die Testzentrale: https://www.testzentrale.de/shop/fragebogen-zur-sozialen-kommunikation-autismus-screening-69621.html
• MBAS (Marburger Beurteilungsskala zum Asperger-Syndrom): anleitung-mbas.pdf
Autismustherapiezentren und weitere Anlaufstellen: https://www.autismus.de/was-ist-autismus/autismustherapie/therapiezentren.html
Kinofilm „Wochenendrebellen“: https://www.youtube.com/watch?v=Bg7etDgdhe4
Literaturtipps für Kinder, Jugendliche und Eltern
• Grätsch, S. (2004). Lina, Matti und Herr Asperger. KIKT-Verlag. Ab 4 J.
• Schreiter, D. (2014). Schattenspringer – Wie es ist, anders zu sein. Panini. 12-15 J
• Schreiter, D. (2018). Schattenspringer: Bd. 3: Spektralfarben. Panini. Jugendl.
• von Juterczenka, M. (2019). Wir Wochenendrebellen. Goldmann
Kinderärztinnen und Kinderärzte begegnen in ihrer Sprechstunde öfter Menschen, die irreführende Argumente gegen das Impfen vorbringen – und aufgrund diese Argumente Impfungen für ihr Kind ablehnen. Die Psychologin Frederike Taubert vom Projekt JITSUVAX erklärt, welche Gründe gegen das Impfen vorgebracht werden und welche Ursachen ihnen zugrunde liegen. Eine Rolle spielen z.B. die Angst vor Nebenwirkungen, verzerrte Risikowahrnehmung oder fehlendes Vertrauen. Im Projekt JITSUVAX wurde das empathische Widerlegungsgespräch (ab Minute 12.38) entwickelt, dass Ärztinnen und Ärzten als Rahmenmodell dienen kann, um Missverständnisse aufzuklären und eine informierte Impfentscheidung zu ermöglichen. Dafür werden die Sorgen der Eltern zunächst anerkannt, bevor Gegenargumente präsentiert werden, die auf deren Einstellungsursachen abzielen. Studien zeigen, dass dieses Vorgehen effektiver ist als eine direkte Widerlegung von Argumenten.
Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/4f2bkWF
Weiterführende Informationen:
• Projekt JitsuVAX: https://jitsuvax.info/de/
• Beschreibung des Projekts JitsuVAX: https://www.uni-erfurt.de/en/research/researching/research-projects/jitsuvax
• https://cordis.europa.eu/project/id/964728/de
• Mehr über Frederike Taubert: https://www.uni-erfurt.de/philosophische-fakultaet/seminare-professuren/medien-und-kommunikationswissenschaft/professuren/gesundheitskommunikation/team/doktorandinnen/frederike-taubert
Das Bündnis Kinder- und Jugendgesundheit (Bündnis KJG) ist ein Zusammenschluss der kinder- und jugendmedizinischen Gesellschaften und Fachverbände Deutschlands, Kinderkrankenpflege und Elternverbände. Ziel und Motivation ist das Wohl von Kindern und Jugendlichen. Wie arbeitet das Bündnis? Was hat es bisher erreicht? Und wie können auch Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte von diesem Bündnis profitieren? Darüber sprechen wir mit Dr. Andreas Oberle, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Bündnisses. Aktuelle Themen sind laut Oberle z. B. Sicherstellung einer flächendeckenden Versorgung, Kinderkrankenpflege, Prävention und bessere Versorgung von chronisch kranken Kindern.
Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/4f2bkWF
Weiterführende Informationen:
• Hinweis: Diese Podcast-Folge wurde vor der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 aufgenommen.
• Homepage Bündnis KJG: https://www.buendnis-kjg.de/
• Geschäftsstelle und Kontakt: Vorstand und Geschäftsstelle | Bündnis Kinder- und Jugendgesundheit. e. V.
• Positionspapier des Bündnisses zur Bundestagswahl 2025: https://www.buendnis-kjg.de/stellungnahmen/positionspapier-zur-bundestagswahl-2025/
Kinder mit Kopfschmerzen sieht man sehr häufig in der Sprechstunde. Die große Herausforderung ist, dass man nicht den einen Patienten übersehen darf, der eine spezielle Form sekundärer Kopfschmerzen hat und für den eine ganz spezielle Therapie möglich und notwendig ist. Welche Kopfschmerzformen und -ursachen gibt es bei Kindern und Jugendlichen? Wie geht man diagnostisch in der Praxis vor? Und bei welchen Angaben in der Anamnese sollte man als Ärztin oder Arzt hellhörig werden und abklären, ob eine spezielle oder seltene Ursache dahintersteckt? Antworten auf diese Fragen, Fallbeispiele sowie Tipps zur Prävention von Kopfschmerzen hat Professor Knut Brockmann.
Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/4f2bkWF
Weiterführende Links:
• S1-Leitlinie Kopfschmerzen bei Kindern und Jugendlichen - Bildgebende Diagnostik:
https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/064-011
• Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft: https://www.dmkg.de/startseite
• Kopfschmerzen bei Jugendlichen: Gesunder Lebensstil ein Schutzfaktor: https://kinderaerztliche-praxis.de/a/kopfschmerzen-bei-jugendlichen-gesunder-lebensstil-ein-schutzfaktor-2515283
„Alkohol ist ein Lösungsmittel“, sagt der Kinder- und Jugendpsychiater Professor Dr. Christoph Müller, Chefarzt am Kinder- und Jugendkrankenhaus Auf der Bult und Leiter der Suchttherapiestation Teen Spirit Island – und erklärt, dass Drogen deshalb so gefährlich sind, weil sie so gut als vorübergehende Problemlöser funktionieren.
Prof. Möller erklärt ausführlich, wie Alkohol (ab Minute 4.07), Cannabis (ab Minute 10.04) und Nikotin (ab Minute 2.58), aber auch nicht stoffgebundene Süchte (Social Media, Computerspiele etc.; ab Minute 17.51) auf das noch nicht ausgereifte Gehirn wirken, wie Kinderärztinnen und Kinderärzte in der Praxis mit süchtigen Jugendlichen umgehen und welche Angebote sie machen können. Wichtig: nichts verharmlosen und herausfordernde Themen wie Drogen, aber auch Sex und Gewalt, aktiv ansprechen.
Weitere Themen: alkoholabhängige Eltern (ab Minute 7.23), Legalisierung von Cannabis (ab Minute 12.34), psychische Entwicklungsstörungen, Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen, Prävention und Warnsignale, die Arbeit der Suchttherapiestation (ab Minute 45.40) und das Buch „Jugend.Sucht.“
Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/4f2bkWF
Weiterführende Informationen:
• Therapiestation Teen Spirit Island: https://www.tsi-hannover.de/teen-spirit-island
• Mehr über Professor Christoph Möller https://www.auf-der-bult.de/ansprechpartner/honprof-dr-christoph-moeller
• Buch „Jugend Sucht“ von Christoph Möller: https://shop.kohlhammer.de/jugend-sucht-44737.html#147=23
• Buch „Sucht und Abhängigkeit bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen – Ein Grundlagenwerk für die therapeutische Praxis“ von Ruthard Stachowske und Christoph Möller (Hrsg.) https://www.asanger.de/titeluebersicht/psychotherapieanalyse/abhaengigkeit-sucht-bei-kindern-und-jugendlichen.php
• Buch "Internet- und Computersucht – ein Praxishandbuch für Therapeuten, Pädagogen und Eltern" von Christoph Möller und Frank M. Fischer (Hrsg.) https://shop.kohlhammer.de/internet-und-computersucht-41770.html#147=23
• Podcast-Folge O-Ton Pädiatrie mit dem Kinder- und Jugendarzt Dr. Uwe Büsching: „Konsum von Bildschirmmedien: Wie viel ist zu viel – und warum?“ https://soundcloud.com/o-ton-paediatrie-info/konsum-von-bildschirmmedien-wie-viel-ist-zu-viel-und-warum
Wir stehen kurz vor dem Start der dritten Staffel von O-Ton Pädiatrie – und wieder haben wir von der Redaktion der Kinderärztlichen Praxis interessante Expertinnen und Experten aus der Kinder- und Jugendmedizin eingeladen.
Wir sprechen mit unseren Gästen über das Suchtverhalten von Jugendlichen, über Kopfschmerzen und Migräne bei Kindern, über Autismus-Spektrum-Störungen und das Bündnis für Kinder- und Jugendmedizin. Außerdem erfahren Sie, wie Sie Impfgegnern begegnen können und wie in der Praxis mit Antibiotika umgegangen werden sollte.
Los geht’s am 11. März mit dem Thema Suchtverhalten, und ab dann erwartet Sie alle 14 Tage eine neue Folge von O-Ton Pädiatrie. Wir freuen uns sehr, wenn Sie wieder mit dabei sind!
Wer keine Folge verpassen möchte, abonniert O-Ton Pädiatrie am besten auf den gängigen Podcast-Portalen. Weitere Infos sowie weitere Podcasts finden Sie auf kipra-online.de und auf medical-tribune.de/o-ton-paediatrie
In dieser Folge sprechen wir über Allergien bei Kindern und Jugendlichen – ein immer häufiger auftretendes Thema in der pädiatrischen Praxis. Unser Experte, Dr. Jens Gierich, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin sowie Allergologie, erklärt, wie Allergien entstehen, welche Rolle Umweltfaktoren spielen und ab welchem Alter eine Diagnostik sinnvoll ist. Wir sprechen über häufige Allergene wie Pollen, Erdnüsse, Kuhmilch sowie deren klinische Relevanz. Außerdem erfahren Sie, wie man zwischen Sensibilisierung und echter Allergie unterscheidet und was es mit dem Paradigmenwechsel bei der Einführung von Nahrungsmitteln auf sich hat. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Hyposensibilisierung und ihrem Einsatz, z. B. bei Kindern mit Heuschnupfen, Milbenallergie oder Asthma.
Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/4f2bkWF
Weiterführende Links:
• Allergien, Asthma, Anaphylaxie – 3 Fragen aus der Praxis: https://kinderaerztliche-praxis.de/a/nachgefragt-allergien-asthma-anaphylaxie-fragen-aus-der-praxis-2510512
• Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie (GPA): https://www.gpau.de
• Anaphylaxie-Pass zum Download: https://www.gpau.de/media/2015/pdfs/Anaphylaxiepass.pdf
• Downloadangebot der GPA: Praxishilfen und Elternratgeber zu den Themen, Nahrungsmittelallergie, Asthma, Heuschnupfen, Neurodermitis, Anaphylaxie: https://www.gpau.de/service/praxishilfen/
Aktuelle Leitlinien (LL) zur Thematik:
• LL zur Immuntherapie:
061-004l_S2k_Allergen-Immuntherapie-bei-IgE-vermittelten-allergischen_Erkrankungen_2022-10.pdf
• LL zur Nahrungsmittel-Allergie:
061-031l_S2k_Management_IgE-vermittelter_Nahrungsmittelallergien_2022-02.pdf
(in Überarbeitung; neu ab 2025)
• LL zur Anaphylaxie:
061-025l_S2k_Akuttherapie-Management-Anaphylaxie_2021-10.pdf









